Jan.02

Das Jahr 2025 – Japan, Podcasts und Premieren 🆕...

Mehr ist mehr. Zumindest, wenn es um unser Angebot für euch hier bei USED4.net geht. Wir haben uns im vergangenen Jahr weiter gesteigert, was die Anzahl der Veröffentlichungen, aber auch die Vielfalt angeht: denn 2025 haben wir unseren Podcast USED4.net gestartet! Mit mittlerweile bereits sechs Folgen sind wir auf einem guten Weg und wollen dieses Format auch 2026 mit neuen Themen und Gesprächspartnern fortsetzen. Seid gespannt! Mein persönliches USED4-Jahr ’25 begann allerdings erst Ende März und das auch noch mit einem Rückblick: Das Making-Of des erfolgreichen R35-Videos mit Chris, als Artikel mit vielen Hintergrundinfos, auch zum USED4-Youtubekanal.   Am 11. April ging dann der Artikel zum allerersten USED4-Podcast online, ein neuer Meilenstein in der Geschichte des Blogs. Das Gespräch mit Christian über seinen Ferrari Dino hat sehr viel Spaß gemacht und wir bekamen von euch auch positives Feedback:   Im April erfüllten Yvonne und ich uns einen langgehegten Traum: der Trip nach Japan entpuppte sich für mich als mein bisher beeindruckendster Urlaub. Ob in Tokio oder auch in der Fuji-Gegend, es verging eigentlich kaum eine Minute, in der ich nicht von etwas fasziniert war und die Kamera zücken musste. Um euch daran teilhaben lassen zu können, startete ich im Anschluss die Sakura Special 🌸 – Reihe, die bisher sechs Folgen ergeben hat und das große Finale mit dem Hakone Turnpike steht sogar noch an. Damit ihr von den Beiträgen auch einen Mehrwert habt, als einfach nur schöne Bilder und Schwärmereien, packe ich ans jede Ende eines Sakura Specials auch eine Bonus Stage mit vielen Tipps und Infos. Das Sakura Special #1 🌸 Tokyo Streets ging am 21. April online: In Tokio machten wir aber nicht nur Bilder und aßen Ramen, nein wir tranken auch Bier und produzierten dabei einen Podcast mit dem NIGHTSPEED!-Mitglied (und USED4-Ehrenmember) Dominik Jahnke, der große Wellen schlug. Besonders in den beiden Beer-Pitchern, die wir in der Karaoke-Bar während der 60 Minuten Mietzeit vernichteten. Aber hört am besten selbst rein und schaut euch die Bilder an:   Direkt im Anschluss gab es schon die nächste Sakura Special 🌸 – Folge mit dem Thema Autobacs und Up Garage:   Das Sakura Special 🌸 zu den beiden berühmten Parkplätzen Daikoku Futo PA und Umihotaru PA teilte ich aufgrund der hohen Anzahl von Bildern und Infos in zwei Teile:   Im Juni fand unser S-FEST ’25 – VIBE & STYLE statt und selbstverständlich berichtete ich im Anschluss auch wieder darüber. Eigenlob und so. Übrigens wurde hier auch Podcast 004 produziert, unser erster Video-Podcast überhaupt:   Anfang Juli ging dann das nächste Sakura Special 🌸 on Air: #4 Fuji Speedway, die legendäre Rennstrecke am Fuße des Fuji UND eines Friedhofs. Ja, richtig gelesen.   Nicht am Fuji, sondern auf dem Lausitzring findet das Reisbrennen statt, ein Treffen asiatischer Fahrzeuge epischen Umfangs. Mein Bericht darüber ging am 7. August online:   Podcast 003 war ein Widersehen mit Dominik, der nach unserem Karaoke-Koma ja noch vier weitere Wochen in Japan verbrachte und dabei so viel erlebte, dass es für drei Urlaube gereicht hätte.   Mein zweites Supras at Ring (SaR) überhaupt und ein richtiges Highlight in diesem Jahr. Das Gruppenfoto auf der Grand Prix-Strecke des Nürburgrings hat sich in mein Gedächtnis eingebrannt:   Am 9. September ging dann der Artikel zum Podcast 005 online, bei dem einerseits der Gesprächspartner (USED4-Editor Philipp Berndt), aber auch ganz besonders die Location ein Knüller war: Das PACE-Museum in Dortmund! An einem Montag (wenn eigentlich geschlossen ist):   Support your local car community – das nehmen wir wörtlich: Yvonne und ich sind beide im Orga-Team der IDA Messel, einem Autofreunde-Clubs in unserem Heimatort. Dieses Jahr haben wir dabei einen neuen Teilnehmerrekord aufgestellt und die Vielfalt der Autos an diesem Tag war wirklich atemberaubend:   Nur eine Woche später ging das nächste Sakura Special 🌸 online: #5 NISMO und die Omori-Factory. Besonders für NISSAN-Fans (wie mich selbst) ein Schmankerl:   Das HEIZR-Event war eine absolute Premiere für uns,...

180SX Social Club 2025

Wir lernten Ryo und seinen tollen 180SX (das blaue Auto auf Bild 3) im April diesen Jahres auf dem Umihotaru-Parkplatz kennen. Er ist auf vielen Treffen unterwegs und hat uns jetzt Bilder eines ganz besonderen Meetings geschickt: Das 2025er Treffen des 180SX Social Clubs! Wie bereits in den vergangenen Jahren, fand es dieses Jahr erneut Anfang November statt. Die Location mit der beeindruckenden Industriekulisse ist eigentlich eine Kartbahn: Saitama Kart Park Und für einen S-Chassis-Fan, aber auch für jeden anderen Liebhaber eines schönen Fahrzeugs, standen hier definitiv heiße Exemplare zur Begutachtung und Bewunderung bereit. Und das ist nur ein Auszug! Diese Bilder und noch viele weitere mehr gibt es ab sofort in einem Album auf unserer Facebook-Seite facebook.com/USED4.net Hier noch Videos der Events aus 2024 und 2023: Bilder: ryo.180SX Text: Niels Kreischer –...

Dez.22

Sakura Special #6 🌸 Yamanakako-See und Chureito-Pagode 🏯...

Willkommen zum sechsten Sakura Special! 🌸 Der Titel des Artikels klingt im ersten Moment vielleicht eher touristisch angehaucht, aber einer der Punkte, der mich an Japan am meisten fasziniert hat, war die Tatsache, dass an sprichwörtlich jeder Ecke ein automobiles Highlight wie ein Hakosuka (siehe nachfolgende Galerie, leider zu schnell für die Kamera), ein NSX Type-R, ein Kenmeri oder eben auch ein Ferrari 296 GTB auftauchen konnte. Einfach so und überall. Nachdem wir also einige Tage in Tokio verbracht hatten, unternahmen wir in der Zeit danach mehrere ausgiebige Fahrten rund um die fünf Seen des Fuji Lake Districts (mehr Tipps und Infos dazu in der Bonus Stage am Ende). Dabei hielten wir mehr als einmal spontan an, weil ich wieder etwas Besonderes am Straßenrand stehen sah. So besonders wie diese beiden superheißen Toyota Crown in TwoTone-Lackierung und mit VSKF bzw. SSR Visconti Felgen, die dort einfach königlich parkten. Übrigens, während ich diese Fotos schoss, was nur wenige Minuten dauerte, rollten an mir folgende drei Autos vorbei: Bilder vom Straßenrand zu machen, war noch entspannt, aber da ich ja selbst fuhr und trotzdem den Blick ständig schweifen ließ, damit wir auch ja kein Auto verpassen würden, gab es einige brenzlige Situationen. (Wir haben dabei gemerkt: auch Japaner wissen, wo die Hupe ist.) So entstanden dann Aufnahmen wie die nachfolgenden. Die meisten aufgenommen von Yvonne, die bei meinen ständigen „DA!“-Ausrufen, Reaktionen wie ein Kolibri haben musste. Ein Kolibri mit einer Canon 6D im Anschlag. Aber ganz egal, wie autoverrückt man auch ist, wenn man Japan nur auf das automobile Thema reduziert, verpasst man sehr viel. Die Natur und Landschaft (dazu zählen für mich auch Straßen) sind so umwerfend schön, dass man heilfroh ist, eine Kamera dabei zu haben. Man fährt so dahin: Straßen und Bäume, ab und zu ein Haus, eine Brücke oder ein Strommast. Und im Hintergrund immer wieder plötzlich der Mount Fuji. Man biegt links ab und BAM! Anfangs war der Anblick so vollkommen unerwartet, dass wir anhielten, ausstiegen und Bilder wie dieses machten: Der Anblick dieses einsamen Bergs bei klarem, wolkenfreiem Himmel und Sonnenschein, war und ist jedes Mal wieder atemberaubend und war für mich schon allein die Reise wert. Aber der Fuji ist nur eins der Highlights in der Region Yamanakako. Ein anderes, bei Touristen überaus beliebtes Ziel und Fotomotiv, ist die Chureito-Pagode Wenn ihr nicht den kompletten Berg in Serpentinen hoch anstehen möchtet, folgt uns für mehr Tipps. Nein, einfach nach unten scrollen, in der dicken Bonus Stage gibts zusätzliche Infos. Atemberaubende Sonnenuntergänge an der berühmtesten japanischen Pagode, mit dem Symbol Japans im Hintergrund hin oder her, aber ihr seid ja auch für die Autos hier. Und die beiden Toyota Crowns vom Anfang des Artikels waren bei Weitem nicht die einzigen Roadkills, aber seht selbst: Mitsubishi Lancer Evolution für spezieller Kulisse… Ein Toyota GT86. Cool, echt nettes Auto. Aber was ist denn da im Hintergrund!? Toyota MR2 Turbo (W2) mit 3S-GTE, Mismatch-Wheels (TE37 an der HA und CE28N an der VA) und einem ganz besonderen Lenkrad, das weniger dem Umgreifen, sondern mehr dem Angriff dient. Oder auch dieser 500E auf einem Random-Parkplatz: schwäbische V8-Power als Coproduktion aus den 90ern von Mercedes und Porsche, selbstverständlich in Japan als Linkslenker ausgeliefert. Oder dieser gemachte 5er BMW mit großem Understatement auf Heckklappe und Kennzeichen. Wenn da wirklich „nur“ ein 2 Liter-Turbo die Vierrohr-Remus-Anlage versorgt, dann wären die BBS, das Gewindefahrwerk und das Lipkit zwar nicht übertrieben, aber irgendwie schon wild. Aufgenommen habe ich die Bilder übrigens auf dem Parkplatz von Kondo Racing: absolut interessante Firma, die offenbar auch häufiger auf der Nordschleife ihre Runden dreht. Die GR86/Boxster-Kombination auf den letzten beiden Bildern stand eine Hausnummer weiter. Ich fand das Bild irgendwie cool: die beiden Landstraßenhelden belauern sich den ganzen Tag. Weitere Impressionen der Gegend, von interessanten Autos, Zügen oder Bussen. Ja Busse! Nennt mich verblendet, aber warum sehen sogar die Reisebusse einfach cooler aus als in Europa. Bonus-Stage 🌸...

Okt.24

Wagen 201 – das Leben ist kein Youtube Video 📹...

Die Leichtigkeit der Illusion   Ich lehne mich aus dem Fenster und behaupte, der Großteil der hier lesenden Personen kennt das: Eigentlich sollte man einfach Digital Detox anstarten – keinen Bildschirm mehr und ab ins Bett.Aber es gibt doch da dieses eine (oder hundert) Scheunenfund-Video (Garagenfund, Feldfund … you name it) auf YouTube.Oder „First clean in 500 Years for this rusted out Golf MK III“.20 Minuten? Na komm, das geb’ ich mir noch. Ist ja auch ausgesprochen befriedigend zuzuschauen. Es sei denn, es sieht danach aus wie vorher. Dann lasst das Video bitte auf eurer SD-Karte und nicht auf meiner Tube. Eigentlich könnte ich sowas auch mal wieder machen. Na klar, zack, zack – bisschen sauber gemacht, so eine Ranzbude von Kleinanzeigen, und wieder weg damit.Ignorieren wir einfach die unfertigen Projekte und Baustellen, die schon an diversen Orten verteilt sind…Hm, nix Interessantes im Netz… naja, Schicksal. Dann halt nich’. An dieser Stelle könnte dieser Artikel enden… aber dann hätte ich wohl gar nicht erst angefangen, oder? *Das Telefon* „Hast du morgen Zeit?“ „Japp, was machste?“ „Berge ’nen Benz aus einer Tiefgrarage in Zehlendorf, der da schon seit Jahren steht.“ „You son of a bitch, I’m in!“   Ja hervorragend, da brauche ich ja nicht einmal selber ein Auto kaufen und habe den gleichen Effekt … mega.     Damit wäre also schon mal klar, seit wann der Wagen in der Tiefgarage steht. Elf Jahre also. Okay, die Garage wirkt ein bisschen feucht und im Auto riecht es entsprechend muffig, aber keine 170 Tausend auf der Uhr – und anspringen will er auch nicht. Top.       Mit der Hilfe meines langweiligen grauen Kombis den Sternenkreuzer aus der Ecke gezottelt. Leider sah man genau, welche Seite an der Wand gestanden hat und welche den Elementen, sprich den anderen Garagenbewohnern, ausgesetzt war das letzte Jahrzehnt.Aber alles in allem: stabiler Koffer.     Traktionskontrolle anno 1991 ist auch an Bord. Mega selten bestellt, heute quasi so nicht mehr zu bekommen.     Auch – oder gerade – im Tageslicht macht der Baby-Benz trotz seines Schläfchens einen recht schlanken Fuß, und meine letzte Erfahrung mit Sternenware ist schon eine Weile her und verlief eher lieblos und zufällig. Trotz DIN-Kennzeichens und quasi erster Hand … den hätteste mal nicht weggeben sollen, raunt es irgendwo ganz leise im Hinterstübchen. „Kannste kaufen…“ raunt es nun in der realen Welt. „Verschenken kann ich den aber nicht. Der Mann braucht das Geld.“ Und ich eigentlich kein weiteres Auto. Eigentlich. Aber nein. Der läuft nicht, soll zu viel kosten und ich hab auch so genug zu tun.     *Das Telefon* „Auto läuft jetzt. Pumpe, Filter und neue Batterie und springt auf den ersten Schlüsseldreh an. Von unten sieht der top aus, also komm‘ vorbei und sag ob du ihn haben willst. Bremse krieg‘ ich nicht freigebremst aber neue Scheiben hab ich schon bestellt, kriegste dazu.“ Aber ich brauche doch garkein Auto… „Ja ok ich ich komm‘ rum“      Ach komm‘, so einmal übergewaschen sieht er doch wirklich gut aus und du musstest doch auch kichern während der Probefahrt, natürlich bezahlen wir zu viel Geld dafür. „Ich nehm‘ ihn dir ab aber er muss hier noch ne Weile bleiben, da ich erstmal Platz schaffen muss.“ – höre ich mich sagen Nachdem Kauf, kommt der Hype: was ist zutun? – Bremsscheiben gibt es dazu > aber Beläge mach ich auch neu. – Bremsschläuche sowieso, kosten nix, freut sich der TÜVer drüber. – Stoßdämpfermanschetten vorn sehen fertig aus, was kosten die Dämpfer? Jaaa machen wir auch mit, was kostet die Welt? – Domlager natürlich auch, klar. – der Auspuff hat es auch hinter sich > her damit. – Zündkerzen, alle Filter und Öl sind obligatorisch.     An der Stelle möchte ich mit dem Positiven beginnen: Für einen 201er gibt es so gut wie alles noch, und das größtenteils sogar spottbillig und in verschiedenen Qualitätskategorien. Wer also ins Oldtimergeschäft einsteigen...

HEIZR Logistics 🔥🏗️

HEIZR – Das ist schwäbisch für Heizer (wer hätt’s denkt?) und damit ist auf jeden Fall mal nicht der schwer schuftende Mensch mit der Schaufel in der Dampflok gemeint. Nein, „herum zu heizen“ ist jene süße Sünde, die wir Autofans alle irgendwann mal begehen, manche sogar regelmäßig, manche gelegentlich und andere so lange, bis sie es ganz plötzlich nicht mehr tun (können). Aber bei einem solchen HEIZR-Event rollen die Autos höchstens im Schritttempo zu ihrem Parkplatz, danach stehen sie, sehen dabei gut aus und die Besitzerin oder der Besitzer sucht erstmal das Weite/den Food-Truck/die Toilette oder ihre bzw. seine Freunde aus dem Porsche-Club. Denn Porsche-Modelle, davon gibt es auf den HEIZR-Events Varianten in allen Farben und Formen, alt und neu, besonders und ganz regulär schnell/teuer/sportlich. Die Porsche AG war sogar ganz offiziell vor Ort vertreten. Weit haben sie es ja nicht, aber das muss man trotzdem erstmal hinbekommen. Aber bei Weitem nicht nur schwäbisch-boxendes, sondern auch viel alternativ-automobiles wird geboten, sei es aus Italien, aus England, den USA oder Japan. Auf dem HEIZR Logistics-Event, um das es hier konkret geht und welches im September in wunderbarem Industrie-Ambiente auf dem Gelände der Firma Wolff & Müller in Denkendorf bei Stuttgart stattfand… …wurden den Auto-Gourmets in der Tat allerfeinste Kfz-Qualitäten dargereicht. Unsere Marktforschung besagte kürzlich, ihr wäret schon groß. Also bildet euch am besten selbst ein Urteil: HEIZR, das sind beileibe nicht nur Autos, das ist auch ein Lifestyle. Beweise nachfolgend. Die Haupthalle mit den Highlights, wie den beiden Mercedes CLK GTR (warum nur einen, wenn man zwei haben kann?), einem leibhaftigen Shelby Daytona Coupé, einem diabolischen Lancia Stratos plus Deltra Integrale Sidekick, bot den Besucherinnen und Besuchern wahrlich außergewöhnlich und spektakuläre Ansichten, die noch mehr sättigten, als die tolle Pizza oder die leckeren Bowls aus der Food-Area es jemals könnten. Automobile Faszination in Reinkultur. Legenden aus vielen Jahrzehnten des Fahrzeugbaus und Rennsports. Mudflaps zum Niederknien, Hecks wie mit dem Fallbeil modelliert, Spoiler wie Cessna-Tragflächen. Und dazu freshe Beats im Ohr, Pizzazunge und Bier am Hals, gute Laune, alte Freunde, neue Bekanntschaften und ganz viel Inspiration (für Transpiration war es glücklicherweise bereits zu kalt) bei dem gleichzeitigen Gefühl, hier unter Gleichverspinnten zu sein. Unser eindeutiges Fazit: HEIZR is hot. Egal, ob man emotional bei Porsche, BMW, Mercedes oder JDM sein Kreuzchen macht, hier steppt für ein paar Stunden ganz gewaltig der Auto-Bär. Sollte man definitiv mal erlebt haben, bevor man irgendwann auf die ewige Autobahn A5 auffährt. Wir planen jedenfalls, auch beim nächsten HEIZR-Event mit wieder dabei zu sein, dann aber mit mindestens zwei S13. Die waren nämlich spürbar Mangelware. Sowas aber auch.   Text und Bilder: Niels Kreischer – USED4.net Alle Bilder und noch viele mehr, ab heute Abend auf unserer...

Leihen heißt teilen: Was es bedeutet, meinen GT-R einem Museum zu überlassen...

Was es bedeutet, meinen GT-R im Museum zu lassen Die Liebe im PACE ist keine einfache. Sie fühlt sich vielmehr wie ein Licht an.Es ist ein Atemzug. Es ist ein Fenster (oder Fenster, die die Ausstellung umgeben) in eine automobile Welt. Das Licht legt sich, egal ob natürlich durch die Sonne oder aus den perfekt inszenierten LEDs wie Staub auf eine Schallplatte, lässt die Konturen weicher wirken und gibt dem Raum und all den darin befindlichen Exponaten einen Puls. Und plötzlich klingt hier mein R32 Skyline GT-R etwas anders. Nicht lauter, sondern klarer. Fast so, als hätte das Museum ihm eine neue Stimme gegeben, ohne ihm die Straße zu nehmen. Als Jean Pierre mich im Dezember fragte, ob ich ihm meinen GT-R leihen würde, musste ich nicht überlegen. Weil es keine Selbstverständlichkeit ist, für Arbeit, Leidenschaft und Haltung gesehen zu werden. Und GENAU deshalb ist dies für mich eine Selbstverständlichkeit, zu teilen. Stolz war da, klar. Ein bisschen Scham auch. Man fragt sich: Ist das Auto wirklich perfekt genug? Entspricht es den Erwartungen? Aber vielleicht ist das die falsche Frage. Vielleicht geht es darum, dass manche Dinge größer werden, wenn sie vielen gehören. Zumindest für eine Saison. Es geht nicht über ihn, sondern über das, was er geschaffen hat Es ist mir wichtig, an dieser Stelle klar zu machen, warum dieser Artikel nicht über Jean Pierre selbst handelt. Nicht, weil ich ihm zu wenig Respekt zollen würde, im Gegenteil. Ich sehe ihn nicht als Prominenz, sondern als Mensch. Als jemanden, der der deutschen Szene in den letzten Jahren unbestreitbar viel Gutes getan hat. Technisch und auch menschlich. Aber über ihn ist bereits genug gesagt und geschrieben worden. Er steht im Rampenlicht, er trägt Verantwortung, er inspiriert. Dafür braucht es keine weiteren Hymnen. Das wäre Wiederholung und vielleicht sogar das Gegenteil von dem, was ihn im Kern ausmacht. Viel spannender ist es, über das zu sprechen, was er erschaffen hat. Denn Orte wie das PACE sind mehr als eine Verlängerung seiner Person. Sie sind ein Geschenk an die Community. Räume, in denen nicht nur die Projekte von JP, sondern auch die Leidenschaft vieler anderer Platz finden. Gerade als jemand, der die Gelegenheit hatte, sein eigenes Auto dort hineinzugeben, durfte ich sehen, wie respektvoll, professionell und menschlich dieses Projekt geführt wird. Ohne Filter, ohne künstliche Distanz. Und genau darüber will ich darüber schreiben: nicht über den Menschen, der längst genug Scheinwerferlicht trägt, sondern über das, was er möglich macht. Ein Museum, das nicht von Stars handelt, sondern von Geschichten, Maschinen und einer Kultur, die uns alle verbindet. Essen Motor Show – 08. Dezember Die Übergabe an JP war so unspektakulär, dass sie gerade deshalb magisch wurde. Nicht nur wegen dieser Übergabe…einfach weil dieser Tag etwas Umarmendes und Magisches hatte.Es war der letzte Abend der Essen Motor Show. Stände wurden abgebaut, Tore geschlossen, die letzten Besucher hinausbegleitet: Hektik, Chaos, Kälte. Mit meinem Freund Markus sinnierte ich noch durch die Hallen, als JP mich plötzlich kontaktierte und sich mit mir absprach, wie wir die Übergabe am schnellsten und besten über die Bühne bekommen. Als ich ihn an seinem Stand beim Abbau traf, hatten er und sein Team Stress ins Gesicht geschrieben, aber trotzdem Zeit für ein Lächeln. Wir sprachen uns kurz ab und natürlich klang das mal wieder alles einfacher als es war. Weil die Hallen untereinander abgeriegelt waren, konnte ich natürlich nicht einfach so „Godzilla“ an seinen Stand fahren. Selbst Jean Pierre konnte daran wenig ändern, als er zu mir kam um mich zu begleiten. Irgendwie schaffte ich es dann über Umwege in die andere Halle zu seinem Stand. Ich machte ein paar Bilder bei der Übergabe, er stieg zu mir in den GT-R, wir fuhren gemeinsam aus den Hallen hinaus, vorbei an abbauenden Crews und stapelnden Gabelstaplern. Kurze Worte, ehrliches Interesse, ein Händedruck und plötzlich war mein Auto nicht mehr nur meins. Also zumindestens fühle es sich irgendwie so an. Aber...

Sep.22

Sakura Special #5 🌸 NISMO Omori-Factory

Der Sommer war heiß und vollgepackt mit Events, aber jetzt gibt es endlich die Fortsetzung unserer Sakura Special 🌸 – Reihe. Und zwar mit einem ganz besonderen Highlight für alle Fans der Marke NISSAN: Die NISMO Omori-Factory in Yokohama, Japan! Allein das Gebäude von Weitem zu sehen und dann auf dem Parkplatz zu stehen, sorgte dafür, dass die langgehegte Vorfreude auf den Besuch plötzlich in den roten Bereich schnellte und wir in ca. 2,7 Sekunden das Gebäude betreten mussten… (Wer die R35 Reminiszenz erkannt hat, darf sich selbst auf die Schulter klopfen) Und drinnen ging es Schlag auf Schlag weiter: NISSAN R390 GT1 an der Wand, RB26 und VR38 in verschiedenen Ausbaustufen und Versionen vor den Besuchern aufgebaut, als könnte man sie in den Einkaufwagen packen und mitnehmen. Hmmm, wer weiß? Wenn diese Ikonen des japanischen Maschinenbaus aber nur ein Vorgeschmack auf das absolute Highlight für mich als S-Chassis-Fan bedeuteten, dann ist dem geneigten NISSAN-Fan wohl irgendwie klar, was jetzt kommen muss: Ein leibhaftiger NISMO 270R. Einer von nur 30 jemals produzierten Exemplaren. So etwas wie das legitime Einhorn unter den S-Chassis, wenn ein Tommykaira M18Si der leicht abgedrehte Pferdeonkel ist. Wie beim 400R steht der Modellname gleichzeitig für die Leistung: 270 PS, 345 Nm, mit Straßenzulassung, als offiziell verkauftes NISSAN-Modell und das 1994. Ich, 16 damals, fand einen Mitsubishi Eclipse mit 150 Sauger-PS schon echt schnell, wie wäre so ein 270R erst bei mir eingeschlagen? Unvorstellbar. 270 Rrrrrrrrrrrr Danach konnt es für mich in der Omori-Factory kaum noch eine Steigerung geben, da bin ich ehrlich. Okay, so baut man eigentlich keinen Spannungsbogen auf, aber hey, vielleicht wirds für euch ja jetzt erst spektakulär. Wie zum Beispiel mit diesem R34 GT-R Z-Tune. Der Zusatz mit Z bedeutet: das Auto wurde im Jahr 2005  mit nur 18 weiteren von NISMO aufgekauft, gestrippt und von Grund auf neu und besser aufgebaut. 2,8 Liter Stroker 500 PS ab Werk, Yessir. Einfach traumhaft, sowas einmal live und in Farbe zu sehen. Aber der 270R…. Auch beeindruckend, der R35 GT3-Renner, der mit Kampfspuren und in voller Kriegsbemalung im Showroom ruhte. Die neue Zeit repräsentierten die Elektrorenner aus der Formel E und ein NISMO Ariya. Deutlich spannender (hehe) wurde es für mich aber hinter den Glasscheiben: die Werkstatt für Kundenautos, hauptsächlich NISSAN Skylines der verschiedensten Generationen standen hier, um repariert, gewartet und natürlich auch getunt (ja, wo sind wir denn?) zu werden. Traumautos, absolut jeder einzelne von ihnen. Die Preise dafür sind auch im Mutterland schon lange durch die Decke gegangen, aber NISMO weiß, wie man auch weniger solvente Fans bei Laune hält: Mit dem NISMO Fan-Shop! Ersatz- und Tuningteile (davon etliche wieder neu aufgelegt von NISSAN), für viele GT-R-Modelle und andere beliebte NISSAN-Klassiker, dazu NISMO-Felgen, -Merch und auch NISMO-Shirts und -Jacken (das ist ja bekanntlich kein Merch, sondern sinnvoll und notwendig. Man braucht ja schließlich was zum Anziehen) Wer hier als NISSAN-Fan reingeht und mit leeren Händen rauskommt, hat was verpasst. Besonders die sprichwörtliche Freundlichkeit der sympathischen Angestellten, deren Kleiderschrank zu Hause sehr wahrscheinlich auch vor NISMO-Klamotten platzt. Glücklich und zufrieden erreichten wir gemeinsam mit einer super stylischen NISMO-Jacke wieder den Parkplatz, auf dem sich bereits neue Autos eingefunden und so manche Haube geöffnet hatte. Daher auch unsere ganz eindeutige Empfehlung: When in Tokyo, then NISMO Omori-Factory. Bonus Stage 🌸 Der NISMO-Shop online: https://shop.nismo.co.jp/ Die genaue Lage der Factory (Klick aufs Bild): Und die Empfehlung, wie ihr am besten dort hinkommt: mit dem Mietwagen. 😀 Unser nächstes Sakura-Special wird übrigens weniger auto-, aber dafür mehr landschaftslastig: Der Yamanakako-See und die Chureito-Pagode stehen auf dem Programm und im Hintergrund wird sehr oft der Mount Fuji zu sehen sein. Das eine oder andere Auto schleicht sich dann aber auch ins Bild, keine Sorge. Stay Kawaii. Das Facebook-Album mit allen Bildern geht morgen online. Text und Bilder: Niels Kreischer –...

Messel Motor Klassik 2025

Ein Name wie Donnerhall: Messel Motor Klassik! Und gleichzeitig die perfekte Zusammenfassung, worum es bei dieser Veranstaltung geht: Klassische Kraftfahrzeuge, die sich in der Mitte des hessischen Ortes Messels zusammenfinden. Die Voraussetzung für die Teilnahme (ohne Anmeldung, einfach vorbeikommen) ist einzig und allein das Mindestalter von 20 Jahren (des Fahrzeugs), gerne aber auch älter. Denn ein BMW 3er E90 von 2005 ist alles, aber noch kein Youngtimer, oder? Aber grundsätzlich macht diese große Bandbreite auch den Charme der Messel Motor Klassik aus, die 2025 zum 10. Mal stattfand. Beispiele gefällig? Die Liebe zu Autos ist vielvälftig und bunt. Ob Manta, DS, 840Ci, E-Type oder G-Modell. Alles, was aus eigener Kraft unter dem aufblasbaren Torbogen durchrollt, wird gefeiert. Manche haben sogar besonders viel Charme, wie unser Titelbild, der Chevy Impala SS Convertible, der standesgemäß mit Old School-HipHop im Radio und Hund auf der Rückbank mit 5 km/h wogend die Menge teilte. Lässig und ganz besonders auch dieses Auto, ein 911 (964) in einer außergewöhnlichen Farbkombination (Lack Türkis / Innenraum Sternrubin), die es so nur in den 90er Jahren geben konnte: Ein weiterer Beweis für die bunte Mischung der MMK, dieser Opel Senator 4.0 24V Irmscher, ein 4 Liter großer Reihensechszylinder mit 272 PS und 395 Nm. (Übrigens zu verkaufen) Und auch das Japanlager war mit interessanten Exemplaren vertreten, u.a. zweimal mit einem NISSAN Bluebird (davon ist der eine meiner, aber das soll natürlich keine Eigenwerbung sein. Hust.) Einmal ganz klassisch und einmal sportlich als Grand Prix-Sondermodell im typischen 80er-Jahre-Look, mit drehzahlhungrigem CA18DE 16V-Motor und Dreispeichenfelgen. Aber nicht nur die Versorgung mit automobilen Delikatessen war gesichert, auch die kulinarischen Bedürfnisse wurden gestillt mit Bratwurst und Cola/Wasser/Apfelschorle/Bier und im Anschluss mit Kaffee und Kuchen. Fazit: Voller Magen und tolle Wagen. Hier noch einige Impressionen der MMK 2025, die verdeutlichen, wie groß und trotzdem persönlich die Veranstaltung dieses Jahr war: Auch 2026 wird es wieder eine Messel Motor Klassik geben, die Planungen laufen bereits und das Datum steht ebenfalls schon fest: Sonntag, 6. September 2026. Vielleicht seid ihr dann ja auch dabei, wenn es auf dem Rathausplatz und in den Straßen drumherum wieder rund geht.   Text und Bilder: Niels Kreischer – USED4.net Messel Motor Klassik online: https://www.messel-motor-klassik.de/ Alle Bilder aus dem Artikel und noch viele mehr in unserem...