Saudiaf 5.0 đŸ€đŸ»

Bilder: Sandy & Phil Bahl –...

Mai07

Motorworld Böblingen Season Opening 2024

Die Saisoneröffnung in der Motorworld Böblingen hat Tradition. Seit 15 Jahren schon wird hier der Start der Auto- und Motorradsaison gefeiert. Bilder: Niels Kreischer –...

Open House bei Ferrari Gohm Böblingen

Photos: Niels Kreischer –...

Apr.23

Cars of Malta

Photos: Niels Kreischer –...

MĂ€rz14

Japmeet Sweden 2006

Bilder: Niels Kreischer –...

Autumn in Germany: Altweibersommer

Bilder: Niels Kreischer –...

Feb.22

Porsche Kapitel II: Goin‘ back in time.

Previously on „Poor choices regarding motorvehicles“… [2017] Flashback GedĂ€chtnismitschnitt einer Unterhaltung auf Arbeit spĂ€t am Abend in einem Monat im Jahre 2017. Ich: Irgendwie juckt es mich zur Zeit wieder besonders. Hab den ein oder anderen gĂŒnstigen 944 ins Auge gefasst. Ein guter kostet aber mind. 5000 €. [Anmerkung aus 2024: HAR HAR] Kollege: Na Kollege XY hat doch noch so’n Ding in Kernschrott seit Jahren auf der Weide stehen. Vielleicht möchte er sich ja davon trennen… Dazu sei gesagt, dass besagter Kollege dazu tendiert Dinge als Schrott zu bezeichnen, die nicht in jeder Hinsicht perfekt durchdacht und makellos sind und er kann sich das leisten, da er selbst in seinem Tun diesen AnsprĂŒchen gerecht wird. Nur war es dieses mal keine Übertreibung … Also rief ich erwĂ€hnten Arbeitskollegen an und schilderte ihm meine missliche Lage: Ich brauche (wir reden hier von einem physischem BedĂŒrfnis) einen Porsche. Ach ja und kosten darf er nix. Nachdem wir zu Ende gelacht hatten, machten wir also einen Termin zur Besichtigung aus – zu diesem Zeitpunkt wusste ich noch nichts ĂŒber das Auto, nur dass es schon lange stand. An besagtem Tag entstanden die Bilder rund um diese Textpassagen. Wenn ihr jetzt schon denkt: Holy Guacamole, damit kann man doch nichts mehr anfangen, dann scrollt ruhig weiter. Steigt ein in den vollen Umfang eines „Yard-Finds“. Puh, ja ok. Also Karosseriearbeiten kann man hier am untoten Objekt erlernen ja. Stay positive. Innenraum = Aquarium und feinste Pilz und Kulturzucht. Kabel liegen wirr durchs ganze Auto und auch wenn eigentlich alles da ist, kann man sich bei nichts sicher sein, ob es wirklich noch verwendbar ist.Cool, sich sowas mal anzugucken, aber der Wagen ist leider too far gone, um fĂŒr mich als Projekt in Frage zu kommen … 2017.Denn nichtsdestotrotz machte ich mit dem VerkĂ€ufer einen Preis aus. Bezahlung und Abholung allerdings erst wenn ich einen Zweck fĂŒr den 44er habe oder er dort weg muss, wo er die letzten 17 Jahre lang stand. [2023] Abholung Mittlerweile steht das Auto seit 22 Jahren an der selben Stelle. Aber jetzt ist Bedarf da.Der Zustand hatte sich allerdings in den fĂŒnf Jahren seit dem letzten Besuch nicht wirklich verschlechtert. Offensichtlich war das all time low bereits 2017 erreicht.Die Reifen waren (trotz vorherigem Aufpumpen) wieder platt, den HĂ€nger haben wir beim Aufladen beschĂ€digt, da der Porsche nicht gerade drauf wollte und am Zugfahrzeug flog eine Leitung des Luftfahrwerks weg, weshalb wir zwischenzeitlich in meinem SX zu dritt los mussten, um einen anderes Daimler-Zugfahrzeug zu holen … Project Car Life at its best. Und das schon ganz am Anfang. Nach einer stressigen After Work Session, um den Porsche zu seiner letzten RuhestĂ€tte zu bringen, ging an diesem Abend außer einem Dankeschönbier fĂŒr alle Beteiligten nichts mehr…Am nĂ€chsten Tag konnte ich allerdings nicht widerstehen und musste wenigstens mal die guten RĂ€der draufstecken… bockt halt. Wie schon Vergangenheits-Max richtig vermutet hatte, war die Karosserie ein toter Vogel. Schweller beidseitig schonmal in den 90ern professionell mit GFK gerichtet und entsprechend rostig. Seitenteile und Heckblech auch ĂŒbel von der braunen Pest betroffen.Zur Hölle, selbst Anbauteile haben sich zurĂŒck in den Kreislauf der Natur begeben… Ich hatte noch die milde Hoffnung, dass ich wenigstens den Motor einmal husten hören kann in seinem alten Körper.Kerzen raus, bisschen Water Displacement Rezept Nummer 40 in die Zylinder gejaucht und mal mit dem Endoskop reingeschaut. Keine AuffĂ€lligkeiten, Freigabe zum von-Hand-durchdrehen erteilt.Auch das ging ohne Probleme. NĂ€chster Blick auf die (ja plural) Zahnriemen. Gut genug fĂŒr einen kurzen Startversuch.Batterie anklemmen, kurz warten und riechen – der Brandcheck – nichts. Ok, dann ab ins Auto und am Knorpel drehen. Nichts. So garnichts. Die Kofferraumbeleuchtung war das einzige elektrische Bauteil, was ein Lebenszeichen von sich gab.Man kann ja noch trĂ€umen … Ab hier werden ĂŒbrigens auch die Bilder besser, da ich tatsĂ€chlich eine Kamera und keinen Taschenrechner dafĂŒr genutzt habe. Trotzdem gehen Danke und GrĂŒĂŸe an AndrĂ© raus, fĂŒr ein paar...

Feb.13

Japan – A Lovestory

Ich hatte mir fest vorgenommen, zu meinem 30. Geburtstag etwas zu unternehmen, das ich nach Möglichkeit fĂŒr immer in Erinnerung behalten wĂŒrde. Als ich dann nach einem langen Flug gemeinsam mit meinem Bruder den Flughafen Tokio-Narita verließ, war mir sofort klar, dass mir das gelungen war. Nach dem obligatorischen „Guck mal: ein Crown“-Moment könnte man meinen, dass die Faszination recht schnell abebbt – dem war aber nicht so. Also schnell die Koffer ins Hotelzimmer geschmissen, im 7-Eleven zwei Asahi „Biru“ gesnackt und planlos durch die Nacht im Bezirk Oshiage (Tokio Skytree) gelaufen. Könnte es etwas Schöneres geben? Highlight jagte Highlight. Gleich am zweiten Tag liehen wir uns einen GT86 aus und fuhren in die Berge nach Kawaguchiko, um Fuji-San zu sehen. Herbstlaub und -licht taten hier natĂŒrlich ihr Übriges, um uns jedes andere Reiseziel fĂŒr immer zu verderben. SelbstverstĂ€ndlich hielten wir auf dem RĂŒckweg nach Tokio bei UpGarage und verfuhren uns auf dem Weg nach Daikoku ebenso selbstredend. Übrigens ein Umweg, der mit lĂ€cherlichen 2000 Yen quittiert wurde… Durch Zufall wurden wir zur Tokio Car Show eingeladen. Ja, solche ZufĂ€lle gibt es in Japan. Was sich nun anschloss, waren drei Wochen schönsten Herbstwetters in Tokio, Ito, Kyoto, Osaka, Kagoshima und Fukuoka. Ahja, wer von Osaka nach Kyushu ĂŒber Nacht reisen möchte, kann das entweder im Zug, Bus oder wie wir, auf der FĂ€hre nach Kagoshima tun. ZurĂŒck in Tokio nach NĂ€chten in Shibuya, Shinjuku, Ueno und Oshiage galt es, nur noch eines zu erleben: Ginza. WĂ€hrend wir uns auf der Tokio Motor Show gegenseitig auf die FĂŒĂŸe getreten waren, um das neue GT-R -Konzept sehen und fotografieren zu können, konnten wir uns das Auto spĂ€ter in aller Ruhe im Nissan Crossing aus nĂ€chster NĂ€he anschauen. So ist das manchmal. Das wĂŒrdige Ende einer unvergesslichen Reise? NEIN! Wie könnte man aus Tokio abreisen, ohne noch einmal mit einem GR86 nach Gunma zu fahren und von dort aus zum Haruna-San. Ein kleiner Zwischenhalt im DÂŽs CafĂ© durfte selbstverstĂ€ndlich nicht fehlen. RĂŒckblickend haben wir eine Theorie aufgestellt, wieso die Autokultur in Japan weiterhin einen so hohen Stellenwert hat: Hier gelten Fahrzeuge – ganz gleich, ob auf Hochglanz polierte LKW oder Sportwagen – zu Statussymbolen und werden entsprechend behandelt und gepflegt. Fahrzeuge werden bewusster genutzt. Gerade in den GroßstĂ€dten gibt es keinerlei Notwendigkeit, auf die öffentlichen Verkehrsmittel zu verzichten. Wer also das Fahrzeug wĂ€hlt, tut das nicht, weil es keine schnellere, gĂŒnstigere, saubere oder bequemere Transportmöglichkeit gĂ€be. Es tut es rein aus Überzeugung und Freude. Bilder und Text: Max Schneegans – USED4.net Alle Bilder des Japan-Trips ab morgen in einem...