Bekanntes Format, aber besser: zurück beim Mimms Honda Day am Nürburgring. Der letzte Besuch ist nun schon 2 Jahre her, nachdem der Termin im letzten Jahr für mich leider mit dem Privaturlaub kollidierte – umso größer aber war die Freude, dieses Jahr wieder teilzunehmen. Im Vorfeld fiel bereits eine Veränderung zum „Altbekannten“ auf: Während 2024 „jeder“ einfach ein Ticket fürs Boulevard am Nürburgring kaufen konnte, wurde mittlerweile auf ein Bewerbungsverfahren umgestellt. Und ganz ehrlich?Das ist gut. Nicht, weil die Qualität der Fahrzeuge 2024 schlecht gewesen wäre – aber die Erfahrung zeigt, dass darüber tatsächlich noch so viel mehr rauszuholen ist. Dazu kommt: es war voll. Wirklich rappelvoll. Im Vorfeld kommunizierte der Veranstalter bereits, der Innenbereich sei ausverkauft – und auch wenn man sicherlich immer noch was quetschen könnte, war das tatsächlich so. Im Umkehrschluss bedeutete das, es gab nicht nur drinnen viel mehr zu gucken, sondern auch draußen mehr „verirrte“ zu entdecken, die nicht bis rein gekommen sind – oder nicht wollten. Fest steht: Die Qualität war hoch. Ich denke, jeder Honda Fan kam hier auf seine Kosten, denn die Bandbreite war phenomenal. Von Kanjo-inspirierten Rennern über geschmackvoll getunter Modelle, Serienfahrzeuge oder gar nicht zugelassenen Fahrzeugen war alles dabei. Wie zu erwarten war so ziemlich jede Civic Generation – bis auf ganz frühe – mehr oder weniger in Hülle und Fülle vertreten, doch auch Liebhaber anderer Modellreihen kamen auf ihre Kosten, ob Accord, CRX, Integra, Prelude, NSX, S2000 und mehr. Und auch dabei galt: sowohl alt, wie auch neu. Selbst der flammneue Prelude wie auch der neue Acura Integra Type S hatten ihren Auftritt – unweit beispielsweise einem neuen NSX in Renntrim. Selbst seltenere Konsorten wie der Honda Acty oder auch ein alter Honda City Turbo II hatten in mitten des D-, B- und K-Motor-Getummels ihren Auftritt. Dabei löblich empfehlenswert wie auch beeindruckend: die Gäste für das Treffen reisen tatsächlich aus einer Vielzahl umliegender Länder an, ob Schweiz, Niederlande oder sogar aus England. Neben den zahlreichen schön zu betrachtenden Motorräumen diverser Umbauten gab es parallel auch auf der Grand Prix Strecke einiges zu sehen, auf welcher ein NAVC Rundstreckenmeisterschaftslauf abgehalten wurde. Im nächsten Jahr soll wohl anstelle dessen auch auf der Strecke Honda Power mittels eines eigenen Trackdays umgesetzt werden – es bleibt also spannend. Das Facebook-Album mit allen Bildern findet ihr unter diesem Link: MiMMS Honda Day 2026 Lukas Kluj –...
Feldberg Season End 2026 🏔️
gepostet von Niels Kreischer
Die Car-Community am Feldberg nördlich von Frankfurt am Main hat einen beeindruckenden Auftritt auf Instagram: feldberg.info Treffen in unregelmäßigen Abständen und mit wechselnden Standorten, ungezwungen und locker, aber mit strikten Vorgaben für das Verhalten der Teilnehmer: kein unnötiger Lärm, Rasen und Gefährdung anderer unerwünscht. Dieses Konzept scheint zu funktionieren, war doch bei unserem Besuch Ende September auch die Polizei vor Ort (und seltsamerweise auch ein großer Abschlepper, der aber nur herumstand und wohl mehr Teilnehmer war als irgendetwas sonst) und es blieb absolut entspannt. Tolle Gespräche, viele coole Autos, dazu der Sonnenuntergang und diese schrägen Parkplätze am Straßenrand, das alles zusammen erzeugte einen japanischen Vibe. Wir werden 2027 auf jeden Fall wiederkommen. Das Facebook-Album mit allen Bildern findet ihr unter diesem Link: Feldberg Meet Niels Kreischer –...
1/2-Drifter von End of S.T.A.Y. (China) 🇨🇳
gepostet von Christian Farkas
Schon seit einiger Zeit tauchen sie in vielen Feeds auf Instagram, YouTube oder TikTok immer wieder auf: diese kleinen Drifter im Maßstab 1:2, irgendwo zwischen Spielzeug, Kunstprojekt und Motorsportmaschine. Doch je öfter man sie sieht, desto schneller merkt man: Das hier ist deutlich mehr als nur ein Trend. Spätestens nachdem ich auf der GT Show einige davon live erleben und sogar selbst fahren konnte, war mein Interesse endgültig geweckt. Diese Mischung aus echter Fahrzeugtechnik, aggressivem Driftverhalten und dem absurden Größenverhältnis erzeugt etwas, das man nur schwer beschreiben kann. Es wirkt gleichzeitig surreal – und komplett logisch. Meine Recherche führte mich schließlich zu einer Firma aus Shanghai: End of S.T.A.Y. Also schrieb ich sie einfach über Instagram an und fragte nach der Möglichkeit eines Besuchs. Die Antwort kam überraschend schnell – und verlief völlig anders, als ich erwartet hatte. Denn bevor es überhaupt um einen Termin ging, drehten sich die ersten Gespräche erstmal um meinen eigenen NISSAN Skyline R31. Angelo und Philip (ihre westlichen Namen) feierten das Auto komplett ab. Und genau in diesem Moment merkte ich bereits: Hier geht es nicht nur um Business. Hier sitzen echte Auto-Enthusiasten. Wer oder was ist End of S.T.A.Y.? Gegründet wurde End of S.T.A.Y. von David und Philip – zwei Menschen, die ursprünglich einfach nur ihrer Leidenschaft folgen wollten. Ihr erstes großes Projekt war ein Ferrari GTO Replica, den sie nahezu komplett in Eigenregie aufgebaut haben. Doch bereits dieses Projekt zeigte, dass hier anders gedacht wird. Die komplette Außenkarosserie bestand beispielsweise aus Kohlefaser-Nylon – ein Detail, das perfekt zeigt, wie experimentell und kompromisslos die beiden arbeiten. Irgendwann stellten sie sich eine simple Frage: Warum nicht das zum Beruf machen, was einen wirklich begeistert? Warum Energie in etwas investieren, das keine Leidenschaft auslöst, wenn man stattdessen etwas erschaffen kann, das Menschen emotional bewegt? Aus genau diesem Gedanken entstand schließlich End of S.T.A.Y. Der Name steht dabei sinnbildlich für die Idee, etwas zu erschaffen, das bleibt – selbst dann noch, wenn man selbst längst nicht mehr da ist. Nach dem Ferrari-Projekt folgten weitere außergewöhnliche Ideen wie die Flying Art Sculpture oder die Defender Junior Series. Doch daraus entwickelte sich schließlich das Fahrzeug, das heute wahrscheinlich am meisten Aufmerksamkeit erzeugt: Der Porsche 930 Turbo Junior. Ein halbgroßer Porsche mit echter Driftfähigkeit. Und genau hier begann das Thema plötzlich völlig zu eskalieren. Laut Philip und dem offiziellen Statement von S.T.A.Y. waren sie die Ersten, die 1/2-Drifter in genau dieser Form entwickelt haben. Willkommen bei S.T.A.Y. Als ich schließlich in Shanghai bei S.T.A.Y. ankam, wurden wir von Philip und Angelo gemeinsam mit einer weiteren Besuchergruppe empfangen. Schon nach wenigen Minuten wurde klar, dass dieser Ort nicht wie ein typisches Unternehmen funktioniert. Keine sterile Atmosphäre, kein künstliches Marketing-Gerede. Überall spürt man Leidenschaft. In der Werkstatt.In den Gesprächen.Und vor allem in der Art, wie über die Fahrzeuge gesprochen wird. Man merkt sofort: Hier baut niemand einfach nur Produkte. Hier entstehen Ideen. Doch natürlich gab es einen Moment, auf den ich mich ganz besonders gefreut hatte: Die Probefahrt. Auf dem linken Bild sitzt Philip bereits im Porsche, auf dem rechten Bild hilft mir Angelo beim Einrichten im AE86. Halb so groß – doppelt so verrückt Gefahren sind wir zunächst die „Standard“-Version – die kleinste von insgesamt vier Leistungsstufen. „Klein“ ist dabei allerdings relativ. Denn selbst die schwächste Variante erreicht bereits rund 80 km/h. Und glaubt mir: In einem 1/2-Drifter fühlen sich 80 km/h komplett anders an als in einem normalen Auto. Danach durfte ich Zeuge der „Performance“-Version werden, die etwa 113 km/h erreicht. Und der Unterschied ist brutal. Hier sitzt Philip im Porsche und man sieht an der Gewichtsverlagerung beim Beschleunigen, welche Kräfte da wirken: Beschleunigung, Direktheit und das gesamte Fahrgefühl verändern sich massiv. Die Fahrzeuge wirken plötzlich deutlich aggressiver und kompromissloser. Trotzdem muss ich ehrlich sagen: Mir persönlich hat die Standardversion fast besser gefallen. Sie fühlte sich spielerischer an, kontrollierbarer und irgendwie genau richtig für das Konzept. Die stärkste Variante soll übrigens bis zu 140...
Supras ON THE Ring ’26 🏁
gepostet von Niels Kreischer
It’s SaR-Time again! Wer es noch nicht kennt: Supras at Ring ist das jährliche Zusammenkommen der Toyota Supras aus Nah und Fern am legendären Nürburgring. Nachdem es im vergangenen Jahr schon das epische Gruppenbild auf der Start/Ziel-Geraden der Grand Prix-Strecke gab… …wurde es dieses Jahr noch wilder: ~60 Supras auf einer Ehrenrunde über die Nordschleife des Nürburgrings! Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Supras at Ring (@suprasatring) Aber ganz in Ruhe und der Reihe nach: Zu Beginn der Aktion stand das Sammeln aller teilnehmenden Fahrzeuge im Fahrerlager und das Warten auf das Ende des RCN-Laufs. Dann startete nach einer gefühlten Ewigkeit das gemeinsame Losrollen auf die Strecke. Vorgesehen war eigentlich eine gemütliche Runde auf dem Grand Prix-Kurs. Aber es kam anders. Wir bogen alle auf die Nordschleife ab. Was für ein Gefühl. Die RCN-Teams im Fahrerlager schauten uns nach, die Stewards an der Strecke winkten und freuten sich sichtlich, die Sonne schien und die gesamte Nordschleife gehörte für einen langen Moment uns. Wow. Mangels eigener Supra und natürlich auch um Bilder während der Fahrt machen zu können, war ich Beifahrer bei Kalen, einem US-Amerikaner und seiner blauen MKIV, die er während seiner Stationierung in Japan gekauft hatte und dann einfach mitnahm, als er nach Deutschland versetzt wurde. Hier lebt der sympathische GI jetzt bereits seit sechs Jahren, ist Bausoldat bei der Army und genießt seine Freizeit in der Supra (Turbo-Schalter), mit vielen Runden Nordschleife pro Jahr. Übrigens: die serienmäßige Klimaanlage funktioniert trotz das heftigen Single-Turbo-Umbaus weiterhin einwandfrei. Vielen Dank für die Runde und die lustigen Gespräche, Kalen. Supras at Ring sind aber nicht nur epische Szenen auf der Nordschleife, SaR bedeutet auch gemeinsame Zeit mit Ausfahrten, Grillen und selbstverständlich auch einer Prämierung in den verschiedenen Kategorien.Die SaR-Pokale waren auch dieses Jahr wieder ein Highlight für sich, Johannes von Uninterested versteht sein Handwerk einfach. Preise wurden für folgende Kategorien vergeben: Best Paint / Best Wheels / Best Engine Bay / Best Interior Best MK2 / Best MK3 / Best MK4 / Best MK5 Farthest Trip / Farthest Trip without Supra Hier der Award für die weiteste Anreise (aus Irland btw!): Die gemeinsame Ausfahrt durch die Eifel und auch der Parkplatz vor dem weltberühmten Nürburgring-Schriftzug am Ringwerk boten auch in diesem Jahr wieder viele Gelegenheiten für schöne und beeindruckende Bilder von schnellen und toll klingenden Supras. Traumauto-Parade. Einige 10 Sekunden-Autos (darunter eine waschechte Replika der F&F-Supra) waren da, viele MKV, aber auch Exoten wie die französische V12-MKIII mit einem Century-Motor und dazu passend, auch einem echten Century. Auch ein GR86 und eine MKII-Supra Celica aus den Niederlanden hatten sich dazugesellt, der polnische R35 GT-R hielt zusammen mit meinem Bluebird die NISSAN-Flagge hoch. Der zierliche Toyota Sports 800 aus den 60ern war definitiv das seltenste Modell vor Ort. USED4.net-Member Andy Kmochs Toyota Hilux Surf stand quasi als Service-Fahrzeug zur Verfügung und sah wie immer einfach gut aus. Supras at Ring ist ein wachsendes Event, das jedes Jahr mehr und mehr Enthusiasten anzieht. Vollkommen zu recht, denn so gut organisiert und mit immer neuen Ideen, ist es auch jedes Mal ein Erlebnis aufs Neue. Wer immer auf dem Laufenden in Sachen Supras und SaR bleiben möchte, für den sind folgende Accounts interessant: suprasatring / jza80group / toyota_supra_mk5_germany Alle Bilder aus dem Artikel und noch weiter mehr in unserem Facebook-Album: https://www.facebook.com/media/set?vanity=USED4.net&set=a.1657602159709808 Text und Bilder: Niels Kreischer – USED4.net Ergänzende Bilder: Andy Kmoch –...
HEIZR Recycling – One Man’s Treasure… 🏗️...
gepostet von Niels Kreischer
HEIZR Recycling ist heiß: Die Location, die Autos, die Menschen. Aber der Reihe nach:Der altbekannte „One Man’s Treasure Is Another Man’s Trash“ – Spruch, er passt hier so gut wie selten. Die Kaatsch – Recycling – Anlage in Stuttgart-Plochingen ist gewaltig, sie erstreckt sich über den Neckar und bietet Ansichten und Perspektiven, wie man sie sonst nicht zu sehen bekommt. Metalle aller Sorten, in riesigen Mengen, meterhoch gehäuft oder gestapelt und davor die schönen, edlen und alten Karossen. Zum Beispiel, wenn ein waschechter Lancia Stratos vor einem großen Haufen Material unbekannter Herkunft parkt, als gehöre das einfach so. Die starke optische Kontrast zwischen den Schrotthaufen und den Young- bzw. Oldtimern war einfach ideal, um beim Auf- und Abschlendern auf den Gedanken zu kommen, dass das Metall vieler dieser Autos schon deutlich älter ist, als die Stücke, die hier lagen und auf Verwertung warteten.Der einzige Unterschied ist dabei, dass diese Fahrzeuge noch genutzt werden und ihr Metall nicht nur einen materiellen, sondern auch einen objektiv funktionellen, aber ganz besonders auch einen ideellen Wert für die Menschen hat. Denn nur weil etwas alt ist, bedeutet das ja nicht automatisch, dass es nutz- und wertlos ist. Im Gegenteil. Einige Beispiele gefällig? Aber HEIZR besteht beileibe nicht nur aus Automobilen und der sie umgebenden Szenerie, erst die Besucherinnen und Besucher machen den Spirit wirklich komplett. Das vorhandene Medium Wasser wurde ausgiebig bespielt, sei es mit dem Flusstaxi für die Besucherinnen und Besucher oder auch den wilden Speedboat-Rennen, die Dynamik und Sound ins Geschehen einbrachten. Feucht-Fröhlich. That’s a wrap: HEIZR Recycling 2026. Und wie war es? Wenn jemand antworten würde, dass es absoluter Schrott war, ich würde erst zustimmen, aber dann sicherheitshalber nochmal nachfragen, ob er oder sie es wirklich auch so gut fand wie ich. Man sagt ja schließlich: One Man’s Trash Is Another Man’s Treasure. Alle Bilder in Kürze auf unserer Facebook-Seite. Bilder und Text: Niels Kreischer –...
My Life Be Like – Frankreich 🇫🇷
gepostet von Niels Kreischer
Gast-Editor Florian war für uns im Nachbarland Frankreich unterwegs und hat einige Impressionen des Meetings der „My Life Be Like-Crew“ mitgebracht. Vom RWB 911, über den Taxi Taxi-406 bis hin zur Dragster-Supra oder dem R34 GT-R in Bayside Blue: das Fast & Furious-Thema durch den Namen des Songs aus Tokyo Drift, passt einfach perfekt. Aber auch die anderen Marken, hauptsächlich BMW, waren stark vertreten. Eine abwechslungsreiche Mischung und unser Fazit steht bereits fest: Our Life Be Like This Too! Alle Bilder und noch einige mehr ab sofort in unserem Facebook-Album! Bilder: Florian Kullmann – USED4.net Text: Niels Kreischer –...
Iron Drift King 2026 – die Blechautos bei den Drift Masters...
gepostet von Marco Menke
Vom 13. bis 15. August machte die Drift Masters Championship Station in Deutschland. Die sechste Runde fand im Rahmen des ausverkauften Iron Drift King Festivals in Ferropolis statt. Ferropolis, die Stadt aus Eisen, liegt auf einer Halbinsel im Gremminer See bei Gräfenhainichen. Eine feste Rennstrecke gibt es hier nicht – das Gelände ist sonst vor allem für Festivals wie Splash! oder Full Force bekannt. Für den Iron Drift King wird die Strecke jedes Mal komplett neu aufgebaut. Dazu werden Betonbarrieren als Streckenbegrenzung und Schutzzäune für die Zuschauer aufgestellt. Erst dann wird aus dem Festivalgelände eine Driftstrecke – eingerahmt von fünf stillgelegten riesenhaften Tagebau-Baggern. Drumherum Wasser, Strände und Badegäste. Mir ist kein anderes Motorsport-Event bekannt, bei dem man zwischendurch schwimmen gehen kann. Aber genau das macht den Iron Drift King so besonders. Die Möglichkeit der Abkühlung wurde an diesem sehr heißen Wochenende auch intensiv genutzt – von Besuchern und auch von Fahrern und Teams. Das Wochenende startete schon am Mittwoch mit einem Highlight: Während die DMGP-Teams und wir vom SXOC Skidclub e.V. noch die Camps aufbauten, konnte man eine Teil-Sonnenfinsternis bestaunen (mit etwa 85% Abdeckung die stärkste seit 1999). Später am Abend gab es auch noch die Gelegenheit für ein Fotoshooting auf der nun fertig aufgebauten Strecke. Noch bevor die Fahrer des DMGP am Donnerstagmorgen ihre ersten Trainingsläufe absolvierten, durfte sich der SXOC an die Strecke herantasten. Warum der SXOC überhaupt da war? Wir durften die Pausen im DM-Zeitplan mit Showruns für die Zuschauer füllen. Im Vergleich zum letzten Jahr waren alle Fahrer spürbar entspannter. Es entwickelten sich schneller als erwartet (und eigentlich geplant!) erste längere Trains. Im Anschluss übernahm der DMGP die Strecke. Am späten Abend startete das Fahrerfeld der Drift Masters in das erste Nachttraining. Freitag wurde fleißig weiter trainiert: Während am Freitagabend die Pro-Fahrer ihre Autogrammstunde gaben… … machten sich die SXOC-Fahrer für ihre erste H.A.T.E.-Show bereit. Ziel war es, den Besuchern eine großartige Show mit vielen schönen Trains zu bieten. Und der SXOC hat geliefert. Gleich im Anschluss ging es bei Drift Masters in die Qualifikation. Und die hatte es in sich: Conor Shanahan legte einen 98-Punkte-Run hin und belegte den ersten Platz knapp vor Maschine James Deane. Hinter den beiden Iren schafften es Piotr Więcek und Jack Shanahan auf den dritten und vierten Platz. Damit standen ausgerechnet die vier härtesten Verfolger des im DMGP führenden Paweł Korpuliński auf den ersten vier Plätzen. Die Ausgangslage für einen spannenden Samstag hätte nicht besser sein können. Der Samstag brachte uns dann noch mehr Hitze. Für das DM-Fahrerfeld hieß das: Veränderte Grip-Verhältnisse und entsprechende Anpassungen an den Setups. Nach den Battle-Trainings am Vormittag starteten am Nachmittag dann die Top 32, gefolgt von der Präsentation der Top 16 Fahrer. Angeführt wurden die Autos vom RWB (RAUH-Welt BEGRIFF) Artemis, welcher an diesem Iron Drift King Weltprämiere feierte. Mit dem Sonnenuntergang hinter den Baggern verwandelte sich Ferropolis erneut. Die Strecke wurde wieder kühler und schneller. Dazu Scheinwerfer im Rauch, reichlich Pyrotechnik und die farblich beleuchteten Eisenriesen. Wer einmal Nachtdrift vor dieser Kulisse erlebt hat, versteht, was diese Runde im Drift Masters Kalender so besonders macht. In der Top 16 traf Paweł Korpuliński auf Conor Shanahan – das zehnte Aufeinandertreffen der beiden. Nach einer abgerissenen Frontstoßstange in Pawełs chase run und einem langen Review durch die Judges ging der Sieg an Conor. Für Tabellenführer Korpuliński war das Wochenende damit frühzeitig beendet – und die Meisterschaft wieder offen. Am Ende des Abends hieß der Sieger (und damit auch der Iron Drift King 2026) Piotr Więcek. Der Pole arbeitete sich durchs Bracket, schlug im Finale den Top-Qualifier Conor Shanahan und machte aus einem dritten Platz in der Quali ein 106-Punkte-Wochenende. Damit übernahm er die Tabellenführung – 22 Punkte vor Korpuliński. Wir müssen noch über Jack Shanahan sprechen: Er war mit einer Fußverletzung und auf Krücken angereist und verpasste das Donnerstagstraining. Die Moderatoren Kevin und Shifty brachten es mehrfach auf den Punkt: „Jack kann mit dem...
16. Japan Classic Schweiz 🇨🇭
gepostet von Niels Kreischer
Das jährliche Japan Classic-Treffen in der Schweiz ist immer wieder ein absolutes Highlight im Kalender. Dank Gast-Editor Sebastian Hallmann haben wir auch dieses Jahr Bilder von diesem hochkarätigen Meeting in neuer Location. Ob Skyline, Supra, NSX, Celica, Z oder auch mal ein neuer Yaris GR, hier wird die Liebe zu japanischen Fahrzeugen ausgelebt. Das ist nur ein Auszug, viele weitere Bilder mehr ab sofort in unserem Facebook-Album: https://www.facebook.com/media/set/?vanity=USED4.net&set=a.1634476652022359 Bilder: Sebastian Hallmann Text: Niels Kreischer –...


