Mein Jahr 2018 für USED4: Die Zeit rast(et nicht)

Die Jahre fließen zügig an mir vorbei wie der Rhein bei Hochwasser: Voller Leben, immer aufregend, manchmal mitreißend und von Zeit zu Zeit die eine oder andere hohe Welle schlagend. Und je älter ich werde, desto mehr und mehr habe ich das Gefühl, dass die Zeit immer schneller fortschreitet. Nur ein Gefühl? Langsam glaube ich das fast nicht mehr, denn wir schreiben schon beinahe Februar 2019 und ich veröffentliche erst jetzt meinen USED4-Jahresrückblick für 2018! Die Zeit rast, einen eindeutigeren Beweis gibt es doch nicht. Aber genug philosophiert, hier meine Highlights des Jahres 2018 für USED4.net. Den Jahreswechsel verbrachte ich mit meiner Frau Yvonne in Trumps Wochenendfrische: Florida. Ich sammelte dabei derart viele Eindrücke, dass ich den Artikel darüber in zwei Kapitel splitten musste: Von Krokodilen und Klischees Teil I und Teil II Nach dem Florida-Trip folgte eine eigentlich nicht geplante, längere Schaffenspause, die erst Anfang Juni mit meinem ersten eigenen Auto-Event ein Ende fand: Dem S-Fest. (Die Vorbereitungsarbeiten hierfür waren auch ein Grund für die Abstinenz bei USED4.) Das S-FEST fand statt am 2. Juni 2018 in Groß-Zimmern bei Darmstadt und war Sammlungspunkt vieler heißer Nissan S-Chassis aus ganz Deutschland und der Schweiz. Nicht zuletzt Dank der vielen Helfer wurde die Veranstaltung ein Erfolg und die sehr gute Resonanz durch die Teilnehmer und Besucher bestätigte mich in meinem Entschluss: 2019 wieder! Und zwar heftiger, heißer, wilder. Am 1. Juni 2019 steigt die Party erneut. Dieses Mal unter dem absolut bescheidenen Motto “MAKE STYLE GREAT AGAIN!”     Gerade mal eine Woche darauf stand schon das nächste Großereignis mit >100 Autos an: Das US-Car-Treffen in Eppertshausen Nachdem ich 2017 zum ersten Mal vor Ort war (selbstverstänlich nur als Besucher und nicht als Teilnehmer) und es mir richtig gut gefiel, wollte ich 2018 unbedingt auch wieder das ganz besondere Flair der US-Szene erleben. Ganz anders, aber deswegen kein bisschen weniger gut. Und kaum verging eine weitere Woche, der nächste Brecher: Allstedt! Dieses Jahr stand es für mich unter dem Motto: Das ganze Leben ist ein (Poker-)Spiel und wir sind nur die Kandidaten. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf schrieb ich den Artikel über das vielleicht wildeste Grassrootdrifting auf deutschem Boden: Allstedt – All in!   Ein Einzelfeature brachte ich in Allstedt auch noch unter, genauer gesagt ist es sogar ein doppeltes Einzelfeature: Running in the 90s Zwei R32 Skyline, beide geschmackvoll gestaltet und hart rangenommen. Es war mir ein Fest.   Ein Fest ganz anderer Art stellt das Jacatu dar: Nicht ganz so wild, aber dafür sehr facettenreich und immer für eine Überraschung gut – Jacatu 2018 – Der Mix machts   Come to the K-Side: We have Coolness – Der Name des diesjährigen K-Side-Features. Heiß wars und das lag nicht nur am Wetter. Top Autos, tolle Menschen, super Orga, klasse Stimmung. Danke an Chris Kappenberger und sein Team. <3   Anders als alle anderen war der Artikel über Tobias’ Wolf im Golfpelz :#Gegramelt – Golf Turbo extrem  Das hat gleich mehrere Gründe: 1. Wir haben grundsätzlich (leider) viel zu wenig VW-Content bei USED4 2. Tobias’ hat mir die wahrscheinlich längste Sprachnachricht aller Zeiten geschickt, als ich ihn bat, mir alles über seinen Golf zu erzählen 3. Kein einziges Bild im Artikel stammt von mir, stattdessen von meinem Kollegen Christian Farkas und den Fotografen Tom Bauer und Norbert Danisch (vielen Dank nochmal für die Bereitstellung) 4. Der Golf ist ein absolutes Unikat, steckt voller Eigenbauten und technischer Raffinessen und macht jedem Auto-Enthusiasten den Mund wässrig, wenn er nur die Markenbrille abnehmen kann 5. Ich habe ein neues Verb gelernt: grameln. Es bedeuet soviel wie “nicht aufgeben, sich gegen Widerstände durchsetzen, ein Ziel verfolgen und dabei möglichst konsequent und gewissenhaft sein.”   Anfang September stieg die 6. Ausgabe der Messel Motor Klassik. Eine Old- und Youngtimerveranstaltung in meinem Wohnort. Klassiker, so weit das Auge reicht. Toleranz für andere Marken und Geschmäcker und viel Fachsimpelei. Einfach wunderbar.     Als das erste Nürmeet stattfand,...

Allstedt 2018: All In (Achtung: Kein 56K)

Po Po Pokerface! Bereits Lady Gaga wusste es: Das ganze Leben ist ein (Poker-)Spiel. Besonders anschaulich spiegelt sich dieser Umstand wider bei einem Event, wie dem SXOC Drift-Matsuri, stattfindend im allzeit aufstrebenden Allstedt (blühende Landschaften seit 1990). Aber beginnen wir von vorn, also genauer gesagt, bei den Teilnehmern dieses Spiels: Der König, der früher mal eine Fee war, mit seinem Pokerface, das sehr nach Bierdurst aussieht. Bahlo, der Herz-Bube. Trägt Schwarz-Orange-Rot. Sowas kann nur Beauty-Bahlo. Das Waibel (auf Hochdeutsch: die Dame) Der Joker (Tobi, skeptisch, in der Mitte) Das Ass (In Köln würde man auch sagen: Dat Ass. Martin mit Molly.) Zu den Regeln: Gespielt wird seit jeher auf einem ehemaligen russischen Militärflugplatz nahe der Stadt Allstedt, im Grenzgebiet zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt. Die Regeln sind entsprechend hart, aber gerecht: Wer mitspielt, kann viel gewinnen… Skills, Fame, 08/15-Ebay-Pokale: … aber auch alles verlieren. Motoren, Autos, Selbstbewusstsein: Gespielt wird dabei in mehreren Varianten. Freies Driften Unterteilt in die Klassen: “Can’t touch this” (Roter Aufkleber) “Call me maybe” (Gelber Aufkleber) “Gimme all your lovin’! (Grüner Aufkleber) Drift – Limbo (Leider keine Action-Bilder verfügbar, weil ich selbst mit meinem SX bei Start und Ziel stand und den Limbo-Teilnehmern beim Wegfahren zusah.) Typisch Fotograf: Zur rechten Zeit am falschen Ort. Oder so. Sorry dafür.   Hard Parking Eine ganz besondere Form des Pokerns: Viele Teilnehmer waren vor Ort und hohe Einsätze wären auch möglich gewesen, aber im Grunde genommen sind alle zu feige und behalten ihre Chips für sich. Im Endeffekt ging es nur um die coolsten Parkplätze. Schön anzusehen waren sie aber dennoch. H.A.T.E. – Masters Dabei handelt es sich natürlich nicht um eine Meisterschaft von Terroristen, sondern um eine besonders spektakuläre Art des gemeinsamen Drifts: Tandem Ausgeschrieben bedeutet H.A.T.E. daher auch: Happy Awesome Tandem Escalation D.h. Driften mit möglichst wenig Abstand zwischen den Autos, gleichen Winkeln, ähnlichen Geschwindigkeiten und möglichst synchronen Bewegungen. Verdiente H.A.T.E.-Sieger wurde Dominik in seinem R32 und der Kapitän zur See, David P. auf seiner Motorbarkasse Typ R33. Zwei Skyline gewinnen ein Drift-Battle… Nomuken würde vor Stolz auf 2 Meter anwachsen, hätte er davon erfahren. Diverse andere, nicht weniger wichtige Pokale wurden verteilt, wie z.B. für die Besten Schweizer (Phil, Dani und Amarin): “Foot da Vögt down”. Zudem wurden die lustigen Drei auch Zweite im H.A.T.E.n. Die besten Low Power – Rangers (Jan mit seinem MX5 NA und Daniel im AE86) Schönstes Auto und Best Entry (Pommes) “Bestes Synchrones-Reifen-von-der-Felge-gezogen-bekommen” (Stefan und Niko) Pokal für die Kategorie Vorher-noch-nie-einen-Pokal-bekommen (Bumfi) Last and really least für das Beste Kostüm, das ich durch ein wenig Körpereinsatz erschleichen konnte. Lauter Spinner in der Jury, ich sags euch. Neben Egoschmeicheleien durch Preisverleihungen wurde aber selbstverständlich auch für das leibliche Wohl der Mitspieler gesorgt. Und zwar in Form eines ausgewachsenen Linienbusses, der zu einem Food Truck samt Bar umgestrickt wurde. Hier konnte man die Runde Bier seines Kumpels spielend leicht mit einer Runde Jägermeister raisen, ohne zu bluffen. Mögliche Royal Flushs aus dem Autofenster auf der Heimfahrt inbegriffen. Kein Pokerspiel wäre komplett ohne die Zuschauer und das Team, das hinter dem Mitspieler steht. Sie sind nicht nur Statisten, im Gegenteil, ohne Fans und Freunde wäre das Ganze nur halb so spaßig. Wenn überhaupt. Aber auch Allstedt ist kein Spiel ohne Ende. Und wie stets, muss am Ende aufgeräumt werden. Natürlich bekommt man den pulverisierten Gummi nicht weg, aber die vielen großen Brocken und Trümmerstücke müssen runter von der Strecke.   Glücklicherweise fanden sich für diese mühselige Arbeit ausreichend Freiwillige. Man kann mit Fug und Recht sagen: Alles Asse, jeder ging mit, keiner ging raus! (Oceans) Eleven tons of used tires. Wie sieht die Zukunft von Allstedt aus? Das ist derzeit offen, soviel sei schonmal gesagt. Ein Split Pot, ein Flop, ein Cash Game oder das “d” aus Skidclub streichen? Alles ist möglich. Typisch Allstedt. Aber egal wie, Driften ist nicht tot, dafür macht es einfach zuviel Spaß. Ein leiser Vorgeschmack auf die Zukunft von der...

Allstedt 2017: Und alle so Yeah!

Ist Hype planbar? Eigentlich nicht, sollte man meinen. Ein Hype entsteht normalerweise spontan und aus dem Bauch heraus. Bei Allstedt ist das anders. Jeder, der in den vergangenen beiden Jahren zum Driften in Allstedt war, wusste im Prinzip bereits, was ihn 2017 erwarten würde. Und auch die Frischlinge, für die das Ausrasten auf Allstedter Asphalt eigentlich neu sein müsste, ahnten nicht zuletzt auch durch unsere Berichterstattung über die Events der Jahre 2015 und 2016,  was auf sie zukommen würde. Dass die Facebook-Seiten des SXOC e.V. und die WhatsApp-Gruppen in den Tagen nach dem Event trotzdem vor euphorischen Danksagungen und Jubelarien geradezu überlaufen, lässt nur einen Schluss zu: Die Zahnfee hat wieder gezaubert. Das Programm vollgepackt mit Leckereien wie dem Nachtdriften, einer Walltap-Competition, der Eskalation in drei Stufen (Anfänger/Allzeitbereit/Amok)… … und einer mitternächtlichen Mitgliederversammlung, die alles bot, was die deutsche Vereinsordnung eigentlich nicht vorsieht. Und auch wenn niemals alles zu 100% glatt laufen kann und sich bei einigen wenigen Teilnehmern der grundsätzliche Gedanke “Menschenleben > Driftspaß” erst noch manifestieren muss, war das “Wochenende” (dehnbarer Begriff, die Strecke war bereits ab Donnerstag freigegeben) im Endeffekt doch eine permanente Aneinanderreihung von Höhepunkten. Ein Beweis für die Qualität der SXOC-Veranstaltungen ist dabei sicher die hohe Zahl der Wiederholungstäter. Und auch der Parkplatz bot wieder massenhaft menschliches und automobiles Eye Candy. Seien es (zu) wartende Drifter…   …oder parkende Prinzessinnen, die sich ihren frischgewaschenen Lack zwar niemals auf der Strecke schmutzig machen würden, aber dennoch beim coolsten deutschen Grassroot-Driftevent ganz vorne dabei sein wollten. Ein besonderes Highlight war schließlich das Nachtdriften, das in drei aufeinanderfolgenden Nächten abgehalten wurde. Eine ganz spezielle Atmosphäre im gleißenden Licht der Strahler, die Natur bereits verstummt und… …die Drifter entweder äußerst spärlich oder… …massiv illuminiert. Dominic Toretto hätte sein Muscleshirt for Freude zerissen. Ein beeindruckende Szenerie, selbst wenn man nur am Streckenrand stand und den Auslöser drückte. Es ging aber nicht um Style und Optik allein. Nein Nein, in erster Linie wurde das Können bewertet. Und so sieht die Reihenfolge der Könner aus: Platz Martin Weigmann (S14, White Smoke Driftteam) Platz Dennis Köhler (MX5 NA, Foolish Players Special) Platz Jan Skala (R33, Noname Heroes) Zur Feier des Tages (und der Nacht) gab es dann noch eine Überraschung in Form eines Feuerwerks. Fanden alle ausgesprochen gut. Sogar Katy Perry stand kurzzeitig der Mund offen. Die Zahnfee möchte die Gelegenheit nutzen und folgenden Personen ausdrücklich danken: Tobi&Caro, Jay, Martin, Lukas, Ata, Andi aka Loki, Benni, dem Aufbau- und Abbauteam, Jens & Co, Marius und Dennis, Matthias, Flo und Nico, Markus Flecki, File 404, Jan, Sahand, Sebastian, Georg, Niels, Brencher und viele, die ich jetzt vergessen habe – DANKE! Es ist demnach nicht fair, wenn nur mir gedankt wird, dutzende Mitglieder rissen und reissen sich den A**** auf. Jedes Jahr. Kommen früher, bleiben länger, arbeiten härter. Euch allen noch einmal ein RIESIGES DANKESCHÖN! Allstedt hat sich damit in kürzester Zeit: Zu einem Festival der fliegenden Fetzen Einer Party der posierenden Parker Einem Happening der Heftigen Einem Vollgasabenteuer der Videofilmer Einem faszinierenden Fokus für Fotografen Und zu einem beispiellosen Beisammensein der besonders Blöden entwickelt. <3 Allstedt 2018 wird noch größer, schöner und besser, da bin ich mir sicher. Aber wenn nicht, also wenns genauso bleibt, ists auch gut. Because Keep Drifting Fun. Text und Bilder: Niels Kreischer – USED4.net Zusätzliche Bilder: Stefan Brencher – USED4.net Das Album mit diesen und vielen weiteren Bildern erscheint morgen auf unserer...

Allstedt – Ein Märchen wird wahr

Once upon a time… Die Zahnfee: ein Fabelwesen, das kleine Kinder für seine verlorenen Zähne entschädigt. Aber auch Märchentanten wie sie, müssen mit der Zeit gehen. Aus diesem Grund hat sie kürzlich ihr Berufsbild auch stark modernisiert. Statt Goldmünzen für ausgefallene Milchzähne unter Kissen zu legen, liefert sie mittlerweile für ein paar Euro ausgefallene Driftevents für Milchbubis und Goldmädels. Daran könnte sich übrigens auch der Sandmann mit seiner ausgelutschten Schlafsandnummer gerne mal ein Beispiel nehmen. Aber zurück zum eigentlichen Kern dieser Geschichte: Driften in Allstedt. Nachdem es 2015 den ersten und direkt erfolgreichen Anlauf gegeben hatte, zogen die Zahnfee und ihr Orga-Team (vielen Dank an dieser Stelle für die tolle Arbeit) das Ganze noch etwas größer und beeindruckender auf. Im Januar diesen Jahres wurde aus diesem Zweck im Schwäbischen extra ein Motorsportverein gegründet, der SXOC e.V. Vorsitzende: die Zahnfee (keine Zauberei) Als eingetragener Verein fällt das Mieten und Versichern einer solchen Veranstaltung deutlich leichter und auch die Aufgaben verteilen sich auf mehrere Köpfe. Diese Aufstockung war allerdings auch dringend nötig, denn die Teilnehmerzahl wuchs dieses Jahr massiv und so war auf der Strecke auch immer ganz schön was los. Streckenweise waren aber auch schöne Teile ganz los. (Nein, es ist eigentlich weiterhin ein S-Chassis-Treffen der Foren SXOC und SXCE, aber E36 sind halt so schön günstig, im Vergleich zu S13 und S14) Ob Privatmann oder Profifahrer, ob S-Chassis oder Fremdprodukt, hier hatte einfach jeder seinen Spaß. Der bereits für den Tag vorhergesagte Regen ereilte das Treffen erst gegen Samstagabend, dann allerdings durchaus heftig.Um im Märchenthema zu bleiben: Es blies derart wild über den Platz, dass man meinen konnte, der böse Wolf stünde vor der Tür. Größere Schäden waren zum Glück zwar nicht zu beklagen, aber die angesetzte Mitgliederversammlung des SXOC e.V. musste bis auf Weiteres verschoben werden. Aber Allstedt ist bei Weitem nicht nur Driften, Allstedt ist auch Reparieren, Diskutieren, Reifen montieren und hart Parkieren. Übersetzt heißt das, auch der Parkplatz bietet für den Besucher (Eintritt kostenlos) ein großes Spektrum an schönen und faszinierenden Wagen. Beispiele gefällig? Schön. Faszinierend. Schön. Faszinierend. Schön. Faszinierend. Schön. Faszinierend. Schön und faszinierend. Der ehemalige russische Militärflugplatz Allstedt ist aber auch ohne Drift-Event jederzeit einen Besuch wert. Mit seiner Abgeschiedenheit, den gewaltigen Dimensionen und der beeindruckenden Infrastruktur, die durch die erhaltenen und verfallenen Gebäuden gleichermaßen geprägt wird, ein wirklich geschichtsträchtiger Ort.   Ihr findet, Drift wird am besten durch bewegte Bilder dokumentiert? Dann freut euch, wir haben auch von diesem Event feines Videomaterial mitgebracht. Hier das tolle Video unseres Medienpartners NIGHTRUN. Das Onboard-Video von Stefan Brencher, unserem USED4-Editor und zertifiziertem Driftexperten (“Driften ist Monstertrucks”). In den nächsten Tagen sollte noch ein weiteres Video folgen, also schaut hier ruhig mal wieder vorbei.   Fazit: Allstedt 2017 ist schon jetzt dick und rot im Kalender markiert und das, obwohl der Termin derzeit noch gar nicht feststeht. Warum? Endlich hat Deutschland einen großen Grassroots-Drift-Event von Driftern für Drifter und das feiern wir und unterstützen es, wo wir nur können. Die Stimmung ist super, die Teilnahmebedingungen und -kosten äußerst human und die Strecke ist zwar talentfordernd und reifenmordend, aber eben auch lang, breit, abwechslungsreich und einfach märchenhaft schön. Die Zahnfee hat offensichtlich ihren neuen Platz in der Welt gefunden: Vom Fabelwesen zur Managerin von Driftevents. Und wenn sie nicht gestorben ist, organisiert sie auch 2017 Driften in Allstedt.   USED4.net – Where the magic happens.   Bilder und Video: Stefan Brencher – USED4.net Text und Bilder: Niels Kreischer – USED4.net Video: Sahand Fujiyama –...

SXOC-Meet Allstedt: Keep Drifting Fun

Ein guter Journalist beantwortet in einer Reportage über ein Ereignis zuerst die Fragen nach Wer, Was, Wo, Wie, Wann und Warum. Na, dann wollen wir mal: Wer? Die Mitglieder des deutschen Nissan 200 SX S14-Forums SXOC.de und einige Gäste aus dem SXCE.de (hauptsächlich S13). Was? Driften, bis die Karkasse glüht. Wo? Auf dem Regionalflugplatz in Allstedt, Sachsen-Anhalt. Wie? Hinfahren, Querfahren, Reifen wechseln, Querfahren, Schäden reparieren, Querfahren, Feiern. Wann? Am Wochenende vom 12.-14. Juni 2015 Warum? Fährst du quer, siehst du mehr. So, da nun die harten Fakten abgehakt sind, können wir zum gemütlichen Teil des Berichts übergehen. Organisator und Seele des Treffens: Alex, Nickname “Die Zahnfee”. 9 von 10 Kindern würden eine Zahnfee zwar anders beschreiben, aber 9 von 10 Kinden finden ja auch Mobbing nicht so schlimm. Die Location selbst hat einen morbiden Charme und einen äußerst herben Charakter. Herb im Sinne von Reifen-im-Minutentakt-zerfressend. Omnomnom! Aber was unter dem Strich zählt, ist bekanntlich Spaß, Spaß und besonders auch Spaß. Und davon gabs reichlich für Teilnehmer und Zuschauer. Die Vielfalt der Fahrzeuge war ebenfalls überzeugend: S13 S14 S14a Und sogar eine S15 hatte den Weg nach Allstedt gefunden. R33 4-Door. Why? Four Doors For More Wh… Passengers. Auch markenfremde Wagen durften teilnehmen und sich ihre Narben auf dem aggressiven Belag holen, hier ein e36. (Der allerdings nur eingesetzt wurde, um die S13 des Besitzers zu schonen. Sorry BMW.) Ich muss gestehen, es tat mir etwas weh, diesen wunderschönen FDS3 Driften zu sehen, aber Erstens ist es ja nicht mein Auto und Zweitens waren die Optik und der Klang des RX7 in vollem Drift auch ein absoluter Genuss. Mein Auto? Das stand mit zwei anderen S13 (die ihr beide auch aus Einzelfeatures hier bei USED4 kennt) neben der Strecke, zumindest aber mit gutem Blick darauf. Und so lässig ging es den ganzen Tag weiter: 1. Sich auf die Strecke einlassen. 2. Die Sau rauslassen. 3. Die Strecke wieder verlassen. 4. Versuchen, den Motor nach diversen Schäden wieder anzulassen. 5. Neue Reifen aufziehen lassen. Aber lassen wir das. Fazit des einen Tages, an dem ich Gast sein durfte: Die Summe aus allen W-Fragen kamen beim SXOC-Meet zu einem tollen und überzeugenden Ganzen. Ich hoffe, 2016 wird es eine Wiederholung geben, eventuell ja auch gemeinsam mit dem SXCE. Liebe Zahnfee, das wäre mein erster und einziger Wunsch. Niels Kreischer –...