Car Throttle Meet: Nürburgring

Bisher ging es für mich im Jahr 2016 mehr um Autotreffen als um Drift- und Motorsportveranstaltungen. Dieses Wochenende war ich zum Beispiel auf dem Car Throttle Meet am Nürburgring. Die Jungs luden ins Fahrsicherheitszentrum II ein und versprachen neben Drift-Taxifahrten, selber Driften und vielen Sportwagen auch eine attraktive Gästeliste bestehend aus den Allstars von Car Throttle und Speedhunters.  Die Kollegen von Car Throttle waren für mich vor Ort gar nicht so leicht auszumachen, da ich selber nicht wirklich weiß was die eigentlich genau machen?! Genau erkannt habe ich aber meine Fotografie-Ikone Dino Dalle Carbonare. Seine Arbeiten verfolge ich als Fotograf seit Jahren und für mich ist er neben Larry Chen und Alex Wong einer der ganz Großen im Auto- und Autosportfotografen-Business. An diesem Wochenende habe ich ihn zum ersten Mal getroffen und war echt begeistert wie locker er drauf ist und wie gut man sich mit ihm unterhalten kann. Vielen Dank für die schöne Zeit Dino! Auf dem VIP-Parkplatz reihten sich auch nach und nach die Sport- und Supersportwagen aneinander. Für einen Freitag, der ja beim Schnitt der normal veranlagten Bevölkerung ein normaler Werktag ist, war echt viel los und viele Autoenthusiasten folgten dem Aufruf von Misha, aka. Boosted Boris von der Ring-Garage. Oben zu sehen, ist übrigens der vermutlich attraktivste Audi R8 auf unseren Straßen. Wie viel hinten rauskommt, wenn man unten rechts draufdrückt ist nicht ganz klar, aber es sind vermutlich etwa 1.000 PS! Der Audi wurde von seinem Besitzer übrigens auf Heckantrieb umgebaut und bekommt demnächst einen alternativen Antrieb für die Vorderachse (glaube ich). Auf der bewässerten Kreisbahn schenkten sich die Jungs von Car Throttle und Speedhunters währenddessen richtig ein und prügelten die Ring-Garage GT86 im Kreis herum. Oben zeigt Dino, dass er nicht nur den richtigen Bildwinkel kennt. Auf dem Treffen selbst tauschte man sich in Zwischenzeit über Driftsport, Motoren, Räder und alles was schön und schnell ist aus – Enthusiasten unter sich! Die Stimmung auf dem Event war entspannt und alle hatten eine richtig gute Zeit. Der Porsche Spyder hier wurde erst vor drei Tagen in Leipzig gebaut und vom kanadischen Besitzer als Einführung in den angemessenen Porsche-Alltag direkt mal über den Ring geprügelt (vermutlich unter Berücksichtigung der korrekten Einfahrbedingungen eines solchen Fahrzeugs). “I did seven laps yesterday!” freute er sich. Nächster Stop auf seinem Trip ist Nizza, wo es diversen Pässen in den französischen Alpen an den Kragen geht. Wir wünschen immer gute Fahrt und viel Freude mit dem Auto. #carlife Schön zu sehen waren die unterschiedlichsten Fabrikate und Ausbaustufen auf dem CT-Meet. Neben ringtauglichen Leichtbauten gab es auch hochwertig umgebaute Showcars… Nein, eigentlich nicht! Alles was hier auf den Parkplatz fuhr, kennt in der Regel nur eine Richtung, Vorwärts, und zwar so schnell wie möglich. Somit diesmal tatsächlich ein Autotreffen voll und ganz nach meinem Geschmack. Mein GT86 blieb auch nicht lang allein. Am Vormittag parkte ein wunderschöner AE86 neben mir und am Nachmittag stand dort ein gut getarntes Spoiler-Tier. Der Camouflage GT ist mit einem Kompressor versehen der aus dem FA20 etwa 320 PS rausholt. Mir persönlich reicht bei dem Auto die Serienleistung schon aus um sehr viel Spaß zu haben, aber spannend ist so eine Option schon. Wann immer ich einen alten BMW auf Kreuzspeichen-Felgen sehe, schlägt mein Herz höher. Bei diesem E21 gefiel mir auch die Farbkombination sehr gut. Eines der Fahrzeuge die man sich stundenlang von allen Seiten ansehen könnte. Aus der gleichen Gegend (und vielleicht auch aus der gleichen Garage?) wie der E21 kommt dieser genau so schön zusammengebaute BMW E46, wobei die Rundenzeiten des orangen Autos vermutlich eine ganz andere Sprache sprechen als die des blauen Dreiers. Nebendran reitet Misha (Team Car Throttle/Team Speedhunters/Team Ring Garage/Team Boostes Boris/Team Moskau Inkasso) die Social-Media Welle und koordiniert die angereisten Gäste. Die Organisation lief super, was auch der Grund für den Spaß war, den alle hatten. Auf dem Parkplatz der Drifter hatte Thorsten Keßler sein Einsatzgerät gerade fertig gemacht. Das Foto entstand...

Ti amo Alfa Romeo 4C

Der Alfa Romeo 4C ist ein Sportwagen der italienischen Automobilmarke Alfa Romeo. So viel zu den Fakten und zu dem was Wikipedia über den Wagen zu sagen hat. Was beim Händler vor einem Jahr wirklich passierte: “Herr Schorsch, dieser Wagen fährt sich wie ein Kart! Mehr Dynamik ist fast unmöglich mit einem aktuellen Sportwagen!” – “Wann sind Sie denn das letzte mal Kart gefahren?” – “Oh, eigentlich noch nie…“ 2013 wurde der Wagen im Rahmen eines schweizer Autosalons vorgestellt und ich saß neben Robert, Hannes und Kilian auf der Couch in München, es gab Pizza und im Fernsehen lief die aktuelle Folge Top Gear. Richard Hammond fuhr diesen flachen Wagen zum Gardasee und erzählte dabei, dass jeder Autoenthusiast mal einen Alfa Romeo besessen haben muss. Das ist bei mir aber irgendwie nur oberflächlich hängengeblieben. Heckantrieb, 1.8l Turbo-Vierzylinder (aus der Guilietta) und etwa 240 PS sind die wichtigsten Eckdaten zu diesem wohlgeformten Chassis welches in der Nähe von Neapel gebaut wird. Der Schorsch hat den Alfa dann beim Händler gekauft und ist damit am Wochenende zur Kartbahn nach Ampfing gefahren um hier einen real Vergleich zwischen seinem Alfa und einem Kart herzustellen. Die Formen des Alfa sind wirklich schön anzusehen und wie beim Mercedes AMG GT S gibt es auch hier viel Potential für stundenlanges Anstarren von allen Seiten. Ein weiteres Auto für eine Liebesbeziehung also, allerdings eher nicht wie die von Romeo und Julia. Die beiden waren 14 und 18 Jahre alt, die Beziehung hielt 3 Tage und endete mit 6 Toten. (Was auch durchaus auf manche Mustang-Meetings zutreffen könnte) Am Ende des Tages sagte der Schorsch übrigens: “So ein Kart ist ja wirklich ganz witzig, aber nach drei Runden ist mir ein Fuß eingeschlafen. Da fahre ich doch lieber meinen 4C!“ Hoffentlich ergibt sich...

Liebe am Straßenrand...

Sonntagnachmittag, München “Am Moosfeld” – es reihen sich Autofachgeschäfte, Schrottplätze und Laufhäuser in diesem Stadtteil an der A94 aneinander. Dank der in Riem stattfindenden Bauma (Weltleitmesse für Baumaschinen, viele geile Bagger) musste ich auf dem Weg zu einem Arbeitskollegen einen Umweg durch das Industriegebiet nehmen. Gähnende Leere und so gut wie keine Autos auf der Straße. Der Frühling macht sich langsam in der schönsten Stadt der Welt breit, aber es gießt schon den ganzen Tag in Strömen und in Gedanken bin ich wie immer ganz woanders, bis… …ich dieses Auto am Straßenrand sah! Ein Mercedes, das habe ich sofort erkannt, aber was für einer?! Mir ist dieses Fabrikat aus Stuttgart noch nie untergekommen und ich zog intuitiv nach rechts an den Straßenrand, sprang aus dem Auto und glotze die Karre an! Grundgütiger, was eine Erscheinung! Jetzt kann man sagen: “Bub, übertreib mal nicht!“, aber ganz im Ernst, ich mache mir absolut nichts aus der Marke Mercedes (warum weiß ich gar nicht genau), aber dieser Wagen ist einfach schön. Schön im Sinne von Ästhetisch. Er ist angenehm anzusehen. Was der jetzt kann wusste ich gar nicht, aber zum Glück gab es in der Windschutzscheibe einen kleinen Zettel auf dem genau stand worum es sich hier dreht: Mercedes-Benz AMG GT S stand da. 510PS und 650 Nm Drehmoment hätte der, 5.900 Km Laufleistung und einen kombinierten Kraftstoffverbrauch von 9,4l / 100 Km – klar! Das Ganze aus einem 4l V8-Motor mit zwei Turboladern. Ganz ehrlich? Mir alles egal! Ich würde den Wagen ansehen. Die ganze Zeit und aus allen erdenklichen Blickwinkeln. Nachts in der Garage und am Tag an einem schönen Ort in der Nähe, schließlich will ich damit nicht so viel rumfahren. Am Wochenende würde ich mir ein Bier und einen Stuhl nehmen und mich...

A3 Lowdi and Goldi

April, das Wetter wird besser, die Röcke kürzer und die Autos werden aus dem Winterschlaf erweckt und auf Hochglanz gebracht. Ich habe das gute Wetter genutzt und mich mit einem A3 der besonderen Art und seinem Fahrer recht spontan zur Autowäsche verabredet. Der A3 von Soner treibt das Thema “tief” auf die Spitze. Seit fünf Jahren besitzt der junge Mann aus der Nähe der unterfränkischen Stadt Aschaffenburg seinen A3 8P. Bald schon wurde ihm klar, dass das Auto zwar kein Racer ist, aber doch einiges an Potential hat, Blicke auf sich zu ziehen. Nach einem Gewindefahrwerk das bald schon an seine Untergrenze kam, entschied sich Soner sein Fahrzeug auf Luftbälge zu stellen. Für viele immernoch ein absolutes No-go, doch wenn man wirklich ganz runter will und dabei nicht ganz die Alltagstauglichkeit verlieren möchte, bleiben einem nicht viele Alternativen. Leider ist so ein Airride nicht wirklich günstig und auch nichts, das man mal eben in einer Nacht und Nebel Aktion in der heimischen Garage einbaut. Hier ist Know-How gefragt. Daher beauftragte der junge Bayer die Firma “Wagn Air” dem Auto zu seiner jetzigen Form zu verhelfen. Auf 205/35er Reifen an einer 7,5×18 ET54 Audi Speedline Felge in Candy Ice Blue steht der Wagen jetzt, wie auf den Bildern zu sehen, schon super da und zieht die Blicke auf sich. Doch Soner ist das noch nicht genug: Er hat weitere Umbau und Fitting Maßnahmen geplant. 165/35er Reifen auf den gleichen Felgen. Sozusagen ein Präservativ für das Alu. Ob hier die Alltagstauglichkeit weiter erhalten bleibt, bleibt abzuwarten. Ein Pleie Überrollkäfig, US Front und ein schöner Kofferraum-Ausbau sollen in den nächsten Monaten folgen. Ein besonderer Dank geht in erster Linie an seine Familie, die das Ganze zwar mit verschiedenen Blickwinkeln betrachtet doch trotzdem hinter ihm steht und natürlich an seine Crew von Workx. Ich wünsche ihm auf jeden Fall...

AE86 Teil 1 “Ein unerwartetes Treffen”...

Der Himmel ist grau, richtig warm ist es noch nicht und auf den Straßen liegt eine Mischung aus Rollsplit und Streusalz. Ich sitze auf dem Beifahrersitz eines etwas in die Jahre gekommenen Toyota Landcruiser und fahre zusammen mit Torsten durch das verwinkelte Hinterland einer der ältesten Städte unseres Landes – Trier. Torsten kenne ich als Mechaniker mit Leib und Seele. “Schreiner wollte ich früher mal werden, aber nach meinem Praktikum als Kfz-Mechaniker bei Toyota wusste ich, das will ich lernen und nichts anderes“. Enthusiasmus, den viele in ihrem beruflichen Alltag so nur selten erleben werden. Häuser, Höfe und Ortschaften ziehen an uns vorbei, verschwinden so schnell im Rückspiegel wie sie hinter der nächsten Windung wieder auftauchen. Nach einigen Kilometern und unzähligen Abzweigungen nähern wir uns einem Gewerbegebiet – große leere Höfe, heruntergelassene Rolltore, unzählige Euro-Paletten, alte Gabelstapler und noch mehr Rollsplit. Ein unwirklicher Nachmittag mitten im Nirgendwo. “Wir sind da“, der Landcruiser kommt vor einer unscheinbaren Halle zum Stehen und wir steigen aus. Auf den ersten Blick wirkt dieser Ort nicht wie der eines Autoenthusiasten oder gar eines Toyota-Liebhabers. Der oben zu sehende Toyota RAV4 hat die besten Jahre auch hinter sich. “Ausgedient” sagte Torsten knapp und fing an in seiner Tasche nach dem Schlüssel zu kramen. Ein Vorhängeschloss, ein paar Ketten und ein normales Türschloss ließen mich zu diesem Zeitpunkt vermuten, dass es hier doch irgendwas zu sehen geben muss, was sich von dem ganzen Grau draußen abhebt. Irgendwas, dass sich lohnt so verschlossen und verrammelt zu sein. Von außen lässt der Ort nicht vermuten, was einen im Inneren erwartet. Torstens Halle. In den letzten Jahren habe ich wirklich viele solcher Hallen von Freunden und Bekannten gesehen und die meisten meiner überschaubaren Schrauber-Kenntnisse habe ich fluchend auf dem Boden solcher Hallen von meinen alten Autos vermittelt bekommen. Eins haben...

Cars & Coffee München...

Die Idee der “Cars & Coffee Reihe” ist es, gleichgesinnte Fahrer von Sport- und Supersportwagen zusammenzubringen, damit sich neue Freundschaften formen und sich über die neuesten Trends im exklusiven Sportwagen-Markt ausgetauscht werden kann. Heute fand dazu das erste Treffen in München statt und der P4 Drivers Club lud ins Autokino-Aschheim zum hochpreisigen Stelldichein. Nachdem Aschheim nur wenige Kilometer von mir entfernt ist und das Wetter gepasst hat, bin ich hingefahren und habe mir angesehen, wie der noble Gedanke denn in der Praxis aussieht.  Schon am Eingang ist mir dieser schöne Lamborghini Diablo (spanisch: Teufel) aufgefallen. Der von 1990 – 2001 gebaute Nachfolger des Countach kam damals mit unterschiedlichen Motoren die etwa 500 PS und 500 Nm leisteten. Vom Diablo gibt es unzählige Variationen, die sich im Wesentlichen am Motor und an den zwei Buchstaben nach dem Namen “Diablo” unterscheiden. Scheint mir zumindest so. Es gibt da den SV, VT, VT-R, GT und auch noch einen Roadster. Roadster sind zwar mehr als zwei Buchstaben, aber dem Namen nach verfügt diese Variante nicht über ein Dach und ist daher leicht von den anderen zu unterscheiden. Die schwerste Variante bringt dabei 1.695 Kg auf die Waage, was im Vergleich zu heutigen Fahrzeugen schon fast “leicht” ist. Vom italienischen Traktoren-Bauer gab es wirklich viele Exemplare vor Ort zu sehen. Oben die neueste Variante der flachen Italiener, der Huracán (italienisch: Hering). Dieser wird seit 2014 gebaut und kommt mit einem 5,2l Motor und etwa 620 PS daher. Dazu ist er mit 1.422 Kg auch noch deutlich leichter als der Diablo und sieht richtig schneidig aus. Die meisten Informationen über diese Autos habe ich mir, wie vor Ort geheißen, von Wikipedia geholt. Das war die Rückmeldung eines der Lamborghini-Fahrer auf meine Frage hin wie schwer der Wagen denn ist. Austausch...

Nürburgring Drift Cup Rd. 1 Easter Cup

Manche freuen sich auf das nächste Wochenende, wer eine Grippe hat, freut sich bald wieder gesund zu sein, wer gerne Nudeln mit Käse (überbacken) isst, freut sich auf die nächste Portion Nudeln mit Käse und wer noch keine 30 ist, freut sich auch auf seinen nächsten Geburtstag. Mir hingegen schmecken Nudeln mit Käse zwar sehr gut, aber tatsächlich habe ich mich seit einer gefühlten Ewigkeit nur auf eins noch mehr gefreut! Autosport in seiner abgefahrensten Form – #DRIFTING!   Willkommen bei der ersten Runde des diesjährigen Nürburgring Drift Cup auf der Müllenbachschleife des Nürburgring! Für dieses Jahr stehen insgesamt fünf Termine für die seitwärtslastige Veranstaltungsreihe von Skylimit-Events im Terminkalender: Easter Cup (26. – 28. März 16, den Artikel dazu lest ihr gerade) Big Entry (06. – 08. Mai 16) Summer Edition (05. – 07. August 16) Sport1 Trackday (28. August, spielt vermutlich nicht in die Wertung rein) Big Final (21. – 23. Oktober 16) Wir versuchen bei allen Läufen dabei zu sein und begleiten dabei wie im letzten Jahr das GT RADIAL Drift Team. Aber kommen wir zum Thema, der EASTER CUP des Osterwochenendes! Klar, bunte Eier im Garten suchen und Likör trinken ist super lustig, kann man aber auch am Nürburgring machen und nebenbei für schlanke 10.- € Eintritt die abgefahrensten Drift-Winkel begutachten. Driftsport angucken macht auch nicht so dick wie 4 Schoko-Osterhasen essen und von Diabetes bleibt man auch verschont. Somit war die Entscheidung für unzählige Fans nicht zu schwer und bereits zum Qualifying am Ostersonntag waren die Ränge neben dem Michael-Schumacher-S gut gefüllt. Meinte es das Wetter zum Training am Samstag noch gut mit den Driftern, war der Sonntag zu Beginn alles andere als hübsch anzusehen. Regen, Wind und kühle Temperaturen sind aber immer noch besser als der unattraktive Schneefall aus dem letzten Jahr und so waren alle sehr optimistisch. Dass dieser Optimismus am Ostermontag fehl am Platz sein würde, war bis hierhin noch niemandem klar. QUALIFYING   Nachdem das Wetter am Sonntag wie gesagt sehr wechselhaft war, konnten sich am Nachmittag trotzdem fast alle Drifter über eine trockene Müllenbachschleife freuen. Lediglich die Top-Player in Gruppe 1 hatten mit nassem Asphalt zu kämpfen, meisterten diese Herausforderung aber außerordentlich. Oben zu sehen der 1er BMW V10 von Jaap Bosma aus den Niederlanden. Für ihn reichte es im Qualifying mit 59 Punkten für den 24. Platz. Super schön zu sehen war die Rückkehr von Alain Thomet in den aktiven Driftsport. Für das GT RADIAL Drift Team greift der Schweiz-Import ab diesem Jahr ins Lenkrad seiner Nissan S14 mit hergemachtem SR20-Motor und etwa 400 PS. Auf dem gleichen Fahrzeug startete dieses Wochenende auch der zweite Rückkehrer in die erzwungene Querbeschleunigung – Axel Mack, dessen Auto (Lexus IS600) leider nicht ganz rechtzeitig fertig geworden ist. Beide schlugen sich sehr gut und konnten am Sonntag den 9. (Alain) und 27. (Axel) Platz im Qualifying sicherstellen. Dennis Voll und Rene Portz, beide GT RADIAL Drift Team, konnten sich die 8. und 11. Position sichern. Aufregend anzusehen waren die vielen Toyota AE86 im Starterfeld. Insgesamt meldeten sich vier Corollas zur wilden Seitwärts-Gaudi an und der Bunteste war wohl der oben zu sehende AE86 (ehem. D1Japan-Auto) von den Chickenhill-Drifters aus der Schweiz. Pilotiert von Simon Wüttrich erreichte der SR86 den 35. Platz und qualifizierte sich somit für die Battles. Ebenfalls auf einem “Hachiroku” unterwegs war der schweizer Josip Sinadinovic vom TEAM54. Der AE86 konnte in meinen Augen Form (Stufenheck) und Funktion am besten vereinen. Das Wirken der Form kann man auf obigem Foto gut erkennen und die Funktion reichte für einen super 20. Platz in der Qualifikation. Zu den Battles sollte es am Montag dann aber nicht kommen, denn das Wetter wurde nicht besser und die Eifel zeigte sich von ihrer ekligsten Seite. Regen und Sturm peitschten durchs Fahrerlager, sodass viele Teams am Vormittag ihre Zelte und Pavillons abbauen mussten, damit sie nicht davongeweht wurden. Auf klatschnasser Strecke ging das Training am Morgen dann auch mit einigen Ausritten...

Mar27

Workx Lowstern

Ostern, für viele die erste besinnliche Zeit im neuen Jahr,  in der man seine Familie trifft, Eier sucht und Osterlämmer vertilgt. Doch in der Autoszene hat sich über die Jahre hinweg das Osterwochenende als Beginn der Tuningsaison etabliert. Angefangen mit dem “CAR”-Freitag, gibt es fast jeden Tag ein Treffen in den Weiten Deutschlands. So hat das Team des “Workx” Tuningclubs aus der Aschaffenburger Gegend am Ostersonntag beschlossen, ein Treffen im beschaulichen Rodgau auf dem Parkplatz der Selgros abzuhalten. Auch ich habe meinen Weg dorthin gefunden und ein paar Photos machen können, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Die Crew von Workx hat sich wirklich Mühe gegeben, so gab es nicht nur Pokale für die hübschesten Autos in verschiedenen Kategorien, auch Carlimbo und ein DB-Contest waren geboten… Alles was das Tunerherz begehrt. Die verschiedensten Autos und Stile waren vertreten, sodass wirklich jeder etwas finden konnte das ihm zusagt. Natürlich waren grade im VAG Feld (Das ein Gros des Treffens stellte) viele mit Airride unterwegs, frei nach dem Motto des Treffens “Lowstern” Auch die Hotrod bzw. USDM Szene war mit einigen Perlen vertreten. Ansich ein ruhiges, familiäres Treffen, das trotz durchwachsenen Wetters guten Anklang fand. Viele verschiedene Stile und Trends, friedlich und harmonisch vereint, das passt zu Ostern, dem Fest des Friedens. Man kann es nicht oft genug betonen: Es kommt nicht darauf an, welche Marke man fährt, ob Sleeper oder VIP, Static oder Airride, verchromte Achsen oder Ratlook, die Liebe zum Automobil eint uns. Deshalb denkt daran: Gegenseitiger Respekt und Achtung vor dem Geschmack des anderen, das bringt unsere Szene viel weiter als Hate und Markenapartheid. In diesem Sinne: Frohe Lowstern! Arndt –...