Noname Heroes: Drive-by-(Photo)Shooting Teil II...

Noname Heroes – Feature Teil II: Nach den beiden S13 machen wir nun einen Schritt weiter in der S-Chassis-Ahnenreihe und landen direkt bei der S14a von Maik. Um genau zu sein, handelt es sich hierbei um ein originales und rostfreies JDM-Modell. Lackiert ist das Sahnestück in der heiß begehrten Farbe Midnight Purple und dazu mit einigen Goodies ausgestattet, die es in den deutschen Modellen nicht gab (HUD, elektrisches Glas-Schiebedach) Maik liebt Trendsportarten aus dem Internetz: Dish-Sitting Planking Child Seat-Transporting   Als wär das noch nicht hip genug, verleihen seine XXR-Felgen dem Wagen ein sattes, edles Aussehen und die Wirkung auf die anderen Verkehrsteilnehmer ist nicht zu unterschätzen. Mit dem iPhone 3 wärs noch gegangen.   Außer Trendsportarten liebt Maik Sticker. Zum Glück auch unsere.   No Lag – No Gag   Die Specs: S14a, JDM-Modell, Bj. 98 SR20DET Blacktop mit ca. 300 PS Glas-Schiebedach HUD mit Folie auf der Windschutzscheibe XXR Wheels: VA 9×18 mit 225/40 R18 ET 20 HA 10,5×18 mit 255/35 R18 ET20 Apexi Auspuff Apexi FMIC Apexi Luftfilter Apexi Turbotimer Apexi Gewindefahrwerk HKS Boostcontroller S15 Turbolader mit 1 Bar LD Kalte Kerzen Manueller Benzindruckregler Momo Lenkrad mit ohne Airbag Prosport Anzeigen   Manuels S15 sticht mit ihrer erfrischenden Farbkombination sofort ins Auge: Die Z33-Felgen und einige andere Akzente sind in auffälligem Neongelb gehalten, der serienmäßige Cobalt-Blau-Metallic Lack setzt dazu einen tollen Kontrast. Da er den Wagen als Daily benutzt und täglich fast 180km Arbeitsweg damit abschrubbt, waren ihm Komfort und Zuverlässigkeit besonders wichtig. Aus diesem Grund wurde es auch eine Spec-S mit standfestem SR20DE- Sauger und langlebiger Viergangautomatik, immerhin mit der edlen Autech-Innenausstattung.   Nicht das schnellste S-Chassis, aber wahrscheinlich eins der komfortabelsten und ein optisch besonders harmonisches noch dazu.   Die S15-Specs S15 Spec-S Automatik in Cobalt-Blau Metallic (TV3) Bj....

Nürmeet 2014: Die S-Chassis-Szene lebt!...

Das jährliche Treffen der S-Chassis-Szene mit Teilnehmern aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und Luxemburg, auch kurz genannt “Nürmeet”, fand 2014 bereits zum 12. Mal statt und seine Popluarität scheint ungebrochen. Eine im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gewachsene Anzahl an S12, S13, S14 und S15 machten sich auf den Weg ins tiefe Eifeltal, in dem der beschauliche Ort Niederheckenbach liegt. Doch was sind eigentlich die Beweggründe für einen Besuch auf dem Nürmeet? Der Austausch mit anderen Besitzern, die man bisher möglicherweise nur aus dem Forum SXCE.de her kannte. Das Begutachten der Wagen, Fachsimpeleien und Benzingespräche, eigene Ideen zu präsentieren oder sich inspirieren zu lassen und dazu natürlich die erstklassige Verpflegung vom Grill sowie das abwechslungsreiche Abendprogramm samt obligatorischen Vorstellungsrunden am Freitag-  und Samstagabend zu genießen.   Ebenfalls zur Tradition gehören der gemeinsame Ausflug über die Eifelstraßen  am Samstag sowie die Fahrt zur Nordschleife, die dann von vielen auch für eine Runde auf der Strecke genutzt wird. Das Nürmeet ist trotz des diesjährigen Wachstums ingesamt ein kleines, aber feines Autotreffen geblieben, das seinen ganz individuellen Charme aus der Mischung von PS-Geflüster, Lagerfeuerromantik und Familienausflug besitzt und deshalb für ein harten Kern seit Jahren einen festen Termin im Kalender darstellt.   Auch wenn dieses Jahr das Wetter am Haupttag, dem Samstag, nicht wirklich berauschend war, hinderte das die Teilnehmer nicht daran, die ehemalige Wiese (mittlerweile mehr ein Schotterplatz) vor dem Jugendheim in Niederheckenbach zu stürmen und sich ganz der Leidenschaft nach Turbos, Felgen und Bodykits hinzugeben. S15³ Rocket Bunny-S13 Nürmeet ohne Noud und seine RB25-S13: Onvorstelbaar! So dezent können 412 PS aus 1.8 Liter Hubraum aussehen… S14a mit der richtigen Höhe, passenden Felgen und erstklassiger Stickerauswahl. Hecktrick: S15, S13 Silvia, R32 und der Rest S14 bzw. S14a. Die NoName-Heroes waren ebenfalls zu Gast und...

JDM Bremen Season End 2013...

Das Bremer Pendant zu den regelmäßigen JDM-Hamburg-Treffen, lud am vergangenen Samstag zum norddeutschen Season End ein. Die Veranstaltung wurde auf einem, nahe der Autobahn gelegenen, Parkplatz einer bekannten Möbel-Kette abgehalten. Rund 350 Fahrzeuge aus der ganzen norddeutschen Region zählte der Veranstalter. Selbst einige Teilnehmer aus dem angrenzenden Nordrhein Westfalen fanden den Weg ins nächtliche Bremen. Fans japanischer Autokultur kamen absolut auf ihre Kosten. Neben diversen Honda Modellen, Skylines und Imprezas, gab es einige PS-Monster zu bestaunen, wie diese Singleturbo Supra, welche mit einer wahnwitzigen Motorleistung von weit über 800 PS für Furore sorgte ! Das Wetter in der Nacht zum Sonntag war glücklicherweise auf unserer Seite. So liess es sich bei milden 15 Grad recht angenehm durch die Oktobernacht schlendern. Auch Tobias Hinrichs vom Team Hinritech Performance verschlug es nach Bremen. Neben seiner PS13 versorgte er interessierte Besucher mit diversen Produkten aus seinem Online Shop. Ein Traum in blau. Dieser Vertreter der S-Chassis Riege, kam mit stylisch weißen Sneakern der Firma Rota daher. Schuhgröße 18 mit besonders griffiger Sohle -> gefällt ! Honda Civic in schön : Der USDM-Style scheint auch langsam hier in Deutschland angekommen zu sein und hat seine ersten Anhänger für sich gewinnen können. Letzte Woche noch am Ring beim Nürmeet anzutreffen, trafen wir Stefan und seine schicke S13 nun in heimischen Gefilden erneut. Für besonderes Aufsehen sorgte der mobile Leistungsprüfstand. Hier hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, innerhalb weniger Minuten die genaue Leistung ihres Fahrzeugs ermitteln zu lassen. Das Team rund um JDM-Bremen hat mit dieser Veranstaltung meines Erachtens nach ein stabiles Fundament für kommende Treffen dieser Art im norddeutschen Raum gesetzt. Die sehr entspannte Atmosphäre und das gesittete Verhalten der Besucher, hat bei uns einen absolut positiven Eindruck hinterlassen. Bremen, wir kommen wieder ! Dominik Jahnke – USED4.net  ...

Nürmeet 2013: Nice People, great Cars, good Times

Etwas später im Jahr als gewohnt, aber deswegen nicht weniger lustig, interessant, aufregend und sättigend. Das war das Nürmeet 2013 in Kurzform. Und hier das Ganze dank Daniel auch noch in Miniatur: Mittlerweile 10 ganze Jahre existiert diese Veranstaltung des Forums SXCE.de nun schon, ununterbrochen wohlgemerkt. Anfangs noch auf einem Jugendzeltplatz in Bonn, ab dem Jahr 2008 dann im idyllischen Eifelörtchen Niederheckenback, beinahe in Rufweite zum Namensgeber des Treffens: Dem Nürburgring. Im Laufe der Jahre hat sich ein harter Teilnehmerkern herausgebildet, für den das Nürmeet eine sehnlichst erwartete Pflichtveranstaltung ist. Dazu kommen jedes Jahr neue Gesichter und alte Bekannte, die in mehr oder weniger großen Abständen immer mal wieder vorbeischauen. Abwechslung, eine freundliche und friedvolle Atmosphäre, interessante Gespräche und immer wieder neue Projekte sind garantiert. Neben dem zehnjährigen Jubiläum gab es 2013 noch eine weitere Besonderheit: Zum ersten Mal wurde das Nürmeet nicht mehr von Alex und Incifer veranstaltet… …hier übrigens beim Anschneiden des Geburtstagskuchens, der von ihren offiziellen Nachfolgern Nils (grinsend im Hintergrund) und Tina gebacken wurde. Alex und Inci können sich auch ganz gelassen in den Ruhestand begeben, denn die beiden “Neuen” haben ihr erstes Nürmeet bravourös gemeistert: Ganz gleich, ob es sich dabei um die Verpflegung oder die verschiedenen Programmpunkte wie die Ausfahrt samt Gruppenfoto, die allabendliche Vorstellungsrunde oder den Ausflug zum Nürburgring am Sonntag handelte, alles hat einwandfrei funktioniert und viel Spaß gemacht. Danke. 🙂 Für die frostigen Nachttemperaturen konnte niemand etwas, aber immerhin ergaben sie ungewohnte Motive… Wie bereits thematisiert, ist es die Mischung aus Altbekanntem und Neuem, die das Nürmeet so interessant macht. So ist zum Beispiel Adams S14 seit Jahren auf einem extraklassigen Niveau, Optik, Technik und den Allgemeinzustand betreffend. Besonders bemerkenswert, weil Adam seinen “optimierten” Wagen äußerst sportlich zu bewegen vermag und dies auch regelmäßig praktiziert. Die kurvigen Landstraßen rund um Niederheckenbach schwärmen jetzt noch von dem grauen Geschoss… Andere Wagen kommen dagen wie aus dem Nichts und hinterlassen umso mehr Eindruck. Wie zum Beispiel dieser besonders edel und sauber aufgebaute S15… Aber auch Nouds europaweit gefeierter RB25-S13, der bekanntlich auf seine Mutter zugelassen und dazu noch unser Titelheld ist, war selbstverständlich wieder vor Ort: Nicht zu vergessen Mr. Low, seinen Eltern auch als Marcel bekannt, mit seinem “wie ist er nur hier hergekommen!?”-S13… Weitere außergewöhnliche Exemplare gefällig? Bitte sehr… Flo’s 19″-Monster: Grandiose Optik und wahrscheinlich Bremswege aus 100 km/h unterhalb 30m. Oder Stefans Traum eines Kouki-SX… Der Beweis, dass man viel erreichen kann, wenn man konsequent bleibt. Ein spezielles Feature über diesen S13 findet ihr bald auf dieser Seite. Ich möchte nun schließen mit den Worten: “Mein Name ist Niels, im Forum heiße ich nielssan. Das ist mein 11. Nürmeet, ich war also bei jedem bisherigen dabei. Und so wie es aussieht, wird sich daran auch in Zukunft nichts ändern.” Niels Kreischer – USED4.net Das Nürmeet, eigentlich ein Pflichttermin für jeden, der dem S-Chassis verfallen ist.  Aber nicht nur für die, hier ist jeder willkommen, sogar Aussteiger wie ich. Das Treffen lebt nicht von den Autos, sondern mit ihnen. Hier steht die gute Zeit mit Gleichgesinnten an erster Stelle, so werden neben den Autos Benzingespräche geführt und abends beim Grillen in der Runde, lernt man die Menschen hinter den Autos kennen. Durch diese Mischung aus Autotreffen und einer Atmosphäre, die einer Klassenfahrt ähnelt, entsteht ein familiäres Gefühl, welches mich nach einjähriger Pause wieder dorthin zurück lockte. Es ist schwierig für mich, dieses Treffen in Worte zu fassen, ich denke anderen Teilnehmern geht’s ähnlich, denn es passiert recht viel in relativ kurzer Zeit. Freitags die Anreise zusammen mit einem ersten Beschnuppern, dann Samstag die Ausfahrt und das SXCE-Quiz, welches von unserem Niels und seiner Freundin Yvonne (ebenfalls S13-Besitzerin) nett inszeniert war. Der Sonntag steht dann ganz im Zeichen des Rings und leider auch des Abschieds, zumindest für die Ersten. Andere, denen der Abschied noch schwerer fällt, bleiben gar bis Montag. Hervorheben möchte ich, dass es auf dem Nürmeet sehr gesittet zugeht....

Japfest 2013 @ Mondello Park IRL...

Das Japfest dürfte man in etwa als das irische Pendant zu unserem Reisbrennen ansehen. Das Motorsport-Spektakel findet auf Irlands wohl berühmtester Rennstrecke “Mondello Park” statt und umfasst neben einem Show & Shine Contest und diversen Time-Attack-Sessions die fünfte Ausgabe der Irish Drift Championship, kurz IDC. In diesem Bericht führe ich euch über das belebte Infield-Areal, um euch einen Eindruck über die irische Fahrzeugszene zu verschaffen, denn hier wird der Begriff Show & Shine etwas anders interpretiert. The Japfest could be the irish version of our Reisbrennen. This motorsport spectacle took place at Ireland’s most famous race track, the “Mondello Park” and included next to a Show & Shine contest and several Time Attack sessions, the fifth edition of the Irish Drift Championship, in short IDC. I will show you around the trough the busy infield-area in this report, to provide you an insight about the irish car scene, as the term “Show& Shine” is being intepreted quite differently.   Mal ehrlich, was verbinden wir mit Show & Shine ? Richtig, bis zur Unkenntlichkeit verspachtelte Fahrzeuge, die mit  übergroßen Audio-Ausbauten, Airbrush Lackierungen und großen Chromfelgen protzen.  In Irland weht der Wind anders…ganz anders. Klar, auf Hochglanz polierten Lack und überdimensionale Chromfelgen gibt es auch hier, jedoch wirkt es meines Erachtens nach wesentlich authentischer, wenn nicht gar stylischer. Natürlich liegt dies alles im Auge des Betrachters, aber wenn ihr mich fragt, fasziniert der oben gezeigte 180SX auf SSR Professors mehr als ein 30.000€ Dragon Theme Hyundai Coupe Projekt. Versteht ihr, was ich meine ? Let’s be honest; What do we recall when we hear Show&Shine ? Correct, plastered vehicles beyond recognition with oversized audio systems, airbrush art, und chromwheels. It’s a different story in Ireland. Totally different. Obviously, the highly polished paint and the oversized chrome...

Of Dreams and Legends: Daikoku Futo...

Wenn man im Großraum Tokyo auf der Jagd nach seltenen Autos ist, landet man früher oder später auf der Bayshore Route. Diese Autobahn führt einmal an der Küste von Yokohama nach Chiba an Tokyo vorbei. An den zahlreichen Parkplätzen entlang des “Wangan” kann man immer den ein oder anderen schönen Wagen finden, jedoch hat man die größte Chance unsere Objekte der Begierde auf Daikoku Futo, einem großen Rastplatz zwischen Yokohama und Haneda zu treffen. Am Wochenende versammeln sich hier die Freunde schneller Wagen und auch ich konnte zusammen mit meinem Kumpel Jörg, der ebenfalls beruflich in Tokyo war, am Wochenende einen Blick auf die berühmte Szenerie werfen. If you are in the greater area of Tokyo and on a hunt for rare cars, you will sooner or later find yourself on the Bayshore Route. This highway runs on the coastline from Yokohama to Chiba past Tokyo City. You always can find the one and other nice car on the numerous parking spaces along the “wangan” but you get the biggest chance of finding our objects of ambition on Daikoku Futo a big parking space between Yokohama and Haneda. Friends of fast cars will meet there on the weekend and I was also able to take a look together with my buddy Jörg, who also was on a business trip to Tokyo. Kaum in Daikoku angekommen, waren wir auch schon gefangen von der Location und den Wagen. Just arrived at Daikoku we already were trapped in the Location and the cars.   Das erste Auto, das mir in den Sucher kam: R34 GTR in “Bayside Blue”. First car to get in my viewfinder: R34 GTR in “Bayside Blue”.   Kaum 10 Meter weiter stand diese Supra in einem top Zustand. This Supra in mint condition...

HKS Garage R Singapore...

Wieder einmal hieß es für mich: “Auf nach Asien!” Diesmal stand der Stadtstaat Singapur auf dem Plan. Singapur an sich ist mit etwa 5 Millionen Einwohnern ein eher kleiner Staat und doch ist er nicht ganz unwichtig, auch für uns “Verrückte”. Hat sich dort mit HKS doch eine Schmiede feinster Automobilkunst errichtet, die unter anderem für ihre Rennsporterfolge in Sepang und anderen Rennstrecken Asiens bekannt ist. Nissan R35 GTR HKS Kaum vor Ort angekommen, war ich schon voll in meinem Element. Evos, GTRs, GT86, Silvias – alle waren sie da, um sich vom fähigen Team der Garage R Jungs versorgen zu lassen. Leider standen die meisten Wagen dicht an dicht, aber schließlich handelt es sich hier um eine Werkstatt, also was erwartet man? Die Jungs begrüßten mich freundlich und gaben mir die Erlaubnis, mich mit meiner Kamera vor Ort frei zu bewegen. Doch bevor wir zum Wesentlichen kommen, einige Impressionen aus dem Verkaufsraum ob es nun Felgen, Luftfilter, Fahrwerke, oder jegliche andere Art von Performance Teilen ist, hier wird man fündig, nicht nur was das HKS Sortiment angeht. Dieser Turbo könnte demnächst in einem der Evos vor der Tür seinen Dienst verrichten. Und genau dort zog es mich im Anschluss hin. Mitsubishi Evo X Dieser Wagen war vor Kurzem noch in Sepang und hat dort beim “Time to attack” Festival in der Klasse “Super Street Turbo 4WD” den Ersten Platz belegt. Wie man sieht, steckt in dem Wagen Einiges an Arbeit. Vor Ort standen auch diverse Driftfahrzeuge, allen voran diese Falken Silvia “Frankenstein” mit 2JZ-Motor. Leider war es auch hier beinahe unmöglich Bilder des gesamten Autos zu machen. Falken S15 Silvia Die Jungs von Garage R haben Einiges am Chassis verändert um den 2JZ überhaupt vernünftig einbauen zu können. Dieser BRZ mit Turbo stand...

Black and Green: Ein Monster namens Silvia

Man schreibt das Jahr 1999: Der Firma Nissan geht es schon seit einigen Jahren nicht so besonders und Verluste stehen auf der Tagesordnung. Noch im gleichen Jahr erfolgt daher auch die Not-Fusion mit Renault. Die neue Firmenleitung konzentriert sich daraufhin mehr auf die Brot-und-Butter-Autos, um nach der langen Durststrecke in den 90ern endlich wieder Geld in die Kasse zu spülen. Hauptsächlich aus diesem Grund, aber auch bedingt durch sinkende Verkaufszahlen der S14/a- und der Z-Baureihen, wird das Angebot an bezahlbaren Sportwagen stark reduziert. So kommt es schließlich, dass das Modell S15 der bislang letzte Erbe der S-Chassis-Plattform sein wird. Und obwohl dieser Wagen in seinen verschiedenen Ausbaustufen als Sauger (Spec-S), Klappdachcabrio (Varietta) und ernstzunehmender BMW-M oder Audi-S-Konkurrent (Spec-R) eine große Bandbreite abdeckt und faszinierende Technik bietet, ist die Blütezeit der Sportcoupés der 90er Jahre unwiederbringlich vorbei.  Der S15 wird auch nur ganze drei Jahre angeboten und kommt auf keine hohe Stückzahl, was auch nicht weiter verwundert, wann man bedenkt, dass er nur noch im Heimatmarkt Japan und in den ebenfalls links fahrenden und mit einer hohen Affinität für japanische Wagen ausgestatteten Ländern Australien und Neuseeland (hier jeweils als Nissan 200 SX) bestellbar war. Was der übrigen Welt damals entging, zeigt die Silvia von Arndt (für ihn und viele andere S15-Besitzer ist das Auto weiblich), ein Spec-R Modell Bj. 99. Spec-R steht für satte 250 PS aus dem überarbeiteten SR20DET, 6-Gang-Getriebe, serienmäßige Ladedruckanzeige an der A-Säule, Torsen-Diff und eine speziell verstärkte und versteifte Karosserie. Auf dieser bereits serienmäßig leistungsfähigsten Version des S-Chassis lässt sich natürlich gut aufbauen. Arndt´s Silvia wurde bereits vom Vorbesitzer mit einigen edlen Teilen verfeinert und in Schwarzmetallic lackiert, das in der Sonne aber auch stark an Audis Lavagrau erinnert. Wie man sehen kann, setzt Arndt gerne neongrüne Akzente. Wie passend, dass das .net im USED4-Schriftzug die gleiche Farbe hat. 😉 Dass er und seine Freundin bei der Farbwahl durchaus konsequent sein können, beweist dieses Bild… Er besitzt seine Silvia nun seit März diesen Jahres und hat (wie beinahe alle S-Chassis-Besitzer) noch große Pläne mit seinem Wagen. Domo kann es kaum erwarten… Wir bleiben daher am Ball und sollte das schwarz-grüne Monster weiter mutieren, werden wir hier live berichten. 🙂 Bis dahin verbleiben wir aber mit einigen Tag&Nacht-Impressionen dieses schicken Ungeheuers, nach dem sich kleine und große Jungs umdrehen… Die Spec-List: Works Emotion Felgen: Fronts 18×9.5×30 and Rears 18×9.5×20 Tein Gewindefahrwerk Kakimoto Catback 3″ Anlage HKS Luftfilter HKS Front pip Separated elbow Stahlflex Turbo-Leitungen Stahlflex Bremsleitungen Walbro fuel pump Apex Front Mount Intercooler kit Power Enterprise “in car” boost controller EP-Racing carbon centre console surround Subframe locking collars Custom Bodykit Driftworks Tensionrods Pioneer AVH2400BT Leistung ~300 PS   Niels Kreischer –...