Honda S3500: Hubraum UND Drehzahl

Nach den vielen erfolgreich fertiggestellten Kundenprojekten seit dem Jahr 2005, haben sich die Jungs von ECU Performance zum 10jährigen Jubiläum nun selbst ein Geschenk gemacht: einen firmeneigenen Rennwagen. Und beim heiligen Sōichirō Honda, der hat es in sich. For their 10th Anniversary the guys at ECU Performance came up with a special gift for themselves. After completing customer cars since 2005, they now finished their proprietary race project which is a special treated Honda S2000. Es handelt sich auf den ersten Blick um einen Honda S2000 mit langem Hardtop. Aber schon die Lackierung ist außergewöhnlich: GULF-Oil ist zwar kein offizieller Sponsor, aber die legendäre hellblau-orangene Farbgebung weckt sofort Assoziationen mit den vielen Rennwagen der 60er und 70er und steht auch dem S2k sehr gut. At first glance this particular hardtop equipped Honda may just be your average S2K. But covered in the well known light blue/orange gulf color scheme which relates to famous sports cars from the golden era of motor sports from the late 60s to early 70s this time attack beast may gain your attention to take a closer look. Und hinter der auffälligen Lackierung steckt auch ein außergewöhnlicher Motor: Der S2000 AP1 verlor seinen auch nicht gerade unpopulären F20C und erhielt stattdessen ein gestroktes NSX-Aggregat (C32B), das giftige 450 Sauger-PS und 400 Nm produziert. The uniqueness of this Honda S2000 doesn‘t come to a dead end on the color scheme. As soon as you take an eye full under the bonnet, the AP1 unleashes its extraordinary heart transplant. The factory equipped F20C has been replaced with its older and even angrier brother named as C32B which originally came from a naturally aspirated NSX and produces 450bhp on the rear axle. Einzeldrossel, Hardtop, sequenzielles 6-Gang-Getriebe mit Display, Käfig, Gewindefahrwerk, Rennbremsen… Alles drin, was man braucht, wenn man es wirklich ernst meint. Single throttle body system, hardtop, 6-speed sequential gearbox, caged, fully adjustable coilovers and a race braking system…just to give you a digit sum of the serious modifications the S2000 gone through. Die Specs: 3.5l Honda NSX Motor (Basis C32B) mit 450PS/400Nm Jenvey Einzeldrosselklappenanlage Trockensumpfanlage Haltech Motorsteuerung Drenth 6-Gang-Getriebe sequenziell Tilton 2-Scheibenkupplung AIM GPS Display Unterbodenverkleidung mit Heckdiffusor Gurthersteller Schroth Sitzhersteller Recaro Carbonspoiler KW-Gewindefahrwerk OSK Wagenpass Gruppe FIA E2-SC Detailliertere Bezeichnungen und Daten bleiben vorerst das Geheimnis von ECU Performance, die Konkurrenz soll ja noch etwas zum Grübeln haben. Specs so far: 3.5l Honda NSX engine conversion (based on a C32B) @ 450bhp/400nm Jenvey single throttle body system dry sump lubrication system Haltech ECU Drenth sequential 6-speed-gearbox Tilton double plate clutch AIM GPS Display revetted underbody + rear diffuser Schroth harness system Recaro seats Carbon rear wing KW coilovers OSK log book FIA E2-SC certification Wie dieser S3500 klingen und gehen muss, vermögen wir uns nur schwerlich vorzustellen, aber bereits die Bilder vermitteln einen äußerst wilden Eindruck. Eine richtig böse Mischung aus Hubraum, Drehzahl und geringem Gewicht. Esdreitausendfünfhundert: Wir stehen drauf. We can only imagine how this time attack beast will puff out its raspy naturally aspirated growl and circle around the track, relating to the issued pictures it’s gonna be wild. This S3500 offers a good combination of displacement, nasty revs and a feather weight lightness.  ECU-Performance.net Niels Kreischer – USED4.net  ...

Eine Geschichte von Leder, von Fehlern und der Zeit…...

Die mit edlem Rindsleder ausgestatteten Autoinnenräume waren für mich schon als kleiner Car Nerd ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung, ob eine Karre wirklich cool ist oder nicht. So drückte ich mir Ende der 80er bei so manchem Jaguar, Alfa Romeo, Porsche, Benz oder BMW die Nase an den Seitenscheiben platt, um die kirschroten, savannabeigen oder tiefschwarzen Cockpits der Sportwagen oder Oberklasselimousinen zu bewundern. Von daher war es dann auch keine Überraschung, dass bei meiner S13 der Punkt “Innenraum” direkt nach “Felgen” und “Bremsen” auf der To-Do-Liste stand. Wie, ein altes Nummernschild ohne Eurobalken? Falls ihr euch jetzt fragt, wann diese Geschichte ihren Anfang hat, muss ich etwas weiter ausholen und in die Vergangenheit reisen.   Es war einmal… Das Jahr 2003, als es sich zutrug, dass ich mit dem hippen Netscape-Browser über die Lycos-Suchmaschine das 56K-schnelle Internet nach Autosattlern in der Nähe durchsuchte und mich manuell in GMX einloggte, um Emails an die dabei gefundenen Firmen zu schreiben. Am schnellsten und sympathischsten antwortete mir damals die Firma Speedfire bei Mannheim und so zerlegte ich kurzerhand das Interieur meiner S13, um die Vordersitze, Rückbank, vordere und hintere Seitenteile und Türpappen sowie den Handschuhfachdeckel und den Schaltknauf samt -sack bei Speedfire abliefern zu können. Bezogen wurden die Teile dann hauptsächlich mit einem beigefarbenen Rindsnappaleder, das Alfa Romeo in seinen Wagen damals gerne verbaute, in Kombination mit anthrazitfarbenem Leder als Kontrast und weniger empfindlichem Bezug für die Seitenwangen der Sitze. Nein, das ist keine optische Täuschung: Es sind wirklich Alufußmatten. Ich war jung und geschmacklich noch nicht gefestigt. Das Ergebnis war fantastisch, qualitativ hochwertig, sauber verarbeitet und ich war eigentlich rundum zufrieden. Nur eigentlich? Ja, denn die Seriensitze einer S13 mögen vielleicht sportlich aussehen, sie sind es aber nicht wirklich. Besonders dann nicht, wenn man sie...

Garagen zum Träumen: Japan-Trip zu den Top-Tunern

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber Ferien und Urlaub zu haben, ohne dabei an Autos und Teile zu denken, das funktioniert bei mir einfach nicht. Ganz besonders dann nicht, wenn man sich im Land der aufgehenden Sonne aufhält! Also der Geburtsstätte von Nissan, Toyota, Honda, Nismo usw. Mitte 2013 hatte ich mich zusammen mit einem Kollegen für drei Wochen durch Japan gekämpft. Die Garagen, die wir währenddessen besucht haben, möchte ich euch auf keinen Fall vorenthalten. Angefangen hat das Sightseeing bei Kakimoto Racing in Osaka.   Handarbeit und Perfektion werden bei Kakimoto Racing sehr groß geschrieben. Auch die Auswahl der Komponenten wird mit dem Kunden besprochen und berücksichtigt. Auf der Hebebühne befand sich gerade ein Honda NSX, der noch mitten in der Aufbauphase steckte. Mittlerweile ist er fertig aufgebaut, und meines Wissens hat er auch schon die eine oder andere Rennerfahrung gesammelt. Ebenfalls in Osaka legten wir einen Boxenstopp bei Jenesis ein DER C10 Skyline Schmiede schlechthin und wir wurden nicht enttäuscht! Rechts im Bild ist einer von 197 produzierten C110 GT-R Skyline zu sehen. Diese Fahrzeuge befinden sich ausschließlich in Japan, da sie zum japanischen Kulturerbe gehören und nicht exportiert werden dürfen.   Weiter ging es nach Nagoya zu Rocky Auto. Eine Garage, die durch Datsun / Nissan Auf- und Umbauten bekannt wurde. Und das hat einen Grund: Perfektion und saubere Verarbeitung bis ins kleinste Detail. Allein schon der Fuhrpark vor der Garage ließ erahnen, was uns erwarten würde. Eine Schönheit neben der anderen, die sicher nicht nur mein JDM-Herz höher schlagen lässt. Gebaut mit einem einzigen Ziel: Luft und Benzin in Leistung umzuwandeln!   Obwohl Rocky nur japanisch spricht, war er sehr offen uns gegenüber und hatte sichtlich Freude daran, uns seine Lieblinge zu präsentieren.   In Tokyo waren die Heiligen Hallen der Omori Factory von NISMO Pflichtprogramm. Das neu gebaute und Anfang 2013 eröffnete Firmengelände lässt keine Wünsche offen. Vorausgesetzt man hat das nötige Kleingeld. Ein Ort zum Träumen und Verweilen…. Der Gendanke daran, was wohl hier schon alles entstand, beziehungsweise entstehen wird, ist einfach faszinierend… Sogar auf der Toilette bekam man die Faszination Motorsport zu spüren.     Ich hoffe, euch hat mein kurzer Einblick ein kleines bisschen gefallen. Was meine Wenigkeit angeht, war ich sicher nicht das letzte Mal in Japan. Und wenn ich so darüber nachdenke, wer will schon profane Badeferien, wenn man Autogeschichte anfassen, Benzindämpfe einatmen und Autoteile nach Hause tragen kann?   Manuel Frey – USED4.net...

Jahresrückblick 2013: 12 Monate USED4...

Schon wieder ist ein Jahr vorbei, erneut ist viel passiert und der USED4.net-Jahresrückblick geht in seine mittlerweile dritte Runde. Euch allen da draußen einfach nur zu danken, würde uns nach gar nicht ausreichen. Ihr habt mehr verdient, denn ihr seid es, die das alles immer wieder möglich machen und deshalb freuen wir uns, euch nun als großes Dankeschön die Eindrücke der Menschen zu präsentieren, die USED4.net täglich mit Leben füllen. Mit einem einfachen Klick auf den Namen springt ihr zum jeweiligen USED4-Editor und seinem Rückblick. Niels Kreischer Johannes Holländer Max Pischkale Stefan Brencher Philipp Berndt   Niels Kreischer: Mein Jahr begann in der Sonne: Im atemberaubenden Dubai am Jumeirah Beach, um genau zu sein. Dort befindet sich DIE Flaniermeile der Arabischen Emirate und alles was die automobile Welt an Sportwagen und Luxuskarossen zu bieten hat, kann man hier bequem im Sitzen an sich vorbeirollen sehen… Besonders die Bandbreite der Modelle ist dabei beachtlich. Vom extremen Aventador… bis zum Street-Sleeper 240Z mit Turboumbau war alles vertreten…   IDS Faschingsdrift am Hockenheimring: Eisigkalt trotz bestem Sonnenschein. Aber je kälter die Luft, desto höher die Leistung. Und das merkte man den Fahrern an, sie gaben einfach alles. Hier kämpfen René “The Shredder” Portz und Chris Krämer in seinem 1JZ-S13 um die besten Winkel.   Im Februar war ich dann Gast bei den NoName-Heroes in Mannheim und lernte viele ebenso nette wie autoverrückte Menschen kennen. Dieser R33 stand dabei zur rechten Zeit am rechten Ort… und dieser Miata beweist, dass Mazdas kleiner Roadster nicht für alle Körpergrößen gemacht ist…   Bei einem Besuch von Freunden in Dillingen lief uns dieser Lancia über den Weg. Ein Traum in Gelb oder doch eher ein Gelber Teufel?   Am 1. Mai stand das Überfest auf dem Programm. Eine echte Bereicherung für...

S-Chassis am Scheideweg: Elysium oder Tartaros?...

Für jeden, der auch nur einen Tropfen Herzblut für die mittlerweile zum automobilen Kult gewordene S-Chassis-Baureihe von Nissan übrig hat, bedeuten die folgenden Bilder sicher eine schautig-schöne Achterbahn der Emotionen…   For anyone, who has even the slightest drop of emotion for the legendary S-Chassis from Nissan, these following pictures are surely going to be a rollercoaster of emotions… Die Firma Superior Automotive beherbergt sehr wahrscheinlich eine der, wenn nicht sogar die größte Sammlung an S-Chassis-Modellen in Österreich. Dabei ist besonders die Bandbreite des Zustands der einzelnen Karosserien bemerkenswert:   The company “Superior Automotive” owns probably one of the largest collection of S-Chassis in Austria. Especially remarkably, are the conditions of the chassis: Von der bemitleidenswerten Schlachtgrotte bis zum RB26DETT-bewaffneten-Rocket-Bunny-Drift-SX ist auf diesem engen Areal jede vorstellbare Stufe eines S13 zusammengepfercht. Eben vom Tartaros (der besonders tiefen griechischen Hölle, noch tiefer als der Hades) bis zum Elysium (dem Paradies)… From the pitifully slaughtered wreck up to the RB26DETT armed Rocket Bunny Drift SX,  any imaginable kind and stages of  S13 can be seen squashed together on the areal. Either way from the Tartaros (the especially deep level of the greek hell, deeper than hades) up to Elysium (the paradise)… Dazu kommen weitere japanische Delikatessen wie ein R34 GT-R (bayside blue, was sonst?)… And allso includes other Japanese delicacies such as a R34 GT-R (bayside blue, what else?)… Impreza WRX STi… bis hin zur altehrwürdigen Toyota Celica (ich war so knapp davor, sie aus ihrem gräsernen Gefängnis zu erlösen. So knapp…). until to the honored Toyota Celica (I was very close to release her from her grassy prison. So close…). Auch der ein oder andere 300 ZX Z32 fristet hier sein Dasein und wartet auf bessere Zeiten. Also one or the other 300ZX Z32 ekes...

Austrian Power People – Die Firma ECU Performance...

Das eigene Hobby, die Freizeit-Leidenschaft zum Beruf zu machen: Davon hat sicher jeder schon einmal geträumt und einige wenige haben auch den Mut und/oder die Fähigkeiten, sich diesen Traum zu verwirklichen. Ende des letzten Jahrtausends fing alles mit einem Nissan 200 SX RS13 klein an, dann folgten aber auch schnell die nächsten Schritte: Der erste SR20-Swap in den S13, 300, 400, 500 und am Ende gar 600 PS aus einem SR22DET assembled by JUN und eigenhändig abgestimmt, das war Thomas Bieglers Einstieg in die Welt der Bits und PS. Zusammen mit seinem guten Freund, dem in Motorsportkreisen österreichweit bekannten Roman Kaps – der in jungen Jahren österreichischer Staatsmeister in Slalom war, den steirischen Bergrallycup mit einem Suzuki Swift gewonnen hat und mittlerweile schon mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung auf dem Gebiet Sportmotorenbau in sich vereint – gründete Thomas schließlich im Jahr 2005 die Firma ECU Performance OG, mit Sitz in Wien. Zu Beginn noch in der Garage der Schwiegereltern und zum Abstimmen auf der Straße und angemieteten Leistungsprüfständen unterwegs, machte sich die Firma schnell einen Namen als kompetente, verlässliche und “ihren Preis werte” Partner im Bereich Tuning, Steuergerätoptimierung (ECU Performance ist im deutschsprachigen Raum der umsatzstärkste Premium Dealer bei Haltech-Steuergeräten) sowie Motoren- und Fahrzeugkomplettumbauten. Besonders der Ladedruck hat es den beiden angetan, so befinden sich auch bemerkenswerte Verwandlungen von großvolumigen Saugmotoren á la Corvette und Nissan 350 Z in brutale Biturbo-Monster in der persönlichen Hall of Fame. 2012 folgte dann der nächste logische Schritt: Die Vergößerung und der Umzug in neue Gefilde: Eine ausladend große und hohe Halle auf einem Grundstück mit ausreichend Parkfläche, einem separaten Büro-Container…   …und dem brandneuen Herzstück der Firma: Dem nagelneuen Radnaben-Prüfstand der Firma Dynomite. Diese Art der Leistungsmessung eliminiert alle Nachteile bekannter Systeme wie verfälschte Messergebnisse durch Schlupf und ist an jeden gängigen Lochkreis im Handumdrehen adaptierbar. Die zugehörige Windmaschine erzeugt Geschwindigkeiten von 120 km/h und die Zeitronix-Breitbandlambda sichert eine einwandfreie Anpassung der Kennfelder, wenn die Leistung ermittelt und ins maximal Mögliche, aber aus Haltbarkeitsgründen noch Vertretbare, gesteigert wird. Da man gute Gelegenheiten nicht auslassen soll, kam mein eigener Wagen, der rote S13, auch in den Genuss einer neuen Abstimmung. Ergebnis: Vorher 302 PS / 367 NM und hinterher 330 PS / 407 NM Auch ein 4″-Endrohr kann zierlich wirken. Alles eine Frage der Relation… Diesen umfassenden Service nehmen mittlerweile auch professionelle Rennteams gerne in Anspruch… … wie man am Beispiel dieses fantastischen S2000 sehen kann. Dieses Track-Tool hat den 3.0L-V6 aus dem Honda NSX NA1 verpflanzt bekommen, der dank zahlreichen Modifikationen 392 PS an die Hinterräder schickt. Ein optischer und technischer Traum.   Weitere (Honda-)Motoren warten auf ihren Einsatz oder eine Überholung. Wieder andere sind bereit zur Abholung, wie dieser Motor, ebenfalls aus einem Honda NSX. Aber auch der Parkplatz vor der Werkstatt kann sich durchaus sehen lassen: Neben Opel Manta 400, einem heißgemachten Toyota MR2, entdeckt man auch zwei Nissan S-Chassis, in unterschiedlichen Stadien der Fertigstellung. Der schwarze S13 auf dem Bild ist Thomas´ Eingangs erwähntes Ex-Fahrzeug. Dieser Wagen bekommt im Kundenauftrag aktuell einen VQ35 aus dem 350Z plus angeflanschtem Kompressor verpasst. Ziel sind über 800 standfeste PS. (Leider noch ohne Bilder…) Oder wie wäre es mit einem Rocket-Bunny-S13 inkl. 500PS starken RB26DETT, der in der österreichischen Driftszene schon sehr bekannt ist? Zum Besitzer dieses Wagens und seiner Firma Superior Automotive bald mehr…   Aber nicht nur Japaner, auch europäische Legenden wie ein Sierra Cosworth oder der bereits erwähnte Manta 400 zählen zu den Kunden von ECU Performance.   Wenn Breitbau einen Zweck erfüllt… Der Motor in einer Detailaufnahme: 2,4 Liter Hubraum und bärige Kraft.   Die stolzen Geschäftsführer von ECU Performance: Roman Kaps und Thomas Biegler. Zum Zeitpunkt dieses Fotos hatten sie bereits einen 14 Stunden-Tag mit zig Abstimmungsläufen, ausgiebiger Fehlersuche, herben Rückschlägen und letztendlich großen Erfolgen in den Knochen. Ihr tapferes Lächeln in die Kamera ist also nicht hoch genug einzuschätzen. 🙂 Firma ECU Performance Niels Kreischer – USED4.net...

Tuner Check: Garage-D

Bei einem unserer Trips nach Großbritannien haben wir unter anderem auch einen Abstecher zu Garage-D gemacht, um uns mal bei einem der bekanntesten britischen Tuner aus der Drift-Szene umzusehen. Wer die JDM Allstars kennt, dem dürfte Garage-D womöglich ein Begriff sein. Garage-D hat sich voll und ganz dem Aufbau von Drift-Autos verschrieben und ist ein Spezialist wenn es um flotte Turbo-Sportler von Nissan geht. Vom S13 bis zum Skyline finden sich auf dem Gelände stets einige flotte JDM-Geschosse, die Lust auf mehr machen. Ein besonderes Highlight ist hierbei ein D1 Streetlegal R34, der laut Garage-D von keinem geringeren als Ken Nomura bewegt wurde und auch in einigen Drift Tengoku Episoden zu sehen war. Weiterhin sieht man auch allerhand interessanter Umbauten auf dem Hof. Der Tuner an sich macht auf den ersten Blick einen kuriosen Eindruck. Man fragt sich selbst wie solche Fahrzeuge in einer Halle entstehen können, in der reihenweise Ersatzteile auf Regalen herumliegen die teilweise bis an die Decke reichen. Ein Blick auf die Technik zeigt dabei, dass hier kaum Kompromisse eingegangen werden und beweist wieder einmal, dass gerade in den vermeintlichen Hinterhof Garagen oft enormes Knowhow steckt. Was wir hier bei zwei freiliegenden Motoren an technischen Details gesehen haben, hat uns jedenfalls zustimmenden mit dem Kopf nicken lassen. Ebenso hat ein Blick auf die Fahrzeuge vor dem Shop einen guten Eindruck gemacht und gezeigt, dass Garage-D nicht nur reine Rennstrecken- und Drift-Kisten zaubert, sondern seine Technik natürlich auch auf die Straße bringt. Insgesamt hat sich der kleine Abstecher zu Garage-D bei unserem UK Trip gelohnt und wir können jedem empfehlen auch mal vorbei zu schauen, falls man im Nordwesten Londons unterwegs ist. Die Jungs und Mädels von Garage-D haben stets einige interessante Kisten vor der Halle, die selbst bereits den Besuch wert sind. Für uns steht jedenfalls fest, dass bei unserem nächsten Trip nach Großbritannien ein weiterer Abstecher zu diesem Tuner fest eingeplant ist. Robert Kwiecien –...