40. ADAC Zurich 24h-Rennen

 

24 Stunden Autorennen – Das sind für die insgesamt etwa 170 gemeldeten Rennteams und ca. 600 Fahrer 1440 Minuten Nervosität, Hoffnung, Anspannung, Stress und richtig wenig Schlaf gewesen.

Die Traditionsrennstrecke Nürburgring Nordschleife in der wunderschönen Eifel war dieses Wochenende zum 40. mal Austragungsort des wohl berühmtesten und größten Langstreckenrennens der Welt.

In den nächsten Tagen werden einige seriöse Hochglanz-Blogs und Onlinefeeds haarklein über jedes Detail der Jubiläumsausgabe des 24h-Rennens berichten, daher erspare ich euch die vielen Buchstaben und zeige euch meine Eindrücke vom Samstag.

Gewohntes Bild. Jedes Jahr Campen und Zelten tausende Zuschauer rund um die 20,823km lange Nordschleife. Dieses Jahr fanden etwa 225.000 Zuschauer den Weg in die Eifel.

Nachdem ich früh morgens angereist bin, hatte ich ausreichend Gelegenheit im frei zugänglichen Fahrerlager die Arbeitsgeräte der Fahrer zu begutachten. Im Bild ein zweckendfremdetes Taxi mit dem Namen SLS AMG GT3.

Auch das bekannte Team Schubert aus der Nähe von Oschersleben brachte passendes Renngerät mit.

Zu den Favoriten dieses Jahr gehörte der imposante Gemballa-McLaren MP4, der unter anderem von Nick Heidfeld und Klaus Ludwig pilotiert wurde. Das überschaubare Ziel „Ankommen“ scheiterte aber leider am frühen Samstagabend an einem langsamer fahrenden Seat Leon im Bereich Schwedenkreuz.

Subaru Technica International selbst war mit einem sehr attraktiven SUBARU Impreza STi am Start.

Fans von dröhnenden und aufgeladenen Boxermotoren kamen voll auf ihre Kosten.

Neben Reifen, Benzin und Motoren darf eines natürlich nicht fehlen..

… die Mädels in ihren knappen Höschen. Kein Autorennen ohne die berühmten und meist attraktiven Grid-Girls.

Nach meinem Rundgang durch das Fahrerlager bin ich dann in Box 10 bei RehsRaceTeam angekommen. Mein Freund Konstantin Wolf, einer der Fahrer des „Tittenschlittens“ führte mich ein wenig herum und zeigte mir den diesjährigen BMW 130i GTR:

Den Namen „Tittenschlitten“ gab es aufgrund des Hauptsponsors Mia Magma (Magmafilm), deren Körper auf beiden Seiten des Fahrzeuges leichtbekleidet zu sehen ist und die Zuschauer anzieht (auszieht).

Ich beobachtete die letzten Vorbereitungen des Wagens und war beeindruckt wie professionell es hier zu Gange ging. Die letzten Einstellungen waren noch nicht abgeschlossen, als plötzlich Mia Magma um die Ecke kam, um sich das neue Wagendesign anzusehen…

Im Anschluß an das Rollout aus der Box hatte sie auch noch für ein paar Posen vor dem BMW Zeit.

Nun zurück zum Rennen.

Das Team Rund um Patrick und Sascha Rehs legte eine saubere Performance hin und fuhr sehr stabile Zeiten. Schied aber leider in den frühen Morgenstunden wegen eines Getriebeschadens aus. Ich wünsche alles Gute!

In der Startaufstellung traf man dann noch das ein oder andere prominente Gesicht wie zum Beispiel…

…den berühmten und sehr beliebten Testfahrer Tim Schrick.

Auch weibliche Starter gab es. Hier zu sehen ist Kumi Sato von Gazoo Racing. Sie steuerte mit ihren Kollegen aus Fernost einen der beiden Toyota GT86 durch die grüne Hölle.

Schön mal einen nicht blauen Subaru Impreza zu sehen. In diesem Fall von SR Motorsport-Rampage aus Australien. Welch passender Teamname für ein solch brutales Fahrgerät.

Nach dem Start um 16 Uhr verließ ich das Fahrerlager und suchte mir an der Grand-Prix Strecke einen Platz.

Auf dem Weg dahin bin ich an diesen schönen Fahrzeugen vorbeigekommen. In meinen Augen wirklich sehenswertes Metall.

Währenddessen drehten die Teilnehmer auf der Strecke ihre Runden. Die Besten schaffen in den 24 Stunden etwa 150 Runden. Im Bild der Audi R8 LMS ultra von Mamerow Racing.

Einer der Manthey Porsche auf dem Weg in Richtung Grand-Prix Strecke.

Abschließend noch ein Bild des beliebten Toyota GT86 von Gazoo Racing, welcher in seiner Klasse auch den Gruppensieg einfahren konnte.

Vor Einbruch der Dunkelheit machte ich mich dann auf den Heimweg mit dem Wunsch nächstes Jahr das ganze Rennwochende am Ring zu verbringen, um dann noch ausführlicher Berichten zu können.

Ergebnisse, weitere Details und Zeiten findet ihr bei unseren Kollegen von sport auto.

In wenigen Tagen folgt natürlich auch wieder ein facebook Fotoalbum mit allen Bildern von mir und Max Pischkale.

Stefan Brencher – USED4.net