S-FEST #23 – STYLE IS KING 👑

Eins ist sicher: das erste „S“ in S-FEST steht fĂŒr „Sonne„. Und das zweite „S“ fĂŒr „Sexy„. Denn auch dieses Jahr wurden wir beim S-FEST #23 am 28. Mai von der Sonne mehr als verwöhnt und das Level an automobiler Erotik erreichte ungeahnte Höhen. Von der tiefen S12 bis zur period correcten S15 waren durch die Bank HochkarĂ€ter angereist, die den Besuchern einen Augenschmaus sondergleichen boten. Mit einer neuen Rekordteilnehmerzahl von fast 140 Autos auf dem GelĂ€nde konnten wir auch einen weiteren Zuwachs an Interesse verzeichnen, der uns absolut glĂŒcklich und zuversichtlich macht. Die Szene lebt und trotz aller WiderstĂ€nde schaffen wir es, ein solches Treffen zu auf die Beine zu stellen. In Deutschland. Denn je mehr Teilnehmerautos, desto mehr Menschen auf dem GelĂ€nde, ganz egal ob Teilnehmer oder Besucher. Und das bedeutet mehr GesprĂ€che, mehr Kontakte, mehr Inspirationen, mehr Anregungen und einfach ein grĂ¶ĂŸerer Zusammenhalt in unserer speziellen Welt. Auch in diesem Jahr gab es wieder die S-FEST-Awards, erneut mit einem ganz individuellen und in Handarbeit hergestellten Pokal, hier im Motorraum des BEST ENGINE BAY-Gewinners zu sehen. Alle weiteren Gewinnerinnen und Gewinner hier: BEST S12 BEST PS13 und COOLEST INTERIOR BEST S13 und HOTTEST WHEELS BEST S14 BEST S14a BEST S15 MOST JDM BEST PAINT BEST STRANGER FARTHEST TRIP Ganz neu war in diesem Jahr die S-FEST-Waage, also die Möglichkeit, das eigene Auto zu wiegen und dabei sogar die Radlastverteilung zu erfahren: Der Gewinner hatte 1.080 Kilo mit seiner S13.  Lightweight Baby! Wir können nicht alle Autos zeigen, die an diesem Tag da waren, aber wir können es immerhin versuchen… FARTHEST TRIP     Zum Abschluss noch das Video der Jowald Factory, das den Vibe und den Spirit des S-FEST #23 in bewegten Bildern perfekt wiedergibt: Sonne, Eis und heiße Karren. đŸ”„   Am 19. Mai 2024 heißt es dann: S-FEST 24/7 So stay tuned…   Bilder: Daniel Busch, Leon Uhlich, Julian Tschekan, Fast Lane Text: Niels Kreischer – USED4.net...

2022 – Endlich wieder was los!

Endlich wieder treffen, mit Autos oder ohne. Endlich wieder Events, eigene oder andere. Endlich wieder AnlĂ€sse fĂŒr USED4-Artikel. Ja, dieses Jahr 2022 hatte es wirklich in sich. Im Februar veröffentlichte ich meinen Italien-Reisebericht im Oldtimer, unserem NISSAN Bluebird 2.0 SLX. Der Name des Artikels: Old Trip Tipps und Tricks fĂŒr die sichere Reise mit dem Oldie, außerdem einige Impressionen unserer sommerlichen AlpenĂŒberquerung in der 35 Jahre alten Japan-Limo. Weiter ging es im April mit einer Premiere: Das erste STYLESTEDT ĂŒberhaupt. Allstedt und Style = Stylestedt. Eine Driftveranstaltung mit dem Fokus auf Optik, Skills und Spaß. Fazit? Mission gelungen. Meine Bilder beweisen es hoffentlich. Der Juni war definitiv heiss. Sowohl temperaturmĂ€ĂŸig, als auch von der hohen Schlagzahl der Events her. Anfang des Monats fand endlich wieder unser eigenes Event statt: das S-FEST 2022 – ’21 STYLE STREET. Organisiert fĂŒr die Fahrerinnen und Fahrer eines S-Chassis von NISSAN, zog es aber auch viele andere AutoverrĂŒckte an. Wiederholung in 2023 garantiert: Am 28. Mai steigt die Party. Alle Infos unter s-fest.de Kaum zwei Wochen spĂ€ter hieß es schon wieder Allstedt – Mainevent! Ein Kurzbesuch, der es aber in sich hatte: Gluthitze und fliegende SchĂŒrzen. Allstedt pur. Auf dem RĂŒckweg hielt ich noch bei einem Event, das mich nach Ankunft sofort in meine Auto-Jugend zurĂŒckversetzte: ein Parkplatztreffen mit Gleichgesinnten am Wochenende. Die JDM-Szene Wetterau hatte eingeladen und ich kam mit meinem Bluebird. Das Ergebnis ist ein Fotoalbum, dem man die heftige Hitze an diesem Tag ansieht. Wetter? Au! Im Juli legte ich eine kreative Pause ein und so ging es erst im August weiter, als wir auf einem Berlin-Trip (ausnahmsweise ohne Auto) die Classic Remise besuchten. Bereits der dritte USED4-Besuch bei einer Classic Remise (1x DĂŒsseldorf und 2x Berlin) und jedes Mal ein Erlebnis. Benzin im Blut? Dann sollte man diese wunderbaren Ausstellungen einmal gesehen haben. Der Eintritt ist ĂŒbrigens frei und GĂ€nsehaut gibts kostenlos dazu. Im September kam es erneut zu einer Premiere: das erste Community-Treffen von CarRanger. Kurioserweise in der gleichen Location, in der auch unser S-FEST stattfindet, der FahrWerk-Kartbahn in Groß Zimmern bei Darmstadt. Bestes Wetter, die bunteste Mischung aller möglichen Automobile und interessante GesprĂ€che mit anderen Auto-Enthusiasten. Wunderbar. Im September feierten wir dann die Wiederauferstehung der Messel Motor Klassik, nachdem sie in den zwei Jahren zuvor ausgefallen war. Old- und Youngtimer in der Mitte unseres Heimatortes und wir mit dabei im Organisationsteam, die Messel Motor Klassik ist eine Herzensangelegenheit. Der Termin fĂŒr 2023 steht bereits: am 03. September steigt die Autoparty erneut. Alle Daten auch hier: Messel Motor Klassik Infoseite Ebenfalls im September startete ich eine neue Reihe: die Bluebird Diaries. Hier geht es aber nicht um Blutsauger, sondern eher um Geldsauger. Der dokumentierte Aufbau unseres zweiten NISSAN Bluebirds und die Schwierigkeiten bei der Teilebeschaffung. Teil 2 folgt im Januar. Der Goldene Oktober bescherte uns tolle Bilder eines schönen Automobils: dem E36 von Paddy, geschmackvoll modifiziert. Eben ein Classic E36. In 2023 wollen wir wieder mehr solcher Oldschool-Features machen und eure Autos zeigen. ZurĂŒck zu den Wurzeln quasi. Ende Oktober ging es dann zum dritten Mal nach Allstedt: das Drift Matsuri (japanisch fĂŒr Volksfest) als Private Event, lockte. Dabei entstanden tolle Bilder, die hoffentlich widerspiegeln, welche grandiose AtmosphĂ€re dort herrschte. Ein wunderschöner Saisonabschluss. Im November setzten wir dann eine lang vorher geplante Idee um: den Besuch bei JP Performance und dem PACE-Museum in Dortmund. Zum einem richtigen Disneyland fĂŒr TurbojĂŒnger, dazu entwickelt sich Dortmund langsam aber sicher. Man kann nur hoffen, dass die Stadt Dortmund das auch langfristig gutheißt. Die Essen Motor Show bildet regelmĂ€ĂŸig den Abschluss meiner automobilen Saison. So auch in diesem Jahr, nachdem es 2021 die erste Post-Pandemie-EMS gegeben hatte. Als Fan getunter Automobile muss man froh und dankbar sein, dass es so etwas wie die EMS noch gibt/geben darf. Wir sollten daher mit den FĂŒĂŸen abstimmen und die Messe auch 2023 zahlreich besuchen, damit mir die Wortspiele fĂŒr die EMS-Artikel-Titel irgendwann doch mal ausgehen: EMS...

S-Fest 2019: Make Style Great Again

S-Fest zum Zweiten: Nach der Premiere im letzten Jahr folgte am 1. Juni die Neuauflage unserer Ansammlung der heißen und heftigen S-Chassis aus Nah und Fern auf dem GelĂ€nde der Kartbahn Fahrwerk in Groß-Zimmern bei Darmstadt. Wir hatten uns dafĂŒr richtig viel vorgenommen: Mehr Teilnehmer bei weiter gesteigerter QualitĂ€t der Autos, zusĂ€tzliche Programmpunkte wie Car Limbo, mehr Kategorien fĂŒr Awards, keine EngpĂ€sse beim Burgernachschub und eine funktionierene Musikanlage im Außenbereich. Auch wenn ich als Veranstalter garantiert nicht ganz objektiv bin, wĂŒrde ich trotzdem behaupten, dass das S-Fest-Team bei den genannten Punkten erfolgreich war. v.l.nr.r. Lisa, Basti, ich (total erledigt), Yvonne, Sonja, Roman, Marius, Jan, Kim, Sina und Steven. Auf dem Bild fehlen Nils, Benni, Matthias und Kim. Das ist das S-Fest-Team, das im Vorfeld und auch wĂ€hrend der Veranstaltung freiwillig viele Stunden an Arbeitsleistung  abgeliefert hat. Vielen Dank dafĂŒr. Da auch das Wetter wieder einwandfrei mitspielte und das „S“ in S-Fest erneut fĂŒr „Sonne“ hĂ€tte stehen können, kam es am Ende nur noch auf die Teilnehmer an, ob die Party ein Erfolg wird. Und was soll ich sagen… Über 100 Wagen und damit entsprechend viele Fahrer, Beifahrer, aber auch viele sonstige Besucher und Freunde haben fĂŒr tolle Bilder gesorgt. Gechillte, relaxte, gut gelaunte, gesprĂ€chige und durstige Menschen ĂŒberall, große Hilfsbereitschaft, wenn es z.B. um das Wiederanbauen von zuvor demontierten Anbauteilen oder gar um das Transportieren von ganzen Autos ging. Wie zum Beispiel bei Michi, der erst seine brutale Dori-S13 per Trailer aufs GelĂ€nde schaffte, dann die 40km nach Erbach weiterfuhr und Romans 2018er-Sieger-S14 auflud und ebenfalls zum S-Fest trailerte. Und das Ganze dann am Sonntag selbstverstĂ€ndlich wieder retour. <3 Das ist fĂŒr mich, was das S-Fest ausmacht und vom virtuellen Leben bei WA/FB und in den Foren unterscheidet: Teamgeist und Kontakte knĂŒpfen in der realen Welt. Ich habe beim S-Fest Menschen gesehen, von denen ich wusste, dass sie sich frĂŒher öfter mal virtuell gefetzt hatten und die sich jetzt die Hand gaben und wie zwei ganz normale Autogestörte miteinander redeten. Sowas finde ich super, wir haben es ja auch schon schwer genug, unser Hobby gegen den Zeitgeist zu verteidigen, der uns pauschal in eine Schublade mit den Idioten und Kriminellen steckt. Die Polizei hĂ€tte wirklich dabei sein mĂŒssen… (ja, natĂŒrlich nur theoretisch. Haha.): Dieser Samstag war an Gelassenheit und Gechilltheit kaum zu ĂŒberbieten und das, obwohl die Meisten trotzdem großen Spaß hatten. Spaß? Speaking of Car Limbo…   How low can u go? Tanja, Costa, Raphy, Chrisso, Markus, Chris und Jan traten an, um das Niveau des S-Fests massiv zu senken. Um genau zu sein, betrĂ€gt die Serienhöhe einer S13 und S15 1,29m, die S14(a) ist 1,30m hoch. Ein handelsĂŒblicher Reisebus hat 1,32m. Mit einer 30mm-Tieferlegung brauchte man da also gar nicht erst anzukommen, das „MAX 1,25m-Schild“ als S-Fest-Maximalhöhe hing auch nicht ohne Grund da. Jan Skala ging dann noch weit ĂŒber diese Marke hinaus: Er rockte den Contest mit einer Siegerhöhe von heftigen 1,20m. Lotus-Level quasi. Auch wenn böse Zungen behaupten, dass in erster Linie der dicke 1JZ im Motorraum fĂŒr die Tiefe verantwortlich sei, denke ich doch, dass es eher die schweren Jungs im Kofferraum waren, die die Dachlinie unter der Schnur haarscharf hindurchgleiten ließen. Die Marke fĂŒr nĂ€chstes Jahr ist also gesetzt: Wir wollen Zwanzigzwanzig die Einszwanzig fallen sehen. Das Teilnehmervoting fĂŒr die S-Fest-Awards hatte sich 2018 sehr bewĂ€hrt, denn demokratischer kann eine Wahl wohl kaum sein: Keine Jury mit Einzelmeinungen bestimmt die Sieger, nein die Betroffenen selbst wĂ€hlen unter sich die Top-Autos aus. Neu war dieses Jahr der Ausgang einiger Kategorien: Es gab bei insgesamt drei Awards zwei Sieger mit gleicher Punktzahl. Da mussten wir erstmal kurz ĂŒberlegen… Aber der Reihe nach: Den Award fĂŒr die weiteste Anreise bekam Nils mit seiner wunderschönen S14a, der mit seiner Freundin als Beifahrerin eine Strecke von 614km einfach zurĂŒckgelegt hatte. Respekt.   Als kleine Überraschung hatten wir uns einen besonderen Preis fĂŒr den schönsten Motorraum einfallen lassen, den...

Mein Jahr 2018 fĂŒr USED4: Die Zeit rast(et nicht)

Die Jahre fließen zĂŒgig an mir vorbei wie der Rhein bei Hochwasser: Voller Leben, immer aufregend, manchmal mitreißend und von Zeit zu Zeit die eine oder andere hohe Welle schlagend. Und je Ă€lter ich werde, desto mehr und mehr habe ich das GefĂŒhl, dass die Zeit immer schneller fortschreitet. Nur ein GefĂŒhl? Langsam glaube ich das fast nicht mehr, denn wir schreiben schon beinahe Februar 2019 und ich veröffentliche erst jetzt meinen USED4-JahresrĂŒckblick fĂŒr 2018! Die Zeit rast, einen eindeutigeren Beweis gibt es doch nicht. Aber genug philosophiert, hier meine Highlights des Jahres 2018 fĂŒr USED4.net. Den Jahreswechsel verbrachte ich mit meiner Frau Yvonne in Trumps Wochenendfrische: Florida. Ich sammelte dabei derart viele EindrĂŒcke, dass ich den Artikel darĂŒber in zwei Kapitel splitten musste: Von Krokodilen und Klischees Teil I und Teil II Nach dem Florida-Trip folgte eine eigentlich nicht geplante, lĂ€ngere Schaffenspause, die erst Anfang Juni mit meinem ersten eigenen Auto-Event ein Ende fand: Dem S-Fest. (Die Vorbereitungsarbeiten hierfĂŒr waren auch ein Grund fĂŒr die Abstinenz bei USED4.) Das S-FEST fand statt am 2. Juni 2018 in Groß-Zimmern bei Darmstadt und war Sammlungspunkt vieler heißer Nissan S-Chassis aus ganz Deutschland und der Schweiz. Nicht zuletzt Dank der vielen Helfer wurde die Veranstaltung ein Erfolg und die sehr gute Resonanz durch die Teilnehmer und Besucher bestĂ€tigte mich in meinem Entschluss: 2019 wieder! Und zwar heftiger, heißer, wilder. Am 1. Juni 2019 steigt die Party erneut. Dieses Mal unter dem absolut bescheidenen Motto „MAKE STYLE GREAT AGAIN!“     Gerade mal eine Woche darauf stand schon das nĂ€chste Großereignis mit >100 Autos an: Das US-Car-Treffen in Eppertshausen Nachdem ich 2017 zum ersten Mal vor Ort war (selbstverstĂ€nlich nur als Besucher und nicht als Teilnehmer) und es mir richtig gut gefiel, wollte ich 2018 unbedingt auch wieder das ganz besondere Flair der US-Szene erleben. Ganz anders, aber deswegen kein bisschen weniger gut. Und kaum verging eine weitere Woche, der nĂ€chste Brecher: Allstedt! Dieses Jahr stand es fĂŒr mich unter dem Motto: Das ganze Leben ist ein (Poker-)Spiel und wir sind nur die Kandidaten. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf schrieb ich den Artikel ĂŒber das vielleicht wildeste Grassrootdrifting auf deutschem Boden: Allstedt – All in!   Ein Einzelfeature brachte ich in Allstedt auch noch unter, genauer gesagt ist es sogar ein doppeltes Einzelfeature: Running in the 90s Zwei R32 Skyline, beide geschmackvoll gestaltet und hart rangenommen. Es war mir ein Fest.   Ein Fest ganz anderer Art stellt das Jacatu dar: Nicht ganz so wild, aber dafĂŒr sehr facettenreich und immer fĂŒr eine Überraschung gut – Jacatu 2018 – Der Mix machts   Come to the K-Side: We have Coolness – Der Name des diesjĂ€hrigen K-Side-Features. Heiß wars und das lag nicht nur am Wetter. Top Autos, tolle Menschen, super Orga, klasse Stimmung. Danke an Chris Kappenberger und sein Team. <3   Anders als alle anderen war der Artikel ĂŒber Tobias‘ Wolf im Golfpelz :#Gegramelt – Golf Turbo extrem  Das hat gleich mehrere GrĂŒnde: 1. Wir haben grundsĂ€tzlich (leider) viel zu wenig VW-Content bei USED4 2. Tobias‘ hat mir die wahrscheinlich lĂ€ngste Sprachnachricht aller Zeiten geschickt, als ich ihn bat, mir alles ĂŒber seinen Golf zu erzĂ€hlen 3. Kein einziges Bild im Artikel stammt von mir, stattdessen von meinem Kollegen Christian Farkas und den Fotografen Tom Bauer und Norbert Danisch (vielen Dank nochmal fĂŒr die Bereitstellung) 4. Der Golf ist ein absolutes Unikat, steckt voller Eigenbauten und technischer Raffinessen und macht jedem Auto-Enthusiasten den Mund wĂ€ssrig, wenn er nur die Markenbrille abnehmen kann 5. Ich habe ein neues Verb gelernt: grameln. Es bedeuet soviel wie „nicht aufgeben, sich gegen WiderstĂ€nde durchsetzen, ein Ziel verfolgen und dabei möglichst konsequent und gewissenhaft sein.“   Anfang September stieg die 6. Ausgabe der Messel Motor Klassik. Eine Old- und Youngtimerveranstaltung in meinem Wohnort. Klassiker, so weit das Auge reicht. Toleranz fĂŒr andere Marken und GeschmĂ€cker und viel Fachsimpelei. Einfach wunderbar.     Als das erste NĂŒrmeet stattfand,...

S-FEST 2018: Style Over Everything

WofĂŒr steht das erste S in S-FEST? Das ist schnell beantwortet: FĂŒr Silvia natĂŒrlich. Also dem weiblichen Modellnamen des allerersten und vieler weiterer S-Chassis, die es wĂ€hrend der langen Bauzeit von 1976 bis 2002 gab. Folgende Typen existierten: S10 S110 S12 S13 S14 S14a S15 Diese komplette Modellpalette war bei der S-FEST-Premiere, die am 2. Juni in Groß-Zimmern stattfand, zwar nicht anwesend, aber immerhin gaben sich S12, S13, S14, S14a und S15 mit insgesamt ĂŒber 80 Autos die Ehre: S12: S13 (in Form einer RPS13): S13 als USDM-Cabrio: S14 Zenki: S14a: S15: Das S in S-FEST steht also fĂŒr Silvia, soviel ist schonmal klar. Ein Auto mit dem Namen einer schwedischen Königin. HĂ€tte schlimmer kommen können. Aber das S kann meiner Meinung nach auch Platzhalter fĂŒr andere Beschreibungen des S-FESTs sein:   S wie Selbstlob/Selbstkritik: Das S-FEST wurde prĂ€sentiert von USED4.net, vertreten von mir, meiner Frau Yvonne und mit UnterstĂŒtzung der Editoren Arndt Herzwurm und Christian Farkas. Es war Yvonnes und meine Idee und unser eigener Antrieb, der das S-FEST entstehen ließ. Daher ist alles, was ich hier schreibe, automatisch entweder Selbstlob oder Selbstkritik, also irgendwie auch S wie seltsam. Auf diesem Bild posiere ich mit zwei Legenden der S14-Welt: IDH und Loki. S wie supersĂŒĂŸ.   S wie schön hier: Die Location beim Fahr‱Werk bot ein großes Maß an Abwechslung: Hart parken und dabei gut aussehen: Gut essen und dabei richtig relaxen: Die Uhr jagen und dabei die angefutterten Kalorien verbrennen: Richtig schön einlochen: Ein ziemliches Komplettprogramm also, oder?   S wie Sonnenschein: Ein Outdoor-Event wie das S-FEST steht und fĂ€llt mit dem Wetter, trotz der großen Halle, die wir zusĂ€tzlich zur VerfĂŒgung hatten. Aber das GlĂŒck war uns hold, die Sonne rief frĂŒhen am Morgen: „Halo, I bims. Und I bims gekomen umd zum bleibem. Lol.“ Aufgrund der vielen Sonne produzierten wir alle Vitamin D in rauen Mengen, manche wurden sogar etwas rot dabei, stimmts Dennis? S wie leichter Sonnenbrand. S wie Startzeit: Wir hatten 10 Uhr als offiziellen Beginn des S-FESTs gewĂ€hlt. Was sich fĂŒr einige wenige offenbar noch als zu spĂ€t herausstellte, da sie bereits um halb 10 Uhr durch das noch offene Tor rollten: „Oh, hallo!“ S wie spontan oder auch S wie sch….on sehr frĂŒh. Die eigentliche Idee fĂŒr den frĂŒhen Anfang meinerseits war eigentlich, dass die Leute, die eine weite Anreise auf sich nehmen, auch möglichst viel vom S-FEST haben, eben weil es den ganzen Tag dauern wĂŒrde. Schlau, ne? Dass genau diese Leute mit weiter Anreise aber auch entsprechend frĂŒh losfahren mussten, kam mir nicht dabei so wirklich in den S wie Sinn. Dementsprechend zog sich die Hauptanreisewelle dann auch bis ca. 13 Uhr hin, vereinzelt trafen sogar noch am frĂŒhen Abend Wagen ein, wĂ€hrend andere schon wieder die Heimreise angetreten hatten. S wie schwankende Teilnehmerzahl. Je spĂ€ter der Abend, desto mehr schwankten auch die Teilnehmer selbst. #Caipi   S wie saftige Burger Das Restaurant des FAHR‱WERK bietet leckerste Burger allerfeinster QualitĂ€ten, die nach eigener Aussage sogar geschmiedet und nicht nur profan gebraten werden. Dass das dann auch mal etwas lĂ€nger dauert, erklĂ€rt sicher die leicht erhöhten Wartezeiten in der Hauptandrangszeit. Sollte es eine Wiederholung geben, wird das sicher kein Thema mehr sein, weil dann mehr Schmiede den Hammer schwingen werden. Thor hat auf eine erste Anfrage hin wohlwollend reagiert.   S wie Sieger Der S-FEST-Award. FĂŒr mich persönlich einer der wichtigsten Bestandteile des S-FESTs. GewĂ€hlt durch eine Jury, die aufgrund dutzender subjektiver Urteile am Ende ein objektives Ergebnis erzielen konnte. Typisch Demokratie halt. Tja, da schauen die Despoten dieser Welt nur wie die Kuh ins Uhrwerk. Die Jury bestand konsequenterweise auch aus allen Teilnehmern des S-FESTs. S wie saubere Wahl. Die Verleihung selbst fand dann in der Eventhalle statt. Ich war wirklich null vorbereitet, hatte mir vorab nichts ĂŒberlegt und wusste in dem Moment auf der Treppe noch nichtmal, wer die Gewinner waren. Hat man sicher gemerkt. Nicht? Verdammt, jetzt...