Ich weiß nicht wie es euch geht, aber Ferien und Urlaub zu haben, ohne dabei an Autos und Teile zu denken, das funktioniert bei mir einfach nicht. Ganz besonders dann nicht, wenn man sich im Land der aufgehenden Sonne aufhält! Also der Geburtsstätte von Nissan, Toyota, Honda, Nismo usw. Mitte 2013 hatte ich mich zusammen mit einem Kollegen für drei Wochen durch Japan gekämpft. Die Garagen, die wir währenddessen besucht haben, möchte ich euch auf keinen Fall vorenthalten. Angefangen hat das Sightseeing bei Kakimoto Racing in Osaka. Handarbeit und Perfektion werden bei Kakimoto Racing sehr groß geschrieben. Auch die Auswahl der Komponenten wird mit dem Kunden besprochen und berücksichtigt. Auf der Hebebühne befand sich gerade ein Honda NSX, der noch mitten in der Aufbauphase steckte. Mittlerweile ist er fertig aufgebaut, und meines Wissens hat er auch schon die eine oder andere Rennerfahrung gesammelt. Ebenfalls in Osaka legten wir einen Boxenstopp bei Jenesis ein DER C10 Skyline Schmiede schlechthin und wir wurden nicht enttäuscht! Rechts im Bild ist einer von 197 produzierten C110 GT-R Skyline zu sehen. Diese Fahrzeuge befinden sich ausschließlich in Japan, da sie zum japanischen Kulturerbe gehören und nicht exportiert werden dürfen. Weiter ging es nach Nagoya zu Rocky Auto. Eine Garage, die durch Datsun / Nissan Auf- und Umbauten bekannt wurde. Und das hat einen Grund: Perfektion und saubere Verarbeitung bis ins kleinste Detail. Allein schon der Fuhrpark vor der Garage ließ erahnen, was uns erwarten würde. Eine Schönheit neben der anderen, die sicher nicht nur mein JDM-Herz höher schlagen lässt. Gebaut mit einem einzigen Ziel: Luft und Benzin in Leistung umzuwandeln! Obwohl Rocky nur japanisch spricht, war er sehr offen uns gegenüber und hatte sichtlich Freude daran, uns seine Lieblinge zu präsentieren. In Tokyo waren die Heiligen Hallen der Omori Factory von NISMO Pflichtprogramm. Das neu gebaute und Anfang 2013 eröffnete Firmengelände lässt keine Wünsche offen. Vorausgesetzt man hat das nötige Kleingeld. Ein Ort zum Träumen und Verweilen…. Der Gendanke daran, was wohl hier schon alles entstand, beziehungsweise entstehen wird, ist einfach faszinierend… Sogar auf der Toilette bekam man die Faszination Motorsport zu spüren. Ich hoffe, euch hat mein kurzer Einblick ein kleines bisschen gefallen. Was meine Wenigkeit angeht, war ich sicher nicht das letzte Mal in Japan. Und wenn ich so darüber nachdenke, wer will schon profane Badeferien, wenn man Autogeschichte anfassen, Benzindämpfe einatmen und Autoteile nach Hause tragen kann? Manuel Frey – USED4.net...
Jahresrückblick 2013: 12 Monate USED4...
gepostet von Niels Kreischer
Schon wieder ist ein Jahr vorbei, erneut ist viel passiert und der USED4.net-Jahresrückblick geht in seine mittlerweile dritte Runde. Euch allen da draußen einfach nur zu danken, würde uns nach gar nicht ausreichen. Ihr habt mehr verdient, denn ihr seid es, die das alles immer wieder möglich machen und deshalb freuen wir uns, euch nun als großes Dankeschön die Eindrücke der Menschen zu präsentieren, die USED4.net täglich mit Leben füllen. Mit einem einfachen Klick auf den Namen springt ihr zum jeweiligen USED4-Editor und seinem Rückblick. Niels Kreischer Johannes Holländer Max Pischkale Stefan Brencher Philipp Berndt Niels Kreischer: Mein Jahr begann in der Sonne: Im atemberaubenden Dubai am Jumeirah Beach, um genau zu sein. Dort befindet sich DIE Flaniermeile der Arabischen Emirate und alles was die automobile Welt an Sportwagen und Luxuskarossen zu bieten hat, kann man hier bequem im Sitzen an sich vorbeirollen sehen… Besonders die Bandbreite der Modelle ist dabei beachtlich. Vom extremen Aventador… bis zum Street-Sleeper 240Z mit Turboumbau war alles vertreten… IDS Faschingsdrift am Hockenheimring: Eisigkalt trotz bestem Sonnenschein. Aber je kälter die Luft, desto höher die Leistung. Und das merkte man den Fahrern an, sie gaben einfach alles. Hier kämpfen René „The Shredder“ Portz und Chris Krämer in seinem 1JZ-S13 um die besten Winkel. Im Februar war ich dann Gast bei den NoName-Heroes in Mannheim und lernte viele ebenso nette wie autoverrückte Menschen kennen. Dieser R33 stand dabei zur rechten Zeit am rechten Ort… und dieser Miata beweist, dass Mazdas kleiner Roadster nicht für alle Körpergrößen gemacht ist… Bei einem Besuch von Freunden in Dillingen lief uns dieser Lancia über den Weg. Ein Traum in Gelb oder doch eher ein Gelber Teufel? Am 1. Mai stand das Überfest auf dem Programm. Eine echte Bereicherung für...
Essen Motor Show 2013 – Teil I
gepostet von Niels Kreischer
Die Essen Motor Show 2013 oder auch EMS 2k13 für die Hipster unter euch: Wie jedes Jahr DER Magnet schlechthin für die europäische Autotuningszene. Superlative am laufenden Band: Über 500 Aussteller auf 110.000 Quadratmetern des Essener Messegeländes präsentieren ihre Fahrzeuge, Rückleuchten, Verstärker, Alarmanlagen, Unterbodenbeleuchtungen, Auspuffanlagen, Felgensortimente und vieles mehr. Auch Bodykits gab es zuhauf, oftmals präsentiert von sympathischen Hostessen. Man könnte beinahe sagen: Ein Fest für Schürzenjäger. Dabei ist besonders die Bandbreite der Preise bemerkenswert. Vom 150 € Gewindefahrwerk (mit ABE) für den Golf III bis zum Brabus B63S, einer G-Klasse mit drei Achsen und sechs Rädern für scheichmäßige 482.232 €, ist auf der Essen Motor Show für jeden Geldbeutel bzw. -koffer etwas dabei. Für die kleinen Fluchten: Vor Zombies, Dinosauriern oder der Apokalypse allgemein. Aber auch Veredler anderer Marken waren eindrucksvoll vertreten, wobei in diesem speziellen Fall die Betonung auf „Druck“ liegt. Die Firma Praban verwandelt einen Lamborghini Gallardo in ein Twin-Turbo-Monster mit 850 PS. Bei Stage 1 wohlgemerkt. Spielen TÜV und Portemonnaie dagegen keine tragende Rolle, sind auch 1200 PS machbar. Dicke Hose(nrohre): Externe Wastegates und zwei Kats, die zügig auf Temperatur kommen dürften. Blau macht glücklich – Das war der Werbespruch von VW Ende des letzten Jahrtausends. Dieser Golf von Dectane nimmt das Motto auf, interpretiert es aber neu. Chromfolie: Ein weiterer Beleg dafür, dass gerade die besonders netten Dinge leider oft verboten sind. Auch der Motorsport warf seine langen Schatten bis nach Essen. In diesem Fall mit einem sehr berühmten Wagen eines noch berühmteren Fahrers: Das Peugeot-Pikes-Peak-Monster (auch PöPeiPiMo gennant) von Sébastien Loeb hieß die Besucher am West-Eingang mit einem freundlichen Lächeln willkommen… Mag Berge. Zum Frühstück. Zum Beispiel den Pikes Peak in 8:13.878 Minuten. Peugeot 208 T16. Auch ein anderes Peugeot-Modell überzeugte mit einem wahrhaft bösen Blick und beinahe sardonischem Grinsen á la Vincent Cassel: Huch! Erzeugt Gänsehaut beim Blick in den Rückspiegel: Oxigin Peugeot RCZ. Andere Wagen sahen dagegen eher harmlos aus, hatten es dabei aber umso dicker unter der Haube. Korrekt, dieser Ex-Post-VW-Fridolin hat einen Mittelmotor. Also nix mit „unter der Haube“. Dafür ist es aber auch ein 6 Liter W12 aus einem Phaeton. Wohl für die Express-Pakete. Tiefer liegt nur die Titanic – Dieser Schenkelklopfer kommt mir immer beim Anblick derartig herabgelassener Automobile in den Sinn. Sei es nun ein Bulli am Boden… …oder ein BMW-Duo mit ohne Luft in den Radhäusern… …bis hin zu einem belgischen Audi A8 oder einem deutschen Passat: Moar low, good Show. Ein anderes Modell war besonders zahlreich vertreten: Der Porsche 911 feierte sein 50. Jubiläum und das halbe Jahrhundert wurde mit einer Schau vieler verschiedener Modelle zelebriert. Stellt man alle 911-Modelle der vergangen fünf Jahrzehnte in einer Reihe nebeneinander auf, kann man folgende Entwicklung feststellen: Vom Käfer zum Killer. Hier zwei dem Auge besonders gefällige Exemplare… Auch die echten Rennwagen konnte man erneut bewundern, sei es aus der DTM, wie dieser Audi A5… …wer jetzt auch an eine Kragenechse denkt, muss sich nicht schämen. Er ist nicht allein. Oder auch eine good ol‘ C-Klasse aus der nicht mehr ganz so goldenen, aber immer noch glänzenden Zeit der DTM Anfang der 90er. Als das T noch für Tourenwagen und nicht für „Teure Gleichteilautos mit Serienwagensilhouetten“ stand. Aston Martin mit Frittentheke. Pardon Mylord, Aston Martin with a Fish ’n‘ Chips-Bar. Und zum Abschluss meines Berichts nun noch drei unkommentierte Bilder, die meiner Meinung nach genau das widerspiegeln, was Essen ausmacht… Abschluss? Nicht ganz. Als nächstes kommt Dominik mit dem Teil II, einem Bericht über die Drifterei auf der EMS, den ich mit einer meiner wenigen Aufnahmen aus der Halle 7.0 einleiten möchte… Ralf Stirken in seinem e36 mit einem künstlerisch wertvollem Decal: Das Facebook-Album zur EMS folgt in den nächsten Tagen. Niels Kreischer -USED4.net ...
Der McLaren 12C und die Relevanz der Farben...
gepostet von Niels Kreischer
Während Porsche, Ferrari, Lamborghini und einige andere Hersteller von Supersportwagen in den letzten Jahren den Markt dominierten, erinnerte an McLaren nur der alte McLaren F1 bis man mit einem 12C die Fachwelt überraschte und der Konkurrenz zeigte wie ein Supersportwagen heutzutage sein muss. Ein McLaren 12C ist ein atemberaubendes Automobil. While the supercar market has been dominated by Porsche, Ferrari and Lamborhini in the last years, McLaren was just know for the old memory of the classic McLaren F1. Suddenly the british came along with the 12C and surprised the world of supercars. A Mclaren 12C is truly a breathtaking Automobile. Ob in weiß… If in white… …schwarz… …black… ….orange… …grau… …grey… …oder gar blau… …or even in blue… Wohl niemand auf der Welt würde aufgrund der Lackfarbe auf Unterschiede bei der Qualität, Performance, Technik oder Haltbarkeit schließen. Warum es aber noch immer Menschen gibt, die der festen Überzeugung sind, die Hautfarbe eines anderen Menschen würde über seinen Charakter, die Intelligenz oder die Persönlichkeit entscheiden, das erschließt sich uns nicht. USED4.net ist gegen jede Form von Rassismus und Diskriminierung. Die Welt ist bunt, jeder Mensch ist anders und je mehr Facetten und Abwechslung die Menschheit hervorbringt, desto besser. Nobody in the world would judge differences in quality, performance, technology or durability by the colour of the paint. But the reason why there are people who still believe that a person’s skin color would define his character, intelligence or personality doesn’t make sense to us. USED4.net is against any kind of racism and discrimination. The world is colourful, every person is different and the more diversity mankind shows, the better. USED4.net – Spread the love. Forget the hate. Bilder: Max Pischkale – USED4.net Text: Niels Kreischer – USED4.net Herzlichen Dank...
S-Chassis am Scheideweg: Elysium oder Tartaros?
gepostet von Niels Kreischer
Für jeden, der auch nur einen Tropfen Herzblut für die mittlerweile zum automobilen Kult gewordene S-Chassis-Baureihe von Nissan übrig hat, bedeuten die folgenden Bilder sicher eine schaurig-schöne Achterbahn der Emotionen… For anyone, who has even the slightest drop of emotion for the legendary S-Chassis from Nissan, these following pictures are surely going to be a rollercoaster of emotions… Die Firma Superior Automotive beherbergt sehr wahrscheinlich eine der, wenn nicht sogar die größte Sammlung an S-Chassis-Modellen in Österreich. Dabei ist besonders die Bandbreite des Zustands der einzelnen Karosserien bemerkenswert: The company „Superior Automotive“ owns probably one of the largest collection of S-Chassis in Austria. Especially remarkably, are the conditions of the chassis: Von der bemitleidenswerten Schlachtgrotte bis zum RB26DETT-bewaffneten-Rocket-Bunny-Drift-SX ist auf diesem engen Areal jede vorstellbare Stufe eines S13 zusammengepfercht. Eben vom Tartaros (der besonders tiefen griechischen Hölle, noch tiefer als der Hades) bis zum Elysium (dem Paradies)… From the pitifully slaughtered wreck up to the RB26DETT armed Rocket Bunny Drift SX, any imaginable kind and stages of S13 can be seen squashed together on the areal. Either way from the Tartaros (the especially deep level of the greek hell, deeper than hades) up to Elysium (the paradise)… Dazu kommen weitere japanische Delikatessen wie ein R34 GT-R (bayside blue, was sonst?)… And allso includes other Japanese delicacies such as a R34 GT-R (bayside blue, what else?)… Impreza WRX STi… bis hin zur altehrwürdigen Toyota Celica (ich war so knapp davor, sie aus ihrem gräsernen Gefängnis zu erlösen. So knapp…). until to the honored Toyota Celica (I was very close to release her from her grassy prison. So close…). Auch der ein oder andere 300 ZX Z32 fristet hier sein Dasein und wartet auf bessere Zeiten. Also one or the other 300ZX Z32 ekes it’s existence, waiting for better times to arrive. Aber auch das Warenhaus (oder wie nennt ihr ein Lager, dass sich über mehrere Stockwerke erstreckt?) der noch jungen Firma kann sich bereits mehr als sehen lassen: But the department store (or what you call a warehouse that is spread over several floors?) The young company can be proud of themselves: Auch hier liegt der Hauptaugenmerkt auf S-Chassis-Ersatz-, Tuning- und Verschleißteilen. Here as well, the main point lies on the S-Chassis‘ spare-,tuning and wearparts. Ich als S13-Fahrer fühlte mich in meine Kindheit zurückversetzt, als ich einmal im Kaufhaus verlorenging und erst nach Stunden in der Spielwarenabteilung wiedergefunden wurde. Selig lächelnd. I as a S13 driver felt beamed back to my childhood, as I once was lost in a department store and was recovered only hours after, in the toy department. Smiling blissfully. Aber dass hier nicht nur Altes verwaltet und zerlegt wird, sondern auch Neues entsteht, beweist dieser S14, der zum Zeitpunkt der Aufnahmen gerade ein Bodykit angepasst bekam. But not only the old is managed and refurbished here, new is created as well, demonstrates this S14 which just got a new bodykit fitted at the time of the shooting. Die Kulisse mag an das 19. Jahrhundert erinnern, die Qualität der geleisteten Arbeit ist dagegen vollkommen up to date. The background might remind you of the 19th century, but the quality of the worksmanship is completely up to date. Die Übergänge müssen passen, darauf achtet der Chef persönlich… The transitions have to fit perfectly, the Boss personally ensures… Nissan dachte sich nach dem Debüt des S14 wohl schnell: „Der sieht zu brav aus, aber in Deutschland haben sie sowas wie den ‚bösen Blick‘ erfunden. Das brauchen wir auch!“ Und schon kam der S14a auf den Markt… Nissan might have thought after the debut of the S14 : „He looks too well-behaved, but in Germany they have invented something like the ‚evil glance. This is what we need.“ And then along came the S14a on the market … Letzte Station des Besuchs ist dann eine weitere Garage im Haupthaus, in der sich neben schlafenden z32 und einem Mercedes...
Die Verwandlung: Ein japanisch-deutsches Märchen...
gepostet von Niels Kreischer
Es war einmal ein deutscher S13… Er hatte eine schwarze Lackierung und war weitestgehend serienmäßig, doch sein stolzer Besitzer Prinz Stefan, wollte diesen Zustand unbedingt ändern. So hatte er bereits mit dem Zusammenbau im Jahr 2010 einige Erfahrung sammeln können, war sein Wagen doch aus einer Rohkarosse und den Teilen aus seinem vorherigen S13 entstanden. Als gelernter Kfz-Mechatroniker (auch Prinzen haben heutzutage einen Job) ging ihm das selbstverständlich auch etwas leichter von der Hand als einem Normalsterblichen. So kam es, dass er den kühnen Plan fasste, aus seinem Facelift-Modell (in Fachkreisen Chuki genannt) einen – zumindest optisch – originalgetreuen Kouki-S13 zu machen. Für alle Nicht-Nissan-Nerds: Der Kouki-S13 war die letzte Ausbaustufe der Modellreihe und wurde 1996-1999 ausschließlich in Japan (parallel zum S14) angeboten. Mit Airbag, Klimaautomatik, besonderen Spoilern und Schürzen stellte er die modernste Variante aller S13 dar und ist trotz der Tatsache, dass es ihn nur als Rechtslenker gab, sehr beliebt. Dieses Modell machte sich euer Hoheit also zum hehren Ziel und begann im harten Winter 2010/11 auch sogleich mit dem ersten Schritt: Dem Einbau der prägnanten Doppelrund-Rückleuchten, die besonders nachts einen tollen Effekt ergeben und bei seinen adeligen Freunden für mächtig Neid sorgten… Weiter voran schritt die Verwandlung im Winter 2011/12 mit dem Bodykit, bei dem Nissan in den Augen vieler S13-Besitzer die zeitloseste und schönste Form gefunden hatte, an das bis zum heutigen Tage kaum ein Tuningprodukt heranreicht: Front- und Heckschürze sowie die Seitenschweller und sogar die seltenen Heckansätze schmeicheln der Karosserie und setzen die Linien fort, die der Nissan-Designer Ende der 80er für den S13 in einem besonders guten Moment geschaffen hatte… Auch die Winterpause 2012/13 nutzte der Prinz dann zur Komplettierung des Kouki-Kits, indem er den legendären Heckspoiler auf seiner Kofferraumklappe platzierte. Zudem sollten fortan auch neue Räder sein...
Nürmeet 2013: Nice People, great Cars, good Times
gepostet von Niels Kreischer
Etwas später im Jahr als gewohnt, aber deswegen nicht weniger lustig, interessant, aufregend und sättigend. Das war das Nürmeet 2013 in Kurzform. Und hier das Ganze dank Daniel auch noch in Miniatur: Mittlerweile 10 ganze Jahre existiert diese Veranstaltung des Forums SXCE.de nun schon, ununterbrochen wohlgemerkt. Anfangs noch auf einem Jugendzeltplatz in Bonn, ab dem Jahr 2008 dann im idyllischen Eifelörtchen Niederheckenback, beinahe in Rufweite zum Namensgeber des Treffens: Dem Nürburgring. Im Laufe der Jahre hat sich ein harter Teilnehmerkern herausgebildet, für den das Nürmeet eine sehnlichst erwartete Pflichtveranstaltung ist. Dazu kommen jedes Jahr neue Gesichter und alte Bekannte, die in mehr oder weniger großen Abständen immer mal wieder vorbeischauen. Abwechslung, eine freundliche und friedvolle Atmosphäre, interessante Gespräche und immer wieder neue Projekte sind garantiert. Neben dem zehnjährigen Jubiläum gab es 2013 noch eine weitere Besonderheit: Zum ersten Mal wurde das Nürmeet nicht mehr von Alex und Incifer veranstaltet… …hier übrigens beim Anschneiden des Geburtstagskuchens, der von ihren offiziellen Nachfolgern Nils (grinsend im Hintergrund) und Tina gebacken wurde. Alex und Inci können sich auch ganz gelassen in den Ruhestand begeben, denn die beiden „Neuen“ haben ihr erstes Nürmeet bravourös gemeistert: Ganz gleich, ob es sich dabei um die Verpflegung oder die verschiedenen Programmpunkte wie die Ausfahrt samt Gruppenfoto, die allabendliche Vorstellungsrunde oder den Ausflug zum Nürburgring am Sonntag handelte, alles hat einwandfrei funktioniert und viel Spaß gemacht. Danke. 🙂 Für die frostigen Nachttemperaturen konnte niemand etwas, aber immerhin ergaben sie ungewohnte Motive… Wie bereits thematisiert, ist es die Mischung aus Altbekanntem und Neuem, die das Nürmeet so interessant macht. So ist zum Beispiel Adams S14 seit Jahren auf einem extraklassigen Niveau, Optik, Technik und den Allgemeinzustand betreffend. Besonders bemerkenswert, weil Adam seinen „optimierten“ Wagen äußerst sportlich zu bewegen vermag und dies auch regelmäßig praktiziert. Die kurvigen Landstraßen rund um Niederheckenbach schwärmen jetzt noch von dem grauen Geschoss… Andere Wagen kommen dagen wie aus dem Nichts und hinterlassen umso mehr Eindruck. Wie zum Beispiel dieser besonders edel und sauber aufgebaute S15… Aber auch Nouds europaweit gefeierter RB25-S13, der bekanntlich auf seine Mutter zugelassen und dazu noch unser Titelheld ist, war selbstverständlich wieder vor Ort: Nicht zu vergessen Mr. Low, seinen Eltern auch als Marcel bekannt, mit seinem „wie ist er nur hier hergekommen!?“-S13… Weitere außergewöhnliche Exemplare gefällig? Bitte sehr… Flo’s 19″-Monster: Grandiose Optik und wahrscheinlich Bremswege aus 100 km/h unterhalb 30m. Oder Stefans Traum eines Kouki-SX… Der Beweis, dass man viel erreichen kann, wenn man konsequent bleibt. Ein spezielles Feature über diesen S13 findet ihr bald auf dieser Seite. Ich möchte nun schließen mit den Worten: „Mein Name ist Niels, im Forum heiße ich nielssan. Das ist mein 11. Nürmeet, ich war also bei jedem bisherigen dabei. Und so wie es aussieht, wird sich daran auch in Zukunft nichts ändern.“ Niels Kreischer – USED4.net Das Nürmeet, eigentlich ein Pflichttermin für jeden, der dem S-Chassis verfallen ist. Aber nicht nur für die, hier ist jeder willkommen, sogar Aussteiger wie ich. Das Treffen lebt nicht von den Autos, sondern mit ihnen. Hier steht die gute Zeit mit Gleichgesinnten an erster Stelle, so werden neben den Autos Benzingespräche geführt und abends beim Grillen in der Runde, lernt man die Menschen hinter den Autos kennen. Durch diese Mischung aus Autotreffen und einer Atmosphäre, die einer Klassenfahrt ähnelt, entsteht ein familiäres Gefühl, welches mich nach einjähriger Pause wieder dorthin zurück lockte. Es ist schwierig für mich, dieses Treffen in Worte zu fassen, ich denke anderen Teilnehmern geht’s ähnlich, denn es passiert recht viel in relativ kurzer Zeit. Freitags die Anreise zusammen mit einem ersten Beschnuppern, dann Samstag die Ausfahrt und das SXCE-Quiz, welches von unserem Niels und seiner Freundin Yvonne (ebenfalls S13-Besitzerin) nett inszeniert war. Der Sonntag steht dann ganz im Zeichen des Rings und leider auch des Abschieds, zumindest für die Ersten. Andere, denen der Abschied noch schwerer fällt, bleiben gar bis Montag. Hervorheben möchte ich, dass es auf dem Nürmeet sehr gesittet zugeht....
Training des 46. Bergrennens in Eichenbühl
gepostet von Niels Kreischer
Mein allererstes Bergrennen und die Faszination hat mich direkt gepackt. Extreme Technik, Millimeterarbeit auf der Straße, absolute Unikate im Fahrerlager (und damit meine ich nicht nur die Autos…), eine brodelnde Atmosphäre vor toller Naturkulisse und das für 10 € Eintritt. Bitte wo gibts das sonst? Da die Wettervorhersage für das eigentliche Rennen am Sonntag äußerst schlecht war (und sich im Nachhinhein als deutlich danebenliegend herausstellte), machte ich mich schon am Samstag zum Training auf den 75km weiten Weg durch den vor Regen und Dunst dampfenden Odenwald. Die kurvige Fahrt bei schlechter Sicht und starkem Regen war genau nach meinem Geschmack, denn mein S13 hatte schon lange nicht mehr die Gelegenheit, so durch die die Gegend gejagt zu werden. Am Ende dankte ich Jesus persönlich, dass mir kein Tier oder Baum vors Auto lief… Es regnete auch noch, als ich in Eichenbühl ankam, also besorgte ich mir erstmal die Presseakkreditierung und zwang mich in einen durchsichtigen Regenponcho (natürlich trug ich noch das USED4-Shirt darunter, also bitte keine falschen Annahmen). Aber kaum war das erledigt, verschwanden die Wolken und die Temperatur stieg innerhalb von einigen Minuten von nasskalten 12° auf schwülwarme 25°. Im Fahrerlager herrschte zu diesem Zeitpunkt bereits emsige Betriebsamkeit, da die verschiedenen Klassen nach und nach zu ihren Trainingsläufen aufgerufen wurden. Hier einige Impressionen… An der Rennstrecke war selbstverständlich auch schon eine Menge los. Und das an einem reinen Trainingstag wohlgemerkt… Ein Beweis für die sprichwörtliche Fantreue zu dieser Veranstaltung, die bereits zum 46. Mal stattfand. Die Teilnehmer der CST-Tropy: 7 Lotus Elise und 1 Opel Speedster Der NSU-Bergpokal: Giftige kleine Biester Die Bergungstruppe hatte umgehend alle Hände voll zu tun. Sieht gefährlich aus? War es auch. 206 RC auf dem Weg zum Gipfel Um der sengenden Sonne zu entfliehen, stieg ich weiter den Berg hinauf, als die an den Ballermann 6 erinnernde Geräuschkulisse mit jedem Schritt lauter und lauter wurde, bis ich die wahrscheinlich bekannteste Kurve dieses Rennens vor mir hatte: Die sogenannte Klinge. Dutzende gut gelaunte Motorsport- und Gerstensaftfans feierten jedes vorbeifahrende Auto als wäre es der aktuelle Formel 1-Weltmeister und hatten aus der erhöhten Position auch einen tollen Blick auf die Straße… Auch ich nutzte die Gelegenheit für einige Schnappschüsse… Opel Kadett C: Die Allzweckwaffe bei Slalom und Bergrennen dank Heckantrieb, niedrigem Gewicht und kurzem Radstand Etwas mehr Gewicht und Radstand, aber dafür wohl auch mehr Leistung: E46 M3 Traumhafter RX7 SA oder FB Ich stieg den Berg weiter in Richtung Ziel hinauf und kam an der Hondakurve vorbei, wo ich Zeuge meiner ersten Rückführung wurde. Für alle Berglaien: Nachdem eine gewisse Zahl an Fahrzeugen den Berg hinaufgefahren ist, müssen sie alle der Reihe nach auch wieder hinunterrollen… Ganz gleich, ob es sich dabei um einen Ex-DTM 190er handelt… …oder um einen fliegengewichtigen Formel-Renner. Porsche 914 mit zeitgenössischem Breitbau E36 mit herzhaftem Klang… Ich wollte unbedingt das Ziel sehen und setzte deshalb meinen beschwerlichen Aufstieg fort, denn mittlerweile war es wirklich sehr heiß geworden. Umso mehr belohnte mich der Anblick auf der Spitze des Bergs: Selbstgebaute Hochstände… …um garantiert den besten Blick auf die rasanten Zieleinfahrten zu haben. Kurz vor Ende des Trainings gab es noch einmal eine Rückführung… Der brutale Ex-DTM-Astra vom KLZ-Racing-Team Wohl kein echter 911 „Flat Nose“, aber der Name passt trotzdem ausgezeichnet, oder? Frischluftgarantie und eine tolle Aussicht in diesem Flitzer unbekannter Bauart. Leider ging der Tag viel zu schnell vorbei und ich konnte mir nur fest vornehmen, 2014 beim 47. Bergrennen-Unterfranken auf jeden Fall auch das Rennen selbst anzuschauen, denn wie toll muss die Stimmung erst sein, wenn es wirklich um die Wurst geht? In diesem Sinne: Wir sehen uns nächstes Jahr auf der Klinge. 🙂 Niels Kreischer – USED4.net Mehr Bilder in Kürze im entsprechenden Facebook-Album und als besonderes Special: Die Menschen hinter dem Bergrennen...