Juli05

Bulli Parade: Das Midsummer Festival 2014 auf Fehmarn...

Der VW Bulli, die markengeschützte Bezeichnung des universellen Kleintransporters von Volkswagen in seinen Ausführungen T1-T5, ist Anlass für ein jährliches Zusammenkommen auf der Ferieninsel Fehmarn an der Ostsee. Es fand dieses Jahr vom 20.-22. Juni statt. Was auf den ersten Blick vermutlich so aufregend klingt wie ein Sonntagnachmittag mit Kaffee und Kuchen auf der Erzählcouch bei Omi, stellte sich bei genauerem Hinsehen als ziemlich feistes Feierwochenende heraus… …stattfindend auf einer tollen Beach-Location, mit jeder Menge hipper und cooler junger Menschen, lässiger Musik und in einer absolut entspannten Atmosphäre… Okay, allzuviel Entspannung macht dann wohl doch ein wenig schläfrig und träge. Aber es  gibt unter den VW-Bus-Fahrern auch sehr aktive Menschen, die sich des gemeinsamen Erbes des Bullis und des ersten Porsches erinnern und leistungsmäßig aufrüsten: Schaut der Bulli noch so lieb, es grüßen Audi-V8 und Heckantrieb. Aber das war bei Weitem noch nicht alles, denn die Bus-Varianten waren so unterschiedlich wie zahlreich. Vom klassischen Hippie-Camper mit Aufstelldach und dem coolsten aller möglichen Kennzeichen… …über einen piekfeinen und ultracoolen T1 mit Fuchs-Felgen… …bis zu einer ebenso farbenfrohen wie tiefliegenden Rotte T3-Busse. OEM? LOL. Es war dieser feine Mix aus Oldschool und Walldorfschule, Laissez-faire und „Lass den Ferrari nicht vorbei“, die Mischung aus Boxerklang und Beachboys, Historie und Hipster, Hochstelldach und Tieferlegung, VW-Classic-Stand und Auweh-Massig-Sonnenbrand, die mich am Ende rundum überzeugte. Denn vom Bang Bus… über die Surf Patrol mit leichten Messi-Anflügen… Aloha! Hoʻoponopono! (Hawaiianisch für „Hallo! Bitte mal aufräumen!“)… … weiter zur T2-Cocktail-Pritsche… (Den Styler hab ich probiert. Hat nix genutzt)… … und nicht zu vergessen die psychedelische Variante. („Mutti, warum ham die das gemacht?“). Aber auch das gab es: Echte Fehmarn-Urlauber, die sich rein zufällig auf den Strand verirrt hatten und dann plötzlich vom Treffen umzingelt waren. Sie ließen sich davon aber nicht weiter stören, sondern genossen weiter die Sonne und den Kaffee vor ihrem Syncro-T3. So gute Leute.   We heard you like the back of your Bulli very much, so we put a back on the back of your Bulli.   Makellos durch die Nacht… (Im Ernst, wirklich ein toller Zustand. Und Anfang der 80er schon die USED4-Farbe vorausgesehen. Respekt.)   T1 und T2. Wie sie da so stehen, könnte man schon Lust bekommen… Aber halt, wonach dreht sich die Dame denn um? Aaaaah, übercool. Der Radio Flyer… Ein wirklich tief bewegender Film. Auch eine Form der „tiefen Bewegung“: Und da das Wichtigste an jedem Autotreffen bekanntlich die Menschen sind, zum Abschluss noch einige Impressionen der Fahrer und Besucher: In diesem Sinne: Iocus Omnibus (Spaß für alle) Niels Kreischer – USED4-net Midsummer Festival 2015 In der Galerie findet ihr neben den oben gezeigten Bildern auch zwei, drei der kreativsten Busbeschriftungen. Viel kreativer als „Frauen fahren besser mit dem Bus.“,...

Juni16

Dennis Köhler und sein Drift-MX5: Hauptsache, die Haare fliegen...

Ein Mann und sein Auto   – bitte eine theatralische Pause einfügen –   bilden ein perfektes Team.* Dieser Satz , zu oft nur eine reine Floskel, entspricht im Fall von Dennis Köhler und seinem MX5 der absoluten Wahrheit. Mehr noch, die beiden sind sich in vielen Punkten sogar sehr ähnlich: kompakte Größe grundsätzlich freundlicher Gesichtsausdruck (die Augen können sich aber auch zu fiesen Schlitzen verengen) mehr Power, als man auf den ersten Blick vermuten würde ein aufgeschlossenes und offenes Wesen lässt ab und zu gerne mal den Ar… raushängen Spätestens seit seinem legendären Auftritt bei der Driftchallenge 2012, als er mit der damaligen Serienleistung der versammelten Promi-Konkurrenz in ihren Porsche, BMW M5 und Corvette zeigte, wo genau der Frosch die Locken hat, ist er bei Fans des Driftsports bekannt wie ein bunter Hund. Hier einige Aufnahmen von diesem Tag… Aktuell bewegt Dennis seinen Roadster erfolgreich in der Serie Drift United und lässt sich auch beim Nürburgring Driftcup häufiger blicken. Die Bilder entstanden übrigens rein zufällig, als wir uns bei unseren gemeinsamen Freunden trafen, den Jungs der That Garage in Sandhausen. Dass René „The Shredder“ Portz mit seinem Soarer für Wartungsarbeiten ebenfalls vor Ort war, ist ein weiterer Beweis für die Beliebtheit und Kompetenz der That Garage. Dennis wollte mehr Lenkwinkel, änderte dafür aber erstmal den Blickwinkel: Leider war keine Zeit und auch kein Platz für bewegte Bilder, aber das holen wir beim nächsten Driftevent sicher nach. Und hier sind die Fun Facts: Mazda MX5 Bj. 94 Motor: Mazda 323 BG GT Block HKS GT2510 1,4 Bar 302 PS /403 NM BG GT Kurbelwelle (feingewuchtet) GTR Kolben (84mm / beschichtet) Pauter Pleuel Zylinderkopf bearbeitet (Ein- und Auslass +1mm größere Ventile) Nockenwellen umgearbeitet Natrium gekühlte Auslassventile Mazda MX5 NBFL Tassenstößel mit Federn Fahrwerk/Felgen: BC Racing Fahrwerk,...

Japtival 2014

Was habt ihr am vergangenen Sonntag getan? Was auch immer es war, hoffentlich hattet ihr dabei soviel Spaß wie wir auf der gelungenen Premiere des Japtivals, das auf dem spektakulären Gelände des Technikmuseums Sinsheim stattfand. Die große Marken- und Modellvielfalt, eine freundliche Atmosphäre, viele neugierige Besucher und die fantastische Kulisse der scheinbar schwebenden Flugzeuge im Hintergrund und das alles noch bei herrlichem Sonnenschein; die anwesenden USED4.net-Editoren waren sich ausnahmsweise einig: Das hat gepasst. Aber auch für uns war es eine Uraufführung, denn zum allerersten Mal waren wir nicht nur als Fotografen unterwegs, sondern hatten unseren eigenen Stand mit Pavillon und Beachflags als Anlaufstelle für unsere Fans. Dort konnte man unser komplettes Sortiment an USED4-Artikeln wie Sticker, Caps, Keyrings und ganz neu auch T-Shirts erstehen… … sich Tipps über den Import japanischer Wagen holen, ein bisschen Spaß zu haben oder ganz einfach eine gute Zeit zu erleben. Car Meets: That’s what weekends are used 4. USED4.net freut sich bereits auf 2015, wenn es sicher wieder heißt: „Werte Fluggäste, bitte bringen Sie Ihre Stimmung in eine aufrechte Position und genießen Sie die Aussicht, wir landen in Kürze im Home of Sins“ Niels Kreischer – USED4.net Johannes Holländer – USED4.net Stefan Brencher – USED4.net Arndt Herzwurm – USED4.net Diese und weitere Bilder vom Japtival könnt ihr ab Samstag Abend auch in unserem Facebook Album...

Toyota Mark II: Drift-Limo mit Style

Hätte, hätte, Fahrradkette… Diese Redewendung kam mir beim Betrachten des Toyota Mark II Tourer V von Jan spontan in den Sinn. If, if , if only….. This is what came to my mind when i saw Jan’s Toyota Mark II Tourer V for the first time. Hätte Toyota Anfang der Neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts nicht in derartigen finanziellen Nöten gesteckt, hätten sie zusätzlich zum langweiligen FWD-Camry eventuell auch Sportlimousinen wie den Mark II in Europa auf den Markt gebracht. Und wie anders hätte die automobile Welt dann ausgesehen? Damals, 1993, als man mit einem BMW 520i und 150 PS schon sportlich motorisiert war und ein 525i gar als richtig flott galt. Ganz zu schweigen vom e34 M5 mit Anfangs 315-Sauger-PS. Ein wahrer Supersportwagen im Limousinen-Schafspelz. Man stelle sich aber vor, ein deutscher Autotester hätte ich sich damals in den bestens ausgestatteten, geräumigen und komfortablen Mark II gesetzt, die vielen (selbstverständlich serienmäßigen) elektronischen Helferlein entdeckt… If Toyota wouldn’t had to face such financial problems in the early 90’s, they might have released sport sedans like the Mark II in europe as well next to the boring FWD Camry. How would that have changed the automotive world then ? Back then, in 1993, where a BMW 520i with 150HP was considered sporty and a 525i even quite fast. We don’t even have to mention the E34 M5 with 315HP from its N/A Engine. A real supersportscar wrapped in a sedan’s suit. What if a german Car tester would have sat in a fully equipped and comfortable Mark II and discovered all the electronic assistance features (which come standard) … …und dann zum ersten Mal Gas gegeben… …and then accelerate for the first time… 280 Twin-Turbo PS und 363 Nm aus einem seidig hochdrehenden Reihensechszylinder, durchgereicht zur Hinterachse samt Sperrdifferenzial, hätten ihn so nachhaltig in den Sitz gedrückt, dass sich die Argumente pro deutscher Premiumhersteller sicher schnell in Rauch aufgelöst hätten… Hätte, hätte. Nach den vielen Konjunktiven, was gewesen wäre wenn, nun aber zu den harten Fakten, die interessanterweise auch etwas mit Rauch zu tun haben: Reifenqualm, um genau zu sein. Der direkt aus Japan importierte ’93er Mark II Tourer V ist eines der wenigen regulär zugelassenen Exemplare in Deutschland und zieht mit seinen großen 19″ Felgen, dem dominanten Bodykit und der sportlich-dynamischen Grundform die Blicke vieler Passanten auf sich. Jan hat die letzte Winterpause genutzt, um das serienmäßige 5-Gang-Automatikgetriebe ehrenhaft zu entlassen und stattdessen das standfeste R154-Getriebe samt OS Giken-Zweischeibenkupplung zu verbauen. Damit fallen ihm Drifts nun deutlich leichter, denn ab sofort gibt es kein ungewolltes Herunterschalten mehr  und der wichtige Clutch-Kick als eine Variante zum Auslösen des Drifts steht mit dem Schaltgetriebe jetzt ebenfalls zur Verfügung. Weitere driftige Modifikationen im Innenraum: 280 Twin Turbo HP and 363 Nm Torque from a sheer revving Inline Six Cylinder, sent all the way trough the rear axle including a limited slip differential, would have pushed him so firmly into his seat, that the arguments from pro german Premium brands would have vanished up in smoke….would have… The directly from japan imported ’93 Mark II Tourer V is one of the rare species in germany and gets a lot of attention with his 19″ rims, the dominant bodykit and the dynamic shape. Jan took advantage of the last Winterbreak to replace the standard 5-speed Automatic gearbox with a reliable R154 Gearbox including OS Giken two-disc-clutch. Drifting becomes much easier now, no unwanted downshifts, and the important clutch-kick as an option to trigger a drift. Additional „drifty“ modifications in the interior; Ein geschüsseltes Momo-Lenkrad, Bubble-Schaltknauf und ein Bimarco-Sportsitz mit super low-Sitzkonsole. Herr über Gemisch, Ladedruck und die wichtigen Vitaldaten des Motors ist Jan mit  einem HKS F-Con SZ – Piggyback Controller (derzeit abgestimmt auf 1,3 Bar, d.h. deutlich nördlich der 300 PS), einem Blitz Turbo Timer, GReddy ProfecB Spec2 Boost Controller sowie dem fantastischen Defi Display und der Ladedruckanzeige desselben Herstellers und last but...

Garagen zum Träumen: Japan-Trip zu den Top-Tunern

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber Ferien und Urlaub zu haben, ohne dabei an Autos und Teile zu denken, das funktioniert bei mir einfach nicht. Ganz besonders dann nicht, wenn man sich im Land der aufgehenden Sonne aufhält! Also der Geburtsstätte von Nissan, Toyota, Honda, Nismo usw. Mitte 2013 hatte ich mich zusammen mit einem Kollegen für drei Wochen durch Japan gekämpft. Die Garagen, die wir währenddessen besucht haben, möchte ich euch auf keinen Fall vorenthalten. Angefangen hat das Sightseeing bei Kakimoto Racing in Osaka.   Handarbeit und Perfektion werden bei Kakimoto Racing sehr groß geschrieben. Auch die Auswahl der Komponenten wird mit dem Kunden besprochen und berücksichtigt. Auf der Hebebühne befand sich gerade ein Honda NSX, der noch mitten in der Aufbauphase steckte. Mittlerweile ist er fertig aufgebaut, und meines Wissens hat er auch schon die eine oder andere Rennerfahrung gesammelt. Ebenfalls in Osaka legten wir einen Boxenstopp bei Jenesis ein DER C10 Skyline Schmiede schlechthin und wir wurden nicht enttäuscht! Rechts im Bild ist einer von 197 produzierten C110 GT-R Skyline zu sehen. Diese Fahrzeuge befinden sich ausschließlich in Japan, da sie zum japanischen Kulturerbe gehören und nicht exportiert werden dürfen.   Weiter ging es nach Nagoya zu Rocky Auto. Eine Garage, die durch Datsun / Nissan Auf- und Umbauten bekannt wurde. Und das hat einen Grund: Perfektion und saubere Verarbeitung bis ins kleinste Detail. Allein schon der Fuhrpark vor der Garage ließ erahnen, was uns erwarten würde. Eine Schönheit neben der anderen, die sicher nicht nur mein JDM-Herz höher schlagen lässt. Gebaut mit einem einzigen Ziel: Luft und Benzin in Leistung umzuwandeln!   Obwohl Rocky nur japanisch spricht, war er sehr offen uns gegenüber und hatte sichtlich Freude daran, uns seine Lieblinge zu präsentieren.   In Tokyo waren die Heiligen Hallen der Omori Factory von NISMO Pflichtprogramm. Das neu gebaute und Anfang 2013 eröffnete Firmengelände lässt keine Wünsche offen. Vorausgesetzt man hat das nötige Kleingeld. Ein Ort zum Träumen und Verweilen…. Der Gendanke daran, was wohl hier schon alles entstand, beziehungsweise entstehen wird, ist einfach faszinierend… Sogar auf der Toilette bekam man die Faszination Motorsport zu spüren.     Ich hoffe, euch hat mein kurzer Einblick ein kleines bisschen gefallen. Was meine Wenigkeit angeht, war ich sicher nicht das letzte Mal in Japan. Und wenn ich so darüber nachdenke, wer will schon profane Badeferien, wenn man Autogeschichte anfassen, Benzindämpfe einatmen und Autoteile nach Hause tragen kann?   Manuel Frey – USED4.net...

Jahresrückblick 2013: 12 Monate USED4...

Schon wieder ist ein Jahr vorbei, erneut ist viel passiert und der USED4.net-Jahresrückblick geht in seine mittlerweile dritte Runde. Euch allen da draußen einfach nur zu danken, würde uns nach gar nicht ausreichen. Ihr habt mehr verdient, denn ihr seid es, die das alles immer wieder möglich machen und deshalb freuen wir uns, euch nun als großes Dankeschön die Eindrücke der Menschen zu präsentieren, die USED4.net täglich mit Leben füllen. Mit einem einfachen Klick auf den Namen springt ihr zum jeweiligen USED4-Editor und seinem Rückblick. Niels Kreischer Johannes Holländer Max Pischkale Stefan Brencher Philipp Berndt   Niels Kreischer: Mein Jahr begann in der Sonne: Im atemberaubenden Dubai am Jumeirah Beach, um genau zu sein. Dort befindet sich DIE Flaniermeile der Arabischen Emirate und alles was die automobile Welt an Sportwagen und Luxuskarossen zu bieten hat, kann man hier bequem im Sitzen an sich vorbeirollen sehen… Besonders die Bandbreite der Modelle ist dabei beachtlich. Vom extremen Aventador… bis zum Street-Sleeper 240Z mit Turboumbau war alles vertreten…   IDS Faschingsdrift am Hockenheimring: Eisigkalt trotz bestem Sonnenschein. Aber je kälter die Luft, desto höher die Leistung. Und das merkte man den Fahrern an, sie gaben einfach alles. Hier kämpfen René „The Shredder“ Portz und Chris Krämer in seinem 1JZ-S13 um die besten Winkel.   Im Februar war ich dann Gast bei den NoName-Heroes in Mannheim und lernte viele ebenso nette wie autoverrückte Menschen kennen. Dieser R33 stand dabei zur rechten Zeit am rechten Ort… und dieser Miata beweist, dass Mazdas kleiner Roadster nicht für alle Körpergrößen gemacht ist…   Bei einem Besuch von Freunden in Dillingen lief uns dieser Lancia über den Weg. Ein Traum in Gelb oder doch eher ein Gelber Teufel?   Am 1. Mai stand das Überfest auf dem Programm. Eine echte Bereicherung für...

Essen Motor Show 2013 – Teil I

Die Essen Motor Show 2013 oder auch EMS 2k13 für die Hipster unter euch: Wie jedes Jahr DER Magnet schlechthin für die europäische Autotuningszene. Superlative am laufenden Band: Über 500 Aussteller auf 110.000 Quadratmetern des Essener Messegeländes präsentieren ihre Fahrzeuge, Rückleuchten, Verstärker, Alarmanlagen, Unterbodenbeleuchtungen, Auspuffanlagen, Felgensortimente und vieles mehr. Auch Bodykits gab es  zuhauf, oftmals präsentiert von sympathischen Hostessen. Man könnte beinahe sagen: Ein Fest für Schürzenjäger. Dabei ist besonders die Bandbreite der Preise bemerkenswert. Vom 150 € Gewindefahrwerk (mit ABE) für den Golf III bis zum Brabus B63S, einer G-Klasse mit drei Achsen und sechs Rädern für scheichmäßige 482.232 €, ist auf der Essen Motor Show für jeden Geldbeutel bzw. -koffer etwas dabei. Für die kleinen Fluchten: Vor Zombies, Dinosauriern oder der Apokalypse allgemein. Aber auch Veredler anderer Marken waren eindrucksvoll vertreten, wobei in diesem speziellen Fall die Betonung auf „Druck“ liegt. Die Firma Praban verwandelt einen Lamborghini Gallardo in ein Twin-Turbo-Monster mit 850 PS. Bei Stage 1 wohlgemerkt. Spielen TÜV und Portemonnaie dagegen keine tragende Rolle, sind auch 1200 PS machbar. Dicke Hose(nrohre): Externe Wastegates und zwei Kats, die zügig auf Temperatur kommen dürften. Blau macht glücklich – Das war der Werbespruch von VW Ende des letzten Jahrtausends. Dieser Golf von Dectane nimmt das Motto auf, interpretiert es aber neu. Chromfolie: Ein weiterer Beleg dafür, dass gerade die besonders netten Dinge leider oft verboten sind. Auch der Motorsport warf seine langen Schatten bis nach Essen. In diesem Fall mit einem sehr berühmten Wagen eines noch berühmteren Fahrers: Das Peugeot-Pikes-Peak-Monster (auch PöPeiPiMo gennant) von Sébastien Loeb hieß die Besucher am West-Eingang mit einem freundlichen Lächeln willkommen… Mag Berge. Zum Frühstück. Zum Beispiel den Pikes Peak in 8:13.878 Minuten. Peugeot 208 T16. Auch ein anderes Peugeot-Modell überzeugte mit einem wahrhaft bösen Blick und beinahe sardonischem Grinsen á la Vincent Cassel: Huch! Erzeugt Gänsehaut beim Blick in den Rückspiegel: Oxigin Peugeot RCZ. Andere Wagen sahen dagegen eher harmlos aus, hatten es dabei aber umso dicker unter der Haube. Korrekt, dieser Ex-Post-VW-Fridolin hat einen Mittelmotor. Also nix mit „unter der Haube“. Dafür ist es aber auch ein 6 Liter W12 aus einem Phaeton. Wohl für die Express-Pakete. Tiefer liegt nur die Titanic – Dieser Schenkelklopfer kommt mir immer beim Anblick derartig herabgelassener Automobile in den Sinn. Sei es nun ein Bulli am Boden… …oder ein BMW-Duo mit ohne Luft in den Radhäusern… …bis hin zu einem belgischen Audi A8 oder einem deutschen Passat: Moar low, good Show. Ein anderes Modell war besonders zahlreich vertreten: Der Porsche 911 feierte sein 50. Jubiläum und das halbe Jahrhundert wurde mit einer Schau vieler verschiedener Modelle zelebriert. Stellt man alle 911-Modelle der vergangen fünf Jahrzehnte in einer Reihe nebeneinander auf, kann man folgende Entwicklung feststellen: Vom Käfer zum Killer. Hier zwei dem Auge besonders gefällige Exemplare…   Auch die echten Rennwagen konnte man erneut bewundern, sei es aus der DTM, wie dieser Audi A5… …wer jetzt auch an eine Kragenechse denkt, muss sich nicht schämen. Er ist nicht allein. Oder auch eine good ol‘ C-Klasse aus der nicht mehr ganz so goldenen, aber immer noch glänzenden Zeit der DTM Anfang der 90er. Als das T noch für Tourenwagen und nicht für „Teure Gleichteilautos mit Serienwagensilhouetten“ stand. Aston Martin mit Frittentheke. Pardon Mylord, Aston Martin with a Fish ’n‘ Chips-Bar. Und zum Abschluss meines Berichts nun noch drei unkommentierte Bilder, die meiner Meinung nach genau das widerspiegeln, was Essen ausmacht… Abschluss? Nicht ganz. Als nächstes kommt Dominik mit dem Teil II, einem Bericht über die Drifterei auf der EMS, den ich mit einer meiner wenigen Aufnahmen aus der Halle 7.0 einleiten möchte… Ralf Stirken in seinem e36 mit einem künstlerisch wertvollem Decal:   Das Facebook-Album zur EMS folgt in den nächsten Tagen. Niels Kreischer -USED4.net  ...

Der McLaren 12C und die Relevanz der Farben...

Während Porsche, Ferrari, Lamborghini und einige andere Hersteller von Supersportwagen in den letzten Jahren den Markt dominierten, erinnerte an McLaren nur der alte McLaren F1 bis man mit einem 12C die Fachwelt überraschte und der Konkurrenz zeigte wie ein Supersportwagen heutzutage sein muss. Ein McLaren 12C ist ein atemberaubendes Automobil. While the supercar market has been dominated by Porsche, Ferrari and Lamborhini in the last years, McLaren was just know for the old memory of the classic McLaren F1. Suddenly the british came along with the 12C and surprised the world of supercars. A Mclaren 12C is truly a breathtaking Automobile. Ob in weiß… If in white… …schwarz… …black… ….orange… …grau… …grey… …oder gar blau… …or even in blue… Wohl niemand auf der Welt würde aufgrund der Lackfarbe auf Unterschiede bei der Qualität, Performance, Technik oder Haltbarkeit schließen. Warum es aber noch immer Menschen gibt, die der festen Überzeugung sind, die Hautfarbe eines anderen Menschen würde über seinen Charakter, die Intelligenz oder die Persönlichkeit entscheiden, das erschließt sich uns nicht. USED4.net ist gegen jede Form von Rassismus und Diskriminierung. Die Welt ist bunt, jeder Mensch ist anders und je mehr Facetten und Abwechslung die Menschheit hervorbringt, desto besser.   Nobody in the world would judge differences in quality, performance, technology or durability by the colour of the paint. But the reason why there are people who still believe that a person’s skin color would define his character, intelligence or personality doesn’t make sense to us. USED4.net is against any kind of racism and discrimination. The world is colourful, every person is different and the more diversity mankind shows, the better.     USED4.net – Spread the love. Forget the hate.   Bilder: Max Pischkale – USED4.net Text: Niels Kreischer – USED4.net   Herzlichen Dank...