Viele Supra-Fans stehen heutzutage vor der Qual der Wahl: Doch eine klassische und relativ preiswerte Supra Mk3 nehmen oder lieber die Mk4 mit dem omnipotenten 2JZGTE. Oder anders gesagt: Auf der einen Seite die Mk3 mit dem 7MGTE und den bekannten Kopfdichtungsproblemen. Auf der anderen Seite die schnelle und wütende Mk4, die als handgeschaltete LHD mittlerweile in beinahe unerreichbaren finanziellen Sphären schwebt und als relativ preiswert importierbare Rechtslenkerversion nicht jedermanns Fall ist. Felix dachte sich daher: Why not both? Seine MK3-Supra aus dem Jahre 1990 wird deshalb konsequenterweise von einem 2JZ-Aggregat aus der MK4 angetrieben, das auch noch zusätzlich auf Single-Turbo umgebaut wurde. Ursprünglich geplant war der Swap übrigens nicht, aber als Felix innerhalb eines Jahres gleich zwei Motorschäden mit dem serienmäßigen 7MGTE zu beklagen hatte, kam das Angebot eines Freundes wie gerufen, seinen 2JZ zu übernehmen. Der Single Turbo-Umbau war bereits vollzogen und der verwendete Borg Warner S300SX S362 kann im Falle eines Falles richtig dicke Backen machen; bis 700 PS sollten später einmal drin sein. Noch muss sich Felix aber mit dem Ladedruck etwas zurückhalten, fährt er aktuell auf Serien-ECU und den OEM-Einspritzdüsen. Auf einer kurzen Proberunde konnte ich aber schon feststellen, dass bereits etwas über 400 PS in einer Mk3 mächtig viel Laune machen. Das Auto deshalb einen Sleeper zu nennen, wäre aufgrund der klassischen Sportwagenform der Mk3 mit Klappscheinwerfern und Hatchback aber sicher etwas übertrieben. Allerdings traut der Fahrer eines klassischen Vertreterdieselkombis diesem Toyota die beinahe doppelte Serienleistung dann in der Regel doch nicht zu. Dass Felix seine Supra vor allem zum Fahren und weniger zum Putzen und Angucken hat, kann man auch gut am Fliegengrab auf der Frontschürze erkennen. USED4 driving Wer sich bisher gefragt hat, ob der Sleepy-Eye-Modus bei der Mk3 aufwändig umzusetzen wäre, den interessiert vielleicht folgender Fun Fact: Diese Halb-Acht-Stellung ist Serie. Der Pilot kann die Klappscheinwerfer schließen, öffnen und eben auch nur halb öffnen. Cool, Toyota. Ein weiteres schickes Feature der Supra-Baureihe ist das Targa-Dach. Mehr Kopffreiheit als bei einem Schiebedach und mehr Sicherheit bei einem Überschlag als bei einem Cabrio. Um die Mehrleistung auch wieder einfangen zu können, montierte Felix dicke Brembo-Sättel, die eigentlich in einer Mercedes S-Klasse verbaut waren und die mit ihren 330mm-Scheiben samt 4-Kolben-Sätteln auch das Maß der Serien-Mk4-Bremse erreichen. Die originalen TTE Grand Stand-Felgen in 18″ sind zeitgenössisch und wirken dennoch modern. Wohl wahr. Wer sich mittlerweile vielleicht gefragt hat, welche außergewöhnliche Location wir für die Aufnahmen genutzt haben: Der Museumseisenbahnverein Hanau e.V. hatte uns das Gelände freundlicherweise zur freien Verfügung gestellt. Felix bekam sogar die Erlaubnis, auf die drehbare Rangierplattform zu fahren. Wie man sieht, es nicht ganz so einfach, exakt die Spurweite der Eisenbahn zu treffen, aber am Ende verlief das harte Parken erfolgreich. 3.0i Turbo und 395 PS – Stimmt doch alles, Herr Wachtmeister. Der Lack ist dem originalen Weinrot der Mk3 sehr ähnlich, stammt hier aber von Fiat und heißt Rosso Siena. Allerdings ist Felix mit einigen Stellen an seiner Supra nicht zufrieden und hat sich für die kommenden Monate viel vorgenommen. Sowohl optisch als auch technisch möchte er sie weiter optimieren. Mit seinen gerade mal 21 Jahren hat Felix aber bereits jetzt schon viel erreicht: 2JZ-Swap in Eigenregie (mit Unterstützung durch seine Freundin Isabell, Bruder Paul sowie den guten Kumpels Marc und Tom), das Ganze TÜV-bar gemacht und auf die Straße gebracht. Wenn ich überlege, wie ich mit 19 drauf war, kann ich nur sagen: Respekt Felix, du machst einen großen Schritt weiter auf der Supra-Leiter*. Niels Kreischer – USED4.net *Supraleiter sind eigentlich Materialien, deren elektrischer Widerstand beim Unterschreiten der sogenannten Sprungtemperatur (abrupt) auf null fällt. Da sage nochmal einer, bei USED4 lernt man nichts. Specs: Mk3 Supra Bj. 90 2JZGTE-Umbau Borg Warner S300SX S362 Turbo Tial Wastegate Tial BOV Front Mounted Intercooler Zur Zeit noch OEM-Steuergerät und OEM-Einspritzdüsen verbaut, gemessen 395 PS bei 0,6 Bar (aktuell gefahren mit 0,8-0,9 Bar) Spec Stage 3+ Sinterkupplung Greddy Auspuffanlage mit...
Cars&Coffee Frankfurt: Edel und teuer, aber auch gut?...
gepostet von Niels Kreischer
Ein „Cars & Coffee“: für mich der Inbegriff der automobilen Entspanntheit. Verschiedene Marken, unterschiedliche Philosophien, automobile Konzepte und Ansichten, alle friedlich vereint an einem Ort. Dazu kostenloser Eintritt für das interessierte Publikum, Fachsimpeln und Staunen aus nächster Nähe, mit einer Tasse duftendem Kaffee in der einen und dem Partner/Smartphone/Kind in der anderen Hand. Besonders die Vielfalt macht in meinen Augen den Reiz eines solchen Treffens aus, die Geschmäcker sind nunmal verschieden, sei es bei der Wahl des Lieblingsautos oder bei der Sorte des Kaffees. Und so ist es am Ende eben diese Mischung aus edel und volksnah, aus exklusiv und dieTaschenwarennichtsotief, technisch anspruchsvoll und simpelabertrotzdemtoll, die den Geist eines solchen Treffens ausmacht Und hier hat das Cars&Coffee – Frankfurt, erstmalig veranstaltet von den Ride-Along-Verantwortlichen Peter van Dongen und Alen Vasic aus den Niederlanden, eindeutig noch etwas Verbesserungspotenzial für das nächste Jahr. Denn die strikten Auswahlkritierien, die vorab bei Facebook veröffentlicht wurden, schränkten das Teilnehmerfeld auf neue Sportlimousinen, Sportwagen und Supersportwagen ein. Und das, obwohl auf dem Gelände ausreichend Platz auch für Modelle mit weniger finanziellem, aber dafür umso mehr automobilem Wert gewesen wäre. Diese freiwillige Selbstbeschränkung fand ich persönlich so schade wie unnötig und die Atmosphäre litt in meinen Augen ebenfalls darunter. Eine sehr ähnliche Erfahrung hatte auch bereits Kollege Stefan Brencher Anfang April beim C&C in München gemacht. Denn wenn ein Gallardo Spyder Performante neben dem Audi R8 parkt und direkt daneben ein brandneuer AMG GT S, setzt beim Publikum trotz aller Faszination auch schnell eine gewisse Sättigung ein. Denn dann gibt es neben teuer eben nur noch teurer und die meisten Modelle kennt der Autofan bereits aus dem Internet oder Zeitungen. Für mich fehlten Autos, die zwar alt, aber trotzdem faszinierend oder schlicht historisch wertvoll sind. Traumwagen der eigenen Jugend, kultige Liebhaberfahrzeuge aus dem Alltag vergangener Jahrzehnte, aber auch aktuelle Exoten, die vielleicht nicht ganz so pricey, aber dennoch cool sind. Wer jetzt persönliche Enttäuschung vermutet, hat absolut recht: Mein eigener Nissan 200SX wurde ohne weitere Begründung abgelehnt. Das Treffen hatte aber selbstverständlich auch positive Aspekte: Beeindruckende Autos, eine erstklassige Kulisse, den bereits erwähnten freien Eintritt und glücklicherweise auch perfektes Frühlingswetter: Petrus ist PS-Fan. Und ab und zu mogelte sich doch ein etwas älteres Modell in die Reihen der Supersportler, wobei dieser 190er EVO preislich wohl selbst auch vorne mitspielt. Dieser 964 Turbo S parkte im sprichwörtlichen Hinterhof, aber ein derart schönes, offensichtlich stark modifiziertes Schmuckstück hat jederzeit einen Platz in unserem Artikel verdient. Dazu bot die Klassikstadt in Frankfurt als Ort des Geschehens nicht nur ein passendes Panorama, sondern selbst auch viele automobile Köstlichkeiten, die dank ebenfalls kostenlosem Zugang wohlbekömmlich und leicht verdaulich waren. McLaren P1 GTR: Die Rennversion vom Hybrid-Supersportler. Cool. Ferrari FXX: Zwar keine Straßenzulassung, aber dafür waren Rennstreckenbesuche und offizielle Werksunterstützung mit dem 800 – 860 PS starken Carbonflitzer im damaligen Preis von 1,5 Mio € inbegriffen. Porsche 964 RS in Blütengelb und mit lückenloser Historie der bisherigen 72tkm. Preis? Schlanke 289.000 €. Viel Geld für Gelb, aber sicher jeden Cent wert. Aber auch solche Autos haben ihren Platz in der Geschichte verdient. BMW e21 315, 190er Mercedes 1.8 und Seat 131 Supermirafiori. Währenddessen lief das Meeting auf dem Hof natürlich weiter und so versuchte ich, noch einige der Schätze vor die Linse zu bekommen. Der i8 ist immer noch ein seltener Anblick auf unseren Straßen. Leider oder zum Glück? Die Meinungen driften da auseinander. Noch ein gelber Porsche, dieses Mal aber „nur“ ein S. Der aber trotzdem deutlich schneller sein dürfte als sein Großvater. Konzernbrüder: Alfa 4C und Ferrari 488. Vierzylinder-Turbo und V8-Bi-Turbo. Italian Boost, sozusagen. C63 AMG. Hubraum ist durch nichts zu ersetzen. Außer vielleicht durch Hubraum + Ladedruck. (Siehe z.B. den aktuellen Nachfolger C63 AMG mit Bi-Turbo-V8) SLS AMG, sponsored by DA DY? Nein, das wollen wir gar nicht unterstellen, jedem sei sein Erfolg gegönnt und ein tolles Auto ist so ein SLS definitiv. Viele bunte Farben…Da kann sich der...
BMW Compact Individual
gepostet von Niels Kreischer
Was ist die Definition von „Tuning“? Tunen kann bedeuten, dass man ein Auto schlicht und einfach schneller macht, es besser bremsen oder agiler durch Kurven fahren lässt. Es kann sich aber auch darin ausdrücken, dass man ein Auto optisch verändert. Ja, selbst das Tuning der Soundanlage gehört für Einige dazu. Aber vollkommen gleichgültig, was genau man mit seinem fahrbaren Untersatz anstellt, sobald man etwas nur aus purer Lust an der Freude verändert, bedeutet es die Umsetzung individueller Vorstellungen. Dem Grad dieser Individualisierung sind nur Grenzen gesetzt durch die eigene Kreativität und natürlich auch durch die verfügbaren finanziellen Mittel. Manchmal ist beides in ausreichendem Maß vorhanden und dann kann das Ergebnis so aussehen wie Bennis BMW Compact Individual mit US-M3-Motor. Entgegen der Modellbezeichnung, ist die Liste der erfolgten Umbauten alles andere als kompakt. Ursprünglich im Jahr 1994 als einer der ersten e36 Compact in Form eines braven 316i mit 102 PS vom Band gerollt, begann seine Laufbahn als Sondermodell ab dem Jahr 2005, als Benni den Wagen von einem Münchener Uni Professor übernahm. Seitdem durchschritt der BMW mehrere Evolutionsstufen, denn sein Besitzer liebt das Experimentieren und Ausprobieren. Und was nicht passt, wird eben mit hohem Aufwand und viel Liebe zum Detail passend gemacht wie z.B. der Tacho mit einem Mix aus diversen Modellen. Highlight ist sicherlich die adaptierte Öltemperaturanzeige aus dem M3. Das aktuelle Konzept beschreibt Benni als „Powercruiser mit ein wenig Optik und Sound“. Eine allzu bescheidene Beschreibung für einen Compact mit M3-Motor (US-Version), 6-Gang-Getriebeumbau, großen Bremsen, individueller Auspuffanlage, Sperrdiff und vielem mehr an fahrdynamischen Verbesserungen. Von den zahllosen Upgrades im Innenraum gar nicht erst zu reden: nachgerüstete Klimaanlage oder Sitzheizung sowie eine komplette Innenausstattung bestehend aus BMW Individual-, e46- und M3-Teilen. Benni hat als Testingenieur für BMWs (nicht wirklich überraschend, oder?), jeden Tag mit automobilen Innovationen und deren Verhalten und Tauglichkeit im Alltag zu tun. Von daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass er diese berufsbedingte Neugier und Wissbegierigkeit auch auf sein privates Projekt übertragen hat. Der Compact wurde quasi zum rollenden Versuchslabor und viele Änderungen wurden im Laufe der Zeit auch wieder zurückgebaut. Ein Auto ist ja bekanntlich nie fertig, aber mittlerweile hat die hohe Frequenz an Modifikationen doch etwas nachgelassen. Ein Grund ist sicherlich, dass sich der BMW nun schon seit 11 Jahren in Bennis Besitz befindet und ständig umgebaut wurde. Viel ist es daher nicht mehr, was er noch ändern könnte. Damit ihm nicht langweilig wird, hat sich zum Compact und seinem Daily, einem BMW e39 Touring, noch ein weiteres Projektfahrzeug gesellt: Ein Nissan 200 SX S13 mit deutlich über 400 PS. Aber das ist eine andere Geschichte… (die ihr selbstverständlich hier erfahren werdet) Er ist ein Car Nerd durch und durch und egal welche Facetten das Tunen von Autos auch haben kann: Benni’s been there, done that. Niels Kreischer – USED4.net Motor/Antrieb/Auspuff: Alpina B3 3,2 Motor (entspricht S52B32 mit Alpina Nockenwellen und bearbeitetem Kopf), Vanosdichtringe ersetzt und Pleuellagerschalen erneuert M50 Brückenumbau, mit M50 Einspritzleiste und M54 Einspritzleistenabdeckung Schmiedmann S-Tech II Fächerkrümmer Komplett doppelflutige Abgasanlage mit 328i Kats und Z3 3,0l Reuter Stufe N Endschalldämpfer, Diffusor dementsprechend angepasst SGS Individualabstimmung E36 M3 3,2l 6 Ganggetriebe mit gekürzter Kardanwelle S52 M-Power Ventildeckelabdeckung mit Öleinfülldeckel Viscolüfter ausgebaut 3,15er Sperrdiff aus dem Z3 2,8l, komplett revidiert und auf 45% mit 4 Lamellenpaketen aufgerüstet, incl. Z3M HAG Deckel Auspuffblenden in Schwarzchrom Fahrwerk/Felgen/Bremsen: AP/DTS Gewindefahrwerk BBS RC 300 8,5×18 ET13 mit 215/35 und 225/35 Hankook V2 330i Bremsanlage VA 300mm HA Bremse mittels Eigenbauadaptern und original BMW Teilen Schwarz lackierte Bremssättel und Halter mit Pixsigners Aufklebern H&R Stabikit mit neuen Koppelstangen E36 Versteifungskreuz mit Anschlagpuffer für Ölwanne Schwarz beschichtete Domstrebe nachgerüstet Fahrwerksüberabeitung mit neuen M3 3,2l Domlagern, M3 3,0l Querlenkerlagern, neuen Traggelenken Powerflex Tonnenlager Optik/Innenraum/Komfort: M-Paket nachgerüstet Umbau auf Facelift Kotflügel Faceliftnierenblech mit SWRA mit 5l WiWa Behälter Breite M-Technik Seitenleisten Originale M-Spiegel Schwarze Kunststoffapplikationen am ganzen Exterior Schwarzes Dach Lackierte Kofferraumgriffleiste Schwarz lackierte Abrisskante Schwarz/weiße Embleme...
Jahresrückblick 2015
gepostet von Stefan Brencher
Ein in den letzten Jahren immer beliebter gewordenes Format sind Jahresrückblicke. Wir haben 2011 mal damit angefangen und seitdem werden wir von Wochenzeitschriften, anderen „lifestyle-Blogs“ und sogar von großen TV Sendern kopiert. Jeder will nochmal zurückblicken. Zurück auf ein Jahr, einen Monat, einen Tag oder eine Stunde. Leben wir in der Vergangenheit? Meiner Meinung nach sind Jahresrückblicke das, was du draus machst. Wir von USED4.net waren 2015 auch dabei und wollen euch wie immer zeigen, was uns dieses Jahr besonders bewegt hat. OFF WE GO! Direkt zu: Niels Kreischer Johannes Holländer Manuel Frey Stefan Brencher Arndt Herzwurm Robert Kwiecien Philipp Berndt Niels Kreischer Schon beim USED4-Jahresrückblick 2014 war ich mir sicher, dass ich ein ereignisreiches Jahr erlebt hatte. Aber 2015 toppte dies bei der Anzahl an tollen Events, interessanten Autofeatures und neuen Freunden noch um Längen. Doch der Reihe nach… Bereits die ersten Tage des neuen Jahres enthielten für mich viel automobilen Stoff, da in unserem Reiseziel Thailand das Autofieber mindestens ebenso grassiert wie bei uns. Dieser 350Z in einer bunt beleuchteten Seitengasse Bangkoks symbolisiert für mich den automobilen Geist, der in Thailand herrscht: JDM all day all night. There’s no life like Low Life: Dieser Toyota Hi Ace-Bus ohne jegliches Restgewinde auf Volk TE37-Felgen uses „schräg anfahren“. It’s super effective! Zurück in Deutschland besuchte ich meinen Kumpel/Lackierer/Feature-Opfer Marc und seine Doberfrau „Dagi“, die auf die Drift-S13 von Marc aufpasst, als wäre es kein lilafarbenes Driftmonster, sondern ein Sack Frolic. Im März traf ich mich dann mit den Noname Heroes, um die berühmt-berüchtigte S13 von Jan mit einem Feature zu verabschieden, hatte er sie doch bereits an einen Fan verkauft. Die Gelegenheit am Spoiler packend, machte ich direkt ein Doppelfeature daraus und stellte dazu auch noch die S13 seiner Freundin Daniela… …die sacktiefe S14a von Maik (hier beim täglichen Planking-Training)… …sowie die wunderschöne S15 von Manuel vor. Es war mir ein Fest. Ende April kam dann eines meiner persönlichen Highlights: Ein Roadtrip nach Wien und das anschließende JDM-Treffen am Wörthersee im Rahmen des alljährlichen VW-Events. Viele Freundschaften wurden geschlossen, tolle Bilder und Aufnahmen entstanden… …und ein Allein-unter-Gölfen-Feature gab es ebenfalls. Und wem das gefällt, der freut sich vielleicht auch über diese Nachricht: 2016 wird es ähnlich weitergehen. Und Sheryl Crow schaute uns zu: Das Wetter ließ Mitte Mai zwar etwas zu Wünschen übrig, aber das stört echte Griller / Autowäscher ja nicht. Pfingsten = Driftchallenge. Diese eherne Regel gilt für mich seit 2002, auch wenn ich bedauerlicherweise nicht an allen Veranstaltungen teilnehmen konnte. 2015 war es aber wieder einmal soweit und ich berichtete in einem Feature für USED4. Das diesjährige 10. Jacatu auf dem Gelände des Technik Museums Speyer im Juni war mein erstes, aber sicher nicht mein letztes. Das war auch das Fazit meines Artikels. Im Juni wurde es dann ähnlich wild und laut wie bei der Driftchallenge, aber gedriftet wurde beim SXOC-Meet in Allstedt im wahrsten Sinne des Wortes auf Grassroots-Ebene. Hier schrieb man den Funfactor im Driften in Arial 200 und bold, dieses Video als Beweis: Im tollen Sommer 2015 (der eigentlich noch immer nicht geendet hat oder wie empfindet ihr den Winter?) machte ich die Bekanntschaft mit der Tengoku-Garage, einigen sehr coolen, sehr freundlichen und sehr JDM-lastigen Jungs aus dem Main-Kinzig-Kreis. Hier kam es im Laufe des Sommers gleich zu mehreren Ausfahrten, Features und Videos. Das DMPD-2k15 im September war ein weiterer Höhepunkt für mich. Zusammen mit meinem Kumpel Sahand von Rev-Vid-Filmwerks machten wir uns schon frühmorgens auf den Weg, die 500km nach Itterbeck in meiner S13 abzureißen und selbstverständlich ließ ich auch wieder die GoPro mitlaufen: https://vimeo.com/140623956 Das DMPD-Feature gefiel mir sehr gut, weil die Vielfalt und die Qualität der Wagen wirklich überzeugend war. Dazu noch die relaxte Stimmung der Teilnehmer und der automobile Genuss war perfekt. Ich hoffe, 2016 wird wieder gedumpd. Persönlicher Pflichttermin im September ist das alljährliche Nürmeet, quasi mein Heimspiel. Seit 2003 existiert...
Quick & Dirty: Civic Type-R Tracktool
gepostet von Niels Kreischer
Unverhofft kommt oft. So war es keinesfalls geplant, dass ich diesen Civic Type-R EP3 am Brünnchen an der Nordschleife treffen und ablichten würde. Aber gerade die spontanen Begegnungen sind ja häufig die interessantesten und das traf auch in diesem Fall zu: Bereits seit dem Jahr 2010 sind Dominik und sein ebenso schneller wie ausnahmsweise leicht schmutziger* Civic Type-R EP3 ein Team. *Der dezente Staubüberzeug ist auf den Bildern zwar überhaupt nicht zu sehen, veranlasste Dominik jedoch zu dem Hinweis, dass er den Civic gewaschen zum Brünnchen gebracht hätte, wäre ihm vorher klar gewesen, dass wir uns begegnen. Dabei lieben wir bei USED4 doch genau das: Autos, die benutzt werden. 🙂 Aber zurück zum Text… Anfangs noch rein fürs flotte Vorankommen auf der Straße und einen netten Eindruck gedacht, verschob sich Dominiks Fokus bezüglich seines Hondas immer mehr in Richtung Rennstrecke. Und wie in jeder normalen Beziehung, in der sich ein Partner weiterentwickelt, gibt es für den anderen nur zwei Alternativen: Entweder geht der Partner die Entwicklung mit oder man trennt sich. Da so ein EP3 an sich schon prädestiniert für den Renneinsatz ist (und dies im Rahmen der speziellen Honda-Wertung beim Nürburgring Langstreckenpokal auch unter Beweis stellte), fiel Dominik die Entscheidung leicht, seinem Civic treu zu bleiben und ihn „einfach nur“ etwas racetauglicher zu machen. Die Umbauten und Upgrades geschahen dabei allerdings nicht immer ganz freiwillig, einige Teile hauchten ihr Leben z.B. auf der Nordschleife aus und wurden dann gegen standfestere und performantere Parts getauscht. So wurden beispielsweise Motor und Getriebe durch ihre JDM-Brüder ersetzt. (K20A aus dem ITR DC5 und das Getriebe aus dem JDM-EP3) Leistung: Wilde 234 Sauger-PS Der Wiechers-Käfig mit Kreuz, H-Strebe und einfachem Flankenschutz versteift die Karosse und schützt bei einem Unfall. Stoptech Vierkolben-Bremsanlage ST40 328x28mm und OZ Ultraleggera 8×17 ET40 Der Großteil der Umbauten ist mittlerweile abgeschlossen und Dominik fährt und genießt. Er flitzt mit seinem Civic regelmäßig über die Nordschleife, besucht Treffen und lernt Gleichgesinnte kennen. Und genau das zeichnet harmonische Beziehungen aus: die Partner akzeptieren einander so wie sind. Und bei Dominik bedeutet das eben: immer schnell und manchmal auch ein wenig schmutzig. Niels Kreischer – USED4.net Die Specs: Honda Civic Type-R EP3 Baujahr 2004 Laufleistung Karosserie ca. 180.000km Motor ca. 80.000 Einsatzort: Rennstrecke und gelegentlich Treffen, Alltag unmöglich Motor + Antrieb Mods: JDM K20A vom DC5 mit 234 PS am Motor und 206 PS am Rad JDM Getriebe, die Gänge 4, 5 und 6 sind kürzer übersetzt als beim EUDM JDM LSD, müsste 25% gesperrt sein JDM Kabelbaum Toda Ölwanne mit Schwallblechen Energy Suspension Motorlager K&N Luftfilter mit Hondata Airbox Mod Tralle Ansaugtrichter Hondata K100 Steuergerät mit Komotec Abstimmung Tegiwa 4-2-1 Krümmer mit Hitzeschutzband 200 Zellen Kat Eigenbauauspuffanlage mit 63,5mm Durchmesser HKS Ölfilter 9-Reihen Ölkühler Motoröl 5W50 Fahrwerk/Bremsen/Felgen: Ultraracing Domstrebe vorne oben OEM Type R Domstrebe hinten oben Fahrwerk KW Variante 2 mit Nordschleifensetup von Raeder Motorsport H&R Stabis SPC Sturzversteller hinten Energy Suspension Lager rundum OZ Ultraleggera 8×17 ET40 Yokohama Advan AD08 215/40 R17 (Druck auf der Rennstrecke bei 2,1 bar heiß) 10mm Spurplatten rundum BF Goodridge Stahlflexschläuche hinten Stoptech 4 Kolben Bremsanlage ST40 328x28mm StopTech Street Performance Bremsbeläge (VA ) StopTech Stahlschäuche (VA) Bremsbelüftung vorne, die ich aber durch die große Bremse eigentlich nicht mehr benötige Ferodo DS1.11 (HA ) Exterieur: Originallack Milano Rot Xenonscheinwerfer Dunkle Heckscheiben Aerodynamics OEM Style Carbonhaube Originaler Mugen Kühlergrill Mugen Replica Lippe, schon 2 mal repariert und lackiert durch Rennstreckenschäden OEM Seitenschweller und Hecklippe Rückleuchten Facelift, lasiert in Preface Optik Dach schwarz foliert Heckspoiler Seibon Mugen Style, NICHT verstellbar Interieur: Wiechers Käfig mit Kreuz, H-Strebe und einfachem Flankenschutz (Farbe sollte ursprünglich Cuscoblau sein, ist aber beim Lackierer nicht ganz so geworden, egal) OEM Lenkrad mit Alcanara bezogen mit roter 12Uhr-Markierung Skunk2 Schaltknauf Schalthebelverlängerung Alcantara Schaltsack von Crow1 Alpine Headunit mit Audiosystem Boxen vorne, bleibt auch verbaut, da ich auf Musik beim normalem Fahren nicht verzichten mag Innenraumverkleidungen entfernt, bis auf Türen und...
Honda S3500: Hubraum UND Drehzahl
gepostet von Niels Kreischer
Nach den vielen erfolgreich fertiggestellten Kundenprojekten seit dem Jahr 2005, haben sich die Jungs von ECU Performance zum 10jährigen Jubiläum nun selbst ein Geschenk gemacht: einen firmeneigenen Rennwagen. Und beim heiligen Sōichirō Honda, der hat es in sich. For their 10th Anniversary the guys at ECU Performance came up with a special gift for themselves. After completing customer cars since 2005, they now finished their proprietary race project which is a special treated Honda S2000. Es handelt sich auf den ersten Blick um einen Honda S2000 mit langem Hardtop. Aber schon die Lackierung ist außergewöhnlich: GULF-Oil ist zwar kein offizieller Sponsor, aber die legendäre hellblau-orangene Farbgebung weckt sofort Assoziationen mit den vielen Rennwagen der 60er und 70er und steht auch dem S2k sehr gut. At first glance this particular hardtop equipped Honda may just be your average S2K. But covered in the well known light blue/orange gulf color scheme which relates to famous sports cars from the golden era of motor sports from the late 60s to early 70s this time attack beast may gain your attention to take a closer look. Und hinter der auffälligen Lackierung steckt auch ein außergewöhnlicher Motor: Der S2000 AP1 verlor seinen auch nicht gerade unpopulären F20C und erhielt stattdessen ein gestroktes NSX-Aggregat (C32B), das giftige 450 Sauger-PS und 400 Nm produziert. The uniqueness of this Honda S2000 doesn‘t come to a dead end on the color scheme. As soon as you take an eye full under the bonnet, the AP1 unleashes its extraordinary heart transplant. The factory equipped F20C has been replaced with its older and even angrier brother named as C32B which originally came from a naturally aspirated NSX and produces 450bhp on the rear axle. Einzeldrossel, Hardtop, sequenzielles 6-Gang-Getriebe mit Display, Käfig, Gewindefahrwerk, Rennbremsen… Alles drin, was man braucht, wenn man es wirklich ernst meint. Single throttle body system, hardtop, 6-speed sequential gearbox, caged, fully adjustable coilovers and a race braking system…just to give you a digit sum of the serious modifications the S2000 gone through. Die Specs: 3.5l Honda NSX Motor (Basis C32B) mit 450PS/400Nm Jenvey Einzeldrosselklappenanlage Trockensumpfanlage Haltech Motorsteuerung Drenth 6-Gang-Getriebe sequenziell Tilton 2-Scheibenkupplung AIM GPS Display Unterbodenverkleidung mit Heckdiffusor Gurthersteller Schroth Sitzhersteller Recaro Carbonspoiler KW-Gewindefahrwerk OSK Wagenpass Gruppe FIA E2-SC Detailliertere Bezeichnungen und Daten bleiben vorerst das Geheimnis von ECU Performance, die Konkurrenz soll ja noch etwas zum Grübeln haben. Specs so far: 3.5l Honda NSX engine conversion (based on a C32B) @ 450bhp/400nm Jenvey single throttle body system dry sump lubrication system Haltech ECU Drenth sequential 6-speed-gearbox Tilton double plate clutch AIM GPS Display revetted underbody + rear diffuser Schroth harness system Recaro seats Carbon rear wing KW coilovers OSK log book FIA E2-SC certification Wie dieser S3500 klingen und gehen muss, vermögen wir uns nur schwerlich vorzustellen, aber bereits die Bilder vermitteln einen äußerst wilden Eindruck. Eine richtig böse Mischung aus Hubraum, Drehzahl und geringem Gewicht. Esdreitausendfünfhundert: Wir stehen drauf. We can only imagine how this time attack beast will puff out its raspy naturally aspirated growl and circle around the track, relating to the issued pictures it’s gonna be wild. This S3500 offers a good combination of displacement, nasty revs and a feather weight lightness. ECU-Performance.net Niels Kreischer – USED4.net ...
Motorshow Essen 2015
gepostet von Stefan Brencher
Willkommen auf der Motorshow Essen 2015, willkommen auf dem bunten Jahrmarkt der Auto-Tuner, willkommen in einer Welt in der wirklich für jeden etwas dabei ist. Kaum einer wird die Hallen der Messe in Essen mit den Worten „hat mich alles nicht sonderlich interessiert“ verlassen. Dafür ist DIE Messe für Freunde aller modifizierten Fahrzeuge einfach zu umfangreich und außergewöhnlich. Wir freuen uns darüber, euch wie in den letzten Jahren, auch 2015 wieder einen Einblick geben zu können, alles was auf der Messe so passiert ist. Stefan: Wie bereits in der Vorschau angekündigt, haben Niels und ich dieses Jahr Nakai-San, den Mann hinter den extravaganten Porsche-Umbauten und dem in Japan ansässigen Tuner RAUH-Welt Begriff getroffen. Er hat den weiten Weg auf sich genommen, um ein wenig Japan-Flavour nach „good old germany“ zu bringen und mich persönlich würde es freuen, in Zukunft mehr RWB-Porsche auf deutschen Straßen zu sehen. Vielleicht gibt es demnächst ja auch Konzepte aus dem Hause RWB für andere Fabrikate, wer weiß… Niels: Angetroffen haben wir den Meister (natürlich) bei einer seiner Kreationen: Dem RWB 48, einem in den Niederlanden beheimateten, mattschwarzen Licht- und Straßenschlucker. Domo arigato, Nakai-San! Das Niels und ich dieses Jahr wieder die Gelegenheit hatten gemeinsam die EMS zu fotografieren, hat mich noch mehr gefreut als die Anwesenheit aller Messe-Miezen zusammen. In den letzten Jahren ist es ein bisschen Routine geworden, diesen Saisonabschluss gemeinsam auf der Messe zu verbringen und sich über Neuigkeiten auszutauschen. Fotografieren steht dabei immer im Vordergrund und jedem ambitionierten „Fotografen“ würde ich dringend empfehlen sich immer mal wieder mit anderen auszutauschen, was den Boys & Girls aus der Autoszene aber ohnehin bekannt sein wird. Die Essen Motor Show ist neben Weihnachten, Silvester und dem Geburtstag meiner Freundin zum festesten Termin im Kalender geworden und bereits die Anfahrt mit Stefan nach Essen bedeutet jedes Jahr aufs Neue: Aufstehen, Abgehen, Kaffee hält uns wach. Man weiß auch in der Regel was einen erwartet: Die Hersteller, die Mädels, vieles ist aus den Vorjahren bekannt, aber es gibt auch immer wieder neue Trends. Dieses Jahr scheint es, als wäre die Liberty Walk-, Rauh Welt-, Rocket Bunny-Welle endgültig auch in Essen angebrandet. Derart viele Kotflügelverbreiterungen gab es meiner Meinung nach das letzte Mal auf dem Wörthersee-Treffen 1985. Aber alle guten Dinge kommen irgendwann wieder und so hießen wir die extrabreiten Porsche, GT-R, Audi und e36 willkommen. Da ich selber seit kurzem einen Toyota GT86 fahre, habe ich mich natürlich dieses Jahr umso mehr über jedes ausgestellte Exemplar gefreut. Oben zu sehen ist der GT86 für die 2016er Edition des GT86 Cup powered by TMG (Toyota Motorsport GmbH). Mehr Infos zum Cup, zum Wagen und zu anderen nützlichen Dingen findet ihr auf der offiziellen Website. Aufgefallen ist mir, dass der „Hype“ um den Wagen als Tuning-Basis schon deutlich rückläufig ist. Im Jahr 2012, dem Erscheinungsjahr des Boxer-Sportlers, hätten wir von der EMS noch ein ganzes GT86-Feature liefern können. Dieses Jahr beschränkte sich die Zahl auf etwa fünf Exemplare. Lustig, dass du das GT86-Feature auf der EMS 2012 erwähnst, Stefan. Es gab ja tatsächlich eins: Meins. Aber Spaß beiseite, der GT86/BRZ hat sich mittlerweile etabliert, soviel steht fest. Und man fragt sich, wieso andere Hersteller das klassische Heckantriebscoupé so vernachlässigen und lieber aufgepumpte Allrad-Kompakte bauen, was an sich natürlich auch nicht schlecht ist. Aber ist das Mädel noch so lieb, Heckantrieb bleibt Heckantrieb. Immerhin kommt ja Alfa Romeo jetzt mit neuen RWD-Modellen. Am Stand von Drift-United, in der Action-Halle 7, gab es die Autos vom GT Radial Drift Team zu sehen, die ich fast das ganze Jahr 2015 mit der Kamera begleitet habe. In der Halle, die dieses Jahr DMAX-Arena hieß, ging es auch wie in den Jahren zuvor ordentlich zur Sache und viele unterschiedliche Fahrzeuge wurden über den kleinen Kurs getreten. Fotos davon habe ich dieses Jahr keine gemacht, da man sonst keine Gelegenheit hatte innerhalb eines Tages all die anderen aufregenden Dinge der Messe zu sehen. Mit anderen aufregenden...
Vorschau: Essen Motorshow 2015
gepostet von Stefan Brencher
Motorshow Essen oder Essen Motorshow, wie auch immer. Hier waren wir in den letzten Jahren auf jeden Fall schon öfter vertreten und freuen uns immer wieder auf diesen angenehmen Saisonabschluss im Ruhrgebiet. Bis zum 06.12.2015 habt ihr noch die Gelegenheit, euch den Jahrmarkt der Fahrzeug-Modifikationen anzusehen. Vorab einige Eindrücke von uns für euch… Freilich geht es bei mir mit den feschen Schnitten von KW automotive los, die wie jedes Jahr umwerfend aussahen und dazu auch noch richtig gut aussahen. Am Stand von KW automotive gab es zudem wie immer gute Gespräche und Beratung zu Fahrwerken und Rennsporttechnik. Ein Stand, der mehr als einen Besuch wert ist. „Sack und Asche, der Rusty Slammington auf der Essen Motorshow!“ – so ging es mir, als ich den aufs niedrigste reduzierten BMW E28 sah. Bekannt aus allen einschlägigen Fachforen ist dieser E28 ein echtes Highlight für alle Stance- und Hellaflush-Kids. Die Story zu dem Wagen ist auch nicht ohne und kann HIER nachgelesen werden. Auch Jean Pierre von JP Performance ist vor Ort, was enorme Freude bei Allstar Niels und Youngster Alex auslöste. Dass die Jungs sich nach dem Foto noch jeder ein Autogramm von JP geholt haben, sollte ich für mich behalten, aber gut… JP hat auch seinen mächtigen Nissan GT-R mitgebracht. Dazu gibt es demnächst mehr. Geliebt und gehasst, die geilen Umbauten von RAUH-Welt Begriff aus Japan. Wenige Tuner polarisieren so wie Nakai mit seinen extremen Verbreiterungen und aggressiven Heckspoilern. Wir haben Nakai San vor Ort getroffen und sind von seiner Arbeit begeistert. It’s a rough world! Racepoutin’s heißer 1er BMW e82 auf goldigen VIP Modular Wheels VR15 und äußerst wenig Luft im Radkasten. Das Autohaus Brömmler präsentiert den VR38DETT seines R35, ohne die Haube zu öffnen. Ziemlich gewitzt, diese Brömmlers. Alles neu im Amazon. Dieser Volvo Amazon aus dem Jahr 1968 wurde radikal modernisiert: Innenraum, Antrieb, Elektrik, Fahrwerk… Porsche 918 Spyder bei Autoweiland in der Klassiker-Halle: Das Hybrid-Monster mit 887 PS zoomt sich in 2,6 Sekunden auf 100 und in 6.57 Min um die Nordschleife. So viel für den Moment von der Essen Motorshow 2015. Ein weiterer und umfangreicherer Artikel steht bereits in den Startlöchern. Uns hat es wie immer gefallen und wer die Gelegenheit hat, den Hallen einen Besuch abzustatten, sollte diese nutzen und sich ausgiebig umsehen. Ein einziger Tag reicht mittlerweile schon fast nicht mehr, um sich einen echten Überblick über das gebotene Spektakel zu verschaffen. Aber man kann es natürlich versuchen. Niels Kreischer & Stefan Brencher...