Jan.16

Renault Alpine A110: Allez les Bleus!*

Flach, leicht, flott, Heckmotor und erfolgreich im Motorsport. Was im ersten Moment wie das typische Rezept für einen Porsche 911 klingen könnte, gilt ebenso für die legendären Renault Alpine-Modelle aus dem Werk in Dieppe (in dem mittlerweile die für ihre konsequente Sportlichkeit bekannten Renault Motorsport-Modelle gebaut werden).  Diese, in den allermeisten Fällen in alpine-blau lackierten Flitzer, waren speziell in den Sechzigern und Siebzigern äußerst erfolgreich und genießen auch heute noch einen exzellenten Ruf bei Motorsportenthusiasten auf der ganzen Welt. Im aktuellen Fall handelt es sich um eine Alpine A110 („Berlinette“), Baujahr 1975. Stolzer Eigentümer ist Oliver Kraft, der sie wie einen seiner beiden Augäpfel hütet. Herr Kraft, seines Zeichens Autohausbesitzer in der Nähe von Darmstadt – Um welche Marke es sich dabei handelt, sollte nicht schwer zu erraten sein – ist ein Automensch durch und durch. Und wer jetzt vielleicht überlegt, was denn wohl der zweite Augapfel sein könnte, dem machen sicher drei knappe Worte den Mund wässrig: „Renault Sport Spider“. Aber dazu zu einem anderen Zeitpunkt mehr. Bei der Alpine von Herrn Kraft handelt es sich um ein 1300 VC-Modell, mit ursprünglich knapp 1,3 Liter Hubraum und 74 PS. Bei einem Leergewicht von eingetragenen 760 Kilo würden selbst diese schmalen Leistungsdaten für ein flottes Vorankommen genügen, aber Herr Kraft sah seinen Namen als Pflicht und Auftrag und verpasste der Alpine ein kräftigeres Herz: Einen 108 PS-Motor aus einem Renault 5 Alpine  mit zwei fetten Weber-Doppelvergasern, zuständig für die Versorgung der Maschine mit Luft und Kraftstoff.  Aufpeppt wurde das Aggregat noch mit einer schärferen Nockenwelle und der Kopf bekam größere Ventile spendiert. Übernommen wurde der Wagen vor vier Jahren von einem Händlerkollegen. Leider ist von der Historie nicht sehr viel mehr bekannt, als dass diese Alpine, wie so viele ihrer Schwestern, für Rallyes und Slalom-  oder Bergrennen benutzt wurde. Geschadet hat es ihr aber keineswegs, was für die Haltbarkeit und Solidität des Konzepts spricht. Nach dem Kauf beschränkten sich die Karosseriemaßnahmen daher auf eine Neulackierung. Dafür wurde an anderer Stelle die große Restaurierungskeule geschwungen: Erneuert bzw. optimiert wurde unter anderem das Fahrwerk, die gesamte Elektrik sowie der bereits erwähnte 1,4 Liter-Motor aus dem Renault 5 Alpine. Nach erfolgreicher Restauration bekam die A110 dann auch ein H-Kennzeichen verliehen und nimmt seitdem an Oldtimerfahrten und Gleichmäßigkeitsrallyes teil. Da mich Herr Kraft senior freundlicherweise auf eine kleine Ausfahrt einlud, kann ich sogar etwas zum Fahreindruck und besonders der Fahrzeughöhe sagen: In einem Madza-MX5 sitzt man vergleichsweise hoch und genießt die Aussicht. Spaß beiseite,  der Wagen liegt wirklich äußerst tief, ist aber relativ komfortabel gefedert, dafür aber auch laut und eng. Sportlich eben. Die Fahrleistungen sind zwar nicht überragend, aber dennoch sehr spritzig und man ist eigentlich immer schnell genug, wenn man den Motor bei Drehzahl und damit bei Laune hält. Möchte man ein Fazit ziehen, so kann man sagen: Eine wirkliche Schönheit, diese Alpine. Und dazu noch spontan, kontaktfreudig, ehrlich, direkt und ziemlich schnell bei der Sache. Was kann man mehr von einer Französin erwarten?   Niels Kreischer – USED4.net   *Hinweis für alle frankophilen USED4-Fans: Ja, eine Alpine ist natürlich weiblich, aber „Va la bleu!“ hätte doch wirklich merkwürdig ausgesehen, n`est ce-pas? 😉   Noch ein wenig mehr Alpine-Liebe gefällig? Aber bitte gerne…...

KDM: Hyundai Genesis

Wenn es um asiatische Wuchtbrummen mit Heckantrieb geht, fallen den meisten Leuten auf Anhieb die Klassiker wie Nissan Silvia, Skyline, 350z, 300zx oder auch RX7 und RX8 ein. Doch neben den „JDM“-Sportlern mischt neuerdings auch Hyundai mit „KDM“ Power mit und macht sich in den USA seit geraumer Zeit mit Rhys Millen am Steuer in der Formula D breit. Das Genesis Coupe ist hierzulande leider noch ein wenig unbekannt, bietet aber für wenig Geld einen ordentlichen Heckantrieb und zwei Motorisierungen, die auf Spaß ausgelegt sind. Entweder greift man hier zum Tuning-freundlichen 2 Liter Turbo-Vierzylinder oder setzt auf den 3.8 Liter großen V6-Sauger. Drunter gibt’s nichts und das ist auch gut so. Wer eine 120 PS Schleuder fahren will, kann sich woanders umschauen. Patrick – der Besitzer dieses giftig orangen Genesis – hat jedenfalls gleich zum V6 gegriffen und erfreut seine Nachbarn mit gesundem V6 Lärm. Der Motor macht dabei richtig Spaß und wer aufs Gas latscht, gummiert den Asphalt auch mit der sportlichen Schaltwippen-Automatik auf Anhieb. Eine Tieferlegung von 30mm vorn und hinten bringt den Koreaner dem Boden der Tatsachen etwas näher. Aktuell rollt das Coupe auf Winterbereifung herum, jedoch kommen bei sommerlichem Wetter natürlich standesgemäße Felgen und Reifen im Format 225/40R19 vorn und 245/40R19 hinten zum Einsatz. Für das Winter-Setup müssen aber 18 Zöller von MAM herhalten. Dafür fährt Patrick den Wagen selbstverständlich das ganze Jahr hindurch, anstatt ihn in einer Laube zu verstecken. Für die passende Akustik bollert ein großer Magnaflow True Dual Catback mit seinen vier 100mm Endrohren aus der Heckschürze und der großzügig dimensionierte Weapon-R Secret Air Intake unter der Haube bläst dem Ganzen mehr Frischluft in den Rachen. Die kleinen Details an diesem Wagen hat Patrick selbst in die Hand genommen: So hat er die Scheinwerfer in schickes Mattschwarz gehüllt und das Heck bis auf das Hyundai Logo leicht gecleant. Passend zur Wagenfarbe erhielten die Leuchten gleichzeitig orange Umrandungen. Damit passen auch die Details zu der orangen Komplettfolierung und das gefällt uns sehr! Insgesamt taugt uns die Mattschwarz/Orange-Kombination, die sich rund um den Wagen zieht. Damit wirkt das KDM-Coupe nochmals etwas sportlicher und rutscht nicht in die Bling-Bling Schiene ab. Fazit der Crew: Hübsches Ding! Wir freuen uns drauf wenn dieser Genesis in 2012 öfter mal im USED4-Rudel mitfährt. Alle Bilder zu Patrick’s Genesis Coupe findet Ihr in unserem USED4 Album. Text: Robert Kwiecien Fotos: Stefan Brencher...

Dez.31

Das Jahr 2011

2011 war für USED4 ein rundum schönes und vor allem sehr erfolgreiches Jahr, was wir letztendlich ebenso dem Einsatz unseres Teams als auch euch – unserern Lesern – zu verdanken haben. Die Mitglieder von USED4 waren für euch durch  halb Europa unterwegs, um euch einen Blick in die Tuning- und Driftszenen anderer Länder werfen zu lassen. Als Resümee möchten wir nun unsere persönlichen Highlights des Jahres 2011 präsentieren und hoffen sehr, dass es euch gefällt. Und lasst euch eins gesagt sein: 2012 geht´s richtig ab. Johannes Holländer Mein persönliches Highlight 2011 war das Awesomefest: Perfektes Wetter und eine enspannte Atmosphäre haben es zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Ich hoffe, dass die Veranstalter für das Jahr 2012 eine geeignete Strecke finden. Dieses Event ist 2012 ein Muss in meinem Terminkalendar. Stefan Brencher Mein Jahr 2011 war hauptsächlich von unzähligen Autobahnkilometern in fünf verschiedenen Ländern Europas geprägt. Insgesamt waren es etwa 7500km die ich für Drift- und Motorsportevents zurückgelegt habe. An manchen Tagen habe ich mein Auto 2 mal vollgetankt, aber jeder einzelne Meter war es Wert! Größter Mehrwert der unermüdlichen Fahrerei waren die vielen neuen Freunde die ich kennengelernt habe und mit denen die Zeit im Infield der vielen Rennstrecken zum Erlebnis wurde. Vielen Dank für die vielen schönen Stunden Alok, Martin, Marco, Christian, Lisa, Fabian und alle die ich vergessen habe. Das Bild oben entstand während des TunerGP – Drift Challenge auf dem Hockenheimring – Alok und Martin im Subaru Impreza. Eines der absoluten Highlights war die 4. Runde der JDM Allstars Driftserie in Frankereich – Anneau du Rhin. Es war eines der 1800km+ Wochenenden und an diesem Tag war einfach alles perfekt. Ein geniales Starterfeld traf richtig gutes Wetter und 5000 Zuschauer auf den „Tribünen“. Das Bild zeigt die Nissan S15 von Jacob...

Dez.08

Tuner Check : TJ-Imports

Die Firma TJ-Imports dürfte sich mittlerweile schon fest in der hiesigen JDM-Scene etabliert haben. Wer ein marktgerechtes Import-Fahrzeug sucht und zu dem noch aus NRW kommt, dürfte bei Thomas Junge an der richtigen Adresse sein. Angefangen hat alles vor nunmehr 2 Jahren. Thomas importierte sich seinen ersten Skyline. Es handelte sich hierbei um einen ECR33 mit Automatikgetriebe. Nachdem der Skyline einen Pleullagerschaden erlitt, entschied sich Thomas, den Motor samt Automatik-Getriebe auszubauen, komplett zu revidieren und das Automatik-Getriebe durch seinen 5-Gang Kompagnon auszutauschen.Viele dürften das nun Folgende gut nachvollziehen können. Man ist mit seinem Projekt fertig, führt dieses regelmäßig und vor allem ausgiebig aus und verliert irgendwann die Lust an dem Fahrzeug. Das Ende vom Lied : Thomas schlachtete den R33. Vom Erlös bezog er aus Japan einen weiteren R33, erledigte sämtliche Servicemaßnahmen und individualisierte den Wagen mit einem Satz Felgen, Auspuff und anderen Kleinigkeiten. Spontan fand sich ein Käufer für die schwarze Perle und Thomas importierte das nächste Fahrzeug. Seit Dezember 2010 ist Thomas nun in Vollzeit tätig. Zu einem Import-Unternehmen gehört selbstverständlich auch eine Werkstatt mit dazu passender Halle. Schnell fand sich eine Bleibe in Dormagen. Jedoch platzte diese bald aus allen Nähten. Somit musste was Größeres her… Nach einer großen Umzug-Aktion im Frühjahr 2011 befindet sich der TJ-Stützpunkt nun in Korschenbroich / Glehn. Endlich war der nötige Platz vorhanden, um Kundenfahrzeuge zu betreuen, frische Imports TÜV-fertig zu machen und Ersatz-/Tuningteile zu lagern. Die Bandbreite an Fernost Raketen errinert stark an japanische Tuningschmieden wie Bee*R oder Kids Heart. Frischer Import : Dieser R34 GT-T steht schon in den Startlöchern und wartet auf seine entgültige Zulassung, damit er legal auf unseren Straßen bewegt werden darf. Thomas Arbeitsplatz ist nich nur unter den Autos : Von der Werkstatt gehts direkt ins Büro. Hier werden Kunden beraten, Verkaufsgespräche geführt, Teile und Fahrzeuge geordert. R33 GT-R V-spec einmal zum mitnehmen bitte ! Was mit diesem Baby in der Zukunft geschieht ist Ungewiss. Wir hoffen auf eine baldige Wiederbelebung ! Thomas kümmert sich nicht nur um Skylines. Auch der kleinen Schwester Silvia wird gerne mal unters Röckchen geschaut 😉 Frisch getüvt und ready to go ! Thomas zählt viele Freunde und Bekannte zu seinem Kundenstamm. Wenn man direkt an der Quelle sitzt, ist der Weg zum Import-Fahrzeug nicht weit. Die Überreste des Skylines, mit dem alles seinen Anfang nahm. Ob er nun mittlerweile seine letzte Reise in den Automobilien Himmel antrat, oder als Driftprojekt endete ist Ungewiss. Würth, WD-40 und Co., am Werkzeug wurde nicht gespart. Wer mit diesem Repertoire nicht glücklich wird, sollte sich vielleicht nach einem anderen Hobby umsehen. Wie wäre es mit Golfen oder Schach? Seit ihr schon länger auf der Suche nach einem japanischen Import-Fahrzeug oder gar jetzt auf den Geschmack gekommen, mal was anderes auszuprobieren? Dann solltet ihr TJ-Imports auf jedenfall mal einen Besuch abstatten, es lohnt sich ! Weitere Informationen findet ihr auf : http://www.tj-imports.com/ oder via facebook http://www.facebook.com/pages/TJ-Imports/148915831834562   Dominik Jahnke – USED4.net    ...

Season End @ TJ-Imports 2011...

Schon wieder ein Jahr rum?! Ouh Backe, die Saison war mal wieder viel zu kurz…Richtig, deswegen gabs ja auch schon wieder ein Season End Treffen bei TJ-Imports. Wo wurde denn diesmal gefeiert, geklönt und klamüsiert (Achtung Norddeutsch) ? Na klar, im weltbekannten Örtchen Korschenbroich, wo TJ-Imports nun endlich das passende Industriegebiet für den Fahrzeug-Import und damit anfälligen Umbaumaßnahmen gefunden hat. Wie auch schon im letzten Jahr ließen wir es uns natürlich nicht nehmen, am Season End teilzunehmen. Das Season End bei TJ-Imports ist schon seit dem ersten, relativ spontan geplanten Treffen im alten Industriegebiet in Neuss, immer etwas Besonderes in NRW gewesen.  Anscheinend so besonders, dass sich auch Autoverrückte aus Bayern, Sachsen und Schleswig-Holstein (hust) anmeldeten, um einmal mit alle Mann durch den berüchtigten Rheinufertunnel zu scheppern und gemütlich über die Kö zu flankieren. Der Enthusiasmus der Jungs ist nach der Ausfahrt meist kaum zu bremsen. Man hört von aus dem Dachhimmel rausfallenden Innenraumbeleuchtungen (Der Bee*R war schuld), wahllos anspringende Alarmanlagen und schockierten Passanten, welche es einfach nicht fassen können, dass so viele Jugendliche laute Autos fahren, bei denen sich das Steuer auf der falschen Seite befindet. Chaos hoch 9, versprochen 😀 Das Season End gestaltet sich von Jahr zu Jahr immer professioneller. Im Vorfeld wurde schon klar festgelegt, wie das Rahmenprogramm aussieht und wo die Teilnehmer ihre Fahrzeuge abstellen dürfen. In der Halle selbst wurde weitestgehend so viel Platz geschaffen, dass bequem bis zu 120 Leute dort Platz fanden. Gegen 16 Uhr trafen bereits die ersten Besucher ein und halfen bei den abschließenden Vorbereitungen, bevor die Party steigen konnte. Im Minutentakt trafen mehr und mehr Fahrzeuge ein. Das Fahrerfeld bot dieses Jahr eine bunte Vielfalt aller japanischen, hier kaum erhältlichen 90er Jahre Sportwagen. Immernoch stark dominierend ist die Nissan Fraktion, mit etlichen Skyline...

Nov.01

USED4.net Subaru Impreza

Wer USED4.net schon länger kennt, dürfte vielleicht in unserem UK-Import Artikel auf den Subaru Impreza gestoßen sein, den unser Crewmitglied Robert bereits vor über zwei Jahren ins Land geholt hat und seitdem über deutsche Straßen scheucht. Im Oktober diesen Jahres haben wir die sonnigen Herbsttage genutzt, um diesen Subaru vor die Linse zu kriegen, damit ihr seht, womit die USED4 Crew mitunter so unterwegs ist. 2009 hat Robert nach langer Suche, viel Schriftverkehr mit dutzenden Händlern und einem anschließenden Flug nach UK diesen 2001er „Bugeye“-Impreza erstanden und auch gleich nonstop gut 1.400km am Stück bis nach München gefahren. Nach einem Tausch der Scheinwerfer und unproblematischer TÜV-Abnahme war der Turbo-Boxer auch flott angemeldet und fährt seitdem auf deutschen Straßen. Dabei muss sich dieser – auf den ersten Blick recht unscheinbare – Subaru nicht nur im Alltag beweisen, sondern kutschiert das USED4 Team von Event zu Event und dreht auch auf der Rennstrecke tapfer seine Runden. Neben einer Handvoll technischer Modifikationen prahlt der grüne Flitzer sofort mit seinen Bronzefarbenen Tenzo-R DC5 Felgen in den humanen Dimensionen 7×17. Dabei sorgen vorne Federal RS-R Semislicks in 215/45 für Grip, während die Hinterachse mit einem Satz UHP-Reifen in denselben Dimensionen hinterher schiebt. Dank der weichen Gummimischung der Vorderreifen, krallt sich der Subaru dabei sogar ohne große Breitreifen in den Asphalt und wird bei richtiger Fahrweise zum Kurvenräuber. Einstellbare Whiteline Domlager unterstützen das Ganze dabei noch mit viel Negativsturz auf der Vorderachse, während im Heck eine Whiteline-Modifikation am Stabilisator die Hinterachse etwas straffer macht und damit zum sportlichen Übersteuern zwingt. Die serienmäßigen Nebelscheinwerfer sind längst großen Chargespeed Lufteinlässen gewichen, die mit einem Kanal bis ins Radhaus reichen und ordentlich Luft auf die Bremsscheiben geben, falls es beim nächtlichen Touge doch etwas heiß her geht. Ein Satz Federn von H&R senkt den Subaru zusätzlich um 3 Zentimeter ab, was sich bislang als guter Kompromiss im Daily-Betrieb und bei Trackdays gezeigt hat. Unter der Haube, auf der Subaru-typisch eine große Lufthutze hockt, ist natürlich das Boxer-Herz zu finden auf dem ganz prominent der große STI Ladeluftkühler hockt. Wer einen Blick in den Motorraum wirft, sieht auch schnell, dass alle relevanten Leitungen durch robustes Samco-Material ersetzt wurden und sich zwischen verschiedenen wichtigen Mods ein Satz Perrin Fuel Rails um die Ansaugbrücke herum schlängelt. Da bei einem Subaru-Tuning hier noch lange nicht Schluss ist, findet in den kommenden Tagen eine Invidia G200 Anlage mit 3 Zoll Durchmesser ihren Weg unter den Scooby und hilft dem Hobel zu etwas mehr Krach und Boxersound. Robert hat sich jedenfalls schon der großen Vote-Mehrheit auf unserer Facebook-Page geschlagen gegeben und rüstet den Impreza bis Anfang 2012 mit dem obligatorischen Riesen-Heckflügel aus und hat auch bereits einige weitere Schmankerl parat. Wir freuen uns jedenfalls schon darauf, euch im Frühjahr mit einem Update auf dem Laufenden zu halten. Stefan Brencher –...

Okt.28

Die gelbe Gefahr: BMW M3 3.8l...

Der Ur-M3 gehört mitunter zu den weltweit kultigsten Sportwagen, die trotz Stufenheck und CW-Wert eines Backsteins, dem ein oder anderen Porsche-Fahrer in der Vergangenheit schon ins Schwitzen gebracht haben. Besonders in der EVO-Version wurde der Standard-M3 dabei sogar nochmals weiter verfeinert und wer glaubt, dass es kaum besser sein kann, der kennt die folgende Kombination noch nicht. Dieser EVO-II M3 mit der Nummer 98 kam serienmäßig mit einem 220ps starken 2.3l Motor daher, was schon bei diesem Wagen als Idealmotorisierung gilt. Die Besitzerin dieses M3 hatte jedoch andere Pläne und so mutierte der gelbe Flitzer zur gelben Gefahr. Im Rahmen eines kompletten Neuaufbaus nahm die hübsche Besitzerin ihre KFZ-Schrauber Kollegen in Rauschenberg auch nach Feierabend in Beschlag, um dieses Monstrum nicht nur mit einem Käfig auszustatten, sondern auch einen 3.8l Motor aus dem M5 zu verpflanzen. Richtig gehört: Spritzwand nach hinten versetzt, Kardanwelle gekürzt, Getriebe ran an den Motor und Kabelbaum vom M5 rüber und schon wird aus einem M3 eine Fahrmaschine, die sich nur noch als purer Wahnsinn oder Spaßgarantie mit Nahtod-Erfahrung beschreiben lässt. Und als ob das nicht genug wäre, haben sich noch die Profis von Schräder Motorsport am Motor vergriffen, um ~380PS aus dem S38 Motor herauszuquetschen. Was hierbei sehr ungewöhnlich erscheint, ist die Tatsache, dass das Original-M3-Getriebe am 3.8l Motor hängt und hier tadellos seinen Dienst verrichtet. Einzig die Kardanwelle musste – wie erwähnt – entsprechend gekürzt werden, dafür ist beim Versetzen des Motors nach hinten vorne etwas Platz geschaffen worden, um die Kühlung des Triebwerks zu optimieren. Der Motor selbst sitzt dabei auf speziell angefertigten Motorlagern, da man Zubehör für solche Umbauten schließlich nicht von der Stange kriegt. Selbst bei Alpina dürfte sich wohl nie jemand an eine solche Kombination getraut haben. Wesentlich mutiger ist dabei die Platzierung des...

Gymkhana Drift Cup Finale 2011...

Willkommen auf der Drift-Etage. Bitte alles aussteigen… Einen Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes hatten sich die Veranstalter des Deutschen Gymkhana Drift Cups für das Finale ausgedacht: Die Strecke wurde auf dem Parkdeck des Loop5-Shopping-Centers in Weiterstadt bei Darmstadt aufgebaut, sodass die Zuschauer in luftiger Höhe und mit bester Aussicht ins Rhein-Main-Gebiet den spannenden Zweikämpfen um die Gymkhana-Krone zusehen konnten. Eine Besonderheit stellte dabei die Streckenbegrenzung in Form ganzer Stapel nagelneuer Syron-Reifen dar, die laut Veranstalter einen Gesamtwert von 500.000 € hatten. Aufgrund der zwangsläufig doch beengten Platzverhältnisse wurde von den Fahrern besondere Präzision und Konzentration verlangt. Ob das Bewusstein, teilweise nur ca. 1m vom gähnenden Abgrund – im Begrenzer und instabilen Fahrzustand, unter den Augen von hunderten Zuschauern, Smartphones und Kameras – den Sekundenbruchteilen nachzujagen, eine Rolle gespielt hat, ist zu bezweifeln. Denn dafür waren die Fahrten viel zu wild und die Geschwindigkeiten zu hoch. Ganz im Sinne der bereits erwähnten Zuschauer. Auch die Fahrzeuge der Teilnehmer erfüllten die Ansprüche der unterschiedlichsten Geschmäcker: Vom C-Kadett mit extremen Overfendern, über die S-Chassis in Form von zwei S13 und dem legendären V8-Pickup-Monster der Driftbrothers, je einem R33 und R34 Skyline, zu einem 190er Mercedes und last but not least den obligatorischen BMW e30 und e36, war alles vertreten, was Heckantrieb und Sperrdiff hat. Lars Verbraeken in seinem 1JZ-GTE e30 Die Driftbrothers im S13/BMW V8/Galant-Frontswap-Pickup. 😀 Champion Patrick Becker im C-Kadett: stark, leicht und wendig. Dimi Patsatzis im S13. USED4-Sticker inklusive. <3 Der spätere Gesamtcupsieger Oliver Harsch. Sehr gerne und häufig genutzt wurde auch die Möglichkeit, in einem der Boliden als Beifahrer Platz zu nehmen und eine Runde auf dem Parcours hautnah mitzuerleben. Am Freitag standen Training und die Drifttaxifahrten auf dem Programm, Samstags stieg dann die Hautpveranstaltung mit den Qualifikationen und den spannenden Finalläufen. R34...