S-FEST #23 – STYLE IS KING 👑

Eins ist sicher: das erste „S“ in S-FEST steht fĂŒr „Sonne„. Und das zweite „S“ fĂŒr „Sexy„. Denn auch dieses Jahr wurden wir beim S-FEST #23 am 28. Mai von der Sonne mehr als verwöhnt und das Level an automobiler Erotik erreichte ungeahnte Höhen. Von der tiefen S12 bis zur period correcten S15 waren durch die Bank HochkarĂ€ter angereist, die den Besuchern einen Augenschmaus sondergleichen boten. Mit einer neuen Rekordteilnehmerzahl von fast 140 Autos auf dem GelĂ€nde konnten wir auch einen weiteren Zuwachs an Interesse verzeichnen, der uns absolut glĂŒcklich und zuversichtlich macht. Die Szene lebt und trotz aller WiderstĂ€nde schaffen wir es, ein solches Treffen zu auf die Beine zu stellen. In Deutschland. Denn je mehr Teilnehmerautos, desto mehr Menschen auf dem GelĂ€nde, ganz egal ob Teilnehmer oder Besucher. Und das bedeutet mehr GesprĂ€che, mehr Kontakte, mehr Inspirationen, mehr Anregungen und einfach ein grĂ¶ĂŸerer Zusammenhalt in unserer speziellen Welt. Auch in diesem Jahr gab es wieder die S-FEST-Awards, erneut mit einem ganz individuellen und in Handarbeit hergestellten Pokal, hier im Motorraum des BEST ENGINE BAY-Gewinners zu sehen. Alle weiteren Gewinnerinnen und Gewinner hier: BEST S12 BEST PS13 und COOLEST INTERIOR BEST S13 und HOTTEST WHEELS BEST S14 BEST S14a BEST S15 MOST JDM BEST PAINT BEST STRANGER FARTHEST TRIP Ganz neu war in diesem Jahr die S-FEST-Waage, also die Möglichkeit, das eigene Auto zu wiegen und dabei sogar die Radlastverteilung zu erfahren: Der Gewinner hatte 1.080 Kilo mit seiner S13.  Lightweight Baby! Wir können nicht alle Autos zeigen, die an diesem Tag da waren, aber wir können es immerhin versuchen… FARTHEST TRIP     Zum Abschluss noch das Video der Jowald Factory, das den Vibe und den Spirit des S-FEST #23 in bewegten Bildern perfekt wiedergibt: Sonne, Eis und heiße Karren. đŸ”„   Am 19. Mai 2024 heißt es dann: S-FEST 24/7 So stay tuned…   Bilder: Daniel Busch, Leon Uhlich, Julian Tschekan, Fast Lane Text: Niels Kreischer – USED4.net...

S-FEST 2022 – ’21 STYLE STREET

Endlich wieder S-FEST! Nachdem es 2020 nur eine Ausweichveranstaltung in der Klassikstadt Frankfurt gab, mit deutlich reduziertem Programm und kleinem, aber feinem Teilnehmerkreis und 2021 coronabedingt komplett alles ausfallen musste, konnten wir dieses Jahr wieder voll durchstarten. Das fĂŒr 2021 geplante Motto ’21 STYLE STREET fanden wir so gut, dass wir es einfach 2022 beibehalten haben, daher der vielleicht etwas merkwĂŒrdige Name. Ein mögliches Verbot von Verbrennerneuzulassungen 2035, extrem hohe Spritpreise, der wachsende Druck der Polizei auf uns Tuner und unsere Autos… Es gibt viele Faktoren, die uns den Spaß an unserem Hobby und der Leidenschaft fĂŒr automobile IndividualitĂ€t nehmen wollen. Dazu kommt die Zersplitterung im Internet, d.h. es gibt schon lange nicht nur ein Forum, in dem sich jeder trifft, nein heute gibt es WhatsApp, Insta, TikTok, Facebook und die wenigen, verbliebenen Foren, in denen sich die (immer Ă€lter werdenden) Enthusiasten tummeln. Das ist ein Nachteil fĂŒr die Szene, weil zwar viele permanent online sind, aber möglicherweise nicht in exakt der WhatsApp-Gruppe, in der das fĂŒr sie gerade sehr relevante Thema besprochen wird. Aus diesen ganzen GrĂŒnden finden wir ein Treffen wie das S-FEST extrem wichtig, damit die Szene nicht nur weiterlebt, sondern wieder enger zusammenwĂ€chst. Menschen persönlich treffen, sich zu verbinden, Kontakte zu knĂŒpfen, die vielleicht online so gar nicht entstanden wĂ€ren, den Nachwuchs einmal die Autos in der RealitĂ€t erleben zu lassen und einfach zu sehen, dass es noch mehr Leute gibt, die genauso irre sind und richtig Spaß dabei haben. Dazu noch gut Essen und Trinken, ein bisschen Kart fahren oder Minigolf spielen, das eigene Auto unter der Limbo-Stange durchscheuchen oder zum Best Sound Contest antretenlassen… Das Motto der Kartbahn Fahrwerk lautet „FĂŒr deine beste Zeit“ und das passt auch perfekt zum S-FEST, finden wir. Wir freuen uns daher sehr, dass wir 2022 wieder daran anknĂŒpfen konnten, nach dieser langen Pause und trotz der vielen besch… Dinge, die aktuell auf unserer Welt passieren. Das Motto STYLE STREET sollte daher nicht nur eine leere WorthĂŒlse sein, wir hatten extra einen 10m langen Teppich in S-FEST-Pink anfertigen lassen, der seit 2020 in unserem Keller auf seinen Einsatz wartete. Unter den angereisten Autos waren wieder viele HochkarĂ€ter und auch wenn aufgrund der Wettervorhersage so manche(r) nicht gekommen war, war die Auswahl fĂŒr die Awards in ihren vielfĂ€ltigen Kategorien nicht leicht. Die Preisverleihung fand dann wieder am spĂ€ten Nachmittag in der großen Eventhalle statt, wĂ€hrend draußen der Regen prasselte, der uns dafĂŒr aber den ganzen Tag ĂŒber in Ruhe gelassen hatte. Wer genau eine der handgemachten und individuellen TrophĂ€en gewonnen hat, kann man prima auf unserem Insta-Kanal verfolgen. Hier posten wir nach und nach alle Gewinnerinnen und Gewinner: @_sfest_ Erstmalig hatten wir ĂŒbrigens auch einen BEST STRANGER – Award fĂŒr das beste Nicht-S-Chassis, hier konnte sich Freddy mit seinem geslammten LS gegen die harte Konkurrenz durchsetzen: Last but not least geht unser Dank an das grandiose S-FEST-Team, der gar nicht groß genug ausfallen kann: Andy, Basti, Dominik, Jan, Jens, KimÂČ, Lisa, Marius, Matthias, Phil, Sandy, Sina, Steven, Timo und Vroni. Ohne euch und eure Mithilfe wĂ€re es nicht möglich gewesen, dass das S-FEST mehr ist, als ein reines Autotreffen auf einem Parkplatz. <3 Save the Date: Fronleichnam, Samstag, der 10. Juni 2023 Wir sehen uns in Groß-Zimmern… <3 Der S-FEST -Webshop geht in KĂŒrze online, dort bekommt ihr dann alles von DuftbĂ€umen, Sticker, Caps zu Shirts und Tank-Tops. Bilder: Dominik Jahnke, Dennis Stoffregen und Niels Kreischer Text: Niels Kreischer – USED4.net und Yvonne Spilger –...

The Spirit of Allstedt

Wie beschreibt man am besten den Spirit, den eine Veranstaltung innehat? Wie wĂ€re es mit Fakten, Fakten, Fakten? Was: Der Driftober des SXOC Skidclub e.V. auch genannt Autumn (= Herbst) Matsuri (= japanisch ç„­ă‚Š oder ç„­ fĂŒr Volksfest) Wo: Auf dem Flugplatz Allstedt im Grenzgebiet Sachsen-Anhalt/ThĂŒringen Wer: Eine Gruppe Freunde/Drifter/Mediatypen Womit: Nissan Skyline R32, 200SX S13, Silvia S14 und S15, Lexus IS 200, Toyota Chaser, BMW E36 und E46 Warum: Das ist eine berechtigte Frage. Die Antwort ist vielschichtig und sehr individuell. Ich denke, man kann es mit „Das ist die pure Lust am Leben“ zusammenfassen. (Wer das jetzt gesungen hat, ist selbst Schuld.) Wie sieht sowas aus? Vielleicht lassen wir einfach ein Bild sprechen. Denn nichts transportiert das GefĂŒhl und die AtmosphĂ€re des Moments besser, als ein Bild.     Oder noch besser: viele Bilder. Die sprichwörtliche Liebe zu Autos und speziell zur legendĂ€ren Drift-Epoche in Japan, Anfang der 2000er, war etwas, das alle Beteiligten vor Ort verband. Die Optik der Wagen, die Tiefe, die Liveries (= Beklebungen), all das ist ein Teil des Spirits und spielt eine wichtige Rolle. Aber nicht alle waren mit ihren Autos zum Driften da, schließlich sind viele 90er-Jahre Japaner mittlerweile schon gestandene Wertanlagen. Da ĂŒberlegt man es sich zweimal, ob man die teure Karosse ĂŒber den russischen Beton schrubbelt. Es sich zweimal ĂŒberlegt haben und trotzdem fest dazu entschlossen, das war der Teil der Crew, der die Strecke dann auch unter die (selbstverstĂ€ndlich period correcten) RĂ€der nahm. Der Spirit mag das so. Darunter waren manche, die zum ersten Mal im Real Life quer fuhren, einige hatten dagegen schon etwas Erfahrung gesammelt und wieder andere waren richtig alte Hasen mit Wettbewerbserfahrung. Eine bunte Mischung also, die viele unterschiedliche Perspektiven bietet. Ein Umstand, den wir in einem weiteren Artikel ĂŒber das Autumn Matsuri nĂ€her erlĂ€utern möchten. USED4-Editor Andy Kmoch (selbst Drifter, S15 Silber) hat einige der Fahrer interviewt und wird das Ergebnis in den kommenden Tagen ebenfalls auf USED4.net veröffentlichen. Man darf gespannt sein, welche Welten da aufeinanderprallen…. Trailern vs. auf eigener Achse Tandem vs. Don’t touch me Steering Lock vs. Kratzerschock Apropos Aufeinanderprallen… NatĂŒrlich klappt nicht immer alles und es gibt eigentlich kein Drift-Event, bei dem nicht mindestens eine SchĂŒrze fliegt oder sich zwei Autos berĂŒhren (wie die Nightspeed IS200 und Skyline auf dem ersten Bild). Manchmal ist auch ein Ladedruckschlauch undicht und das Auto spuckt wegen des ĂŒberschĂŒssigen Sp(i)rits Flammen (S15 Rot) oder die Turboleitung leckt und alle drei bis vier Runden muss man etwas Wasser nachfĂŒllen (S14a). Wenn das ganze Auto aber nicht lĂ€uft, weil ein unerklĂ€rlicher Fehler den Motor zum Stottern und Minderleisten bringt, dann es natĂŒrlich schon sehr bitter, da die lange Anreise und der hohe Aufwand quasi umsonst waren (E36). Aber wenn’s lĂ€uft, dann ist richtig Party im Salat. Das Fahrerlager versprĂŒhte dabei ebenfalls mĂ€chtige JDM-Vibes. Like it’s 2001. Und wir meinen nicht das Britney Spears/Backstreet Boys 2001. Das Wetter war stets wechselhaft, selten schien die Sonne, oftmals war es windig, meistens war es kalt. Wenigstens hatten die Motoren so volle Leistung. Aber man macht das Beste draus: Mit Bier, Bass, BommelmĂŒtze und bisschen Ballerei wurde einem schon schnell warm. That’s the Spirit. Wem das gefallen hat, der kann sich auf das bereits erwĂ€hnte Special-Feature von und durch Andy Kmoch freuen: ein Interview mit den Driftern dieses wilden Wochenendes!   Niels Kreischer – USED4.net...

S-FEST 2020: Car Meets in Corona Times

Die Zeiten fĂŒr Autobegeisterte sind aktuell hart. Sehr hart. Zu der unsachlichen Tuning- und Poserdiskussion, dem immer stĂ€rker werdenden Druck durch Polizeikontrollen, dem allgemeinen Trend weg vom Verbrennermotor hin zur E-MobilitĂ€t, kam in diesem Jahr durch die Corona-Pandemie noch ein weiterer, sehr mĂ€chtiger Grund dazu, weshalb man heutzutage möglicherweise kein Autotreffen (oder neudeutsch Car Meet) mehr abhalten sollte. Das S-FEST, ein mittlerweile seit 2018 existierendes Zusammenkommen von Fans der Nissan S-Chassis-Baureihe, konnte sich diesen WiderstĂ€nden selbstverstĂ€ndlich ebenfalls nicht entziehen und wurde an seinem eigentlich geplanten Veranstaltungstermin, dem 31. Mai, abgesagt. Trotz bestehendem Hygienekonzept, war es dem Vermieter des GelĂ€ndes einfach zu riskant, eine solche Veranstaltung abzuhalten. Das S-FEST sollte kein Tuning-Ischgl werden. Aber wir, das S-FEST-Team, in dem ich selbst aktiv bin, wollten nicht aufgeben und suchten weiter nach Alternativen. Das Treffen der Z-Community in der Frankfurter Klassikstadt Ende Juni, das sehr harmonisch und einwandfrei abgelaufen war, machte uns Hoffnung, in diesem Jahr möglicherweise doch noch ein S-FEST auf die Beine gestellt zu bekommen. Die Ansprechpartner der Klassikstadt hatten dann auch ein offenes Ohr fĂŒr unser Vorhaben und so bekamen wir einen Teil des wunderschönen Event-Parkplatzes unter BĂ€umen reserviert, fĂŒr unser Wunschdatum, dem 1. August. Einzige Maßgaben waren die Maximalzahl von 50 Autos und der obligatorische Mindestabstand von 1,5m. Uns war von vorhinein klar, dass die 50-Auto-Grenze schwer zu erreichen sein wĂŒrde, da die Stadt Frankfurt mit seiner KART-Sonderkommission berĂŒhmt-berĂŒchtigt unter Fahrern getunter Wagen ist. Zudem war das ĂŒbliche S-FEST-ABC mit Awards, Beats und Cocktails nicht möglich, beim sogenannten S-FEST Classy-Edition gab es stattdessen die sehenswerte Klassikstadt als Kulisse, die fĂŒr jeden Autofan an sich schon eine Reise wert ist. Die angereisten S-Chassis hatten auf der reservierten ParkflĂ€che viel Platz. S13, S14a und S15 waren vor Ort und das Motto des Tages lautete „Klein, aber sehr fein“. Weitere Bilder dieses schönen Tages, der ohne ZwischenfĂ€lle und dafĂŒr mit vielen interessanten und schönen GesprĂ€chen ablief. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und Besuchern und freuen uns jetzt schon auf den 23. Mai 2021, wenn es heißen wird: ‚21 STYLE STREET   Text und Bilder: Niels Kreischer – USED4.net ZusĂ€tzliche Bilder: Leon Uhlich und Julian Tschekan – USED4.net    ...

Drifted.com – S15 Silvia Spec-R

Hi there ?. My name is Joe Terrell and I am the founder of drifted.com. Used4.net has very kindly invited me to share my road car with you, a 1999 Nissan Silvia Spec R. Hi. Mein Name ist Joe Terrel und ich bin der GrĂŒnder und Betreiber von drifted.com. Used4.net war so freundlich, mir zu erlauben, euch hier meinen Daily Driver, eine 1999er Nissan Silva S15 Spec R, vorzustellen.     Although my business is in the drifting niche, I like to keep my main car user friendly and comfortable. Although with that said, I do like to push my cars. Grip track days and fast road adventures are some of my favourite ways to spend time. Auch wenn mein TagesgeschĂ€ft im Drifting liegt, lege ich Wert darauf mein Alltagsauto benutzerfreundlich und komfortabel zu halten. Was nicht bedeutet, dass es nicht auch getreten wird. Track Days oder Landstraßenausfahrten gehören zu meinen liebsten Zeitvertreiben.   So how did I end up with an S15? Let’s wind the clock back to late 2016… I had sold my NSX to fund my business and my wedding but I had been slowly saving up the pennies over a couple of years for another fun car. Enter the S15. Also wie kam es zur S15? Wir schreiben das Ende des Jahres 2016. Ich hatte gerade den NSX verkauft, um mein Unternehmen und meine Hochzeit zu bezahlen, habe aber auch ĂŒber die Jahre den ein oder anderen Penny zurĂŒckgelegt, um mir wieder ein Spaßauto zu kaufen. BĂŒhne frei fĂŒr die S15.     I picked the car up back in November 2016 as a birthday present to myself. I had wanted an S15 for a long time, having owned many JDM cars in the past, including several S13’s and an S14. I always saw the S15 as the one to lust for. Ich machte mir im November 2016 das Auto zum Geburtstagsgeschenk. Ich wollte schon lange eine S15. Davor besaß ich schon einige JDM-Autos, unter anderem auch einige S13 und S14. Aber die S15 blieb immer ein Traum.     With the cash burning a hole in my pocket I drove up to London to scoop up this fresh import. Mit meinem gesparten Geld in der Tasche fuhr ich also nach London, um mir den frischen Import zu schnappen.     The car had only been in the country a month before I got my hands on it. Do you see that oh-so-nineties JDM head unit? Das Auto war erst seit einem Monat in England, als ich es in meine Finger bekam. Seht ihr das oh-so-90s JDM Radio?     The spec was pretty much stock and unmolested, just a few bolt-ons, lowering springs, ugly rear lights and some WORK wheels. This car was intended as my daily driver so style and reliability were more critical to me rather than outright performance.   Die Spec-Liste war quasi nicht vorhanden und das Auto, bis auf ein paar Bolt-Ons, unberĂŒhrt. Selbige waren Federn, hĂ€ssliche RĂŒcklichter und WORK-Felgen. Da der Wagen als mein Daily Driver dienen soll, standen Style und ZuverlĂ€ssigkeit im Vordergrund. Performance war mir vorerst nicht so wichtig.     The first item on my list was to replace the regular bumper with a legit aero bumper, matching the rest of the body kit. Man, these things are expensive! Die erste Modifikation auf meiner Liste war eine OEM-Aero-FrontschĂŒrze, um die Front passend zum Rest des Bodykits zu machen. Alter sind die Dinger teuer!     They are a pain to fit, one of these retaining screws stretches the entire height of the bumper… Es ist ein ziemlicher Krampf die SchĂŒrze zu montieren, eine der Befestigungsschrauben geht durch die komplette Höhe der Stoßstange…     But the finished result was so worth it ? Aber das Ergebnis war es absolut wert.     Next up, was changing the rear lights for 50/50 DMAX units and replacing the...

Next Level of Drifting

Niels Kreischer Next Level – So simpel der Name auch ist, so gut passt er gleichzeitig. Dieser heftige Drift-Event in der NĂ€he von Danzig, also in der nordöstlichen Ecke Mitteleuropas, hat vieles auf die nĂ€chste Ebene gehoben. Aber first things first: Next Level of Anreise   Wir waren eine Gruppe von insgesamt 23 Personen, die aus den verschiedensten Ecken Deutschlands und sogar Österreichs anreisten. Distanzen von ĂŒber 1.000km dabei eher die Regel als die Ausnahme. Und die Hinfahrt ĂŒber die teilweise richtig miesen polnischen Landstraßen waren dazu eine echte Qual, das Bild tĂ€uscht gewaltig. Stattdessen gab es stĂ€ndig Bodenkontakt von Mitteltöpfen oder LĂ€ngstrĂ€gern: in Polen blieb einiges an Metall auf der Straße hĂ€ngen. Die teilweise haarstrĂ€ubenden Überholmanöver mancher polnischer Verkehrsteilnehmer kamen als SahnehĂ€ubchen noch oben auf auf die Torte des Transit-Terrors. GlĂŒcklich, dass am Ende, bis auf den Seilzug eines Trailers, alles soweit heil geblieben war, kamen wir dann in Dierschau (Tczew) bei Danzig an. Ein bis drei große Cuba Libre fĂŒr 16 Zloty (~4€) spĂ€ter und die lange Anfahrt war schnell vergessen.   Next Level of Organization Die Macher von NL haben aus den vergangenen vier Veranstaltungen bereits einiges an Erfahrung gesammelt, aber da die Party jedes Jahr exponentiell wĂ€chst, stellen sich auch stĂ€ndig neue Herausforderungen. Die Marke „Next Level“ ist, Dank des superstarken Marketings im Vorfeld und auch wĂ€hrend des Events selbst, mittlerweile wohl so ziemlich jedem Driftfan ein Begriff. Banner, Flaggen, Merchandise: Qualitativ gut gemacht und optisch ansprechend, das Ganze ist durch und durch professionell. Nur der (aufgrund der Sonneneinstrahlung) erhöhte GetrĂ€nkebedarf konnte von den aufgefahrenen Food Trucks nicht gedeckt werden, dieser Punkt ist noch verbesserungsfĂ€hig. Ein weiteres Beispiel fĂŒr die große Detailverliebtheit der Organisatoren gefĂ€llig? Wer fahren wollte, musste sich (natĂŒrlich) vorher bewerben und ein aussagekrĂ€ftiges Bild des Autos mitschicken. Inkl. der Garantie, dass es dann am Tag der Veranstaltung auch exakt so aussehen wird. Aber das ist noch nicht alles: Passt das Auto grundsĂ€tzlich zu NL, bekommt der Fahrer vom Team im Falle eines Falles noch einige Gratistipps, wie er sein Fahrzeug doch bitte in Sachen Style Next Level-mĂ€ĂŸig zu gestalten haben möge. Das umfasst solche wichtigen Dinge wie Felgen, deren Einpresstiefe, die Gesamtfahrzeughöhe, Bodykits und weitere, Ă€hnliche Punkte. Ein sehr hoher Anspruch also an die Optik der Autos. An das Fahrkönnen der Fahrer sowieso, aber dazu spĂ€ter mehr… Das GelĂ€nde des Autodrom Pomorze („Pomorsche“ ausgesprochen) ist groß und modern, der Belag glatt und der Verlauf mit einigen Höhenmetern und sehr vielen Kurven auch klasse geschnitten. DafĂŒr ist der Besucherparkplatz etwas uneben und im wahrsten Sinne des Wortes ausbaubar. Ist das Auto dann aber erstmal geparkt, hat man von den BesucherrĂ€ngen bzw. aus der Pitlane immer einen Großteil der Strecke im Blick. Sofern man das möchte, natĂŒrlich. Das letzte Bild hat ĂŒbrigens ~120dB.   Next Level of Drifting Go hard or go home oder wie die NL-Organisatoren es ausdrĂŒcken: „Don’t be a pussy on the track!“ Das Niveau der Fahrer war unglaublich hoch, kaum Dreher, heftige Geschwindigkeiten, wildeste Tandems und teilweise Drifts ĂŒber die komplette Strecke. Ballern, Ballern, Ballern.   Next Level of Awarding Ob Tandem, Best Drift Car, Best Team, Forever Broken oder der Globetrotter-Award fĂŒr die weiteste Anreise (Australien!): Die Preisverleihung ist mit Shoey und Skateboards als Preis auf jeden Fall Another Level.   Next Level of Style (im Fahrerlager) Die Pitlane beim Next Level strotzte nur so vor automobilem Eye Candy. Hot Cars, Cool Dudes, Nice Babes Mein Fazit: FĂŒr jeden Drifter und Drift-Fan, der Style und Skills auf eine Stufe stellt, ist Next Level ganz einfach Pflichtprogramm, das man mindestens einmal erlebt haben sollte Punkt. Dazu kommen geile Leute aus ganz Europa und der Welt und eine relaxte AtmosphĂ€re mit Burger, Beer and Beats. Hier treffen sich Leute mit der gleichen Einstellung und mit Bock auf eine richtig geile Zeit. Niels   Andy Kmoch Next Level – Style over Function! „NĂ€chstes Jahr mĂŒssen wir da mal mit dem eigenen Auto...

Allstedt 2019 – Loco Loco

Viva los Doriftos oder „Wer hats erfunden“? Allstedt-Drift im fĂŒnften Jahr: Alles neu, alles anders? Nach der VereinsneugrĂŒndung im Februar und der Umbennenung in SXOC Skidclub e.V. galt der Plan, den Mainevent in Allstedt noch perfekter zu organisieren und den ĂŒberaus kultivierten und polyglotten Teilnehmern ein exklusives WohlfĂŒhlerlebnis mit dem gewissen Esprit bei gleichzeitigem glamourösem Komfort und exquisiter Rundumversorgung zu ermöglichen. What? Achwas, blanker Bullshit. Allstedt war, ist und wird immer sein: Dreckig, laut, wild und zerstörerisch. Allstedt war, ist und wird deshalb auch immer sein: Eines der geilsten Wochenenden des Jahres. Allstedt-Drift ist das pure Leben, hier kommen sozusagen alle Schichten der Gesellschaft zusammen: Die Staubschicht trifft auf die Gummischicht Der Fahrer des BMW mit Schicht-im-Schacht-weil-Diff-im-Sack philosophiert mit den weiblichen Streckenpostenschichten Die 10W-60-Ölschicht auf dem Pleuellager hatte bei 7.199 U/Min spontanes Schichtende und die Gleitschicht auf dem Pleuellager sagte daraufhin auch Tschau   Besonders bemerkenswert an der diesjĂ€hrigen Veranstaltung war die fortgeschrittene Tieferlegung (bei den R33 analog der Seetiefgang) der angetretenen Drifter. Eine optisch deutliche Verbesserung gegenĂŒber den Vorjahren und ein Schritt in genau die richtige Richtung, meiner Meinung nach. Ein weiterer „Fortschritt“ ist das geballtere Auftreten von Nicht-BMWs. Die Fahrer eines weißblauen Propellermobils mögen mir verzeihen. Aber ein waschechter Nissan Laurel C35 oder ein Miata mit eingebauter V8-Nebelmaschine bringen im Gesamtbild einfach die notwendige Abwechslung fĂŒrs Auge. Von heißen S13 mit/ohne Motorhaube und schleifenden Karossen gar nicht erst zu reden. Same Same but different: Die S14 der Zahnfee und die S14a von Sina. Aber natĂŒrlich sind die BMWs das RĂŒckgrat des Allstedt-Drifts, das steht außer Frage. Ob im Fahrerlager…. Oder auf der Strecke: Ohne die Armada der BMWs wĂ€rs leerer und langweiliger. In der Boxengasse war auch dieses Jahr wieder High-Life und das trotz des Alkoholverbots fĂŒr die Fahrer. Gucciletten, Minibikes, Sombreros, feiste Aristos, fest verschweißte Turbo-KrĂŒmmer-Kombinationen, geile S15, Fellhandschellen und die Folgen der Tieferlegung, lecker Essen, heiße e30, lĂŒsterne Blicke und Swag, Swag, Swag. Der Pavillonhersteller 24MX hat unterdessen offensichtlich eine MarktlĂŒcke entdeckt. Eine ganz besondere Premiere nach vier geplanten und nicht durchgefĂŒhrten AnlĂ€ufen: Das Gruppenbild!   Auch ohne HĂ€nde oben ein tolles Bild von so vielen Menschen, die die gleiche Leidenschaft teilen: Bier und Ballern. 😀 Die Shirt- und Hoodie-Sammel ĂŒber den USED4-Shop war im Gegensatz zum Gruppenbild weniger dornig und hinterließ viele glĂŒckliche Gesichter, die im Anschluss an die Übergabe ihr Shirt mit dem fetten HATE-Aufdruck sofort anzogen. Manchmal hing dabei sogar noch ein anderer Fahrer dran. Unglaublich, diese SXOC-Bois.   Die Bilder zu den HATE- und auch den anderen Wettbewerben hier im Artikel sind nur ein Teil aller Aufnahmen. Sie werden im Facebook-Album veröffentlicht. Aber nun den Siegern in den einzelnen Kategorien: Die Happy Awesome Tandem Escalation gewann das Schweizer-Team Foot da Fuck Down. GlĂŒckwunsch und Gruezi in die Schwyz! Zweiter wurde das Team Outlaw Garage & Nanashi Driftdudes. Eine austro-deutsche Erfolgskombination. Den ehrenvollen dritten Platz belegte das reine S-Chassis-Team mit der perfekten Combo aus S13 (Adrian Endrich), S14a (Martin Weigmann) und S15 (Thomas Gatke). Die Platzierungen des Limbos:                         1.) Dennis „Pika Pika“ Köhler 2.) Captain Jan Pawelcyzk 3.) Markus „Hardcore“ Fleckenstein Best Entry: 1.) Jan Pawelcyzk auf seiner M.S. Videography 2.) Jan „The Smile“ Skala 3. Davide Occibianco auf seinem Dreiachtvier-Compact Der Preis fĂŒr das geilste KostĂŒm ging zu gleichen Teilen an He-Markus Fleckenstein und and die Schweizer Chaos-Crew Foot the Fuck Down in ihren farbenfrohen AnzĂŒgen. Bester Crash des Wochenendes war eindeutig David (und es hat) Patsch (gemacht). LadeluftkĂŒhler sind bekanntlich Verschleißteile. Den grĂ¶ĂŸten Pokal bekam aber selbstverstĂ€ndlich Arthur im Soarer des JDM-Shops, weil er seiner Mutter versprochen hatte, einen Pokal mit nach Hause zu bringen. Der sprichwörtliche Flair von Allstedt: Heiß, wild, manchmal tragisch, meistens ausgelassen und immer unwiderstehlich.   Allstedt ist, wenn die Zahnfee Herzchen macht… … und der Ferrari 458 auf den billigen PlĂ€tzen parkt. In diesem Sinne: Stay loco Wir sehen uns 2020 und bis...

Sensation White am Black Friday

Weiß ist die hellste aller Farben. Es ist, wie Schwarz und Grau, eine unbunte Farbe. Weiß ist keine Spektralfarbe, sondern entsteht durch ein Gemisch aus Einzelfarben, das den gleichen Farbeindruck hervorruft wie Sonnenlicht. – Quelle Wikipedia Das ist die wissenschaftliche Definition von Weiß. DarĂŒber hinaus gibt es noch viele weitere Interpretationen, Deutungen und leider auch MissbrĂ€uche. Aber als Autofarbe ist und war Weiß schon immer sehr beliebt, in Europa, aber auch in Asien, hier besonders in Japan, wo Weiß noch deutlicher Unschuld und Reinheit bedeutet, als in unserem Kulturkreis. In frĂŒheren Zeiten war es auch die Grundfarbe fĂŒr Polizei- und Krankenwagen und auch bei anderen Behörden und Pflegediensten durchaus beliebt, da Weiß als Standardfarbe ohne jegliche Effekte meistens keinen Aufpreis kostete. Irgendwann wandelte sich diese Farbdefinition der reinen Basisaustattung aber hin zum Lifestyle-Farbton. Hip, fresh, trendy, offen und eben anti-bunt. Das Weiß begann daraufhin bei manchen Herstellern metallisch zu schimmern, wurde frostig-matt oder nur fĂŒr bestimmte Sondermodelle angeboten, kurz gesagt: Von der ehemaligen Sparfarbe entwickelte es sich zum aufpreispflichtigen und begehrenswerten Extra. Und exakt an dieser Stelle setzen wir ein: Zwei BMW in weiß, drei S-Chassis in der gleichen Farbe und obwohl sie sich nicht am gleichen Ort befinden, sind sie symbolisch verbunden. Bevor es aber zu esoterisch wird, kommen wir zu den harten Fakten: BMW e36 320i Eigentlich schwarz, wurde dieses Cabrio Bj. 96 von seinem Besitzer Tim als sein GesellenstĂŒck fĂŒr die LackiererprĂŒfung in Perlweiß (A96) umlackiert. Die Specs: Baujahr: 1996 Im Besitz seit: 21.06.2018 Besonderheiten zur (serienmĂ€ĂŸigen) Ausstattung: Nichts Motor/Getriebe: 2L 150PS Schaltgetriebe Fahrwerk/Achsen: H&R Gewindefahrwerk hĂ€rteverstellbar Bremse: Original Interieur: Original (außer nachtrĂ€gliches Bluetooth Radio) Exterieur: (Bodykit, Lackierung): M-Paket, perlweiss ( A96 ) Felgen: Falken-FK 452 mfs ( 225/40R18) Sonstiges: Alles original Grund fĂŒr den Kauf des Autos : Der Grund fĂŒr den Kauf meines e36 ist ganz einfach mein Traum, den ich mir nun endlich selber erfĂŒllt habe Positives/Negatives: Positiver Punkt: Die Form von der Karosserie, 6 Zylinder, Optik Negativer Punkt: Spritverbrauch, Beschleunigung Weitere PlĂ€ne/Zukunft: Mein weiterer Plan ist es meinen e36 komplett auf M3 umzubauen – natĂŒrlich alles mit Originalteilen –   BMW F30 328i Bj. 2011 Sportline 2L TwinScroll-Turbo mit 245 PS Z-Performance-Felgen in 8,5×19 ET 35 mit 225/40 R19 und 9,5×19 ET 35 mit 255/35 R19 H+R-Federn 40-45mm BMW-Sportbremse mit 4-Kolben Aluminium-Festsattel an der VA und 2-Kolben Aluminium-Festsattel an der HA Gelochte und genutete, innenbelĂŒftete BMW Leichtbau-Sportbremsscheiben mit genietetem Aluminiumtopf in 370 x 30 mm (Durchmesser x Dicke) an der VA und 345 x 24 mm an der HA Auspuff optimiert Streut leistungsmĂ€ĂŸig stark nach oben Im direkten Vergleich fĂ€llt auf, wie sehr sich die Dimensionen des Mittelklassemodells „BMW 3er“ im Laufe der Jahrzehnte geĂ€ndert haben. Liegt es daran, dass die Menschen immer grĂ¶ĂŸer werden? (Sowohl vertikal als auch horizontal) Liegt es an den gestiegenen Sicherheitsanforderungen fĂŒr Insassen aber auch FußgĂ€nger? Oder ist das „Bigger is better“-Grundprinzip die Hauptursache? Vermutlich spielt alles eine Rolle, aber man fragt sich schon, wohin das noch fĂŒhren soll, wenn ein neuer 8er BMW bereits stramme 1,90m breit ist und so jede linke Baustellenspur und auch so mancher Tiefgaragenparkplatz tabu ist. Wird es eine Gegenbewegung durch die Elektrifizierung und den Forschritt bei den Materialien geben? Weniger Platz fĂŒr die Antriebstechnik, besserer Insassenschutz bei gleichbleibenden oder sogar schrumpfenden Abmessungen? Schau’n mer mal. Aber eins steht fest: Schöne Mittelklasseautos konnte BMW schon immer. Daran hat sich nichts geĂ€ndert. Und in Weiß kommen die Konturen ganz besonders gut zur Geltung. Nun wird es japanisch-weiß… Die Autos von Alex (S13), Moritz (S14a) und Patrick (S15) sind allesamt originale Modelle aus Japan, d.h. rechtsgelenkt und mit erweiterter Ausstattung gegenĂŒber den europĂ€ischen Modellen. FĂŒr die S15 trifft das nicht ganz zu, denn sie wurde in Europa erst gar nicht angeboten. Die Farbe Weiß hat, wie bereits erwĂ€hnt, in Japan einen besonders hohen Stellenwert und dementsprechend oft gibt es auch weiße Lackierungen. Im Falle eines SportcoupĂ©s wie dem S-Chassis macht man damit alles richtig,...