Im beinahe fernen Osten

Vorwort: Der ein oder andere hat möglicherweise inzwischen mitbekommen, dass ich aus beruflichen und privaten Gründen in den fernen Osten, naja sagen wir “beinahe” fernen Osten gezogen bin. Und zwar nach China. Aus diesem Grund werden zukünftige Berichte von mir sich meist auch mit diesem Themengebiet befassen. Vorab sei gesagt, dass das Thema China gerne dazu anregt, politische Diskussionen zu starten. Wir werden uns in keinster Weise auf irgendwelche politischen Debatten etc. einlassen, in dieser Reihe geht es allein um das Thema Auto. 4-spurig ist Standard auf dem Highway Welcome to Shanghai   Wo also fangen wir an…… Viele Europäer vermuten wahrscheinlich, dass man hier in China sein Auto verändern kann, wie man will und es somit das reinste Tuningparadies sein muss. Die McDonalds M-Edition. Immer für ein Schmunzeln gut   Aber haben wir vorher überhaupt jemals etwas von dem Thema “Tuning in China” gehört? Sehr wahrscheinlich nicht. Als ich selbst versuchte, mich vor meinen Umzug zu informieren, stellte ich schnell fest, dass irgendwie keiner wirklich sich hier mit diesen Thema und der gesetzlichen Lage dazu auskennt. Über die Zollbestimmungen zu meinem Umzugsgut habe ich dann schnell den ersten Anhaltspunkt bekommen: Dort existiert ein extra Absatz, dass es nur Diplomaten gestattet wäre, Autos zu importieren und das zudem auch nur LHD Autos in China gestattet seien. RHD ist somit hier illegal!   Meine erste Reaktion: Verdammt! Aber aus einem anderen Gesichtspunkt aus betrachtet, ist es vermutlich gar nicht so ganz verkehrt. Es gibt schließlich sehr viele reiche Chinesen die ihren Status auch gerne zeigen. Man stelle sich nun vor, alle diese Menschen würden sich für schöne JDM-Klassiker wie Skyline, Supra, RX7 oder NSX begeistern dürfen. Welchen Effekt hätte dies auf die Preise? Eben. Seien wir froh, dass es nicht so ist. No Joke, ich habe BMW mit diesen Bild angeschrieben ab wann es dieses Model in Deutschland gibt und ob es eine M-Variante geben wird. No Statement Auch dieses Pferdchen findet man in China Auch beim Thema STVZO und Tuning gibt es, wie man sich denken kann, gewaltige Unterschiede, aber diese sind vermutlich anders als die meisten vermuten würden. Die Verkehrsregeln lernte ich inzwischen für meinen chinesischen Führerschein. Für diesen musste ich als Deutscher erstmal meine Dokumente übersetzen und anerkennen lassen sowie einen Schrifttest machen, der 100 Fragen beinhaltet. Diese Regeln sind ausgesprochen streng, oft sogar strenger noch als bei uns in Deutschland! Wer schon einmal in China war, denkt sich jetzt möglicherweise: “Bulls**t! Die fahren doch wie die letzten Penner.” Leider normal Wenn 10m nach der Ampel ein Zebrastreifen ist führt das zu jede Menge Chaos Den gleichen Gedanken hatte ich auch, um ehrlich zu sein. Die Regeln existieren, aber keiner interessiert sich dafür (zumindest die meisten). Verkehrspolizei hab ich bis auf Alkoholkontrollen noch nie gesehen. Diese findet dann in Form einer 100%igen Straßensperrung statt. Hier wird bekanntlich auf Überwachungskameras gesetzt.  Nur sind diese irgendwie immer kaputt, und werden nicht mehr repariert. Süß der kleine, den großen Bruder als H1 Version habe ich auch gesehen. Leider nicht als Foto bekommen 🙁 Daran merkt man wie jung in China eigentlich der große Individualverkehr ist, im Vergleich zu der Situation bei uns.   Strengere Regeln, auf die auch stark geachtet wird: 100%iges Alkoholverbot im Verkehr (bis zu zwei Jahre Gefängnisstrafe, wenn man erwischt wird) Manipulation von Nummernschildern (Führerscheinentzug, 12Punkte Strafe) Rote Ampeln und Zebrastreifen (überwacht durch Kameras, 6Punkte Strafe) (Das Punktesystem reicht bis maximal 12 Punkte innerhalb einer Periode, diese wird jedes Jahr zurückgesetzt) Fahrschule. Geübt wird auf festgelegten Routen und auf Übungsparkour Nur fährt der Fahrlehrer selber auch oft kriminell und ist kein gutes Vorbild Aber nun zu dem Thema, das wohl die meisten Leser hier interessiert, dem Tuning. Eine echter Outlaw im hohen Norden Chinas (Liaoning/Fushun). Da hat es sich gelohnt, die Schwiegereltern zu besuchen Hier ist man auch für den Winter gerüstet Subaru darf natürlich hier nicht fehlen Als Subaru-Amateur fällt es mir oft schwer Fake und...

Warum ihr trotz der Spritpreise mehr Roadtrips machen solltet....

Gehört ihr zu der Gruppe Menschen, die es langweilig finden, ewig im Auto zu sitzen und stattdessen einfach schnell am Ziel ankommen wollen? Lasst mich euch davon überzeugen, dass es die deutlich bessere Wahl ist, sich gedanklich auf den eigentlichen Trip einzulassen und das Endziel fast zur Nebensache werden zu lassen. Natürlich ist es ziemlich konträr, eine lange Tour mit dem Automobil zu glorifizieren, während die Spritpreise auf dem absoluten Höchststand sind. Nichtsdestotrotz gibt es meiner Meinung nach für Auto-Enthusiasten nichts schöneres, als einen ausgedehnten Roadtrip, vor allem in den jetzt unmittelbar bevorstehenden, warmen Jahreszeiten. Als erstes Essential benötigt ihr die richtige Playlist. Damit ihr nicht nach den richtigen Titeln suchen müsst, habe ich bereits eine Liste zusammengestellt, die Freiheits- und Glücksgefühle, sowie imaginäre offene Seitenscheiben, Fahrtwind im Haar und Sonnenuntergänge am Horizont musikalisch vereint. Falls ihr nun glaubt, ein Roadtrip macht nur dann Spaß, wenn man ihn mit einem heftigen Auto antritt, lasst mich euch sagen: Es spielt keine so große Rolle, wie ihr denkt. Der silberne Passat Variant 2,0 TDI mit biederer Trendline-Ausstattung der Schwiegereltern kann dabei das selbe Gefühl vermitteln, wie euer heiß geliebter und gepflegter Alfa Romeo 155. Es kann genau so cool sein, mit dem Mazda MX-5 auf Achse zu sein, wie mit einem Opel Mocca Mietwagen. Ich habe schon fantastische Roadtrips mit meinem Toyota Supra, aber auch mit einem silbernen Ford Focus mit Radkappen und Kassettenradio bestritten. Egal hinter welchem Lenkrad ihr euch also bereits wiedergefunden habt: auf das richtige Mindset kommt es an. Auch wenn sich dieser Satz ein wenig anhört, wie aus einem Motivationsvideo von selbst ernannten Businesscoaches, so ist es die Wahrheit. Bei mir persönlich stellt sich immer ein einzigartiges Lebensgefühl ein, sobald ich mich auf den Fahrersitz setze und weiß: vor mir liegen jetzt hunderte Kilometer, auf denen ich Zeit für mich habe, nicht getrieben von Terminen. Selbst Staus können mir dann nicht die Laune vermiesen. Auch bei kurzzeitig zähem Verkehr genieße ich es, dass ich bei offenem Fenster die Sommerluft spüre. Dies fühlt sich immer wie ein kleiner Urlaub und ein Stückchen Freiheit an, selbst wenn es nur für ein Wochenende ist. Das wichtigste Gut, welches ihr auf jeden Fall an Board haben solltet, ist Zeit. Denn es geht nicht nur darum, die Fahrt möglichst bewusst zu erleben, sondern auch darum, öfter Stopps einzulegen, als nur notwendige Pipi-Pausen. Wenn ihr einen malerischen See passiert, oder eine Berglandschaft, die euch zum Schwärmen bringt, haltet an und genießt das, was ihr gerade seht. Der zeitliche Mehraufwand für viele Stopps lohnt sich auf jeden Fall. Natürlich darf bei dieser Gelegenheit auch das ein oder andere Bild eures Reisemobils nicht fehlen. Egal, ob mit dem Toyota Crown in Mitteldeutschland, dem Audi A 3 in Südschweden, dem Toyota 4Runner abseits der befestigen Pfade in Kalifornien, oder der Nissan Silvia S 15 im polnischen Nirgendwo, diese Erinnerungen hättet ihr euch nie geschaffen, wenn ihr einfach mit dem auf 200 km/h eingestellten Tempomaten auf direktem Wege von A nach B gefahren wärt. Selbst ein Ford Expedition oder Chevy Suburban machen trotz der aus meiner Sicht mangelnden Ästhetik eine gute Figur auf einer kurvigen Landstraße, oder einem Seitenstreifen am Pazifik. Ein Porsche 911 vor einem Bergpanorama ist zugegebenermaßen ein schwer zu toppendes Motiv. Falls ihr also alle Tipps befolgt und das meiste aus den gefahrenen Kilometern herausgeholt habt, lohnt es sich unter Umständen auch, eure Fahrt auf einen Trip über mehrere Tage auszudehnen. Eine Übernachtung bringt euch an weitere schöne Orte, die ihr sonst vielleicht maximal auf dem Schild der Autobahnabfahrt gelesen hättet. Außerdem profitiert ihr davon, vor Ort leckere Foodspots testen zu können, was fernab von zu Hause immer mein persönliches Highlight ist. Wer jetzt also erkannt hat, dass Roadtrips nicht ein einfaches Verbinden von Abfahrtsort und Endstation, sondern ein einzigartiges Lebensgefühl sind, der wird in Zukunft erholter und vor allem um viele Erlebnisse reicher am Ziel ankommen. Wenn man alles richtig gemacht hat, beginnt der Urlaub so vor...

5 Personen, alle Antworten: das XXL-Drift Q&A!...

Falls ihr glaubt, dass USED4.net vermutlich bald in ALLSTEDT4.net, oder DRIFT4.net umbenannt wird, weil wir hier sehr häufig über unsere glorreichen Drift-Wochenenden mit coolen Menschen, Autos und vor allem Vibes berichten, dann liegt ihr falsch. Natürlich ist uns Abwechslung wichtig und auch, dass alle Autoliebhaber hier auf ihre Kosten kommen. Dennoch werden wir nicht müde von diesen Wochenenden. Ihr wart noch nie als Zuschauer dabei? Ihr seid noch nie gedriftet? Dann lest euch das folgende, ausführliche Interview mit ein paar Freunden vom vergangenen, privaten Allstedt Autumn Matsuri durch, denn ihr werdet Antworten auf eure Fragen bekommen und allem voran erfahren, warum diese Wochenenden so besonders sind. Unsere Interviewpartner v. l. n . r.: Daniel (Nightspeed), Dominik (Nightspeed), Richie (Team Zakusen), Robert und Thomas (von dem wir leider kein schönes Portrait gemalt haben.)   Andy: Jungs, ich freue mich sehr, dass ihr euch die Zeit für unser Interview nehmt. Das wird unseren Lesern hoffentlich einige Fragen rund ums Driften und unsere Wochenenden beantworten. Deswegen steige ich direkt ein und stelle die wichtigste Frage zuerst: wie lange driftet ihr denn schon? Dominik: Angefangen habe ich 2009, da habe ich mein erstes, ganz offizielles Drifttraining beim ADAC absolviert. Daniel: Solange eigentlich noch nicht wirklich, wenn man überlegt, dass ich damit eigentlich erst Anfang 2018 richtig angefangen habe. Das April-Event 2018 in Allstedt war mein erstes Event, das ich wirklich gefahren bin. Ich habe davor knapp ein halbes Jahr an meinem AE 86 rumgewerkelt und geschweißt und getan und habe den Spaß meines Lebens. Ich hoffe, dass das noch ein bisschen so weitergeht, denn das ist eine wunderschöne Zeit, kann man nicht anders sagen. Richie: Ihr fahrt echt schon lange im Vergleich. Bei mir ist es offiziell erst seit Oktober 2020 und das war ein Nass-Event auf dem Lausitzring, organisiert von www.funtracks.de. Andy: Man ist das lustig. Bei euch, Daniel und Richie, war ich live dabei, als es los ging. Ich selbst bin auch mit auf dem Lausitzring gewesen und dich (Daniel) kenne ich noch, als du ohne Driftauto unterwegs warst. Wie sieht es bei euch aus, Robert und Thomas? Robert: Driften habe ich das erste Mal auf Schnee mit meinem Audi Quattro probiert, dann mit meinem Ford Sierra mit Heckantrieb, auch auf Schnee. Später kam dann der Nissan, da wurden dann die ersten Trockenversuche unternommen. Das jetzt war das erste Wochenende offiziell auf einer Strecke, mit abgestecktem Kurs und eben nicht auf einem großen Parkplatz. Das war also tatsächlich zum erste Mal richtiges Driften. Thomas: Ich drifte jetzt schon seit knapp 6 Jahren. Das hört sich vielleicht bescheuert an, wenn ich selbst darüber nachdenke, ist aber die Wahrheit. Andy: Dann habt ihr ja sehr unterschiedlich lange Geschichten, die euch mit diesem Hobby verbinden. Dominik und Robert, euch trennen praktisch 12 Jahre Drift-Erfahrung. Warum sucht man sich gerade sowas als Freizeitbeschäftigung aus? Euer Leben könnte so viel ruhiger sein. 😅 Wie seid ihr dazu gekommen? Dominik: Ich fand Autos schon immer geil, weißte ja. Ich fand Motorsport schon immer sehr spannend, gerade so früher als Kind habe ich total viel Formel 1 und DTM geguckt und eben auch WRC auf Eurosport. Dazu kommt, dass ich als Kind Kart gefahren bin. Ja weiß nicht, dann kam halt irgendwann Gran Turismo und da waren diese ganzen wilden Autos drin, die man halt hier noch nicht so kannte zu der Zeit. Damals hat man sich ja sein Automobilwissen über Autozeitschriften und das Fernsehen angeeignet. Irgendwann ein, zwei Jahre später wurde dann YouTube groß und vor allem auch streetfire.net. Das war ja die Plattform, um sich Autocontent anzuschauen und da war eben richtig viel Zeug vom D1GP, Video Option und so weiter online. Andy: Wow, streetfire.net, das hatte ich ja schon fast vergessen. Diese Domain beschert mir gerade so wilde Flashbacks. In der Zeit habe ich auch noch Bilder über Morpheus, oder KaZaA runtergeladen.  Dominik: Naja und der ganze Kram hat auf jeden Fall einen krassen Grundstein gelegt. Ich...

Wie man in 2021 mit 5 einfachen Schritten ein perfektes Auto-Wochenende verbringt...

Ihr habt Freunde mit schönen Fahrzeugen, die etwas verteilt wohnen, aber wisst nicht, wie ihr ein tolles, gemeinsames Wochenende verbringen könnt? Die Autos sollen mal wieder bewegt werden und alle sollen eine gute Zeit haben, aber ihr fragt euch, wie ihr das umsetzen könnt? Ihr müsst nicht länger im Internet suchen, oder den Schwippschwager fragen, wie er das mit seinen Zafira Freunden Westmünsterland e. V.* immer macht. USED4 hat die Lösung! Mit unserem “How To” könnt auch ihr das in 5 Schritten ganz einfach umsetzen.   1. Haltet euch an die Regeln! Diesen Punkt halten wir kurz, wir sind schließlich ein Auto-Blog. Haltet euch aber dennoch an die derzeit gültigen Regeln, welche im entsprechenden Bundesland gelten und stellt sicher, dass alle Friends gesund sind. Übertreibt es auch bei der An- und Abreise nicht. Ihr wisst ja, welches Bild das bei den Ortsansässigen hinterlässt. Außerdem ist der Weg ja das Ziel, oder?   2. Wählt eine passende Location! Mietet euch eine Unterkunft, in der alle Personen unterkommen können und vielleicht auch, wo die Infrastruktur der Region etwas hergibt und die Anreise für alle relativ gleich weit ist. Unsere Tipps hier wären zum Beispiel der Schwarzwald, vielleicht eine Seenplatte in Mitteldeutschland, oder, wie in unserem Fall, die wunderschöne Eifel. Die Landschaft ist einfach traumhaft und wäre auch toll für einen Fahrrad Familienurlaub. So ganz nebenbei hat die Region den minimalen Vorteil, eine die geschichtsträchtigste Rennstrecke der Welt zu beherbergen – die Nürburgring-Nordschleife. Auf den Parkplätzen rund um die Strecke gibt es immer etwas zu entdecken, wie dieses flache C 63 AMG Coupé der Baureihe C 204… …oder die ein oder andere Youtube-Berühmtheit. Shmee hat den Ring im Taycan Turbo S auch mehrfach umrundet und vorher eine ausgiebige Deutschland-Tour gemacht. Wer sich für alternative Antriebe und die Lade-Infrastruktur interessiert, sollte...

Sommer in Polen (Ultrace und Next Level Summer Drift Camp)...

Wer an einen perfekten Sommer in Polen denkt, sieht sich selbst vermutlich mit einem Cocktail an der polnischen Ostsee in Swinemünde am Strand liegen, oder einen coolen Städtetrip nach Warschau, Breslau oder Krakau unternehmen. USED4 bringt den polnischen Sommer eher mit supertiefen Autos und Gummiabrieb in Verbindung. Glücklicherweise konnte man das alles gleich bei zwei Events hautnah erleben. Zum einem beim Ultrace, dem bekanntesten und besten Stance-Event Europas, sowie dem Next Level Summer Drift Camp.   Ultrace 2021   Wer hier jetzt einen standardmäßigen Artikel über das inzwischen in Ultrace umbenannte Stance-Event der Extraklasse erwartet, der irrt. Zugegebenermaßen waren die ausgestellten Show-Autos wirklich eine Augenweide und es gab vieles live zu sehen, was man sonst nur von den bekannten Social-Media-Kanälen kennt. Unsere Anreise hatte jedoch einen anderen Grund: Kumpel Willi ist mit seinem Toyota Chaser JZX 100 auserwählt worden, Teil der Driftshow zu sein. Also haben wir gemeinsam einen Männer-Trip unternommen und ihn supportet. Bei unser Ankunft am Freitagabend am Stadion in Breslau wurden wir bereits mit reichlich Eye-Candy in Form der angereisten Drift-Autos begrüßt.     Doch nicht nur da wurde wieder in den Sinn gerufen, wie toll Polen eigentlich ist. Auch die Stadt Breslau selbst ist äußerst sehenswert und wirklich wärmstens für einen Besuch zu empfehlen.   Am nächsten Morgen waren wir bereits sehr früh, vor allen Besuchern, vor Ort. Zeit, sich einen Überblick über die doch sehr enge Strecke zu verschaffen. Diese wird künstlich mit platzierten Reifen und Betonmauern angelegt und führt über einen Parkplatz am Stadion vorbei. Die Skills und Balls der Fahrer waren also wirklich gefordert. Bei meiner Mitfahrt ist mir noch mehr bewusst geworden, wie eng diese Strecke eigentlich ist. Leider ist auch Willi im Verlaufe des Vormittags eingangs der ersten Kurve ein Fehler unterlaufen, der mit dem Heck...

Interviewtime! USED4 stellt sich vor. Heute: Philipp...

Dein Name Philipp Georg aka Phigraphie Das Bild stammt vom fabelhaften Marcel Körbel Wann und wie bist du zu USED4 gekommen?  Puh, das ist eine gute Frage, aber ich weiß es noch wie heute! Als ich 2010 im SkylineForum nach Inspiration suchte, während ich auf meinen Skyline wartete, lernte ich „Dodo“ aka Dominik Jahnke kennen. Mit Fotografie hatte ich schon immer viel am Hut und so kam eines zum anderen und er fragte mich, ob ich nicht Interesse hätte bei USED4.net mitzuspielen. Ich erstellte einen Testartikel (einen nie veröffentlichten zum Oldtimer Grand Prix 2010), wartete knapp einen Monat auf Rückantwort (das Team beriet) und bekam die Stelle! Welche Autos besitzt du aktuell (auch Alltag, Winter, Feld etc.)? Eine tatsächlich gute Frage. Würde es danach gehen, wieviele Autos mir unterstehen, könnte ich jetzt 50 sagen. Welche tatsächlich auf meinen Namen geschrieben, sind ist da schon deutlich einfacher. Im Alltag fahre ich einen Mercedes W164 ML350CDI in der Grand Edition. Lack und Leder Karre (angemeldet). Tolles Alltagsauto und als Ausgleich zu den sinnlos tiefen Karren, die sonst so in der Garage rumoxidieren. Dann wäre da noch ein Lexus IS200 XE1 mit TeinFahrwerk und zeitgemäßen Originalfelgen (angemeldet). Einen W201 Mercedes Benz 190, mit klassischen, zeitgemäßen Tuning, welcher perspektivisch auf Evolution I/II umgebaut werden soll. Ein BMW E30 318IS mit MPaket (abgemeldet), ein Trabant 601 (abgemeldet), ein Unimog 406 (abgemeldet) und natürlich mein BNR32 Nissan Skyline GTR. (angemeldet). Wie viele Autos hast du insgesamt schon besessen?  Privat 10 Stück, also für 13 Jahre absolut verträglich. Warum gerade Autos? Was fasziniert dich so an diesem Hobby? Ich bin einfach mit Autos und Motoren groß geworden. Da ich eines der wenigen Kinder meiner Altersklasse in meinem Heimatdorf war, war ich schon mit 4 Jahren immer nach dem Kindergarten im Familienbetrieb. Ich habe als Beschäftigungstherapie alte Schrottautos auseinander nehmen dürfen und Trabi Vergaser gereinigt. Dabei wuchs einfach das Interesse stetig immer weiter und weiter. Mich faszinierte, wie etwas so komplexes, so sinnvoll funktionieren kann. Autobücher und Kataloge (sogar Ersatzteil Kataloge!) die in Erinnerungen blieben, Autoquartettkarten, bei den ich schon vom Bild allein die anderen abzocken konnte und diverse Vorträge über Traumautos und deren Technik in der Schule (Ich habe den Aston Martin Vanquish V12 vergöttert!). Ich hab alles was mit Autos zu tun hatte, gesuchtet! Das ging soweit, dass ich mich mit 12 Jahren mit den Werkstattmeistern von Mazda, bis aufs Messer gestritten hatte über ein 3 Kammer Biturbo 20B Wankel im Eunos Cosmo. Ja es gab ihn und ich hatte recht! Als ich dann meine Lehre als KFZ´ler angefangen hatte, packte es mich vollends und ich driftete immer weiter ab, bis ich mich irgendwann im Hier und Jetzt als KFZ Meister wiedergefunden habe. Die Faszination daran, habe ich bis heute nicht verloren, auch wenn ich ernüchterter schraube und inzwischen mehr (studierter) Betriebswirt als Schrauber geworden bin. Welche Hobbys/Leidenschaften pflegst du abseits von Autos?  Neben dem zeitaufreibenden “Selbst und Ständig”, widme ich mich in meinen freien Minuten sehr gern der Photographie und natürlich dem Reisen. Dazu kommt es zwar nicht so oft, dafür aber dann umso dicker und selbstredend lässt sich das beides unglaublich gut kombinieren. Ich erfreue mich tatsächlich inzwischen unglaublich an paar ruhigen Minuten, welche ich mit kochen und gutem Entertainment verbinde. Auch Tiere sind wundervoll, da eben unverfälscht gutherzig. Ich sammle Konzerte mit den Künstlern und Helden meiner Jugend (Sum41, Blink182, JimmyEatWorld, MarilynManson, Metallica, SOAD, RageAgainstTheMachine, etc!), genau wie ich eben auch als Sneakerhead, dementsprechendes “Fußziermittel” sammel. Mein Problem ist, dass ich mich gefühlt allem zu 100% hingeben könnte, da aber dann direkt in absoluten Wahnsinn verfalle. Das zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Autos (100% bei der Umsetzung im OEM+), Beruf (100% für den Erfolg), Photographie (100% an Equipment und der Inszenierung), Sneaker (100% der damals erträumten Tretern aus meinen Jugendträumen und dann bitte auch alle OG!) Bööööööööse Falle. Den meisten ist es ja unangenehm, aber erzähl uns doch mal,...

Interviewtime! USED4 stellt sich vor. Heute: Christian...

Wie lautet dein Name? Christian Farkas                     Wann und wie bist du zu USED4 gekommen?  Ich habe früher schon aufmerksam die Artikel von USED4.net verfolgt und habe dann im Anschluss des öfteren mit Niels geschrieben. Zu der Zeit hatte ich gerade den Turboumbau des Integras abgeschlossen. Als dann in einem Gespräch aufkam, dass ich wieder nach Japan fliege, fragte mich Niels, ob ich nicht Lust hätte, darüber einen Bericht zu verfassen. So kam das eine zum anderen. Welche Autos besitzt du aktuell (auch Alltag, Winter, Feld etc.)? Momentan habe ich als Daily einen Citroen C3, BAIC Senova Zhixing (das gemeinsam gekaufte Auto von mir und meiner Freundin in China) und als Auto der Leidenschaft einen Skyline R31 mit RB20DET.   Wie viele Autos hast du insgesamt schon besessen?  11 Stück, um genau zu sein. In der folgenden Reihenfolge: VW Polo6N2, VW Derby2, VW Polo 3F Steilheck, Jeep Grand Cherokee 5,2L V8, VW 2er Jetta, BMW E30 Touring, Chevrolet Aveo, Honda Integra, Citroen C3, Nissan Skyline R31, BAIC Senova Zhixing Leider habe ich früher von meinen Dailys eigentlich nicht wirklich Fotos gemacht, nur vom eingeschneiten E30 habe ich noch eins gefunden:                                       Und natürlich auch vom Integra Turbo: Warum gerade Autos? Was fasziniert dich so an diesem Hobby?  Am Anfang war es zugegebenermaßen vielleicht wirklich nur wegen der gespürten Coolness. Inzwischenzeit ist es eher wegen des Feelings und der Zeit, die ich dadurch mit meinem besten Freund verbracht habe. Was ich mit Coolness und Feeling meine, ist einfach erklärt. Ich fand es selber cool, und war davon fasziniert. Ich war zugegebenermaßen aber auch jemand, der gerne mal gepost hat. Das Verhalten hat sich dann aber schnell verändert, da mich das Gepose inzwischen selber zutiefst anwidert. Mittlerweile mache ich das Ganze nur noch für mich und genieße es einfach nur eine geschmeidige Ausfahrt zu machen und Zeit mit meinem Hobby zu verbringen. Welche Hobbys/Leidenschaften pflegst du abseits von Autos? Ich schaue gerne Animes in Originalsprache, mache RC Driften und Crawlen, Xbox Gaming und seit neuestem habe ich eine große Leidenschaft für das Dark Souls Board Game (Ja, ich bin auch soonst ein riesen Fan der DS-Reihe).   Den meisten ist es ja unangenehm, aber erzähl uns doch mal, was dein erstes Auto war.  Ein Polo6N2, ich wollte eigentlich damals einen Honda Civic haben. Aber meine Eltern hatten damals noch etwas Mitspracherecht. Und die Hondas, die wir uns angeschaut haben war einfach nur im schlechten Zustand. Am Ende wurde es dann ein Jahreswagen, ein originaler POL6N2 1,4L 16V. Ich konnte aber einfach nicht anders und habe ihn getunt, was ging (bis auf den Motor). Damals war die Optik auch zeitgemäß. ^^   Welches ist/war denn dein bestes Auto und warum? Es gab eigentlich kein bestes Auto, an jedem hatte ich etwas auszusetzen. An welche ich mich trotzdem gerne zurück erinnere, sind der 2er Derby, der Cherokee 5.2L V8 und auch der Integra. Der Derby deshalb, weil ich solche alten Autos einfach liebe und der VW eigentlich in einem hervoragenden Zustand war und sich lustig fuhr. Der Cherokee, war von all den Autos einfach eine Klasse für sich. Mit dem Auto haben wir jede Menge Blödsinn angestellt. Keine zu unterschätzende Rolle spielte dabei, dass der Auspuff zwischen Mittelschaldämpfer und Endtopf durchgefault war und der Sound dadurch einfach extrem wurde. Der Integra war zwar eine permanente Baustelle, aber mit diesem bin ich einige Male beim Reisbrennen beim freien Fahren dabeigewesen, eine für mich einfach eine unvergessliche Erfahrung.   Und das schlimmste? Chevrolet Aveo! Mit Abstand der größte Mist, den ich je gefahren bin.   Wenn Geld keine Rolle spielen würde: Welche(s) Auto(s) wäre(n) noch in deiner Garage? Früher hätte ich möglicherweise Skyline GT-R oder etwas ähnliches hier reingeschrieben. Aber wenn ich jetzt wählen müsste, wären die ersten Autos wahrscheinlich: Lancia...

Interviewtime! USED4 stellt sich vor. Heute: Andy

Dein Name Andy   Wann und wie bist du zu USED4 gekommen?  Ich habe vor ein paar Jahren angefangen, manchmal Beiträge über Treffen, Car-Features und ähnliches für unser Supra-Forum (www.jza80.de) zu schreiben. Da USED4-Oberhäuptling Niels ein Freund von mir ist, kam die Idee auf, die Supra-Artikel auch hier zu veröffentlichen und schlussendlich bin ich im letzten Jahr Teil des Teams geworden, da ich auch hin und wieder Beiträge parat habe, die nicht auf eine Supra MKIV spezifische Seite passen. Ich kannte also einfach einen der Chefs von dem Laden hier. 😀   Welche Autos besitzt du aktuell (auch Alltag, Winter, Feld etc.)? Aktuell ist die ganze Auto-Situation etwas out of control. Neben meinem geliebten Supra MKIV und der Silvia S15 besitze ich noch mein eigentliches Alltagsauto, einen Passat 3B 1,8 T Highline und ein Erbstück, einen völlig ausstattungsbereinigten Ford Focus 2 mit wahnwitzigen 80 PS und Newtonmetern höchstens im zweistelligen Bereich. Die beiden letzteren sollen aber in nächster Zeit den Fuhrpark verlassen und durch etwas sinnvolles cooles ersetzt werden, um die Situation etwas zu entschärfen.   Wie viele Autos hast du insgesamt schon besessen?  Gerade einmal neun bisher, die aktuellen eingerechnet. Andere in meinem Alter hatten schon 20 Autos oder mehr. Ich fühle mich also irgendwie, als hätte ich die Situation doch noch ein wenig im Griff.   Warum gerade Autos? Was fasziniert dich so an diesem Hobby?  Ehrlich gesagt: ich weiß es selbst nicht. Das ging, wie bei wohl jedem, in frühester Kindheit los. Das ist zwar die langweiligste Story der Welt, aber eben die Wahrheit. Mich hat das alles nie losgelassen und da ich eh lieber alte Autos mag, hole ich eben das nach, was man als Kind/Jugendlicher nicht kaufen konnte: die automobilen Helden meiner Kindheit und Jugend! Abgesehen davon haben die Autos selbst in diesem Hobby inzwischen fast nur noch eine Nebenrolle eingenommen, weil ich durch Autos weltweit so viele tolle Menschen kennengelernt habe, die ich zu meinen Freunden zähle. Das ist eigentlich das beste daran.   Welche Hobbys/Leidenschaften pflegst du abseits von Autos?  Zum Glück nichts zu zeitaufwändiges. Sport als Ausgleich zum Alltag, Musik und Konzerte sind irgendwie fast selbstverständlich bei jedem jüngeren Menschen, dazu habe ich im Winter manchmal noch Modellbau als Nerdhobby Level 9999. Möchte aber gern nächstes Jahr ein wenig mehr Wassersport betreiben. Andererseits bin ich auch immer für einen 826stündigen Serienmarathon zu haben.   Den meisten ist es ja unangenehm, aber erzähl uns doch mal, was dein erstes Auto war.  Ein 1997er Ford Escort. Ein Alptraum von Auto, gefühlt alle 5000 km waren die Radlager defekt und auch sonst war es nicht gerade die Spitze von dem, was man optisch und technisch als das Highlight der Automobilindustrie bezeichnet. Aber er hat mich dennoch 6 Jahre lang und knapp über 100 000 km nicht wirklich im Stich gelassen und hatte immerhin ein gekürztes KW-Fahrwerk. Heute sieht die Kiste natürlich todespeinlich aus, aber 2008 war Stickerbomb eben noch der absolute Obershit!     Welches ist/war denn dein bestes Auto und warum? Nach wie vor der Supra MKIV. Ein Auto, welches einfach alles perfekt kann: Egal ob zwei Stunden Vollgas auf der Autobahn Kasalla machen, es dank Tempomat und Sitzheizung (theoretisch) fast uneingeschränkt im Alltag nutzen, eine Runde über die Nordschleife donnern, oder bei schönem Wetter mit offenem Targadach herum rollen, ohne ein einziges Mal Gas zu geben: dieses Auto meistert einfach alles. Schade nur, dass man inzwischen auf Grund des gestiegenen Wertes eher seltener als öfter damit fährt.   …und das schlimmste? So leid es mir tut und so sehr ich Mercedes-Benz auch seit meiner frühesten Kindheit liebe: das war ein C 200 CDI, W 202, Baujahr 1999. An sich ein wirklich tolles Auto mit Automatik und etwas Ausstattung. Dumm nur: mir erschien es relativ klug, den Wagen mit einer nicht zu geringen Laufleistung von knapp 270 000 km ohne jegliche Servicenachweise vom Dönermann um die Ecke (kein Scherz) zu kaufen. Was Rost betrifft, war der Wagen...