Mein Jahr 2018 für USED4: Die Zeit rast(et nicht)

Die Jahre fließen zügig an mir vorbei wie der Rhein bei Hochwasser: Voller Leben, immer aufregend, manchmal mitreißend und von Zeit zu Zeit die eine oder andere hohe Welle schlagend. Und je älter ich werde, desto mehr und mehr habe ich das Gefühl, dass die Zeit immer schneller fortschreitet. Nur ein Gefühl? Langsam glaube ich das fast nicht mehr, denn wir schreiben schon beinahe Februar 2019 und ich veröffentliche erst jetzt meinen USED4-Jahresrückblick für 2018! Die Zeit rast, einen eindeutigeren Beweis gibt es doch nicht. Aber genug philosophiert, hier meine Highlights des Jahres 2018 für USED4.net. Den Jahreswechsel verbrachte ich mit meiner Frau Yvonne in Trumps Wochenendfrische: Florida. Ich sammelte dabei derart viele Eindrücke, dass ich den Artikel darüber in zwei Kapitel splitten musste: Von Krokodilen und Klischees Teil I und Teil II Nach dem Florida-Trip folgte eine eigentlich nicht geplante, längere Schaffenspause, die erst Anfang Juni mit meinem ersten eigenen Auto-Event ein Ende fand: Dem S-Fest. (Die Vorbereitungsarbeiten hierfür waren auch ein Grund für die Abstinenz bei USED4.) Das S-FEST fand statt am 2. Juni 2018 in Groß-Zimmern bei Darmstadt und war Sammlungspunkt vieler heißer Nissan S-Chassis aus ganz Deutschland und der Schweiz. Nicht zuletzt Dank der vielen Helfer wurde die Veranstaltung ein Erfolg und die sehr gute Resonanz durch die Teilnehmer und Besucher bestätigte mich in meinem Entschluss: 2019 wieder! Und zwar heftiger, heißer, wilder. Am 1. Juni 2019 steigt die Party erneut. Dieses Mal unter dem absolut bescheidenen Motto „MAKE STYLE GREAT AGAIN!“     Gerade mal eine Woche darauf stand schon das nächste Großereignis mit >100 Autos an: Das US-Car-Treffen in Eppertshausen Nachdem ich 2017 zum ersten Mal vor Ort war (selbstverstänlich nur als Besucher und nicht als Teilnehmer) und es mir richtig gut gefiel, wollte ich 2018 unbedingt auch wieder das ganz besondere Flair der US-Szene erleben. Ganz anders, aber deswegen kein bisschen weniger gut. Und kaum verging eine weitere Woche, der nächste Brecher: Allstedt! Dieses Jahr stand es für mich unter dem Motto: Das ganze Leben ist ein (Poker-)Spiel und wir sind nur die Kandidaten. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf schrieb ich den Artikel über das vielleicht wildeste Grassrootdrifting auf deutschem Boden: Allstedt – All in!   Ein Einzelfeature brachte ich in Allstedt auch noch unter, genauer gesagt ist es sogar ein doppeltes Einzelfeature: Running in the 90s Zwei R32 Skyline, beide geschmackvoll gestaltet und hart rangenommen. Es war mir ein Fest.   Ein Fest ganz anderer Art stellt das Jacatu dar: Nicht ganz so wild, aber dafür sehr facettenreich und immer für eine Überraschung gut – Jacatu 2018 – Der Mix machts   Come to the K-Side: We have Coolness – Der Name des diesjährigen K-Side-Features. Heiß wars und das lag nicht nur am Wetter. Top Autos, tolle Menschen, super Orga, klasse Stimmung. Danke an Chris Kappenberger und sein Team. <3   Anders als alle anderen war der Artikel über Tobias‘ Wolf im Golfpelz :#Gegramelt – Golf Turbo extrem  Das hat gleich mehrere Gründe: 1. Wir haben grundsätzlich (leider) viel zu wenig VW-Content bei USED4 2. Tobias‘ hat mir die wahrscheinlich längste Sprachnachricht aller Zeiten geschickt, als ich ihn bat, mir alles über seinen Golf zu erzählen 3. Kein einziges Bild im Artikel stammt von mir, stattdessen von meinem Kollegen Christian Farkas und den Fotografen Tom Bauer und Norbert Danisch (vielen Dank nochmal für die Bereitstellung) 4. Der Golf ist ein absolutes Unikat, steckt voller Eigenbauten und technischer Raffinessen und macht jedem Auto-Enthusiasten den Mund wässrig, wenn er nur die Markenbrille abnehmen kann 5. Ich habe ein neues Verb gelernt: grameln. Es bedeuet soviel wie „nicht aufgeben, sich gegen Widerstände durchsetzen, ein Ziel verfolgen und dabei möglichst konsequent und gewissenhaft sein.“   Anfang September stieg die 6. Ausgabe der Messel Motor Klassik. Eine Old- und Youngtimerveranstaltung in meinem Wohnort. Klassiker, so weit das Auge reicht. Toleranz für andere Marken und Geschmäcker und viel Fachsimpelei. Einfach wunderbar.     Als das erste Nürmeet stattfand,...

Nürmeet 2017 – Alles bleibt anders

Nürmeet – Das jährliche Treffen der deutschen S-Chassis-Szene am Nürburgring, ununterbrochen stattfindend seit dem Jahr 2003. Eine schöne Tradition, an der man gerne festhält. Aber Leben bedeutet bekanntlich auch steten Wandel.   Und so kam es, wenn auch nicht ganz freiwillig, dass eine neue Nürmeet-Location in der Gegend um den Nürburgring gesucht werden musste. Der angestammte Sitz am Jugendzeltplatz in Niederheckenbach entspricht mittlerweile nicht mehr den brandschutzrechtlichen Bestimmungen und fiel somit als Veranstaltungsort aus. Es wurde aber ein mehr als gleichwertiger Ersatz gefunden: das Eifelvereinshaus in Ulmen. Nicht ganz so romantisch im dunklen Eifeltal wie Niederheckenbach, aber dafür mit besserer Anbindung an die Zivilisation, modernerer Ausstattung und strategisch sehr gut gelegen. (Besonders, wenn man, wie ich, aus Richtung Süden anreist.) Das Wetter meinte es dieses Jahr besonders nett mit dem Nürmeet, bei Sonnenschein und sehr milden Temperaturen war der gut zugängliche Parkplatz (den rot markierten Bordstein immer schräg anfahren, niemals direkt) auch schön gefüllt. Dabei waren wieder viele alte Gesichter zu sehen, aber auch Newcomer feierten ihren Einstand beim Nürmeet. Der Mix an Fahrzeugen war erneut sehr interessant. Von Smart, über Renault Clio R.S Trophy, Porsche Macan S, Subaru Legacy Kombi bis zu den S-Chassis-Modellen S13, S14(a) und S15… R32 GT-R mit 451 PS / 528 NM Sileighty Time Attacker mit SR20DET S15 Spec-R mit 450PS Toyota Starlet GT Turbo Piekfein restaurierte S12 Grand Prix 300 km/h – S13 mit >400 PS CA18DET Rocket Bunny Silvia S13 Widebody 240SX S13 e46 330i auf Sparco mit Radbolzenmod Meine S13 Die Titelheldin des Allstedt-Buches: Sinas S14a DMAX-Style S13   Stagea 25t RS Four mit VQ25DET Rocket Bunny S13 Mehrere MX NA und NB Dieses Blau ist bei S13 extrem selten. Was für ein Zufall, dass sich dieses Mal gleich zwei davon einfanden. Ich hatte dieses Jahr aufgrund anderer Termine nur einen Kurzauftritt am Samstag und blieb deshalb auch die ganze Zeit beim Haus, um keines der Autos zu verpassen. Erschwerend kam hinzu, dass der Fensterhebermechanismus meiner S13 pünktlich beim Einbiegen auf den Nürmeet-Parkplatz aufgab. Folge: das Fenster ließ sich nicht mehr schließen. Keine schöne Aussicht für die anstehende 190km-Heimfahrt am Abend. Aber einen besseren Ort und Zeitpunkt hätte ich mir eigentlich kaum aussuchen können, mit der Hilfe einiger SX-kundiger Hände war das Innenleben der Fahrertür schnell ausgebaut und die Ursache behoben: ein einzelner Draht des Fensterhebebowdenzugs hatte sich abgerollt und um den restlichen Bowdenzug gewickelt. Wir schafften es, die Drahtreste erfolgreich entfernen und dann lief das Fenster auch wieder sauber rauf und runter. An dieser Stelle noch einmal Vielen Dank an alle Helfer. <3 Die „normalen“ Teilnehmer, deren Fenster allesamt wunderbar funktionierten, machten sich dagegen auf zur organisierten Schnitzeljagd, besuchten die neue Touristenattraktion Hängebrücke Geierlay  oder natürlich auch die nahegelegenen Nordschleife, auf der am Samstag ein VLN-Lauf stattfand. Nachdem dann die Sonne untergegangen war, wurde der Grill angeworfen und der zweitschönste Teil des Nürmeets begann: Das gemeinsame Essen. Was der schönste Teil des Nürmeets ist? Na die Menschen, die Autos und die Atmosphäre. Das ist mehr als ein Teil? Sorry, ich war in Mathe immer eine Null. Deshalb bin ich auch USED4-Editor geworden.   Fazit: Nürmeet 2017 war ein Schritt in die richtige Richtung. Jetzt vielleicht noch den Termin mehr in den Sommer verlegen und das Nürmeet könnte 2018 sein 15 jähriges Jubiläum in neuer Blüte feiern. So oder so werde ich dann beim Nürmeet 2018 zur Abwechslung auch wieder länger vor Ort sein. Jedes Jahr was Neues – Denn Alles bleibt anders Niels Kreischer – USED4.net   Das Facebook-Album mit allen Bildern ab morgen auf unserer Seite.      ...

Jahresrückblick 2016

Der Blick zurück: Im Glück, in Liebe, in Zorn, in Dankbarkeit? Wie auch immer, die USED4-Jahresrückblicke haben erstens Tradition (seit 2011), zweitens Umfang (alle unsere Artikel des zurückliegenden Jahres) und drittens haben sie es auch in sich. Aber genug Einleitung, hier gehts per Direktlink zu den jeweiligen Autoren: Niels Kreischer Stefan Brencher (der Link führt zu allen Artikeln von Stefan in 2016. Einen separaten Rückblick gibt es aus Termingründen ausnahmsweise nicht.) Philipp Berndt Robert Kwiecien   Niels Kreischer 2016 – Was für 1 Jahr war das denn bitte? Um es ganz neutral auszurücken: Es ist wirklich viel passiert. Aber ich will nicht abschweifen, das ist mein USED4-Jahresrückblick und darum geht es jetzt auch direkt mit dem Januar und einem ganz besonderen BMW los: Dem scharfen Compact Individual von Benni Auf dieses Feature folgte eine längere Schaffenspause, die erst im Mai endete. Allerdings stieg ich dann wieder gleich richtig ein: An einem Wochenende turnte ich bei Cars&Coffee in Frankfurt herum und hatte neben aller Begeisterung auch einige kritische Anmerkungen.   Am Wochenende darauf war ich schon wieder unterwegs, dann aber eher JDM-lastig, als ich ein Feature über die Sleeper-MK3-Supra von Felix vor beeindruckendem Hintergrund erstellte. Nach dem Schaulaufen der Supersportwagen bei C&C und dem 2JZ-Porn in der Supra, standen im Juni dann zwei Events auf dem Plan, an denen ich mit meinem eigenen Auto teilnehmen konnte. Anfang Juni ging es in den wilden Osten, als ich mit einigen guten Freunden und USED4-Kollege Philipp eine tolle Tour durchs Fichtelgebirge unternahm. Das Wetter war unbeschreiblich. In der einen Minute schönster Sonnenschein und sommerliche Temperaturen, in der nächsten Sekunde Schnefall und bittere Kälte. Am gleichen Wochenende stand auch noch das harmonische und abwechslungsreiche Season Opening in Leipzig auf dem Programm. Nur eine Woche später war bereits Jacatu-Zeit, dem bekannten JDM-Treffen in Speyer mit seiner über zehnjährigen Tradition. Wir nahmen erstmals sowohl mit unseren Wagen als auch mit einem eigenen USED4-Merchandise-Stand teil und genossen das feucht-fröhliche Meeting sehr. Wiederum nur ein Wochenende darauf wurde es wild, laut und dreckig. Kurz gesagt: Allstedt! Die zweite Ausgabe dieses Driftevents auf einem alten Flugplatzgelände zog noch einmal mehr Fahrer und Zuschauer an und wir würdigten das Ganze mit einem ausführlichen Feature, in dem auch Fabelwesen wie Feen eine gewisse Rolle spielen.   Im Juli lieferte ich dann ein Feature nach, das usprünglich auch in Allstedt entstanden war (die filmreife Kulisse vor Ort bot sich einfach an): Der EE9 von Phil als dezente Hommage an die Kanjo-Racer aus Osaka   Mitte Juli wurde es dann wieder ÜBER! Nach einer Pause im Vorjahr kam es nun zur dritten Ausgabe dieses (gar nicht mal so) kleinen, aber feinen Auto-Festivals. Auch waren wir selbstverständlich wieder mit einem Stand vertreten.   Auf meiner Hochzeitsreise im August hatte ich dann (neben vielen weiteren schönen Erlebnissen) am Gardasee eine Begegnung der ganz besonderen Art: Einen echten Impreza 22B sieht man ja nicht alle Tage. Genauer gesagt kann man froh sein, wenn man überhaupt jemals einen zu Gesicht bekommt, bei nur 424 produzierten Exemplaren. Markus, der Mechaniker meines Vertrauens, eröffnete Anfang August seine neue Werkstatt und ich war mit der Kamera und großem Appetit dabei: Petrolheads Germany – Pulled Pork und Power People   Ganz traditionell und altbekannt für mich dagegen der Termin im September: Nürmeet – Das Treffen der S-Chassis am Nürburgring Meine allererste Drifterfahrung sammelte ich dann mit meinem speziell dafür gekauften MX5 Mitte Oktober beim Wet and Wild – Heckschwingen in Steißlingen Veranstaltet vom SXOC e.V., dem Motorsportverein, der auch bereits Allstedt auf die Beine gestellt hatte und in 2017 weiter expandieren wird, war das Nassdriften in Steißlingen eine rundum gelungene Sache. Obwohl der MX5 das Driften eigentlich schadlos überstanden hatte, holte ich Ende Oktober noch einmal die S13 raus und fuhr mit den Kumpels der Tengoku Garage die traditionelle Saison-Abschlussfahrt durch die Wälder des Spessarts.   Wie üblich, endete mein USED4-Jahr im November mit der Essen Motor Show, die auch 2016...

Nürmeet 2016: Eifelsüchtig

Werden gute Dinge eigentlich besser, wenn man sie wiederholt? Aus Sicht des Nürmeets, dem jährlichen privat organisierten Treffen der S-Chassis-Szene in einem abgelegenen Eifeltal in der Nähe des Nürburgrings, gilt dieser Grundsatz uneingeschränkt. Die Routiniertheit und Professionalität bei der Organisation und im Ablauf sind mittlerweile höher als bei so manchem kommerziellen Treffen. Es wird alles geboten: Von A wie All-Inclusive über I wie Indoor-Camping, S wie Schnitzeljagd, bis zu Z wie Zum Vorstellen bitte Aufstehen. Vielen Dank dafür an das engagierte Team und die vielen Helfer. Umso bedauerlicher war es bei der diesjährigen Ausgabe, dass die Teilnehmerzahl gegenüber des Massenansturms der letzten Jahre etwas zurückgegangen ist. Die Ursachen hierfür sind meiner Meinung nach vielfältig: Die wachsende Anzahl von Events für Fahrer asiatischer Fahrzeuge in ganz Deutschland Das vorhergesagte schlechte Wetter (was nur zu einem kleinen Teil auch wirklich zutraf. Typisch Eifel eben) Viele unfertige Großprojekte und kurzfristige Ausfälle durch Schäden Die bereits angesprochene Routine ist für manche möglicherweise eher ein Malus als ein Bonus, ständige Abwechslung ist erwünscht Aber trotz der überschaubaren Massen traf man auch wieder neue Gesichter und hörte neue, interessante Geschichten. Dass das Level der Autos von Jahr zu Jahr steigt, ist unbestreitbar. Auch wenn dieses Jahr einige der besonders edlen und schnellen S-Chassis zu Hause geblieben waren, spricht meiner Meinung nach aber für Lebendigkeit der Szene, dass das Angebot an gut gemachten Projekten dennoch vorhanden war. Woran das liegt? Die Preise steigen und die Stückzahl der vorhandenen Wagen sinkt, sodass sich mittlerweile sogar aufwändige Restaurationen lohnen. Dass ein Auto selten wird, ist aber nicht gleichbedeutend damit, dass auch sein Wert steigt. Unbeliebte Exoten bleiben daher günstig. S12 (wie die weiße Grand Prix aus den Niederlanden auf dem Bild oben) und S15 sind sowohl selten als auch begehrt und befinden sich bereits in höheren Preisregionen, als noch vor ein paar Jahren. Aber auch S13 und S14 haben eine wachsende Fangemeinde, die stetigen Nachwuchs verzeichnet. So gibt es 20-Jährige Neuanmelder im SXCE.de, die sich gerade eine S13 vom ersten Geld gekauft haben und sich mit dem Satz vorstellen, dass der 200SX ihr Traumauto und Ziel war, seitdem sie 13 Jahre alt sind. Die Ursache hierfür mag man zu recht beim Internet, der weltweiten Drifterei und den gängigen Autosimulationen suchen, aber dass der Reiz, ein mehr oder weniger analoges, ehrliches, hinterradgetriebenes und turboaufgeladenes Fahrzeug sein Eigen zu nennen, überhaupt noch bei der Generation App(le) vorhanden ist, macht Hoffnung. Der Morgen in Niederheckenbach ist in der Regel frisch und kalt. Gelegentlich ist er zusätzlich auch noch sonnig und dann entstehen Bilder wie diese hier.     Ob Zenki, Chuki oder gar Kouki: Wir lieben sie alle.   Aber auch andere Modelle sind herzlich willkommen. Für viele ehemalige S-Chassis-Besitzer ist das Nürmeet eben auch ein Treffen mit Freunden, unabhängig davon, welches Logo das eigene Auto ziert.   Mein ganz persönliches Fazit zur 2016er-Ausgabe: Kleiner aber feiner. Mehr Zeit für Gespräche, weniger Hektik. Und selbst wenn das Treffen noch weiter schrumpfen sollte (wovon ich aber keinesfalls ausgehe, wenn ich an die tollen Projekte in der Pipeline denke), ich werde weiter in die Eifel fahren. Ganz nach dem olympischen Motto „Dabei sein ist alles, mit SX ists aber noch besser.“ Denn wie für das Nürmeet selbst, gilt auch für die obligatorische Vorstellungsrunde: jedes weitere Jahr macht es wertvoller. Besonders, wenn man sagen kann: „Bei wie vielen Nürmeets ich dabei war? Na bei allen.“ Eben Eifelsüchtig durch und durch. Niels Kreischer –...

Nürmeet 2015: Alle Jahre wieder...

Die Eifel im September: Die Nächte beginnen kalt zu werden, der goldene Herbst senkt sich langsam aber unaufhaltsam über das Land. Es ist aber auch die Zeit, in der das Nürmeet stattfindet: Das Treffen der S-Chassis-Fahrer aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Luxemburg… Seit 2003 wird dieses jährliche Treffen des S-Chassis-Forums SXCE.de nun schon ununterbrochen veranstaltet – eine Beständigkeit und Zuverlässigkeit, die beim ersten Versuch so vermutlich niemand erwartet hätte. Aber mittlerweile ist für viele bereits die Ankündigung des Datums für das nächste Jahr gleichbedeutend mit der Beantragung des Urlaubs. Und so wächst die Vorfreude von Monat zu Monat immer weiter, bis der Tag endlich da ist: Nürmeet! Dieses Jahr gab es einige Firsts, z.B. hatten wir einen Wertgutachter zu Besuch, der insgesamt zwölf Wagen in Augenschein nahm sowie ein mobiles Tattoo-Studio, das auf Wunsch alles verzierte, was genügend Geld und freie Haut dabei hatte. Bedauerlicherweise fiel dafür dieses Jahr aus organisatorischen Gründen die heißgeliebte Ausfahrt weg, aber andere Rituale wie die Vorstellungsrunde, das samstagabendliche Ratespiel (dieses Mal Jeopardy) oder die Ausfahrt zur Nordschleife am Sonntag fanden wie gewohnt statt. Und so verflogen die Tage wie im Zeitraffer: Benzingespräche auf der Wiese oder am Grill Problembehebungen vor Ort oder durch den ADAC-Transporter Haubenöffnungswinkelvergleiche Motorenvielfalt: CA18DET, RB25DET, SR20DET (Blacktop), CA18DET, SR20DET (Redtop) Und natürlich S-Chassis, soweit das Auge reicht… Nach so vielen Jahren sind die Nürmeet-Organisatoren (vielen Dank an dieser Stelle für eure Mühe) und auch die Teilnehmer schon ein eingespieltes Team, aber dennnoch ist jedes Nürmeet anders: Es kommen immer wieder neue, unbekannte Gesichter dazu, die Autos werden von Jahr zu Jahr stärker, qualitativ hochwertiger, technisch besser oder sie widersetzen sich einfach dem Zahn der Zeit: Die ersten S13 sind mittlerweile bereits 26 Jahre alt, die S12 haben teilweise schon den Oldtimer-Status erreicht. Aber das...

Nürmeet 2014: Die S-Chassis-Szene lebt!...

Das jährliche Treffen der S-Chassis-Szene mit Teilnehmern aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und Luxemburg, auch kurz genannt „Nürmeet“, fand 2014 bereits zum 12. Mal statt und seine Popluarität scheint ungebrochen. Eine im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gewachsene Anzahl an S12, S13, S14 und S15 machten sich auf den Weg ins tiefe Eifeltal, in dem der beschauliche Ort Niederheckenbach liegt. Doch was sind eigentlich die Beweggründe für einen Besuch auf dem Nürmeet? Der Austausch mit anderen Besitzern, die man bisher möglicherweise nur aus dem Forum SXCE.de her kannte. Das Begutachten der Wagen, Fachsimpeleien und Benzingespräche, eigene Ideen zu präsentieren oder sich inspirieren zu lassen und dazu natürlich die erstklassige Verpflegung vom Grill sowie das abwechslungsreiche Abendprogramm samt obligatorischen Vorstellungsrunden am Freitag-  und Samstagabend zu genießen.   Ebenfalls zur Tradition gehören der gemeinsame Ausflug über die Eifelstraßen  am Samstag sowie die Fahrt zur Nordschleife, die dann von vielen auch für eine Runde auf der Strecke genutzt wird. Das Nürmeet ist trotz des diesjährigen Wachstums ingesamt ein kleines, aber feines Autotreffen geblieben, das seinen ganz individuellen Charme aus der Mischung von PS-Geflüster, Lagerfeuerromantik und Familienausflug besitzt und deshalb für ein harten Kern seit Jahren einen festen Termin im Kalender darstellt.   Auch wenn dieses Jahr das Wetter am Haupttag, dem Samstag, nicht wirklich berauschend war, hinderte das die Teilnehmer nicht daran, die ehemalige Wiese (mittlerweile mehr ein Schotterplatz) vor dem Jugendheim in Niederheckenbach zu stürmen und sich ganz der Leidenschaft nach Turbos, Felgen und Bodykits hinzugeben. S15³ Rocket Bunny-S13 Nürmeet ohne Noud und seine RB25-S13: Onvorstelbaar! So dezent können 412 PS aus 1.8 Liter Hubraum aussehen… S14a mit der richtigen Höhe, passenden Felgen und erstklassiger Stickerauswahl. Hecktrick: S15, S13 Silvia, R32 und der Rest S14 bzw. S14a. Die NoName-Heroes waren ebenfalls zu Gast und...

Nürmeet 2013: Nice People, great Cars, good Times

Etwas später im Jahr als gewohnt, aber deswegen nicht weniger lustig, interessant, aufregend und sättigend. Das war das Nürmeet 2013 in Kurzform. Und hier das Ganze dank Daniel auch noch in Miniatur: Mittlerweile 10 ganze Jahre existiert diese Veranstaltung des Forums SXCE.de nun schon, ununterbrochen wohlgemerkt. Anfangs noch auf einem Jugendzeltplatz in Bonn, ab dem Jahr 2008 dann im idyllischen Eifelörtchen Niederheckenback, beinahe in Rufweite zum Namensgeber des Treffens: Dem Nürburgring. Im Laufe der Jahre hat sich ein harter Teilnehmerkern herausgebildet, für den das Nürmeet eine sehnlichst erwartete Pflichtveranstaltung ist. Dazu kommen jedes Jahr neue Gesichter und alte Bekannte, die in mehr oder weniger großen Abständen immer mal wieder vorbeischauen. Abwechslung, eine freundliche und friedvolle Atmosphäre, interessante Gespräche und immer wieder neue Projekte sind garantiert. Neben dem zehnjährigen Jubiläum gab es 2013 noch eine weitere Besonderheit: Zum ersten Mal wurde das Nürmeet nicht mehr von Alex und Incifer veranstaltet… …hier übrigens beim Anschneiden des Geburtstagskuchens, der von ihren offiziellen Nachfolgern Nils (grinsend im Hintergrund) und Tina gebacken wurde. Alex und Inci können sich auch ganz gelassen in den Ruhestand begeben, denn die beiden „Neuen“ haben ihr erstes Nürmeet bravourös gemeistert: Ganz gleich, ob es sich dabei um die Verpflegung oder die verschiedenen Programmpunkte wie die Ausfahrt samt Gruppenfoto, die allabendliche Vorstellungsrunde oder den Ausflug zum Nürburgring am Sonntag handelte, alles hat einwandfrei funktioniert und viel Spaß gemacht. Danke. 🙂 Für die frostigen Nachttemperaturen konnte niemand etwas, aber immerhin ergaben sie ungewohnte Motive… Wie bereits thematisiert, ist es die Mischung aus Altbekanntem und Neuem, die das Nürmeet so interessant macht. So ist zum Beispiel Adams S14 seit Jahren auf einem extraklassigen Niveau, Optik, Technik und den Allgemeinzustand betreffend. Besonders bemerkenswert, weil Adam seinen „optimierten“ Wagen äußerst sportlich zu bewegen vermag und dies auch regelmäßig praktiziert. Die kurvigen Landstraßen rund um Niederheckenbach schwärmen jetzt noch von dem grauen Geschoss… Andere Wagen kommen dagen wie aus dem Nichts und hinterlassen umso mehr Eindruck. Wie zum Beispiel dieser besonders edel und sauber aufgebaute S15… Aber auch Nouds europaweit gefeierter RB25-S13, der bekanntlich auf seine Mutter zugelassen und dazu noch unser Titelheld ist, war selbstverständlich wieder vor Ort: Nicht zu vergessen Mr. Low, seinen Eltern auch als Marcel bekannt, mit seinem „wie ist er nur hier hergekommen!?“-S13… Weitere außergewöhnliche Exemplare gefällig? Bitte sehr… Flo’s 19″-Monster: Grandiose Optik und wahrscheinlich Bremswege aus 100 km/h unterhalb 30m. Oder Stefans Traum eines Kouki-SX… Der Beweis, dass man viel erreichen kann, wenn man konsequent bleibt. Ein spezielles Feature über diesen S13 findet ihr bald auf dieser Seite. Ich möchte nun schließen mit den Worten: „Mein Name ist Niels, im Forum heiße ich nielssan. Das ist mein 11. Nürmeet, ich war also bei jedem bisherigen dabei. Und so wie es aussieht, wird sich daran auch in Zukunft nichts ändern.“ Niels Kreischer – USED4.net Das Nürmeet, eigentlich ein Pflichttermin für jeden, der dem S-Chassis verfallen ist.  Aber nicht nur für die, hier ist jeder willkommen, sogar Aussteiger wie ich. Das Treffen lebt nicht von den Autos, sondern mit ihnen. Hier steht die gute Zeit mit Gleichgesinnten an erster Stelle, so werden neben den Autos Benzingespräche geführt und abends beim Grillen in der Runde, lernt man die Menschen hinter den Autos kennen. Durch diese Mischung aus Autotreffen und einer Atmosphäre, die einer Klassenfahrt ähnelt, entsteht ein familiäres Gefühl, welches mich nach einjähriger Pause wieder dorthin zurück lockte. Es ist schwierig für mich, dieses Treffen in Worte zu fassen, ich denke anderen Teilnehmern geht’s ähnlich, denn es passiert recht viel in relativ kurzer Zeit. Freitags die Anreise zusammen mit einem ersten Beschnuppern, dann Samstag die Ausfahrt und das SXCE-Quiz, welches von unserem Niels und seiner Freundin Yvonne (ebenfalls S13-Besitzerin) nett inszeniert war. Der Sonntag steht dann ganz im Zeichen des Rings und leider auch des Abschieds, zumindest für die Ersten. Andere, denen der Abschied noch schwerer fällt, bleiben gar bis Montag. Hervorheben möchte ich, dass es auf dem Nürmeet sehr gesittet zugeht....

Nürmeet 2012: Die drei großen N im August...

Nürmeet – Nordschleife – Niederheckenbach Und zur Abwechslung gesellte sich dieses Jahr auch mal die Sonne dazu und heizte uns sogar im tiefen Tal zu Niederheckenbach richtig ein. 🙂 Vom 17. bis zum  20. August fand das Nürmeet bereits zum zehnten und gleichzeitig letzten Mal unter der Leitung von Alex und Inci statt, die mit viel Applaus verabschiedet wurden. (Als kleines Dankeschön für die beiden hat Peer im Anschluß einen kurzen, aber sehr emotionalen Film erstellt.) Vielen Dank auch von meiner Seite für die tolle Arbeit, Zeit und Mühen, die ihr seit 2003 jedes Jahr in das Nürmeet gesteckt habt. Das war wirklich erstklassig. 🙂 Die Nachfolge ist auch bereits geregelt und so ist sichergestellt, dass das Nürmeet 2013 erneut stattfinden wird, dann hoffentlich mit noch mehr Teilnehmern und ihren tollen S-Chassis. Generell lässt sich feststellen, dass das technische Niveau der Wagen immer weiter steigt. 300 PS sind beispielsweise nichts, weswegen man heute noch vor Ehrfurcht mit zittriger Hand die Kamera bedient. (Auch wenn das bei einem S13 gleich mal ein Leistungsgewicht von 4 kg/PS bedeutet… 😉 ) Heute zählt neben den verbauten Teilen und Upgrades mehr das Gesamtkonzept und kreative, saubere Umbauten.   Aber auch Motorswaps von SR20, über die RB-Familie, bis hin zur markenfremden Antrieben wie dem famosen 1JZ-Motor von Toyota sind häufiger zu finden. Der OEM-Look findet allerdings auch immer mehr Anhänger. Kein Wunder, ist ein nicht-modifizierter SX doch mitterweile eindeutig eine Rarität. Das Programm des Nürmeet bestand aus den bewährten Punkten Grillen, der Vorstellungsrunde, einer langen und kurvigen Ausfahrt durch die Eifel und dem obligatorischen Besuch der Nordschleife. Dazu kam dieses Jahr zum ersten Mal eine erstklassig organisierte Schnitzeljagd, die uns quer durch die Eifel führte und bei der so manche Ente spontan ihre Farbe wechselte. 😀 If you know...