Green hell(aflush)

Projekt-Threads sind der Klassiker in allen Foren in denen sich es nur ansatzweise um Autos dreht. Viele Ideen und Vorhaben und ebenso viele unvollendete Projekte. Johannes Holländer hat bei seinem S13 eindrucksvoll gezeigt wie es eigentlich gehen sollte, und dass bei Umbauten ausschließlich die Kreativität die Grenzen setzt. Eine der ersten Frage, die beim Betrachten des Fahrzeuges aufkommt, ist wohl: „Welches Airride-Fahrwerk wird verwendet?“ – einzig sinnvolle Antwort hierauf: „no fucking airride!“. Johannes‘ 200SX ist mit einem HSD Gewindefahrwerk ausgestattet und wird permanent auf dieser Höhe oder besser gesagt Tiefe bewegt. Dementsprechend sieht die Frontschürze aus dem D-Max Style Type 2 Bodykit auch aus. Diese wurde schon einige Male nach guter, alter, japanischer Driftmanier repariert. Gerüchte sagen, dass der Nissan auf 100km mehr Kabelbinder benötigt als Treibstoff. Ein absoluter Hingucker, neben der auffälligen Lackierung in Verkehrsgrün, sind die WEDS Kranz Cerberus Felgen in der Dimension 9×18 und 10×18 ET6, hinter denen eine S15 Bremsanlage zu finden ist. Im Innenraum geht es exotisch weiter. Als Volant dient ein Nardi Deep Corn, eines der schönsten Lenkräder die es meiner Meinung nach gibt und geschaltet wird stilecht mit einem Nismo-Schaltknauf. Neben dem Bodykit ist auch das Heck ein richtiger Hingucker. Bestes Beispiel hierfür ist wohl die mit weit über 300 Aufklebern verzierte Heckklappe. Aber damit nicht genug, auch Heck- und Frontscheibe sind mit den verschiedensten Szene- und Sponsorstickern beklebt. „If you dont like it, bite something else“. Viel wird Johannes an dem Wagen nicht mehr ändern, denn er hat unmittelbar nach dem Shooting seinen Besitzer gewechselt. Was als nächstes kommt wird noch nicht verraten. Bilder und Fakten des neuen Kraftwagen wird es dann aber hier zu sehen geben. Nachfolgend die Liste aller Mods: – D-Max Style Type 2 Bodykit – D-Max Style CF Haube – S15 Bremse mit S14 HBZ – Stahlflex Brems- und Kupplungsleitung – Spec Stage 3 Kupplung – HSD Gewinde – Weds Kranze Cerberus Felgen 9×18 und 10×18 ET6 – Nardi Deep Corn Lenkrad – Nismo Schaltknauf – Edelstahl Krümmer, Turboknie, Downpipe und 100-Zellen Kat in 3 Zoll und HKS Hi Power Silent in 3,5 Zoll – HDI Frount-Mount-Intercooler – Apexi Luftfilter – Sehr viele Sticker 🙂 Stefan Brencher –...

Juli30

Stickerd Bodyparts?

In Amerika ist dieser Trend bereits weit verbreitet, doch wie es scheint, schwappt dieser Trend auch langsam nach Deutschland über, die Rede ist von Autos, an denen Teile komplett mit kleinen Stickern überzogen sind. Auf jeden Fall eine Möglichkeit, Aufmerksamkeit anzuziehen. Natürlich lässt sich dabei immer über Geschmack streiten, doch persönlich hätte ich gerne mehr davon. Johannes Holländer –...

Juli27

UK Imports: Wie geht das?

Der Brexit hat die früher lohnenswerte und einfache Importmöglichkeit von sportlichen Japanern aus UK deutlich unrentabler gemacht. Durch die neu entstandenen Zollgrenzen müssen importierte Fahrzeuge ganz regulär verzollt und versteuert werden. Da der Import eines Autos aus UK in der Regel über Frankreich oder Belgien stattfindet, habe ich euch die jeweiligen Informationen dazu zusammengestellt: In Frankreich betragen die Zollgebühren, die derzeit anfallen, wenn das erworbene Fahrzeug die Grenze überquert, 10 % plus 20 % MwSt, je nach eurer persönlichen Situation. Die Zollabfertigungsbescheinigung 846A wird euch als Importeur und Anmelder nach dem erfolgreichen Abschluss der Einfuhr ausgehändigt. In Belgien werden bei der Anmeldung eines Fahrzeugs beim belgischen Zoll Einfuhrabgaben in Höhe von 10 % plus 21 % MwSt. fällig. Die E705-Plakette muss angefordert werden, damit die Einfuhr erfolgreich abgeschlossen werden kann. In Luxemburg muss man, sofern nicht ausdrücklich anders gewünscht, das Fahrzeug beim Hauptzollamt der EU anmelden. In diesem Fall zahlt ihr die Zollgebühren und die Mehrwertsteuer, die in dem Land erhoben werden, in dem die Zollabfertigung durchgeführt wird. Beim Zoll legt ihr im Anschluss das in Empfang genommene Einfuhrdokument vor, um die 705er-Plakette zu erhalten. Auf ausdrücklichen Antrag könnt ihr das Fahrzeug auch im Rahmen des externen Transitverfahrens T1 in das Großherzogtum überführen lassen. In diesem Fall sind die Einfuhrabgaben in Höhe von 10 % plus 17 % MwSt. beim Zoll an das Großherzogtum zu entrichten, das die Plakette 705 ausstellt, mit der ihr die technische Inspektion und die anschließende Zulassung vornehmen lassen könnt. Soviel zum Thema Import. Wenn euer Wunsch nach einem Traumauto aus britischen Gefilden trotzdem weiter brennt, dann gilt es folgendes zu beachten: UK or not UK? Viele Fahrzeuge auf der britischen Insel kennt und sieht man auch hierzulande. Civic, Impreza, Mitsubishi Evo, Toyota Supra, Mazda RX7 und RX8 sind jedem Auto Enthusiasten bekannt und diese findet man auch auf deutschen Straßen. Leider ist die Auswahl in unseren Gefilden oft mager und die Preise gleichzeitig hoch. Da liegt ein Import nahe, der bei EU-Rechtslenkern im Prinzip nicht allzu schwierig ist. 1. Suche Am Anfang steht natürlich die Suche bei der uns besonders das Internet weiter hilft. Hier haben sich mit der Zeit besonders die Seiten Autotrader.co.uk und Pistonheads.com als wahre Fundgruben erwiesen. Speziell bei Pistonheads findet man sehr sportliche und gut motorisierte Autos, die sich ein Japan-Fan in den meisten Fällen besonders gerne wünscht. Ich empfehle dabei hauptsächlich bei Händlern zu suchen, da ihr euch in diesem Fall mit den gängigen Suchmaschinen Infos verschaffen könnt und auch Anhand des Fuhrparks seht, um was für einen Händler es sich handelt. Ist es ein Hinterhof-Shop oder ein größerer Händler? Gibt es Foren-Einträge oder Infos und Kommentare zum Händler? Wichtige Infos, mit denen ihr euch im Vorfeld absichern könnt, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Ein Trick ist auch ein Blick auf die gesamte Liste der angebotenen Fahrzeuge: Sind alle Fahrzeuge auf dem selben Gelände fotografiert? Handelt es sich auf den Fotos aller Fahrzeuge um die selbe Umgebung und existiert die Adresse? Ein Blick auf den Händler per Google Streetview ist ganz besonders hilfreich. 2. Euro-Zulassung Auf dem britischen Markt gibt es freilich eine Vielzahl an Japan-Importen, die genauso wie EU-Modelle angeboten werden. Wichtig ist nach Möglichkeit ein EU-Modell mit e-Zulassung zu erwischen. Geht euch hierbei sicher, indem ihr eine Kopie des Fahrzeugbriefs (V5 Certificate) anfordert und dort unter dem Punkt „type approval number“ die Nummer der e-Zulassung findet. Diese beginnt (ihr ahnt es schon) mit den Zeichen „e“ und einer Nummer gefolgt ein einem Sternchen (z.B. e1*98/14… )und zeigt euch, dass es sich um ein waschechtes EU-Fahrzeug handelt. Sollte die Nummer nicht im Brief zu finden sein, steht sie auf einer der Metallplaketten im Motorraum. Bittet in dem Fall einfach um Fotos der Plaketten, um genau sicher zu gehen. Sollte der Wagen keine e-Zulassung haben, wird in Deutschland eine Vollabnahme beim TÜV plus einem teuren Abgasgutachten nötig. Das ist in der Regel der Fall wenn man sich für einen...

Juli26

Dodo Dori Missile

Dodo hat bei seinem R32 Dori Missile eine Idee aus den Hellaflush Foren übernommen und in allererster Güte umgesetzt. Wir sagen: Mehr davon! Schön zu sehen, dass es hierzulande immer mehr Tuner gibt, die entgegen der Kritiken ihre kreativen Ideen durchsetzen. Wieviele Aufkleber bei diesem Dekor wirklich verwendet wurden ist leider nicht überliefert. Dass es sowohl mit viel Spaß als auch viel Arbeit verbunden war, ist jedoch nicht zu übersehen. Robert Kwiecien –...