Federal Tyres PRO AM Drift Series 2013 Rd. 1 – Speed City Kuala Lumpur Malaysia Samstag 12.01.2013 – Das Jahr ist erst wenige Tage alt und in Deutschland frieren die Leute, Schnee fällt vom Himmel und alle so „baah, nee…!“ Durch eine Reihe glücklicher Umstände, hatte ich das Glück, fast den ganzen kalten Januar in Südostasien bei sehr angenehmen Temperaturen zu verbringen. Wieder eine Reihe glücklicher Umstände sorgte dafür, dass ich dann am Abend der ersten Runde der Federal Tyres PRO AM Drift Series 2013 in Kuala Lumpur war und mir somit dieses Spektakel ansehen konnte. Ok, genug vom Wetter und irgendwelchen Reihen mit Umständen oder Zufällen – let’s go mental.. Dank Ivan Lau war es mir möglich mit dem All-Access-Pass alles genau zu erkunden und überall rumzulaufen, was ich ja ohnehin immer gerne mache. Ivan selbst ist einer der Drifter der Formula Drift Singapore und bestritt die Serie 2010 mit einem 220PS (+NOS) starken Toyota AE86. Die Location – Speed City Kuala Lumpur Austragungsort des Events (und der ganzen Serie) ist die Speed City KL. Etwa 20km südlich des Stadtzentrums von Kuala Lumpur befindet sich die etwa 25.000m² (250m x 102m) große „Performance Area“. Wem der Laden da jetzt ganz genau gehört, bzw. wer der Zuständige ist, konnte ich leider nicht ermitteln. Ist aber auch nicht so wichtig. Wichtig ist, was die große aspahltierte Fläche verspricht: MOTORSPORT FÜR ALLE! Jeden Samstag findet auf dem grauen Riesenrechteck ein Driftevent statt. Entweder ein Lauf der Federal Tyres PRO AM Drift Series (FTPDS) oder eben die vor Ort berühmt und beliebten „SatNite Drift Assaults!“ – „Gangbang-Drift“ im Volksmund. Alles in allem also eine riesen Gaudi! Nun gut, viele Buchstaben bis hierhin, wenig Action, worum geht’s? Querbeschleunigung natürlich, deswegen war ich ja da. Bei meiner Ankunft am späten Nachmittag waren die Trainings gerade vorbei und die Qualifyings waren in vollem Gange. Wegen der hohen Temperaturen finden die Events immer von 15 Uhr bis etwa 1 Uhr Nachts statt. Am nördlichen Ende der Driftarena befindet sich der Kontrollturm, auf dem es sich die Judges gemütlich gemacht haben; unter Ihnen auch Ivan Lau und Tengku Djan! Ganz groß, was die Jungs aus Fernost so alles anschleppen, um es mit möglichst hoher Geschwindigkeit um die engen Kurven des Kurses zu prügeln! In seinem ersten, zugegebenermaßen sehr langweiligen Leben, muss das Areal ein Parkplatz gewesen sein. Die Oberfläche ist daher stellenweise sehr wellig, was es den teilweise sehr leichten Driftautos schwer macht, einen schnellen „Entry“ zu fahren. Wie es richtig gemacht wird, konnte man bei den meisten Fahrern dennoch eindrucksvoll beobachten. Wem es bis hierhin noch nicht aufgefallen ist: FUNCTION > FORM! Nissan Cefiro – wegen seiner vier Türen und dem akzeptabel proportionierten Kofferraum ein beliebtes Alltagsauto im asiatischen Raum. Manche Fahrer und Autos blieben mir aufgrund ihrer Auffälligkeiten gut im Gedächtnis. Oben zu sehen die V8 befeuerte Nissan S15 von Bullzai! Er konnte später einen sehr guten 3. Platz in der PRO-Klasse einfahren. Aber auch bei den Boys in der NOVICE-Klasse ging es gut ab. Das Niveau vor Ort ist absolut beachtlich und so behaupte ich, dass die besten Fahrer der NOVICE-Klasse es durchaus mit verschiedenen europäischen PRO’s aufnehmen könnten. Im Bild ein klassisch schönes S-Chassis, pilotiert vom gerade mal 16 Jahre alten Timothy Yeo aus Malaysia. Am Rand der Strecke das typische Bild. Es wird geschraubt, repariert und Fachwissen ausgetauscht. Irgendwann wurde es Nacht und die Anzahl der Besucher vor Ort stieg von Minute zu Minute an. Immer mehr Menschen versammelten sich rund um den Kurs oder eben an den vielen Essständen entlang der Strecke. Hier gibt es unfassbar viele verschiedene, exotische und leckere Dinge für den Gaumen. Zuerst tat ich mich etwas schwer, aber mit der entsprechenden Unterstützung konnte ich mir dann auch eine gute Mahlzeit zusammenstellen. Um satt zu werden benötigte es hier gerademal 5 MYR (Ringgit) was in etwa 1,25 € entspricht. Wichtiger als Essen? Trinken! (Kein Bier). Für etwa...
Essen Motor Show 2012...
gepostet von Dominik Jahnke
Essen Motor Show 2012 Irgendjemand hat mir mal erzählt, dass man sich die Essen Motor Show absolut sparen kann. Es würde da sehr wild und laut zugehen, sagte man mir und ich dachte mir nur: „Geil, da müssen wir auf jeden Fall hin!“ So kam es, dass sich mehr als die Hälfte der USED4-Crew, also Max, Niels, Dominik und Stefan am Samstag des 01.12. zum ersten Besuchertag vor den Toren der Essen Motor Show 2013 zum Frühschoppen traf. Mit bester Unterstützung von Martin Montag (Drift United) konnten wir dann die insgesamt 12 Messehallen stürmen, um euch mit unseren Eindrücken zu versorgen. Los geht’s: Max Pischkale „Och nee, bitte nicht Essen Motor Show“, waren meine ersten Gedanken, als ich gefragt wurde, ob ich auch Lust habe, mich samstagmorgens in aller Herrgottsfrühe aus dem Bett zu rollen. Meine letztjährigen Erfahrungen waren aufgrund des hohen Anteils an, ich nenne es mal, „deutschen 90er-Jahre Retro-Motorsports“, eher verhalten, womit ich mich letztendlich überhaupt nicht identifizieren kann. Nachdem ich mich informierte, wer was ausstellte, wurde ich jedoch schnell hellhörig und sagte zu. Da ich ganz genau wusste, dass sich der Rest der Rasselbande mit der Quertreiberei befassen würde, tauchte ich bei den Edeltunern, wie z.B. Brabus, unter. Brabus B63 – 620 Widestar In der nächsten Halle fand ich auch schon einen meiner Messe- Lieblinge, den Lexus Prototyp „TS-650“ aus der eigenen Toyota-Motorsportabteilung namens TMG. Das Datenblatt dieses Autobahnboliden lässt einen nur so mit der Zunge schnalzen und man zieht unwillkürlich Parallelen zu einem Automobilhersteller aus Ingolstadt. Ein 5L V8 Bi-Turbo mit 650 PS und 765 Nm zerren an der Hinterachse und beschleunigen das 2050 kg schwere Biest in 3,9 Sekunden auf Tempo 100. Schluss ist erst nach 320 km/h, dank eines 8-Gang-Automatikgetriebes. Eine Carbon-Keramik Bremsanlage aus dem Hause Brembo sorgt für...
USED4 around the World Tour – Kuala Lumpur Formula Drift Scene...
gepostet von Philipp Berndt
Das Tolle an unserer Zeit, ist die Tatsache, dass uns durch das Medium Internet alle Wege offen stehen, jederzeit auf jeden Kontinent zu reisen und fast jeden Menschen kennen zu lernen. An dieser Stelle trieb mich schon lange die Idee um, einfach mal einen spontanen Trip nach Singapur und Malaysia zu machen und uns in Asien die Drift Szene anzuschauen. Wie es manchmal so ist, sind die spontanen Ideen nunmal die Besten. Ergo kam es eines Tages zum spontanen Selbstversuch dieses Abenteuer zu wagen und wie es der Zufall wollte, sagte mir Rog Stadelmann von Autoselect-Motorsport – ein bekennender BNR32 Fan – in einem Gespräch: „Komm doch mal vorbei und ich zeige dir die Stadt sowie Land, Leute und die Szene“. Ein Angebot, das man nicht ausschlagen konnte. Kurzerhand wurden die Flugtickets für das spontane Himmelfahrtskommando gebucht, Hotel und Übernachtungsmöglichkeiten kann man ohnehin vor Ort organisieren und nachdem mir die Adresse von Rog genannt wurde ging es auch schon in den Flieger: Auf nach Malaysia! Nach 16 Stunden Flugzeit am Ziel angekommen, fiel unser Blick bei der Suche nach einem Taxi bereits auf einen Nissan Skyline GT-R (BCNR33). Man muss dazu sagen das es in Malaysia einfacher ist sich für diese Fahrzeuge zu interessieren und sie zu importieren und anzumelden. Das Verkehrssystem ist wie in Japan, England und Australien: Rechtslenker-Land. Rog erklärte, dass jedoch JDM-Autos á la Nissan Skyline, S15 etc. wie etwa in UK nie offiziell in Malaysia verkauft wurden. Grundsätzlich seien die Teile aber gut und günstig zu bekommen, die Versicherung sei bezahlbar und der Super Plus Sprit preiswert. Da liegt es natürlich nahe, sich einen JDM Sportler zu importieren. Der Container muss in diesem Fall auch nicht einmal um die halbe Welt geschifft werden, wie es bei einem Import von Japan nach Europa der Fall ist. Rog selbst fährt einen alten E70 Corolla, der sehr nah am Originalzustand gehalten wird, lediglich Felgen und Fahrwerk wurden geändert. Quer lässt sich dieses Auto aber natürlich am besten bewegen. Ein Vierzylinder mit Weber Doppelvergaser und der dazugehörige Heckantrieb bekommen die Kiste sehr schnell quer. Zu unserer Überraschung war der Wagen im Innenraum – entgegen der äußerlichen Originaloptik – konsequent leergeräumt und mit Vollschalen ausgestattet. Während der Beifahrer immerhin noch in einem Sitz Platz nehmen kann, hat der Kandidat auf der Rückbank einfach nur Pech und muss mit einem alten „Batman“-Kissen seinen Frieden finden. Im Klartext: Sitzplätze auslosen oder „Shotgun“-Rules. Egal ob Kultur, Moderne oder Shopping. Kuala Lumpur ist eine Megametropole. Größer, weiter, höher, besser! Den Malaien fließt Benzin durch die Adern. Überall spürt man die Begeisterung zum Motorsport. Mit dem Sepang Circuit direkt vor den Toren der Stadt oder gar den zwei Formel-1-Autos des Mercedes Petronas Teams am Eingang der berühmten Petronas Twin-Towers, sieht man schnell, dass man in Malaysia gerne an der Spitze mitfährt und zu den Ländern gehört, die die Formel 1 austragen. Nun aber zurück zum Thema! Ein FN2 Civic Type R Sedan – egal ob Serie oder von Mugen getunt – ist hier keine Seltenheit. Diese Kisten sind dort ähnlich häufig anzutreffen wie hierzulande ein Golf GTI. Fast an jeder Ecke findet sich ein solches Exemplar, mal mehr mal weniger aufgemotzt. Honda S2000 lohnen sich hier nicht nur aufgrund des sonnigen Wetters, sondern gehören zu den beliebtesten Sportlern in Malaysia! Der ein oder andere Nissan S15 findet sich auch hier und da. Enthusiasten. Gleichgesinnte. Mit den Besitzern kommt man bei dem Thema auch schnell ins Gespräch. Am Tag Vier unserer Reise, der leider auch schon unser Letzter war, besuchten wir noch Ivan Lau, einer der in der Formula Drift Asia ganz vorne mitfährt. Kurz vor einem Lauf in der Innenstadt von Kuala Lumpur trafen wir ihn und überzeugten uns selbst von seinem fahrerischen Können und warfen nebenbei einen Blick auf den Fuhrpark. Da wäre z.B. ein AE86 Levin im perfekten Drift-Outfit und einem von Tonka überarbeiteten Motor. Der 4AGE 1.6 Liter mit NOS schiebt hier...
Freies Driften der Drift Schule in Aldenhoven...
gepostet von Stefan Brencher
Aldenhoven – 25.08.2012 Jeder spricht darüber, jeder kennt einen der es schon mal gemacht hat oder wiederum jemanden kennt, der einen kennt, der es schon mal gemacht hat. Driften! Zwar nicht die schnellste, aber bekanntlich die eleganteste und eindrucksvollste Art um eine Kurve zu kommen. So geschehen letztes Wochenende auf der Dynamikfläche des Fahrtestzentrums der RWTH Aachen bei Aldenhoven.. Für Fotos hätte das Wetter nicht besser sein können und auch die Drifter hatten bei den angenehmen Temperaturen ihren Spaß. Zusammen mit Sebastian von der Drift Schule verbrachte ich den Samstagvormittag mit Fotografieren auf dem sehr großen Oval (USED4-Leser sind ja eh nicht gerade von Fakten verwöhnt) auf dem der Driftparcours aufgebaut war. Zu beobachten gab es dort die Teilnehmer des freien Driftens. Das ist eines der buchbaren Drifttrainings und erfreut sich wahrscheinlich der größten Beliebtheit. Man meldet sich rechtzeitig an, sichert sich einen der limitierten Startplätze, bezahlt und ist pünktlich am vereinbarten Ort. Dort: Driften, ganz einfach! Viele erfahrene Drifter nutzen diese Drifttrainings auch um für kommende Veranstaltungen zu trainieren. Hier ein bisschen Battleaction zwischen Hans-Jürgen (BMW E46 M3) und Dimi im E30 Pickup. Richtig schön anzusehen war dieser Toyota AE86 – USED4 what it’s build for! So ein JDM-Drifter ist bei deutschen Events aber eher die Seltenheit – der größten Beliebtheit auf solchen Events erfreuen sich nach wie vor die heckangetriebenen Fahrzeuge aus dem wunderschönen München. Slowly-Sideways – die Ingenieure dieser S-Klasse aus Stuttgart haben vermutlich keinen Gedanken an diese Art der Fortbewegung verschwendet als sie diesen dicken Benz konzipierten. Nach München und Stuttgart dürfen die Fahrzeuge aus Zuffenhausen natürlich auch nicht fehlen. Ich selber finde es auf nasser Fahrbahn schon recht anspruchsvoll so einen potenten Sportwagen mit Heckmotor und Heckantrieb quer zu manövrieren. Team Dimi & Jörg in gewohnter Dimension –...
Ukrainian Drift Championship 2012 – Second Stage ( Arena Lviv )...
gepostet von Johannes Holländer
Kennt ihr das Problem, wenn an einem Wochenende so viel passiert ist, dass ihr nichts mehr wiedergeben könnt? Genau vor diesem Problem stand ich, als ich diesen Text verfassen wollte. In einigen kurzen Worten möchte ich schon mal vorab sagen, dass der zweite Lauf der Ukrainischen Drift Championship zu den besten Events zählt, die ich jemals besucht habe! Es gab sehr viele (zum Glück glimpfliche) Unfälle und Momente in denen es richtig eng wurde, sodass von Anfang bis zum Ende die Spannung nicht nachliess. Weit über die Grenzen der Ukraine hinaus ist Lemberg beziehungsweise Lviv (Löwe) als “Stadt der schlafenden Löwen” bekannt. Die Stadt hat eine lange Geschichte, beeindruckende Architektur und die Altstadt ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Lviv war auch ein Austragungsort der Euro 2012 und es würde dafür extra ein neuer Flughafenterminal als auch ein neues Fußballstadion errichtet. Der Parkplatz vor dem Fußballstadion wurde jetzt für ein Wochenende zu einer Rennstrecke umfunktioniert und somit der Austragungsort für die zweite Runder der UDC. This is the new Football Arena in Lviv. They builded that for the Euro 2012 Wie ich schon erwähnt habe, war dieser Event sehr sehr gelungen und ich freue mich jedes Mal erneut, wenn ich eine Reise in die Ukraine antreten kann. Es war nahezu alles perfekt und das Wetter bot dieses Mal ohne Ausnahmen durchgehend Sonnenschein, der mir natürlich ein gesundes Rot bescherte. Der Kurs ist ähnlich der Strecke in Odessa vom letzten Jahr, sie wurde lediglich gespiegelt und ist von der Fahrbahnbeschaffenheit wesentlich besser. Es gab einen sehr langen Beschleunigungsstreifen und eine weit gezogene Linkskurve, die dann von einer etwas kleineren Rechtskurve abgeschlossen wurde. Beim Training haben sich viele Fahrer ( ab dem 10ten Einschlag in die Wand habe ich zu zählen aufgehört ) etwas überschätzt und sind...
Drift United Nürburgring Edition
gepostet von Stefan Brencher
3 Tage Driften – 3 Tage Action – 3 Tage wirklich volles Programm Das Wochenende ist vorbei und damit drei wirklich schöne Tage, in der bei den Driftern so beliebten Müllenbachschleife/Nürburgring. Drift United lud ein zur Nürburgring Edition und viele Freunde, Fahrer, Fotografen und Zuschauer folgten dieser Einladung, um sich das Spektakel nicht entgehen zu lassen. Hier nun meine Eindrücke vom Wochenende. Am Freitag und Samstag war das Wetter leider richtig mies und es regnete nahezu den ganzen Tag, was Axel Mack (BMW) und Rene Portz (Skyline) nicht von rasanten Twinbattles abhalten konnte. Für die Drifter war das schlechte Wetter gar nicht mal so unpassend, da sich so eine Menge Reifenmaterial sparen ließ. Hier unser Kumpel Dimi Patsatzis beim ökonomischen Seitwärtsbeschleunigen. Beim Driften auf nasser Strecke hat man aber nicht nur mit Übersteuern zu kämpfen, sondern meist auch mit Untersteuern – Markus Stegemann von MPS Engineering – MPS Racing ignorierte die physikalischen Gesetze an diesem Wochenende, was mit dem 3. Platz belohnt wurde. Für solch einen Radical (straßenzugelassen, kein Scheiß!) ist das Wetter eher nichts.. Eine S14 dagegen, wie die vom Drift-Team-NRW, hat richtig Spaß am verschleißarmen Querfahren! Am Samstagvormittag fand dann auf der gesamten Müllenbaschleife der angekündigte Guinness-Weltrekordversuch statt. Dabei ging es darum, mit einer maximalen Zahl an Autos zur gleichen Zeit und so lange wie möglich zu Driften. Bisher hielten die Kalifornier den Rekord mit 75 sich gleichzeitig drehenden Fahrzeugen. Deutschland konnte insgesamt 81 Fahrer vorweisen, welche mit ihren Drehversuchen auch erfolgreich waren und somit den Rekord nach Deutschland holten! Glückwunsch! Am Sonntag sah das Wetter dann viel besser aus und die Sonne schien schon am frühen Morgen. So konnte ich auch ganz heimlich mit dem USED4.net Yaris ein paar Runden auf der Müllenbachschleife drehen. Rene’s Skyline R33 von MPS Racing im frühen Morgentau. Später reichte es für Ihn dann zu einem hervorragenden 4. Platz. Als das Fahrerlager am Sonntag erwachte, wurden zu Anfang wichtige Vorbereitungen für die anstehenden Battles getroffen. Ich nahm derweil auf dem Beifahrersitz von Rene Portz im MPS Skyline Platz und drehte mit ihm einige Runden. Danke nochmal an dieser Stelle. Wirklich schön anzusehen war diese aus Irland angereiste Nissan S14a. Wie ich hörte, schied die Fahrerin Danni Murphy aber leider aufgrund technischer Probleme vorzeitig aus. Richtig beeindruckt hat mich dann am Sonntagmorgen die Show von Charged Import Racing. Man sah die Kollegen mit ihren beiden Driftboliden (S14 + R33) und 2 Kamerafahrzeugen (R33 + Subaru Impreza) über die Strecke fliegen. Auch Rene „The Shredder“ Portz freute sich über die trockene Strecke und ließ es richtig qualmen! Mein Lieblingsauto der BMW 635i befand sich leider ab und an neben der Strecke und kollidierte am Ende auch noch mit einer Leitplanke wobei die Front in Mitleidenschaft gezogen wurde – ich hoffe, es kommt alles wieder schnell in Ordnung! Der Überrollkäfig und die Schalensitze sind ein klarer Pluspunkt, was die Sicherheit angeht. Aufgrund des fehlenden Becherhalters, gänzlich ohne Fußmatten und der nicht vorhandenen Klimaanlage aber sicher kein Fahrzeug für den Alltagsgebrauch. USED4Drift&Fun! Sonntagnachmittag wurde es dann wieder ernst und die Battles begannen. Hier sieht man beispielsweise, wie Rohan Van Riel beim E30 an die Tür klopft, um sich nach Zucker für seinen Kaffee zu erkundigen. Pieter Van Hoorick in seinem unfassbar breiten BMW gegen Rene von MPS! Die Hountondji Driftbrothers ließen ihren Koffer auch richtg fliegen und konnten so den 2. Platz belegen. Markus Stegemann im R32 Skyline auf dem Weg zum Kampf um Platz 3. Bei solchen Battles merkt man schnell, dass man es nicht mit Amateuren zu tun hat! Ronny Thimmig im blauen E36 gegen Rohan Van Riel! Neben dem vorhin angesprochenen Ignorieren der physikalischen Gesetze, scheint Markus auch das Verbot des Parkens auf nicht ausgewiesenen Parkplätzen nicht sonderlich zu interessieren. Die Freude bei den Top 3 Fahrern bei diesem großartigen Event war riesig. „hard drifting needs hard celebration!“ – Rohan Van Riel im BMW bei der Siegesfeier vor Ort. Später im...
SportAuto High Performance Days 2012...
gepostet von Niels Kreischer
Petrus ist ein PS-Fan. Anders lässt sich das gnadenlos gute Wetter bei den SportAuto-High Performance Days 2012 am Hockenheimring nicht erklären, das sicher auch dazu beitrug, die Sitzreihen der Sachskurve und das Fahrerlager samt Boxengasse derart mit Motorsportfans zu fluten. Die Besucher bekamen bei 30° und wolkenlosem Himmel sämtliche Sinnesgenüsse und -eindrücke der automobilen Welt geboten: von höchst edel und glänzend, über tief und brutal, laut und pfeilschnell, bis zu turbopfeifend und Blow Off-zwitschernd. Es war alles dabei. Gestartet wurde am Samstag wie üblich mit dem Tuner Grand Prix, der 2012 sein 20-jähriges Jubiläum feiern konnte. In den 16 unterschiedlichen Fahrzeugklassen, angefangen von Kleinwagen bis hin zur offenen Klasse der Supersportler, konnten kleine und große Tuningfirmen ihre Produkte und ihre Kompetenz beim Einsatz derselben präsentieren. Gesamtschnellster wurde wie bereits im Jahr zuvor ein KTM X-Bow-Projektil der Firma Hohenester mit einer Zeit von 1.05,737 Min. Da das Fahrzeug aber leider im Finallauf ausfiel, ging der Gesamtsieg an den Wagen der Firma Geiger-Cars, eine Corvette ZR1, gestuert von Patrick Simon. Den zweiten Platz konnte die Firma Oettinger mit ihrem Audi TT RS erkämpfen und Bronze ging an den „Youngtimer“ der MPS-Jungs, einem Skyline R32 GT-R Alle weiteren Ergebnisse auf der offiziellen Liste der SportAuto: Klick Im Anschluss folgte eine Neuerung im Programm: Die sogenannte Back to the (Grass-)roots-DriftChallenge, in der möglichst serienmäßige RWD-Fahrzeuge den puren Spaß am Amateurdriften wiederaufleben lassen sollten. Hier tat sich sehr schnell Dennis Köhler in seinem Mazda Miata hervor, der mit seinen äußerst ambitionierten Drifts, die teilweise auch in Richtung Gras und/oder Kies gingen, umgehend zum Liebling der Massen avancierte. Mit seinem kleinen Hardtop-Roadster vertrat er in den Augen der Zuschauer wohl am ehesten den Typus des Fun-Drifters, der mit schmalem Geldbeutel, aber umso mehr Herzblut an die Sache herangeht. Dem Chefredakteur...
Fast Car Festival in Oschersleben 2012...
gepostet von Max Pischkale
11. Mai 2012 – Nach einer knapp 7 Stunden langen Fahrt von Düsseldorf nach Oschersleben (bei Magdeburg), kamen wir gegen 23 Uhr in der Motorsport Arena Oschersleben an. Nach dem Abladen des Nissan PS13 Democars von TJ-Imports,bezogen wir unsere Box, pumpten die Luftmatratzen auf und richteten unser nächtliches Domizil ein. 12. Mai – Gegen 7Uhr morgens klingelte uns der Wecker wach. Nach einem reichhaltigen und gesunden Frühstück, bestehend aus Energydrinks und abgepacktem Schnitzel auf Brötchen, wanderte der Schalter der Kamera auch schon auf ON und die Speicherkarte lief warm. Um 9 Uhr stand die Fahrerbesprechung der Drifter auf dem Plan. Neben Größen des europäischen Driftsports wie Remmo Niezen (2.v.r.) und Lars Verbraeken (1.v.r.) vom Team Falken, waren auch junge Fahrer wie der erst 18-jährige Reinhold „Reini“ Konrad mit von der Partie (3.v.r.). Organisator Martin Montag von DriftUnited leitete das Fahrerbriefing und wies die Fahrer auf Sicherheit und Koordination hin. Danach ging es zurück in die Boxen oder unter die Teampavillons, um die ausgeteilten DriftUnited Fahrzeugbeklebungen anzubringen, die letzten Feinabstimmungen an den Fahrzeugen vorzunehmen oder die Reifen nochmals zu wechseln. Remmo Niezen und Lars Verbraeken bekleben ihren Falken BMW E30 V8. Auch beim Team Stahlus werden nochmals die Reifen des E36 gewechselt. Reinhold „Reini“ Konrad bei der Zufahrt zur Driftarea mit seinem Nissan Skyline R33. Auch diese Toyota Supra hat den Weg aufs Areal gefunden. Prädikat: lecker! Um 10 Uhr startete die Driftshow auf dem abgetrennten Platz. Dominik La Roche vom Team Charged Import Racing in seiner S14a mit Rb25 Swap sorgt für ordentlich Rauch. Fehlersuche. Der RB lief scheinbar nicht ganz so wie er sollte. Der 18-jährige Teamkollege drehte saubere Runden um den Parkour. Tobias Hinrichs lies die Reifen qualmen in seinem BMW. Diese in Deutschland sehr seltene Nissan PS13 wurde von Thomas Junge (TJ-Imports) um...