April, das Wetter wird besser, die Röcke kürzer und die Autos werden aus dem Winterschlaf erweckt und auf Hochglanz gebracht. Ich habe das gute Wetter genutzt und mich mit einem A3 der besonderen Art und seinem Fahrer recht spontan zur Autowäsche verabredet. Der A3 von Soner treibt das Thema „tief“ auf die Spitze. Seit fünf Jahren besitzt der junge Mann aus der Nähe der unterfränkischen Stadt Aschaffenburg seinen A3 8P. Bald schon wurde ihm klar, dass das Auto zwar kein Racer ist, aber doch einiges an Potential hat, Blicke auf sich zu ziehen. Nach einem Gewindefahrwerk das bald schon an seine Untergrenze kam, entschied sich Soner sein Fahrzeug auf Luftbälge zu stellen. Für viele immernoch ein absolutes No-go, doch wenn man wirklich ganz runter will und dabei nicht ganz die Alltagstauglichkeit verlieren möchte, bleiben einem nicht viele Alternativen. Leider ist so ein Airride nicht wirklich günstig und auch nichts, das man mal eben in einer Nacht und Nebel Aktion in der heimischen Garage einbaut. Hier ist Know-How gefragt. Daher beauftragte der junge Bayer die Firma „Wagn Air“ dem Auto zu seiner jetzigen Form zu verhelfen. Auf 205/35er Reifen an einer 7,5×18 ET54 Audi Speedline Felge in Candy Ice Blue steht der Wagen jetzt, wie auf den Bildern zu sehen, schon super da und zieht die Blicke auf sich. Doch Soner ist das noch nicht genug: Er hat weitere Umbau und Fitting Maßnahmen geplant. 165/35er Reifen auf den gleichen Felgen. Sozusagen ein Präservativ für das Alu. Ob hier die Alltagstauglichkeit weiter erhalten bleibt, bleibt abzuwarten. Ein Pleie Überrollkäfig, US Front und ein schöner Kofferraum-Ausbau sollen in den nächsten Monaten folgen. Ein besonderer Dank geht in erster Linie an seine Familie, die das Ganze zwar mit verschiedenen Blickwinkeln betrachtet doch trotzdem hinter ihm steht und natürlich an seine Crew von Workx. Ich wünsche ihm auf jeden Fall...
AE86 Teil 1 „Ein unerwartetes Treffen“...
gepostet von Stefan Brencher
Der Himmel ist grau, richtig warm ist es noch nicht und auf den Straßen liegt eine Mischung aus Rollsplit und Streusalz. Ich sitze auf dem Beifahrersitz eines etwas in die Jahre gekommenen Toyota Landcruiser und fahre zusammen mit Torsten durch das verwinkelte Hinterland einer der ältesten Städte unseres Landes – Trier. Torsten kenne ich als Mechaniker mit Leib und Seele. „Schreiner wollte ich früher mal werden, aber nach meinem Praktikum als Kfz-Mechaniker bei Toyota wusste ich, das will ich lernen und nichts anderes„. Enthusiasmus, den viele in ihrem beruflichen Alltag so nur selten erleben werden. Häuser, Höfe und Ortschaften ziehen an uns vorbei, verschwinden so schnell im Rückspiegel wie sie hinter der nächsten Windung wieder auftauchen. Nach einigen Kilometern und unzähligen Abzweigungen nähern wir uns einem Gewerbegebiet – große leere Höfe, heruntergelassene Rolltore, unzählige Euro-Paletten, alte Gabelstapler und noch mehr Rollsplit. Ein unwirklicher Nachmittag mitten im Nirgendwo. „Wir sind da„, der Landcruiser kommt vor einer unscheinbaren Halle zum Stehen und wir steigen aus. Auf den ersten Blick wirkt dieser Ort nicht wie der eines Autoenthusiasten oder gar eines Toyota-Liebhabers. Der oben zu sehende Toyota RAV4 hat die besten Jahre auch hinter sich. „Ausgedient“ sagte Torsten knapp und fing an in seiner Tasche nach dem Schlüssel zu kramen. Ein Vorhängeschloss, ein paar Ketten und ein normales Türschloss ließen mich zu diesem Zeitpunkt vermuten, dass es hier doch irgendwas zu sehen geben muss, was sich von dem ganzen Grau draußen abhebt. Irgendwas, dass sich lohnt so verschlossen und verrammelt zu sein. Von außen lässt der Ort nicht vermuten, was einen im Inneren erwartet. Torstens Halle. In den letzten Jahren habe ich wirklich viele solcher Hallen von Freunden und Bekannten gesehen und die meisten meiner überschaubaren Schrauber-Kenntnisse habe ich fluchend auf dem Boden solcher Hallen von meinen alten Autos vermittelt bekommen. Eins haben...
GEFAHREN & GEPARKT – Saisonstart in Bayern...
gepostet von Stefan Brencher
Wo fange ich nach diesem Wochenende am besten an? Artikel zu Events schreiben ist immer eine spannende Aufgabe, aber diesmal muss ich wirklich viel überlegen, wie ich die beiden vergangenen Events in einen ansprechenden Artikel bekomme. Es dreht sich um den 3. Gäubodensprint des MSC Straubing e.V. und um den Saisonstart des Tuning Club Erding. Beide Veranstaltungen fanden auf einem großen Parkplatz in Bayern statt und es drehte sich um Autos. Rückwirkend betrachtet war es das im Wesentlichen auch schon mit Gemeinsamkeiten, oder? Eine Analyse! Fangen wir in meiner Lieblingsstadt an – Straubing, Heimat des Gäubodenvolksfest und der gefährlichen Bande „Nation Zero„. Hier fand auf dem Parkplatz „Am Hagen“ der 3. Gäubodensprint des MSC Straubing e.V. statt und eine sehr interessante Starterliste versprach interessante Kämpfe um die Bestzeit. Gefahren wurde der Kurs wie die „Special Stage“ einer Rallye. Die Autos starteten nacheinander und versuchten mit allen Mitteln die schnellste Zeit in den welligen Asphalt zu fahren. Dabei gab es mehrere Durchgänge und alle Fahrer kamen zu sehr viel Zeit am Lenkrad. Am meisten freut mich dabei immer die Verwendung alter Fahrzeuge wie diesem OPEL Ascona von Lars Stiller, Starter für den AMC Deuerling. In Sammlerkreisen ist so ein Fahrzeug mit Sicherheit viel Geld wert, was den Piloten allerdings nicht davon abhielt, die Kiste mit 80 km/h über die Bodenwellen fliegen zu lassen. USED4 what it’s build for… Einen BMW E30 318is besaß ich in der Vergangenheit selbst schon und aus diesem Grund üben die leichten Dreier eine hohe Anziehungskraft auf mich aus. Oben zu sehen der E30 von Norbert Krämer aus Saarlouis im „Maximale-Attacke-Modus„. Der Gäubodensprint ist dabei noch echter „Breitensport„. Das Nenngeld beträgt gerade mal 60.- € (55.- € ermäßigt) und dafür bekommt man richtig viel „Tracktime“ oder eben Parkplatzzeit. Klar muss man dafür erst mal ein entsprechendes Rennfahrzeug besitzen, aber so viele Modifkationen braucht es für die Teilnahme nicht. Im Wesentlichen geht es um Sicherheits-Features wie Überroll-Käfig, Feuerlöscher und dergleichen. Die Fahrer des Civic oben rechneten übrigens mit einer Verlängerung, bzw. einem „Midnight-Shoot-Out„, was die Lampeninstallation erklärt. Dazu kam es leider nicht, da der Gewinner innerhalb der regulären Spielzeit ermittelt werden konnte. Die „Sache“ für sich entscheiden konnte am Ende Christian Allkofer im Citroen C2R2Max. Herzlichen Glückwunsch. In der Straubinger Messehalle fand parallel die „Auto & Freizeit“ statt. Hier habe ich bei Suzuki diesen Jimny gefunden, der mir aufgrund seiner Räder tatsächlich sehr gut gefallen hat. Alle Ergebnisse vom 3. Gäubodensprint gibt es demnächst auf der Website des MSC Straubing. Mir hat der Besuch des Rallyesprints sehr viel Spaß gemacht, da man als Zuschauer die Kämpfe um die letzte Hundertstel bestens im Blick hatte und einige tolle Fahrzeuge dabei waren. Wobei wir gleich beim nächsten Thema sind: der Saisonstart des Tuning Club Erding in der überschaubaren Flughafen-Metropole im Osten der schönsten Stadt der Welt. Zurück auf Anfang! Wieder ein Parkplatz, aber ohne Fahren, viel mehr Kunststoff, sehr viel tiefere Fahrzeuge, die sich „Am Hagen“ mit Sicherheit im ersten Turn schon 60% der Karosserieteile abreißen würden. Das dann zusätzlich bei Zeiten +30 Sekunden auf den Letzten der Wertung. Aber wir bleiben bei Autos und der Passion dafür. Der Tuning Club Erding (TCE) lud zum Saisonstart im März ein. Das allein sorgte bei vielen schon für Verwirrung. „Wie? Da ist ja mein Auto noch gar nicht angemeldet?!“ – Und? Wie wir von vergangenen Events des TCE wissen, geht es im Wesentlichen um die Gemeinschaft und nicht nur um sinnlos tiefe, „super individuelle“ und zweckentfremdete Fabrikate aller Farben und Formen. Oben zu sehen übrigens die Damen & Herren vom Ordnungsamt Erding bei ihrer neuen Passion: Auto gucken! Immer nur Tickets schreiben kann ja auf Dauer auch keinen Spaß machen. Sonst äußere ich mich immer gern kritisch und auch teilweise abwertend zu solchen Zusammenkünften von sinnlos umgebauten Fahrzeugen deren einzige Aufgabe es sein kann, zur Eisdiele und zurück zu fahren (siehe oben). Diesmal sieht die Sache aber aus diversen Gründen etwas anders aus. Mein...
SKYLINE 2012
gepostet von Stefan Brencher
a blast from the past! Erinnerungen können schön sein, schmerzhaft oder unangenehm. An manche Dinge erinnert man sich lieber zurück als an andere und manchmal hofft man, etwas nie zu vergessen. Während die einen jede PIN und die Telefonnummern ihrer Freunde auswendig können, weiß ich manchmal nicht mehr, was ich zum Frühstück hatte. So ist das mit den Erinnerungen, aber an manches kann auch ich mich noch sehr genau erinnern… Es war Juli 2012 und ich hatte mich mit den Boys von MPS Engineering verabredet um ein paar Fotos von drei Nissan Skyline R34 zu machen. Normalsterbliche sehen davon in der Regel maximal einen auf einmal und ich dachte mir „geil, das wird die Leute interessieren!“ – also ab nach Dülmen und die Kamera in die Hand genommen. Wer schon mal dort war, der weiß, dass es dort nicht nur unzählige Nissan Skyline gibt, sonder auch immer wieder anderes cooles Japan-Gerät. In den letzten Jahren haben sich Markus und Philipp Stegemann, die damals den ersten Nissan Skyline nach Deutschland holten, auch umfangreich mit dem Toyota GT86 auseinandergesetzt. Darüber vielleicht irgendwann mal mehr. Honda S2000 im absolut aggressivem Stance-Trimm! „Wheel gap is like…“ Traumhaft schöner Nissan Skyline R32 im leicht verbrauchten „Serienzustand“. Aber um das ganze andere Zeug ging es damals gar nicht. Sinn des Besuchs waren diese Autos hier: Dreimal Nissan Skyline R34 zum Mitnehmen bitte mit viel scharf! So ungefähr kamen mir die Kisten vor. Einzelne Details über die jeweiligen Fahrzeuge kann ich heute schon gar nicht mehr erzählen, weil ich sie vergessen habe. Vielleicht kann ja einer der USED4-Leser aushelfen und uns ein bisschen mehr über die Autos erzählen. Wir tragen das dann hier nach. Unabhängig des Einsatzzwecks und der jeweiligen Spezifikationen haben mir die Skylines sehr gut gefallen. Mein Favorit...
Autotreffen Aschheim XXXLutz...
gepostet von Stefan Brencher
Das letzte Mal als beim XXXLutz in Aschheim so viel los war, gab es zu jedem Garten-Set, bestehend aus vier Gartenstühlen, einen kleinen Tisch gratis dazu. Das war im Sommer 2011 und auch hier mussten Besucher und potenzielle Kunden stundenlang auf allen Zufahrtstraßen ausharren, bevor sie endlich ihr Auto abstellen konnten. Am gestrigen Samstag den 13.02.2016, lief es ähnlich, allerdings mit dem kleinen Unterschied, dass es diesmal gar nichts zu kaufen gab! Nichts! Auch keine Rabatte oder sonstige besondere Aktionen… Der XXXLutz hatte noch nicht einmal geöffnet! Was war also los gestern Abend? Autotreffen im ganz großen Stil. Trotz unattraktiven Temperaturen und immer wieder einsetzendem Regen versammelten sich bis 22 Uhr etwa 400 Fahrzeuge und weit über 3.000 Besucher im Untergeschoss des mittelmäßig beliebten Möbelhaus im Osten der schönsten Stadt der Welt. Nachdem ich bereits zum Ende der letzten Saison ein regionales Treffen wie dieses ausprobiert habe, dachte ich mir: „Die Masse wird es machen, irgendwas cooles ist schon dabei!“ und so war es auch. Zwischen einigen „Spaß-Autos“ gab es immer wieder auch ziemlich attraktive Karossen zu sehen. Fairerweise muss man sagen, dass es immer noch Februar ist und die richtig geilen Kisten vermutlich alle noch Winterschlaf halten und erst im April wieder auf die Straße kommen. So wird es sein… Hoffe ich… Sicher ist sicher, der Subaru-Schorsch hatte vorsichtshalber mal seine Ski mitgebracht. Bei uns in Süddeutschland weiß man schließlich nie so genau, was das Wetter macht und da ist man doch besser auf alles vorbereitet. Klar, in Frankfurt schneit es auch im Sommer, aber dafür brauch es weder Schlitten noch Snowboard. Generationen! Ein alter BMW E30 trifft auf einen neuen BMW (E? F? K?, weiß der Geier). Wie immer bei solchen Treffen ist die Akzeptanz und der Respekt untereinander beispielhaft und so...
BMW Compact Individual
gepostet von Niels Kreischer
Was ist die Definition von „Tuning“? Tunen kann bedeuten, dass man ein Auto schlicht und einfach schneller macht, es besser bremsen oder agiler durch Kurven fahren lässt. Es kann sich aber auch darin ausdrücken, dass man ein Auto optisch verändert. Ja, selbst das Tuning der Soundanlage gehört für Einige dazu. Aber vollkommen gleichgültig, was genau man mit seinem fahrbaren Untersatz anstellt, sobald man etwas nur aus purer Lust an der Freude verändert, bedeutet es die Umsetzung individueller Vorstellungen. Dem Grad dieser Individualisierung sind nur Grenzen gesetzt durch die eigene Kreativität und natürlich auch durch die verfügbaren finanziellen Mittel. Manchmal ist beides in ausreichendem Maß vorhanden und dann kann das Ergebnis so aussehen wie Bennis BMW Compact Individual mit US-M3-Motor. Entgegen der Modellbezeichnung, ist die Liste der erfolgten Umbauten alles andere als kompakt. Ursprünglich im Jahr 1994 als einer der ersten e36 Compact in Form eines braven 316i mit 102 PS vom Band gerollt, begann seine Laufbahn als Sondermodell ab dem Jahr 2005, als Benni den Wagen von einem Münchener Uni Professor übernahm. Seitdem durchschritt der BMW mehrere Evolutionsstufen, denn sein Besitzer liebt das Experimentieren und Ausprobieren. Und was nicht passt, wird eben mit hohem Aufwand und viel Liebe zum Detail passend gemacht wie z.B. der Tacho mit einem Mix aus diversen Modellen. Highlight ist sicherlich die adaptierte Öltemperaturanzeige aus dem M3. Das aktuelle Konzept beschreibt Benni als „Powercruiser mit ein wenig Optik und Sound“. Eine allzu bescheidene Beschreibung für einen Compact mit M3-Motor (US-Version), 6-Gang-Getriebeumbau, großen Bremsen, individueller Auspuffanlage, Sperrdiff und vielem mehr an fahrdynamischen Verbesserungen. Von den zahllosen Upgrades im Innenraum gar nicht erst zu reden: nachgerüstete Klimaanlage oder Sitzheizung sowie eine komplette Innenausstattung bestehend aus BMW Individual-, e46- und M3-Teilen. Benni hat als Testingenieur für BMWs (nicht wirklich überraschend, oder?), jeden Tag mit automobilen Innovationen und deren Verhalten und Tauglichkeit im Alltag zu tun. Von daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass er diese berufsbedingte Neugier und Wissbegierigkeit auch auf sein privates Projekt übertragen hat. Der Compact wurde quasi zum rollenden Versuchslabor und viele Änderungen wurden im Laufe der Zeit auch wieder zurückgebaut. Ein Auto ist ja bekanntlich nie fertig, aber mittlerweile hat die hohe Frequenz an Modifikationen doch etwas nachgelassen. Ein Grund ist sicherlich, dass sich der BMW nun schon seit 11 Jahren in Bennis Besitz befindet und ständig umgebaut wurde. Viel ist es daher nicht mehr, was er noch ändern könnte. Damit ihm nicht langweilig wird, hat sich zum Compact und seinem Daily, einem BMW e39 Touring, noch ein weiteres Projektfahrzeug gesellt: Ein Nissan 200 SX S13 mit deutlich über 400 PS. Aber das ist eine andere Geschichte… (die ihr selbstverständlich hier erfahren werdet) Er ist ein Car Nerd durch und durch und egal welche Facetten das Tunen von Autos auch haben kann: Benni’s been there, done that. Niels Kreischer – USED4.net Motor/Antrieb/Auspuff: Alpina B3 3,2 Motor (entspricht S52B32 mit Alpina Nockenwellen und bearbeitetem Kopf), Vanosdichtringe ersetzt und Pleuellagerschalen erneuert M50 Brückenumbau, mit M50 Einspritzleiste und M54 Einspritzleistenabdeckung Schmiedmann S-Tech II Fächerkrümmer Komplett doppelflutige Abgasanlage mit 328i Kats und Z3 3,0l Reuter Stufe N Endschalldämpfer, Diffusor dementsprechend angepasst SGS Individualabstimmung E36 M3 3,2l 6 Ganggetriebe mit gekürzter Kardanwelle S52 M-Power Ventildeckelabdeckung mit Öleinfülldeckel Viscolüfter ausgebaut 3,15er Sperrdiff aus dem Z3 2,8l, komplett revidiert und auf 45% mit 4 Lamellenpaketen aufgerüstet, incl. Z3M HAG Deckel Auspuffblenden in Schwarzchrom Fahrwerk/Felgen/Bremsen: AP/DTS Gewindefahrwerk BBS RC 300 8,5×18 ET13 mit 215/35 und 225/35 Hankook V2 330i Bremsanlage VA 300mm HA Bremse mittels Eigenbauadaptern und original BMW Teilen Schwarz lackierte Bremssättel und Halter mit Pixsigners Aufklebern H&R Stabikit mit neuen Koppelstangen E36 Versteifungskreuz mit Anschlagpuffer für Ölwanne Schwarz beschichtete Domstrebe nachgerüstet Fahrwerksüberabeitung mit neuen M3 3,2l Domlagern, M3 3,0l Querlenkerlagern, neuen Traggelenken Powerflex Tonnenlager Optik/Innenraum/Komfort: M-Paket nachgerüstet Umbau auf Facelift Kotflügel Faceliftnierenblech mit SWRA mit 5l WiWa Behälter Breite M-Technik Seitenleisten Originale M-Spiegel Schwarze Kunststoffapplikationen am ganzen Exterior Schwarzes Dach Lackierte Kofferraumgriffleiste Schwarz lackierte Abrisskante Schwarz/weiße Embleme...
300ZX – 80er Ikone aus Fernost
gepostet von Robert Kwiecien
Die Z-Reihe aus dem Hause Datsun bzw. Nissan ist unangefochten die meistverkaufte Sportwagen-Reihe weltweit. Das muss man auch in Zuffenhausen, Maranello, Bowling Green oder Sant’Agata Bolognese neidlos anerkennen. Das war nicht nur ausgesprochenen Schönheiten wie dem Datsun 240Z oder seinen beiden Nachfolgern 260Z und 280Z zu verdanken, sondern auch Nissans Streben nach Innovation und dem Verbauen von Technologie, die die Japaner oftmals Jahre vor der deutschen und amerikanischen Konkurrenz zum Standardequipment machten. Der VG30ET Turbomotor führt z.B. schon 1983 eine elektronische L-Jetronic Einzelzündung ein und schob im ganzen Modellzeitraum den Z mit bis zu 208ps – ohne Kat sogar bis zu 228ps – über die Schnellstraßen. Während dessen presste man bei der deutschen Konkurrenz noch einen M20 Motor aus und war von Turbos noch nicht so überzeugt. Für den Komfort und sportliche Fahrwerte sorgte schon damals achtfach elektrisch verstellbare Sitze und ein in drei Stufen elektrisch verstellbares Fahrwerk. Über die Schalter S, N und F (Soft, Normal, Firm) in der Mittelkonsole ließ sich das Fahrwerk von Schiffsschaukel bis hart wie Asphalt verstellen. Zur Erinnerung: 1983! Beim Design folgte man wiederum ganz den 80ern. Das bedeutet, dass aufklappbare Scheinwerfer ein schnelles Autos erst richtig schnell machten. Den verschlafenen Blick der sogenannten „Sleepy Eyes“-Mods der S13 bringt der Z31 von Haus aus mit. Dank T-Bar war halbes Cabrio Feeling angesagt und die Heckpartie macht den 300ZX erst recht zum wahren Klassiker. Für michpersönlich gehören die klassischen Z-Felgen einfach zum Besten was man kriegen kann. Nichts da mit 3-teilig-Tiefbett-Speichen Krims Krams. Gullideckel mit Turbineneffekt geben den Ton an. Hier sieht die Bereifung einfach erwachsen und zweckmässig aus. Kein Schnickschnack, sondern einfach Fahren. Für den Fahrer beitet der Z alle nötigen Infos. Öltemperatur, Öldruck und Ladedruck finden sich zusätzlich zu den gewohnten Tachoanzeigen im Armaturenbrett. Hier passiert nichts unverhofft und überraschend, sofern man ein Auge drauf hat. Für die richtige Wohlfühlatmosphäre sorgten anno 1983 schon zahlreiche serienmäßige Extras. Dazu gehört neben der gut dimensionierten Heiz- und Kühleinstellungen auch die schon zuvor genannten achtfach elektrisch verstellbaren Sitze. Bei so viel Ausstattung, den Fahrleistungen und der technischen Innovation war der Erfolg des 300ZX im Nachhinein keine Überraschung. Auch wenn laut Zulassungsstatistik heute noch ca. 100 Fahrzeuge auf deutschen Straßen unterwegs sein sollen, war der Z31 in seinem Produktionszeitraum ein Verkaufsschlager. Über 329.900 Exemplare liefen vom Band, was spätestens zum Produktionsende die USDM- und EDM-Konkurrenz aufgescheucht haben dürfte. Im Motorsport tat der Z31 dies bereits schon zuvor. Das ging so weit, dass man beim Nachfolger Z32 nach Siegen der 24 Stunden von Daytona und der GTS-1-Klasse bei den 24 Stunden von Le Mans seitens der amerikanischen IMSA kurzerhand den VG Twin Turbo nach 1994 für zukünftige Veranstaltungen verbot. Schlechte Verlierer halt. Kurioserweise gingen die Siege nach 1995 mit einem Nissan V8 aus der VH-Reihe einfach weiter, aber das ist eine andere Geschichte. Das Ende jener Geschichte ist das aber noch lange nicht. Nach dem Z32 und dem beliebten Z33 350Z, kann man heuzutage den Urenkel namens 370Z beim Händler finden. Sicher dürfte auch sein, dass Nissan diese erfolgreiche Reihe in Zukunft weiter führt. In der heutigen Zeit womöglich leider mit Hybrid und Elektro Firlefanz, aber dafür wie gehabt mit Innovation. Schließlich ist es das, was den Z immer ausgemacht hat. Stets das Neueste vom Neuen. Und das noch lange vor der Konkurrenz. Robert Kwiecien – USED4.net...
Jahresrückblick 2015
gepostet von Stefan Brencher
Ein in den letzten Jahren immer beliebter gewordenes Format sind Jahresrückblicke. Wir haben 2011 mal damit angefangen und seitdem werden wir von Wochenzeitschriften, anderen „lifestyle-Blogs“ und sogar von großen TV Sendern kopiert. Jeder will nochmal zurückblicken. Zurück auf ein Jahr, einen Monat, einen Tag oder eine Stunde. Leben wir in der Vergangenheit? Meiner Meinung nach sind Jahresrückblicke das, was du draus machst. Wir von USED4.net waren 2015 auch dabei und wollen euch wie immer zeigen, was uns dieses Jahr besonders bewegt hat. OFF WE GO! Direkt zu: Niels Kreischer Johannes Holländer Manuel Frey Stefan Brencher Arndt Herzwurm Robert Kwiecien Philipp Berndt Niels Kreischer Schon beim USED4-Jahresrückblick 2014 war ich mir sicher, dass ich ein ereignisreiches Jahr erlebt hatte. Aber 2015 toppte dies bei der Anzahl an tollen Events, interessanten Autofeatures und neuen Freunden noch um Längen. Doch der Reihe nach… Bereits die ersten Tage des neuen Jahres enthielten für mich viel automobilen Stoff, da in unserem Reiseziel Thailand das Autofieber mindestens ebenso grassiert wie bei uns. Dieser 350Z in einer bunt beleuchteten Seitengasse Bangkoks symbolisiert für mich den automobilen Geist, der in Thailand herrscht: JDM all day all night. There’s no life like Low Life: Dieser Toyota Hi Ace-Bus ohne jegliches Restgewinde auf Volk TE37-Felgen uses „schräg anfahren“. It’s super effective! Zurück in Deutschland besuchte ich meinen Kumpel/Lackierer/Feature-Opfer Marc und seine Doberfrau „Dagi“, die auf die Drift-S13 von Marc aufpasst, als wäre es kein lilafarbenes Driftmonster, sondern ein Sack Frolic. Im März traf ich mich dann mit den Noname Heroes, um die berühmt-berüchtigte S13 von Jan mit einem Feature zu verabschieden, hatte er sie doch bereits an einen Fan verkauft. Die Gelegenheit am Spoiler packend, machte ich direkt ein Doppelfeature daraus und stellte dazu auch noch die S13 seiner Freundin Daniela… …die sacktiefe S14a von Maik (hier beim täglichen Planking-Training)… …sowie die wunderschöne S15 von Manuel vor. Es war mir ein Fest. Ende April kam dann eines meiner persönlichen Highlights: Ein Roadtrip nach Wien und das anschließende JDM-Treffen am Wörthersee im Rahmen des alljährlichen VW-Events. Viele Freundschaften wurden geschlossen, tolle Bilder und Aufnahmen entstanden… …und ein Allein-unter-Gölfen-Feature gab es ebenfalls. Und wem das gefällt, der freut sich vielleicht auch über diese Nachricht: 2016 wird es ähnlich weitergehen. Und Sheryl Crow schaute uns zu: Das Wetter ließ Mitte Mai zwar etwas zu Wünschen übrig, aber das stört echte Griller / Autowäscher ja nicht. Pfingsten = Driftchallenge. Diese eherne Regel gilt für mich seit 2002, auch wenn ich bedauerlicherweise nicht an allen Veranstaltungen teilnehmen konnte. 2015 war es aber wieder einmal soweit und ich berichtete in einem Feature für USED4. Das diesjährige 10. Jacatu auf dem Gelände des Technik Museums Speyer im Juni war mein erstes, aber sicher nicht mein letztes. Das war auch das Fazit meines Artikels. Im Juni wurde es dann ähnlich wild und laut wie bei der Driftchallenge, aber gedriftet wurde beim SXOC-Meet in Allstedt im wahrsten Sinne des Wortes auf Grassroots-Ebene. Hier schrieb man den Funfactor im Driften in Arial 200 und bold, dieses Video als Beweis: Im tollen Sommer 2015 (der eigentlich noch immer nicht geendet hat oder wie empfindet ihr den Winter?) machte ich die Bekanntschaft mit der Tengoku-Garage, einigen sehr coolen, sehr freundlichen und sehr JDM-lastigen Jungs aus dem Main-Kinzig-Kreis. Hier kam es im Laufe des Sommers gleich zu mehreren Ausfahrten, Features und Videos. Das DMPD-2k15 im September war ein weiterer Höhepunkt für mich. Zusammen mit meinem Kumpel Sahand von Rev-Vid-Filmwerks machten wir uns schon frühmorgens auf den Weg, die 500km nach Itterbeck in meiner S13 abzureißen und selbstverständlich ließ ich auch wieder die GoPro mitlaufen: https://vimeo.com/140623956 Das DMPD-Feature gefiel mir sehr gut, weil die Vielfalt und die Qualität der Wagen wirklich überzeugend war. Dazu noch die relaxte Stimmung der Teilnehmer und der automobile Genuss war perfekt. Ich hoffe, 2016 wird wieder gedumpd. Persönlicher Pflichttermin im September ist das alljährliche Nürmeet, quasi mein Heimspiel. Seit 2003 existiert...