Reisbrennen 2k19 Edition...

Alle Jahre wieder…   Ich glaub’, es geht schon wieder los.     Reisbrennen, Reisbrennen, immer wieder Reisbrennen. Soll man allen Ernstes jedes Jahr aufs Neue einen Artikel über das gleiche Autotreffen schreiben? Sollen vielleicht nicht, aber ich werde es wohl trotzdem tun.       Es ist auch kein Jahr wie das andere. In der Regel versuche ich von Freitag bis Sonntag zu bleiben. Manchmal geht das nicht und es wird leider nur ein Tagesbesuch. Aufgrund verschiedener unbekannter Variablen im Vorfeld, war ich also dieses mal wieder nur zu Besuch.       Um möglichst viel vom Tag zu haben, wurde unter meinen Mitreisenden eine Absprache getroffen: 6 Uhr Abfahrt in Berlin. Meine Unfähigkeit, einen fahrbaren/zugelassenen Japaner bereit stehen zu haben, führte dazu, auf den Daily ausweichen zu müssen. Mehr Türen und Klimaanlage, dafür parken am ArschDerWelt. Gemischte Gefühle zu dem Thema.     Plan für nächstes Jahr: Mit dem SX zum Reisbrennen von Freitag bis Sonntag. Freitags nicht zu tief ins Glas schauen, um möglichst viel vom Samstag zu haben, um abends moderat in den Sonntag zu trinken, entschuldigung, zu tanzen. Das klappt. Bestimmt. Doch, Doch.     On the ‘gram gingen schon im Vorfeld Gerüchte um, dass ein gewisser Jean-Pierre K. am Treffen teilnehmen würde. Ob durch die Stille Post aus “Die Supra MKV von JP ist auf dem Reisbrennen” vielleicht ein “Der JP ist dieses Jahr auf dem Reisbrennen” gemacht wurde oder der gute Mann tatsächlich anwesend war, blieb für mich ein Rätsel. Wobei, übersehen kann man ihn ja eigentlich nicht. Die (ja ich sagte die) Supra war auf jeden Fall sehr lässig. Und das am besten bewachte Auto RB 2k19 Edition.     Zum großen Bedauern meines Trommelfells waren auch die Jungs vom Wankelshop wieder mit ihren straight piped...

Der Berg ruft – Freies Bergrennen Waldau – Steinbach...

Der Berg ruft! Aber nach was oder wem ruft er denn? Nach JEDERMANN ! Von 10.-12.Mai 2019 fand das Freie Bergrennen bereits zum 12. Mal statt. Das Rennen ist in seiner Art und Weise deutschlandweit einmalig. Über 100 Teilnehmer aus verschiedenen Nationen erklimmen dabei den Berg, und bieten sowohl den Motorsport-Enthusiasten als auch der ganzen Familie ein spannendes Wochenende. Für das Rennen wird die Verbindung zwischen Waldau und Steinbach jedes Jahr zur Bergrennstrecke für Jedermann umgerüstet. Die restlichen 362 Tage im Jahr ist es eine öffentliche Straße. Unter Beachtung von notwendigen Sicherheits-Voraussetzungen kann buchstäblich jeder am Bergrennen teilnehmen, das haben sich die Veranstalter von Anfang an auf ihre Fahnen geschrieben. „Seit 2008 röhren sie wieder, die Motoren auf der Strecke, welche schon in den 70iger Jahren als eine der vielen Wertungsprüfungen der legendären Wartburgrallye genutzt wurde.“, freuen sich Heiko Schilling und Thomas Weser, Veranstalter des Freien Bergrennens für Jedermann. Bei dieser Veranstaltung hat vom Einsteiger bis zum professionellen Fahrer jeder die Möglichkeit, an den Start zu gehen und sein Können unter Beweis zu stellen. Durch die verschiedenen Leistungsklassen gibt es für alle Teilnehmer die gleichen Chancen. Den Beteiligten wird die Möglichkeit geboten, ohne großen finanziellen Aufwand einmal auf einer abgesperrten Bergrennstrecke Motorsportluft zu schnuppern und ein Stück Motorsportgeschichte in der Region mitzuerleben. Abendprogramme runden die vielfältige Veranstaltung ab und sorgen für Abwechslung. So stand der  Freitagabend unter dem Motto: “Best of the 90’s” mit Special Guest Mark-Oh. Am Samstag startete „The Final Show – Heidewitzka Tour“ mit dem DJ Duo Gestört aber Geil und ihrer neuen Single „Vielleicht“. Außerdem legten DJ Wanzel, The Cousins, Wohnzimmer 23, steilhoch3 und Pepper auf. Es ist der Mix aus anspruchsvollem Sport, Nähe zum Publikum und der ganz speziellen Atmosphäre, der den Reiz dieses Rennens ausmacht. Fakten: Streckenlänge: 2,5 km Höhenunterschied zwischen Start und Ziel: circa 155m Anzahl der Kurven: 13 Sicherheitsmaßnahmen: Leitplanken durchgehend Streckenrekord: 1:10:96 (2008) Sicherheitsmaßnahmen Leitplanken durchgehend, teilweise doppelt Geschultes Sicherheitspersonal Sichtkontakt Streckenposten Funk an allen Posten FW/ RTW und Streckenarzt bzw. Notarzt vor Ort Besucherleitsystem In allen Wertungs-Gruppen ist eine Überrollvorrichtung aus Stahl (mindestens eine geschraubte Verbindung/Befestigung) zwingend vorgeschrieben. Es muss in jedem teilnehmenden Fahrzeug mindestens ein Handfeuerlöscher inkl. Schnellauslösesystem vorhanden sein. Detaillierte Informationen sind im Veranstaltungsguide nachzulesen: https://www.freies-bergrennen.de/teilnehmer-info/veranstaltungsguide Meine persönlichen Eindrücke zu dieser Veranstaltung lassen sich in einem Wort zusammenfassen: Phänomenal. Die familiäre Atmosphäre unter den Fahrern aber auch den Zuschauern, Mechanikern, Streckenposten, Fotografen und Veranstaltern ist einzigartig. 2018, als ich zum ersten Mal startete, wurde ich direkt von allen behandelt, als wäre ich seit dem 1. Bergrennen mit dabei gewesen. Der Zusammenhalt ist einfach enorm. Bei Defekten und Problemen wird Teamübergreifend geholfen, repariert und unterstützt. Die Strecke zu fahren und von den Zuschauern angefeuert zu werden ist ein tolles Gefühl und lässt ein bisschen erahnen, wie es sich anfühlt, als Profi bei solchen Veranstaltungen zu starten. Die Teilnehmer starten generell in 3 Gruppen unterteilt: Geladen, Ungeladen, Motorsport Diese drei Gruppen sind dann nach Leistung bzw. Gewicht in weitere Klassen unterteilt um die angesprochene Chancengleicheit zu gewährleisten. Die gefahrenen Zeiten sind allgegenwärtig aber nicht vorrangig. Es wird untereinander gefachsimpelt über Passagen wie „Besengrund“ und die „Mutkurve“. Die Mutkurve kann man theoretisch mit Vollgas durchfahren, wenn man die Strecke kennt, aber nicht jeder hat den Mut dazu. Wo lässt sich noch Zeit sparen? Wie ist die Asphalt Temperatur? Wer fährt welche Reifen und mit welchem Luftdruck etc. Dieses Jahr ist direkt hinter mir als Vorausfahrzeug in einem serienmäßigen Subaru BRZ  übrigens Tim Schrick gestartet, somit bekommt der Ausdruck “für Jedermann” nochmal eine weitere Facette. Ist man dann oben angekommen und hat seine Zeit abgeholt, fährt man zum Abkühlen durch das Dorf und wird enthusiastisch von den Anwohnern begrüßt. „Hupen“ und „Laut“ sind die Aufforderungen, die den Fahrern auf Schildern entgegengehalten werden. Für mich ein besonderes Highlight sind die Kinder, die sich in Ihre Programmhefte Autogramme der Fahrer geben lassen. Ein tolles Event für Groß und Klein. Weiterhin sieht man auch...

Tuningworld Bodensee Part 2

Die Tuningworld ist nun schon wieder ein paar Tage her (okay okay, inzwischen schon viel länger. Ich gebe zu, ich war in letzter Zeit etwas bequem) aber es gibt noch das Ein oder Andere zu berichten… Doch fangen wir einfach dort an, wo wir das letzte Mal aufgehört haben. (Before Tuningworld Part 1): Wir bekamen die Zusage, dass wir für USED4.net einen Doppelstand in der Clubarea nutzen dürfen. Dass dann nicht immer alles so laufen würde, wie man sich das vorgestellt hatte, war ja irgendwie zu erwarten. Zum Beispiel zeigte sich mein Integra mal wieder von seiner schlechtesten Seite und wollte nicht so ich ich wollte! Beim  Hyundai Getz von Nils dagegen hatte sich die Lieferzeit für das K-Sport Airride Fahrwerk “dezent” um ein paar Monate verzögert. Leider bedeutete das für unseren Getz in diesem Fall zugleich das Aus. Das Fahrwerk kam zwar noch kurz vor der TWB an, aber Nils entschloss sich vernüftigerweise dafür, der Hektik keine Chance zu geben und dadurch zu vermeiden, dass sich irgendwo fatale Fehler einschleichen könnten. Die Orga der Tuningworld versorgte uns während der Vorbereitungszeit mit vielen Infos über Unterkünfte, Waschplätze und Tankstellen und wies auch mehrfach darauf hin, dass man sich möglichst an die STVZO zu halten habe und alle Unterlagen für sein Auto dabei haben sollte, da die Polizei verstärkt Kontrollen im Voraus angekündigt hat. Die Tuningworld sollte vom 10. Mai – 13. Mai ihre Pforten für alle Besucher öffnen. Als Aussteller waren wir selbstverständlich verpflichtet, unsere Fahrzeuge schon vorab dort aufzubauen. Aus diesem Grund war für uns die Einfahrt auf das Messegelände bereits zwei Tage vorher möglich. Da Nils, Nadja und Sebastian über 600km Anfahrt vor sich hatten, starteten sie schon  Mittwoch Früh. Die wirklich schöne Eclipse von Sebastian (Tose-Tuning) wurde für die weite Strecke via Hänger transportiert. Nils’ Hyundai Coupe nahm die Strecke dagegen auf eigener Achse in Angriff (ja, der Flügel war selbstverständlich montiert). Probleme gab es bei dieser Anfahrt am Mittwoch zum Glück aber keine. Es war wie gesagt noch Mittwoch, als etwas später endlich auch mein Feierabend anstand. Zuhause angekommen, deckte ich als erste Maßname den treulosen ITR zu und startete im Anschluss in Begleitung meines netten Vermieters (irgendwie muss man ja auch wieder nach Hause kommen) in Richtung Tuningworld. Fast zeitgleich gegen 18 Uhr trafen dann Sebastian, Nils, Nadja und ich bei der TWB ein, wo bereits viele der anderen Teilnehmer fleißig mit dem Aufbau beschäftigt waren. Domenico und Jenny würden sich uns mit ihren ITRs erst später anschließen. Die einen oder anderen Teilnehmer der TWB bauten teilweise aufwendige Szenerien auf. Z.B hatte ein Stand das Thema “Ägypten” oder zwei weitere das Thema “Piraten der Karibik”. Bei uns war das Ganze zugegeben etwas pragmatischer gehalten. Während Nils und Sebastian am Sonax Autowaschplatz waren, wo ihnen von Sonax alle möglichen Produkte aus der Palette bereitgestellt wurden, um ihre Gefährte auf Hochglanz zu bringen, ging ich zu den Betreuern der Club Area und des Yokohama Tuning Awards und kümmerte mich um unsere Absperrungen. Für die typischen Absperrungen, die man bei der TWB so oft sieht, müssen pro Stellfläche 100€ Pfand hinterlegt werden (wir hatten 2 Stellflächen und hatten somit 200€ Leihgebühr). Auch organisierten wir dort einen Parkausweis für Sebastians Hänger, sodass er diesen auf den überwachten Hängerparkplatz abstellen konnte. Nachdem dann auch Domenico und Jenny eingetroffen waren, stellten wir unsere Autos passend auf und errichteten die Absperrungen. Es war dann bereits gegen 23 Uhr und ich konnte mich endlich auf meinen zweistündigen Heimweg machen, immer mit dem Hintergedanken, dass ich am nächsten Morgen bereits wieder um 6 Uhr aufstehen durfte, um erneut zur TWB zu pendeln. Aber es macht ja Spaß. Am nächsten Tag, dem Donnerstag, fiel dann der offizielle Startschuss und die Tuningworld war sofort in vollem Gange. Der Andrang der Leute war nicht von schlechten Eltern. Aber wenn wundert es, bei alldem was vor Ort geboten wird. Immerwieder höre ich zwar von Freunden, wie langweilig...

Before Tuningworld Bodensee Part 1

“Wenn ein kleiner Stein beginnt, große Wellen zu schlagen” – unbekannt   Grundsätzlich bin ich ja gerne mal faul und vermeide gerade jetzt in der kalten Jahreszeit jeden Stress. Aber gerade dann, wenn es besonders ruhig ist, passiert es, dass eine kleine Begebenheit großen Einfluss auf den restlichen Verlauf nimmt… Bei mir war es dieses Mal der Klingelton meines iPhones, der mich penetrant darauf hinwies, dass irgendwer mich partout nicht in Ruhe lassen möchte. Konkret handelte sich dabei um eine WhatsApp Mail meines Freundes Domenico, mit dem kurzen, aber aussagekräftigen Betreff: “Tuningworld Bodensee”. Man muss dazu wissen: Domenico hatte nach jahrelanger Schrauberei sein Integra DC2-Projekt zum Ende des Sommers 2017 fertiggestellt. Leider war die Saison aber so gut wie vorbei und die Tuningscene bei uns im tiefsten Bayern bereitete sich schon auf die Winterruhe vor. Darum gilt es nun für Domenico, das Jahr 2018 in vollen Zügen (aber auf möglichst leeren Autobahnen. Haha.) auszukosten. Anfangen möchte er also mit der Tuningworld Bodensee vom 10.- 13. Mai, indem er sein Honda-Schmuckstück dort präsentiert. Aber wie genau stellt er das an? Was muss man dafür tun, um dort einen Stellplatz zu ergattern? Und bei der Beantwortung dieser Fragen komme ich ins Spiel! Ich habe bereits persönliche Erfahrung mit der TWB sammeln können, als ich 2016, noch als Mitglied des Tuningclubs “Charged Up Performance”, meinen Integra dort ausgestellt hatte. (Hier auch ein Danke von mir an Armin der auch mir bei der ein oder anderen frage sofort mit einer Antwort ausgeholfen hat!) So bat mich Domenico also um logistische und ideelle Unterstützung, die ich ihm als guten Freund selbstverständlich nicht verwehren konnte. Und mich selbst reizte das Thema irgendwie auch weiterhin, das muss ich zugeben. Zuerst hörte ich mich für ihn im Bekanntenkreis danach um, ob bereits jemand konkrete Pläne hätte, auszustellen und möglicherweise auch noch einen Platz für Domi’s schicken DC2 abzweigen könnte. Aber es sah nicht so gut aus: Import Society – Stellt dieses Jahr nicht aus. Charged Up Performance – alle Plätze vergeben. Gleiches Spiel bei den anderen, da bereits alle in ihrer Planung steckten, sich zu bewerben. Also was nun? Ich beriet daraufhin mich mit meinen Kollegen von USED4.net und wir kamen dabei schnell auf eine fantastische Lösung: Wir machen einen eigenen USED4-Clubstand!!!   Die Idee war gut, aber wie geht man dafür weiter vor? Zuallererst sollte man sich das Anmeldeformular (Hier die .PDF dazu: TWB-2018-Bewerbung-Club) auf der TWB Webseite herunterladen und durchlesen. Dann ist die Entscheidung zu treffen, mit wie vielen Autos man teilnehmen möchte. Drei oder sechs Wagen? (Man kann pro Formular maximal zwei Stellflächen beantragen, wobei auf einer Stellfläche drei Autos Platz haben.) Momentan waren es nur Domenicos DC2 und mein DC2 Turbo, die USED4-Kollegen haben leider an diesem Wochenende andere Termine. Also ging es nun darum, die verbleibenden Plätze zu vergeben und ein komplettes Team zusammenzustellen. Mir kamen spontan mehrere Personen in den Sinn. So schrieb ich als erstes Nils mit seinem “dezent” veränderten 2013er Hyundai Genesis an, ob er Lust und Zeit hätte. Die Antwort kam prompt, eine Zusage und die Frage, ob noch ein zweites Auto möglich wäre. Denn Nils hat noch ein zusätzliches Projekt am Start…. (und sogar ein Drittes, wie sich später noch herausstellte.) Zum Genesis würde sich also noch ein stark modifizierter Getz auf Schmidt-Felgen und mit zweiflutigem Auspuff gesellen. Mit den beiden Integras, dem Genesis und dem Getz hatten wir nun vier der sechs möglichen Auto zusammen. Die Suche nach den verbleibenden zwei Wagen dauerte dann allerdings etwas länger. Ich fragte unter anderem Ronny mit seinem super cleanen Polo 3F, ich fragte meinen besten Freund mit seinem 1er Golf samt 40er Weber Vergasern, ich fragte auch Armin mit seinem Renault Alpine und noch einige weitere Freunde mehr, aber alles ohne großen Erfolg. Doch schlussendlich fanden wir die letzten beiden doch noch: Nils’ Kumpel Sebastian mit seinem Mitsubishi Eclipse D20 und meine Freundin Jenny aus der Schweiz mit ihrem DC2 Kompressor....

Cars, Care, Cult & Cosplay – Asia Arena 2017...

Am Wochenende vom 8.-10. September fand die Asia Arena zum zweiten Mal in Oschersleben statt, was liegt da also näher, als sich das Geschehen einmal näher anzuschauen? Die Jungs und Mädels von Kingsize-Autpflege luden mich dazu ein, mit ihrem Ausstellerfahrzeug “Kumatake” (ein bunt beklebter “Brüllkäfer” mit vielen Details in Form eines Del Sol EH6) anzureisen und es dort auszustellen. Nach der ca. 3,5-stündigen Fahrt mit einigen, navigationsbedingten Komplikationen kam ich kurz vor Mitternacht an und verschaffte mir gleich einen kleinen Überblick. Viele Aussteller hatten bereits ihre Stände aufgebaut, um für den Samstag & Sonntag gerüstet zu sein, darunter auch die üblichen Verdächtigen (Driftbrothers, Monster Energy Drift Team, Team RS Design, Tofugarage). Nach einem kleinen Drink gings dann gleich in die Federn, um fit für den Samstag zu sein. Um 7:30 Uhr gings erstmal zum Frühstück, danach gleich wieder an den Stand, wo Moni Welz (Besitzerin von Kumatake), Steffen Welz (Gegenstück zu Moni) und Markus Begander (ein befreundeter Fahrzeugpflegehändler und Aufbereiter) für zahlreiche Beratungen rund um Fahrzeugpflege bereit standen. Anfänglich machte das Wetter ein paar Schwierigkeiten, gerade für Fahrer auf dem Track machten die leicht feuchten Bedingungen die ganze Sache um einiges interessanter. Als um ca 12:30 der Himmel dann aufriss und die Sonne strahlte, kam das Event richtig ins Rollen, Unmengen an Besuchern fanden den Weg aufs Gelände, überall waren Cosplayerinnen in den interessantesten Kostümen und für die Jungs und Mädels auf der Strecke wurde es auch wieder angenehmer. Durch das gute Wetter wurden auch viele Besucher an unseren Stand gezogen, wovon ca. 30 auch an der Fahrzeugpflege-Bewertung teilnahmen, aber dazu später mehr. Neben Carcare und Cultcars alà Starion, Supra MK2, Prelude BA4 und Co in der Klassik Area gab es auch viel für all die zu sehen, die sich für die japanische Kultur außerhalb der Automobilszene interessieren. So waren, wie zuvor erwähnt, auf dem ganzen Gelände überall verstreut Cosplayerinnen mit Kostümen aus bekannten, japanischen Serien, Mangas, Videospielen, Comic & Anime zu finden. Darunter auch eine aüßerst hübsche Ausgabe der Harley Quinn, bei der ich zugegebenermaßen leichte “Konzentrationsschwierigkeiten” hatte. Sogar Nintendo war dort vertreten, was natürlich perfekt zur ganzen Veranstaltung passte. Zwischen Nachmittag und Abend lief die Fahrzeugbewertung auf Hochtouren, während sich Moni und Steffen weiter um den Stand kümmerten. Abends ging es nach einem Drink nochmal ins Festzelt, wo wir den Tag ausklingen ließen. Nach dem Katerfrühstück des darauffolgenden Tages ging es wieder auf das Gelände, wo wir uns nach dem Öffnen des Standes ersteinmal den Lexus RC-F genauer anschauten. Tolles Auto, kann man nicht anders sagen, aber ich bleib lieber bei meinen geliebten 90ern. Nach der Bewertung inkl. Pokal, der übrigens an Marcel mit seinem silber-grauen 370Z ging, packten wir dann auch zusammen und es war real-life Tetris angesagt. Gar nicht so leicht, mehrere Pavillions inkl. Ware und Standtechnik in einen einzigen Vito zu bekommen. Auf dem Heimweg noch ein kurzer Stopp beim großen M, dann Autos tauschen und Richtung Heimat, erholen. Abschließend kann ich nur sagen, nächstes Jahr auf jedenfall wieder, war echt gut.   Jannik Berzbach –...

Reisbrennen 2017: Reis, Reis, Baby!

Am Wochenende vom 4.  bis 6. August 2017 war es soweit, das Reisbrennen am Lausitzring fand endlich wieder statt. Wer von uns schraubt für dieses Treffen nicht bis zur letzten Minute noch an seinem Auto und wartet mit bangem Blick zur Uhr auf die letzten Teile per Post? Mir selbst erging es nicht anders mit meiner Bastelbude, wie ich den Integra so gerne nenne. Allein schon auf dem Weg zum Lausitzring ist die Chance nicht gering, anderen Pilgern des beliebten Importtreffens zu begegnen. Bereits hier zeigt sich für mich ein gewisser Zusammenhalt der Szene. Nicht selten wird man freundlich angehupt und wird mit einem Peace Zeichen oder einen Daumen hoch gegrüßt. Für mich war dieses Jahr auf der Hinfahrt ein 33er Skyline das Highlight! Von Weitem erkannten wir den Skyline durch seine typischen Rückleuchten schon, aber als wir dann neben ihn fuhren und hupten, drehte sich älterer Mann mit weißem Haar (geschätzt 50-60 Jahre alt) zu uns und erwiderte unser Peace Zeichen. Der Anfang vom Reisbrennen ist für die meisten die obligatorische Jagd nach dem besten Stellplatz auf dem Campinggelände. Jeder hat seinen persönlichen Favoriten, was die vier Bereiche angeht. Sei es die VIP Area mit der perfekten Anbindung zur Party und Händlermeile, das Infield mit seinen breiten Straßen zum Cruisen, der Silent Hill oder das Speedway Camp, wo man seine Ruhe hat und Chillen kann. Ich habe mir alle angeschaut und jedes hat seine Vorteile. Die erste Anlaufstelle war für mich dieses Jahr die “Waschstation”, wo viele ihrem kleinen Liebling nach der langen Reise eine Dusche gönnten. Dort traf ich mich mit meinem Kumpel Denis, um gemeinsam unsere Autos für die Hot Import Area vorzubereiten. Hier waren wieder einmal jede Menge wirklich schöne Exemplare zu begutachten. Wie beispielsweise der Turbocivic von “Baumi” oder die Rocket Bunny S13 von “EMPERADOR” und viele Weitere…     Aber man sollte auch einen Blick in die anderen Areas werfen, der weite Weg ins Infield, Silent Hill und Speedway Camp lohnt sich zu garantiert. Das Programm beim Reisbrennen bietet jede Menge Spaß und Abwechslung. Von der Viertelmeile über Time Attack bis hin zum Driften, wird alles geboten, was das Autofahrerherz begehrt. Mich persönlich reizt am meisten immer das freie Fahren. Die Tickets sind limitiert und man sollte sich besser vor dem Event für eines bewerben, da diese meist recht schnell ausverkauft sind. Es ist für mich ein riesiger Unterschied auf der Strecke oder auf der normalen Straße schnell zu fahren und es macht hier einfach viel mehr Spaß. Man versucht alles aus seinem Auto zu holen und die perfekte Linie zu finden. Auch empfindet man (zumindest geht es mir so) eine gewisse Verbundenheit mit den anderen Fahrern. Es tut einem in der Seele weh, wenn man mitbekommt, dass für manches Auto die Belastung wohl zu groß war. Als ich in die Box fuhr und einen roten GT86 Rocket Bunny mit Warnblinklicht davor sah, blutete mir das Herz. (Falls der Besitzer das hier liest, ich hoffe, die Schäden halten sich in Grenzen und das gute Stück fährt bald wieder.) Auch traf man hier alte und neue Bekannte. Beispielsweise war ich kurz zu Besuch in der Box bei RHD Speedmaster, um dort den neuen GT Wing einmal in Natura anzuschauen, mir Infos zum Preis und der Eintragbarkeit zu besorgen und selbstverständlich auch einen netten Plausch mit Chris zu führen. Merx-Tuning stattete ich dagegen einen Besuch ab, um mir eine neue Anzeige für mein Auto zu kaufen und auch im Infield bei den Jungs von Yakin Autolab schaute ich vorbei, um ein paar richtig coole Sticker im authentischen Japan-Style zu ergattern. Auch die Pokaljäger kommen hier nicht zu kurz, es gibt jede Menge Kategorien im Show and Shine Bereich, dB-Contest und Sonderkategorien wie dem Beleuchtungscontest. Auch ich habe für 10€ mein Glück versucht, leider ohne Erfolg. Doch so schön das Reisbrennen auch war, so schnell ging es leider auch wieder zu Ende. Auf dem Nachhauseweg wurde...

Everything Japanese: Treffen der Japanszene Hochfranken e.V....

Nunja, wo soll ich anfangen? Bekanntlich habe ich einen kleinen Fetisch für Autos aus Fernost, also was liegt da näher, ein Treffen zu besuchen, das sich ausschließlich mit diesem Thema beschäftigt? Das Meeting der Japanszene Hochfranken e.V. ist dementsprechend genau nach meinem Geschmack: ein kleines, recht lokales Treffen auf einem angemieteten Parkplatz und ausschließlich JDM-Hardware vor Ort. Interessantes Itasha auf diesem Civic Coupé vom JDM-Shop.de Blau und Gelb ist nicht erst seit der Staatsgründung von Schweden eine bestechende Farbkombi. Diese S14a gefällt. Zwischen 100 und 150 Autos waren vor Ort, die verschiedener nicht hätten sein können. Vom ’16 Civic Type-R im Serienzustand, über die extremsten Umbauten aus den 90ern, bis hin zum Daily-Accord aus den 80ern. Sogar eine ganze Reihe Toyota MR2 W2 waren anwesend, was mich schon ein wenig überraschte. Geschmack, der [Duden]: Subjektives Werturteil über das, was für jemanden schön oder angenehm ist, was jemandem gefällt, wofür jemand eine Vorliebe hat USED4 kann eben auch bedeuten, dass das eigene Civic Coupé Heim für einen feuerspeienden Drachen ist. USED4 Dragons quasi. Heftig, heftiger, diese Rocket Bunny-S15. Mehr Hingucker im USED4 Look geht wohl kaum. Neben einigen Verkaufsständen war auch ein Leistungsprüfstand vor Ort, der so manche Überraschung bereit hielt. Bei Temperaturen um die 30° und vielen interessanten Gesprächen war es alles in allem ein erfolgreiches Samstagstreffen. Mitsubishi Galant VR4, offensichtlich auf Bi-Motor umgebaut. Spaß beiseite, die VR4 sind ein weiteres Beispiel für das traurige Schicksal vieler JDM-Highperformer, die nie den offiziellen Weg nach Deutschland fanden. Dieser NB kommt äußerst sportlich um die Ecke. Sehr cool. Slightly tuned – ein bisschen Tiefe, einige Details und schon ist das Hochdrehzahl-Cabrio sehr nahe an dem, was die Menschen hierzulande Perfektionismus nennen. Die Kouki-Rückleuchten an dieser Mk. 3-Supra verleihen dem Auto einen deutlich moderneren Look. Für mich...

Lancer Evolution V Time Attack

Wer in den 90ern groß geworden ist und seine Zeit mit Gran Turismo und Colin McRae-Rally totgeschlagen hat, kennt den Mitusbishi Lancer Evolution V – kurz EVO5 – als flotten Allradler aus Fernost und als natürlichen Feind des Subaru Impreza (WRX) STI. So wie Cowboys VS Indiander zählen die beiden Allrad-Turbo-Viertürer von Mitsubishi und Subaru zu den klassischen Duellanten im Motorsport, allem voran der World Rally Chamionship-Serie (WRC). Dass der EVO5 auf Asphalt ebenso schnell unterwegs ist, zeigt eindrucksvoll dieses Time Attack Monster, das sowohl auf normalen Straßen wie auch der Rennstrecke bewegt wird. Der gute alte 4G63T drückt seine Leistung übers AYC Allradsystem in den Asphalt und holt sich für gute Rundenzeiten Hilfe bei der umfangreichen Verspoilerung. Kleinere Flaps an der Frontschürze, ein massiver Heckflügel und die sonstige aerodynamische Verkleidung des EVO5 sind mehr Zweck als nur Show. Mit einem KW Clubsport Fahrwerk bleibt der ganze Spaß auch in der Spur. Der Arbeitsplatz fällt rennsporttypisch spartanisch aus. Ein Käfig zieht sich durchs Wageninnere, die Schalensitze drücken das Gewicht etwas nach unten und sorgen zusätzlich für mehr Seitenhalt. Passagiere haben einzig auf dem Beifahrersitz die Chance, einige Runden mitzufahren. Vertürig, aber zweisitzig sozusagen. Die großen Alcon 6 Kolben Sättel mit ganzen 365mm an der Vorderachse sorgen für die nötige “Stoppingpower”. Hinten gesellen sich nochmals zwei Alcon Sättel mit je 4 Kolben und Scheiben in 330mm dazu. Wer diesen flotten EVO 5 gerne in Action erleben will, sollte sich zu den vielen Time Attack Veranstaltungen und Trackdays im deutschsprachigen Raum begeben. Auch in Hockenheim ist die gelbe Gefahr ein immer wieder gern gesehener Gast. Das klassische Heck mit seinen prägnanten Rücklichtern und dem großen Flügel stellt direkt klar: Beim Lancer findet man definitiv mehr Krawall unter dem Blechkleid. Nach fünf weiteren Generationen wurde mit dem EVO 10 und einigen Exemplaren der “Final Edition” ein Schlusstrich unter die Erfolgsgeschichte gesetzt. Kenner sagen heute noch, dass die Reihe mit dem EVO 4, 5 und 6 auf ihrem Zenit war. Vielleicht waren diese Modelle nicht die stärksten und schnellsten, aber boten die größte ungefilterte Action bevor allerhand Gimmicks und Assistenzsysteme den Weg in die Automobilwelt fanden. Robert Kwiecien – USED4.net...