We Write the Streets Zero – Making Of...

Dieser Artikel soll nicht nur eine Einleitung zu unserer beginnenden Asien- Motorsport-Dokumentation werden, sondern vielmehr unseren Freunden von Format67.net gewidmet sein. Ich hatte die Ehre, mit Daniel Michaelis (Director, Art-Director, Digital Filmmaker), Willi Fast (Co-Director, Public Relations Executive), Salvatore Chiavetta (Assistent und der Mann an der Geige 😉 ) sowie dem mitgereisten und unterstĂŒtzenden Kevin Hettel, einen Trip nach Malaysia unternehmen zu können. Anlaufpunkt war wie beim letzten Mal mein Freund, Rog Stadelmann, in Kuala Lumpur. Diesmal sollte es aber tiefer in den Motorsport , die Scene und hinter die Kulissen gehen, um zu sehen und zu lernen! Uns fĂŒhrte es tief in die malaysische Driftscene, zu einer verrĂŒckten Shakotan Bande, beleuchteten ProtonÂŽs, Supercars und in die Untiefen der WerkstĂ€tten und Garagen. Sicherlich wird jeder von euch den Namen Format67 schon einmal gehört haben. Doch was es mit den Jungs auf sich hat, wissen die Wenigsten. Genau wie wir verfolgen sie das Ziel, in Deutschland etwas zu bewegen. Und wie kein anderer haben sie es wirklich geschafft, sich auch ein internationalen Namen zu machen. Ich ziehe meinen Hut vor den Jungs, da sie permanent die richtige Nase fĂŒr Trends beweisen und dies wie kein anderer auch verkaufen können. Man muss einfach hochachtungsvoll sagen, dass sie jetzt schon vielen weit voraus sind, im hinterherhinkenden Deutschland. Auf gleich hohem kreativen Niveau mit Asien und den Staaten halten sie die Fahne Deutschlands hoch und schreien in die Welt hinaus: „Hey Leute
seht uns an! Wir sind aus Deutschland und bei uns ist es MEGA GEIL!“ Angefangen wie viele anderen auch, aber mit einer krĂ€ftigeren Portion Durchhaltevermögen und viel KreativitĂ€t, begann man 2006 mit den ersten Clips. Evt erinnern sich noch einige von euch an einen kleinen Mitsubishi Eclipse Schnippsel. Handkamera und das erste Schnittprogramm, viele Stunden Recherche in...

JDM Familie

Sicherlich brauche ich euch ĂŒber den Zusammenhalt der Scene nichts zu erzĂ€hlen. Mehr als in allen anderen automobilen Gruppierungen wird vermutlich die JDM-Scene, die sein, die sich auch am meisten braucht. Man fĂ€ngt irgendwann klein an und gerĂ€t schnell in die FĂ€nge dieses “Kultes”.  Dann passiert es ganz schnell und plötzlich hat man selbst einen dieser Exoten bei sich stehen. Waren wir vor fĂŒnf Jahren noch Noobs und heimliche Verehrer jener Automobile, die wir heute fahren, so kristallisierte sich schnell eine kleine Familie heraus. Landes- und bundesweit kennt man sich, was aufgrund des eher ĂŒberschaubaren Kreises auch nicht wirklich schwer ist. Interessant wird es aber durch “Nachbarn” im eigenen Bundesland und der nahen Umgebung. Wenn wir uns nur einmal bewusst machen, wie viele Leute wir allein in den letzten zwei Jahren kennengelernt haben und welches FamiliengefĂŒhl daraus entstand… Man gehört dazu, aber man braucht sich auch. Die kleinen Dinge im Leben verbinden. Man greift sich unter die Arme, verschafft sich Teile, verlebt Schrauberabende bei einem guten Bier und deftig Gegrilltem, so wird in unseren Heiligen Hallen nicht nur Stahl, sondern auch Freundschaften zusammen geschweißt. Dieser Artikel ist also euch allen gewidmet! Leicht haben wir es nicht. HĂ€ngen wir doch wegen Teilen manchmal Monate lang in der Luft. Ärgern uns Kleinigkeiten an und im Fahrzeug. Gibt es doch des Öfteren Probleme zu lösen. Und seien wir mal ehrlich: Ja, wir sind natĂŒrlich auch irgendwo “Automobilrassisten”. Was sagt man nicht alles gegen Fremdfabrikate, die nicht aus Fernost kommen? Uns passt nicht alles in den Kragen, 0815 schon gar nicht. Wir sind eitel und stolz. EinzelgĂ€nger sind wir. Eine verrĂŒckte Familie, die noch in den Kinderschuhen steckt, aber aktuell erwachsener wird, als ich es mir hĂ€tte noch im Jahr 2011 ertrĂ€umen lassen. “Schuld” daran ist die steigende...

Das Jahr 2012

  Das Jahr 2012… … ist fast vorbei und wir von USED4 fĂŒhlen uns erneut motiviert, euch einen kleinen RĂŒckblick ĂŒber die letzten 12 Monate zu verschaffen. Was, wo, wann und wie passierte, folgt nun aus der Sicht eines jeden Fotografen. Viel Spaß. Niels Kreischer 2012 begann fĂŒr mich direkt mit einer intimen Beziehung zu einer kleinen, knackigen Französin. Die Renault Alpine A110 meines freundlichen AutohĂ€ndlers hatte ich schon des Öfteren in der Halle stehen sehen und irgendwann bat ich dann darum, ein Feature dieses legendĂ€ren und dank einer umfassenden Restauration Ă€ußerst frisch dastehenden Klassikers machen zu dĂŒrfen. Vielen Dank, liebe Alpine. Es war mir ein VergnĂŒgen. 🙂   Die Hockenheim Historic-Veranstaltung besuchte ich 2012 zum ersten Mal und ich war kurz gesagt geplĂ€ttet von den vielen optischen, akustischen und olfaktorischen EindrĂŒcken. Dementsprechend viele Bilder machte ich dann auch und die Auswahl fĂŒr meinen Artikel und besonders auch fĂŒr das Facebook-Album fiel mehr wirklich schwer… ^^ Besonders beeindruckt hat mich die Vielfalt der Fahrzeuge (es gab einfach nichts, was es nicht gab), die bewundernswerte Hemmungslosigkeit vieler Besitzer, ihre sĂŒndhaft teuren Farzeuge um den Kurs zu werfen sowie die gleichzeitige Entspanntheit der Teilnehmer, Besucher und Organisatoren. Fazit: Eine tolle Veranstaltung – 2013 steht schon im Kalender. 🙂   Im Mai traf mich dann glatt der Schlag: Selbst langjĂ€hriger Besitzer eines S13, konnte ich die optische PrĂ€senz von MarcÂŽs Shiny Slider kaum glauben. (Den Namen verpasste ich ihm, Marc selbst zieht dagegen Purple Haze vor, der Schlingel. 😉 ) Gerade frisch aufgebaut und noch lange nicht fertig, war dieses Auto bereits zu diesem Zeitpunkt ein absoluter Showstopper und wir können es kaum erwarten, den Shiny Slider 2.0 im kommenden Jahr hier zu prĂ€sentieren: Breiter, lauter und stĂ€rker als je zuvor. 🙂   Die DriftChallenge und der...

Jun01

Track: Anneau du Rhin...

In unserer neuen Serie möchten wir Euch die Rennstrecken Europas vorstellen und aufzeigen, wie Ihr selbst in der Lage seid, im eigenen oder geliehenen Fahrzeug Eure Runden zu drehen. Eröffnen möchten wir mit einer, fĂŒr Deutsche gĂŒnstig gelegenen, Rennstrecke in Nord-Osten Frankreichs: Anneau du Rhin Mit einer GesamtlĂ€nge von ca 2.919 Metern (je nach Variante) und Ihren 7 Rechts- und 4 Linkskurven ist Sie vielleicht nicht die grĂ¶ĂŸte Rennstrecke in Frankreich, aber eine sehr schön gelegene und anfĂ€ngerfreundliche. Fertiggestellt wurde die Strecke im Jahr 1996 und befindet sich seitdem in Privatbesitz. Neben einigen interessanten Haarnadelkombinationen gibt es in Anneau du Rhin auch ausreichend gerade StĂŒcke, auf denen man Geschwindigkeiten jenseits von 200 Stundenkilometern fahren kann. (Diese Aussage bezieht sich NICHT auf den USED4 E30 318is) Hat man die etwas versteckte Waldeinfahrt zur Rennstrecke erst einmal gefunden, fĂ€hrt man ĂŒber eine asphaltierte Waldstraße auf das Eingangstor der Rennstrecke zu und muss dann noch ein paar kleine HĂ€user und Hallen hinter sich lassen bevor man im kleinen Fahrerlager ankommt. Das ist der Blick von der Boxenmauer aus ĂŒber den östlichen Teil der Strecke. Ganz hinten befindet sich die lange Zielgerade und links an der kleinen Mauer geht es Richtung Wald. In der Mitte stehen Pferde… Pferde? Auf einer Rennstrecke? Wieso nicht! Die Kollegen dort machten den ganzen Tag einen sehr entspannten Eindruck und fĂŒhlten sich, trotz des MotorenlĂ€rmes, sehr wohl in Ihrem kleinen Areal in der Mitte der Strecke. Jean-Pierre (Name frei erfunden) von der Streckensicherung in der engen Rechtskurve die aus dem Wald zur nĂ€chsten Einfahrt in den Wald fĂŒhrt (siehe unten). Das mit dem vielen Wald rund um das Rennareal ist kein Zufall. Anneau du Rhin wurde in einem ehemaligen Jagdrevier gebaut und da sich die Beute von JĂ€gern nun mal im Wald rumtreibt.....