Irgendwoher kennt man dieses Auto, oder? Vermutlich ist Naga´s Celica TA35 aber auch einer der besten Umbauten dieses Modells überhaupt. Und nein, es ist auch nicht in Japan beheimatet, sondern macht die Straßen Malaysias unsicher. Genauer gesagt im Herzen Kuala Lumpurs ist dieser Wagen den Fingern von Ck Naga entsprungen. Der Zero Trip mit Format67 führte uns direkt auf die Spuren dieser für uns unwirklichen Scene. Shakotan? Bozosoku? Von allem wohl ein bisschen, aber dies in Perfektion! Dass man sich über Design und Geschmack streiten kann sei hier mal dahingestellt, das aber JDM Oldschool und dies in einer derart bestechenden Form die Herzen erweicht, bleibt unbestritten. Die Toyota TA35, welche von 1970 bis 1977 gebaut wurde war nie wirklich ein Kraftpaket. Das Triebwerk, ein 2T-G 2,0 l-DOHC- 4 Zylindermotor mit zwei Doppel-Flachstromvergasern, mit 115PS bei 6400 Touren reichen aber auch aus, um dieses Fahrzeug adäquat zu bewegen. Wiegt es ohnehin lediglich ca. 940kg. Damals als Konkurrent gegen Ford Capri und Opel GT angesetzt, konnte er sich zahlen,äßig aber nie wirklich gegen seine Mibewerber durchsetzen und blieb in Europa ein Exot. Ganz anders in Asien: Die Celica wurde zu einer Legende und das trotz des kleinen Motors. Das Design als Liftback war sportlich und die Technik unkompliziert. Das brachte vermutlich auch Naga, der auch der Chef der Backwheels Bitches ist (Mehr über diese verrückte Shakotan Bande in einem eigenen Bericht später und wie immer nur auf USED4.net) dazu, sich solch ein Fahrzeug zu kaufen. Originalität stand nicht wirklich im Vordergrund, generell zeigte Naga wenig Achtung vor der Legende, stattdessen bot er aber eine große Portion Liebe und noch mehr Verrücktheit. Bei uns ein Ding der Unmöglichkeit, solch ein Projekt umzusetzen, stellt dies in Malaysia weniger ein Problem dar. Ja es gibt da auch natürlich eine Prüfgesellschaft, die aber wohl mehr Gnade als ihre deutschen Pendants walten lässt. Mit einer Restaurierung von Grund auf beginnend, wurde das Fahrzeug in einem Zeitraum von zwei Jahren aufgebaut. In Flourescent Orange lackiert mit unlackierten Kotflügeln sieht er ein wenig aus wie eine „Ratte“, doch steckt wesentlich mehr Präzision, Liebe zum Detail sowie asiatischer Perfektionismus dahinter. Es wäre also fatal, dies miteinander zu vergleichen! Die Celica ist ganz einfach Shakotan. Doch was bedeutet dies eigentlich genau? Die Bōsōzoku (jap. 暴走族) Scene entstand in den 50er Jahren in Japan. Auffallen um jeden Preis war die Devise, als Pendant zur US-amerikanischen und europäischen „Rocker“-Szene ging es ebenso um Custom und natürlich um das Auffallen! Ursprüunglich entstanden aus Motorradclubs wandelte sich die Scene nach und nach und übernahm ebenso die vierrädrigen JDM Youngtimer á la C211 Skyline, KPC10 Hakosuka und eben auch eine Toyota Celica TA35 in ihre Reihen. Natürlich sind unsere ersten Assoziationen mit diesen Stil 5m lange Endrohre mit Balsaholzverspoilerung und Motorhaubenverlängerungen, die einen Waffenschein benötigen. Dass dies auch stilsicherer, geht wurde 1986 in dem Manga „Shakotan Boogie (シャコタン★ブギ?)“ gezeigt. Es ging, wie sollte es auch anders sein, um Street-Racing, die Subkultur Bōsōzoku sowie super tiefe JDM Cars…Hakosukas, Soarer, Celsior und Co. Genau diesem Shakotan-Stil wandte sich auch Naga zu. Anders als bei Bōsōzoku geht es hier weniger um auffällige, knallbunte Verspoilerung, sondern vielmehr um das stimmige Gesamtkonzept, eine Prise Originalität und Kulturbewahrung im JDM Stil, gemixt mit der Individualität des Bōsōzoku. Fertig ist der Shakotan Celica von Naga. Dies wird vor Allem unterstrichen durch den mehr als auffälligen Takeyari Exhaust im 75° Winkel, welcher in Deutschland kaum erlaubt wäre. Durch das Fahrwerk und dem individuell angepassten Unterbau einer Silvia S13 mit Hi-Lo Mod kniet die TA35 tief auf der Straße und lediglich die 185/60 Yokohamas in Verbindung mit den perfekt sitzenden Riverge Rims in 14x9J!!! trennen die Karosserie von der Straße. Der obligatorische, aber auch voll funktionstüchtige Ölkühler sitzt an prominenter Stelle an der Front. Das dafür eine Lampe weichen musste, stört anscheinend niemanden. Das ebenfalls zum Pflichtprogramm gehörende Spoilerschwert mit USED4-Branding zeigt, wie international auch wir inzwischen geworden sind. Und ja, es macht uns ein wenig stolz. 🙂 Die behandelten Kotflügel...
We Write the Streets Zero – Making Of...
gepostet von Philipp Berndt
Dieser Artikel soll nicht nur eine Einleitung zu unserer beginnenden Asien- Motorsport-Dokumentation werden, sondern vielmehr unseren Freunden von Format67.net gewidmet sein. Ich hatte die Ehre, mit Daniel Michaelis (Director, Art-Director, Digital Filmmaker), Willi Fast (Co-Director, Public Relations Executive), Salvatore Chiavetta (Assistent und der Mann an der Geige 😉 ) sowie dem mitgereisten und unterstützenden Kevin Hettel, einen Trip nach Malaysia unternehmen zu können. Anlaufpunkt war wie beim letzten Mal mein Freund, Rog Stadelmann, in Kuala Lumpur. Diesmal sollte es aber tiefer in den Motorsport , die Scene und hinter die Kulissen gehen, um zu sehen und zu lernen! Uns führte es tief in die malaysische Driftscene, zu einer verrückten Shakotan Bande, beleuchteten Proton´s, Supercars und in die Untiefen der Werkstätten und Garagen. Sicherlich wird jeder von euch den Namen Format67 schon einmal gehört haben. Doch was es mit den Jungs auf sich hat, wissen die Wenigsten. Genau wie wir verfolgen sie das Ziel, in Deutschland etwas zu bewegen. Und wie kein anderer haben sie es wirklich geschafft, sich auch ein internationalen Namen zu machen. Ich ziehe meinen Hut vor den Jungs, da sie permanent die richtige Nase für Trends beweisen und dies wie kein anderer auch verkaufen können. Man muss einfach hochachtungsvoll sagen, dass sie jetzt schon vielen weit voraus sind, im hinterherhinkenden Deutschland. Auf gleich hohem kreativen Niveau mit Asien und den Staaten halten sie die Fahne Deutschlands hoch und schreien in die Welt hinaus: „Hey Leute…seht uns an! Wir sind aus Deutschland und bei uns ist es MEGA GEIL!“ Angefangen wie viele anderen auch, aber mit einer kräftigeren Portion Durchhaltevermögen und viel Kreativität, begann man 2006 mit den ersten Clips. Evt erinnern sich noch einige von euch an einen kleinen Mitsubishi Eclipse Schnippsel. Handkamera und das erste Schnittprogramm, viele Stunden Recherche in...
Driftday Wachauring 05.05.2013...
gepostet von Stefan Brencher
Am Sonntag den 05.05.2013 waren wir mal wieder auf dem wunderschönen Wachauring in Melk (Österreich) zu Gast. Für uns Münchner ist der Wachauring die naheste und günstigste Möglichkeit (auf einer Rennstrecke) im legalen Rahmen zu Driften. Traumhaft schön gelegen – der Wachauring in Melk Stefan Brencher Für mich war es mit meinem aktuellen BMW E36 325i der erste Besuch auf dem Wachauring, nachdem ich das letzte Mal mit meinem BMW E46 vor Ort war. Der E36 funktionierte einwandfrei und Hannes und ich hatten einen riesen Spaß den Grenzbereich immer neu auszuloten. Neben der ganzen Fahrerei bei bestem Wetter haben wir uns natürlich auch etwas Zeit fürs Fotografieren genommen. Die Fahrzeuge aus dem Hause BMW dominierten wie gewohnt das Event, was mich als BMW-Fahrer natürlich immer sehr freut. Die Bewässerung der Strecke sorgt neben dem niedrigeren Reifenverschleiß auch für ein leichteres Einleiten der Drifts. Neben diesen Vorteilen, hat die nasse Strecke natürlich den Nachteil, das man häufig nicht nur übersteuert, sondern auch untersteuert. Ein gewisses Feingefühl ist definitiv gefragt. Ohne eben dieses Feingefühl kann ein zu schnell eingeleiteter Drift oder zu hektisches Drehen am Volant schnell mal in so einem Reifenstapel enden. Kaltverformung garantiert. Sehr zu unserer Freude waren auch ein paar Drifter aus dem nah der Heimat gelegenem Dachau zu Gast. Die Jungs und Mädels konnten mit einem E36 M3 3,2l Motor befeuertem Compact und einem V8 bespaßtem E30 aufwarten. Johannes Holländer Für mich war es das „erste Mal“ am Wachauring, allerdings mangels fahrbaren Untersatzes nur als Zuschauer, Beifahrer, Wachhalter und Fotograf. Mir ist sofort die lockere und freundliche Atmosphäre dieser Veranstaltung aufgefallen. Fahrer und Team des ÖAMTC sind gut aufeinander eingespielt. Dadurch lief der Tag Reibungs- und Diskussionslos ab und die Fahrer konnten ihre Fahrzeit ohne größere Unterbrechung absitzen. Eine durch...
N Z R O – Nissan 200SX RS13...
gepostet von Stefan Brencher
Den Alex kenne ich jetzt schon seit ein paar Jahren. Lustiger Kerl, lange Haare, gute Sprüche, viel Humor und die mit ihm verbrachte Zeit bleibt in Erinnerung. Wo und wie genau unsere erste Begegnung war, weiß ich gar nicht mehr so genau, aber was mir im Gedächtnis blieb, war das was er sagte – „Driften„, „Dies das Nissan und so..„, „Quer blabla“ und „RS13 hastenichtgesehen“ – das Übliche eben.. Schnell erkennen konnte ich aber bei ihm, wie auch bei den anderen Boys von Nation Zero (Gang, Aufreisser, Fiese Bande), dass hinter dem Üblichen eben doch etwas mehr steckte, als eben üblich… In Bezug auf Alex spreche ich da jetzt speziell von seinem Nissan 200SX RS13. Gekauft hat er das Auto im April 2011 im kompletten Originalzustand, 1. Hand und überschaubare 120.000 Kilometer Laufleistung. Man erzählt sich er habe den Wagen einer älteren Dame abgekauft die mit „Shift-Lock“ und „Clutch-Kick“ einfach nicht zurecht kam. Nun ja, wie man sehen kann, ist vom Originalzustand nicht mehr viel übrig geblieben. Nachdem die LED-Klarglasrückleuchten von seinem alten Honda Civic Type R (EP3) überraschenderweise nicht an den Nissan passen wollten, hat er angefangen, sich darauf zu konzentrieren, den SX unnötig tief zu legen und große Räder dranzuschrauben. Auf den Nissan kam er 2011 durch Marius und Mario (Nation Zero – fiese Bande und so..). Die Jungs begrüßten die Entscheidung, den K20 befeuerten Civic gegen ein flachereres Auto einzutauschen und eine anhaltende Freundschaft war geboren. Während Alex damals seinen 4-Zylinder-Hondamotor vermisste, hat der SX gleich mal mit den üblichen Schwierigkeiten reagiert: Unruhiger Lauf auf nur 3 Zylindern, Ruckeln, Zuckeln und Rost. Nachdem die ersten Schwierigkeiten auf ein überschaubares Maß reduziert waren, fing er an, die ersten Modifikationen durchzuführen. Es folgten die Klassiker: Nissan S14 Viskosperrdifferential (25% Sperrwirkung) und ein HSD...
Überfest 2013
gepostet von Niels Kreischer
Philipp Berndt Haben wir uns nicht alle schon einmal gefragt, warum es in Deutschland keine Treffen wie das Hellaflush oder das WekFest gibt? An der Sonne kann es ja kaum liegen (Okay, wir mussten es am eigenen Leib erfahren, ABER danken zu Gott für die Gnade, uns keinen Regen zu schicken. ^^). Es wird viel geredet, aber selten etwas angepackt. Darum entschloss man sich in einem kleinen Dreiergespann, bestehend aus Manuel von Streetstylez.de, Markus von Kaido-Autosport sowie meiner Person ( Der Esel nennt sich natürlich nie zuerst. ^^) in Deutschland etwas zu bewegen. Nicht nur zu reden, sondern anzupacken. Alles sollte anders gemacht werden. Kein Wochenende, kein Pseudo-amerikanischer oder -japanischer Name und allem voran sollte das Motto „Klasse statt Masse“ konsequent umgesetzt werden. Durch einen guten Kontakt zu Daniel Michaelis von Format67 (Ein kleiner Einblick von uns persönlich zu „We write the Streets Zero“ demnächst), konnte man ihn als Special Guest zu einer Kinoveranstaltung gewinnen. Was würde also besser passen, als am 1. Mai den Feiertag mit Gleichgesinnten, Verrückten und anderen Enthusiasten standesgemäß mit ordentlich Benzin und Öl zu feiern! Nicht zuletzt auch als Hommage an den 19. Todestag von Ayrton Senna. Ein hartes Auswahlverfahren mit einigen Bewerbungsrunden, viele gute Ideen, unendlicher Liebe zum Detail sowie Planung bis zum Erbrechen ließen dann folgende Hard-Facts für sich sprechen: 250 Kinotickets (vielen Dank an dieser Stelle nochmal an das Kino Döbeln die uns mit Rat und Tat zur Seite standen und halfen wo es nur ging), 150 Fahrzeuge sowie 600 Besucher sind ein großes Ausrufezeichen. Was auf dem Blatt Papier unwirklich aussah, wirkte real betrachtet noch viel unglaublicher. Knapp 30 Skylines (von C211 bis zum R34 GTR) reihten sich am roten Teppich entlang (was keine Fahrzeugbewertung an sich darstellen sollte, als vielmehr die beste Möglichkeit generationenübergreifend etwas visuell Einzigartiges zu erschaffen). Eine Armada von STI und Evos streckten wie mit der Schnurr gezogen ihr Flügelwerk dem Himmel entgegen. Die Integras taten es ihnen gleich und auch die Civics boten solch eine Qualität, dass sie sich nicht einmal hinter den vier angereisten NSX verstecken mussten. Insgesamt war von Allem etwas dabei. Auch wurde versucht, sich zur Markenoffenheit zu bekennen. Uns alle treibt die gleiche Leidenschaft an. Wir haben Benzin im Blut und Öl geschluckt, wenn auch nicht sprichwörtlich. Vielmehr sorgten die BBQ Brothers mit ihren leckeren Burgern für das leibliche Wohl der Gäste. Und wem dies immer noch nicht reichte, dem spendierte Michael Rieke alias DJ Mischbeck eine ordentliche Portion Alternative Musik aus einer grandiosen Playlist! Und wer dachte, das ließe sich nicht steigern, dem sei versichert, dass wir auch noch den aktuellen BMX Weltmeister im Flatland, Dustyn Alt gewinnen konnten, der uns zusammen mit Wolfgang Sauter (einem Urgestein des BMX Flatland) eine Show dargeboten hat, die nicht zu übertreffen war! Nico Markensteins orangefarbene Corvette war nur ein Beispiel für die Qualität der US- Fahrzeuge und auch die EUDM Schiene wurde mehr als nur beeindruckend vertreten durch Marks Daimler sowie allerhand weiterer feiner Fahrzeuge aus Europa. Es war einfach von Allem etwas vertreten und doch geht noch mehr: Wir werden dank eurem Feedback, eurer Anteilnahme, eurer Unterstützung und eurer begnadeten Qualität wieder ein ÜBERfest veranstalten. Mit anderem Motto und in Bezug auf Stil und Konzept her wieder gänzlich anders als das Diesjährige. (Wir haben schon eine grandiose neue Idee und sind jetzt schon gespannt auf eure Reaktionen). Mit weiter gesteigerter Qualität und hoffentlich weiterhin mit euch! Wir danken euch für Alles!!!! Text und Bild Philipp Berndt (Mit Freundlicher bildlicher Unterstützung von Jan Oltmann) Stefan Brencher Mit dem Zebra-E36 ging es für Hannes und mich bereits am Dienstagabend von München nach Leipzig, wo wir zusammen mit Martin Montag von Drift United in den Mai tanzten und die Leipziger Clubszene auseinander genommen haben. Mit Leipzig als Ausgangspunkt, waren wir am Mittwochmorgen schon sehr früh in Döbeln vor Ort und erwarteten gespannt die Ankunft der Fahrzeuge. Es dauerte auch nicht besonder lang, bis die ersten anderen...
Snapshot : Nächtliches GT-R Intermezzo...
gepostet von Dominik Jahnke
Nachdem ich am Samstag ein eher spärlich besuchtes Parkplatztreffen in Lüneburg ansteuerte und die fotografische Ausbeute sich auf ein Minimum beschränkte, wurde kurzerhand ein Shooting mit dem Kindheitstraum vieler Import-Enthusiasten organisiert. Mitternacht – Hamburg Winterhude : Aus der Ferne vernahm man ein sanftes Grollen, Scheinwerfer tauchten auf und schließlich formte das diffuse Licht der Straßenlaternen die unverkennbare Form eines uns allen als Nissan Skyline R34 GT-R bekannten Coupes, welches direkt vor uns anhielt – Ich stieg ein. Auf der Suche nach einem geeigneten Spot fanden wir uns schließlich im Hamburger Freihafen wieder, mit Blick auf die Landungsbrücken. Der gezeigte BNR34 muss sich glücklicherweise hinter keinem abstrusen Bodykit verstecken. Kleine Akzente wie das Nismo-Schwellerkit und die 3″ Catback Anlage (ebenfalls aus dem Hause Nismo) runden das schnittige Design des GT-Rs perfekt ab, ohne zu dick aufzutragen. Das beim V-spec verbaute Nismo-Fahrwerk bietet einen guten Kompromiss zwischen Sportlichkeit und Restkomfort. Die geschmiedeten BBS Felgen passen wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Das in der Mittelkonsole verbaute MFD lässt keine Fragen offen und fungiert als multifunktionelle Datenzentrale, was Jeremy Clarkson stets dazu bringt den GTR als Auto der Playstation Generation zu bezeichnen. Somit bleiben Armaturenbrett und A-Säulen von bunten Anzeigen verschont. Generell geht es im Innenraum recht schlicht daher. Kleinere Aluminium Akzente sorgen für den nötigen Kontrast. Die signifikante Heckpartie des Nissan Skyline R34 ist unverkennbar einzigartig und speziell bei Nacht der absolute Hingucker. Wie oft habt ihr euch schon dabei erwischt, hinter diesem Auto zu verharren um seine wunderbaren Linien zu betrachten ? Dominik Jahnke –...
Drift in den Frühling
gepostet von Johannes Holländer
Vergangenes Wochenende war’s wieder soweit, die Driftsaison wurde eröffnet. Nicht nur hier in Deutschland, auch die weltweit bekannten und beliebten Serien Formula D in den USA und die BDC in Großbritannien feierten ihren Einstand für 2013. Ich jedenfalls verbrachte den Samstag und Sonntag am Hockenheimring, genauer gesagt hinter der Mercedes Benz Tribüne. Auf dem neu angelegten Driftplatz tobten sich die Deutschlands Drifter aus. Oliver Harsch ging hart ans Limit, die schnellen Entries und die Nähe zur Wand vermittelten den Eindruck, dass er diese nicht nur zu berühren versuchte, sondern gleich einzureißen. Samstag Vormittag war der Regen noch unser Begleiter, doch schon am Nachmittag lud uns das warme Frühlingswetter zum offen Fahren ein. Auch Ralf Spanehl in seinem 6er BMW suchte die Nähe zur Wand. Nach einer kleinen Auseinandersetzung gingen jedoch beide wieder auf Distanz. Der Franzose Laurent Cousin begeistete mit viel Rauch und Winkel. As usual! Markus Militzer hatte ein super Wochenende, schöne saubere Drifts und immer nah an den Abgrenzungen zu den Zuschauern. Auch Rene „the Shredder“ Portz war mit viel Winkel unterwegs und einer grellen Beklebung, die ins Auge stach. Einen Hauch Amerika verströmte Joe Hountondji, sein Fahrzeug wird nun vom häufig in den USA eingesetzten LS2 Motor der Chevrolet Corvette angetrieben. Philippe Guillod war mit einem neu aufgebauten Nissan S14a vor Ort. Leider sah man ihn nur selten auf der Strecke. Im Großen und Ganzen war es ein gelungenes Wochenende, allerdings war das Publikum vor Ort nicht gerade zahlreich. Der neue Driftplatz liegt ungünstig. Zu wenig Parkmöglichkeiten und die Mercedes Tribüne kann auch nicht genutzt werden. Ergattert man sich nicht einen der spärlich gesähten Plätze entlang der Streckenabsperrung, bekommt man gar keinen Blick auf’s Geschehen. Für den Zuschauer sind Veranstaltungen auf dem Ostkurs interessanter, da man von der Tribüne einen guten Überblick über das Geschehen auf der Strecke hat. Genug geklagt, ich wünsche den Fahrern eine erfolgreiche Saison 2013, mit viel Seattime und gutem Wetter. Johannes Holländer – USED4.net...
Einmal Irland und zurück !
gepostet von Dominik Jahnke
„Na Dude, was geht bei dir in den kommenden Tagen, hast du Bock mit aufn‘ Kiez zu kommen?“ „Moin, sicher aber können wir das vielleicht um ’ne Woche verschieben?“ „Öhm…ja klar gar kein Problem, was hastn‘ vor?“ „Fliege morgen nach Irland, genauer gesagt nach Dublin um mit Thomas ’n Auto abzuholen.“ „WAS??! SCHON WIEDER??!?!?! !“ Zum mittlerweile dritten Mal in diesem Jahr durfte ich Thomas Junge ( www.tj-imports.com ) bei einer seiner Reisen nach Irland begleiten, um die von uns so heiß geliebten, japanischen Sportwagen nach Deutschland zu überführen. Semesterferien sei Dank konnte ich meine persönliche Reise von Hamburg nach Düsseldorf schon am Vortag absolvieren und verbrachte eine Nacht bei Olli, im wundervollen Büttgen. Olli, seinerseits Fahrlehrer, ist ebenfalls inselerprobt und wird uns auf unserer Reise begleiten. Was darf auf so einer Reise nicht fehlen ? Richtig, genügend Reiseproviant und etwas Musik, um für die lange Fahrt gewappnet zu sein. In diesem Fall handelt es sich um herkömmliche Cheddar/Salami Sandwiches und etwas Progressive House, mein Geheimtipp für lange Autobahnfahrten. Unser Shuttle-Service war weder Elfenbein-Weiß, noch von Mercedes-Benz. Der silberne 4-Türer hört auf den Namen Impreza und unterhielt uns nicht mit langweiligen Gesprächen über die aktuelle Verkehrslage in und um den Düsseldorfer Flughafen, sondern vielmehr mit seinem grollenden Boxersound, welcher sich speziell in den vielen Tunneln in Richtung Airport als absoluter Hinhörer und umgehend auch Hingucker bei den restlichen Verkehrsteilnehmern behauptete. 30min Check-In und Gepäckkontrolle später, ging die kollektive Warterei in die nächste Runde. So saßen wir also am Gate, auf den Flieger wartend zwischen Geschäftsleuten, Familien und Kurzurlaubern. Man bereitet sich auf die engen Sitzmöglichkeiten in der Kabine vor und sehnte sich nach dem ersten Getränk über den Wolken. Als wir endlich das Flugzeug betraten und unsere Sitzreihe ausfindig machten, stellten wir zu unserer Überraschung fest, dass sich unsere Plätze direkt am Notausgang befanden. Beinfreiheit auf S-Klasse Niveau – YES ! Man vertrieb sich die Zeit mit Musikhören, Getränkebestellungen und dem guten alten Mau-Mau. Nach guten 2 Stunden landeten wir im kalten Dublin und nachdem wir die Passkontrolle passiert haben, ging es raus an die frische Luft. Wir marschierten zur nahe gelegenen Tankstelle, welche sich für uns mittlerweile als der „place-to-be“ am Flughafen etabliert hat. Während sich Thomas um die Kaufabwicklung des Fahrzeugs kümmerte, wanderten Olli und ich in den Tankstellen-Store und statteten uns abermals mit Proviant in Form von weiteren Cheddar Sandwiches und Softdrinks aus. Nachdem das erste Objekt der Begierde eingesackt wurde, schaute sich Thomas direkt noch eine MKIV an, welche zunächst allerdings in Irland bleiben musste. Falls ihr nähere Informationen zu diesem Fahrzeug haben wollt, meldet ihr euch am Besten bei Thomas persönlich. Ich mach hier nur die Bilder =P Da stand es also, mein ewiges Traumauto. Beinahe wäre diese 90er Jahre Ikone in meinem S-Chassis Wahn in Vergessenheit geraten, aber jetzt steht er wieder vor mir, ganz unschuldig im schlichten Silber (weitere Liebeshymnen zu diesem Urgestein sind bitte Philipps Godzilla Artikel zu entnehmen, ansonsten sitzen wir hier morgen noch =P). Ein R32 GT-R im nahezu originalen Serientrimm. Bis auf die GFK Haube und den zeitlosen und immer passenden Volk TE37, blieb der Wagen glücklicherweise von jeglichen äußerlichen Verunstaltungen verschont. Da wir noch gute zwei Stunden Zeit hatten bevor die Fähre den Hafen verließ, machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt, um uns noch das ein oder andere Guinness einzuverleiben. Leider waren sämtliche Pubs um diese Zeit geschlossen, somit mussten wir uns ein wenig umorientieren. Bevor wir endgültig ‚gen Fähre fuhren, nutzte ich die Zeit um einige Bilder vom GT-R zu knipsen. 3 1/2 Stunden Überfahrt stand uns nun bevor, somit bestückten wir uns mit Kissen und Decken, um den Aufenthalt auf den durchaus harten Bänken etwas erträglicher zu gestalten. An der sich an Bord befindlichen Bar konnten wir nun endlich das wohl verdiente Feierabendbier genießen und fanden uns bald im Land der Träume wieder. *gähn* Holyhead, 5.40Uhr morgens, leichter Regen, die Frisur…naja. Auf walisischem Boden...