Don’t mess with Allstedt

Das wahre Texas liegt in Deutschland! Im Grenzgebiet Thüringens/Sachsen-Anhalts (Thüsachs), um genau zu sein. Dort im Busch, wo noch wirklich wilde Tiere und unbekannte Gefahren lauern. Wo noch die echten Werte zählen: Flaggen, Bier und V8. Ein Land, in dem selbst die zarte Zahnfee etwas gröber auftreten muss, um zu überleben. Hier kommt die Nacht stets plötzlich und brutal über das Land. Wie ein brünftiger Bison auf Brautschau. Da helfen auch die primitiven Leuchtsäulen der Ureinwohner nur wenig. Kaum hat die Dämmerung eingesetzt, streifen schon einäugige Monster durch die Steppe, stets auf der Suche nach der nächsten Tür. Funken sprühen und Qualm steigt auf, wenn die Tiere der Dämmerung ihre Revierkämpfe austragen: Wer ist der King in der Kurve? Und wer muss die Arena mit traurigem Warnblinker verlassen? Der nächste Morgen bricht an und die Wildnis erwacht zu neuem Leben. Die wenigen menschlichen Bewohner haben sich hier arrangiert. Es wird Beute weggeschafft, die Nähe zu anderen Menschen gesucht und das eigene Nutztier gepflegt. Auch das eine oder andere Selfie entsteht, man ist schließlich auch ein kleines bisschen stolz, dass man hier im Grenzgebiet überlebt. Dieser Stolz steht den abgebildeten wilden Männern und Frauen sogar ganz besonders ins Gesicht und teilweise auch auf den Körper geschrieben. Man kann ihn immer spüren, selbst wenn sie Maske oder Helm tragen. Es ist schon ein außergewöhnliches Volk, die sympathischen Ureinwohner Allstedts, sie nennen sich in ihrer unverständlichen Gurgelsprache selbst “SXOC”. Doch der vermeintliche Frieden des Morgens täuscht, die Jäger und Gejagten beginnen sogleich erneut ihr beeindruckendes Schauspiel von Clipping Point und Backward Entry. Das Schicksal schlägt dabei manchmal unerbittlich zu. Nicht jeder schafft es durch den langen Tag. Ausgeweidet und auf die Seite gerollt. Ein Pferd, das sich ein Bein bricht, wird auch erschossen. Es ist wirklich traurig mitanzusehen. Aber Freunde, so ist eben die Natur. Die Verpflegung der Siedlung erfolgt übrigens durch die Luft. Hier landet gerade wieder das Buschtaxi und versorgt die Menschen am Boden mit dem Allernötigsten: Kardanwellen (S14) und Querlenker (e46). Der Job des Piloten ist in der Tat überlebenswichtig. Weitere Szenen des harten Siedlungslebens. Es ist wahrlich kein leichtes Dasein mit vielen Entbehrungen. So gibt es beispielsweise nirgendwo Lillet Wild Berry, sondern nur Bier. Bei einem Loch in der Scheibe, wird diese nicht einfach getauscht, sondern mit einem bewaffneten Panda beklebt. Sie können schließlich auch Ironie, diese SXOCler. Und ist der e36 kaputt, nimmt man halt eine Stock-C6. Pragmatisch und das Beste aus der Situation gemacht. Bewundernswert, diese Bescheidenheit. Eine neue Nacht, noch wilder und hasserfüllter (sie nennen es selbst HATE), als die davor. Die teilweise dramatischen Ereignisse fordern auch von mir und meinem Equipment Tribut. Ich muss abbrechen und Allstedt für eine gewisse Zeit verlassen, um zu regenerieren. Leider kann ich aus diesem Grund nicht dokumentieren, welches Team als Sieger aus dieser Nacht der langen Messer hervorging. Es hat sich den Triumph aber wirklich verdient, das steht fest. Im Juni 2021 werde ich wieder hier sein und vom wilden Treiben der Drifter in Allstedt berichten. In Gods own country, wo man sich die Segnung noch per Sticker erteilen lässt.   Love ya’all(stedt)! Es grüßt herzlich aus der Wildnis, Euer  – Frank J. Hardcastle – USED4.net Alle diese Bilder und noch viele mehr, in Kürze auf unserer Facebook-Seite. Danke an Jan, Tobias und Andy für die zusätzlichen Bilder....

Legenden auf dem Rasen – Ein Schloss im Wörtersee...

Diese böse Wort mit C. Es hat uns das ganze Jahr 2020 verdorben und die Aussichten, dass 2021 wirklich besser wird, stehen aktuell nicht gut. Aber der Mensch ist bekanntlich ein Gewohnheitstier und passt sich an, egal was da kommt. Und neben dem ganzen Leid und den beklagenswerten Verlusten an Leben und Existenzen, hat die Corona-Pandemie auch ihre positive Facetten: Die individuelle Mobilität erlebt eine Renaissance. Ob die (seltene) Fahrt mit dem Auto ins Büro oder zum Einkaufen oder die Urlaubsreise mit dem PKW zu einem Ziel innerhalb Europas, statt des Ferienfliegers nach Thailand: Mit dem Auto fahren ist wieder IN. Mit dem E-Auto ist man sogar moralisch ganz vorne dabei, mit dem Verbrenner muss man sich zwar viele Pauschalisierungen und Vorurteile gefallen lassen, aber noch fliegen keine Eier. Dafür ist der Anteil der Autos mit Verbrennungsmotoren viel zu hoch und das wird auch in 10 Jahren noch so sein. Dann vielleicht aber mit regenerativen Kraftstoffen, wir werden sehen. Der Mensch passt sich schließlich an, wenn auch meistens erst, wenn er muss. Auch die Veranstalter rund um Daniel Scheucher und DS Automotive mussten sich anpassen, um 2020 das Auto wie gewohnt zelebrieren zu können. Ihre Location im Schloss Assumstadt in der Nähe Heilbronns war zwar gesetzt (und das schon seit 1769), aber die gesetzlichen Auflagen für ein Event dieser Größe sind neuerdings sehr aufwendig. Maximal 500 Personen auf dem Platz, Maskenpflicht beim Anstehen vor den Imbissbuden und in den Sanitäranlagen und dass man die eigenen Kontaktdaten hinterlässt, ist ja mittlerweile schon Routine. Dementsprechen groß war der Aufwand an Personal, aber um keine künstliche Spannung zu erzeugen: Es hat sich wirklich gelohnt. Tolle Autos, eine angenehme Atmosphäre, interessante Menschen und das schöne Gefühl, dass manches einfach gleich geblieben ist. Daniel und sein Team haben den Ausstellern und Besuchern einen angenehmen Tag und viele neue Eindrücke beschert. Die Mischung der Autos war in der Tat besonders, vom Opel GT mit Airride über den Beachbuggy aus dem Odenwald, bis hin zum Skyline R31 meines Kollegen Christian: in Assumstadt war alles am Start. Das VAG-Lager war wieder entsprechend stark vertreten, aber das repräsentiert ja auch nur die Verteilung bei den Zulassungen in Deutschland: Von daher. Viele Volkswagen? Alles Gut. Die BMWs hatten am Schloss einen ganz besonderen Auftritt, hier waren einige wirklich außergewöhnliche Exemplare dabei. Der e36 von Phoenixx, der Titelbild-02er auf BBS oder das e36-Cabrio mit massiven Dreiteilern und perfekt lasierten Rückleuchten. Wunderbar. Der blaue 7er war ebenfalls besonders, nur auf eine andere Art. Das letzte Bild zeigt übrigens das einzige große Manko des Meetings: Die Zufahrt zum Gelände war für Static-Fahrwerke ein echtes Hindernis und so manche Schürze hat seit diesem Tag einige Kieskratzer mehr auf ihrem Konto. Auch die Benzen haben feist represented. Dreiteiler im Trend. Zahlreich vor Ort waren auch Ford und Opel, meistens cool, ab und zu aber auch etwas seltsam. Ja, wir meinen dich, Furry-Focus. Kommen wir zu den Asiaten. Zu dieser Gattung hatten wir (meine Frau Yvonne, mein USED4-Kollege Christian und ich) jeweils einen Nissan mitgebracht. Zwei S13 und einen R31. Aber wir waren nicht allein: ob Nissan, Honda, Mitsubishi, Toyota/Lexus, Subaru, Hyundai: von fast allen asiatischen Marken standen ein oder mehrere Modelle auf dem Rasen. Banzai! Der Mix machts, auch einige andere Exoten oder Unikate gaben sich die Ehre. Schloss Assumstadt und die exklusiven Legenden, veranstaltet von DS Automotive: Wir sagen Danke für die willkommene Abwechslung und freuen uns auf das nächste Mal, dann hoffentlich mit etwas Lowlife-geigneterer Einfahrt. Denn der Mensch kann sich anpassen, die Frontschürzen nur bedingt.   Text und Bilder: Niels Kreischer – USED4.net Zusätzliche Bilder: Christian Farkas und Yvonne Spilger – USED4.net Die Bilder und noch viele mehr in den nächsten Tagen im Facebook-Album auf www.facebook.com/USED4.net  ...

S-FEST 2020: Car Meets in Corona Times

Die Zeiten für Autobegeisterte sind aktuell hart. Sehr hart. Zu der unsachlichen Tuning- und Poserdiskussion, dem immer stärker werdenden Druck durch Polizeikontrollen, dem allgemeinen Trend weg vom Verbrennermotor hin zur E-Mobilität, kam in diesem Jahr durch die Corona-Pandemie noch ein weiterer, sehr mächtiger Grund dazu, weshalb man heutzutage möglicherweise kein Autotreffen (oder neudeutsch Car Meet) mehr abhalten sollte. Das S-FEST, ein mittlerweile seit 2018 existierendes Zusammenkommen von Fans der Nissan S-Chassis-Baureihe, konnte sich diesen Widerständen selbstverständlich ebenfalls nicht entziehen und wurde an seinem eigentlich geplanten Veranstaltungstermin, dem 31. Mai, abgesagt. Trotz bestehendem Hygienekonzept, war es dem Vermieter des Geländes einfach zu riskant, eine solche Veranstaltung abzuhalten. Das S-FEST sollte kein Tuning-Ischgl werden. Aber wir, das S-FEST-Team, in dem ich selbst aktiv bin, wollten nicht aufgeben und suchten weiter nach Alternativen. Das Treffen der Z-Community in der Frankfurter Klassikstadt Ende Juni, das sehr harmonisch und einwandfrei abgelaufen war, machte uns Hoffnung, in diesem Jahr möglicherweise doch noch ein S-FEST auf die Beine gestellt zu bekommen. Die Ansprechpartner der Klassikstadt hatten dann auch ein offenes Ohr für unser Vorhaben und so bekamen wir einen Teil des wunderschönen Event-Parkplatzes unter Bäumen reserviert, für unser Wunschdatum, dem 1. August. Einzige Maßgaben waren die Maximalzahl von 50 Autos und der obligatorische Mindestabstand von 1,5m. Uns war von vorhinein klar, dass die 50-Auto-Grenze schwer zu erreichen sein würde, da die Stadt Frankfurt mit seiner KART-Sonderkommission berühmt-berüchtigt unter Fahrern getunter Wagen ist. Zudem war das übliche S-FEST-ABC mit Awards, Beats und Cocktails nicht möglich, beim sogenannten S-FEST Classy-Edition gab es stattdessen die sehenswerte Klassikstadt als Kulisse, die für jeden Autofan an sich schon eine Reise wert ist. Die angereisten S-Chassis hatten auf der reservierten Parkfläche viel Platz. S13, S14a und S15 waren vor Ort und das Motto des Tages lautete “Klein, aber sehr fein”. Weitere Bilder dieses schönen Tages, der ohne Zwischenfälle und dafür mit vielen interessanten und schönen Gesprächen ablief. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und Besuchern und freuen uns jetzt schon auf den 23. Mai 2021, wenn es heißen wird: ‘21 STYLE STREET   Text und Bilder: Niels Kreischer – USED4.net Zusätzliche Bilder: Leon Uhlich und Julian Tschekan – USED4.net    ...

Jul28

Wie können die Nür?

Nürburgring Nordschleife – How To Der kleine, aber feine Ratgeber für den entspannten Trip zum Nürburgring und eine oder mehrere Runden auf der legendären Berg und Tal-Piste durch die Eifelwälder. Die Rahmenbedingungen: Wir, (Alex, Jan, Maurice, Basti und ich) also fünf lustige Buben aus Hessen, davon vier Besitzer einer Nissan S13 (zwei davon mit einem 180SX),  machten uns eines sonnigen Dienstag Nachmittags im Juli auf in Richtung Nürburgring. An den Start gingen die drei S13 in den folgenden Konfigurationen: 180 SX Bj. 96 Rechtslenker SR20DE 140 PS / 180 Nm 180 SX Bj. 94 Rechtslenker SR20DET 205 PS / 275 Nm 200 SX Bj. 93 Linkslenker LS1 V8 380 PS / 478 Nm Aufgrund der unveränderten Corona-Situation ist der große Parkplatz bei Start und Ziel weiterhin für den Zugang zu Fuß gesperrt und parken ist hier ebenfalls nicht gestattet. Parkiert wird stattdessen auf den weitläufigeren Kiesparkplätzen unterhalb das Kreisels.   Die Einfahrt zu Start/Ziel über den Kreisel ist nur möglich, wenn man der Security am Kreisel ein Ticket bzw. ein Smartphone vorweisen kann, auf dem sich zumindest theoretisch das Online-Ticket befindet. (Eine Runde kostet unter der Woche aktuell 25 Euro, vorab online buchbar unter https://www.greenhelldriving.nuerburgring.de/#/login  – Achtung, ein Userkonto ist nötig) Das automatische Ablesen des QR-Codes für das Online-Ticket an der Schranke gestaltete sich bei uns anfangs etwas schwierig (ich fuhr übrigens in Jans schwarzem 180SX mit, um das eh schon miese Leistungsgewicht um weitere 84 Kilo zu verschlechtern), erst der Scanner auf der Beifahrerseite (also auf der deutschen Fahrerseite) erkannte dann erfolgreich den gültigen Ticketcode aus dem Onlineshop. Die anderen beiden Autos waren uns da schon längst enteilt, als wir endlich die ersten der insgesamt 20.832 Meter der Nordschleife unter die gut klebenden Hankook Evos nahmen. Das Wetter warm und trocken, die Strecke beinahe leer – bessere Bedingungen findet man selten auf der vielleicht berühmtesten, aber auf jeden Fall berüchtigsten Rennstrecke der Welt. Und so nahm Jan bereits auf der ersten Nordschleifenrunde seines Lebens das sprichwörtliche Messer zwischen die Zähne und ließ den Drehzahlmesser seines Sauger-SR20 so gut wie nie unter die Marke von 4.000 U/Min fallen. Dank der kürzlich verbauten, vorher komplett revidierten Z32-Bremsanlage, hielt auch der Themenkomplex “Verzögerung” keine negativen Überraschungen (außer der negativen Beschleunigung natürlich. Scherz.) bereit. Nach dieser ersten Runde, in der uns kaum ein Auto überholte (wir selbst aber wiederum kein einziges überholten), hieß es, eine kurze Manöverkritik auf dem Kiesparkplatz zu halten. Da bis auf eine durchgeschossene Turbodichtung bei der roten Turbo-S13 glücklicherweise keine weiteren Verluste zu beklagen waren, ging es direkt wieder auf die Strecke für Runde Nummer 2. Dieses Mal aber alle Drei zusammen, es sollte ja schließlich auch sexy Bilder auf der Piste geben… Der Plan ging auf. Diese Bilder spiegeln hoffentlich immerhin ein kleines bisschen die Dynamik wieder, die beim schnellen Fahren auf der Nordschleife herrscht: Vollgas, Bremsen, Einlenken, Lupfen oder Draufbleiben, die Ideallinie suchen und trotzdem stets den Rückspiegel im Auge haben. Der Nürburgring ist schöner Stress. Tolle, aber auch kostenpflichtige Aufnahmen des eigenen Autos gibt es übrigens auch von den zahlreichen Ringfotografen, die man auf Racetracker.de nach Tagen geordnet findet. In Runde 2 ging glücklicherweise ebenfalls alles glatt und die Laune war nach der erfolgreichen Zieldurchfahrt entsprechend gut. So gut, dass wir uns noch auf ein Steak in der Pistenklause zusammensetzten und das Erlebte Revue passieren ließen. Es lohnt sich übrigens sehr, sich im Inneren der Klause die Unterschriften an der Wand genauer anzusehen.                   Viele interessante Namen sind dabei… (Copyright des Bilds Pistenklause) Das benachbarte Motorsporthotel Apex, das übrigens auch Rennwagen verleiht, hielt dann noch weitere Delikatessen bereit. Einen waschechten 911 GT2RS in der Manthey Racing – Edition wurde gerade von Hand gewaschen (alles andere wäre ja auch ein Sakrileg) und als Sahnehäubchen obendrauf hatte sich der wunderschöne Ford GT von Star-Youtuber Shmee für einige Aufnahmen in Pose geworfen. Eine Gelegenheit, die man sich niemals entgehen lassen...

Album: Z-Treffen in der Klassikstadt Frankfurt

Alle Bilder zum spontanen Treffen einer Gruppe von Z-Fahrern (240/260/280Z, 280ZX, 300ZX) und einigen weiteren schönen Autos auf dem Parkplatz der Frankfurter Klassikstadt. Niels Kreischer –...

Interviewtime! USED4 stellt sich vor. Heute: Christian...

Wie lautet dein Name? Christian Farkas                     Wann und wie bist du zu USED4 gekommen?  Ich habe früher schon aufmerksam die Artikel von USED4.net verfolgt und habe dann im Anschluss des öfteren mit Niels geschrieben. Zu der Zeit hatte ich gerade den Turboumbau des Integras abgeschlossen. Als dann in einem Gespräch aufkam, dass ich wieder nach Japan fliege, fragte mich Niels, ob ich nicht Lust hätte, darüber einen Bericht zu verfassen. So kam das eine zum anderen. Welche Autos besitzt du aktuell (auch Alltag, Winter, Feld etc.)? Momentan habe ich als Daily einen Citroen C3, BAIC Senova Zhixing (das gemeinsam gekaufte Auto von mir und meiner Freundin in China) und als Auto der Leidenschaft einen Skyline R31 mit RB20DET.   Wie viele Autos hast du insgesamt schon besessen?  11 Stück, um genau zu sein. In der folgenden Reihenfolge: VW Polo6N2, VW Derby2, VW Polo 3F Steilheck, Jeep Grand Cherokee 5,2L V8, VW 2er Jetta, BMW E30 Touring, Chevrolet Aveo, Honda Integra, Citroen C3, Nissan Skyline R31, BAIC Senova Zhixing Leider habe ich früher von meinen Dailys eigentlich nicht wirklich Fotos gemacht, nur vom eingeschneiten E30 habe ich noch eins gefunden:                                       Und natürlich auch vom Integra Turbo: Warum gerade Autos? Was fasziniert dich so an diesem Hobby?  Am Anfang war es zugegebenermaßen vielleicht wirklich nur wegen der gespürten Coolness. Inzwischenzeit ist es eher wegen des Feelings und der Zeit, die ich dadurch mit meinem besten Freund verbracht habe. Was ich mit Coolness und Feeling meine, ist einfach erklärt. Ich fand es selber cool, und war davon fasziniert. Ich war zugegebenermaßen aber auch jemand, der gerne mal gepost hat. Das Verhalten hat sich dann aber schnell verändert, da mich das Gepose inzwischen selber zutiefst anwidert. Mittlerweile mache ich das Ganze nur noch für mich und genieße es einfach nur eine geschmeidige Ausfahrt zu machen und Zeit mit meinem Hobby zu verbringen. Welche Hobbys/Leidenschaften pflegst du abseits von Autos? Ich schaue gerne Animes in Originalsprache, mache RC Driften und Crawlen, Xbox Gaming und seit neuestem habe ich eine große Leidenschaft für das Dark Souls Board Game (Ja, ich bin auch soonst ein riesen Fan der DS-Reihe).   Den meisten ist es ja unangenehm, aber erzähl uns doch mal, was dein erstes Auto war.  Ein Polo6N2, ich wollte eigentlich damals einen Honda Civic haben. Aber meine Eltern hatten damals noch etwas Mitspracherecht. Und die Hondas, die wir uns angeschaut haben war einfach nur im schlechten Zustand. Am Ende wurde es dann ein Jahreswagen, ein originaler POL6N2 1,4L 16V. Ich konnte aber einfach nicht anders und habe ihn getunt, was ging (bis auf den Motor). Damals war die Optik auch zeitgemäß. ^^   Welches ist/war denn dein bestes Auto und warum? Es gab eigentlich kein bestes Auto, an jedem hatte ich etwas auszusetzen. An welche ich mich trotzdem gerne zurück erinnere, sind der 2er Derby, der Cherokee 5.2L V8 und auch der Integra. Der Derby deshalb, weil ich solche alten Autos einfach liebe und der VW eigentlich in einem hervoragenden Zustand war und sich lustig fuhr. Der Cherokee, war von all den Autos einfach eine Klasse für sich. Mit dem Auto haben wir jede Menge Blödsinn angestellt. Keine zu unterschätzende Rolle spielte dabei, dass der Auspuff zwischen Mittelschaldämpfer und Endtopf durchgefault war und der Sound dadurch einfach extrem wurde. Der Integra war zwar eine permanente Baustelle, aber mit diesem bin ich einige Male beim Reisbrennen beim freien Fahren dabeigewesen, eine für mich einfach eine unvergessliche Erfahrung.   Und das schlimmste? Chevrolet Aveo! Mit Abstand der größte Mist, den ich je gefahren bin.   Wenn Geld keine Rolle spielen würde: Welche(s) Auto(s) wäre(n) noch in deiner Garage? Früher hätte ich möglicherweise Skyline GT-R oder etwas ähnliches hier reingeschrieben. Aber wenn ich jetzt wählen müsste, wären die ersten Autos wahrscheinlich: Lancia...

Interviewtime! USED4 stellt sich vor. Heute: Andy

Dein Name Andy   Wann und wie bist du zu USED4 gekommen?  Ich habe vor ein paar Jahren angefangen, manchmal Beiträge über Treffen, Car-Features und ähnliches für unser Supra-Forum (www.jza80.de) zu schreiben. Da USED4-Oberhäuptling Niels ein Freund von mir ist, kam die Idee auf, die Supra-Artikel auch hier zu veröffentlichen und schlussendlich bin ich im letzten Jahr Teil des Teams geworden, da ich auch hin und wieder Beiträge parat habe, die nicht auf eine Supra MKIV spezifische Seite passen. Ich kannte also einfach einen der Chefs von dem Laden hier. 😀   Welche Autos besitzt du aktuell (auch Alltag, Winter, Feld etc.)? Aktuell ist die ganze Auto-Situation etwas out of control. Neben meinem geliebten Supra MKIV und der Silvia S15 besitze ich noch mein eigentliches Alltagsauto, einen Passat 3B 1,8 T Highline und ein Erbstück, einen völlig ausstattungsbereinigten Ford Focus 2 mit wahnwitzigen 80 PS und Newtonmetern höchstens im zweistelligen Bereich. Die beiden letzteren sollen aber in nächster Zeit den Fuhrpark verlassen und durch etwas sinnvolles cooles ersetzt werden, um die Situation etwas zu entschärfen.   Wie viele Autos hast du insgesamt schon besessen?  Gerade einmal neun bisher, die aktuellen eingerechnet. Andere in meinem Alter hatten schon 20 Autos oder mehr. Ich fühle mich also irgendwie, als hätte ich die Situation doch noch ein wenig im Griff.   Warum gerade Autos? Was fasziniert dich so an diesem Hobby?  Ehrlich gesagt: ich weiß es selbst nicht. Das ging, wie bei wohl jedem, in frühester Kindheit los. Das ist zwar die langweiligste Story der Welt, aber eben die Wahrheit. Mich hat das alles nie losgelassen und da ich eh lieber alte Autos mag, hole ich eben das nach, was man als Kind/Jugendlicher nicht kaufen konnte: die automobilen Helden meiner Kindheit und Jugend! Abgesehen davon haben die Autos selbst in diesem Hobby inzwischen fast nur noch eine Nebenrolle eingenommen, weil ich durch Autos weltweit so viele tolle Menschen kennengelernt habe, die ich zu meinen Freunden zähle. Das ist eigentlich das beste daran.   Welche Hobbys/Leidenschaften pflegst du abseits von Autos?  Zum Glück nichts zu zeitaufwändiges. Sport als Ausgleich zum Alltag, Musik und Konzerte sind irgendwie fast selbstverständlich bei jedem jüngeren Menschen, dazu habe ich im Winter manchmal noch Modellbau als Nerdhobby Level 9999. Möchte aber gern nächstes Jahr ein wenig mehr Wassersport betreiben. Andererseits bin ich auch immer für einen 826stündigen Serienmarathon zu haben.   Den meisten ist es ja unangenehm, aber erzähl uns doch mal, was dein erstes Auto war.  Ein 1997er Ford Escort. Ein Alptraum von Auto, gefühlt alle 5000 km waren die Radlager defekt und auch sonst war es nicht gerade die Spitze von dem, was man optisch und technisch als das Highlight der Automobilindustrie bezeichnet. Aber er hat mich dennoch 6 Jahre lang und knapp über 100 000 km nicht wirklich im Stich gelassen und hatte immerhin ein gekürztes KW-Fahrwerk. Heute sieht die Kiste natürlich todespeinlich aus, aber 2008 war Stickerbomb eben noch der absolute Obershit!     Welches ist/war denn dein bestes Auto und warum? Nach wie vor der Supra MKIV. Ein Auto, welches einfach alles perfekt kann: Egal ob zwei Stunden Vollgas auf der Autobahn Kasalla machen, es dank Tempomat und Sitzheizung (theoretisch) fast uneingeschränkt im Alltag nutzen, eine Runde über die Nordschleife donnern, oder bei schönem Wetter mit offenem Targadach herum rollen, ohne ein einziges Mal Gas zu geben: dieses Auto meistert einfach alles. Schade nur, dass man inzwischen auf Grund des gestiegenen Wertes eher seltener als öfter damit fährt.   …und das schlimmste? So leid es mir tut und so sehr ich Mercedes-Benz auch seit meiner frühesten Kindheit liebe: das war ein C 200 CDI, W 202, Baujahr 1999. An sich ein wirklich tolles Auto mit Automatik und etwas Ausstattung. Dumm nur: mir erschien es relativ klug, den Wagen mit einer nicht zu geringen Laufleistung von knapp 270 000 km ohne jegliche Servicenachweise vom Dönermann um die Ecke (kein Scherz) zu kaufen. Was Rost betrifft, war der Wagen...

Interviewtime! Niels

Dein Name Niels Simon Kreischer oder auch nielssan Wann und wie bist du zu USED4 gekommen?  2010, ein halbes Jahr nach der Gründung, habe ich bei  Facebook einen Post gesehen, den einer von meinen damaligen S-Chassis-Kumpels Johannes Holländer oder Stefan Brencher gemacht hatte. Beide sind Gründungsmitglieder von USED4.net. Dann ging es ziemlich schnell: kurz Hannes angeschrieben, Bewerbungsfeature erstellt Hachi Roku at it’s best und schon war ich drin.   Welche Autos besitzt du aktuell (auch Alltag, Winter, Feld etc.)? Aktueller Daily: Spontankauf MX5 NB 1.6 mit Rest-TÜV und ohne Aussicht auf zwei weitere Jahre (links im Bild mit DI – MX 505). Danach kommt auf jeden Fall wieder ein MX5, das ist sicher, dann aber wieder ein 1.8er mit Sperrdiff, auch das ist sicher. (So wie mein alter MX5, der rechte im Bild mit DI – MX 4) Money Pit: Seit dem Jahr 2000  habe ich einen Nissan 200 SX S13 Bj. ’90 (ich sage DER 200 SX, aber DIE S13. Ja, wir S-Chassis-Typen sind wirklich leicht schizophren.) Die Specliste ist so lang wie der ganze Fragebogen hier, dementsprechend schwer ist mein SX auch. Aber besseres Licht, verdoppelte Leistung, gute Musikanlage, größere Bremsen, Leder im Innenraum, Streben vorne und hinten und auch die schweren Felgen bleiben nicht ohne Folgen. Dafür ist mein Auto auch eine Eierlegende Wollmilchsau, die eigentlich alles gut kann, außer in Tiefgaragen parken. 2019 bin ich über 7.000km ohne Probleme damit gefahren, u.a. über 2.000km nach Polen zum Next Level und zurück. Egal, wie lange die Liste auch ist, es hört bei mir nie auf. Als nächstes tausche ich die Fronschürze und an der Leistungsschreibe wird vielleicht auch noch ein bisschen gedreht.   Wie viele Autos hast du insgesamt schon besessen?  Gar nicht mal so viele: ich bin mehr der beständige Typ: 9 eigene Autos seit ich 1996 meinen Führerschein gemacht habe. Und gar nicht mal so coole: ich suche seit 1999 an jedem Arbeitstag einen Parkplatz in der Innenstadt von Darmstadt, deshalb war mir die Größe des Autos immer sehr wichtig. Das heißt aber nicht, dass das Auto deswegen auch schwach sein musste. In chronologischer Reihenfolge: Nissan 200 SX (S13) Ford Ka mit 60 PS, Federn, Spoiler und AEZ Renault Twingo GT (Turbo 100 PS) Renault Gordini (Turbo 102 PS) Opel Adam 1.0 (115 PS)       Opel Adam S 1.4 (150 PS) Opel Corsa 1.4 (150 PS) Kein Bild, war schwarz und hatte OPC-Spoiler. Mazda MX 5 NB 1.9 mit 140 PS Mazda MX 5 NBFL 1.6 mit 110 PS (links) Warum gerade Autos? Was fasziniert dich so an diesem Hobby?  Seit ich im Sommer 1986 mit 9 Jahren zum ersten Mal im damals nagelneuen Ford Sierra Turnier 2.0i L in Anthrazit-Metallic meines Vaters in der Hofeinfahrt gesessen habe und anschließend die Betriebsanleitung in zwei Stunden auswendig lernte, hat mich das Thema einfach nicht mehr losgelassen… So einfach ist das. Was genau daran? Kurz gesagt: Ein Auto ist ein kompaktes Stück Technik und pure Individualität. Es verbindet Freiheit mit dem Ausdruck der eigenen Persönlichkeit und ist einfach die perfekte Verbindung von Transportmittel, Hobby und Leidenschaft. Außerdem knüpft man mit einem Auto automatisch Kontakte zu anderen Verrückten und manchmal entstehen dabei sogar Freundschaften oder eben so tolle Dinge wie USED4.net   Welche Hobbys/Leidenschaften pflegst du abseits von Autos?  Freundschaften und Feiern, Sport, Fotografie und meine große Tierliebe.   Den meisten ist es ja unangenehm, aber erzähl uns doch mal, was dein erstes Auto war.  Haha, mir ist das nicht unangenehm, denn mein erstes Auto ist die S13. 😀 Alle anderen davor oder dazwischen waren nicht wirklich meine Autos: Papi, Mami, Freundin und so weiter.   Welches ist/war denn dein bestes Auto und warum? Genauso einfach: Ich habe bisher kein besseres Auto besessen als meine S13.   Und das schlimmste? Hmmm, vom Image her waren der tiefe und breite Ford Ka oder die beiden Twingo Turbos sicher eher negativ. Aber ein richtig schlechtes Auto hatte ich eigentlich noch nie....