UDC Round 4 – Finale in Kiew...

Dieses Wochenende gab es zwei große Veranstaltungen in Kiew, zum Einen die Einweihungsfeier für das Olympiastadion, das für die Euro 2012 renoviert wurde und zum Anderen fand das Finale der Ukrainischen UDC statt, was für uns ein Grund war, sich mal wieder in fremdes Territorium zu begeben. Kaum angekommen am Ort des Geschehens, konnten wir es kaum glauben, dass trotz schlechten Wetters ca. 5000 Zuschauer auf den Tribünen Platz genommen hatten und voller Begeisterung auf den Startschuss des Events warteten. UDC steht ausgeschrieben für Ukrainische Drift Championship und wird auf einem sehr professionellen Level ausgeführt. Ausgetragen wird die Meisterschaft seit 2009 und findet von Jahr zu Jahr immer mehr Anhänger, die diesem Sport nacheifern. Im Gegensatz zu der JDM All Stars, IDS oder Prodrift besteht das Fahrerlager bei der UDC fast ausschließlich aus einheimischen Fahrern, was aber nicht unbedingt bedeutet, das hier deswegen das Niveau der Fahrer niedriger ist als bei anderen Rennserien. Gefahren werden in der Saison 4 Läufe, wovon zwei in der Hauptstadt Kiew ausgetragen werden und die beiden anderen in der ca. 500 km entfernten Stadt Odessa, die direkt am schwarzen Meer liegt. Gefahren wird zu Beginn der Saison im Motodrom Kiew während die beiden folgenden Läufe auf einem Parkplatz eines großen Einkaufszentrums in Odessa stattfinden. Der vierte Lauf bzw. das Finale wird dann wieder in Kiew ausgetragen und findet wie auch in Odessa auf einem Parkplatz statt. Wie eben erwähnt, ist die Strecke, die im Finale gefahren wurde, ein abgesteckter Kurs auf einem größeren LKW Parkplatz. Der Untergrund der Strecke ist betoniert und besteht aus zwei Links- und einer Rechtskurve, was zusätzlich durch die schlechten Beschaffenheit der Fahrbahn erschwert wird. Vor dem Start des Trainings und der Qualifying-Läufe fand jeweils ein Fahrerbriefing statt, in dem auf die Clipping-Points eingegangen und...

Bergrennen Mickhausen 2011

Am 01. und 02. Oktober 2011 war es wieder soweit. Das berühmte ADAC-Bergrennen Mickhausen ging in seine 31. Runde und zog wieder etliche Zuschauer in das kleine Dorf Münster im schwäbischen Landkreis Augsburg. Dieses motorsportliche Großereignis lockt jedes Jahr mehr als 25.000 Zuschauer an die Strecke und das Starterfeld besteht, neben den deutschen Topgrößen der Bergrennszene, auch noch aus sehr vielen Startern aus ganz Europa. Dies sorgt für ein ganz spezielles und internationales Flair rund um die Rennstrecke. Wo wir bei der Strecke wären. In meinen Augen das Wichtigste. Bei dieser handelt es sich um die A16 Straße die von Münster nach Birkach führt. Der Start selber ist mitten in Münster; von da aus geht es dann über die insgesamt 2.2000m lange Waldstrecke bis zum Parkplatz kurz vor Birkach. Auf der Karte links kann man auch die einzelen Streckenabschnitte erkennen.   Im Fahrerlager, das sich über den ganzen Ort Münster erstreckte, konnte man sich die Rennboliden der einzelnen Gruppen hautnah ansehen. Das ist Motorsport zum Anfassen!   Gutes Werkzeug für das Bergrennen –  ein OPEL Kadett C Am frühen Sonntagmorgen hatten alle Teilnehmer noch mit starkem Nebel und teilweise nasser Strecke zu kämpfen. Was auf der Strecke eher unangenehm war, sorgte am Streckenrand für schöne und stimmungsvolle Lichtspiele. Diese ruhige Atmosphäre wurde dann um ca. 9:00 Uhr von den ersten Startern in tausend kleine Teile zerrissen. Der Berg erwachte zum Leben und stand von nun an keine Sekunde mehr still. Die Kühe am Streckenrand ließen sich davon nicht verunsichern oder beunruhigen. Aber zurück zum Bergrennen. Ich hab mir in einem kleinen Waldstück eine gute Stelle zum Fotografieren gesucht. Der Streckenabschnitt heißt Karussell und ist der wohl interessanteste Zuschauerpunkt an der Strecke. Der Tscheche Michl Dan in seinem sogenannten „OPEL Michl 2,8“ bei der Ausfahrt aus dem Karussell Richtung Waldkurve.   Absolut beeindruckend waren auch die Formelfahrzeuge, wenn sie mit über 200 Km/h in Richtug „RegalS“ (auch ein Streckenabschnitt) fuhren und mit einem infernalischen Sound alles zum Beben brachten. Die Akustik in so einem Wald ist wirklich ganz anders als zum Bepsiel am Hockenheimring. Etwas, das man erlebt haben muss. Mittlerweile hatte sich der Nebel verzogen und ein wunderschöner blauer Himmel blieb. Mit dem Wetter hatten die Veranstalter wirklich viel Glück dieses Jahr. Nach einiger Zeit verliess ich meine Position im Wald und arbeitete mich durch das Unterholz weiter in Richtung Zieleinlauf vor. Hier sollte gleich die Rückführung stattfinden. Das ist wenn alle Auto wieder runter fahren, nachdem sie hoch gefahren sind. Macht Sinn. Dabei war auch der oben zu sehende SUBARU Impreza GT EVO 1 von Michael Jelinek (AUT) – Geile Kiste! Ein BMW E30 darf auf keiner Rennveranstaltung fehlen, so waren auch in Mickhausen einige zu sehen. Mir hat dieser hier besonders gut gefallen. Der funktioniert nicht nur am Berg, sondern auch vor der Eisdiele. Vor der Eisdiele hat man mit diesen Kisten nicht viel verloren, besitzen Sie doch keine Straßenzulassung, aber am Berg sollte man sich wie Zuhause fühlen. Im Bild zu sehen ist ein NORMA M20 FC-Judd aus der Kategorie: „Rennsportfahrzeuge“. Neben den ganzen ultrateuren Autos gab es aber auch ein paar im erschwinglichen Preisniveau. Die Tourenwagenklasse zum Beispiel bietet einem auch mit einen überschaubaren Geldbeutel die Möglichkeit Bergrennen zu fahren. Der Berg forderte, unabhängig vom Preis des Autos, seinen Tribut bei viele Startern. Speziell bei den Formelwagen gab es am Vormittag einige Ausfälle durch Einschläge in die Streckenbegrenzung. Nachdem die Fahrer die gut 80 Höhenmeter überwunden haben und ihre Autos nicht in der Zielschickane weggeworfen haben, ging es mit gut 140 Km/h durchs Ziel. Achja, neben dem ganzen modernen Zeug gab es auch richtig alte und coole Rennkisten zu sehen. Hier ein NSU aus der eigenen Gruppe H. Unterm Strich war es ein sehr schöner Tag. Die Ausfälle auf der Strecke hielten sich Gott sei Dank in Grenzen und es wurde niemand ernsthaft verletzt. Das ganze offizielle Zeug könnt ihr auf der Website der Kollegen...

Nürmeet 2011

Das Treffen des SXCE (SX-Club Europe) findet seit 2003 jährlich im August, anfangs in Bonn, mittlerweile aber in dem kleinen Dorf Nieder-Heckenbach, ganz in der Nähe des Nürburgrings statt. Die Show-Off-Wiese ^^   Es war ursprünglich ein Treffen für alle Nissan S-Chassis-Modelle, hat sich aber im Laufe der Zeit in ein Event mit festem Stammplatz im Kalender gewandelt, bei dem man endlich alte Freunde wiedertrifft, die man sonst aufgrund der großen Entfernungen nicht ständig sieht, nette Menschen aus ganz Europa kennenlernt, Benzin quatscht, vor geöffneten Motorhauben steht, in anderen Wagen probesitzt und -fährt, Ausfahrten zu interessanten POI´s macht und natürlich auch Runden auf der berühmtesten Strecke der Welt dreht: der legendendären Nordschleife des Nürburgrings.   Nieder-Heckenbachs Einwohnerzahl verzehnfacht sich im August.   Auch die Feierei kommt nicht zu kurz, wenn man nach der berüchtigten Vorstellungsrunde („Meine Name ist X, im Forum heiße ich Y, das ist mein fünftes Nürmeet, leider wie immer ohne SX, der zerlegt zu Hause steht“) rund um das Lagerfeuer in der Grillhütte sitzt. Gerne auch mal etwas feucht-fröhlich wird beispielsweise im Anschluss einem vorlauten Toyota-Fahrer mit seinem MR-2 dank einer großen Rolle Klebeband gezeigt, auf wessen Rasen er gepinkelt hat. ^^ Der Besitzer (der übrigens einen befreundeten SX-Fahrer zum Nürmeet transportiert hat, dessen zwei S13 beide nicht fahrtüchtig sind 😉 ) nahms mit Humor und fuhr mit diesem Schriftzug sogar auf der Nordschleife. 😀   Die Stimmung ist friedlich, freundlich, offen und herzlich, jeder ist willkommen, egal ob er Besitzer eines S-Chassis ist, war oder werden will und so freuen sich hoffentlich alle Teilnehmer bei der Heimfahrt schon auf das nächste Nürmeet.   Übrigens, 2012 wird das 10. Jubiläum gefeiert und wir würden uns freuen, dann möglichst viele Teilnehmer begrüßen zu dürfen. 🙂 Das komplette Nürmeet-Album findet ihr wie immer...

Reisbrennen Oschersleben 2011

Jedes Jahr wieder pilgert alles was Rang und Namen hat zum Japaner Event der Extraklasse. Die Rede ist vom Reisbrennen, welches nun schon zum siebten Mal in Folge ausgetragen wurde. Somit verschlug es die deutschsprachige Japaner Szene am vergangenen Wochenende in den in Sachsen-Anhalt gelegenen Motorpark Oschersleben. Also machten auch wir uns dieses Jahr auf den weiten Weg nach Oschersleben, um zu schauen, was sich über das Jahr hinweg so alles in der Szene getan hat. Für meinen Teil war es das erste, richtige Treffen dieses Jahr (Schande über mein Haupt) und ich musste doch feststellen, dass es einiges Neues gibt. Zu bestaunen gab es alles was das Herz begehrt, von leicht getunten Civic Hatchbacks, über aufs Driften getrimmte Skylines und S-Chassis bis hin zu Time Attack Evos… Fast vorbei ist die Zeit, in der auf Hochglanz polierte Alufelgen und mit aufwendig lackierten Airbrushes verzierte GFK-Schürzen das Japaner-Feld dominieren. Gut, Alufelgen gibt es immer noch, allerdings sind diese heutzutage in abstrakte Farben getaucht und mit aller Gewalt in die Radkästen gedrückt. GFK Schürzen gibts fast nur noch an Nissan Coupes und heißen dort Drift-Bodykits, sind gerissen, mit Steinschlägen übersäht und mit Kabelbindern oder dem guten, alten Panzertape geflickt. Der USED-Look ist in. Auf der anderen Seite findet man bis ins Detail restaurierte und mit Kleinigkeiten modifizierte 90er Jahre Japaner, welche nur durch ihre Bremsanlage oder dem mächtigen Ladeluftkühler erahnen lassen, was letztendlich unter der Haube steckt. Doch das geschulte Auge erkennt schnell, was sich hinter dem Schein verbirgt.   Auf der angrenzenden Kartbahn wurden Monate vorher die heiß begehrten VIP-Area Karten vergeben. Getreu dem Motto : Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Einen dieser Plätze sicherte sich wohl auch der Fahrer dieses Top Secret ER34. Dieser Jahr verschonte uns der Wetter-Gott glücklicherweise mit monsunartigen Regenfällen, welche einige von euch noch aus dem letzten Jahr kennen dürften. Unterspülte Zelte, nasse Füße und miese Stimmung blieben dieses Jahr aus. Gerade am Samstag zeigte sich das Wetter nochmals von seiner besten Seite und versorgte uns mit strahlenden Sonnenschein. Der USDM-Style findet in der hiesigen Honda Szene immer mehr Anklang, was diese beiden Civics mit bravur bestätigen. Ein leider oft  belächeltes und als Opa-Kiste verpöntes Civic-Modell. Warum eigentlich? Mit ’nem schönen Satz Felgen, Dachgepäckträger und ordentlich Tiefgang kann die Limousine Einiges. Im Hintergrund sehen wir Thomas‘ S14.5, welche wir dieses Jahr auch nochmal genauer unter die Lupe nehmen werden. Skyline-Enthusiasten dürften schnell erkennen, dass es sich hierbei um einen BNCR33 GTR LeMans Limited handelt, von dem lediglich 99 Stück das Laufband verlassen haben. 96 GTRs davon im stylischen Championship Blue. Seltener als ein Ferrari Enzo? Damn right ! Wo wir gerade im Nissan-Lager sind. Diese S14a dürfte zur Zeit deutschlands breitestes S-Chassis sein. Das BN-Sports Blister Bodykit ist dafür bekannt, das Auto im Retro-Tourenwagenstil darstehen zu lassen . Lassen wir aber unseren Blick nochmals über das Auto schweifen erkennen wir, dass die hinteren ohnehin schon weit herausragenden Overfender verbreitert wurden, um den 12J Felgen mehr Luft im Radkasten zu verschaffen. Endlich mal ein ECR33, der nicht gerade weiß und vor allem nicht boned stock ist. Clutch Killers Drifter Pierre Tucholka zeigt wie es richtig geht : Tiefflug-Modus gepaart mit Work Meister S1 Felgen und Stickerbombs zeichnen dieses Auto aus. Außerdem wird dieser Skyline nicht auf Parkplatztreffen zur Schau gestellt, so wie es bei 90% seiner deutschen Kollegen der Fall ist. Die Clutch Killers grasen zur Zeit halb Deutschland ab, um ihre Driftsucht zu stillen. Weiter so Jungs ! Das Charged Import Racing Team war ebenfalls mit einer ganzen Armada von RB-befeurten Driftgeschossen vor Ort und heizte dem staunenden Publikum ordentlich ein. Besonders vom Kaido-Autosport und Streetstylez Driftmonster, mit dem Fahrer Marcel Uhlig, wird man wohl noch so einiges hören. Trotz diverser kleinerer bis größerer technischer Probleme wie zb einen zerrissenen Motorkabelbaum leistete das Team ganze Arbeit und brachte das Fahrzeug wieder zum laufen um weiterhin kräftig die Strecke zu schwärzen. Ein näheres Porträt zu...

AwesomeFest 2011 at Mallory Park (UK)...

Es ist Donnerstag, der 28.07.2011 8:45, ich stehe mit dem Auto in der Einfahrt, Zündung ist bereits an. Nocheinmal tief durchatmen und überlegen, hab ich alles dabei? Was wird mich erwarten? Ich starte den Wagen und beginne meine Reise ‚gen UK. Die ersten Kilometer begleitet mich Regen, der meinen Unmut schürt, schließlich fahre ich alleine die 3000km Distanz. Die Fahrt verläuft problemlos und unspektakulär, ich erreiche meinen Zwischenstop in London gegen 23Uhr lokaler Zeit. a tent and spare tires, what more do you need? Thursday, July 28th 8:45am,…sitting inside my car, ignition’s turned on. Time to take a last deep breath, is everything packed? What’s going to happen? I turn the key and start my trip to the UK. It’s raining on the first miles, and i’m gettin‘ even more nervous, because I have to drive all the way alone. But I arrived without any issues in London at 11pm local time. The area around the track was huge Den Freitag starte ich früh, stehe um 8 Uhr auf und mach mich bereit, heute ist der Tag: Ich werde zum AwesomeFest fahren. Eine gewisse Vorfreude beflügelt mich, als ich aus dem Hotel auschecke und aufbreche, um mich mit einem Freund aus London zu treffen. Nachdem er um 11 Uhr endlich fertig ist mit Packen, starten wir die Reise in Richtung Englands Mitte. Der Anfang verläuft zäher als erhofft und wir kämpfen uns durch einen der vielen Staus auf Londons Ringautobahn M25. Auf der M1 überholen uns bereits die ersten Nissan S13’s,…alle als Driftfahrzeuge zu erkennen, was meinen Puls deutlich beschleunigt. Die Gruppe treffen wir später auch bei einer Pause auf einem Rastplatz an. Nach einem kurzen Plausch fahren wir weiter und erreichen gegen 16Uhr lokaler Zeit die Strecke Mallory Park bei Hickley. Many cars...

2 Fast 2 Furious in der Nachterlebniswelt PM in Untermeitingen...

Am 23.07.2011 war es wieder soweit: Die Nachterlebniswelt PM in Untermeitingen bei Augsburg rief wieder zur 2 Fast 2 Furious Tunernight. Bereits zum 8. mal fand das Treffen unter dem Motto der bekannten Filmreihe statt. Das Event wurde auf einem großzügigen Areal veranstaltet: Insgesamt verteilte sich das Treffen auf die umliegenden Parkplätze, die Tiefgarage und die Discothek selbst. Zur Erheiterung der Besucher wurde auch für ein üppiges Rahmenprogramm gesorgt, das die Langeweile in Schach halten sollte. Neben den obligatorischen Disziplinen wie dB-Drag, Show & Shine und Sexy Carwash wurden auch eine Lowridershow, ein Radwechselwettbewerb für Frauen und ein Burnout Contest veranstaltet. Ausklang fand das Event im Anschluss in der Disco und in der Tiefgarage, in der auch nochmal ordentlich Gas gegeben wurde und wo auch die Pokale einen neuen Besitzer erhalten haben. Platzhirsch bei diesem Event war eindeutig die Marke VW. Die Umbauten fielen dabei eher durch einen schlichten aber soliden Stil auf. Auch Fahrzeuge bayrischer Abstammung waren gut vertreten. Trotz gelber Engel war der Wettergott nicht 100%ig auf unserer Seite und es kam immer wieder zu leichtem Regen. Im Gegensatz zum Film, der die Vorlage für dieses Event war, stellte die Japaner Fraktion eine klare Minderheit dar. Trotzdem konnte man die ein oder andere Rarität japanischer Automobilkunst bestaunen. Die ungewöhnliche Location in der Tiefgarage sorgte mit der stimmigen Beleuchtung und vielen flotten Tuning-Wagen für eine ganz eigene Atmosphäre, die andere Treffen oft nicht ganz rüber bringen können. Alle weiteren Bilder findet ihr wie immer in unserem Facebook Album. Wir wünschen euch viel Spaß und bedanken uns fürs verlinken. Johannes Holländer –...

Japan Treffen Neu-Ulm 2011...

Am Samstag den 9.05.2011 fand in Neu-Ulm – genauer gesagt in Senden – zum fünften mal das Japan Treffen statt. Diesem Ruf folgte das USED4-Team und fuhr kurzerhand mit dem Eunos und dem Impreza nach Senden, um einige Impressionen von diesem Treffen einzufangen. Leider war das Wetter unterwegs ziemlich wechselhaft und lies nur bedingt Gutes erwarten, aber beim Eintreffen in Senden stand der Wettergott schließlich auf unserer Seite und wärmende Sonnenstrahlen sorgten für hochsommerliche Temperaturen auf dem Platz. Das Event war dabei sehr gut besucht und es herrschte eine klare Dominanz einiger Marken. Vorallem die Honda- und Mitsubishi-Fraktion war stark vertreten. Wer es auf Exoten abgesehen hat kam auch auf seine Kosten: Zahlreiche Nissan Skyline, Toyota Supra, Subaru Impreza und RX7 rundeten das alles gut ab und sorgten für eine tolle Mischung flotter japanischer Sportler. Leider fehlte uns etwas Rahmenprogramm zu der Veranstaltung. Im Großen und Ganzen blieb es bei der Möglichkeit sich mit essbarem einzudecken oder seine Notdurft zu verrichten. Darüber hinaus gab es nicht wirklich „Ablenkungsmöglichkeiten“. Zudem fand das Japaner Treffen in diesem Jahr auch gleichzeitig zum letzten mal statt, was sehr schade ist, da gerade im Süden gute Veranstaltungen Mangelware sind. Direkt an der Einfahrt wurde man auf dem Platz von einem ganzen Rudel Evo’s der verschiedenen Evolutionsstufen begrüßt. Auch ein paar Nissan S13 waren anzutreffen. Die meisten davon sehr dezent gehalten. We like! Zwischen den Autos fand man immer wieder kleine Gruppen, die sich ihren Fachgesprächen hingaben oder Erfahrungen ausgetauscht haben. Ein interessanter Wankelmotor-Exot war auch dieser RX7: Außen dezent… ..und unter der Haube eine wahre Wucht. Interessant war auch dieser Toyota Carina T15,…ein eher ungewöhliches Tuning Objekt. Im Meer der Hondas gefielen uns zwei Exemplare besonders gut: Zum einen dieser cleane EK 4… …zum anderen dieser Facelift. Kampfspuren verleihen...

3. PRO- und Streetlauf IDS Sosnova (CZ)

Bevor ich euch erzähle wie es unseren IDS Jungs am Wochenende in Tschechien ging, eine kurze Ankündigung: Aufgrund des hohen Zulaufes aus dem nicht deutschsprachigen Raum, haben wir uns dafür entschieden die Bildunterschriften bei den Eventberichten auf englisch umzustellen. Dies ermöglicht den englisch sprechenden Gästen unseres Blogs auch ein paar Informationen zu den Bildern zu bekommen. So viel dazu. „Czech me out!„ Der 3. PRO- und Streetlauf der IDS Saison 2011 fand im Autodrom Sosnova CZ statt. Für die 2 unter euch die sich jetzt fragen wo das ist, kein Problem. Die Rennstrecke befindet sich etwa 100 Kilometer nördlich von Prag, unweit des Ortes Ceska Lípa und ist am besten mit einem Geländewagen oder einem Halbkettenfahrzeug zu erreichen. The track was looking pretty fast and exciting to me, which made my decision very easy whether to travel to Sosnova or not ! In der Woche vor dem Event war ich mir noch nicht sicher ob ich hinfahren soll, als ich aber dann dieses Streckenlayout sah, war eine Entscheidung schnell getroffen. Also am Samstag morgen den Wecker auf 2 Uhr gestellt, den E30 startklar gemacht und schnell die 450 Kilometer von München nach Sosnova gefahren. The pitlane was full of drifters and cars which were fairly new to me – There’s a rather big scene  growing up in europe these days. Das Fahrerlager war ziemlich bunt zusammengewürfelt, da es sich bei diesem Lauf um ein Doppelevent mit der Czech Drift Series handelte. Nach JDM Allstars letztes Wochenende ein weiteres Wochenende mit vielen neuen Gesichtern. Those Czech drifters where pretty outstanding, not just because of their funny coloured cars, no… They had very good skills, too. In the pictures above u can see Stanislav Bezouska (E36 M3), Miroslav Pecka (E36 M3) and Ladislav Bezouska (E30 / M5 engine) Diese Jungs (DriftRacing.cz) sind einem besonders aufgefallen. Sie waren so etwas wie die Lokalmatadore vor Ort und kannten die Strecke anscheinend schon relativ gut. Sie überzeugten mit tschechischer Gelassenheit und radikalen Winkeln. Driftgirl Michaela Sacherová and her BMW E30 – she even managed to qualify herself for the street twinbattles and showed some awesome sideways skills! MOAR! Auch bei den Kollegen aus dem böhmischen Nachbarland greifen nicht nur die Jungs ins Lenkrad. Michaela Sacherová zeigt den Männern so gut es ging wo es langeht und macht auch abseits Ihres BMW E30 eine gute Figur. Für Sie reichte es am Wochenende immerhin für die Qualifizierung zu den Twinbattles. Wir sind jetzt schon große Fans von Ihren Winkeln und Kurven! Back to school – at the point where Andy Jaenen and his judgeteam started to explain what to do and what not. Even Patrick Ritzmann stopped complaining about missing sausages at the breakfast buffet. Concentration scheduled ! Vor dem Start des Qualifying fand am Samstag noch das Fahrerbriefing statt, in dem auf die verschiedenen Clipping Points eingegangen wurde und die Judges rund um Andy Jaenen den Fahrern mitteilten, was Sie sehen wollen. Everything in sight – the judgeteam Die Offiziellen hatten vom Turm aus einen sehr guten Blick über das Autodrom Sosnova und beurteilten das nun beginnende Qualifying. Michael Scherr in his Nissan 300ZX was able to qualify 1st after some smokily runs on saturday afternoon. Ladislav Bezouska took the 2nd place on the grid in his supercharged BMW E30 (S38B36) Patrick „Patze“ Ritzmann in his well known Uniroyal BMW E46 super-racecar had some serious angles going on and took the 3rd place in the qualifying. Mr. Philippe Guillod (CH) caught the 6th place in his Nissan S14 – „Du kannst es schaffen!“ One of the funniest persons in drifting : Philipp Stegemann finished 13th in the qualifiying. The MPS guys were very restricted this weekend because they had no mechanics with them. Which meant that they had to handle their Nissan Skylines (R32 + R33) with care. Oliver Harsch finished 15th and was really unhappy with his result. Oli is a pretty stable drifter,...