Allrad Boxer mal anders: Porsche 996 4S

Nicht nur die Japaner haben zahlreiche Allrad Boxer aus dem Werk gerollt. Auch im klassischen 911 Territorium finden man vereinzelt den Boxer Klassiker in seiner Offroad tauglichen 😉 Basis. Oft zwar nicht so beliebt wie das Heckantrieb Original, dafĂŒr optisch aber mit Anleihen des 911er Turbo. .   Robert Kwiecien –...

Supras! Supras everywhere… Supras am Ring 2018...

Es ist ein ganz normaler Samstagmorgen. Du wachst im 1. Stock deines Hauses in einer kleinen Neubausiedlung auf. Du blinzelst mĂŒde zum Fenster, durch die VorhĂ€nge dringen bereits die ersten Sonnenstrahlen herein und die Vögel zwitschern. Du drehst dich noch einmal auf die andere Seite. Ein Blick auf den Wecker verrĂ€t dir: Es ist gerade mal kurz nach 08:00 Uhr. Also wĂ€lzt du dich noch zwei Mal im Bett herum und entscheidest dann, kurz auf den Balkon zu gehen, um etwas frische Morgenluft schnappen und die Idylle zu genießen. Durch deine noch leicht verschlafenen Augen siehst du folgendes Bild: Plötzlich bist du hellwach. Du siehst in jeder Einfahrt deiner Nachbarn mehrfach die Silhouette des gleichen, wunderschönen Fahrzeuges. Kann das wirklich sein? Ist das nicht….? Was ist hier bitte los? Dir wird klar, dass du wohl doch noch gefangen in deinem eigenen Traum bist und es Zeit wird, wirklich aufzuwachen. Doch halt. Auch wenn dieser Anblick Ă€hnlich dem eines Traumes (zumindest fĂŒr Toyota-affine Personen) erscheint, so ist er RealitĂ€t. Nur der Samstagmorgen war alles andere als normal, denn am Wochenende vom 14.06.2018 – 17.06.2018 trafen sich wieder Fans und Besitzer des wohl schönsten Toyota Neuzeit-CoupĂ©s in einem kleinen Ort nahe der NĂŒrburgring-Nordschleife. Zum mittlerweile zehnten Mal jĂ€hrt sich bereits das Treffen der deutschen Supra-Enthusiasten, welches in den vergangenen Jahren an den verschiedensten SchauplĂ€tzen [10 Jahre Treffen der German Supra MKIV Group] in ganz Deutschland stattfand. In diesem Jahr kehrten wir nach 2012 erneut an die Nordschleife zurĂŒck, da unser letztjĂ€hriges Treffen  [Das JZA80.de Treffen 2017 – ein lĂ€nderĂŒbergreifendes Spektakel am NĂŒrburgring] auf großen Anklang stieß. Unser Anspruch ist jedoch, uns jedes Jahr zu verbessern, zu vergrĂ¶ĂŸern und natĂŒrlich die europĂ€ische Supra-Gemeinschaft nĂ€her zusammenrĂŒcken zu lassen. Ist das gelungen? Ganz klar, das ist es! Waren im letzten Jahr zusammen mit den zahlreich vertretenen UK-Kollegen, welche das Treffen auf Grund des durch Deutschland fĂŒhrenden Dragonball Runs besuchen konnten, insgesamt 65 Supras anwesend, so können wir dieses Jahr sagen, dass alleine aus Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Österreich und der Schweiz 55 Fahrzeuge die teils nicht unerheblich weite Fahrt auf sich genommen haben. Alleine die Schweizer reisten mit sieben Supras an! Die Mischung aus alten Hasen, Supra-Begeisterten ohne eigene Fahrzeuge oder neuen Gesichtern machen die Treffen jedes Jahr so interessant und einzigartig. Auch wenn noch kein genauer Termin fĂŒr 2019 feststeht, ist das Event hoffentlich trotzdem bereits in allen To-Do-Listen 2019 dick markiert und ganz oben auf der PrioritĂ€ten-Liste.   Doch Wachstum bedeutet auch, dass die Organisation eines solchen Treffens zunehmend schwieriger fĂŒr das bislang zweiköpfige Organisationsteam wird. Zu viele Aufgaben sind zu lösen, sei es Planung der UnterkĂŒnfte, Finanzen, Catering oder die Koordination vor Ort. GlĂŒcklicherweise bietet der im letzten Jahr gegrĂŒndete e. V. [GrĂŒndung des ersten Deutschen Toyota Supra MKIV Clubs] die perfekte Basis dafĂŒr, mehr Personen in die Planung zu involvieren und Aufgaben zu verteilen. Auch fĂŒr das nĂ€chste Jahr gibt es bereits Ideen, die umgesetzt werden wollen. Ein wenig Anlehnung an das weltberĂŒhmte “Supras In Vegas” Event [Supras In Vegas 2017] wird es geben. In welcher Hinsicht, bleibt vorerst noch geheim. Ja, Cliffhanger sind nicht nur bei Netflix-Serien Ă€tzend.     Einen sehr bedeutenden Programmpunkt in diesem Jahr stellte neben den Ausfahrten, dem hart Parkieren… und der obligatorischen HandwĂ€sche…. …auch die erste Jahreshauptversammlung des e. V. dar. Uns ist wichtig, dass jeder, der Interesse an einer Clubmitgliedschaft hat, ĂŒber alle anstehenden Themen informiert ist und wir transparente Strukturen haben. Was erhoffen sich Mitglieder? Was erwarten Sie vom Verein? Was bringt die Zukunft? Wie können wir unsere auslĂ€ndischen Freunde stĂ€rker miteinbeziehenen? Auf all diese Fragen gibt es jetzt eine Antwort. Unsere großartige und sehr familiĂ€re Gruppe ist sich zudem einig, die Location auch im nĂ€chsten Jahr beizubehalten, so viel sei schonmal verraten. Denn seien wir doch mal ehrlich, jede der 90 anwesenden Personen trĂ€umt doch den gleichen Traum: Es ist ein ganz normaler Samstagmorgen. Du wachst im 1. Stock deines Hauses...

Tuningworld Bodensee Part 2

Die Tuningworld ist nun schon wieder ein paar Tage her (okay okay, inzwischen schon viel lĂ€nger. Ich gebe zu, ich war in letzter Zeit etwas bequem) aber es gibt noch das Ein oder Andere zu berichten… Doch fangen wir einfach dort an, wo wir das letzte Mal aufgehört haben. (Before Tuningworld Part 1): Wir bekamen die Zusage, dass wir fĂŒr USED4.net einen Doppelstand in der Clubarea nutzen dĂŒrfen. Dass dann nicht immer alles so laufen wĂŒrde, wie man sich das vorgestellt hatte, war ja irgendwie zu erwarten. Zum Beispiel zeigte sich mein Integra mal wieder von seiner schlechtesten Seite und wollte nicht so ich ich wollte! Beim  Hyundai Getz von Nils dagegen hatte sich die Lieferzeit fĂŒr das K-Sport Airride Fahrwerk “dezent” um ein paar Monate verzögert. Leider bedeutete das fĂŒr unseren Getz in diesem Fall zugleich das Aus. Das Fahrwerk kam zwar noch kurz vor der TWB an, aber Nils entschloss sich vernĂŒftigerweise dafĂŒr, der Hektik keine Chance zu geben und dadurch zu vermeiden, dass sich irgendwo fatale Fehler einschleichen könnten. Die Orga der Tuningworld versorgte uns wĂ€hrend der Vorbereitungszeit mit vielen Infos ĂŒber UnterkĂŒnfte, WaschplĂ€tze und Tankstellen und wies auch mehrfach darauf hin, dass man sich möglichst an die STVZO zu halten habe und alle Unterlagen fĂŒr sein Auto dabei haben sollte, da die Polizei verstĂ€rkt Kontrollen im Voraus angekĂŒndigt hat. Die Tuningworld sollte vom 10. Mai – 13. Mai ihre Pforten fĂŒr alle Besucher öffnen. Als Aussteller waren wir selbstverstĂ€ndlich verpflichtet, unsere Fahrzeuge schon vorab dort aufzubauen. Aus diesem Grund war fĂŒr uns die Einfahrt auf das MessegelĂ€nde bereits zwei Tage vorher möglich. Da Nils, Nadja und Sebastian ĂŒber 600km Anfahrt vor sich hatten, starteten sie schon  Mittwoch FrĂŒh. Die wirklich schöne Eclipse von Sebastian (Tose-Tuning) wurde fĂŒr die weite Strecke via HĂ€nger transportiert. Nils’ Hyundai Coupe nahm die Strecke dagegen auf eigener Achse in Angriff (ja, der FlĂŒgel war selbstverstĂ€ndlich montiert). Probleme gab es bei dieser Anfahrt am Mittwoch zum GlĂŒck aber keine. Es war wie gesagt noch Mittwoch, als etwas spĂ€ter endlich auch mein Feierabend anstand. Zuhause angekommen, deckte ich als erste Maßname den treulosen ITR zu und startete im Anschluss in Begleitung meines netten Vermieters (irgendwie muss man ja auch wieder nach Hause kommen) in Richtung Tuningworld. Fast zeitgleich gegen 18 Uhr trafen dann Sebastian, Nils, Nadja und ich bei der TWB ein, wo bereits viele der anderen Teilnehmer fleißig mit dem Aufbau beschĂ€ftigt waren. Domenico und Jenny wĂŒrden sich uns mit ihren ITRs erst spĂ€ter anschließen. Die einen oder anderen Teilnehmer der TWB bauten teilweise aufwendige Szenerien auf. Z.B hatte ein Stand das Thema “Ägypten” oder zwei weitere das Thema “Piraten der Karibik”. Bei uns war das Ganze zugegeben etwas pragmatischer gehalten. WĂ€hrend Nils und Sebastian am Sonax Autowaschplatz waren, wo ihnen von Sonax alle möglichen Produkte aus der Palette bereitgestellt wurden, um ihre GefĂ€hrte auf Hochglanz zu bringen, ging ich zu den Betreuern der Club Area und des Yokohama Tuning Awards und kĂŒmmerte mich um unsere Absperrungen. FĂŒr die typischen Absperrungen, die man bei der TWB so oft sieht, mĂŒssen pro StellflĂ€che 100€ Pfand hinterlegt werden (wir hatten 2 StellflĂ€chen und hatten somit 200€ LeihgebĂŒhr). Auch organisierten wir dort einen Parkausweis fĂŒr Sebastians HĂ€nger, sodass er diesen auf den ĂŒberwachten HĂ€ngerparkplatz abstellen konnte. Nachdem dann auch Domenico und Jenny eingetroffen waren, stellten wir unsere Autos passend auf und errichteten die Absperrungen. Es war dann bereits gegen 23 Uhr und ich konnte mich endlich auf meinen zweistĂŒndigen Heimweg machen, immer mit dem Hintergedanken, dass ich am nĂ€chsten Morgen bereits wieder um 6 Uhr aufstehen durfte, um erneut zur TWB zu pendeln. Aber es macht ja Spaß. Am nĂ€chsten Tag, dem Donnerstag, fiel dann der offizielle Startschuss und die Tuningworld war sofort in vollem Gange. Der Andrang der Leute war nicht von schlechten Eltern. Aber wenn wundert es, bei alldem was vor Ort geboten wird. Immerwieder höre ich zwar von Freunden, wie langweilig...

Jacatu 2018: Der Mix machts

JApan CAr TUning So einfach kann ein Name sein und so simpel das Konzept dazu: Eine große, abgesperrte FlĂ€che vor einem eindrucksvollen Hintergrund (in diesem Fall Flugzeuge und Schiffe), eine engagierte Crew, ein motivierter Chef, der seit 13 Jahren mit Herzblut bei der Sache ist und dazu noch gutes Wetter. Das sind die Zutaten fĂŒr ein gelungenes Autotreffen und Christian Vogt gelingt es jedes Jahr aufs Neue, das alles zu einem tollen Cocktail zu mixen. Vertreten sind alle Marken asiatischen Ursprungs, also momentan noch japanische und koreanische. Wie es dann in den kommenden Jahren mit den aufstrebenden chinesischen Marken aussieht, wird eine spannende Entscheidung. Bis dahin sind es aber die folgenden Platzhirsche, die weiterhin den Ton beim Jacatu angeben: Nissan/Infiniti:   Toyota/Lexus:   Honda/Acura:   Mazda/Eunos:   Mitsubishi:   Subaru: FĂŒrs Auge wird also viel geboten, bei der freiwilligen Schallpegelmessung des eigenen Auspuffs kommt auch das Ohr nicht zu kurz. Und der Gaumen muss ebenfalls nicht darben: So gesĂ€ttigt konnte man dann auch dem Show & Shine – Contest beiwohnen, der mit großer Akribie und hohem Sachverstand durchgefĂŒhrt wurde. Am meisten beeindruckt mich neben der Vielfalt der Wagen die relaxte und fröhliche Stimmung unter den Besuchern. Jeder genießt die Zeit, sucht neue Inspirationen oder trifft Freunde. Der einzige Anregungspunkt, der mir beim Durchstreifen der Reihen auffiel, ist vielleicht die Zusammenstellung der Autos auf dem Platz. Es widerspricht wahrscheinlich dem bisherigen Credo, aber wĂ€re eine Vorauswahl bzw. Bewerbung nicht doch ein denkbarer Weg? Wenn ein tiefer, lauter, todschicker >600PS starker R35 weggeschickt werden muss, weil kein Platz mehr frei ist, ist das fĂŒr alle Beteiligten schade. Im Endeffekt nutzt eine noch höhere QualitĂ€t der ausgestellten Wagen jedem: Dem Jacatu-Team, weil mehr Besucher kommen und das Rennommee steigt. Den Besuchern, weil es mehr zu schauen und zu bewundern gibt, selbst wenn es nicht der eigene, liebevoll umgebaute, Kleinwagen sein sollte. Den Teilnehmern, weil sie sich angespornt fĂŒhlen, im nĂ€chsten Jahr noch besser und noch ausgefallener dabei zu sein. Aber das sind nur Ideen, Gedankenspielereien und leichtes Jammern auf hohem Niveau. Das Jacatu ist auch in seiner jetzigen Form ein rundum tolles Treffen vor eindrucksvollem Hintergrund, mit einer engagierten Crew und einem motivierten Chef. Aber ich wiederhole mich und schließe deshalb mit der festen Zusage: wir werden 2019 sicher wieder vor Ort sein.   Text und Bilder: Niels Kreischer – USED4.net Weitere Bilder: Jan Naschinski Sebastian...

Paaren/Glien 2018

Nich' der Knilch mit seinen bescheuerten Oldtimern schon wieder... Doch doch. Ich hatte auch nicht vor der Oldtimer-Futzi hier zu werden aber wat soll man machen? So zeige und erzĂ€hle ich nun die Bilder, die ich fleißig auf der Oldtimer-Show im brandenburgischen Paaren/Glien gemacht habe. Selbiges Event findet immer zu Pfingsten im MAFZ Erlebnispark Paaren statt. Eintritt ist fĂŒr Erwachsene 12 Euro und wer selber mit einem Auto Baujahr von vor 1985 anreist, kommt kostenlos aufs GelĂ€nde. Diese recht willkĂŒrlich gezogene Altersgrenze veranlasste mich im ĂŒbrigen im Daily Dirty Diesel hinzufahren, da der Ghettoporsche 1995er Jahrgang ist und somit auch nicht auf den Hof zum Spielen gedurft hĂ€tte. Allerdings stellte sich auf dem GelĂ€nde dann heraus, dass man das wohl doch nicht so genau nahm. Naja, wie immer, dann halt nĂ€chstes Mal. Nun bin ich persönlich, natĂŒrlich auch in eurem geistigen Auftrag, immer auf der Suche nach japanischem Altmetall. Dieses ließ sich aber, wie eigentlich fast immer, kaum blicken. Allerdings war die Auswahl an europĂ€ischen und amerikanischen Klassikern sehr erquicklich. Was mir persönlich sehr positiv aufgefallen ist, gegenĂŒber anderen Veranstaltungen dieser Art: Modifiers welcome! Man hatte tatsĂ€chlich den Eindruck, dass individualisierte Kisten automobiler Freigeister mindestens genau so hĂ€ufig vertreten waren, wie Matching-Number-Fetischisten Ein Trend, den ich sehr begrĂŒĂŸe, auch wenn er mit entsprechenden Preisentwicklungen einhergehen wird. Hier schrecken die Besucher nicht zurĂŒck, ihre SchĂ€tzchen der Allgemeinheit zur Schau zu stellen. Auch ohne schĂŒtzende Glaswand. Im Jahr 2017 fiel das Treffen leider sprichwörtlich ins Wasser, weshalb ich froh war, dieses Jahr so viele verschiedene sehenswerte Fahrzeuge anzutreffen. Autos wie der Golf I oder auch neuere Fabrikate, die aber schon im H-fĂ€higen Alter sind, schlagen mittlerweile ziemlich gut die BrĂŒcke zwischen Oldtimern als "alte MĂ€nner Hobby" und "jugendlichen Tuning-Spinnern". Me Gusta. "Gerd, das is'n Manta-Motor!" Im...

Allstedt 2018: All In (Achtung: Kein 56K)

Po Po Pokerface! Bereits Lady Gaga wusste es: Das ganze Leben ist ein (Poker-)Spiel. Besonders anschaulich spiegelt sich dieser Umstand wider bei einem Event, wie dem SXOC Drift-Matsuri, stattfindend im allzeit aufstrebenden Allstedt (blĂŒhende Landschaften seit 1990). Aber beginnen wir von vorn, also genauer gesagt, bei den Teilnehmern dieses Spiels: Der König, der frĂŒher mal eine Fee war, mit seinem Pokerface, das sehr nach Bierdurst aussieht. Bahlo, der Herz-Bube. TrĂ€gt Schwarz-Orange-Rot. Sowas kann nur Beauty-Bahlo. Das Waibel (auf Hochdeutsch: die Dame) Der Joker (Tobi, skeptisch, in der Mitte) Das Ass (In Köln wĂŒrde man auch sagen: Dat Ass. Martin mit Molly.) Zu den Regeln: Gespielt wird seit jeher auf einem ehemaligen russischen MilitĂ€rflugplatz nahe der Stadt Allstedt, im Grenzgebiet zwischen ThĂŒringen und Sachsen-Anhalt. Die Regeln sind entsprechend hart, aber gerecht: Wer mitspielt, kann viel gewinnen… Skills, Fame, 08/15-Ebay-Pokale: … aber auch alles verlieren. Motoren, Autos, Selbstbewusstsein: Gespielt wird dabei in mehreren Varianten. Freies Driften Unterteilt in die Klassen: “Can’t touch this” (Roter Aufkleber) “Call me maybe” (Gelber Aufkleber) “Gimme all your lovin’! (GrĂŒner Aufkleber) Drift – Limbo (Leider keine Action-Bilder verfĂŒgbar, weil ich selbst mit meinem SX bei Start und Ziel stand und den Limbo-Teilnehmern beim Wegfahren zusah.) Typisch Fotograf: Zur rechten Zeit am falschen Ort. Oder so. Sorry dafĂŒr.   Hard Parking Eine ganz besondere Form des Pokerns: Viele Teilnehmer waren vor Ort und hohe EinsĂ€tze wĂ€ren auch möglich gewesen, aber im Grunde genommen sind alle zu feige und behalten ihre Chips fĂŒr sich. Im Endeffekt ging es nur um die coolsten ParkplĂ€tze. Schön anzusehen waren sie aber dennoch. H.A.T.E. – Masters Dabei handelt es sich natĂŒrlich nicht um eine Meisterschaft von Terroristen, sondern um eine besonders spektakulĂ€re Art des gemeinsamen Drifts: Tandem Ausgeschrieben bedeutet H.A.T.E. daher auch: Happy Awesome Tandem Escalation D.h. Driften mit möglichst wenig Abstand zwischen den Autos, gleichen Winkeln, Ă€hnlichen Geschwindigkeiten und möglichst synchronen Bewegungen. Verdiente H.A.T.E.-Sieger wurde Dominik in seinem R32 und der KapitĂ€n zur See, David P. auf seiner Motorbarkasse Typ R33. Zwei Skyline gewinnen ein Drift-Battle… Nomuken wĂŒrde vor Stolz auf 2 Meter anwachsen, hĂ€tte er davon erfahren. Diverse andere, nicht weniger wichtige Pokale wurden verteilt, wie z.B. fĂŒr die Besten Schweizer (Phil, Dani und Amarin): “Foot da Vögt down”. Zudem wurden die lustigen Drei auch Zweite im H.A.T.E.n. Die besten Low Power – Rangers (Jan mit seinem MX5 NA und Daniel im AE86) Schönstes Auto und Best Entry (Pommes) “Bestes Synchrones-Reifen-von-der-Felge-gezogen-bekommen” (Stefan und Niko) Pokal fĂŒr die Kategorie Vorher-noch-nie-einen-Pokal-bekommen (Bumfi) Last and really least fĂŒr das Beste KostĂŒm, das ich durch ein wenig Körpereinsatz erschleichen konnte. Lauter Spinner in der Jury, ich sags euch. Neben Egoschmeicheleien durch Preisverleihungen wurde aber selbstverstĂ€ndlich auch fĂŒr das leibliche Wohl der Mitspieler gesorgt. Und zwar in Form eines ausgewachsenen Linienbusses, der zu einem Food Truck samt Bar umgestrick wurde. Hier konnte man die Runde Bier seines Kumpels spielend leicht mit einer Runde JĂ€germeister raisen, ohne zu bluffen. Mögliche Royal Flushs aus dem Autofenster auf der Heimfahrt inbegriffen. Kein Pokerspiel wĂ€re komplett ohne die Zuschauer und das Team, das hinter dem Mitspieler steht. Sie sind nicht nur Statisten, im Gegenteil, ohne Fans und Freunde wĂ€re das Ganze nur halb so spaßig. Wenn ĂŒberhaupt. Aber auch Allstedt ist kein Spiel ohne Ende. Und wie stets, muss am Ende aufgerĂ€umt werden. NatĂŒrlich bekommt man den pulverisierten Gummi nicht weg, aber die vielen großen Brocken und TrĂŒmmerstĂŒcke mĂŒssen runter von der Strecke.   GlĂŒcklicherweise fanden sich fĂŒr diese mĂŒhselige Arbeit ausreichend Freiwillige. Man kann mit Fug und Recht sagen: Alles Asse, jeder ging mit, keiner ging raus! (Oceans) Eleven tons of used tires. Wie sieht die Zukunft von Allstedt aus? Das ist derzeit offen, soviel sei schonmal gesagt. Ein Split Pot, ein Flop, ein Cash Game oder das “d” aus Skidclub streichen? Alles ist möglich. Typisch Allstedt. Aber egal wie, Driften ist nicht tot, dafĂŒr macht es einfach zuviel Spaß. Ein leiser Vorgeschmack auf die Zukunft von der...

S-FEST 2018: Style Over Everything

WofĂŒr steht das erste S in S-FEST? Das ist schnell beantwortet: FĂŒr Silvia natĂŒrlich. Also dem weiblichen Modellnamen des allerersten und vieler weiterer S-Chassis, die es wĂ€hrend der langen Bauzeit von 1976 bis 2002 gab. Folgende Typen existierten: S10 S110 S12 S13 S14 S14a S15 Diese komplette Modellpalette war bei der S-FEST-Premiere, die am 2. Juni in Groß-Zimmern stattfand, zwar nicht anwesend, aber immerhin gaben sich S12, S13, S14, S14a und S15 mit insgesamt ĂŒber 80 Autos die Ehre: S12: S13 (in Form einer RPS13): S13 als USDM-Cabrio: S14 Zenki: S14a: S15: Das S in S-FEST steht also fĂŒr Silvia, soviel ist schonmal klar. Ein Auto mit dem Namen einer schwedischen Königin. HĂ€tte schlimmer kommen können. Aber das S kann meiner Meinung nach auch Platzhalter fĂŒr andere Beschreibungen des S-FESTs sein:   S wie Selbstlob/Selbstkritik: Das S-FEST wurde prĂ€sentiert von USED4.net, vertreten von mir, meiner Frau Yvonne und mit UnterstĂŒtzung der Editoren Arndt Herzwurm und Christian Farkas. Es war Yvonnes und meine Idee und unser eigener Antrieb, der das S-FEST entstehen ließ. Daher ist alles, was ich hier schreibe, automatisch entweder Selbstlob oder Selbstkritik, also irgendwie auch S wie seltsam. Auf diesem Bild posiere ich mit zwei Legenden der S14-Welt: IDH und Loki. S wie supersĂŒĂŸ.   S wie schön hier: Die Location beim Fahr‱Werk bot ein großes Maß an Abwechslung: Hart parken und dabei gut aussehen: Gut essen und dabei richtig relaxen: Die Uhr jagen und dabei die angefutterten Kalorien verbrennen: Richtig schön einlochen: Ein ziemliches Komplettprogramm also, oder?   S wie Sonnenschein: Ein Outdoor-Event wie das S-FEST steht und fĂ€llt mit dem Wetter, trotz der großen Halle, die wir zusĂ€tzlich zur VerfĂŒgung hatten. Aber das GlĂŒck war uns hold, die Sonne rief frĂŒhen am Morgen: “Halo, I bims. Und I bims gekomen umd zum bleibem. Lol.” Aufgrund der vielen Sonne produzierten wir alle Vitamin D in rauen Mengen, manche wurden sogar etwas rot dabei, stimmts Dennis? S wie leichter Sonnenbrand. S wie Startzeit: Wir hatten 10 Uhr als offiziellen Beginn des S-FESTs gewĂ€hlt. Was sich fĂŒr einige wenige offenbar noch als zu spĂ€t herausstellte, da sie bereits um halb 10 Uhr durch das noch offene Tor rollten: “Oh, hallo!” S wie spontan oder auch S wie sch….on sehr frĂŒh. Die eigentliche Idee fĂŒr den frĂŒhen Anfang meinerseits war eigentlich, dass die Leute, die eine weite Anreise auf sich nehmen, auch möglichst viel vom S-FEST haben, eben weil es den ganzen Tag dauern wĂŒrde. Schlau, ne? Dass genau diese Leute mit weiter Anreise aber auch entsprechend frĂŒh losfahren mussten, kam mir nicht dabei so wirklich in den S wie Sinn. Dementsprechend zog sich die Hauptanreisewelle dann auch bis ca. 13 Uhr hin, vereinzelt trafen sogar noch am frĂŒhen Abend Wagen ein, wĂ€hrend andere schon wieder die Heimreise angetreten hatten. S wie schwankende Teilnehmerzahl. Je spĂ€ter der Abend, desto mehr schwankten auch die Teilnehmer selbst. #Caipi   S wie saftige Burger Das Restaurant des FAHR‱WERK bietet leckerste Burger allerfeinster QualitĂ€ten, die nach eigener Aussage sogar geschmiedet und nicht nur profan gebraten werden. Dass das dann auch mal etwas lĂ€nger dauert, erklĂ€rt sicher die leicht erhöhten Wartezeiten in der Hauptandrangszeit. Sollte es eine Wiederholung geben, wird das sicher kein Thema mehr sein, weil dann mehr Schmiede den Hammer schwingen werden. Thor hat auf eine erste Anfrage hin wohlwollend reagiert.   S wie Sieger Der S-FEST-Award. FĂŒr mich persönlich einer der wichtigsten Bestandteile des S-FESTs. GewĂ€hlt durch eine Jury, die aufgrund dutzender subjektiver Urteile am Ende ein objektives Ergebnis erzielen konnte. Typisch Demokratie halt. Tja, da schauen die Despoten dieser Welt nur wie die Kuh ins Uhrwerk. Die Jury bestand konsequenterweise auch aus allen Teilnehmern des S-FESTs. S wie saubere Wahl. Die Verleihung selbst fand dann in der Eventhalle statt. Ich war wirklich null vorbereitet, hatte mir vorab nichts ĂŒberlegt und wusste in dem Moment auf der Treppe noch nichtmal, wer die Gewinner waren. Hat man sicher gemerkt. Nicht? Verdammt, jetzt...

Japan und die Frage nach dem Warum

“Japan? Warum eigentlich immer Japan?” werde ich regelmĂ€ĂŸig gefragt und die Antwort auf diese Frage ist nicht ganz so einfach. Meist kommt dann auch nur ein knappes “finds dort halt gut” raus und somit ist die Sache in der Regel schon wieder vom Tisch. FĂŒr mich ist es das Komplettpaket, das mich immer wieder fasziniert. Selbst nach meinem dritten Besuch, ĂŒberlege ich schon, wann ich wieder zurĂŒck gehen kann. Egal wann ich dort war, egal mit wem ich dort war, es war immer eine andere Erfahrung und ich habe immer wieder neue Dinge entdeckt und erlebt. Vielleicht ist es einfach dieser gewisse Flair, der mich so bannt. Akihabara Tokyo. Regen + Licht = Super. Vielleicht sind es auch die Autos, die man hier in freier Wildbahn sieht. An gefĂŒhlt jeder Ecke steht ein besonderes Auto herum. Egal was ihr gut findet, es gibt von allem etwas zu sehen. Ich selbst bin, wie solls auch anders sein, der JDM-Welt verfallen. Dieser makellose RX-7 stand beispielsweise in nĂ€chster NĂ€he zu unserem Appartment, jeden Morgen liefen wir daran vorbei. Jeden Morgen habe ich mir gesagt: “Genau so einen will ich auch”. Lack und Zustand 1A, komplett Serie, soweit ich das erkennen konnte. Dieser Ferrari 458 schlummerte hinter den Gittern eines ĂŒberwachten Parkhauses und schaute finster vor sich hin. Sicher wĂ€re er Viel lieber auf dem Wangan bei Mitternacht. In Japan nicht wirklich eine RaritĂ€t und ein Daily im Serienzustand ist dieser Nissan Skyline R34 GTS-T.   Unsere weitere Reise fĂŒhrte uns fĂŒr einen Tag von Tokyo nach Kyoto. Dort besuchten wir den Fushimi Inari-Taisha Schrein mit seinen tausenden rot/orangenen Torii. Tausende Touris gab es auch vor Ort und ein Bild ohne Touristen im Bild zu machen, ist nochmal eine ganz andere Geschichte haha. Fushimi Inari-Taisha, Kyoto.   Weiter ging unsere Reise nach Osaka. Das Wetter wurde immer besser, wĂ€hrend es in Deutschland anfing zu schneien. 😉 RUF-Porsche. Wenn er mich riefe, ich wĂŒrde ihn erhören.   Auch eine Art Porsche, nur kugeliger. Dieser geslammte KĂ€fer versprĂŒhte mehr Charisma als alle New Beetle zusammen.   Durch die Straßen von Tokyo liefen wir tĂ€glich ca. 15km. WĂ€hrend dieser Touren findet man, wie ich vorhin schon sagte, wirklich einiges an schönen Autos. Keine feige Sau: Der Fahrer dieses De Lorean nimmt den heftigen Tokioter Verkehr in der Rush Hour auf sich und reist zu seinem nĂ€chsten Ziel. Was sein Ziel ist? Möglicherweise 1985, vielleicht aber auch 2025? Kein Yellowbird, aber dennoch genauso auffallend wie Bibo aus der Sesamstraße: Dieser 996 GT3 zeiht derart die Blicke auf sich, dass man den weiße 930 im Vordergrund beinahe ĂŒbersieht. Stimmts? Gelb gehts weiter: gleich zwei Briten in lime: Die Lotus Elise R ist im automobilen Straßenkampf sicher gut aufgestellt, noch flinker ist aber garantiert der Caterham Super 7. Props fĂŒr das Nummernschild. Und Colin McRae schaut von oben zu… Dieser Impreza macht jede Fahrt zur Arbeit zur WRC-PrĂŒfung. Ferrari FF: Mehr Platz fĂŒr die EinkaufstĂŒten und trotzdem immer erster beim Ampelsprint. Herrlich. Nun kommen wir langsam aber sicher zum Ende meines Vortrags und ich hoffe es hat euch gefallen. Ich kann jedem nur empfehlen, wenigstens einmal im Leben nach Japan zu fliegen. Drachenfest in Asakusa Tokyo. Street Performance, Shibuya Crossing Tokyo. KirschblĂŒten Yoyogi Park Tokyo. Vielleicht versteht ihr jetzt, warum ich auf die Frage “Warum immer nach Japan?” nur so knapp antworte. Japan ist einfach zu vielfĂ€ltig, um es in einem simplen Satz beschreiben zu können.   Michele Danze – USED4.net INSTA: @mik.wd  ...