Okt.28

Die gelbe Gefahr: BMW M3 3.8l...

Der Ur-M3 gehört mitunter zu den weltweit kultigsten Sportwagen, die trotz Stufenheck und CW-Wert eines Backsteins, dem ein oder anderen Porsche-Fahrer in der Vergangenheit schon ins Schwitzen gebracht haben. Besonders in der EVO-Version wurde der Standard-M3 dabei sogar nochmals weiter verfeinert und wer glaubt, dass es kaum besser sein kann, der kennt die folgende Kombination noch nicht. Dieser EVO-II M3 mit der Nummer 98 kam serienmäßig mit einem 220ps starken 2.3l Motor daher, was schon bei diesem Wagen als Idealmotorisierung gilt. Die Besitzerin dieses M3 hatte jedoch andere Pläne und so mutierte der gelbe Flitzer zur gelben Gefahr. Im Rahmen eines kompletten Neuaufbaus nahm die hübsche Besitzerin ihre KFZ-Schrauber Kollegen in Rauschenberg auch nach Feierabend in Beschlag, um dieses Monstrum nicht nur mit einem Käfig auszustatten, sondern auch einen 3.8l Motor aus dem M5 zu verpflanzen. Richtig gehört: Spritzwand nach hinten versetzt, Kardanwelle gekürzt, Getriebe ran an den Motor und Kabelbaum vom M5 rüber und schon wird aus einem M3 eine Fahrmaschine, die sich nur noch als purer Wahnsinn oder Spaßgarantie mit Nahtod-Erfahrung beschreiben lässt. Und als ob das nicht genug wäre, haben sich noch die Profis von Schräder Motorsport am Motor vergriffen, um ~380PS aus dem S38 Motor herauszuquetschen. Was hierbei sehr ungewöhnlich erscheint, ist die Tatsache, dass das Original-M3-Getriebe am 3.8l Motor hängt und hier tadellos seinen Dienst verrichtet. Einzig die Kardanwelle musste – wie erwähnt – entsprechend gekürzt werden, dafür ist beim Versetzen des Motors nach hinten vorne etwas Platz geschaffen worden, um die Kühlung des Triebwerks zu optimieren. Der Motor selbst sitzt dabei auf speziell angefertigten Motorlagern, da man Zubehör für solche Umbauten schließlich nicht von der Stange kriegt. Selbst bei Alpina dürfte sich wohl nie jemand an eine solche Kombination getraut haben. Wesentlich mutiger ist dabei die Platzierung des...

Gymkhana Drift Cup Finale 2011...

Willkommen auf der Drift-Etage. Bitte alles aussteigen… Einen Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes hatten sich die Veranstalter des Deutschen Gymkhana Drift Cups für das Finale ausgedacht: Die Strecke wurde auf dem Parkdeck des Loop5-Shopping-Centers in Weiterstadt bei Darmstadt aufgebaut, sodass die Zuschauer in luftiger Höhe und mit bester Aussicht ins Rhein-Main-Gebiet den spannenden Zweikämpfen um die Gymkhana-Krone zusehen konnten. Eine Besonderheit stellte dabei die Streckenbegrenzung in Form ganzer Stapel nagelneuer Syron-Reifen dar, die laut Veranstalter einen Gesamtwert von 500.000 € hatten. Aufgrund der zwangsläufig doch beengten Platzverhältnisse wurde von den Fahrern besondere Präzision und Konzentration verlangt. Ob das Bewusstein, teilweise nur ca. 1m vom gähnenden Abgrund – im Begrenzer und instabilen Fahrzustand, unter den Augen von hunderten Zuschauern, Smartphones und Kameras – den Sekundenbruchteilen nachzujagen, eine Rolle gespielt hat, ist zu bezweifeln. Denn dafür waren die Fahrten viel zu wild und die Geschwindigkeiten zu hoch. Ganz im Sinne der bereits erwähnten Zuschauer. Auch die Fahrzeuge der Teilnehmer erfüllten die Ansprüche der unterschiedlichsten Geschmäcker: Vom C-Kadett mit extremen Overfendern, über die S-Chassis in Form von zwei S13 und dem legendären V8-Pickup-Monster der Driftbrothers, je einem R33 und R34 Skyline, zu einem 190er Mercedes und last but not least den obligatorischen BMW e30 und e36, war alles vertreten, was Heckantrieb und Sperrdiff hat. Lars Verbraeken in seinem 1JZ-GTE e30 Die Driftbrothers im S13/BMW V8/Galant-Frontswap-Pickup. 😀 Champion Patrick Becker im C-Kadett: stark, leicht und wendig. Dimi Patsatzis im S13. USED4-Sticker inklusive. <3 Der spätere Gesamtcupsieger Oliver Harsch. Sehr gerne und häufig genutzt wurde auch die Möglichkeit, in einem der Boliden als Beifahrer Platz zu nehmen und eine Runde auf dem Parcours hautnah mitzuerleben. Am Freitag standen Training und die Drifttaxifahrten auf dem Programm, Samstags stieg dann die Hautpveranstaltung mit den Qualifikationen und den spannenden Finalläufen. R34...

3. PRO- und Streetlauf IDS Sosnova (CZ)

Bevor ich euch erzähle wie es unseren IDS Jungs am Wochenende in Tschechien ging, eine kurze Ankündigung: Aufgrund des hohen Zulaufes aus dem nicht deutschsprachigen Raum, haben wir uns dafür entschieden die Bildunterschriften bei den Eventberichten auf englisch umzustellen. Dies ermöglicht den englisch sprechenden Gästen unseres Blogs auch ein paar Informationen zu den Bildern zu bekommen. So viel dazu. „Czech me out!„ Der 3. PRO- und Streetlauf der IDS Saison 2011 fand im Autodrom Sosnova CZ statt. Für die 2 unter euch die sich jetzt fragen wo das ist, kein Problem. Die Rennstrecke befindet sich etwa 100 Kilometer nördlich von Prag, unweit des Ortes Ceska Lípa und ist am besten mit einem Geländewagen oder einem Halbkettenfahrzeug zu erreichen. The track was looking pretty fast and exciting to me, which made my decision very easy whether to travel to Sosnova or not ! In der Woche vor dem Event war ich mir noch nicht sicher ob ich hinfahren soll, als ich aber dann dieses Streckenlayout sah, war eine Entscheidung schnell getroffen. Also am Samstag morgen den Wecker auf 2 Uhr gestellt, den E30 startklar gemacht und schnell die 450 Kilometer von München nach Sosnova gefahren. The pitlane was full of drifters and cars which were fairly new to me – There’s a rather big scene  growing up in europe these days. Das Fahrerlager war ziemlich bunt zusammengewürfelt, da es sich bei diesem Lauf um ein Doppelevent mit der Czech Drift Series handelte. Nach JDM Allstars letztes Wochenende ein weiteres Wochenende mit vielen neuen Gesichtern. Those Czech drifters where pretty outstanding, not just because of their funny coloured cars, no… They had very good skills, too. In the pictures above u can see Stanislav Bezouska (E36 M3), Miroslav Pecka (E36 M3) and Ladislav Bezouska (E30 / M5 engine) Diese Jungs (DriftRacing.cz) sind einem besonders aufgefallen. Sie waren so etwas wie die Lokalmatadore vor Ort und kannten die Strecke anscheinend schon relativ gut. Sie überzeugten mit tschechischer Gelassenheit und radikalen Winkeln. Driftgirl Michaela Sacherová and her BMW E30 – she even managed to qualify herself for the street twinbattles and showed some awesome sideways skills! MOAR! Auch bei den Kollegen aus dem böhmischen Nachbarland greifen nicht nur die Jungs ins Lenkrad. Michaela Sacherová zeigt den Männern so gut es ging wo es langeht und macht auch abseits Ihres BMW E30 eine gute Figur. Für Sie reichte es am Wochenende immerhin für die Qualifizierung zu den Twinbattles. Wir sind jetzt schon große Fans von Ihren Winkeln und Kurven! Back to school – at the point where Andy Jaenen and his judgeteam started to explain what to do and what not. Even Patrick Ritzmann stopped complaining about missing sausages at the breakfast buffet. Concentration scheduled ! Vor dem Start des Qualifying fand am Samstag noch das Fahrerbriefing statt, in dem auf die verschiedenen Clipping Points eingegangen wurde und die Judges rund um Andy Jaenen den Fahrern mitteilten, was Sie sehen wollen. Everything in sight – the judgeteam Die Offiziellen hatten vom Turm aus einen sehr guten Blick über das Autodrom Sosnova und beurteilten das nun beginnende Qualifying. Michael Scherr in his Nissan 300ZX was able to qualify 1st after some smokily runs on saturday afternoon. Ladislav Bezouska took the 2nd place on the grid in his supercharged BMW E30 (S38B36) Patrick „Patze“ Ritzmann in his well known Uniroyal BMW E46 super-racecar had some serious angles going on and took the 3rd place in the qualifying. Mr. Philippe Guillod (CH) caught the 6th place in his Nissan S14 – „Du kannst es schaffen!“ One of the funniest persons in drifting : Philipp Stegemann finished 13th in the qualifiying. The MPS guys were very restricted this weekend because they had no mechanics with them. Which meant that they had to handle their Nissan Skylines (R32 + R33) with care. Oliver Harsch finished 15th and was really unhappy with his result. Oli is a pretty stable drifter,...

JDM Allstars Rd. 4 – Anneau du Rhin (F)...

Am vergangenen Wochenende fand in Anneau du Rhin (F) die 4. Runde der JDM-Allstars Drift Series statt. In meinen Augen ein absolutes Highlight, da es das erste mal ist, dass diese Serie einen Lauf auf dem europäischen Festland veranstaltet. Nach dem viele Fahrer bereits letztes Wochenende beim Wheelsfest am Start waren und manche schon zuvor bei JDM AllStars Rd. 3 in Malta, war es für einige das 3. Driftwochenende in Folge. Der erste Besuch der Driftserie in Frankreich hatte auch gleich das größte Starterfeld im Gepäck. Insgesamt starteten 50 Prodriver aus 10 verschiedenen Ländern aus ganz Europa. Am Freitag fand das Qualifying auf dem östlichen Teil der Strecke statt. Hierbei drifteten die PRO’s nur die 200° Rechtskurve. Für die STREET-Klasse wurde ein kleiner Parkour zusammengestellt der für die Zuschauer sehr interessant war, da man die Autos hier deutlich länger sehen konnte. Das Qualifying konnte am Freitag Abend Anthony „Scotty“ Scott (UK) in seinem Skylinepart.com Nissan S13 für sich entscheiden. Dicht gefolgt von Paul Vlasblom (NL – driftking.nl/Rialto BMW E36) und Walton Smith (IRL) in seinem beeindruckenden Jap Performance Parts SUBARU. Walton Smith in his amazing Subaru Impreza placed third in qualifying Bester Deutscher war Patrick Ritzmann in seinem Uniroyal Tyres BMW E46. Patrick „Patze“ Ritzmann was best ranked german drifter after qualifying, he placed fourth in his BMW E46 from Uniroyal Tyres Am Samstag ging es dann zur Sache. Battle-Time in Anneau du Rhin! Die Fahrer wurden von etwa 5000 Zuschauern erwartet die schon gespannt auf die teilweise 160km/h schnellen „entrys“ warteten. Was soll ich an dieser Stelle sagen? Sie wurden nicht enttäuscht. In den TOP 16 Battles traten insgesamt 8 verschiedene Nationalitäten gegeneinander an und es war wie immer richtig knapp. Zum Beispiel konnte sich Jacob Hansen in seinem Jocks Blimport Nissan S15...

Apr.06

Rennwerk Orange

Rezas Sucht nach schnellen Autos ist eine Erbkrankheit. Den BMW 2002ti in der originalen BMW-Farbe „Inka-Orange“ bekam er von seinem Vater vermacht, als dieser seine Rennaktivitäten einstellen musste, nicht zuletzt auch auf Drängen von Rezas Mutter. 😉 Dies geschah bereits vor 15 Jahren und macht man sich nun bewusst, dass Reza erst 30 Kerzen auf dem Kuchen ausblasen muss, stellt man umgehend fest, dass dieser BMW eine Jugendliebe ist. Gibt es einen größeren Liebesbeweis als echten Perserteppich? Seit 1996 nahmen sein Vater und er an Oldtimer-, Gleichmäßigkeits-, und Orientierungsrallyes teil, nachdem sie den 02 mit Hilfe eines maroden Teilespenders wieder fit gemacht hatten. 1999 wechselten sie dann die Positionen, denn Reza übernahm im Yassemi-Racingteam das Steuer und steckte die Ziele etwas höher. Nachdem der Wagen zwischen 2000 und 2001 komplett restauriert und wiederum in Inka-Orange lackiert worden war, begannen Reza und Co. 2003, die notwendigen Modifikationen an Bremsanlage, Achsen, Fahrwerk, Innenraum, Käfig und Instrumentierung vorzunehmen. Sicher nicht die schlechteste Ansicht… 2004 erfolgte dann der lang ersehnte Einstieg in den Slalomsport, bei dem sehr schnell klar wurde, dass die Fahrwerks-  und Reifenkombination vollkommen ungeeignet für diesen Zweck war. Aus diesem Grund rüstete Reza ein spezielles Slalomfahrwerk der Firma HANS FAHRWERKTECHNIK samt Sportreifen nach und aus dem gesunden, aber langweiligen Orangensaft wurde ein doppelter Wodka-O. 😀 Wer bei den abgeklebten Scheinwerfern spontan auch an andere Dinge denken muss, soll mir eine Email schreiben. 😉 Im Jahr 2006 erfolgten weitere Fahrwerksoptimierungen und die schwere Serienhaube tauschte ihren Platz gegen ein gewichtsoptimiertes GFK-Teil. Nachdem dieses Gewichtsmanko beseitigt war, konnte auch das Projekt „Bergrennen“ erstmalig in Angriff genommen werden. 2007 brachte dann ein Upgrade in der Kraftübertragung in Form eines Sperrdifferenzials und eines Getrag 5-Gang Sportgetriebes. Die Haftung wurde mit Hilfe von ATS Felgen in 8 x 13 ET1 verbessert, auf denen sich Yokohama Formel 3 Slicks sichtlich wohlfühlen. Damit diese wirklich feiste Rad/Reifenkombi auch unter die eher schmalen Hüften des 02er passen, mussten künstliche Vebreiterungen angebracht werden.                                                                                                     Overfender from Hell äääähh Holland. (In der Tat kommt Reza bei den Niederländern extrem gut an. Warum nur?) Da im Rennsport im Allgemeinen – im Bergrennsport aber im Besonderen –  jedes Gramm zuviel schmerzt, wurden 2008 die hinteren Seiten-  sowie die Heckscheibe gegen ihre federleichten Verwandten aus Makrolon ersetzt. Aus dem identischen Grund löste auch die GFK-Heckklappe ihr schweres Serienpendant aus Blech ab. Für Pragmatiker: Abrisskante             Für Liebhaber: GFK in seiner erotischsten Form Im Motosport ist Stagnation Rückschritt. Dieser einfache Satz ist ebenso wahr wie kostenintensiv. 2009 zog daher ein neuer Motor in den 02 ein, um das Leistungsgewicht diesmal von der anderen Seite her zu reduzieren, zusätzlich erfolgten weitere Fahrwerksmodifikationen und es gab einmal wieder neue Reifen, die dann im Jahr 2010 erneut fällig waren. (Man könnte fast vermuten, Reza würde mit dem 02 Driften, aber auch Gripfahren kostet Gummi.) Schwarzes Gold auf einem fünfzackigen Stern. In dieser Saison nun erfolgt eine Pause, in der Auto und Fahrer sich regenerieren und auf neue Großtaten vorbereiten wollen, um ihre bisherigen Erfolge wie z.B. den 1. Platz in Walldürn 2007 und einen sehr guten 3. Platz 2010 beim Bergslalom in Zotzenbach noch zu toppen. Wie der Titel „Rennwerk Orange“ vermuten lässt, spielt das Thema Farbe eine große Rolle und zieht sich durch das Projekt wie ein roter, pardon, orangefarbener Faden. Im Sinne der Corporate Identity tragen sowohl das Teamzelt, als auch die beiden Teamfahrräder den Farbton des 02 und Reza ist dank dieser auffälligen Lackierung in der Slalomszene bekannt wie der sprichwörtliche bunte Hund. So sehen ihn die Rehe im Wald, kurz bevor´s ….  ^^ Danken möchte Reza in erster Linie seinem Vater und seinen zahlreichen Unterstützern...

D1 Stella – Drifttraining in Monza (I)

Unser Freund und Kollege Marco Bolognese war am Wochenende bei der D1 Stella, Italiens große Driftrennserie, diese hatte ein offenes Training in Monza. Nicht nur „Bolo“ war vor Ort, auch einige Schweizer Drifter des Teams „Speedindustries“ und unser alter Bekannter Dino Rockstroh waren am Start. Dieser Trainingslauf gibt auch schonmal einen kleinen Ausblick auf den IDS Lauf in Monza (16.-18.September) , viele italienischen Fahrer sind mit BMW E92 Modellen am Start gewesen und Alain Thomet, Fahrer von Speedindustries zeigte schonmal wie sein Auto diese Saison aussieht, das Stadtwappen von Zürich ziert jetzt auch Haube und Dach des S14. Die D1 Stella fährt am 10.-11. September übrigends auch in Hockenheim, vielleicht ein netter Anlass dort mal mitzufahren. Doch nun lassen wir die Bilder sprechen: Schaut nach einem Impact aus, ging aber nochmal gut, der AE86 war letztes Jahr einige Male bei der IDS dabei Aus diesem Winkel schwer zu erkennen, Alain hat jetzt  auf Haube und Dach ads Stadtwappen Zürichs, das ist Heimatliebe. vorne im Grill schön zu erkenne, zusätzliche Verstrebungen um den Motor zu schützen. Nicht nur als Teammanager, sonder auch als Fahrer ein Ass, Don Icon im R32 Zwei der E92 M3´s nicht so spektakulär wie derjeniger der Gräff´s, aber immerhin Dino´s S14 ist sogar streetlegal Das schaut nach Leistung an der Hinterachse aus, hier fährt Mann lieber ohne Frontschürze, ist Material schonender Auch ein Rider des Speedindustries Team, in einem noch gut erhaltenem 200SX mit RB25 Noch ein schweizer Rider… dieser im S14A und gleich mit zwei GoPro´s auf dem Dach Alles andere als Stock und trotzdem Standardoptik dieser M3 aus „Bella Italia“ Schön im Bild: Die runden Kouki Rückleuchten, welche es so in Europa nie am S13 gab, leider. Tobias Welti´s S13 hat die 180SX Front mit feststehenden Scheinwerfern Einige Fans haben es zum Training geschafft, es scheint Driften etabliert sich zunehmend Wild beklebt… italienischer E92 M3 Und weils so schön war, gleich nochmal: ein bunt beklebter E92 M3… aus Italien. Die Nähe zur Schweiz macht sich im Startfeld bemerkbar. Hat er seine zweite GoPro verloren? Schnell, guter Winkel, viel Rauch. Man darf harte beim IDS Lauf in Italien und dem D1 Stella Lauf in Hockenheim erwarten Die Website des Veranstalters: http://www.drifting.it/ Vielen Dank an Bolo für die Bilder!...

Driftday Wachauring

Einen ganzen Tag auf einer bewässerten Rennstrecke driften für weniger als 100 Euro? Geht das? Und wie das geht! Am Sonntag den 07.11.2010 fand auf dem Wachauring in Melk (AUT) wieder das – bei Driftern bekannte und beliebte – „freie fahre (bewässert)“ statt. Hier kann man von 8:00 – 17:00 Uhr driften so viel man will und das für schmale 85 Euro. Was man dabei vorfindet ist genau das was den Driftsport ausmacht: Viele außergewöhnliche Drift-Kisten (vorzugsweise mit Heckantrieb) und mindestens genauso viele gut gelaunte Fahrer finden sich am Sonntagmorgen um 7:30 Uhr auf dem Geländes des Fahrsicherheitszentrums Melk zur Fahrerbesprechung ein. Nach dem obligatorischen Briefing geht es für „die erste Geilheit“ (O-Ton Thomas Leichtfried) für ein paar schnelle Runden auf die Strecke. Jeder kann sich einen kurzen Eindruck verschaffen und sehen was die eigene Karre so hergibt. Danach starten die Gruppen zu je ca. 8 Autos nacheinander zu knapp viertelstündigen Turns auf dem Wachauring. So hat man am Vormittag eine Nettofahrzeit von mindestens 50 Minuten, was nur durch eine Limitierung der Startplätze auf 50 Fahrzeuge pro Veranstaltung möglich ist. Rechtzeitig anmelden ist hier wichtig, die Plätze sind sehr gefragt. Der USED4.net BMW E46 schlug sich am Vormittag, trotz des offenen Differentials ziemlich gut. Es macht einfach brutal viel Spaß den Wagen durch die professionell bewässerten Kurven des Wachaurings zu schleudern. Richtig viel Respekt haben sich aber die Allradpiloten an diesem Sonntag verdient. Diese warfen ihre Subaru Impreza und Mitsubishi Evolution mit waghalsiger Geschwindigkeit um die Kurve und das selbstverständlich ebenso quer! Jeder der schonmal versucht hat mit einem Allradfahrzeug zu driften, weiß ganz genau wie schwierig das ist. Interessant zu beobachten waren auch die etwas exotischeren Lexus IS Modelle. Hiervon waren gleich 3 Stück vor Ort die nicht nur neben der Strecke einen...