Chris kauft einen Skyline R31 (Teil2)...

So…. da bin ich nun mit einem Skyline R31, von dem kaum jemand auf dem deutschen Markt eine Ahnung hat. Da diese Modellreihe hier zu Lande eher wenig bekannt ist, besteht sogar eine reelle Chance, dass meiner der Einzige ist. Oder vielleicht doch nicht? Falls Ihr selber einen habt oder jemanden kennt der einen hat, schreibt uns gerne über Facebook, Instagram oder per Email. In diesem, wie in den folgenden Berichten, Versuche ich euch zu beschreiben was ich an dem Skyline alles mache, wie ich auf die Lösungen gekommen bin und was mich der Spaß unterm Strich kostet! Damit meine ich nicht nur Teilekosten, sondern alles was dazu gehört wie Versand, Zoll, Eintragungen und so weiter. Die Frage war, womit fange ich als erstes an? Auf der ToDo Liste standen schonmal: Windschutzscheibe Getriebe Felgen Fahrwerk Wie bei jedem Projekt kommt im Laufe der Zeit natürlich noch das ein oder andere dazu. Aber, wie bei jedem Projekt, gilt es Prioritäten zu setzen. Also habe ich bei der Windschutzscheibe begonnen! Ich hatte mich ja bereits, wie im letzten Artikel erwähnt, mit Memo von APF (Auto-Point Fukuoka) in Verbindung gesetzt ob er mir eine Windschutzscheibe in Japan auftreiben kann. Ein Mann ein Wort. Doch so ganz reibungslos wie geplant lief es leider nicht ab. Was nicht an APF lag, denn ohne die Jungs hätte ich wahrscheinlich noch immer keine Scheibe. Also ließ ich über Auto-Point Fukuoka bei NISSAN Japan anfragen, ob noch Original Frontscheiben für ein R31 Coupe lieferbar sind. Die Windschutzscheibe des Coupe (HR31) ist anders als die des Wagon und Sedan. Die Antwort war “Ja”, aber zu einen stolzen Preis von 107.000Yen (810€). Natürlich musste ich erstmal schlucken als ich diesen Preis gelesen hab’, aber ein neues Originalteil war es mir dann doch wert. Die Bestellung...

Chris kauft einen Skyline R31! (Teil1)...

Vorgeschichte: Manch aufmerksamer Leser von USED4 weiß sicher, dass ich einen Honda Integra Turbo mein Eigen nenne. Was die meisten aber nicht wissen werden, ist, dass ich diesen während des Turboumbaus schoneinmal kurz tauschen wollte. Und zwar gegen einen Nissan Skyline R31! Die Autos der Achtziger haben es mir schon immer deutlich mehr angetan, als die moderneren und aktuelleren Versionen, sei es ein Golf, Audi RS oder auch ein Nissan GT-R. Ich kann diesen supermodernen Autos einfach weniger Sympathie entgegenbringen als ihren Ahnen. Der Skyline-Tausch wurde vom Besitzer damals nachvollziehbarererweise abgelehnt und der Integra wurde fertig aufgebaut (was ja nun kein Fehler war, er hat mir doch das ein oder andere mal ein Lächeln in Gesicht gezaubert. Aber eben auch so manche Träne). Der Wunsch nach dem alten Skyline geriet vorerst in Vergessenheit…. bis vor Kurzem! Die Idee für ein neues Projekt begann in mir zu reifen, mein Augenmerk lag zugegeben aber erst auf dem Nissan Skyline R30. Doch zuerst musste der Integra weichen, natürlich wegen des lieben Problems: GELD! Plötzlich ploppte dann ein R31 Skyline in verschiedenen Facebookgruppen auf. Ich erkannte ihn sofort, es war derselbe mit dem ich vor über 4 Jahren hatte tauschen wollen. Kurz die Augen gerieben, erneut in die Annonce geschaut, Details durchgelesen, den Preis gecheckt und abgewunken: Für mich mit 7.700€ einfach zu teuer und dazu noch mit einem eher unerotischen Automatikgetriebe. Als Kirsche auf der Sahnetorte der Gegengründe besaß das Auto auch noch immer keine deutsche Zulassung. Nach einer Weile verschwand die Annonce aus FB, aber nicht aus meinen Kopf. Drei Monate vergingen, als ich auf einmal wieder an die Anzeige dachte und mich erneut fragte, was nun mit dem Skyline passiert sein könnte. Hätte ihn irgend jemand aus der Szene gekauft, würde er diese Errungenschaft sicher...

Before Tuningworld Bodensee Part 1

“Wenn ein kleiner Stein beginnt, große Wellen zu schlagen” – unbekannt   Grundsätzlich bin ich ja gerne mal faul und vermeide gerade jetzt in der kalten Jahreszeit jeden Stress. Aber gerade dann, wenn es besonders ruhig ist, passiert es, dass eine kleine Begebenheit großen Einfluss auf den restlichen Verlauf nimmt… Bei mir war es dieses Mal der Klingelton meines iPhones, der mich penetrant darauf hinwies, dass irgendwer mich partout nicht in Ruhe lassen möchte. Konkret handelte sich dabei um eine WhatsApp Mail meines Freundes Domenico, mit dem kurzen, aber aussagekräftigen Betreff: “Tuningworld Bodensee”. Man muss dazu wissen: Domenico hatte nach jahrelanger Schrauberei sein Integra DC2-Projekt zum Ende des Sommers 2017 fertiggestellt. Leider war die Saison aber so gut wie vorbei und die Tuningscene bei uns im tiefsten Bayern bereitete sich schon auf die Winterruhe vor. Darum gilt es nun für Domenico, das Jahr 2018 in vollen Zügen (aber auf möglichst leeren Autobahnen. Haha.) auszukosten. Anfangen möchte er also mit der Tuningworld Bodensee vom 10.- 13. Mai, indem er sein Honda-Schmuckstück dort präsentiert. Aber wie genau stellt er das an? Was muss man dafür tun, um dort einen Stellplatz zu ergattern? Und bei der Beantwortung dieser Fragen komme ich ins Spiel! Ich habe bereits persönliche Erfahrung mit der TWB sammeln können, als ich 2016, noch als Mitglied des Tuningclubs “Charged Up Performance”, meinen Integra dort ausgestellt hatte. (Hier auch ein Danke von mir an Armin der auch mir bei der ein oder anderen frage sofort mit einer Antwort ausgeholfen hat!) So bat mich Domenico also um logistische und ideelle Unterstützung, die ich ihm als guten Freund selbstverständlich nicht verwehren konnte. Und mich selbst reizte das Thema irgendwie auch weiterhin, das muss ich zugeben. Zuerst hörte ich mich für ihn im Bekanntenkreis danach um, ob bereits jemand konkrete Pläne hätte, auszustellen und möglicherweise auch noch einen Platz für Domi’s schicken DC2 abzweigen könnte. Aber es sah nicht so gut aus: Import Society – Stellt dieses Jahr nicht aus. Charged Up Performance – alle Plätze vergeben. Gleiches Spiel bei den anderen, da bereits alle in ihrer Planung steckten, sich zu bewerben. Also was nun? Ich beriet daraufhin mich mit meinen Kollegen von USED4.net und wir kamen dabei schnell auf eine fantastische Lösung: Wir machen einen eigenen USED4-Clubstand!!!   Die Idee war gut, aber wie geht man dafür weiter vor? Zuallererst sollte man sich das Anmeldeformular (Hier die .PDF dazu: TWB-2018-Bewerbung-Club) auf der TWB Webseite herunterladen und durchlesen. Dann ist die Entscheidung zu treffen, mit wie vielen Autos man teilnehmen möchte. Drei oder sechs Wagen? (Man kann pro Formular maximal zwei Stellflächen beantragen, wobei auf einer Stellfläche drei Autos Platz haben.) Momentan waren es nur Domenicos DC2 und mein DC2 Turbo, die USED4-Kollegen haben leider an diesem Wochenende andere Termine. Also ging es nun darum, die verbleibenden Plätze zu vergeben und ein komplettes Team zusammenzustellen. Mir kamen spontan mehrere Personen in den Sinn. So schrieb ich als erstes Nils mit seinem “dezent” veränderten 2013er Hyundai Genesis an, ob er Lust und Zeit hätte. Die Antwort kam prompt, eine Zusage und die Frage, ob noch ein zweites Auto möglich wäre. Denn Nils hat noch ein zusätzliches Projekt am Start…. (und sogar ein Drittes, wie sich später noch herausstellte.) Zum Genesis würde sich also noch ein stark modifizierter Getz auf Schmidt-Felgen und mit zweiflutigem Auspuff gesellen. Mit den beiden Integras, dem Genesis und dem Getz hatten wir nun vier der sechs möglichen Auto zusammen. Die Suche nach den verbleibenden zwei Wagen dauerte dann allerdings etwas länger. Ich fragte unter anderem Ronny mit seinem super cleanen Polo 3F, ich fragte meinen besten Freund mit seinem 1er Golf samt 40er Weber Vergasern, ich fragte auch Armin mit seinem Renault Alpine und noch einige weitere Freunde mehr, aber alles ohne großen Erfolg. Doch schlussendlich fanden wir die letzten beiden doch noch: Nils’ Kumpel Sebastian mit seinem Mitsubishi Eclipse D20 und meine Freundin Jenny aus der Schweiz mit ihrem DC2 Kompressor....

Weiße Weihnachten mit Nickys Supra

Auf Weiße Weihnachten haben die meisten von uns in den letzten Jahren oft vergeblich warten müssen. Aber Dank USED4 kann das dieses Jahr definitiv nicht passieren! Denn wir präsentieren euch hiermit Nickys, in zauberhaftes Weiß gehüllte, Toyota Supra MKIV! Doch fangen wir ganz vorne an, genauer gesagt mit der Frage, woher Nickys Vorliebe für die Supras stammt und wie sie schlussendlich zu ihrer eigenen kam. Das Ganze begann bereits in Nickys Kindheit. Statt in Richtung Barbie und Baby Born orientierte sie sich von Anfang an eher an Marken wie Matchbox und Tamiya. Die lichterloh brennende Leidenschaft für das Tuning wurde bei Nicky schließlich aber erst so richtig durch ihren Freundeskreis entfacht: als sie 18 Jahre alt war und endlich selbst fahren durfte. Mit 19 dann, nach erfolgreich abgeschlossener Lehre, startete die Suche nach einem eigenen Auto. Zur Auswahl standen für Nicky anfangs drei verschiedene Fahrzeugmodelle: Mazda RX7 FD Nissan Skyline Supra MKIV Doch wirklich lange dauerte die Entscheidungsfindungsphase nicht, eine Supra sollte es schließlich sein. So kam es und Nicky kaufte sich als ihr Anfängerauto eine weiße Sauger Supra mit 225PS, 6-Gang Schaltgetriebe und einem Boarder Bodykit. In diesem Zustand blieb sie aber nicht lange, es kamen noch diverse Upgrades dazu. Darunter Sparco Vollschalensitze, Takata 6-Punkt Gurte und eine Blitz NürSpec Abgasanlange, die den Reihensechszylinder mit sattem Klang ertönen ließ. Nach nur einem Jahr trennte sich Nicky dann bereits wieder von der Supra. Allerdings nicht wegen des teuren Unterhalts oder wie vielleicht wie manch einer hier bereits vermutet, weil sie als Frau mit der Leistung nicht zurecht gekommen wäre, nein, einfach nur, weil die Sauger-Supra einem stärkeren Modell mit Turbo weichen sollte. Schließlich war Nicky bereits seit ihrem erstem Supra Treffen insgeheim von der Supra VVTI begeistert und wollte daher nach den ersten eigenen Supra-Erfahrungen sehr bald selbst eines der Biturbo-Modelle ihr Eigen nennen. Nur konsequent, wie wir finden. Mit Hilfe eines guten Freunds ging es dann schlussendlich viel schneller als erwartet und Nicky war plötzlich die überaus glückliche Besitzerin eine weißen Supra MKIV VVTI mit Tiptronic-Automatik! Da der Kauf im November stattfand, war zuersteinmal Winterpause angesagt. Diese Zwangspause blieb selbstverständlich aber nicht ungenutzt. Das Motto der Umbauten war allerdings ein Neues, es lautete schlicht: OEM+. Aus diesem Grund wurden zuallererst sämtliche GfK-Teile wie Lippe, Seitenschweller und Heckansätze entfernt und durch OEM-Teile ersetzt. So locker flockig nebenbei kamen noch ein KW V3-Gewindefahrwerk, eine HKS Silent Highpower-Abgasanlage und edle 19 Zoll BBS LeMans hinzu. Also alles Dinge, die ein Frauenherz höher schlagen lassen. Der Frühling kam und mit ihm endlich auch die neue Supra zu ihrem ersten Einsatz. Ein besonderes Erlebnis war hier das alljährliche Supra-Treffen an der Nordschleife, wie Nicky berichtet. Ein Treffen, das für sie seitdem eine ganze besondere Bedeutung hat. Nachdem sie von guten Freunden etwas Mut zugesprochen bekam (sie hatte anfangs ein klein wenig Sorge, dass ihrer geliebten Supra auf der Nordschleife etwas geschehen könnte), startete eine für sie unvergessliche Erinnerung: Die Startaufstellung sah folgendermaßen aus: Nicky und ihre gute Freundin Jessy in der weißen Supra ganz vorne, dahinter folgten “unauffällig” als Geleitschutz drei 34er GT-R. Da Nicky der Streckenverlauf noch nicht in Fleisch und Blut übergangen war, half ihr Jessy tatkräftig, in dem sie sie sicher durch die Grüne Hölle lotste. Das Alles selbstverständlich im erhöhten Tempo. Was denn auch sonst, wenn man schonmal legal das Gaspedal bis zum Bodenblech durchdrücken darf? (Als kleine Randbemerkung von Nicky hier noch ein ganz großes Dankeschön an Jessy. Zitat: “Du bist ‘ne super Süße!”) Aber selbstredend ist auch noch die eine oder andere Modifikation an der Supra geplant. Und da ja überraschenderweise bereits wieder Winter ist (wie schnell das nur immer geht?), schlummert die Supra aktuell in ihrer Garage vor sich hin, harrend der Dinge, die da kommen mögen. Und Nicky hat gar Großes vor: aktuell steht ein Umbau auf das begehrte 6-Gang-Getrag Schaltgetriebe auf dem Plan, das sie noch aus ihrer ersten Supra “übrig” hat. Zusätzlich bekommt...

Advent Advent, der Eunos rennt! Sarahs Roadster ist ein wahres Geschenk...

Advent Advent der Eunos rennt! Unser drittes Adventsgirl ist Sarah aus Karlsruhe, mit ihrem Eunos Roadster (MX5). Ich kenne Sarah schon immer als tuningbegeisterte Person. Dazu kam es ursprünglich durch ihren Exfreund, der selber immer an seinem Auto schraubte. So entstand bei Sarah nach und nach das Interesse für Tuning! So richtig begann es dann allerdings erst mit ihrem Mazda MX5, mit dem sie bei ihrem ersten Treffen der Mazda Community war. Doch der erste MX5 fiel irgendwann, wie so viele andere auch, dem Rost zum Opfer. Deswegen musste ein Neuer her, dieses Mal in Schlumpfblau. Da Sarah aber auch irgendwie Verlangen nach etwas mehr Leistung hatte, die ihr der MX5 aber nicht bieten konnte, kam zugleich als Zweitwagen ein Subaru Impreza (Sondermodel RB5) dazu. Doch jetzt war noch nicht die Zeit für den jetzigen Eunos gekommen. Zuerst waren noch ein schwarzer MX5 (kanadische Version), ein roter Miata und ein weißer Subaru Impreza STI (GC8) an der Reihe. Wie man an den Subarus von Sarah deutlich erkennen, kann heben sich diese auf eine besondere Art ab. Es sind sogenannte Itasha’s, wie sie in Japan stark verbreitet sind. (In japanischer Schriftweise: 痛車; es wird aber auch イタ車 geschrieben, was die selbe Aussprache ist. Es bedeutet jeweils “italienisches Auto”. Es kann also in Japan vorkommen, dass man auf die Frage, wo man Itasha’s findet, zu einem Alfa Romeo-Treffen gelotst wird.) Eigentlich handelt es sich bei  Itasha’s sich aber um Autos keiner bestimmten Marke, die großflächig mit dem Design von Mangas/Animes verziert werden. Wer sich so etwas mal in Japan anschauen möchte, muss nur nach Akihabara ins Kaufhaus UDX gehen! Als Sarah mit den Itasha’s begann, waren sie in Deutschland noch nicht sehr verbreitet. Auf der Suche nach Gleichgesinnten traf sie dann auf die Gruppe N.G.E. Itasha, mit deren Mitgliedern sie schließlich gemeinsam auf der Dokomi Düsseldorf auch einen Ausstellungsstand hatte. Da Sarah inzwischen mit ihrem Maschinenbaustudium begonnen hatte, wurde leider das Geld etwas knapp und sie musste Prioritäten setzen, deswegen wurde das Hobby Tuning zeitweise auf Eis gelegt und der Subaru verkauft. Doch irgendwann war die Sehnsucht dann zu groß! Da es ihr finanziell wieder etwas besser ging und ein Freund von ihr gerade einen Eunos zu verkaufen hatte, führte das Eine zum Anderen. Seit Januar 2017 sind Sarah und ihr Eunos nun gemeinsam unterwegs. So besuchten sie Veranstaltungen wie z.B. das Mazda-Community-Treffen (das darf bei Sarah einfach nicht mehr fehlen), außerdem natürlich das Reisbrennen, die Asia Arena und auch beim 24h Rennen am Nürburgring schauten sie vorbei. Diesen Dezember hatten Sarah und Daniel von Rennwerk dann eine besonders schöne Idee: Den MX5 als Geschenk zu verpacken. Die Quelle für diese Idee stammt aus YouTube, wo mehrere Videos dieser Art von unseren amerikanischen Kollegen bereits online sind. Da Daniel eines dieser Videos mit einem MX5 besonders aufgefallen ist, kam ihm dabei direkt Sarah mit ihrem Eunos in den Sinn. Da Sarah sowieso von Haus aus leicht verrückt ist, stimmte sie der Idee ohne weiter nachzudenken sofort zu. Am 3. Dezember war es dann schließlich soweit: Der Eunos wurde fröhlich mit jeder Menge Geschenkpapier verkleidet und statt einem Duftbaum gab es diesmal gleich einen kompletten Christbaum ins Auto (ich sags doch: verrückt). Da dieser nicht an den Spiegel passte, kam er eben auf den Beifahrersitz. Somit konnte der Videodreh beginnen! Die Fahrt ging quer durch Karlsruhe bis zum Weihnachtsmarkt. Auf dem Weg dorthin fuhr Sarah auch an einer Polizeistreife vorbei, die sich trotz des seltsamen Anblicks ein Lächeln nicht verkneifen konnten. Kein Wunder, so ein MX5 ist ja auch ein tolles Geschenk für alle Kinder, die so richtig wild und frech waren. Einen Frohen 3. Advent wünscht USED4! Vielen Dank an Rennwerk und Japhotography für die Bereitstellung der Fotos. Christian Farkas – USED4.net Spec List Eunos Roadster: • Japan Import • Baujahr 1989 • 1.6l 116 PS • Fächerkrümmer • scharfe Nockenwellen • HSD Gewindefahrwerk • Torsen Sperrdifferential • Japan Racing JR6 8Jx15 ET15 •...

Advent Advent der Evo rennt!...

Advent Advent, der Evo rennt!     Seit 2013 ist Lisa den drei Diamanten verfallen. Seinen Anfang nahm das Ganze mit einem Mitsubishi Spacestar. Da dieser ihr im Originalzustand zu langweilig war, begann sie langsam damit, ihn nach ihren Vorstellungen anzupassen. Mit aufkommender Begeisterung für das Tuning und für die Marke Mitsubishi entstand auch immer mehr der Kontakt zu Leuten, die die selbe Leidenschaft teilen. Am 06.10.2014 war folgender schicksalhafter Tag, an dem Lisa sich in den Evo verliebte. Als Dankeschön dafür, dass sie einen Freund nach der Nachtschicht abholte, bot ihr dieser eine Probefahrt mit seinem Evo8 an. Nach dieser wollte Lisa unbedingt selber einen Evo ihr Eigen nennen und begab sich sofort auf die Suche danach.     Am 27.01.15 hat sie dann endlich ihren ersten Evo4 in Steel Silver erworben und ihn auf den Namen Hugo getauft. Leider fehlte bei ihrem Evo die deutsche Zulassung noch und etwas Pflege war auch noch nötig, damit die Zulassung überhaupt denkbar wurde. Dank RHD-Speedmaster kam er dann im April 2015 auf die Straße und der Wahnsinn begann. Über die Zeit kamen auch beim Evo die ersten Veränderungen, z.b. wurde er leergeräumt und bekam Takatagurte! Am 08.06.2016 trennten sich Lisa’s und Hugos Wege. Durch Zufall bekam Lisa ein recht gutes Angebot, das sie nicht abschlagen konnte. Doch die Sehnsucht nach dem allradangetriebenen Mitsubishi war zu groß, ein neuer Evo musste her! Als Lisa auf Mobile den ehemaligen Evo4 eines Freundes erspähte, war es wieder beschlossene Sache, dieser musste es sein. Am 2.Weihnachtsfeiertag beschenkte sich Lisa somit selbst, in dem sie den Evo abholte. Auch hier war Sie nicht ganz untätig, wie an der Speclist zu sehen ist, auch einige Reparaturen waren leider fällig! Eckdaten: • Bj: 1996 • Leistung: >300 PS • 4G63T Motor 4...

Reisbrennen 2017: Reis, Reis, Baby!

Vom 4.  bis 6. August war es soweit, das Reisbrennen am Lausitzring fand endlich wieder statt. Wer von uns schraubt für dieses Treffen nicht bis zur letzten Minute noch an seinem Auto und wartet mit bangem Blick zur Uhr auf die letzten Teile per Post? Mir selbst erging es nicht anders mit meiner Bastelbude, wie ich den Integra so gerne nenne. Allein schon auf dem Weg zum Lausitzring ist die Chance nicht gering, anderen Pilgern des beliebten Importtreffens zu begegnen. Bereits hier zeigt sich für mich ein gewisser Zusammenhalt der Szene. Nicht selten wird man freundlich angehupt und wird mit einem Peace Zeichen oder einen Daumen hoch gegrüßt. Für mich war dieses Jahr auf der Hinfahrt ein 33er Skyline das Highlight! Von Weitem erkannten wir den Skyline durch seine typischen Rückleuchten schon, aber als wir dann neben ihn fuhren und hupten, drehte sich älterer Mann mit weißem Haar (geschätzt 50-60 Jahre alt) zu uns und erwiderte unser Peace Zeichen. Der Anfang von Reisbrennen, für die meisten die obligatorische wilde Jagd nach dem besten Stellplatz auf dem Campinggelände. Jeder hat seinen persönlichen Favoriten, was die vier Bereiche angeht. Sei es die VIP Area mit der perfekten Anbindung zur Party und Händlermeile, das Infield mit seinen breiten Straßen zum Cruisen, der Silent Hill oder das Speedway Camp, wo man seine Ruhe hat und Chillen kann. Ich habe mir alle angeschaut und jedes hat seine Vorteile. Die erste Anlaufstelle war für mich dieses Jahr die “Waschstation”, wo viele ihrem kleinen Liebling nach der langen Reise eine Dusche gönnten. Dort traf ich mich mit meinem Kumpel Denis, um gemeinsam unsere Autos für die Hot Import Area vorzubereiten. Hier waren wieder einmal jede Menge wirklich schöne Exemplare zu begutachten. Wie beispielsweise der Turbocivic von “Baumi” oder die Rocket Bunny S13 von “EMPERADOR” und vielen weiteren mehr…     Aber man sollte auch einen Blick in die anderen Areas werfen, der weite Weg ins Infield, Silent Hill und Speedway Camp lohnt sich zu garantiert. Das Programm beim Reisbrennen bietet jede Menge Spaß und Abwechslung. Von der Viertelmeile über Time Attack bis hin zum Driften, wird eigentlich alles geboten, was das Autofahrerherz begehrt. Mich persönlich reizt am meisten immer das freie Fahren. Die Tickets sind limitiert und man sollte sich besser vor dem Event für eines bewerben, da diese meist recht schnell ausverkauft sind. Es ist für mich ein riesiger Unterschied auf der Strecke oder auf der normalen Straße schnell zu fahren und es macht hier einfach viel mehr Spaß. Man versucht alles aus seinem Auto zu holen und die perfekte Linie zu finden. Auch empfindet man (zumindest geht es mir so) eine gewisse Verbundenheit mit den anderen Fahrern. Es tut einem in der Seele weh, wenn man mitbekommt, dass für manches Auto die Belastung wohl zu groß war. Als ich in die Box fuhr und einen roten GT86 Rocket Bunny mit Warnblinklicht davor sah, blutete mir das Herz. (Falls der Besitzer das hier liest, ich hoffe, die Schäden halten sich in Grenzen und das gute Stück fährt bald wieder.) Auch traf man hier alte und neue Bekannte. Beispielsweise war ich kurz zu Besuch in der Box bei RHD Speedmaster, um dort den neuen GT Wing einmal in Natura anzuschauen, mir Infos zum Preis und der Eintragbarkeit zu besorgen und selbstverständlich auch einen netten Plausch mit Chris zu führen. Merx-Tuning stattete ich dagegen einen Besuch ab, um mir eine neue Anzeige für mein Auto zu kaufen und auch im Infield bei den Jungs von Yakin Autolab schaute ich vorbei, um ein paar richtig coole Sticker im authentischen Japan-Style zu ergattern. Auch die Pokaljäger kommen hier nicht zu kurz, es gibt jede Menge Kategorien im Show and Shine Bereich, dB-Contest und Sonderkategorien wie dem Beleuchtungscontest. Auch ich habe für 10€ mein Glück versucht, leider ohne Erfolg. Doch so schön das Reisbrennen auch war, so schnell ging es leider auch wieder zu Ende. Auf dem Nachhauseweg wurde mir...