Seit dem letzten Sakura Special ist einige Zeit vergangen, aber diese Pause machen wir sicher ganz schnell vergessen, wenn wir euch erzählen, was das Thema des diesmaligen Specials ist! *trommelwirbel* Okay verdammt, ihr habt ja schon die Überschrift gelesen. Na dann, reden wir nicht länger drum herum, sondern fahren stattdessen ein bisschen drum herum! Denn die erste Besonderheit am Daikoku Futo PA (Parking Area) ist die Anfahrt, die einfach in Kreisen passiert. Wie bei fast allen Auf- und Abfahrten der Expressways in Tokio, erfolgt auch hier Verkehrsführung in sanften Radien, über mehrere Ebenen, in unterschiedlichen Höhen. Hintergrund ist der Platzmangel, den es aufgrund der Baudichte in der gesamten Tokyo Bay gibt. So baut man also einfach vertikal. Einmal angekommen am Daikoku, sucht man sich einen Stellplatz (in der Regel ist noch viel frei) und schlendert los. Ob man sich jetzt erst einen Kaffee an der Vending Machine zieht, was zu Essen holt oder gleich auf der Parkfläche von Auto zu Auto hetzt und die Scheiben vollsabbert, das ist jedem und jeder selbst überlassen. Ihr ahnt sicher, wie es bei uns abgelaufen ist…. Auf jeden Fall gilt immer: Eintritt nur per Auto (oder Motorrad). Versucht bitte NICHT, zu Fuß oder per Fahrrad auf den Daikoku zu gelangen, das ist erstens gefährlich, zweitens verboten und drittens auch mega uncool. Je nach Stärke des Ansturm der Tuningkarren schließt die Polizei den Parkplatz auch gerne mal komplett. Dann müssen alle Autos das Gelände verlassen. Entweder kreisen sie dann für einige Zeit auf den unterschiedlichen Expressways und kehren dann zurück, in der Hoffnung, der PA ist zwischenzeitlich wieder geöffnet worden oder sie suchen einen anderen Ort, um sich und ihre Autos zu zeigen. Wir waren insgesamt zwei Mal am Daikoku und haben einmal eine Sperrung erlebt, die uns dann zu einem weiteren berühmten Parkplatz in der Tokyo Bay führte…. Dazu mehr am Ende dieses Artikels. Währenddessen wurde es in Daikoku schon langsam dunkel, ein Umstand, der ganz einfach noch mehr Tuningfans anlockte. Den Licht oder besser gesagt Beleuchtung, ist ein wichtiger Faktor im Themenkomplex „Individualisieren des eigenen Autos“. Die Atmosphäre bei Nacht ist einfach ganz besonders, vor allem durch die Architektur, die man so aus Europa nicht kennt. Einmal fuhr ein Rettungswagen von seiner Station auf der Ebene des Parkplatzes los zu einem Einsatz. Er kam dann insgesamt drei Mal an uns vorbei! Auf dem Parkplatz und dann jeweils einer anderen Ebene der Autobahn über uns. Kein schöner Anlass, aber trotzdem einfach spektakulär anzusehen. Bonus Stage 🌸 Der Daikoku Futo PA auf Google Maps: https://maps.app.goo.gl/axTGHySLJAkbjrRf6 Das Restaurant auf dem Parkplatz im Netz: https://www.shutoko-sv.jp/parking_area/pa/?id=1431075208-683388 Tipps für den Besuch: Kommt am besten kurz vor der Dämmerung, dann ist die Zeit, bis die Polizei den Parkpplatz möglicherweise schließt, noch ausreichend lang. Oder ihr wollt den Zauber des Daikoku einmal in den frühen Morgenstunden erleben? Dann am besten aber mit einer Hintergrundinfo im Gepäck, dass auch was los ist, weil sich ein Club trifft oder ein bestimmter Jahrestag wie der RX7-Day am 7. Juli oder der S15-Day am 15. Mai stattfindet.. So, liebe Freundinnen und Freunde der automobilen Leidenschaft, das war das Feature über einen der berühmtesten Parkplätze der Welt. Und glaubt uns, das war erst der Anfang… In Teil 3.2 des Sakura Specials 🌸 stellen wir euch ein Schiff im Meer vor, das man von einer Seite nur per Tunnel erreicht, auf der anderen Seite nur über eine Brücke verlässt und auf dessen Decks ein Tuningtreffen stattfand, dessen Umfang und Qualität uns einfach umgehauen hat: den Umihotaru PA.Seid gespannt und Stay Kawaii!! Das Facebook-Album mit allen Bildern geht ab morgen (28.5) online. Bilder:Yvonne Spilger – USED4.net Text und Bilder: Niels Kreischer –...
Ristretto GT – Season Opener 2025 Espresso GT ☕...
gepostet von Max Weiland
Das italienische Wort „Ristretto“ heißt übersetzt „beschränkt“ oder „eng“. Mit nur 15 bis 20 ml Wasser ist die Flüssigkeitsmenge des Ristrettos in der Tat beschränkt. An Aroma büßt die kleine Tasse Kaffee allerdings nicht ein. Im Gegenteil, der Geschmack ist bei richtiger Zubereitung besonders intensiv und kräftig. Quelle: https://www.kaffee-partner.de/de/magazin/lesen/ristretto Die April 2025 Espresso GT Ausgabe hat dieses mal sprichwörtlich den Rahmen gesprengt – nur wurde statt weniger Wasser einfach immer mehr Aroma hinzugefügt.Der Geländekarte in meinem Kopf wurden auf Grund der hohen Besucherzahl (read: Fahrzeugzahl) auf jeden Fall neue Orte zur Map „Craftwerk“ hinzugefügt. Ich werde mich dieses mal auf ein paar Eindrücke beschränken und den Rest der ca. 180 Bilder unten in die Galerie packen also please, bear with me. Alte Bekannte Natürlich treffen sich auch hier meistens die gleichen Bekloppten, so auch André mit seiner neuesten Errungenschaft. Wobei „treffen“ auch gelogen ist. Wir waren verabredet – und das auch noch richtig Alman-Style eine halbe Stunde vor Öffnung, damit man auch noch einen Platz kriegt…Was rückblickend echt nicht sooo doof war. Speaking of immer die selben Typen – man kann auch nirgends hin ohne Johannes „Winnetou“ Fiedler zu treffen. Dieses mal sogar in Begleitung seines Podcast – „Old Shatterhand“ Sascha.Beide kamen direkt vom Deep on Track nach einer kurzen Nacht im Bus. Netter kurzer Plausch und Hut ab vor der Nummer!Wenn du mir dann noch das nächste Mal nicht so fies ins Objektiv schaust, bin ich vollends zufrieden lieber Johannes =) Ein weiterer alter Bekannter war mein ehemaliger Galant.Mittlerweile in den fachkundigen Pranken meines Kumpels Matze – 40 tkm abgespult. Diverse Male Bodensee, einmal Venedig und auch Holland hat der Gute bereist. Nicht schlecht für ein Auto welches bereits dabei war auf dem Schrott zu landen … Neue Liebe – bella macchina Seit meinem Besuch im Museo storico Alfa Romeo brennt in mir das Verlangen nach einem Triebwerk aus Arese … 6 Zylinder und ein Auspuffklang wie Engelszungen. So ist es auch für mich relativ natürlich, dass ausgerechnet ein Alfa Romeo 164, mit eben jenem Busso V6, meine Ballkönigin des Tages wurde. Traumhafte Farbkombination und dieser Klang… Aber Italien hat auch so viel mehr zu bieten. Überragende 4 Zylinder beispielsweise.Ich persönlich war im übrigen mit meiner bayrischen Giulia 1800 da. E30 4 Türer mit 318is Antriebsstrang macht bei entsprechendem Wetter auch italienisches Flair in der Berliner Vorstadt. Never mind das italian Stallion Supercar, welches unauffällig vorbeischleicht.In der Regel habe ich keine Antennen für moderne Autos, selbst wenn es welche von solch einem Kaliber sind … Besuch aus West-Deutschland So bin ich auch an diesem GT3 RS Weissach Edition ersteinmal recht unbeeindruckt vorbeigepirscht, um den älteren Sportkäfer dahinter zu fotografieren.Die jungen Leute, die ganz aufgeregt Fotos vom GT3 machten, haben mich dann aber doch dazu gebracht noch einmal genauer hinzuschauen.Geiles Teil. Besagter älterer Sportkäfer – warum die abwertende Bezeichnung? Nun weil ich immernoch keinen habe und mir das immernoch physischen Schmerz bereitet. Coping Mechanismus und so… Wie üblich, war ein bunter Strauß an Stuttgarter Ingenieurskunst anwesend. Aber auch die restlichen Standorte deutscher Autobauer hatten einige imposante Vertreter entsandt. @VHCLE calling via Autotelefon… Streitbare Meinung und auch dem Besitzer mitgeteilt: mir persönlich gefällt die E21 Front mit 2 Scheinwerfern besser, auch wenn sie (theoretisch) die kleineren Motoren bedeutet… nächster Streitpunkt incoming: in 3er BMWs bis zum E30 gehören eh nur 4 Zylinder rein. Hat er nicht gesagt. Feinkost aus Fernost Italienischer Supersportwagen, Weltenzerstörer aus Weissach, cool cool und so, aber was ist das da für ein alter Toyota? Welches Kraftfahrzeug ist in der Statistik des KBA wohl mehr vertreten? Oben gezeigter Lamborghini oder Toyota Crown? So toll gepflegte Ford Probes sieht man echt selten…An dieser Stelle auch nochmal einen Gruß und Dank an das Team von Vein Automotive für das letzte Schoko Croissant des Tages. Nach gefühlt 5 Tagen anstehen, hätte ich einiges an Diskussion mit dem Junior gehabt, hätten die beiden nicht Mitleid gehabt und verzichtet. Danke! Café ist...
Sakura Special #2 🌸 Autobacs und Up Garage
gepostet von Niels Kreischer
Herzlich Willkommen zu Teil 2 unserer Sakura Special 🌸 – Reihe. Wer sich bereits bei Teil 1 gefragt hat, was der Name „Sakura“ bedeutet (und danach vergessen hat, es zu googeln): es ist das japanische Wort für „Kirschblüte“. Während dieser Zeit ist das Land der aufgehenden Sonne ein noch lohnenswerteres Reiseziel, da überall die Kirschbäume blühen und dem Auge eine traumhafte Kulisse bieten. Aber dazu in einer anderen Folge mehr… 🍒 Hier und jetzt soll es aber um ein anderes Traumziel gehen, das für jeden Auto-Enthusiasten ein absoluten Pflichtbesuch darstellt, wenn er oder sie Japan besucht: die Filialen der Autobacs- oder Up Garage-Ketten. Beide Firmen handeln jeweils mit Autoteilen, neu und gebraucht. Je nach Standort und Größe der jeweiligen Filiale findet man ein großes Angebot an Tuningteilen wie Felgen, Fahrwerken, Auspuffanlagen, Sitzen und vielem mehr. Für jemanden, der bisher nur den zweifelhaften Glamour der ATU-Filialen gewohnt war, in denen es mittlerweile mehr Camping und anderen Non-Car-Related Kram gibt, ein geradezu überwältigender Anblick… TE37 und Work Emitz im Regal, Recaros zum Probesitzen, gebrauchte GT-R R32 Scheinwerfer zum Mitnehmen.Sugoi! (すごい!) Die Menge an ultracoolen Teilen ist teilweise so groß, dass man sich richtig zusammenreißen und konzentrieren muss, damit einem beim Wandeln durch die langen Gänge nichts durch die Lappen geht. Selbstverständlich gibts auch hier viel Kram wie Chromstreifen, Putzmittel von 20 verschiedenen Herstellern, fahrzeugspezifischen Becherhaltern, Schaltknaufhoodies und Microfasertücher in wirklich allen Farben und Formen. Auch in Japan gibt es Menschen, die auf sowas stehen. Da muss man ehrlich sein. Aber das kann man ja schlicht ignorieren und sich stattdessen in die Ruhezone der Up Garage setzen, einen Boss-Café für 150 Yen (nicht ganz 1 Euro) genießen und sich die Work Meister in den folgenden Specs anschauen, die dort, in der Ruhezone, so random aufgebaut sind: 9,5 x18 -10 mit 295/30 R19.Den R34 GT-R, der diese Monster irgendwann einmal unter seine Radhäuser gezwängt bekam, hätten wir auch gerne gesehen. Wo wir gerade davon sprechen…Die Läden von Autobacs und Up Garage bieten nicht nur in der Verkaufszone ein Highlight nach dem anderen, auch auf den Parkplätzen davor tummeln sich die Schmuckstücke. Je nach Tageszeit kann es sogar noch extremer werden: wenn die Sonne untergeht, sammeln sich die Tuner zum Beispiel beim A Pit Autobacs in der Tokyo Bay. Und da steht an einem beliebigen Abend mehr wildes JDM-Zeug rum, als auf einer hochkarätigen deutschen Tuningmesse. Danach fuhren sie auf den Wangan ballern .The Fast and the Furious in real life. Nicht mehr und nicht weniger. Bonus Stage 🌸 Nachfolgend für euch die Adressen der Läden, die wir besucht haben: A Pit Autobacs ShinomoneMaps: https://maps.app.goo.gl/Z3a6VAw6dfc5N6Ji9Webseite: https://www.apit-autobacs.com/shinonome/Riesige Auswahl an Teilen, Klamotten, Büchern, Auto-Modellen, die göttliche HKS Gate Tokyo Bay und Parkplatz mit Hang zur F&F-Meet-Area. Super Autobacs KawasakiMaps: https://maps.app.goo.gl/H9WPdDk6FQtxqaaK6Webseite: https://sa-kawasaki.com/Gewaltiges Sortiment an Tuningteilen, Felgen, Reifen, Sitzen, aber auch sehr viel Quatsch. Up Garage Machida Chief StoreMaps: https://maps.app.goo.gl/wCEnB4xV836Pz4PB8Webseite: https://www.upgarage.com/shop/001?from=GBPViele gebrauchte Tuningteile, extra Felgenhalle, der ganze Laden hat viel Patina und ist Next Level cool.Tipp: Wenn ihr in einem anderen Up Garage Teile entdeckt, könnt ihr die Sachen zu einem Up Garage in der Nähe schicken lassen. Dafür einfach die Angestellten ansprechen. Kostet einen kleinen Obolus, aber lohnt sich. So haben wir innerhalb von zwei Tagen einen Satz Blinker für eine PS13 von Zentraljapan zum Chief Store schicken lassen. Up Garage NerimaMaps: https://maps.app.goo.gl/ALg75EhiK5JtKSg47Webseite: https://www.upgarage.com/shop/020?from=GBP In die Café/Ruhezone möchte man einziehen und den ganzen Tag Boss-Café trinken, die Felgen anschauen und die Leute beobachten, die mit glänzenden Augen die Treppen hochsteigen oder mit großen Up Garage-Tüten in der Hand, die Treppen wieder herunterkommen. Das war Teil 2 unserer Sakura Special 🌸 – Reihe. In den kommenden Teilen erwarten euch Themen wie Hakone Turnpike, Daikoku Futo, Fuji Speedway und noch einiges mehr. Beachtet auch das Facebook-Album mit allen Bildern aus dem Artikel und noch vielen mehr: Die Bilder der Shops:https://www.facebook.com/media/set/?set=a.1198714998931862&type=3 Die Bilder von den Shop-Parkplätzen: https://www.facebook.com/media/set?vanity=USED4.net&set=a.1199556445514384 Stay kawaii! Bilder: Yvonne Spilger – USED4.net Niels Kreischer – USED4.net Text: Niels...
USED4-Podcast 002 – Dodo in Tokio 🏯
gepostet von Niels Kreischer
„Unser neuer Podcast ist wirklich ganz besonders.“ Sagen sie alle. Manchmal stimmts sogar. Auf unserem Japan-Trip (dokumentiert durch die Sakura Special 🌸 – Reihe hier auf USED4.net) waren Yvonne und ich mit Ex-USED4-Mitglied Dominik Jahnke und seiner Freundin Lisa unterwegs und bei dieser Gelegenheit baten wir ihn zum Gespräch: Das Ganze fand statt in einem der Räume der Karaoke-Bar Big Echo Yaesu Main Store in Nihonbashi/Tokio. Wir hatten 60 Minuten Zeit, eine Flatrate für Getränke und einen verwunderten Angestellten, der sich sicher fragte, was die drei Ausländer da so anstellen. Und hier kommen die Autos, um die es in der Folge geht: Dominiks damalige S14 Zenki, ebenfalls weiß und mit NaVan-Kit. Der Daily Toyota Camry und der Globetrotter Toyota HiLux. Das Lexus IS200 Drift-Mobil. Nissan Skyline R32, erst Drifter, dann Street Shark. Das S-FEST gibt es hier auf USED4 auch schon mehrfach: 2018 – Style Over Everything 2019 – Make Style Great Again 2020 – Car Meets In Corona Times 2022 – ’21 Style Street 2023 – Style Is King 👑 2024 – Style All Day 🔰 Das war Podcast Nr. 2! Danke an Dominik fürs Mitmachen und an Yvonne fürs Organisieren. Wir hoffen, ihr hattet genau so viel Spaß beim Hören, wie wir beim Produzieren und ihr seid auch bei der nächsten Ausgabe wieder mit dabei. Teil 2 mit Dodo ist übrigens schon in Planung… Dann gehts um die Erfahrungen, die Dominik und Lisa bei ihrem restlichen Japan-Trip noch gemacht haben. Bis bald und hört niemals auf, zu fahren. 🌸 Bilder: Dominik Jahnke – NIGHTSPEED Bilder: Yvonne Spilger – USED4.net Text und Bilder: Niels Kreischer –...
Sakura Special #1 🌸 Tokyo Streets
gepostet von Niels Kreischer
POV: Du erklimmst zum ersten Mal die Treppe (immer auf der linken Seite gehen!) des U-Bahn-Ausgangs im Stadtteil Kyobashi und trittst auf die belebte Straße. Viele Menschen sind unterwegs, manche joggen, weil sie offenbar sehr in Eile sind. Aber trotzdem wirkt niemand gestresst, man hört keine lauten Geräusche, viele Männer tragen schwarze Anzüge und weiße Hemden mit Krawatte, offenbar Angestellte und Geschäftsleute. Der Verkehr fließt ebenso ruhig und gesittet vor sich hin, wie die Menschenmengen auf den Bürgersteigen, eine Menge Taxis unter den Autos, daneben viele schmale Kei Cars und dazu einige Limousinen und Vans wie Toyota Crown und Toyota Alphard. In der Betonlandschaft gibt es dennoch einige Bäume, darunter sind viele Kirschen. Und sie blühen derart hell in weiß und pink, dass du dich wie in einer Filmszene fühlst. Eines besonders kitschigen Romantikfilms. Jetzt schaust du nach oben, anschließend zur Seite, drehst dich kopfschüttelnd um dich selbst und äußerst dabei murmelnde Laute des Erstaunens und der Begeisterung. Willkommen in Tokio! In etwa so verlief unser eigener Start in Tokio und wir vermuten, dass das vielen Besuchern ganz ähnlich geht, wenn sie ihre ersten Schritte in der japanischen Hauptstadt machen. Man weiß sprichwörtlich nicht, wo man zuerst hinsehen soll. Es gibt so viele Eindrücke auf einmal: Architektur, Natur, unglaublicher Straßenbau und als Cherry on Top, für den Afficionado japanischer Autobaukunst, rollen auch viele, viele automobile Highlights auf den Streets of Tokyo. Tokio bietet wirklich unglaubliche Perspektiven, wahnwitzige Bauten und ein Straßennetz, das man sich als Kind beim Errichten der eigenen Lego-Stadt nicht in den kühnsten Träumen hätte vorstellen können.Achtspurige Stadtstraßen, über denen dann noch zwei Expressways auf Stelzen geführt werden, teilweise ergänzt um die U-Bahn oder Züge der Japan Railway. Abfahrten und Auffahrten in Kreisen und viele Meter Höhenunterschied überbrückend, alles gut ausgeschildert und logisch aufgebaut. Es ist teilweise schwer vorstellbar, wie viel Ingenieurskunst, Beton, Geld und Hingabe hier nötig waren. Die schiere Größe der Stadt ist überwältigend, im Großraum Tokio/Yokohama (die beiden Städte fließen einfach ineinander über) leben fast 38 Millionen Menschen. Und trotzdem sind viele Gebiete Tokios, besonders abends und nachts, menschenleer, beispielsweise die Hafengegend, die auf künstlichen Inseln geschaffen wurde und vielen Driftfans durch die Skids über die Kreuzungen und den Manjis auf den langen und breiten Geraden bekannt ist. Die Parkplätze in und um Tokio sind beliebte Treffpunkte für die Tuner und Autofans. Wir haben einige besucht und viele Bilder davon mitgebracht. Diese präsentieren wir euch in einer der nächsten Folgen. Bonus Stage 🌸 Unsere Tipps für einen spannenden Tokio-Trip. Mietwagen und Expressways Das Metronetz in Tokio ist derart gut ausgebaut, schlüssig und logisch strukturiert, sauber, schnell und effizient, dass man fast überall problemlos mit der U-Bahn hinkommt. Das unfassbare Straßennetz Tokios, Yokohamas und der Tokio Bay erlebt man so aber nicht. Und auch für den weltberühmten Parkplatz Daikoku Futo benötigt man ein Fahrzeug, egal ob privat oder mit dem Mietwagen. (Nicht mit dem Taxi anreisen! Es kann sein, dass ihr dann dort strandet!) Deshalb unser Tipp: Wagen mieten, darauf achten, dass die Option ETC gebucht ist und ab dafür! Man kann die ganze Nacht Woche damit verbringen, die einzelnen Autobahnen, Abfahrten, Tunnel, Brücken, Parkplätze und wildesten Konstruktionen abzufahren und dabei zu staunen. Es ist einfach ein Schlaraffenland für Autofahrer. Auf den Bildern im Kei Car hatten wir 80er Jahre Japanpop laufen und sind einfach nur gerollt. Mehr Vibe: kaum möglich. Tokyo Skytree DAS Wahrzeichen Tokios misst 634 Meter und ist sehr gut sichtbar, ziemlich egal, wo man sich in Tokio gerade befindet. (Außer vielleicht im Mandarake Shop, der im 5. UG eines Gebäudes in Shibuya beheimatet ist). Man sollte sein Ticket auf jeden Fall früh genug im Internet buchen: https://www.tokyo-skytree.jp/en/ticket/individual/ Die rasend schnelle Fahrt mit dem Aufzug ist schon besonders, aber die Aussicht auf Tokio im Anschluss, ist dann wirklich atemberaubend. Besonders im Sonnenuntergang, wie wir es erlebt haben. Webseite : https://www.tokyo-skytree.jp/en/ NISSAN Crossing Nissan-Fan? Dann ist das Gebäude in Ginza definitiv ein Pflichtbesuch....
USED4-Podcast 001 – Chris und sein Dino 🇮🇹...
gepostet von Niels Kreischer
Unser erster Podcast ist da! Jetzt auf allen Podcast-Plattformen verfügbar. Christian und sein Dino Und falls ihr jetzt die erste Folge mit Niels im Gespräch mit Christian hört, haben wir hier als Bonus die Autos für euch, die Thema im Podcast sind: Als Titelauto ganz oben natürlich der Ferrari Dino 308 GT4 von Christian. Der Karmann Ghia in Knallorange darf auch nicht fehlen: Und die Porschesammlung, die Christian in den vergangenen Jahren besaß, fuhr und wieder verkaufte, ist ebenfalls sehr erwähnenswert: Der silberne Ur-Elfer Targa, der perurote 2.7S Targa, und der grüne 3 Liter SC. Sein allererster Porsche, der 914 mit schmalen 80 PS, 1991 vom Türsteher des AoxomoxoA erstanden und heiß geliebt: (Bild liefern wir nach, Christian weilt gerade im wohlverdienten Urlaub) Und der 997.1 Porsche Turbo mit dem legendären Mezger-Motor: Weil es im Gespräch kurz auch um meinen Bluebird geht: es handelt sich dabei um einen 1987er NISSAN Bluebird (T12) 2.0i SLX mit 105 PS: Wir hoffen, unser erster Podcast hat euch gefallen. Wir freuen uns über Feedback, egal ob positiv oder konstruktiv. Bis bald und hört niemals auf, zu fahren. Niels Kreischer –...
Hingeschaut und zugeHort
gepostet von Max Weiland
Ich muss an dieser Stelle einmal „Danke“ sagen.Danke, André, dass du mich immer wieder antreibst, zu Veranstaltungen mitzukommen, die ich sonst nicht erlebt hätte. Neue automobile Kreise, die sich mir erschließen und nette neue Menschen, die ich kennenlerne, würde ich sonst verpassen. Danke!Denn durch meinen Freund André (und seinen Golf) habe ich die Saisoneröffnung 2025 am 1. April in Leipzig verbracht – genauer gesagt im Männerhort. Das Erste, was ich außerhalb meiner eigenen automobilen Komfortzone gelernt habe: Man kann ein Auto auch auf dem Hänger zum Treffen fahren… so man denn einen Hängerführerschein hat.Habe ich nicht, vielleicht kam es mir deswegen auch etwas absurd vor und André durfte sich einiges an Spott von mir anhören.Generell könnten meine und Andrés Geschmäcker eigentlich nicht weiter auseinander liegen, sollte man meinen – die „Streit“Gespräche auf der 3 Stündigen Fahrt nach Leipsch waren gespickt mit der ewigen Debatte, wie dick ein Reifen auf einer wie großen Felge denn nun sein darf; ob man wirklich sein Auto direkt vorm Treffen nochmal waschen muss und ob man ein KFZ zu tief legen kann.Und wie üblich gab es keinen Konsens, aber viel Gelächter und heiser gequatschte Hälse.Weshalb wir im wunderschönen Bitterfeld-Wolfen einen kleinen Boxenstop einlegten, um die Ladung zu überprüfen und ein amtliches Schlauchschnitzel zu vernichten. Im Übrigen gestaltet sich mit so einer auffälligen Fracht das „schnell mal dies das Ananas“ schwieriger als gedacht. Kaum eingeparkt kam der erste Kaufinteressent an, woraus ein 10 minütiges (nettes) Gespräch wurde.Das Auto ist unverkäuflich – seit 28 Jahren im Besitz und Andrés erster Wagen. Ich habe es schonmal angedroht, aber ich sehe dieses Jahr wirklich endlich noch ein Feature kommen. Zumal in Andrés Garage noch andere Wolfsburger Leckereien stehen…Aber ich schweife ab. Profitipp: Erst den Jürgen würgen und dann den 1 Euro Sanifair-Bon miteinlösen, wenn an der Theke die Senfpeitsche geordert wird – dann sind 3,90 Euro ein fairer Kurs für eine zünftige Wegemahlzeit.Grüße auch an dieser Stelle an den Verband deutscher Autohöfe und danke für den „Berufskraftfahrer“.IVECO wird übrigens erst 50 dieses Jahr und steht für Industrial Vehicle Corporation.Man lernt nie aus. Hochjepumpt und abjeladen und dann schnell ums Eck jefahren, kamen wir gegen kurz vor Acht endlich am Ziel(h)ort an … In einem unscheinbaren Leipziger Hinterhof befindet sich das abgedrehteste private Memoribilia Automuseum, welches gar keines ist…Der Männerhort ist Johannes‘ Garage und Hobbyraum, welchen er fast jeden Dienstag der Allgemeinheit öffnet, um gemeinsam dusselig zu quatschen, Autos anzuschauen und eine Abendkur für Menschen mit automobilen Emotionsstörungen anzubieten. Selbst der gute Bertie aka @rene_kaaden gibt sich da die Ehre.Augenscheinlich hat er den Motor aus dem Hunderttausendmarkwagen immer noch nicht zurückgegeben. Auch die Kollegen aus der Nachbarhalle haben ganz nette Maschinerie da rumstehen… So’n Frontera wäre auch noch was. *öffnet Kleinanzeigen* Ich erwähnte bereits, dass uns‘ Silvergolfer schon seit 28 Jahren an Andrés Seite ist. Wie sich dann im Laufe des Abends herausstellte, ist auch dieser Golf 3 sowohl das erste Auto des Besitzers, als auch schon seit 26 Jahren an seiner Seite, wenn ich mich noch richtig entsinne… aber das sollte allen Ernstes noch getoppt werden… Der unscheinbar hinten abgeparkte Sechser BMW wird von seiner Besitzerin zum Pferdeanhänger ziehen benutzt … in fact wurde er solo per quello angeschafft!Als ob das nicht genug wäre, erzählte uns die Dame dann auch noch, dass sie die Treuepräsidentin des Abends war, denn sie besitzt ihr erstes Auto seit über 30 Jahren und durch mehrere Unfallschäden – einen VW Käfer. Wenn sie nicht Pferde ziehen müsste, würde sie auch nur Käfer fahren. VWler – kannste dir nicht nicht ausdenken :D. Auch für unser japanisch-lastiges Stammpublikum gab es natürlich was zu schauen, Leipsch liefert… Zum einen Daniels allseits beliebte rote Rakete und dann schlich sich auch noch der tiefste Mixer an, den ich jemals auf einer öffentlichen Straße auf...
Making Of: R35 GT-R-Video 🦖
gepostet von Niels Kreischer
Ein sonniger Tag im September: beste Bedingungen, das lange geplante Interview mit Chris über seinen R35 zu führen. Dachten wir uns und taten es dann auch einfach so. Das Ergebnis habt ihr möglicherweise schon bei YouTube gesehen: Chris auf der Borbet-Felge (Die Interviews laufen in der YT-Playlist „Sitting on a wheel“) und in seinem 650 PS GT-R auf den Straßen Südhessens unterwegs (wir haben German geschrieben, weil South Hessia irgendwie nicht so cool klingt): https://youtu.be/21e6dqgHC40?si=96ntpsX8eX7eTTvC Und hier gibt es jetzt noch einige Background-Infos, Fotos vom GT-R beim Dreh und Behind-The-Scenes-Bilder. Viel Spaß! Es wurde an zwei Tagen an zwei verschiedenen Orten gedreht: In der Telekom-City in Darmstadt und zwischen Harpertshausen und Langstadt bei Dieburg. Bei der Drohne handelt es sich eine DJI Mini 4 Pro, selbstverständlich auch schon mit USED4.net gelabelt (AIR USED4.net 😊) Die regulären Aufnahmen filmen wir mit unserer DJI Pocket 2, auf den ersten beiden Bild zu sehen beim Dreh von Car Loft of Love. Wenn eine zweite Kameraperspektive der gleichen Szene notwendig ist, kommt auch gerne mal ein IPhone 14 Pro zum Einsatz, das in Sachen Bildqualität der DJI in nichts nachsteht. Wir schneiden und bearbeiten das Material dann im Anschluss mit DaVinci Resvolve und rendern abschließend ein Video, optimiert für unseren YouTube-Kanal: https://www.youtube.com/@used4net Jeder, der selbst schonmal etwas gedreht und nachbearbeitet hat, weiß, wie zeit- und ressourcenaufwändig das ist. Das Fotografieren ist eine Momentaufnahme und geht dementsprechend schneller, auch hier gibt es Nachbearbeitung und wir schreiben in den allermeisten Fällen ja auch einen Text zu den Events, auf denen wir die Bilder gemacht haben. Trotzdem ist die Produktion von Videos, angefangen von der Idee, dem Konzept, über die Planung der Umsetzung, dem eigentlichen Dreh, dem möglichen Nachdreh, der Nachbearbeitung (Schnitt, Colorgrading) , dem wichtigen Thema Untertitel und der fehlerfreien Erzeugung eines Videofiles ein Prozess, der sehr viel Spaß macht, weil er überaus kreativ ist, aber eben auch sehr viel Zeit kostet. Deshalb erscheinen USED4-Videos wie das GT-R-Interview mit Chris vielleicht eher selten, aber wir haben noch viele weitere Film-Ideen, die wir in den kommenden Monaten umsetzen wollen. Also seid gespannt und abonniert gerne unseren Kanal, damit ihr kein neues Video verpasst. Text und Bilder:Niels Kreischer – USED4.net Drohnenpilot: Arndt Herzwurm – USED4.net...