#Gegramlt: Golf Turbo extrem

Einen großen Traum zu haben ist erstmal leicht. Er kostet nichts und da die Gedanken (noch immer) frei sind, ist es ein Traum selbstverständlich auch. Kompliziert wird es dann, wenn dieser Traum in die Realität umgesetzt werden soll. Denn hier ist es nicht nur das eigene Gehirn, das alles bestimmt, sondern Faktoren wie Zeit, Geld, Wissen, Fähigkeiten, Beziehungen und nicht zuletzt auch etwas Glück. Umso höher zu schätzen sind daher Projekte wie das von Tobias Graml. Er hat aus einem serienmäßigen 2006er Golf V R32 ein turbogeladenes Tracktier gebaut und dabei viele individuelle Lösungen und Eigenkreationen ersonnen. Ein Golf? Diese Frage beantworten jedes Jahr Millionen von Menschen mit einem lauten Ja! Die Gründe sind dabei so vielfältig wie die Modellvariationen, die es gibt. Für Tobias war es eine Mischung aus “Der Wagen gefällt mir” und “Das Klischee vom Felgen-Fahrwerk-Folie-Golf kann ich widerlegen”, die ihn zum Kauf dieses allradgetriebenen VR6-Saugers bewegten, dazu kamen Rallye- und Trackgedanken, die ihm im Hinterkopf rumschwirrten. Woher diese Ideen kommen, mag man ahnen, wenn man hört, dass in Tobias’ Nachbarschaft niemand Geringeres als Walter Röhrl residiert. Anfangs noch mit Ideen von extremem Saugertuning spielend, änderte Tobias im Laufe der Zeit seine Meinung und präferierte mehr und mehr eine Zwangsbeatmung. Am Ende setzte er dann auf effizienteste Art, Motorabgase zur Leistungssteigerung zu nutzen: Einen Turbolader. Natürlich wurde es dann ein ganz besonderes Exemplar nicht von der Stange: ein gleitgelagerter, rein ölgekühlter Lader mit Billet-Turbine und Inconel-Abgasrad von Ettl Motorsport, der konstanten Druck von 2.500 – 7.500 Umdrehungen liefert. Kein High End-Teil, aber dafür robust und haltbar, auch bei Rennstreckenbetrieb. Mit dem Turbo allein ist so ein Umbau aber selbstverständlich nicht getan und da Tobias mit vielen Standardlösungen auf dem Markt nicht zufrieden war, entwickelte er auch dort manches selbst. Beispiele gefällig? Insgesamt drei Pumpen (2x Deatschwerks 65v, 1x Bosch 044)  stellen die Benzinversorgung sicher, möglich gemacht durch einen modifizierten Tank, der im Falle eines Defekts einer Pumpe noch genügend Sprit zum Motor nach vorne liefern kann Eine SL55 (ja genau, der Mercedes) – Zusatzwasserpumpe, die die ohnehin verstärkte Serienwasserpumpe mit dem vierfachen Durchsatz unterstützt. Das bedeutet, der Wärmeabtransport ist auch bei ausgeschaltetem Motor immer gewährleistet Hubraumreduktion auf 3 Liter (BUB-Motorblock) durch eine geschmiedete VR-Kurbelwelle (Typ AAA) und eine Verdichtung von 9:1 Kopfbearbeitung von Ettl Motorsport, Inconel-Auslassventile, Ventildeckel vom Golf IV R32 BFH für mehr Blow By-Durchsatz GUM-Getriebe mit einem (fast) geradeverzahntem SQS-Radsatz verstärkt, dazu wurden die Lagersätze ausgefräst und mit Lagermessing ausgegossen EMU-Steuergerät mit CAN-BUS-Anschluss. das ABS, ESP und auch der Allrad funktioniert weiterhin (letzterer sogar variabel verteilbar) Eigenbau Abgasanlage mit Rothe Motorsport Turbokrümmern und einem großen 200 Zeller HJS-Metallkat K-Sport Bremsanlage VA 8 Kolben, HA 4 Kolben mit Stahlflexschläuchen und einer adaptierten Bremsenkühlung vom Astra H OPC Tobias’ Fokus liegt auf Fahrbarkeit, Zuverlässigkeit, Kurvenwilligkeit, Restkomfort bei aller Sportlichkeit und viel Spaß am Fahren. Sekundär sind Dinge wie Tiefe, Aussehen, Felgen oder maximale Motorleistung. (530 PS und 710 NM sind in der R32-Turbo-Liga eher konservativ.) Gegen etwas mehr Optik hat aber auch Tobi nichts und so steht auch eine Verbreiterung der Karosserie sowie der Achsen auf der To-Do-Liste: Gruppe B lässt grüßen. Außerdem möchte er das Leistungsgewicht von der Gewichtsseite her angreifen und mit Carbonteilen wie z.B. einer originalen VW-Motorsport-Carbonhaube oder auch Kevlar-Kotflügen, die derzeit noch die stramme Summe von 1.550 Kilo um einige tausend Gramm erleichtern sollen. Die Motorleistung sieht Tobi dagegen als vollkommen ausreichend an (USED4 nickt mit dem Kopf), nur etwas mehr Drehzahlfreude durch schärfere Nocken samt härteren Federn soll noch hervorgezaubert werden. Ein größerer Heckflügel wird zukünftig für mehr Downforce sorgen und Alu-Querlenker dafür, dass der Golf leichter ums Eck geht. Tobias ist es besonders wichtig zu betonen, dass er sich zwar für einen VW entschieden hat, dass das aber nicht gleichbedeutend damit ist, er wäre jetzt auf Volkswagen und seine Produkte fixiert und würde nicht über den Tellerrand schauen. Ganz im Gegenteil, ihm ist absolut bewusst, dass andere Marken für bestimmte...

Come to the K-Side: We have Coolness

Die Zutaten für ein gelungenes Carmeet? Ist doch eigentlich ganz einfach:   Die richtigen Autos Die richtige Location Die richtigen Menschen Das richtige Team Und selbstverständlich auch das richtige Wetter   Hmmm, so aufgelistet wirkt es auf einmal doch nicht so simpel, ein gelungendes Autotreffen zu veranstalten, oder? Chris Kappenberger hat es zusammen mit seinem K-Side-Team aber erneut geschafft, auch 2018 wieder ein Meeting auf die polierten Dreiteiler zu stellen… …das sich gewaschen hat: Da wären zuerst die richtigen Autos… BMW aus allen Baureihen, einige besondere Benz’, heisse Audis, heftige VW, kreative und coole Opel, eine Renn-Corvette, ein geslammter Subaru Impreza und auch mein Nissan 200 SX mit BMX auf dem Dach: Ein bunter, toleranter Mix, viele Inspirationen und tolle Gespräche über Ideen und Umsetzungen: So wie das Carlife eben sein soll.   Die richtige Location… Der Kappenbergersche Hof bietet Platz ohne Ende, eine tolle Kulisse für die Autos und ist ein entspannter Rückzugsort, fernab jeder Straßenkontrolle und Stilllegungsgefahr.     Die richtigen Menschen… Gechillt, relaxed, offen, entspannt, fröhlich und froh, dabei sein zu können. Darf ich vorstellen? Das booty shakende K-Side-Publikum.   Das richtige Team… Engagierte, selbstständige Helfer, die mit einem Lächeln dafür sorgen, dass alles glatt läuft. Vielen Dank.     Das richtige Wetter. 2017 war das K-Side unfassbar heiß und endete in der Nacht mit einem heftigen Wolkenbruch. 2018 dagegen tröpfelte es immer wieder mal (siehe Scheibe), es war angenehm warm, aber nicht zu heiß und so konnte man es prima aushalten. Auch fotografierend in der Hocke. Nachts wurde der Regen dann wieder etwas stärker, aber dieses Jahr war vorgesorgt: Zeltdisco FTW Aber zu einem richtigen Meeting gehört auch eine Überraschung. Dazu hatte Chris sich ein ganz besonderes Bonbon überlegt: Ein waschechter Hubschrauber bot die Möglichkeit, den inneren Apokalypse Now-Monolog, A-Team-Vorspann oder eine ganze Trio mit vier Fäusten-Folge abspielen zu lassen. Super Sache. Nur eins habe ich mich gefragt: Wie schafft es ein Hubschrauber mit einer Borussia Dortmund-Liebesbezeugung durch die bayerische Flugabwehr? Es wird wohl ein Rätsel bleiben.   Weniger rätselhaft ist dagegen die Tatsache, dass ich auch 2019 wieder beim K-Side antreten werde. Denn gelungene Autotreffen sollte man unterstützen. Und zwar richtig. Come to the K-Side: We have Coolness   Niels Kreischer –...

Running in the 90’s

Tempus fugit = Die Zeit rennt. Das kann man bedauern, man kann es aber auch feiern. Feiern? Wie das? Indem man sich gleichzeitig auf die Zukunft freut und dennoch die Vergangenheit hochleben lässt. Robert und Dominik von Nightspeed sind solch weise Zeitgenossen, die stets nach vorne blicken, ohne die Historie hinter sich zu lassen. Sie eint neben dieser bewundernswerten Eigenschaft noch ein zweiter faszinierender Fakt: Beide besitzen einen Nissan Skyline R32 mit RB20DET-Motor. Der R32: Ein Kind der 90er durch und durch und damit aus der Hochzeit (mit langem ooooo) der japanischen Autoindustrie, die damals, zusammen mit dem Rest der Nippon-Wirtschaft, in der sogenannten Bubble-Economy steckte. Das heißt, viel Geld war vorhanden und es wurde in große Modellpaletten gepumpt, die teilweise technisch stark hochgerüstet waren. Stichwort Over Engineering. Besonders ist das bei den Chaser/JZX/Aristo-Modellen von Toyota aus dieser Äre spürbar: Massiv, solide, technisch anspruchsvoll, überaus fortschrittlich. Aber auch Nissan hatte schon mit dem R31 einen technischen Quantensprung hingelegt und mit dem R32 dann konsequent fortgesetzt: HICAS, Direktzündung, ECCS-Motorsteuerung, Turbos mit Ladeluftkühlung, ATTTESA-Allrad, Head up Displays und noch vieles mehr. Besonders der wiederaufgelegte GT-R mit dem neuen RB26DETT faszinierte die Massen vor allem im In-, aber auch im Ausland. Letzteres mangels offiziellem Angebot auf den jeweiligen Märkten hauptsächlich im Rennsport (Bathurst, Nordschleife, National Saloon Car Cup UK, um nur einige Namen zu nennen.) Aber nicht nur der Godzilla-RB26, nein auch der kleinste Turbo im Programm, der RB20DET, also ein 2L-Reihensechszylinder mit Single-Turbo wusste zu gefallen. Man stelle sich nur vor, einen 3er BMW e36 hätte es damals als “320Ti” gegeben, also mit M50-B20 plus Turbo. BMW hätte seinen Ruf als DIE sportliche deutsche Großserienmarke wohl auf Ewigkeit zementiert. Aber Hirngespinste beiseite, in Japan war der Turbolader Ende der 80er, Anfang der 90er State of the Art und ein Must Have, in Europa eher ein Spezialfall für skandinavische Low-Boost-Drehmoment-Jünger oder Alpina-Fahrer. Roberts R32 ist ein Viertürer (insert “Four doors for more….”-Joke here) und befindet sich bereits seit vier (Ha, schon wieder vier) Jahren in Deutschland. Füher war die Limo quasi Nightspeed-Allgemeingut und wurde ausschließlich zum Driften benutzt (zugelassen war der Sky bis vor kurzem dennoch). Der Wagen driftete dabei auf etlichen Events wie Geesthacht, dem Fast Car Festival sowie dem Reisbrennen 2015, bei dem Dominik sich den R32 mit niemand Geringerem als Stewy Bryant aka IntertiaMS teilte, der sich zu dieser Zeit auf Europareise befand und einen kurzen Zwischenstopp beim Reisbrennen machte. Robert hatte Stewy zuvor in Schottland, genauer gesagt im Driftland kennengelernt. Man sieht, die Driftwelt ist ein Dorf. Zu dieser Zeit war das Auto noch OEM-Gunmetal Grey lackiert, zwischenzeitlich schimmerte es Elfenbein Weiß (aka Taxi) und nun erstrahlt es in Lila mit vielen vielen Flakes. Robert plant, zukünftig selbst aktiver hinterm Steuer sein, nachdem der Wagen jahrelang als das “Nightspeed-Mobil für ganz besondere Runden” herhalten musste. Verbaut sind einige nette Gimmicks, wie beispielsweise das Momo-Lenkrad, die GReddy-Boost-Anzeige oder aber auch das Tsurikawa in Herzform, um die süßen Ladies zu grüßen. Felgen- und fahrwerksseitig bleibt der R32 definitiv straight JDM mit einem Tein-Gewinde, Cusco-Armen und Volk-Felgen. Die besonderen Rückleuchten der R32 Limousine setzen das Skyline-Thema “Vier rote runde Schlusslichter” zwar konsequent fort, interpretieren es aber komplett neu, da sie hier in einem Modul kombiniert werden. Für den Skyline-Fan, der sich bisher auf die GT-R und anderen zweitürigen Modelle konzentriert hat, ein eher ungewohnter Anblick. Aber zusammen mit der fortgesetzten Sicke des Kofferraumdeckels eigentlich eine schicke Variante, oder?   Apropos schick, kommen wir nun zu Skyline Nummer 2: Dominik Jahnke ist bei USED4 absolut kein Unbekannter, als ehrenvolles Gründungsmitglied und langjähriger Editor hat er viel dazu beigetragen, was USED4 jetzt ist und wir sind weiterhin in feister Freundschaft verbunden. Im Gegensatz zu dem guten Verhältnis zwischen uns, ändert sich  Dominiks Autogeschmack  ausgesprochen regelmäßig und nachdem er einstmals mit einem R32 angefangen hatte, zwischenzeitlich neben divseren anderen Modellen auch einen dicken Toyota und eine schlanke S15 sein Eigen nannte, ist er jetzt...

Jacatu 2018: Der Mix machts

JApan CAr TUning So einfach kann ein Name sein und so simpel das Konzept dazu: Eine große, abgesperrte Fläche vor einem eindrucksvollen Hintergrund (in diesem Fall Flugzeuge und Schiffe), eine engagierte Crew, ein motivierter Chef, der seit 13 Jahren mit Herzblut bei der Sache ist und dazu noch gutes Wetter. Das sind die Zutaten für ein gelungenes Autotreffen und Christian Vogt gelingt es jedes Jahr aufs Neue, das alles zu einem tollen Cocktail zu mixen. Vertreten sind alle Marken asiatischen Ursprungs, also momentan noch japanische und koreanische. Wie es dann in den kommenden Jahren mit den aufstrebenden chinesischen Marken aussieht, wird eine spannende Entscheidung. Bis dahin sind es aber die folgenden Platzhirsche, die weiterhin den Ton beim Jacatu angeben: Nissan/Infiniti:   Toyota/Lexus:   Honda/Acura:   Mazda/Eunos:   Mitsubishi:   Subaru: Fürs Auge wird also viel geboten, bei der freiwilligen Schallpegelmessung des eigenen Auspuffs kommt auch das Ohr nicht zu kurz. Und der Gaumen muss ebenfalls nicht darben: So gesättigt konnte man dann auch dem Show & Shine – Contest beiwohnen, der mit großer Akribie und hohem Sachverstand durchgeführt wurde. Am meisten beeindruckt mich neben der Vielfalt der Wagen die relaxte und fröhliche Stimmung unter den Besuchern. Jeder genießt die Zeit, sucht neue Inspirationen oder trifft Freunde. Der einzige Anregungspunkt, der mir beim Durchstreifen der Reihen auffiel, ist vielleicht die Zusammenstellung der Autos auf dem Platz. Es widerspricht wahrscheinlich dem bisherigen Credo, aber wäre eine Vorauswahl bzw. Bewerbung nicht doch ein denkbarer Weg? Wenn ein tiefer, lauter, todschicker >600PS starker R35 weggeschickt werden muss, weil kein Platz mehr frei ist, ist das für alle Beteiligten schade. Im Endeffekt nutzt eine noch höhere Qualität der ausgestellten Wagen jedem: Dem Jacatu-Team, weil mehr Besucher kommen und das Rennommee steigt. Den Besuchern, weil es mehr zu schauen und zu bewundern gibt, selbst wenn es nicht der eigene, liebevoll umgebaute, Kleinwagen sein sollte. Den Teilnehmern, weil sie sich angespornt fühlen, im nächsten Jahr noch besser und noch ausgefallener dabei zu sein. Aber das sind nur Ideen, Gedankenspielereien und leichtes Jammern auf hohem Niveau. Das Jacatu ist auch in seiner jetzigen Form ein rundum tolles Treffen vor eindrucksvollem Hintergrund, mit einer engagierten Crew und einem motivierten Chef. Aber ich wiederhole mich und schließe deshalb mit der festen Zusage: wir werden 2019 sicher wieder vor Ort sein.   Text und Bilder: Niels Kreischer – USED4.net Weitere Bilder: Jan Naschinski Sebastian...

Allstedt 2018: All In (Achtung: Kein 56K)

Po Po Pokerface! Bereits Lady Gaga wusste es: Das ganze Leben ist ein (Poker-)Spiel. Besonders anschaulich spiegelt sich dieser Umstand wider bei einem Event, wie dem SXOC Drift-Matsuri, stattfindend im allzeit aufstrebenden Allstedt (blühende Landschaften seit 1990). Aber beginnen wir von vorn, also genauer gesagt, bei den Teilnehmern dieses Spiels: Der König, der früher mal eine Fee war, mit seinem Pokerface, das sehr nach Bierdurst aussieht. Bahlo, der Herz-Bube. Trägt Schwarz-Orange-Rot. Sowas kann nur Beauty-Bahlo. Das Waibel (auf Hochdeutsch: die Dame) Der Joker (Tobi, skeptisch, in der Mitte) Das Ass (In Köln würde man auch sagen: Dat Ass. Martin mit Molly.) Zu den Regeln: Gespielt wird seit jeher auf einem ehemaligen russischen Militärflugplatz nahe der Stadt Allstedt, im Grenzgebiet zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt. Die Regeln sind entsprechend hart, aber gerecht: Wer mitspielt, kann viel gewinnen… Skills, Fame, 08/15-Ebay-Pokale: … aber auch alles verlieren. Motoren, Autos, Selbstbewusstsein: Gespielt wird dabei in mehreren Varianten. Freies Driften Unterteilt in die Klassen: “Can’t touch this” (Roter Aufkleber) “Call me maybe” (Gelber Aufkleber) “Gimme all your lovin’! (Grüner Aufkleber) Drift – Limbo (Leider keine Action-Bilder verfügbar, weil ich selbst mit meinem SX bei Start und Ziel stand und den Limbo-Teilnehmern beim Wegfahren zusah.) Typisch Fotograf: Zur rechten Zeit am falschen Ort. Oder so. Sorry dafür.   Hard Parking Eine ganz besondere Form des Pokerns: Viele Teilnehmer waren vor Ort und hohe Einsätze wären auch möglich gewesen, aber im Grunde genommen sind alle zu feige und behalten ihre Chips für sich. Im Endeffekt ging es nur um die coolsten Parkplätze. Schön anzusehen waren sie aber dennoch. H.A.T.E. – Masters Dabei handelt es sich natürlich nicht um eine Meisterschaft von Terroristen, sondern um eine besonders spektakuläre Art des gemeinsamen Drifts: Tandem Ausgeschrieben bedeutet H.A.T.E. daher auch: Happy Awesome Tandem Escalation D.h. Driften mit möglichst wenig Abstand zwischen den Autos, gleichen Winkeln, ähnlichen Geschwindigkeiten und möglichst synchronen Bewegungen. Verdiente H.A.T.E.-Sieger wurde Dominik in seinem R32 und der Kapitän zur See, David P. auf seiner Motorbarkasse Typ R33. Zwei Skyline gewinnen ein Drift-Battle… Nomuken würde vor Stolz auf 2 Meter anwachsen, hätte er davon erfahren. Diverse andere, nicht weniger wichtige Pokale wurden verteilt, wie z.B. für die Besten Schweizer (Phil, Dani und Amarin): “Foot da Vögt down”. Zudem wurden die lustigen Drei auch Zweite im H.A.T.E.n. Die besten Low Power – Rangers (Jan mit seinem MX5 NA und Daniel im AE86) Schönstes Auto und Best Entry (Pommes) “Bestes Synchrones-Reifen-von-der-Felge-gezogen-bekommen” (Stefan und Niko) Pokal für die Kategorie Vorher-noch-nie-einen-Pokal-bekommen (Bumfi) Last and really least für das Beste Kostüm, das ich durch ein wenig Körpereinsatz erschleichen konnte. Lauter Spinner in der Jury, ich sags euch. Neben Egoschmeicheleien durch Preisverleihungen wurde aber selbstverständlich auch für das leibliche Wohl der Mitspieler gesorgt. Und zwar in Form eines ausgewachsenen Linienbusses, der zu einem Food Truck samt Bar umgestrick wurde. Hier konnte man die Runde Bier seines Kumpels spielend leicht mit einer Runde Jägermeister raisen, ohne zu bluffen. Mögliche Royal Flushs aus dem Autofenster auf der Heimfahrt inbegriffen. Kein Pokerspiel wäre komplett ohne die Zuschauer und das Team, das hinter dem Mitspieler steht. Sie sind nicht nur Statisten, im Gegenteil, ohne Fans und Freunde wäre das Ganze nur halb so spaßig. Wenn überhaupt. Aber auch Allstedt ist kein Spiel ohne Ende. Und wie stets, muss am Ende aufgeräumt werden. Natürlich bekommt man den pulverisierten Gummi nicht weg, aber die vielen großen Brocken und Trümmerstücke müssen runter von der Strecke.   Glücklicherweise fanden sich für diese mühselige Arbeit ausreichend Freiwillige. Man kann mit Fug und Recht sagen: Alles Asse, jeder ging mit, keiner ging raus! (Oceans) Eleven tons of used tires. Wie sieht die Zukunft von Allstedt aus? Das ist derzeit offen, soviel sei schonmal gesagt. Ein Split Pot, ein Flop, ein Cash Game oder das “d” aus Skidclub streichen? Alles ist möglich. Typisch Allstedt. Aber egal wie, Driften ist nicht tot, dafür macht es einfach zuviel Spaß. Ein leiser Vorgeschmack auf die Zukunft von der...

S-FEST 2018: Style Over Everything

Wofür steht das erste S in S-FEST? Das ist schnell beantwortet: Für Silvia natürlich. Also dem weiblichen Modellnamen des allerersten und vieler weiterer S-Chassis, die es während der langen Bauzeit von 1976 bis 2002 gab. Folgende Typen existierten: S10 S110 S12 S13 S14 S14a S15 Diese komplette Modellpalette war bei der S-FEST-Premiere, die am 2. Juni in Groß-Zimmern stattfand, zwar nicht anwesend, aber immerhin gaben sich S12, S13, S14, S14a und S15 mit insgesamt über 80 Autos die Ehre: S12: S13 (in Form einer RPS13): S13 als USDM-Cabrio: S14 Zenki: S14a: S15: Das S in S-FEST steht also für Silvia, soviel ist schonmal klar. Ein Auto mit dem Namen einer schwedischen Königin. Hätte schlimmer kommen können. Aber das S kann meiner Meinung nach auch Platzhalter für andere Beschreibungen des S-FESTs sein:   S wie Selbstlob/Selbstkritik: Das S-FEST wurde präsentiert von USED4.net, vertreten von mir, meiner Frau Yvonne und mit Unterstützung der Editoren Arndt Herzwurm und Christian Farkas. Es war Yvonnes und meine Idee und unser eigener Antrieb, der das S-FEST entstehen ließ. Daher ist alles, was ich hier schreibe, automatisch entweder Selbstlob oder Selbstkritik, also irgendwie auch S wie seltsam. Auf diesem Bild posiere ich mit zwei Legenden der S14-Welt: IDH und Loki. S wie supersüß.   S wie schön hier: Die Location beim Fahr•Werk bot ein großes Maß an Abwechslung: Hart parken und dabei gut aussehen: Gut essen und dabei richtig relaxen: Die Uhr jagen und dabei die angefutterten Kalorien verbrennen: Richtig schön einlochen: Ein ziemliches Komplettprogramm also, oder?   S wie Sonnenschein: Ein Outdoor-Event wie das S-FEST steht und fällt mit dem Wetter, trotz der großen Halle, die wir zusätzlich zur Verfügung hatten. Aber das Glück war uns hold, die Sonne rief frühen am Morgen: “Halo, I bims. Und I bims gekomen umd zum bleibem. Lol.” Aufgrund der vielen Sonne produzierten wir alle Vitamin D in rauen Mengen, manche wurden sogar etwas rot dabei, stimmts Dennis? S wie leichter Sonnenbrand. S wie Startzeit: Wir hatten 10 Uhr als offiziellen Beginn des S-FESTs gewählt. Was sich für einige wenige offenbar noch als zu spät herausstellte, da sie bereits um halb 10 Uhr durch das noch offene Tor rollten: “Oh, hallo!” S wie spontan oder auch S wie sch….on sehr früh. Die eigentliche Idee für den frühen Anfang meinerseits war eigentlich, dass die Leute, die eine weite Anreise auf sich nehmen, auch möglichst viel vom S-FEST haben, eben weil es den ganzen Tag dauern würde. Schlau, ne? Dass genau diese Leute mit weiter Anreise aber auch entsprechend früh losfahren mussten, kam mir nicht dabei so wirklich in den S wie Sinn. Dementsprechend zog sich die Hauptanreisewelle dann auch bis ca. 13 Uhr hin, vereinzelt trafen sogar noch am frühen Abend Wagen ein, während andere schon wieder die Heimreise angetreten hatten. S wie schwankende Teilnehmerzahl. Je später der Abend, desto mehr schwankten auch die Teilnehmer selbst. #Caipi   S wie saftige Burger Das Restaurant des FAHR•WERK bietet leckerste Burger allerfeinster Qualitäten, die nach eigener Aussage sogar geschmiedet und nicht nur profan gebraten werden. Dass das dann auch mal etwas länger dauert, erklärt sicher die leicht erhöhten Wartezeiten in der Hauptandrangszeit. Sollte es eine Wiederholung geben, wird das sicher kein Thema mehr sein, weil dann mehr Schmiede den Hammer schwingen werden. Thor hat auf eine erste Anfrage hin wohlwollend reagiert.   S wie Sieger Der S-FEST-Award. Für mich persönlich einer der wichtigsten Bestandteile des S-FESTs. Gewählt durch eine Jury, die aufgrund dutzender subjektiver Urteile am Ende ein objektives Ergebnis erzielen konnte. Typisch Demokratie halt. Tja, da schauen die Despoten dieser Welt nur wie die Kuh ins Uhrwerk. Die Jury bestand konsequenterweise auch aus allen Teilnehmern des S-FESTs. S wie saubere Wahl. Die Verleihung selbst fand dann in der Eventhalle statt. Ich war wirklich null vorbereitet, hatte mir vorab nichts überlegt und wusste in dem Moment auf der Treppe noch nichtmal, wer die Gewinner waren. Hat man sicher gemerkt. Nicht? Verdammt, jetzt...

My Flo Rida: Von Krokodilen und Klischees Teil II

Fortsetzung Flo Rida-Reisebericht: Von Krokodilen und Klischees Teil II   Nun zu etwas völlig anderem: Meinem persönlichem Lieblingsthema Nissan… Besonders hier hat mich Florida ein wenig (also sehr) enttäuscht. Von den bereits erwähnten Limos, SUVs und Pickups abgesehen, herrschte eine ziemliche Ebbe: Eine S14a und eine S13, beide im Gegenverkehr, beide Serie, mehr S-Chassis war nicht. Erschütternd. Dafür aber immerhin einige Z-Chassis, auch hier oft als Cabrio. 350Z auf Key West. Offenbar authorized. 350Z in Miami. Interessante Häufigkeitsquote Porsche vs. Nissan. Dieser 370Z auf Key West war eine gut gepflegte Augenweide. Ob das Nummernschild OFF20ZZ Absicht ist? Der Verdacht liegt nahe. Auch die auf der gleichen Plattform basierenden G35 bzw. G37 Skylines sah man öfter. Altima L32 mit Foliencarbonhaube. But why? Ein einzelnes Exemplar stach dann aber ganz besonders heraus und dieses eine Mal fühlte ich mich so richtig im Stance-Land USA angekommen. Das G37 S Coupé auf Vossen-Wheels mit Camber und Stretch, möglicherweise sogar static, saß da einsam in seiner Parkbucht und wartete auf seinen Besitzer. Ergreifend. Ein Anblick, der mich auch für die unglaublich vielen und teilweise riesigen Pickups mehr als entschädigte. So lang wie der Laden. So hoch wie die Schule. So breit wie die Straße. Aber genug von diesem kurzen Ausflug in die Landwirtschaft. Der geneigte Leser fragt sich mittlerweile sicher, was denn nur mit Honda bzw. Acura sei. Diese Frage ist durchaus berechtigt, spielen die Hondaholics in der amerikanischen Szene noch immer eine große Rolle. Meine Beute war zwar auch hier nicht überwältigend, aber immerhin gab es das ein oder andere Highlight. So wie diesen texanischen S2000 auf der Seven-Mile-Bridge beispielsweise. True Lies Flashback-Feeling intensifies. Auch wenn es den Honda im Film-Erscheinungsjahr 1995 nur als Studie SSM gab. Noch ein S2000, dieses Mal ein AP2, leicht gezeichnet vom harten Parkplatzkampf in der Innenstadt von Miami Beach. Zwei Integras, einmal Type-R, einmal Type-Unbekannt. Ein echtes Einhorn entdeckte ich in jenem Parkhaus, in dem wir unseren Mietwagen abholten und auch wieder abgaben: Ein Acura NSX Cabrio. Die Internetrecherche führte mich schließlich zu NCE – Newport Convertible Engineering. Sehr interessant, wobei ich prinzipiell die serienmäßige Dachform für eins der schönsten Teile am NSX  halte. So wie bei folgendem Exemplar. Leicht verschwommen und trotzdem rattenscharf: Acura NSX NA1 mit großen Rädern und einem Styling, das einfach niemals alt wird. Große Liebe. Zugegeben, nicht wirklich spektakulär, aber als ich dieses Civic-Coupé im Sonnenuntergang auf dem Parkplatz stehen sah, konnte ich einfach nicht anders. VTEC, leicht, tief und laut. Eine Pocket Rocket aus dem Streetracer-Bilderbuch und dazu bereits ziemlich used. Me gusta si. Mittelschwere Auffahrunfälle gehören hier offenbar zum Tagesgeschäft. Lärm anscheinend auch. Dieser EG5 produzierte einen derart infernalischen Krach, die Passanten waren entsetzt. Ich fands grandios. Achtung, es folgt ein krasser Themenwechsel. Der VW Bulli: eigentlich ja eher in Kalifornien als Strandmobil No. 1 verortet, ist der Hippie-Van auch in Florida häufiger anzutreffen. Häufig zwar, aber niemals 08/15… Ein VW T1 mit Mainzer-Kennzeichen*, herzerfrischender Tieferlegung und mit zeitgenössischen Fuchs-Felgen. *Die Nachfrage beim Besitzer, was er denn von der aktuellen Situation des FSV halten würde, stellte sich aber als unbrauchbar heraus. Es handelte sich hierbei um ein “Wunschkennzeichen” für seinen in Florida zugelassenen Bus. Und da in diesem Bundesstaat offensichtlich kein Zwang für ein Kennzeichen an der Front besteht, kann man sich solche Späße erlauben. Mainz, wie es singt und lacht. Weitere Beispiele für Kennzeichenmissbrauch gefällig? Bitte gerne. Ein Münchener mit Stuttgarter Nummernschild. Ein Stuttgarter mit Münchener Nummernschild. Aber noch einmal zurück zum Thema VW Bus. Auf Floridas südlichster Insel Key West fällt alles etwas kleiner aus. So wie dieser T1. Oder soll man hier eher T0,5 sagen? Dieses Büschen dient hauptsächlich zu Werbezwecken, leider sah ich ihn nie rollend. Ich hege Groll. GO WEST(falia) Der deutsche Hersteller ist auch bei den T3 Multivan (in den USA wird er  “Vanagon” genannt) sehr beliebt. Wo wir gerade dabei sind: Denglisch ist ja generell toll. Man wird in den USA bekanntlich schon...

My Flo Rida: Von Krokodilen und Klischees Teil I

Ich war noch niemals in New York. Ich war noch niemals auf Hawaii. Um ehrlich zu sein, hatte ich bislang überhaupt noch keinen US-amerikanischen Boden betreten. It’s a shame. Ein Umstand, der mich tatsächlich schon seit Jahrzehnten wurmte. Obwohl der USA-Trip seinerzeit bereits fest für nach dem Abi eingeplant gewesen war, dauerte es noch geschlagene 20 Jahre, bis ich mit meiner Frau wirklich den Flieger in Richtung Vereinigte Staaten betrat. Unser Ziel: die südliche Ostküste, offiziell auch “Florida – The Sunshine State“ oder von bösen rationalen Zungen auch “Trumps Wochenendclub” genannt. So landeten wir nach insgesamt vier aktuellen Kinofilmen, die nur so aus der Rückenlehne meines Vordermanns gesprudelt waren, in Sunny Miami und bezogen unser nettes Hotel in Miami Beach, ganz in der Nähe des legendären Ocean Drive (Art-déco, Miami Vice, Scarface,Versace, just to name a few). Dieser Boulevard direkt am Strand ist die Flaniermeile schlechthin, nicht zuletzt auch für die florierende Autoszene Miamis. Sorry, der musste einfach sein. Hier rollt das Leben. Ganz gleich, ob tagsüber oder in der Nacht. In Miami gibt es einfach sehr viel zu sehen. Ob er auch beleuchtete Kolbenrückholfedern hat? Die amerikanische Art, eine Straßensperre zu errichten. Und hier, in der pulsierenden Metropole Floridas, zerplatzte auch direkt das erste Klischee, das ich aus Good Old Germany mitgebracht hatte: Die Straßen in den USA (zumindest die in Florida) sind viel besser als ihr schlechter Ruf. Egal ob Highway, Freeway, Interstate oder auch größtenteils innerstädtisch: Teilweise makellose Fahrbahnen oder zumindest erstklassig ausgebessert. Die leichten Längsrillen, die man auf den folgenden Bildern sieht, spürt der Fahrer überhaupt nicht. Dafür gibt es aber so gut wie keine Schlaglöcher oder Bodenwellen. Und das bei den hohen Temperaturen, die hier bekanntlich herrschen können. Simply Amazing. Seit 17 Jahren auf der verzweifelten Suche nach dem nächsten einsamen LKW, der DVD-Player geladen hat. Final Destination? Nein, nur eine wunderschöne Coke-Bottle-Corvette C3… …die zugegebenermaßen gleich an einem Kran vorbeirollt, auf dem ein Mann steht, der an einem Elektrizitätswerk arbeitet. Es kam aber zu keinem Feuerball, niemand ist gestorben. Ehrlich. Kennzeichen FURIOUS. Ein Auftritt des Transformers Bumblebee im nächsten F&F-Teil? Wer weiß das schon… Interessant wäre es auf jeden Fall, wenn sich auf der Viertelmeile der Konkurrent plötzlich in einen Kampfrobotor verwandelt. It doesn’t matter if you win by an inch or a mi(ssi)le Winning is Winning Straßen, eben und glatt wie Marmor. Seid umarmt. Würde ich hier leben, wäre meine S13 deutlich tiefer, soviel steht verdammt nochmal fest. Highway to Heaven. Or just to Miami Beach. Welche Szene erleben wir hier? Bei diesem kapitalen Exemplar handelt sich um ein ausgewachsenes Bentley Continental-Männchen auf der Pirsch. Dieser tag-  und nachtaktive Jäger operiert in seinem natürlichen Lebensraum rund um Venice, an der Westküste Floridas. Ist er nicht putzig, der prächtige Bursche, wie er sich beim CarWash zurechtgemacht hat und jetzt dem ausgetretenen Tamiami-Trail folgt, stets auf der Suche nach paarungswilligen Weibchen? Nicht zuletzt Dank seines prachtvollen Gefieders scheint er auch prompt Erfolg zu haben! Das Ziel seiner Avancen ist eine gerade erst volljährig gewordene Porsche Boxster-Dame, in aufreizendem Rot lackiert. Es wirkt, als würde sie dem Bentley-Bullen zurufen: “Fang mich doch! Und wenn du mich hast, bewirf mich mit Kohle!” Es ist einfach zu drollig, dieses ewige Spiel von Gucken, Lenken und Protzen. Mexican Flush an diesem Impreza auf dem Ocean Drive. Ay Caramba! Aber die Vierrohr-Titanoptik-Anlage macht alles wieder gut. Okay, beinahe. Weitere Impreza-Impressionen finden sich deutlich weiter unten im Text. Das ging bei diesem Impreza leider nicht. Dafür war er einfach zu hoch. Ha Ha. Drive-by-Looking Dirty South: Die für Miami so typischen Donks, also Autos auf >20″-Felgen und mit Highrisern ausgestattet. Böse Blicke vom Fahrer gibts gratis dazu. TOP GUN mit Air Force-Kennzeichen: Also das was Tom Cruise* als Maverick wahrscheinlich heutzutage auf der Straße fahren würde… Diese Corvette C7 Grand Sport hat immerhin mehr Luftein- und auslässe als eine F16. *Jaja, er war eigentlich bei der Navy, nicht bei der...