Juli29

Snapshot: USED4 what it’s build for...

  Mich fragen oft Leute was eigentlich USED4 heißt, bzw. wofür es steht. Ich denk mir dann immer: „Echt gute Frage!“ – „Wofür genau steht das?“ Ich denke, jedes Mitglied von USED4 hat leicht voneinander abweichende Ansichten/Erklärungen, da jeder das draus macht, was er selber mag. Meine Antwort lautet meist so: USED4 (deutsch: benutzt 4, wobei 4 für „for“ und das für „für“ steht, also „benutzt für“) what it’s build for – Komplett: Für das benutzt wofür es gebaut wurde! Klar dreht es sich dabei um Autos. In meinen Augen sollte man Autos nicht in Museen stellen und kleine Schildchen dran machen auf denen in kleinen Buchstaben steht, dass man Sie nicht anfassen darf. In meinen Augen macht es der Fahrer dieses Porsche Carrera genau richtig. Er fährt einfach so mit seinem unbezahlbaren, alten Rennauto über die Rennstrecke und zeigt den alten Schrauben in der Karosse wo’s langeht! Natürlich gibt es wieder Menschen die sagen: „NEIN! So ein seniores Fahrzeug muss mit Respekt behandelt und konserviert werden!“ Aber warum und für wen? Für die nächste Generation, die dann damit vielleicht den Spaß hat den ein anderer gern gehabt hätte? Geht raus, setzt euch in eure Autos und benutzt sie!   Stefan Brencher –...

Mai20

40. ADAC Zurich 24h-Rennen...

  24 Stunden Autorennen – Das sind für die insgesamt etwa 170 gemeldeten Rennteams und ca. 600 Fahrer 1440 Minuten Nervosität, Hoffnung, Anspannung, Stress und richtig wenig Schlaf gewesen. Die Traditionsrennstrecke Nürburgring Nordschleife in der wunderschönen Eifel war dieses Wochenende zum 40. mal Austragungsort des wohl berühmtesten und größten Langstreckenrennens der Welt. In den nächsten Tagen werden einige seriöse Hochglanz-Blogs und Onlinefeeds haarklein über jedes Detail der Jubiläumsausgabe des 24h-Rennens berichten, daher erspare ich euch die vielen Buchstaben und zeige euch meine Eindrücke vom Samstag. Gewohntes Bild. Jedes Jahr Campen und Zelten tausende Zuschauer rund um die 20,823km lange Nordschleife. Dieses Jahr fanden etwa 225.000 Zuschauer den Weg in die Eifel. Nachdem ich früh morgens angereist bin, hatte ich ausreichend Gelegenheit im frei zugänglichen Fahrerlager die Arbeitsgeräte der Fahrer zu begutachten. Im Bild ein zweckendfremdetes Taxi mit dem Namen SLS AMG GT3. Auch das bekannte Team Schubert aus der Nähe von Oschersleben brachte passendes Renngerät mit. Zu den Favoriten dieses Jahr gehörte der imposante Gemballa-McLaren MP4, der unter anderem von Nick Heidfeld und Klaus Ludwig pilotiert wurde. Das überschaubare Ziel „Ankommen“ scheiterte aber leider am frühen Samstagabend an einem langsamer fahrenden Seat Leon im Bereich Schwedenkreuz. Subaru Technica International selbst war mit einem sehr attraktiven SUBARU Impreza STi am Start. Fans von dröhnenden und aufgeladenen Boxermotoren kamen voll auf ihre Kosten. Neben Reifen, Benzin und Motoren darf eines natürlich nicht fehlen.. … die Mädels in ihren knappen Höschen. Kein Autorennen ohne die berühmten und meist attraktiven Grid-Girls. Nach meinem Rundgang durch das Fahrerlager bin ich dann in Box 10 bei RehsRaceTeam angekommen. Mein Freund Konstantin Wolf, einer der Fahrer des „Tittenschlittens“ führte mich ein wenig herum und zeigte mir den diesjährigen BMW 130i GTR: Den Namen „Tittenschlitten“ gab es aufgrund des Hauptsponsors Mia Magma...

Dez.08

Porsche-Museum in Stuttgart

Lohnt sich ein Besuch im Porsche-Museum in Stuttgart-Zuffenhausen? Hat man auch nur einen Milliliter Benzin im Blut, beantwortet sich diese Frage von allein. Sollte man jedenfalls meinen, denn Porsche ist nicht umsonst einer der faszinierendsten Autohersteller der Welt, hat eine ebenso glorreiche wie lange Tradition und eine immens große Fangemeinde auf dem ganzen Globus. Als automobiler Enthusiast gleichwelcher Ausprägung ist es daher eine Art Pflicht, dem repräsentativen Aushängeschild und mittlerweile zu einem Art Wahrzeichen der Porsche AG gewordenen Museum, einen Besuch abzustatten. Nur: Allzu hohe Erwartungen haben es an sich, enttäuscht zu werden. Dies trifft leider in gewisser Weise auch hier zu. Die Kritikpunkte sind schnell aufgezählt Der Umfang der Ausstellung insgesamt ist zu gering, selbst wenn man jedes Schild liest, ist man nach 1,5 Stunden durch. Von einem Hersteller, der berühmt ist für seine Klein-  und Kleinstserien, würde man sich noch mehr Vielfalt erwarten. Viele Modelle werden gar nicht gezeigt, dafür andere mehr als ausreichend. („Oh, noch ein 356. Diesmal in rot.“) Konkret gibt es beispielsweise keine Porsche 912 und 914 zu sehen. Auf die Möglichkeit, in einem aktuellen Porsche-Modell Probe zu sitzen, ohne abschätzende Blicke des Händlers auf sich zu spüren, wird verzichtet. Warum eigentlich? Reicht der Eintrittspreis für eine solche Aktion, die sicher jeder Museumsbesucher mit Begeisterung nutzen würde, nicht aus? Davon abgesehen, ist das Museum natürlich ein architektonisches Meisterwerk (wenn auch von außen größer wirkend als es innen tatsächlich ist), man bekommt wertvolle und teilweise berühmte Einzelstücke gezeigt, die Technik von damals und heute wird anschaulich und an Beispielen gut erklärt. Es ist ein heller und sehr lichter Bau, der geschickt mit Perspektiven und räumlicher Wahrnehmung spielt. Nach ca. zwei Stunden verlässt man das Museum dann wieder und versucht sich klarzumachen, dass man eben im ideellen Herzen von Porsche war und viele und kleine und große Jungs in Asien, Amerika und Australien davon träumen, es einem gleich zu tun. Man weiß nicht, ob man es ihnen wirklich wünschen soll, weil sie möglicherweise anschließend ebenso ernüchtert wären. Aber genug der Worte, hier die Impressionen: Porsche 959 Ein Mann. Ein Wort. Die Sau. (Man achte auf die Beschriftung) Even Steve! Old School Dish 12V Geschüttelt, nicht gerührt. Can you say „Downforce“? Glasfaserkomponente (GfK) Niels Kreischer –...