Achtung, Spoiler!!!

§1 Tuning-Gesetz: Wir Auto-Enthusiasten investieren freiwillig eine Menge Zeit und Geld, um unsere Vehikel zu individualisieren und eifern dabei in der Regel einem oder mehreren Trends nach. Diesem Grundsatz folgen wir manchmal bewusst, meistens aber eher unbewusst. Doch wie es in der Mode und mit den Trends eben immer so ist: Manche Designs sind absolut zeitlos, andere dagegen werden so schnell uncool, wie sie vorher gehyped wurden. Das gilt für Spoiler, Farben und Felgen an Autos, genauso wie für Inneneinrichtungen, Schuhe, Hosen und Bärte.   Alles ist also stetig im Fluss und nur ganz wenige Gegenstände oder Designs können von sich behaupten, über der Zeit zu stehen. Warum ich darauf komme? Ganz einfach, es war mal wieder Zeit für 10 Gangwechsel auf der Viertelmeile und Gefahr für den Krümmer durch ein herabfallendes Bodenblech: The Fast and the Furious. Während ich also die rasanten Erlebnisse vom seligen Paul Walker und seinem Brother from another Mother Vin Diesel ansah, musste ich mir eingestehen, dass ich bei einigen der bonbonbunten, massiv verspoilerten und mit fetten Chromfelgen versehenen Fahrzeugen, absolut zufrieden wäre, wenn eben jener Plastikbomber meine Einfahrt zieren würde und ich ihn mein Eigen nennen dürfte. Mal komplett außen vorgelassen, was unsere 2020er Rennleitung dazu sagen würde. 2001 sah die Welt in dieser Hinsicht ja noch ganz anders aus: Polizist: “Allgemeine Fahrzeugkontrolle, Führerschein und Fahrzeugpapiere. Ist der Wagen umgebaut?” Ich: “Hier stehts: Alles eingetragen! Polizist: “Vorbildlich. Schönes Auto haben Sie da. Na dann gute Weiterfahrt.”   Doch die Zeiten von Shogun-Verspoilerung, Flip-Flop Lackierungen und Lexani-Chromfelgen sind für die allermeisten Autoverrückten entweder lange vorbei oder sie haben sie vielleicht auch nie mitbekommen. Ebenso erzeugen die massiven Gfk-Komplettumbauten mit ganzen Faceswaps und Lambo-Style-Doors, die in Spanien oder Belgien Anfang der Nullerjahr so populär waren, heute bei den meisten Kids nur ein erstauntes Lächeln. Mittlerweile orientieren sich viele Tuningbegeisterte eher an der “3F-Regel”, also “Fahrwerk, Felgen und Folie”. (Ganz böse Zungen sagen “4F” und hängen noch ein “Finanzierung” dran) Selbstverständlich können schon diese Maßnahmen je nach Fahrzeug und Umsetzung bereits ein geniales Ergebnis erzielen, das ist unbestritten. Und der Geldbeutel kann natürlich auch bereits unter diesen Schritten kräftig in Mitleidenschaft gezogen werden, denn für (Luft-)Fahrwerk und Felgen ist man schnell mal 5.000€  und mehr los! Im Gegensatz zu 2001 gibt es mittlerweile aber auch genügend Autos, die bereits vom Hersteller aus schon so individualisierbar sind, dass der Aftermarketbereich oftmals in die Röhre schaut. Man denke nur an die wilde Konfigurationseskalation, die damals der erste New Mini ausgelöst hat und der sich mittlerweile kaum ein Anbieter mehr entziehen kann: Das Dach muss bitte eine andere Farbe haben können als die Außenspiegel und der LED-Innenhimmel darf ebensowenig fehlen, wie die große Zielflagge auf dem Armaturenbrett… Individualität ist das Stichwort. Aber wer legt eigentlich fest, was gerade In ist und was längst schon wieder Out? Diese Frage ist zugegebenermaßen schwierig zu beantworten, Trends entstehen und vergehen, man denke nur an den bereits erwähnten Flip-Flop-Lack, der dann vom Mattlack und dieser wiederum vom Candy-Lack abgelöst wurde. Manchmal genügt ein einzelner Funke, wie eben der erste Teil von Fast and Furious, um eine ganze Explosion zu entfachen und dabei gilt dann, je extremer  und modischer ein Trend, desto größer ist gleichzeitig auch die Gefahr, dass der Trend plötzlich von “ganz cool” zu “extrem peinlich” mutiert. So erging es einst zum Beispiel der Unterbodenbeleuchtung, die nun aber auch seit einigen Jahren ein leuchtendes Comeback feiert. Und wie es bei auch allen anderen materiellen Ausdrücken von Individualität eben so ist (und da zählt die Autoszene selbstverständlich dazu) machen viele etwas, um anderen zu gefallen und nur wenige, damit es allein ihnen selbst gefällt. Selbstverständlich würde wohl jeder zuerst behaupten, dass er oder sie die Entscheidungen nach eigenem Geschmack getroffen hat, aber den Respekt und die Zustimmung von anderen Menschen für das eigene Werk zu bekommen, tut wohl den Allermeisten von uns gut. Es gibt sicher nur ganz wenige Menschen auf der Welt, denen...

Was man so hört…

  Mal ganz ehrlich, wir haben hier auch ein paar Marketing-Tools zur Verfügung und wir sind auch nicht zu blöd, um zu wissen wer unsere Zielgruppe ist. Aber (!) wir sind vor allem Auto-Enthusiasten und dazu gehört alles, aber auch wirklich alles, zum Thema Automobil. Und so kommen wir heute von feuerspuckenden japanischen Quertreibern mal zurück in die alte Schule. Ich befinde mich in der (un)glücklichen Lage, jeden Tag etwa zwei Stunden im Berliner Berufsverkehr festzusitzen. Das Radio habe ich schon lange abgeschaltet. Ausschließlich auf das Heck des Dacia (jetzt wird es) Duster vor mir zu starren, lässt meine Synapsen aber auch veröden. Einen Podcast zu hören, lag also nahe. Aber welchen? Spotify aufgerissen und auf gut Glück “Auto” in die Suche gehämmert. Das erste Logo, das mir positiv auffiel, war das, das ihr oben sehen könnt. Als Skeptiker, der ich gegenüber deutschsprachigen Formaten nun mal grundsätzlich bin, dachte ich mir, schlimmstenfalls machst du es halt wieder aus und starrst weiter auf den Verkehr. Ich habe es seitdem nicht mehr ausgemacht. Zumindest nicht im Auto. Karsten Arndt hat nicht nur eine angenehme Erzählstimme, sondern auch ein geschicktes Händchen bei der Wahl seiner Interviewpartner. So fängt gleich die erste Folge mit absolutem Großkaliber an – “uns’ Walter” –  der Legende, dem Mythos, der beim Einsteigen ins Auto Angst haben und die Fliegen auf der Seitenscheibe haben will: Walter Röhrl.   Aber auch jeder der anderen Gäste ist absolut hörenswert und auf seine Weise unterhaltsam. Geschichten über den Nürburgring, damals und heute, die 24 Stunden von Le Mans in den 70ern und Fachsimpeleien wie man früher Autos entwickelt hat und was heute dahinter steckt. Alte Schule – Die goldene Ära des Automobils findet ihr auch auf Youtube, Facebook und Instagram, sowie auf den gängigen Musikportalen. Nun viel Spaß und Ohren gespitzt. Max Weiland – USED4.net...

Album: Z-Treffen in der Klassikstadt Frankfurt

Alle Bilder zum spontanen Treffen einer Gruppe von Z-Fahrern (240/260/280Z, 280ZX, 300ZX) und einigen weiteren schönen Autos auf dem Parkplatz der Frankfurter Klassikstadt. Niels Kreischer –...

Supras Am Ring 2019 – Keep The Spirit Alive in 2020!...

Schneller, als uns allen lieb ist, haben wir nun bereits Mitte Juni. Für mich ist dieser Monat immer Höhepunkt des Jahres, aus vielerlei Gründen:    Das Wetter ist in unseren Breitengraden fantastisch, die Tage sind am längsten, die Nächte am kürzesten, man ist viel draußen und vor allem steht normalerweise das jährliche Treffen der JZA 80 Group an.   Auch wenn in diesem Jahr Europas größte und beste Zusammenkunft von Supras und deren Besitzern aus allen Generationen nicht stattfinden kann, ist es an der Zeit, die positiven Vibes des Treffens zu versprühen, welches in diesen Tagen stattfinden würde.    Inzwischen ist es kein Geheimnis mehr: das hiesige Treffen hier steht denen in der USA und in Japan in keinster Weise nach. Die Bilder aus dem beschaulichen Ferienpark an der Nordschleife und einer komplett mit Supras zugeparkten Straße gingen in den letzten Jahren um die Welt. Doch Ziel ist es nicht, anderen nachzueifern. Es wurden stets andere Programmpunkte integriert und Variation hinein gebracht. So ist der Ablauf der Treffen in den letzten Jahren nie komplett identisch zu den vorherigen gewesen. Einzig der gemeinsame Spirit der Supracommunity ist beständig und zieht sich auch durch das Jahr 2020, wenn auch ohne Zusammenkunft. Waren in den vergangenen Jahren beispielsweise die Highlights, dass die Briten im Rahmen der Dragonball-Rallye unser Treffen besucht haben, oder dass sich immer mehr Nationen unserem Get-Together angeschlossen haben, so gab es in 2019 on top noch etwas ganz besonderes: man konnte den neuen GR Supra live vor Ort bestaunen und das sogar eine Woche vor dem Toyota-eigenen Launch-Event. Auch wenn dieses Auto, in meinen Augen zu Unrecht, bei der Vorstellung auf gespaltene Meinungen traf und vom Internet-Troll unter anderem auch wegen der Partnerschaft mit BMW schlecht geredet wurde, so galt es dennoch, den Fortbestand...

Interviewtime! USED4 stellt sich vor. Heute: Philipp...

Dein Name Philipp Georg aka Phigraphie Das Bild stammt vom fabelhaften Marcel Körbel Wann und wie bist du zu USED4 gekommen?  Puh, das ist eine gute Frage, aber ich weiß es noch wie heute! Als ich 2010 im SkylineForum nach Inspiration suchte, während ich auf meinen Skyline wartete, lernte ich „Dodo“ aka Dominik Jahnke kennen. Mit Fotografie hatte ich schon immer viel am Hut und so kam eines zum anderen und er fragte mich, ob ich nicht Interesse hätte bei USED4.net mitzuspielen. Ich erstellte einen Testartikel (einen nie veröffentlichten zum Oldtimer Grand Prix 2010), wartete knapp einen Monat auf Rückantwort (das Team beriet) und bekam die Stelle! Welche Autos besitzt du aktuell (auch Alltag, Winter, Feld etc.)? Eine tatsächlich gute Frage. Würde es danach gehen, wieviele Autos mir unterstehen, könnte ich jetzt 50 sagen. Welche tatsächlich auf meinen Namen geschrieben, sind ist da schon deutlich einfacher. Im Alltag fahre ich einen Mercedes W164 ML350CDI in der Grand Edition. Lack und Leder Karre (angemeldet). Tolles Alltagsauto und als Ausgleich zu den sinnlos tiefen Karren, die sonst so in der Garage rumoxidieren. Dann wäre da noch ein Lexus IS200 XE1 mit TeinFahrwerk und zeitgemäßen Originalfelgen (angemeldet). Ein BMW E30 318IS mit MPaket (abgemeldet), ein Trabant 601 (abgemeldet), ein Unimog 406 (abgemeldet) und natürlich mein BNR32 Nissan Skyline GTR. (angemeldet). Die anderen werden nachgereicht. Wie viele Autos hast du insgesamt schon besessen?  Privat 10 Stück, also für 13 Jahre absolut verträglich. Warum gerade Autos? Was fasziniert dich so an diesem Hobby? Ich bin einfach mit Autos und Motoren groß geworden. Da ich eines der wenigen Kinder meiner Altersklasse in meinem Heimatdorf war, war ich schon mit 4 Jahren immer nach dem Kindergarten im Familienbetrieb. Ich habe als Beschäftigungstherapie alte Schrottautos auseinander nehmen dürfen und Trabi Vergaser gereinigt. Dabei wuchs einfach das Interesse stetig immer weiter und weiter. Mich faszinierte, wie etwas so komplexes, so sinnvoll funktionieren kann. Autobücher und Kataloge (sogar Ersatzteil Kataloge!) die in Erinnerungen blieben, Autoquartettkarten, bei den ich schon vom Bild allein die anderen abzocken konnte und diverse Vorträge über Traumautos und deren Technik in der Schule (Ich habe den Aston Martin Vanquish V12 vergöttert!). Ich hab alles was mit Autos zu tun hatte, gesuchtet! Das ging soweit, dass ich mich mit 12 Jahren mit den Werkstattmeistern von Mazda, bis aufs Messer gestritten hatte über ein 3 Kammer Biturbo 20B Wankel im Eunos Cosmo. Ja es gab ihn und ich hatte recht 😂. Als ich dann meine Lehre als KFZ´ler angefangen hatte, packte es mich vollends und ich driftete immer weiter ab, bis ich mich irgendwann im Hier und Jetzt als KFZ Meister wiedergefunden habe. Die Faszination daran, habe ich bis heute nicht verloren, auch wenn ich ernüchterter schraube und inzwischen mehr (studierter) Betriebswirt als Schrauber geworden bin. Welche Hobbys/Leidenschaften pflegst du abseits von Autos?  Neben dem zeitaufreibenden “Selbst und Ständig”, widme ich mich in meinen freien Minuten sehr gern der Photographie und natürlich dem Reisen. Dazu kommt es zwar nicht so oft, dafür aber dann umso dicker und selbstredend lässt sich das beides unglaublich gut kombinieren. Ich erfreue mich tatsächlich inzwischen unglaublich an paar ruhigen Minuten, welche ich mit kochen und gutem Entertainment verbinde. Auch Tiere sind wundervoll, da eben unverfälscht gutherzig. Ich sammle Konzerte mit den Künstlern und Helden meiner Jugend (Sum41, Blink182, JimmyEatWorld, MarilynManson, Metallica, SOAD, RageAgainstTheMachine, etc!), genau wie ich eben auch als Sneakerhead, dementsprechendes “Fußziermittel” sammel. Mein Problem ist, dass ich mich gefühlt allem zu 100% hingeben könnte, da aber dann direkt in absoluten Wahnsinn verfalle. Das zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Autos (100% bei der Umsetzung im OEM+), Beruf (100% für den Erfolg), Photographie (100% an Equipment und der Inszenierung), Sneaker (100% der damals erträumten Tretern aus meinen Jugendträumen und dann bitte auch alle OG!) Bööööööööse Falle. Den meisten ist es ja unangenehm, aber erzähl uns doch mal, was dein erstes Auto war. Da bin ich sogar ziemlich stolz drauf! Es...

On the Job. Interview Max

Dein Name Max – halb Mann, halb Dachs – Weiland Wann und wie bist du zu USED4 gekommen?  *öffnet www.used4.net um zu gucken von wann der erste Beitrag ist*  Seit 2018… ganz klar. Das ganze lief ungefähr so ab: Wobei der gute Niels der Interviewende war. Welche Autos besitzt du aktuell (auch Alltag, Winter, Feld etc.)? Feld? Ich bin sehr stolz auf mich, nur 3. Meinen e46 320d Edition 33 Daily, meine S13 und einen 1988er Mitsubishi Galant. Letzterer ist zu veräußern wenn jemand Interesse hat. 😉         Wie viele Autos hast du insgesamt schon besessen?  Puh. 20, wobei es gut möglich ist, dass ich welche vergessen habe. Warum gerade Autos? Was fasziniert dich so an diesem Hobby?  Es ist nicht nur ein Hobby. Ich war auch dumm genug, dass zu meinem Beruf zu machen. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Meine Eltern meinen, dass ich als bald ich sprechen konnte, ich auch jedes Auto im Straßenverkehr identifizierte. Bin dem nie auf den Grund gegangen. Geburtgegebener Segen und Fluch. Welche Hobbys/Leidenschaften pflegst du abseits von Autos?  Von Pflegen kann nicht wirklich die Rede sein. Ich kann mich für vieles begeistern aber als Hobby würde ich noch mechanische Uhren und elektrische Gitarren aufführen. Gerne auch Motorräder aber “zum Glück” zapfen die Autos mir schon genug Budget ab um diesem Interesse im Moment nur theoretisch nachzugehen =) Den meisten ist es ja unangenehm, aber erzähl uns doch mal, was dein erstes Auto war.  Überhaupt nicht. Ein Rover 416 Si. Ich habe dieses Auto geliebt. Sogar so sehr, dass ich mich erst im letzten Jahr davon trennen konnte, obwohl das Ding jahrelang auf der Wiese stand. Aber manchmal muss man einfach loslassen. Hier zieht es, deswegen sind meine Augen feucht.   Welches ist/war denn dein bestes Auto und warum? Schwierig zu sagen. Das Beste, weil unkompliziert und guter Zustand, war mein 2001er e46 320d Limo. Gekauft mit 319000 km und lief wie ein Uhrwerk. Verkauft mit 350000 km wegen Familienvergrößerung. Emotional das Beste, der SX. Denn wie bei jeder lohnenden Beziehung gehört auch mal ordentlich Stress dazu 😀     Und das schlimmste? Das widerum ist ausgesprochen einfach – ein Renault Megane Scenic MK1 Phase 2 wie die Fachleute zu sagen pflegen. Von einem Arbeitskollegen gekauft, weil ich ein Winterauto brauchte und der Eimer billig war, habe ich die Karre keine 10 Tage ausgehalten… ich konnte so einfach nicht mit mir leben, Sorry Mark. Das Ding roch nach Hund, der Krümmer war undicht und die Automatik soff wie Harald Juhnke. Am zehnten Tag in meinem Besitz tauschte ich das Teil gegen einen BMW e30 – Ja, das ging damals noch. Vom Renault gibt es aus genannten Gründen zum Glück kein Bild. Dafür aber vom e30.       Wenn Geld keine Rolle spielen würde: Welche(s) Auto(s) wäre(n) noch in deiner Garage?  Porsche 996 GT3 Porsche 964 RS Porsche 997 Turbo Nissan R32 GT-R Mitsubishi Pajero L20 5 Türer BMW e30 4 Türer mit M52b28 (ganz recht, kein M3) Mazda 323 BG GT-R 2001 Ford Crown Victoria Police Interceptor Mitsubishi EVO VI Wobei die Liste unendlich wird, wenn Geld keine Rolle spielt =) Was ist für dich persönlich das schönste Gefühl in Verbindung mit Autos?  Anhand eines Symptoms die richtige Diagnose stellen und die korrekte Medikation festlegen. Ein Auto was sonst auf dem Müll gelandet wäre, wieder auf Vordermann bringen. Hasst du an Autos etwas? Tanken. Aber nicht das Tanken an sich sondern die damit verbundenen Kosten. Und die Tatsache, dass wir in Deutschland kein anständiges Wechselkennzeichen haben. In welchem prozentualen Verhältnis stehen schrauben und fahren bei dir?  Das sucht man sich ja nicht immer aus, oder? =) You break stuff, you fix it. Ich sage mal gesunde 40/60…   Photocredit Instagram @flow_ryann   Was war das bisher verrückteste, was du je für ein Auto getan hast?  Für ein Auto was ich kaufen wollte: Nach der Frühschicht mit 2 Kumpels von Berlin in die...

Interviewtime! USED4 stellt sich vor. Heute: Christian...

Wie lautet dein Name? Christian Farkas                     Wann und wie bist du zu USED4 gekommen?  Ich habe früher schon aufmerksam die Artikel von USED4.net verfolgt und habe dann im Anschluss des öfteren mit Niels geschrieben. Zu der Zeit hatte ich gerade den Turboumbau des Integras abgeschlossen. Als dann in einem Gespräch aufkam, dass ich wieder nach Japan fliege, fragte mich Niels, ob ich nicht Lust hätte, darüber einen Bericht zu verfassen. So kam das eine zum anderen. Welche Autos besitzt du aktuell (auch Alltag, Winter, Feld etc.)? Momentan habe ich als Daily einen Citroen C3, BAIC Senova Zhixing (das gemeinsam gekaufte Auto von mir und meiner Freundin in China) und als Auto der Leidenschaft einen Skyline R31 mit RB20DET.   Wie viele Autos hast du insgesamt schon besessen?  11 Stück, um genau zu sein. In der folgenden Reihenfolge: VW Polo6N2, VW Derby2, VW Polo 3F Steilheck, Jeep Grand Cherokee 5,2L V8, VW 2er Jetta, BMW E30 Touring, Chevrolet Aveo, Honda Integra, Citroen C3, Nissan Skyline R31, BAIC Senova Zhixing Leider habe ich früher von meinen Dailys eigentlich nicht wirklich Fotos gemacht, nur vom eingeschneiten E30 habe ich noch eins gefunden:                                       Und natürlich auch vom Integra Turbo: Warum gerade Autos? Was fasziniert dich so an diesem Hobby?  Am Anfang war es zugegebenermaßen vielleicht wirklich nur wegen der gespürten Coolness. Inzwischenzeit ist es eher wegen des Feelings und der Zeit, die ich dadurch mit meinem besten Freund verbracht habe. Was ich mit Coolness und Feeling meine, ist einfach erklärt. Ich fand es selber cool, und war davon fasziniert. Ich war zugegebenermaßen aber auch jemand, der gerne mal gepost hat. Das Verhalten hat sich dann aber schnell verändert, da mich das Gepose inzwischen selber zutiefst anwidert. Mittlerweile mache ich das Ganze nur noch für mich und genieße es einfach nur eine geschmeidige Ausfahrt zu machen und Zeit mit meinem Hobby zu verbringen. Welche Hobbys/Leidenschaften pflegst du abseits von Autos? Ich schaue gerne Animes in Originalsprache, mache RC Driften und Crawlen, Xbox Gaming und seit neuestem habe ich eine große Leidenschaft für das Dark Souls Board Game (Ja, ich bin auch soonst ein riesen Fan der DS-Reihe).   Den meisten ist es ja unangenehm, aber erzähl uns doch mal, was dein erstes Auto war.  Ein Polo6N2, ich wollte eigentlich damals einen Honda Civic haben. Aber meine Eltern hatten damals noch etwas Mitspracherecht. Und die Hondas, die wir uns angeschaut haben war einfach nur im schlechten Zustand. Am Ende wurde es dann ein Jahreswagen, ein originaler POL6N2 1,4L 16V. Ich konnte aber einfach nicht anders und habe ihn getunt, was ging (bis auf den Motor). Damals war die Optik auch zeitgemäß. ^^   Welches ist/war denn dein bestes Auto und warum? Es gab eigentlich kein bestes Auto, an jedem hatte ich etwas auszusetzen. An welche ich mich trotzdem gerne zurück erinnere, sind der 2er Derby, der Cherokee 5.2L V8 und auch der Integra. Der Derby deshalb, weil ich solche alten Autos einfach liebe und der VW eigentlich in einem hervoragenden Zustand war und sich lustig fuhr. Der Cherokee, war von all den Autos einfach eine Klasse für sich. Mit dem Auto haben wir jede Menge Blödsinn angestellt. Keine zu unterschätzende Rolle spielte dabei, dass der Auspuff zwischen Mittelschaldämpfer und Endtopf durchgefault war und der Sound dadurch einfach extrem wurde. Der Integra war zwar eine permanente Baustelle, aber mit diesem bin ich einige Male beim Reisbrennen beim freien Fahren dabeigewesen, eine für mich einfach eine unvergessliche Erfahrung.   Und das schlimmste? Chevrolet Aveo! Mit Abstand der größte Mist, den ich je gefahren bin.   Wenn Geld keine Rolle spielen würde: Welche(s) Auto(s) wäre(n) noch in deiner Garage? Früher hätte ich möglicherweise Skyline GT-R oder etwas ähnliches hier reingeschrieben. Aber wenn ich jetzt wählen müsste, wären die ersten Autos wahrscheinlich: Lancia...

Interviewtime! USED4 stellt sich vor. Heute: Andy

Dein Name Andy   Wann und wie bist du zu USED4 gekommen?  Ich habe vor ein paar Jahren angefangen, manchmal Beiträge über Treffen, Car-Features und ähnliches für unser Supra-Forum (www.jza80.de) zu schreiben. Da USED4-Oberhäuptling Niels ein Freund von mir ist, kam die Idee auf, die Supra-Artikel auch hier zu veröffentlichen und schlussendlich bin ich im letzten Jahr Teil des Teams geworden, da ich auch hin und wieder Beiträge parat habe, die nicht auf eine Supra MKIV spezifische Seite passen. Ich kannte also einfach einen der Chefs von dem Laden hier. 😀   Welche Autos besitzt du aktuell (auch Alltag, Winter, Feld etc.)? Aktuell ist die ganze Auto-Situation etwas out of control. Neben meinem geliebten Supra MKIV und der Silvia S15 besitze ich noch mein eigentliches Alltagsauto, einen Passat 3B 1,8 T Highline und ein Erbstück, einen völlig ausstattungsbereinigten Ford Focus 2 mit wahnwitzigen 80 PS und Newtonmetern höchstens im zweistelligen Bereich. Die beiden letzteren sollen aber in nächster Zeit den Fuhrpark verlassen und durch etwas sinnvolles cooles ersetzt werden, um die Situation etwas zu entschärfen.   Wie viele Autos hast du insgesamt schon besessen?  Gerade einmal neun bisher, die aktuellen eingerechnet. Andere in meinem Alter hatten schon 20 Autos oder mehr. Ich fühle mich also irgendwie, als hätte ich die Situation doch noch ein wenig im Griff.   Warum gerade Autos? Was fasziniert dich so an diesem Hobby?  Ehrlich gesagt: ich weiß es selbst nicht. Das ging, wie bei wohl jedem, in frühester Kindheit los. Das ist zwar die langweiligste Story der Welt, aber eben die Wahrheit. Mich hat das alles nie losgelassen und da ich eh lieber alte Autos mag, hole ich eben das nach, was man als Kind/Jugendlicher nicht kaufen konnte: die automobilen Helden meiner Kindheit und Jugend! Abgesehen davon haben die Autos selbst in diesem Hobby inzwischen fast nur noch eine Nebenrolle eingenommen, weil ich durch Autos weltweit so viele tolle Menschen kennengelernt habe, die ich zu meinen Freunden zähle. Das ist eigentlich das beste daran.   Welche Hobbys/Leidenschaften pflegst du abseits von Autos?  Zum Glück nichts zu zeitaufwändiges. Sport als Ausgleich zum Alltag, Musik und Konzerte sind irgendwie fast selbstverständlich bei jedem jüngeren Menschen, dazu habe ich im Winter manchmal noch Modellbau als Nerdhobby Level 9999. Möchte aber gern nächstes Jahr ein wenig mehr Wassersport betreiben. Andererseits bin ich auch immer für einen 826stündigen Serienmarathon zu haben.   Den meisten ist es ja unangenehm, aber erzähl uns doch mal, was dein erstes Auto war.  Ein 1997er Ford Escort. Ein Alptraum von Auto, gefühlt alle 5000 km waren die Radlager defekt und auch sonst war es nicht gerade die Spitze von dem, was man optisch und technisch als das Highlight der Automobilindustrie bezeichnet. Aber er hat mich dennoch 6 Jahre lang und knapp über 100 000 km nicht wirklich im Stich gelassen und hatte immerhin ein gekürztes KW-Fahrwerk. Heute sieht die Kiste natürlich todespeinlich aus, aber 2008 war Stickerbomb eben noch der absolute Obershit!     Welches ist/war denn dein bestes Auto und warum? Nach wie vor der Supra MKIV. Ein Auto, welches einfach alles perfekt kann: Egal ob zwei Stunden Vollgas auf der Autobahn Kasalla machen, es dank Tempomat und Sitzheizung (theoretisch) fast uneingeschränkt im Alltag nutzen, eine Runde über die Nordschleife donnern, oder bei schönem Wetter mit offenem Targadach herum rollen, ohne ein einziges Mal Gas zu geben: dieses Auto meistert einfach alles. Schade nur, dass man inzwischen auf Grund des gestiegenen Wertes eher seltener als öfter damit fährt.   …und das schlimmste? So leid es mir tut und so sehr ich Mercedes-Benz auch seit meiner frühesten Kindheit liebe: das war ein C 200 CDI, W 202, Baujahr 1999. An sich ein wirklich tolles Auto mit Automatik und etwas Ausstattung. Dumm nur: mir erschien es relativ klug, den Wagen mit einer nicht zu geringen Laufleistung von knapp 270 000 km ohne jegliche Servicenachweise vom Dönermann um die Ecke (kein Scherz) zu kaufen. Was Rost betrifft, war der Wagen...