CRC Speedshow Auckland New Zealand

Mein letzter Artikel für USED4 ist schon etwas her und ich habe mich eine ganze Zeit nicht wirklich um Autos oder Driftevents gekümmert oder dafür interessiert. Einen richtigen Grund dafür gibt es nicht, aber ich hab unterbewusst irgendwie meine Prioritäten geändert und das führte dann dazu, dass ich viele tausend Kilometer Rad gefahren bin oder irgendwelche anderen aufregenden Dinge probiert habe… “Da! Geil, R34 GT-R, Ohhhhhhh!” – Es war in diesem Moment als meine Freunde hier realisierten, dass Autos für mich doch nicht nur ein Fortbewegungsmittel sind. So kam es, dass ich am Sonntag vor den Toren der CRC Speedshow auf dem ASB Showground in Auckland stand, mir einen Media-Pass holte und das Areal erkundete. Die Anderen sind an dem Tag zum Yoga gegangen – Luschen! Photo subtitles will be in English from now on.  With the media pass in my hands I was able to discover the area of the 11th CRC Speedshow here in Auckland. The CRC Speedshow is described as New Zealands ultimative automotive playground and the ideal place to to fuel your passion about cars, motorsport, automotive products, mega live action and much more… What should I say? I wasn’t disappointed… As New Zealand seems to be a paradise for car enthusiasts (due to their loose modification laws) I was expecting a lot of highly modified cars. First cars who took my attention was the purpose built BMW E30 and the Toyota Supra in full race spec. This super clean wide body Nissan Skyline GT-R didn’t even caught a lot of attention as it isn’t that special or rare here in NZ. A lot of GT-R are driven here casually. Yes, a old Mini Cooper, but look a little closer… Exactly, a SR20VE powered version of the famous UK Racer! Cars from BMW and especially the E30 are kinda popular here in NZ. No wonder as most of them are in brand new condition due to lack of salt and stones on the streets. Haven’t seen any rusty car here at all. #WEINERSCHNITZEL The ASB Showground in Auckland also provides a little dynamic area where small drift shows or burnout contests (wtf?) can be held. As everyone was outside I went inside to be able to take photos of what was happening in the halls of the fair. So no action photos this time, but I’m sure there will be some drift events on my way through the country. Till Sunday I never was really close to a race truck. They’re so huge compared to a “regular” racecar – amazing! Also the engine is gigantic and just extreme. I think this engine has the size of a SMART. There were a lot of exhibitors at the Speedshow. From car manufacturers to tuners, garages, detailers and also the D1 Drift Series of NZ had a booth. They displayed some really nice drift cars as the JZ powered GT86 right in front or the colorful Nissan S15 from C’s Garage in the background. The guys from the D1NZ were promoting the 2017/18 season and caught a lot of attention with their drift cars – savage! (Super beautiful S14 – nearly as beautiful als Marco Menkes 200SX) After these drift cars it barely couldn’t get any better, but the next highlight was just around the corner – Mad Mike! Most famous Kiwi-Drifter was present and invited everyone to join him telling storys from when he was a kid and how he got into drifting. It was super interesting to listen to one of the biggest names in the worldwide drift sport. After an hour of interesting questions he went outside for some photos and had a chat with some of the visitors. I called it a day and went off the area with a lot of new impressions. As usual on car shows their is often a lot of great cars in the parking lot too, like this Soarer. They look kinda weird when they aren’t...

Japan Trip Teil III

An diesem Tag reiste ich von Fukuoka nach Tokyo via ANA 23.Mai (Taichi und Chanko-Nabe) Ich habe bereits seit über drei Jahren über Facebook Kontakt mit Taichi, einem Japaner, der in der Hauptstadt Tokyo lebt. Im letzten Jahr trafen wir uns zum ersten Mal und ich versprach ihm, dass ich wieder nach Tokyo kommen würde, um ihn zu besuchen. Dieses Versprechen wollte ich natürlich auch halten. Taichi holte mich nach meiner Ankunft in Tokyo Minato bei Hamamatsucho ab. Wir fuhren einige Bahnstation weiter und er führte mich schließlich, wie es für Japan teilweise typisch ist, durch eine unheimliche, dunkle Gasse, in der dann plötzlich ein Aufzugschacht auftauchte, der uns in ein ordentliches Restaurant brachte. Dieses Mal war das Restaurant auf Chanko-Nabe spezialisiert (Diese Chanko Variante bekommt man soweit nur in Tokyo). Auch hier musste man selbstverständlich wieder seine Schuhe ausziehen, da alles wie gehabt mit Tatami ausgelegt war. Was Chanko-Nabe ist? Eine Art Eintopf, in dem zuerst Fischfleisch und Hühnerfleisch gekocht werden. Danach kommen dann Pilze, Cognac, Negi, Skitake Pilze, Bambussprossen und weitere, mir unbekannte Zutaten, dazu. Während wir aßen unterhielt ich mich mit Taichi auch über das Thema Tuning und wie es sich damit in Japan verhält. Viele Deutsche reden ja gern darüber, dass man in Japan alles machen darf, die Straßen so wunderschön für tiefe Autos sind usw. Als ich ihm das erzählte, musste er zuerst einmal herzhaft darüber lachen. Wenn ich ihn richtig verstand, hat man es als Tuner in der homogenen, normierten Gesellschaft in Japan nicht leicht. Man kommt natürlich auch mit dem Gesetz in Konflikt, denn wirklich schnell fahren darf man in Japan nirgendwo (in der Stadt meist 40 km/h, außerorts maximal 60 km/h und auf den Highways zum Großteil 80 km/h bis höchstens 120 km/h), dazu ist der Unterhalt für solche Autos sehr hoch, in Tokyo muss der Besitzer einen Stellplatz vorweisen können, um das Auto überhaupt zulassen zu können (Ausnahme sind hier die Kei-Cars, das sind die kleinen Autos mit den gelben Nummernschildern. Diese besitzen einen 660ccm Turbomotor) und die Strafen für Vergehen sind äußert kostspielig, wenn man erwischt wird. Zusammengefasst kann man sagen, dass Japaner zwar im Bereich des Tunings deutlich mehr Spielraum haben als wir, aber ein Auto-Paradies ist Japan sicher auch nicht. Wir redeten aber nicht nur, wir tauschten auch Geschenke aus: Taichi hatte für mich DVDs über Rennen auf dem berühmten Wangan und auf japanischen Rennstrecken sowie japanische Integra- und Civic-Zeitschriften. Er bekam von mir einen Obstler aus der Heimat und natürlich für sein aktuelles Projekt und seine Freunde Used4.net- und ChargedUpPerformance-Sticker. Nach dem lustigen und interessanten Abend begleitete er mich noch bis Hamamatsucho (da ich gut angeheitert war) wo wir uns dann auch verabschiedeten. 24.Mai (Super Autobacs) Der langerwartete Besuch bei Super Autobacs stand an. Super Autobacs ist eine Art ATU Japans. Allerdings, vorsichtig ausgedrückt, ein kleines bisschen besser ausgestattet. Alles was auf den Bildern hier zu sehen ist, war nur Teil der Performance Abteilung, die ca. 1/4 der Geschäftsfläche einnimmt. Es wurden aber auch Standardartikel wie Anhängerkupplungen, Sitzbezüge, Aschenbecher, Duftspender uvm. angeboten. Zusätzlich befand sich außerhalb des Gebäudes noch eine riesige Werkstatt, in der man die gekauften Teile direkt einbauen lassen konnte oder sein Auto einfach nur zu Reparatur hinbrachte. Zusätzlich gab es noch ein Showroom für gebrauchte Wagen. Eine weitere Kette, ganz ähnlich zu Super Autobacs, ist die UP-Garage, zu der ich es aber leider dieses Jahr nicht geschafft habe. Die UP-Garage beschränkt sich auf den Verkauf von gebrauchten Tuningteilen wie Felgen, Fahrwerke, Bodykits, Carbonhauben etc. Wer hier etwas Größeres wie Felgen kaufen will, kann es zum Beispiel zu Mehmet von Autopoint Fukuoka schicken. Dieser verschifft das dann via Container nach Deutschland. 25.Mai (Der letzte Tag und eine Überraschung von Dai für mich) Mein letzter Tag in Japan, Dai holte mich netterweise vom Hotel ab. Ich habe Dai letztes Jahr am Mobara Twin Circuit kennengelernt. Er besitzt eine eigene Werkstatt für Tuningautos und ist auch...

Japan Trip Teil II

8.Mai (Aburayama; Yama = Berg) Ich wusste schon von meinem Besuch vor einem Jahr, dass sich auf einem der vielen Berge, die ich von Tommys Haus aus sehen kann, eine Aussichtsplattform befindet. Diese war heute mein Ziel. Nachdem ich mir im Convenience Store zur Stärkung zuerst etwas Verpflegung gekauft hatte, wanderte ich direkt los. (Diese 24/7-Stores sind übrigens sehr beeindruckend. Es handelt sich um kleine aber feine Einkaufsläden, die man an jeder Ecke in Japan findet. Man kann sich das Ganze wie ein unserer Tankstellenläden als Basis vorstellen. Man kann sich hier aber auch ein Bento, also z.B. ein frittiertes Huhn mit Reis bestellen und vom Verkäufer aufwärmen lassen. Außerdem bieten diese Shops die Möglichkeit, die Strom- oder Internetrechnung zu zahlen, die Post von hier aus zu verschicken, Papiere kopieren zu lassen und noch vieles weitere mehr, von dem ich selbst vielleicht erst bei meinem nächsten Besuch erfahre. (Die drei größten Ketten in Japan sind 7-Eleven, Lawson und FamilyMart) Dem einen oder anderen automobilen Leckerbissen lief ich bei dieser Gelegenheit auch über den Weg. So versorgt, ging es weiter in Richtung Aburayama. Ich hatte laut Handy-Navi eine Laufweg von 8km vor mir. (Noch in Deutschland hatte ich eine spezielle Handykarte für das japanische Netz mit 6GB Datenvolumen gekauft, was es mir ermöglichte, Apps wie WhatsApp, Google Maps, Facebook, Line etc. zu nutzen.) Allein auf diesem kurzen Weg erblickt man bereits viele Dinge, die einen immer wieder staunen lassen und deutlich vor Augen führen, wie unterschiedlich Deutschland und Japan sind. Zum Einen die typische Architektur der klassischen Häuser sowie auch der Gärten, auf die man manchmal einen kleinen Blick erhaschen konnte. Auch habe ich auf dem Weg dorthin ein riesiges Areal gesehen, das mit einem Metallnetz in mehreren Metern Höhe umspannt war. Es handelt sich dabei in der Regel um Golf- oder Baseballplätze; diese Sportarten sind in Japan äußerst beliebt. Ab dem Zeitpunkt, als ich am Fuße des Berges ankam, konnte ich mich dann der beeindruckenden Natur erfreuen. Das ein oder andere Mal kreuzte auch eine Schlange (völlig ungiftige Nattern) oder eine Eidechse meinen Weg. An der Aussichtsplattform angekommen, genoss ich erstmal den Blick über Fukuoka und ließ mich dort auch für zwei bis drei Stunden nieder, um zu lesen und den Moment zu genießen. Nach meiner Rückkehr am Abend erzählte mir Izumi, dass sich dort oben wohl gerne die Bikergangs oder auch Tuningfans treffen würden. Leider hatten sie zum Zeitpunkt meines Besuchs offenbar etwas anderes vorgehabt. 10. Mai (Tenjin) An diesem Tag stand Zentral Fukuoka (Tenjin) auf dem Plan. Hier gab es eine schöne Einkaufsmeile, Restaurants und natürlich ein Gaming Center, in dem ich des Öfteren meine Zeit verbrachte, um Initial D zu zocken. (Speicherstand mitnehmen? Kein Problem, einfach einen der Angestellten fragen und schon bekommt man eine ID-Card für die Initial D-Automaten ausgehändigt) Hier ist zu erwähnen, dass es in Fukuoka (und auch generell in Japan) mehr Frauen als Männer gibt, dementsprechend sind auch viele Shoppingmöglichkeiten stark nach dem weiblichen Geschlecht ausgerichtet. Auch gab es in Tenjin einen Anime & Manga-Laden zu dem es mich als Otaku natürlich hingezogen hat. 11.Mai (Autopoint Fukuoka)   Ich stand schon seit einer Weile in Kontakt mit Mehmet, dem Inhaber von Autopoint Fukuoka. Dementsprechend war für mich ein Besuch bei ihm eine meiner höchsten Prioritäten. Also ging es via Bus zum Bahnhof und weiter mit dem Zug Richtung Itoshima. Bei Autopoint Fukuoka angekommen, wurde ich auch direkt von Mehmet herzlich empfangen und auf einen kühles Getränk nach Innen gebeten, wo wir uns eine Weile unterhielten, u.a. auch über einen vergangenen Einkauf von mir bei ihm. Danach zeigte er mir noch sein Grundstück und erzählte mir von seinem Werdegang: wie es ihn nach Japan verschlug, seine ersten Arbeiten dort, der Weg zur Selbstständigkeit und die vielen Probleme, die man als Ausländer in Japan zu bewältigen hat, wenn man dort Fuß fassen will. Zur Mittagspause fuhren wir dann gemeinsam zu 7-Eleven, um uns etwas...

Japan Trip 2017 Teil I

Vorwort: Zuallererst möchte ich sagen, dass ich auf meine eigene Art auch ein ziemlicher Autofan bin, zugleich aber eine starke Vorliebe für Mangas/Anime, die Kultur und auch der japanischen Sprache habe, die ich aktuell im Selbststudium erlerne. Aus diesem Grund war der Urlaub nicht rein autofixiert, alle Bilder und Begegnungen mit Autos sind eher durch Zufall entstanden (abgesehen vom Besuch bei Super Autobacs). Es war für mich bereits der zweite Japantrip und in erster Linie dafür gedacht, das Land und die Leute besser kennenzulernen sowie Freunde zu besuchen. Ich hoffe dennoch, dass mein Bericht für alle Japanbegeisterte interessant und lesenswert ist und vielleicht die eine oder andere neue Erkenntnis bringt. Erste Woche: 1.Mai Abflug um 16.15 in München via Lufthansa. Hier hatte ich Glück, dass das Flugzeug mehr als unterbesetzt war. Somit konnte ich kurz vor dem Abflug meinen Sitzplatz umbuchen und mir eine Vierer-Sitzreihe in der Mitte für mich alleine sichern. Da die Flugdauer nach Tokyo Haneda mit 11 Stunden und 35 Minuten angesetzt war, habe ich mir hier die Zeit mit ein paar Filmen vertrieben, zu meinem großen Vergnügen war auch “The Fast an the Furious” dabei.   Am 2.Mai um 10.50 Uhr (Japanischer Zeit) kam ich dann in Haneda an, um anschließend direkt zum Anschlussflug nach Fukuoka zu spurten. Sicher in Fukuoka angekommen, wurde ich auch direkt von meiner guten Freundin Izumi abgeholt. Weiter ging es dann per Auto zu ihr nach Hause (der Ort, an dem ich auch die nächsten drei Wochen wohnen sollte). Dort wurde ich erst einmal mit köstlichem Gebäck und Macha (Grüner Tee) bewirtet und konnte mich noch etwas erfrischen, bevor ihr Mann und mein guter Freund Tommy, von der Arbeit nach Hause kam. 4.Mai Am Donnerstag bot mir Izumi an, sie zur Kimonoanprobe zu begleiten. Für diese Anprobe kam extra eine Kimonolehrerin mit ihrem Mann (Familie Miyata) aus Osaka angereist. Im Kaffee Brisa Do wurden mir erst einmal alle Damen vorgestellt (Herr Miyata und ich waren die einzigen Herren). Nachdem die Damen sich dann zur Anprobe zurückgezogen hatten, erkundigten Herr Miyata und ich diesen Teil von Fukuoka, so besuchten wir unter anderem auch einen Tempel. Hier wurde mir erklärt, dass wenn man an einem an einem Schrein betet und ein Geldopfer darbringen möchte, in der Regel wird eine 5Yen Münze benutzt, da diese eine gewisse Bedeutung hat. Leider war mein Japanisch nicht gut genug, um diese Bedeutung gleich zu verstehen. Ich musste die Information erst aus dem Internet heraussuchen: Das japanische Wort für „5“ ist „go“ und das Wort „Yen“ wird als „en“ ausgesprochen, 5 Yen also „go-en“, was ein Homophon zu goen (御縁) ist. 縁 – en bedeutet Beziehung oder Verhältnis (und kann sogar mit „Schicksal“ übersetzt werden), während 御 – go ein Höflichkeitspräfix ist. Wo würde man mehr wollen, dass eine gute Beziehung aufgebaut wird, als bei der Darbietung von Osaisen (お賽銭) – Geld, das man in die Opferkästen von Schreinen wirft, bevor man betet. (Quelle: https://lostmyheartinjapande.wordpress.com/2017/01/27/japan-in-bildern-die-wichtigkeit-der-5-yen-munze/) Als wir von unserer Tour zurückkehrten, waren die Damen bereits fertig umgezogen und in ihren Kimonos losgezogen, um ein kleines Fotoshootings zu veranstalten. Später überließ mir dann sogar Herr Miyata seinen Kimono, was zu einem weiteren, für alle Beteiligten sehr spaßigen Shooting führte. Der restliche Abend im Kaffee verlief ähnlich lustig, wir aßen, lachten und sangen zusammen. 5.Mai Tagsüber stand ein Autobacs-Besuch auf dem Programm und passend dazu kreuzten die ersten getunten Civic und 32er Skyline meinen Weg.   Da es sich um einen recht kleinen Autobacs handelte, gab es dort nichts besonderes, abgesehen von der kleinen Hello Kitty-Accessoires-Auswahl. Abends führte mich Tommy dann zu “Franks Chop Shop”, einem wirklich coolen Barber Shop, wo es dann natürlich erst einmal um die korrekte Bartpflege ging und auch meine Glatze frisch rasiert und poliert wurde. So gepflegt, zog es uns direkt in den ersten Britischen Pub (http://www.morris-pub.com/redfox.html#menu). Mit Fisch and Chips und Shochu starteten wir in den Abend. Der nächste British Pub ließ aber...

Everything Japanese: Treffen der Japanszene Hochfranken e.V....

Nunja, wo soll ich anfangen? Bekanntlich habe ich einen kleinen Fetisch für Autos aus Fernost, also was liegt da näher, ein Treffen zu besuchen, das sich ausschließlich mit diesem Thema beschäftigt? Das Meeting der Japanszene Hochfranken e.V. ist dementsprechend genau nach meinem Geschmack: ein kleines, recht lokales Treffen auf einem angemieteten Parkplatz und ausschließlich JDM-Hardware vor Ort. Interessantes Itasha auf diesem Civic Coupé vom JDM-Shop.de Blau und Gelb ist nicht erst seit der Staatsgründung von Schweden eine bestechende Farbkombi. Diese S14a gefällt. Zwischen 100 und 150 Autos waren vor Ort, die verschiedener nicht hätten sein können. Vom ’16 Civic Type-R im Serienzustand, über die extremsten Umbauten aus den 90ern, bis hin zum Daily-Accord aus den 80ern. Sogar eine ganze Reihe Toyota MR2 W2 waren anwesend, was mich schon ein wenig überraschte. Geschmack, der [Duden]: Subjektives Werturteil über das, was für jemanden schön oder angenehm ist, was jemandem gefällt, wofür jemand eine Vorliebe hat USED4 kann eben auch bedeuten, dass das eigene Civic Coupé Heim für einen feuerspeienden Drachen ist. USED4 Dragons quasi. Heftig, heftiger, diese Rocket Bunny-S15. Mehr Hingucker im USED4 Look geht wohl kaum. Neben einigen Verkaufsständen war auch ein Leistungsprüfstand vor Ort, der so manche Überraschung bereit hielt. Bei Temperaturen um die 30° und vielen interessanten Gesprächen war es alles in allem ein erfolgreiches Samstagstreffen. Mitsubishi Galant VR4, offensichtlich auf Bi-Motor umgebaut. Spaß beiseite, die VR4 sind ein weiteres Beispiel für das traurige Schicksal vieler JDM-Highperformer, die nie den offiziellen Weg nach Deutschland fanden. Dieser NB kommt äußerst sportlich um die Ecke. Sehr cool. Slightly tuned – ein bisschen Tiefe, einige Details und schon ist das Hochdrehzahl-Cabrio sehr nahe an dem, was die Menschen hierzulande Perfektionismus nennen. Die Kouki-Rückleuchten an dieser Mk. 3-Supra verleihen dem Auto einen deutlich moderneren Look. Für mich...

Allstedt 2017: Und alle so Yeah!

Ist Hype planbar? Eigentlich nicht, sollte man meinen. Ein Hype entsteht normalerweise spontan und aus dem Bauch heraus. Bei Allstedt ist das anders. Jeder, der in den vergangenen beiden Jahren zum Driften in Allstedt war, wusste im Prinzip bereits, was ihn 2017 erwarten würde. Und auch die Frischlinge, für die das Ausrasten auf Allstedter Asphalt eigentlich neu sein müsste, ahnten nicht zuletzt auch durch unsere Berichterstattung über die Events der Jahre 2015 und 2016,  was auf sie zukommen würde. Dass die Facebook-Seiten des SXOC e.V. und die WhatsApp-Gruppen in den Tagen nach dem Event trotzdem vor euphorischen Danksagungen und Jubelarien geradezu überlaufen, lässt nur einen Schluss zu: Die Zahnfee hat wieder gezaubert. Das Programm vollgepackt mit Leckereien wie dem Nachtdriften, einer Walltap-Competition, der Eskalation in drei Stufen (Anfänger/Allzeitbereit/Amok)… … und einer mitternächtlichen Mitgliederversammlung, die alles bot, was die deutsche Vereinsordnung eigentlich nicht vorsieht. Und auch wenn niemals alles zu 100% glatt laufen kann und sich bei einigen wenigen Teilnehmern der grundsätzliche Gedanke “Menschenleben > Driftspaß” erst noch manifestieren muss, war das “Wochenende” (dehnbarer Begriff, die Strecke war bereits ab Donnerstag freigegeben) im Endeffekt doch eine permanente Aneinanderreihung von Höhepunkten. Ein Beweis für die Qualität der SXOC-Veranstaltungen ist dabei sicher die hohe Zahl der Wiederholungstäter. Und auch der Parkplatz bot wieder massenhaft menschliches und automobiles Eye Candy. Seien es (zu) wartende Drifter…   …oder parkende Prinzessinnen, die sich ihren frischgewaschenen Lack zwar niemals auf der Strecke schmutzig machen würden, aber dennoch beim coolsten deutschen Grassroot-Driftevent ganz vorne dabei sein wollten. Ein besonderes Highlight war schließlich das Nachtdriften, das in drei aufeinanderfolgenden Nächten abgehalten wurde. Eine ganz spezielle Atmosphäre im gleißenden Licht der Strahler, die Natur bereits verstummt und… …die Drifter entweder äußerst spärlich oder… …massiv illuminiert. Dominic Toretto hätte sein Muscleshirt for Freude zerissen. Ein beeindruckende Szenerie, selbst wenn man nur am Streckenrand stand und den Auslöser drückte. Es ging aber nicht um Style und Optik allein. Nein Nein, in erster Linie wurde das Können bewertet. Und so sieht die Reihenfolge der Könner aus: Platz Martin Weigmann (S14, White Smoke Driftteam) Platz Dennis Köhler (MX5 NA, Foolish Players Special) Platz Jan Skala (R33, Noname Heroes) Zur Feier des Tages (und der Nacht) gab es dann noch eine Überraschung in Form eines Feuerwerks. Fanden alle ausgesprochen gut. Sogar Katy Perry stand kurzzeitig der Mund offen. Die Zahnfee möchte die Gelegenheit nutzen und folgenden Personen ausdrücklich danken: Tobi&Caro, Jay, Martin, Lukas, Ata, Andi aka Loki, Benni, dem Aufbau- und Abbauteam, Jens & Co, Marius und Dennis, Matthias, Flo und Nico, Markus Flecki, File 404, Jan, Sahand, Sebastian, Georg, Niels, Brencher und viele, die ich jetzt vergessen habe – DANKE! Es ist demnach nicht fair, wenn nur mir gedankt wird, dutzende Mitglieder rissen und reissen sich den A**** auf. Jedes Jahr. Kommen früher, bleiben länger, arbeiten härter. Euch allen noch einmal ein RIESIGES DANKESCHÖN! Allstedt hat sich damit in kürzester Zeit: Zu einem Festival der fliegenden Fetzen Einer Party der posierenden Parker Einem Happening der Heftigen Einem Vollgasabenteuer der Videofilmer Einem faszinierenden Fokus für Fotografen Und zu einem beispiellosen Beisammensein der besonders Blöden entwickelt. <3 Allstedt 2018 wird noch größer, schöner und besser, da bin ich mir sicher. Aber wenn nicht, also wenns genauso bleibt, ists auch gut. Because Keep Drifting Fun. Text und Bilder: Niels Kreischer – USED4.net Zusätzliche Bilder: Stefan Brencher – USED4.net Das Album mit diesen und vielen weiteren Bildern erscheint morgen auf unserer...

US Car – Treffen Epperthausen

Zugegeben: US-Cars waren bislang bei USED4 stark unterrepräsentiert. Woran das liegt? Das wissen wir ehrlich gesagt selbst nicht so genau, denn Heckantrieb, viel Leistung und coole Optik gibt es in den US of A ja auch mehr als genügend. Um diese Scharte auszuwetzen, machte ich mich am vergangenen Wochenende auf in die nahegelegene Thomashütte bei Epperthausen (bei wems jetzt noch nicht klingelt: das liegt im Großraum Darmstadt)  zum jährlich stattfindenden “US Car & Bike Treffen”. Der Name ist Programm und die erste Szene, die ich nach dem Parken miterleben durfte, schien dann prompt auch wie inszeniert: Wir waren kaum ausgestiegen und 10 Meter gelaufen, als ein aktueller Mustang V8 ausparkte und seinen Motor auf dem Kiesparkplatz aufheulen ließ. Als wäre das das Signal, stieg die Partnerin des Fahrers zu ihm in den Wagen und es folgte das obligatorische Weglassen aus dem Stand mit durchdrehenden Rädern. (Vom Kiesplatz wie gesagt) Wider aller Erwartung (man kennt ja die “Why Can’t Mustang Drivers Leave Meets?”-Videos bei Youtube), konnte sich der Mustang auf der Straße halten und es ging alles gut. “Na das kann ja heiter werden.”, dachte ich mir. Und es wurde heiter, aber in einem deutlich angenehmeren Sinn. Sofort nach Betreten des weitläufigen Geländes beschlich mich ein altbekanntes Gefühl aus meiner Kindheit. Damals gab es in meiner Heimatstadt Darmstadt ganze vier US-Kasernen und das Stadtbild war geprägt durch die vielen coolen Autos mit Army-Kennzeichen. Deez Nuts aus dem Candy Shop, der auch sicher Lollipops hat. Für 50 Cent das Stück.   Fuzzy Dices in diesem Mercury (und in jedem zweiten anderen Auto auf dem Platz): Bereitschaft für illegale Autorennen oder einfach nur noch ein cooles Accessoire?   Deutsch-Amerikanische Volksfeste fanden statt und in den Night Clubs der GIs kamen sich Deutsche und Amerikaner auch auf anderen Ebenen näher. Das Verhältnis zwischen Einheimischen und den Befreiern/Besatzern war ungeacht einiger Konflikte und Meinungsverschiedenheiten (Vietnam-Krieg, Stationierung der Pershing-Raketen, Golf-Krieg I und II) größtenteils freundlich und von Pragmatismus geprägt. Man hatte sich aufeinander eingestellt und ließ sich größtenteils in Ruhe. Dem großen Reiz des American Way of Life erlagen aber, wie in allen (westlichen) Gesellschaften, auch in Deutschland viele Menschen. Ich wollte als Kind auch immer nach Kalifornien, um dort bei Colt Seavers auf der Fläche seines Pickups mitzufahren, KITTs Turbo Boost -Taste zu drücken oder mit dem A-Team aus dem Van heraus Platzpatronen auf korrupte Militärs zu verballern. Fakten, Fakten, Fakten: Ford Hot Rod. Aus dem Jahre 1934. Zu verkaufen. Bestmögliches Nummernschild für einen derartigen Brocken Chevy Van mit viel Platz, Style und in einer fröhlichen Farbe (Orange is the new Black?)   Und was drückt sich nunmal besser im “Bigger is better”-Mantra aus, als ein US-Car mit Hubraum, gemessen in Maßkrügen, und serienmäßig eingebauter Coolness. Dementsprechend groß waren auch die Beteiligung und die Vielfalt der vorhandenen Fahrzeuge. Chevy Two-Ten 2100B mit scharfer Two-Tone-Lackierung Dodge Viper mit Klebekennzeichen. Man fragt sich, was seltener ist. Und dann auch noch kombiniert. Hell Yesssssssssssssss! *Schlangengeräusch* Böses, böses Pony Gleich zweimal das Thema Camaro: Aber durchaus unterschiedlich interpretiert. Corvette C1 Convertible Chevrolet Impala SS Turbo-Jet V8 396 cui im kultigen 76er-Style und mit ultraheißen Felgen Chevy Pickup aus den 50ern. Mag Fußgänger zum Frühstück. Noch ein Chevy Impala, dieses mal aber als Convertible und eindeutig ein Modell aus den 70ern Meine Vermutung: Eine Corvette mit einer Art Wektor-Umbau. Die harmonisch eingepassten Seitenblinker haben mich fasziniert. GMC K15 mit einem an Klarheit und Symmetrie nicht zu überbietendem Gesicht. Me likey a lot. The Wheels On The Bus Go Round And Round… Der Mann mit dem Hacky’s-Shirt ist übrigens Hacky selbst. Seines Zeichens Organisator der ganzen Chose. Friedliche Ponys auf der Weide Gesichter können sie, die Amis. Hier ein Challenger SRT (Dafür musste man jetzt kein Experte sein, ich weiß) Meiner bescheidenen Meinung nach die beste Farbe für den aktuellen Mustang: Ruby Red Hal(l)o Master Chief! Beruflich Aliens bekämpfen und in der Freizeit Hauben halten. Why not?   Was ist...

Home is where the Heart is (and the Garage)

Was ist das für 1 Life… Da zieht man in sein neues Haus, lädt einige Freunde mit ihren Autos ein und auf einmal sieht es in der Straße so aus: Traumautos, soweit das Auge reicht ( Ja, sogar der gelbe Ford KA ist für manche sicher ein Traumauto) Und vollkommen egal ob SX oder MX, Xzibit würde sagen: “Hauptsache X!” Auch Godzilla (>600 PS / >800 NM) gab sich die Ehre. Er blieb friedlich, von ein wenig Brüllen und Schnauben mal abgesehen. Der Fokus unserer Einweihungsparty lag zwar auf der S-Chassis-Baureihe, aber bitte, wer kann zu einem R35 oder einem S30 (240Z) wie diesem wirklich Nein sagen? Overfender, bildhübsche Rotas und demnächst der L28-Motor aus dem 280Z. Oh yeah. Fun Fact: Von den neun anwesenden S13 waren sieben rot oder weinrot. Einer schwarz (übrigens ein echter 180SX Bj. ’97 auf SSR und mit Tein-Fahrwerk. JDM Yo!) Und einer braun. (Zum Niederknien heiß, die Farbe.) Die ebenfalls eingeladenen drei S13, die es aufgrund von Defekten leider nicht schafften, haben die Farben grau und weiss. Trump würde daher sagen: Rote S13 gehen einfach seltener kaputt. Haha. Wir hatten aber nicht nur einige Freunde, sondern auch unsere komplette Nachbarschaft eingeladen, bei uns auf eine Wurst und ein, zwei, drei Bier vorbeizuschauen und sich die Autos in Ruhe anzusehen. Helfen sollte dabei ein Datenblatt mit den wichtigsten Infos zum Wagen. Die anwesenden Familienväter erinnerten sich bei dieser Gelegenheit gerne an längst vergangene Tage, als sie selbst noch unter Autos lagen und schraubten. Dass das neue Leben mit der Familie im Pampersbomber aber doch so viel schöner sei, dieser Einsicht halfen die Ehefrauen und Mütter mit ermahn…ermunternden Blicken gerne nach. “LOL Roman, siehst du den Bordstein da vorne!?” “Ja verdammt Jan, das schaff ich niemals.”*   *Dieser Dialog ist rein fiktiv. Bei uns gibt es keine Bordsteine. Topmount ist top. Recaro ist auch top. Wir lieben die Sitze aus dem Schwäbischen. Punkt. Dankenswerterweise hatten unsere netten Nachbarn ihre repräsentative Einfahrt zur Verfügung gestellt und mir war von Anfang an klar, dass eine derart mondäne Umgebung genau das Richtige für die beiden angereisten S14 sein würde. Links Zenki, rechts Kouki. Beide mit Work-Felgen und Gewindefahrwerk und doch so verschieden. Aber auf jeden Fall beide richtig gut. Die Autos passen zu den Einfahrten wie die samtbehandschuhte, manikürte Faust aufs brauengezupfte Auge, oder? Meine S13, gerade frisch vom Lackierer gekommen und erst halb fertig. Seit 17 Jahren wird die Liste irgendwie nicht kürzer und ich hab keine Ahnung, woran das liegt. Der NA von Mr. Pawelczyk himself. Einfach unfassbar, was mit 17 eigentlich schon geht, wenn man einfach nur will. Filmkarriere, selbst gebautes Projektauto, auf allen wichtigen Events dabei und dabei stets sympathisch und bescheiden. Weiter so, Jan. Den MX5 darf er übrigens mangels Volljährigkeit noch nicht selbst fahren, aber er findet immer einen Freiwilligen, der ihn durch die Gegend kutschiert. Die Wettervorhersage hatte wenige Tage zuvor noch Starkregen und eine deutliche Abkühlung angedroht, glücklicherweise schüttete es aber nur in der vorherigen Nacht und der Pfingstsonntag selbst blieb dann trocken und warm. Integra Type-R: Mittlerweile sehr selten und richtig teuer. Aber gilt das nicht für alle sportlichen Autos aus den 90ern? Diese Form wird einfach nicht alt. Ich spreche vom Auto, damit das klar ist. Sieht vielleicht harmlos aus, aber dieser 328i hat auch 280 PS und 400 NM. 2L TwinScroll-Turbo und mit 40er Federn weniger Luft im Radkasten als manche S13 mit Gewindefahrwerk. Bruce Springsteen is not amused. Dieser 180SX aus Japan hat den Umweg über Schottland genommen. Hat ihm aber nicht wirklich gut getan, um ehrlich zu sein. Seit über einem Jahr wird er deshalb mit großer Hingabe wieder aufgebaut und die ehemalige “mint condition, best in UK” weicht einem wirklichen fantastischen Zustand, der in vielen Bereichen sogar besser als neu ist. Die Enkeis stehen dem Auto so unglaublich gut, das können auch die eifersüchtigen Mohnblumen nicht verhindern. Victory, finally! Zu diesem Zeitpunkt wusste Jens...