Einmal Irland und zurück !

“Na Dude, was geht bei dir in den kommenden Tagen, hast du Bock mit aufn’ Kiez zu kommen?” “Moin, sicher aber können wir das vielleicht um ‘ne Woche verschieben?” “Öhm…ja klar gar kein Problem, was hastn’ vor?” “Fliege morgen nach Irland, genauer gesagt nach Dublin um mit Thomas ‘n Auto abzuholen.” “WAS??! SCHON WIEDER??!?!?! !” Zum mittlerweile dritten Mal in diesem Jahr durfte ich Thomas Junge ( www.tj-imports.com ) bei einer seiner Reisen nach Irland begleiten, um die von uns so heiß geliebten, japanischen Sportwagen nach Deutschland zu überführen. Semesterferien sei Dank konnte ich meine persönliche Reise von Hamburg nach Düsseldorf schon am Vortag absolvieren und verbrachte eine Nacht bei Olli, im wundervollen Büttgen. Olli, seinerseits Fahrlehrer, ist ebenfalls inselerprobt und wird uns auf unserer Reise begleiten. Was darf auf so einer Reise nicht fehlen ? Richtig, genügend Reiseproviant und etwas Musik, um für die lange Fahrt gewappnet zu sein. In diesem Fall handelt es sich um herkömmliche Cheddar/Salami Sandwiches und etwas Progressive House, mein Geheimtipp für lange Autobahnfahrten. Unser Shuttle-Service war weder Elfenbein-Weiß, noch von Mercedes-Benz. Der silberne 4-Türer hört auf den Namen Impreza und unterhielt uns nicht mit langweiligen Gesprächen über die aktuelle Verkehrslage in und um den Düsseldorfer Flughafen, sondern vielmehr mit seinem grollenden Boxersound, welcher sich speziell in den vielen Tunneln in Richtung Airport als absoluter Hinhörer und umgehend auch Hingucker bei den restlichen Verkehrsteilnehmern behauptete. 30min Check-In und Gepäckkontrolle später, ging die kollektive Warterei in die nächste Runde. So saßen wir also am Gate, auf den Flieger wartend zwischen Geschäftsleuten, Familien und Kurzurlaubern. Man bereitet sich auf die engen Sitzmöglichkeiten in der Kabine vor und sehnte sich nach dem ersten Getränk über den Wolken. Als wir endlich das Flugzeug betraten und unsere Sitzreihe ausfindig machten, stellten wir zu unserer Überraschung fest, dass sich unsere Plätze direkt am Notausgang befanden. Beinfreiheit auf S-Klasse Niveau – YES ! Man vertrieb sich die Zeit mit Musikhören, Getränkebestellungen und dem guten alten Mau-Mau. Nach guten 2 Stunden landeten wir im kalten Dublin und nachdem wir die Passkontrolle passiert haben, ging es raus an die frische Luft. Wir marschierten zur nahe gelegenen Tankstelle, welche sich für uns mittlerweile als der “place-to-be” am Flughafen etabliert hat. Während sich Thomas um die Kaufabwicklung des Fahrzeugs kümmerte, wanderten Olli und ich in den Tankstellen-Store und statteten uns abermals mit Proviant in Form von weiteren Cheddar Sandwiches und Softdrinks aus. Nachdem das erste Objekt der Begierde eingesackt wurde, schaute sich Thomas direkt noch eine MKIV an, welche zunächst allerdings in Irland bleiben musste. Falls ihr nähere Informationen zu diesem Fahrzeug haben wollt, meldet ihr euch am Besten bei Thomas persönlich. Ich mach hier nur die Bilder =P Da stand es also, mein ewiges Traumauto. Beinahe wäre diese 90er Jahre Ikone in meinem S-Chassis Wahn in Vergessenheit geraten, aber jetzt steht er wieder vor mir, ganz unschuldig im schlichten Silber (weitere Liebeshymnen zu diesem Urgestein sind bitte Philipps Godzilla Artikel zu entnehmen, ansonsten sitzen wir hier morgen noch =P). Ein R32 GT-R im nahezu originalen Serientrimm. Bis auf die GFK Haube und den zeitlosen und immer passenden Volk TE37, blieb der Wagen glücklicherweise von jeglichen äußerlichen Verunstaltungen verschont. Da wir noch gute zwei Stunden Zeit hatten bevor die Fähre den Hafen verließ, machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt, um uns noch das ein oder andere Guinness einzuverleiben. Leider waren sämtliche Pubs um diese Zeit geschlossen, somit mussten wir uns ein wenig umorientieren. Bevor wir endgültig ‘gen Fähre fuhren, nutzte ich die Zeit um einige Bilder vom GT-R zu knipsen. 3 1/2 Stunden Überfahrt stand uns nun bevor, somit bestückten wir uns mit Kissen und Decken, um den Aufenthalt auf den durchaus harten Bänken etwas erträglicher zu gestalten. An der sich an Bord befindlichen Bar konnten wir nun endlich das wohl verdiente Feierabendbier genießen und fanden uns bald im Land der Träume wieder. *gähn* Holyhead, 5.40Uhr morgens, leichter Regen, die Frisur…naja. Auf walisischem Boden...

Essen Motor Show 2012...

Essen Motor Show 2012 Irgendjemand hat mir mal erzählt, dass man sich die Essen Motor Show absolut sparen kann. Es würde da sehr wild und laut zugehen, sagte man mir und ich dachte mir nur: “Geil, da müssen wir auf jeden Fall hin!” So kam es, dass sich mehr als die Hälfte der USED4-Crew, also Max, Niels, Dominik und Stefan am Samstag des 01.12. zum ersten Besuchertag vor den Toren der Essen Motor Show 2013 zum Frühschoppen traf.  Mit bester Unterstützung von Martin Montag (Drift United) konnten wir dann die insgesamt 12 Messehallen stürmen, um euch mit unseren Eindrücken zu versorgen. Los geht’s: Max Pischkale “Och nee, bitte nicht Essen Motor Show”, waren meine ersten Gedanken, als ich gefragt wurde, ob ich auch Lust habe, mich samstagmorgens in aller Herrgottsfrühe aus dem Bett zu rollen. Meine letztjährigen Erfahrungen waren aufgrund des hohen Anteils an, ich nenne es mal, “deutschen 90er-Jahre Retro-Motorsports”, eher verhalten, womit ich mich letztendlich überhaupt nicht identifizieren kann. Nachdem ich mich informierte, wer was ausstellte, wurde ich jedoch schnell hellhörig und sagte zu. Da ich ganz genau wusste, dass sich der Rest der Rasselbande mit der Quertreiberei befassen würde, tauchte ich bei den Edeltunern, wie z.B. Brabus, unter. Brabus B63 – 620 Widestar In der nächsten Halle fand ich auch schon einen meiner Messe- Lieblinge, den Lexus Prototyp  “TS-650” aus der eigenen Toyota-Motorsportabteilung namens TMG. Das Datenblatt dieses Autobahnboliden lässt einen nur so mit der Zunge schnalzen und man zieht unwillkürlich Parallelen zu einem Automobilhersteller aus Ingolstadt. Ein 5L V8 Bi-Turbo mit  650 PS und 765 Nm zerren an der Hinterachse und beschleunigen das 2050 kg schwere Biest in 3,9 Sekunden auf Tempo 100. Schluss ist erst nach 320 km/h, dank eines 8-Gang-Automatikgetriebes. Eine Carbon-Keramik Bremsanlage aus dem Hause Brembo sorgt für...

Drift United : Kick Off 2012...

Mit zwei neuen Serien bringt DRIFT UNITED frischen Wind in den deutschen Driftsport – Die Serien “DRIFT UNITED Drift Series” und “DRIFT UNITED Gymkhana Battle” bieten genügend Spielraum, um Neueinsteiger und alten Hasen auf die Strecke zu kriegen und ordentlich die Reifen qualmen zu lassen. DRIFT UNITED selbst versteht sich als Label unter dem die beiden oben genannten Serien ausgetragen werden. Kick Off der Gymkhana Serie ist im Rahmen des BMW-Syndikat Asphaltfiebers vom 06.07.2012 bis 08.07.2012 in Obermehler-Schlotheim/ Thüringen. Doch wie genau funktioniert diese neue Rennserie und was zeichnet sie aus? Kein Problem, die Erklärung folgt sogleich ! In der oben gezeigten, roten Zone wird nicht gedriftet, alle restlichen “Obstacles” sind im permanenten Drift auszuführen. Wer als erster die Zielzone erreicht, gewinnt das Battle. Bei kurzzeitigem Verlassen der Strecke oder Berührungen mit der Streckenbegrenzung hagelt es Strafsekunden, welche sich letztendlich negativ auf die Endzeit im Ziel auswirken können – Hierbeit ist absolute Präzision gefragt ! Die Qualifikationen finden in Einzelläufen statt, hierbei werden die Top 16 ermittelt, welche dann im K.O.-System gegeneinander antreten. Das Spannende bei der ganzen Geschichte : Bevor sich die beiden Kontrahenten auf ihre Linie einsortieren, wird die erste Kurve im Twindrift gefahren, was in erster Linie die Spannung erhöht, aber auch den Battle-Faktor in den Vordergrund stellen soll. Außerdem ist das “King of The 4th Gear” Event rot im Kalender anzustreichen. Fahrer und Zuschauer lockt diese Veranstaltung mit vielen Preisen und einem Wanderpokal, der sich gewaschen hat. Mehr dazu auf facebook Weitere Informationen rund um das Thema DRIFT UNITED, sowie alle Termine für die Saison 2012 findet ihr auf der gleichnamigen Homepage http://www.driftunited.com/ oder via facebook http://www.facebook.com/driftunited Dominik Jahnke –...

Japan Import : Wie geht das?...

Vielen Lesern dürfte folgende Situation bekannt sein : Man durchstöbert das Netz nach gebrauchten, japanischen Sportwagen, welche hierzulande leider nur schwer bis gar nicht erhältlich sind. Japanische Autobörsen wie tradecarview oder goo-net locken mit einer kaum vorstellbaren Bandbreite an japanischen Traumwagen, in allen Leistungs- und Preisklassen. Doch wie geht man vor, wenn man sich so ein Auto auf eigene Faust importieren möchte? Im folgenden Bericht führe ich euch Schritt für Schritt durch die einzelnen Stadien des Eigenimports am Beispiel tradecarview.com. 1. Informationen/Erfahrungswerte sammeln Bevor man sich explizit für ein Fahrzeug entscheidet, sollte man sich gründlichst in den dafür vorgesehenen Internetforen über gegebene Schwachstellen, Service-Intervalle, Werkstatthandbücher und die Ersatzteile-Versorgung informieren. Warum dies vorteilhaft bei der letztendlichen Fahrzeugwahl ist, dürfte allseits bekannt sein. 2. Händler kontaktieren Und schon beginnt das Stöbern nach dem Vehikel der Begierde – Habt ihr das passende Fahrzeug gefunden, könnt ihr über die, auf tradecarview integrierte Message-Funktion, Kontakt mit dem japanischen Verkäufer aufnehmen. In eurer Nachricht an den Verkäufer sollten Fragen zum Gesamtzustand des Fahrzeugs, eventuellen Rostbefall und Serviceintervallen nicht fehlen. Bei modifizierten Fahrzeugen unbedingt auch nach dem Tuner oder einer ausführlichen Speclist fragen. Wenn es sich um ein Democar oder durch eine Tunnig-Schmiede modifiziertes Fahrzeug handelt, solltet ihr ggf. Kontakt zum entsprechenden Shop aufnehmen, um euch weitere Informationen über das Auto zu sichern. Sofern das Fahrzeug zuvor durch eine der zahlreichen Auktionshallen gerollt ist, verfügt dieses über das so genannte Auction Sheet, welches kurz und bündig Informationen über den Wagen aufschlüsselt. Am oben gezeigten Beispiel eines R32 GT-Rs sieht man klar und deutlich, über welche Ausstattung, Motor/Getriebe und Antrieb  das Fahrzeug verfügt. Außerdem gibt dieses Dokument Auskunft über eventuelle Schäden und den Gesamtzustand, welcher oben rechts im Kästchen als “Grade” verzeichnet ist. Was genau die ganzen Buchstaben und verschiedenen Gradings bedeuten,...

Tuner Check : TJ-Imports

Die Firma TJ-Imports dürfte sich mittlerweile schon fest in der hiesigen JDM-Scene etabliert haben. Wer ein marktgerechtes Import-Fahrzeug sucht und zu dem noch aus NRW kommt, dürfte bei Thomas Junge an der richtigen Adresse sein. Angefangen hat alles vor nunmehr 2 Jahren. Thomas importierte sich seinen ersten Skyline. Es handelte sich hierbei um einen ECR33 mit Automatikgetriebe. Nachdem der Skyline einen Pleullagerschaden erlitt, entschied sich Thomas, den Motor samt Automatik-Getriebe auszubauen, komplett zu revidieren und das Automatik-Getriebe durch seinen 5-Gang Kompagnon auszutauschen.Viele dürften das nun Folgende gut nachvollziehen können. Man ist mit seinem Projekt fertig, führt dieses regelmäßig und vor allem ausgiebig aus und verliert irgendwann die Lust an dem Fahrzeug. Das Ende vom Lied : Thomas schlachtete den R33. Vom Erlös bezog er aus Japan einen weiteren R33, erledigte sämtliche Servicemaßnahmen und individualisierte den Wagen mit einem Satz Felgen, Auspuff und anderen Kleinigkeiten. Spontan fand sich ein Käufer für die schwarze Perle und Thomas importierte das nächste Fahrzeug. Seit Dezember 2010 ist Thomas nun in Vollzeit tätig. Zu einem Import-Unternehmen gehört selbstverständlich auch eine Werkstatt mit dazu passender Halle. Schnell fand sich eine Bleibe in Dormagen. Jedoch platzte diese bald aus allen Nähten. Somit musste was Größeres her… Nach einer großen Umzug-Aktion im Frühjahr 2011 befindet sich der TJ-Stützpunkt nun in Korschenbroich / Glehn. Endlich war der nötige Platz vorhanden, um Kundenfahrzeuge zu betreuen, frische Imports TÜV-fertig zu machen und Ersatz-/Tuningteile zu lagern. Die Bandbreite an Fernost Raketen errinert stark an japanische Tuningschmieden wie Bee*R oder Kids Heart. Frischer Import : Dieser R34 GT-T steht schon in den Startlöchern und wartet auf seine entgültige Zulassung, damit er legal auf unseren Straßen bewegt werden darf. Thomas Arbeitsplatz ist nich nur unter den Autos : Von der Werkstatt gehts direkt ins Büro. Hier werden Kunden beraten, Verkaufsgespräche geführt, Teile und Fahrzeuge geordert. R33 GT-R V-spec einmal zum mitnehmen bitte ! Was mit diesem Baby in der Zukunft geschieht ist Ungewiss. Wir hoffen auf eine baldige Wiederbelebung ! Thomas kümmert sich nicht nur um Skylines. Auch der kleinen Schwester Silvia wird gerne mal unters Röckchen geschaut 😉 Frisch getüvt und ready to go ! Thomas zählt viele Freunde und Bekannte zu seinem Kundenstamm. Wenn man direkt an der Quelle sitzt, ist der Weg zum Import-Fahrzeug nicht weit. Die Überreste des Skylines, mit dem alles seinen Anfang nahm. Ob er nun mittlerweile seine letzte Reise in den Automobilien Himmel antrat, oder als Driftprojekt endete ist Ungewiss. Würth, WD-40 und Co., am Werkzeug wurde nicht gespart. Wer mit diesem Repertoire nicht glücklich wird, sollte sich vielleicht nach einem anderen Hobby umsehen. Wie wäre es mit Golfen oder Schach? Seit ihr schon länger auf der Suche nach einem japanischen Import-Fahrzeug oder gar jetzt auf den Geschmack gekommen, mal was anderes auszuprobieren? Dann solltet ihr TJ-Imports auf jedenfall mal einen Besuch abstatten, es lohnt sich ! Weitere Informationen findet ihr auf : http://www.tj-imports.com/ oder via facebook http://www.facebook.com/pages/TJ-Imports/148915831834562   Dominik Jahnke – USED4.net    ...

Season End @ TJ-Imports 2011...

Schon wieder ein Jahr rum?! Ouh Backe, die Saison war mal wieder viel zu kurz…Richtig, deswegen gabs ja auch schon wieder ein Season End Treffen bei TJ-Imports. Wo wurde denn diesmal gefeiert, geklönt und klamüsiert (Achtung Norddeutsch) ? Na klar, im weltbekannten Örtchen Korschenbroich, wo TJ-Imports nun endlich das passende Industriegebiet für den Fahrzeug-Import und damit anfälligen Umbaumaßnahmen gefunden hat. Wie auch schon im letzten Jahr ließen wir es uns natürlich nicht nehmen, am Season End teilzunehmen. Das Season End bei TJ-Imports ist schon seit dem ersten, relativ spontan geplanten Treffen im alten Industriegebiet in Neuss, immer etwas Besonderes in NRW gewesen.  Anscheinend so besonders, dass sich auch Autoverrückte aus Bayern, Sachsen und Schleswig-Holstein (hust) anmeldeten, um einmal mit alle Mann durch den berüchtigten Rheinufertunnel zu scheppern und gemütlich über die Kö zu flankieren. Der Enthusiasmus der Jungs ist nach der Ausfahrt meist kaum zu bremsen. Man hört von aus dem Dachhimmel rausfallenden Innenraumbeleuchtungen (Der Bee*R war schuld), wahllos anspringende Alarmanlagen und schockierten Passanten, welche es einfach nicht fassen können, dass so viele Jugendliche laute Autos fahren, bei denen sich das Steuer auf der falschen Seite befindet. Chaos hoch 9, versprochen 😀 Das Season End gestaltet sich von Jahr zu Jahr immer professioneller. Im Vorfeld wurde schon klar festgelegt, wie das Rahmenprogramm aussieht und wo die Teilnehmer ihre Fahrzeuge abstellen dürfen. In der Halle selbst wurde weitestgehend so viel Platz geschaffen, dass bequem bis zu 120 Leute dort Platz fanden. Gegen 16 Uhr trafen bereits die ersten Besucher ein und halfen bei den abschließenden Vorbereitungen, bevor die Party steigen konnte. Im Minutentakt trafen mehr und mehr Fahrzeuge ein. Das Fahrerfeld bot dieses Jahr eine bunte Vielfalt aller japanischen, hier kaum erhältlichen 90er Jahre Sportwagen. Immernoch stark dominierend ist die Nissan Fraktion, mit etlichen Skyline...

Drifttraining Weeze – 01.10.11...

Die Off-Season Drifter zieht es nun seit dem 01. Oktober wieder in das nord-westlich gelegene, verschlafene Dörfchen Weeze. Bekannt durch den Fisherman’s Friend Strongman Cup und dem Musikfestival Q-Base, hat sich der Airport Weeze zum echten Drift-Geheimtipp entwickelt und verzückt seine Besucher mit vielen Rechts-Links Kombinationen im Flughafen-Flair, mit Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h. Da ich bei diesem Event selbst hinter dem Steuer saß, habe ich mir Max Pischkale von EmPeh Fotografie mit ins Boot geholt, um mich fotografisch ein wenig zu unterstützen.   Wenn man zum ersten Mal zum Airport gelangt, sei es als Besucher oder ambitionierter Drifter, wird man von einem großen Flugzeughangar begrüßt, welcher als Fahrerlager dient. Zahlreiche Drifter aus Nordrhein-Westfalen und den angrenzenden Niederlanden machten sich samstag früh auf die Socken, um rechtzeitig 9 Uhr morgens zum Einschreiben vor Ort zu sein. Nun hieß es : Schnell Reifen wechseln, Startnummer aufkleben und ab auf die Strecke. Die Fahrer wurden in 2 Gruppen eingeteilt und bügelten abwechselnd in 20min Turns über die Strecke. Vorbei an Reifenstapeln, Grasnarben und Hangarmauern (!!!). Letzteres gestaltete sich als kleine Mutprobe unter den Fahrern, da die Strecke direkt an einem verlassenen Hangar vorbeiführt und gerade bei den Beifahrern für Nervenkitzel sorgt. Besonders wenn man für einige Sekunden eine 5 Meter hohe Betonmauer direkt vor dem Auto hat. An diesm Teilstück ist die Strecke besonders eng und wird oft von den Teilnehmern ausgelassen, um Kaltverformungen zu vermeiden. Zwischen den Turns nutzten die Fahrer die kurze Pause, um die Motoren runterkühlen zu lassen und um letzte Feinsettings vorzunehmen. Hier sehen wir Wim Lemmers (NL) Soarer JZZ31. Andere Wiederum sicherten sich eine schönen Platz in der Sonne und schauten den anderen Teilnehmern zu. Während der Mittagspause genossen Fahrer und Zuschauer das Spätsommerwetter bei gekühlten Softdrinks und warmen Fritten....

Ebisu approved S14a

Ebisu Circuit – Im Norden Japans befindet sich der, in den Bergen der Präfektur Fukushima gelegene, wohl berühmteste Ort wenn es ums Thema Driften geht. Bestehend aus den 7 unterschiedlichen Kursen Nishi, Kita, Higashi, Minami, Touge, Drift Land und School Course, bietet dieser Streckenkomplex alles, was das Drifter-Herz begehrt. Im Rahmen der Drift-Heaven Week, kann man selbst einmal Drift-Luft oder besser gesagt, verbranntes Gummi schnuppern. Die auf Ebisu befindliche Firma powervehicles lädt jede Saison zum Japan-Urlaub der ganz besonderen Art ein. Wann bekommt man schonmal die Möglichkeit, unter Anleitung der D1 Pro-Drifter Nobushige Kumakubo und Naoto Suenaga, so richtig die Reifen qualmen zu lassen? Mit dem nötigen Kleingeld lässt sich sowas im Rahmen der Drift Heaven Week verwirklichen. Was nichts anderes bedeutet, als eine Woche exzessiver Reifen- und Materialmord auf Ebisu Circuit. Wenn ihr weitere Informationen zu diesem Thema wollt, solltet ihr mal einen Blick auf die Homepage von powervehicles werfen http://www.powervehicles.com/driftlife/drift-heaven-weeks/. Passend zum Driftsport bietet powervehicles einen erstklassigen Export-Service von japanischen Driftboliden nach Ozeanien, Europa, Nord- und Südamerika an. Nach einem kleinen Umweg über Irland, wurde diese S14a von Sina nach Deutschland überführt und fand ihr neues Zuhause in Nordrhein-Westfalen Prädikat : Ebisu approved ! Das ohnehin schon sportliche Design der S14a, wird durch die Final Konnexion/D-Style Bodykit-Kombination nochmals aufgewertet und verleiht der Silhouette einen aggressiven Touch. Der originale Spoiler wurde entfernt und glücklicherweise NICHT gegen seinen großen Carbon-Bruder ausgetauscht. Da Driftbodykits ohne einen passenden Satz Felgen oft sehr protzig und übertrieben aussehen, wurde auch hier Abhilfe geschafft. Die S14 steht auf, in unseren Gefilden sehr seltenen, 18″ SSR D5R Felgen kombiniert mit 25mm Spacern. Um das sehr saubere Auftreten der S14 nicht zu verschandeln, wurde gänzlich auf übertriebene Vinyl-Dekors verzichtet. Gezielt gesetzte Aufkleber auf Motorhaube und Scheiben sorgen für das ein oder andere Highlight. Viele denken bei dem Namen Silvia an eine in selbstmitleid versunkene, 40-jährige Frau, die den ganzen Tag vor dem Fernseher sitzt, sich das RTL-Nachmittags Programm reinpfeift und Zigaretten in Kette raucht. Mir persönlich kommt sofort dieses Bild vor das geistige Auge. Wer kann diesem knackigen Hintern schon widerstehen? 😉 Wenn man sich die Daten der Speclist anschaut sollte man denken, dass man mit dem Tankstellen-Pächter per Du ist und dieser den ein oder anderen Red Bull springen lässt. Weit gefehlt, lässt man es sachte angehen, bewegt sich der Durchschnittsverbrauch zwischen 11 und 12 Litern. Im Folgenden gibts wie immer die Spezifikation der verbauten Teile, sowie einige bewegte Bilder, die uns in die Tiefen des Ebisu Touge Course führen. http://www.youtube.com/watch?v=BT7czf89C3Y 1998/5 S14 Ks, Pearl White Metallic Motor/Getriebe : Top Secret ECU GReddy T517z Turbo Uprated Fuel Pump SARD 750cc Injectors ORC Super Single Clutch 3″ Exhaust System HKS Catalyser Trust Front Pipe Greddy Oil Filter Relocation and Oil Cooler Kit Trust Front Mounted Intercooler Kit Apexi Induction Filter Z32 AFM Apexi Metal Suction Pipe Aftermarket Manifold Aftermarket Outlet Koyorad Triple Layer Radiator Fahrwerk : RG Coilovers with Swift Racing Springs Aftermarket Brake Pads Aftermarket Front Anti Roll Bar Adjustable Rear Upper Arms Adjustable Rear Rods Aftermarket LSD Aftermarket Tie Rods Cusco Front Strut Brace Innenraum : EMS Deep Dished Steering Wheel Bride Brix Recliner Willans 4 point Harness for Driver with Pads Greddy Oil Temp and Pressure Meters in “A” Pillar Pod Pivot Adjustable Shift Change Light Greddy Profec B Boost Controller HKS Turbo Timer Drift use handbrake Button Key’s Racing Shift Knob Omori Electronic Water Temp Meter Razo Pedals Nismo Door Mounted Large Boost Gauge Holder HKS Large Boost Meter Karosserie/Felgen : D-Style Side Skirts D-Style Rear Bumper Final Konnexion Front Bumper HID Headlights 18″ SSR D5R Alloys (F9J + 20 , R 9.5J + 30) 25mm spacers all round Sonstiges : SAMCO Silicone Rad Pipes Stain Mesh Turbo Water and Oil Lines   Dominik Jahnke –...