Jan.05

Einwintern bei Philipp mit Pizza & PS ❄️🍕🏁...

Das Ende der Saison ist immer ein ganz besonderer Moment: teils bedauert man, dass es schon wieder vorbei ist, teils rekapituliert man das Erlebte und ein kleiner Teil in einem freut sich wohl auch auf die ruhigere Zeit, in der man nicht ständig unterwegs ist und sich im schlimmsten Fall noch zwischen zwei tollen Events im vollgepackten Kalender entscheiden muss. Im vergangenen Oktober waren wir zu einem ganz besonderen „Season-End“ in Sachsen eingeladen, dem sogenannten Einwintern bei USED4-Kollege Philipp Berndt. (Speaking of vollgepackt: am selben Wochenende waren wir auch noch auf der Shoptour bei HEL / Soaped / Kaido und auf dem JDM Mania Season End – der Artikel dazu folgt in Kürze) Auf dem Gelände von Philipps Abschleppbetrieb Hübler in Hainichen fanden sich Friends & Family beim fröhlichen Pizza & PS-Schlemmen ein, all day long aufgepumpt von Oldshool Beats. Das Wetter war zwar wechselhaft (wie ja das ganze Jahr 2025 eigentlich schon), aber dank heißem Kaffee und frischer Pizza kam die Wärme auf jeden Fall schonmal von Innen, wenn man durch den Anblick der heißen Gefährte nicht sowieso bereits in Wallung geraten war. Apropos Wallung: beginnen wir mit dem Titel-W124, dessen optische Präsenz vor Ort einfach überwältigte und für den sich die Sonne extra durch die Wolken zwängte: Heftiger Benzo. So ein W124 ist allerdings schon eher gängig, da sind wir ganz ehrlich. Auch wenn er noch so piekfein gestylt ist, wie dieses VIP-Exemplar, mit glänzenden Messer-Felgen auf Bags. Hand aufs Herz, wann habt ihr stattdessen das letzte Mal einen echten Escort MK II RS2000 in freier Wildbahn gesehen? Und dann auch noch so extrem umgebaut, wie dieser violett touch pearl-farbigen Widebody-Traum (heißt bei den Ford-Kennern „Spezial“ oder auch „X-Pack“) mit 345er Pirellis auf der (angetriebenen) Hinterachse und zwei Doppelwebern für das gewisse Mehr an Mehrleistung. Riffelblechfußmatten passten nie besser. Wieder ganz anders, aber kein bisschen weniger cool: dieser NSX NA 1 Das letzte Gruppenbild mit dem RS4 leitet auch die Galerie der Autos ein, die ebenfalls vor Ort waren („Ich bin der RS4 und ich bin auch dabei.“) und die, jedes für sich, begeisterten. Die Vielfalt und Qualität konnte absolut überzeugen. Vom bereits erwähnten RS4 zu EVO 6 und 9, über R32 auf LM GT2 und R34 (ein R33 in Midnight Purple war selbstverständlich ebenfalls da) zu einem M3, Lexus IS, 370Z, zwei weiteren RS4 und sogar einem Bulli: egal also, wie ihr eure persönliche Auto-Pizza belegen würdet, quasi jedes Topping war vorhanden. Noch ein besonderer Ford, dieses Mal aber ein Sierra XR4i, mit klassischem Tuning des 2.8L V6 und Dreiteiler-Käselochfelgen. Seltener als fast alle Ferraris: Philipps phänomenaler Puma Motorsport Evo gab sich ebenfalls die Ehre, langjährige USED4-Fans kennen das Auto aus dem legendären Artikel von Philipp über das Entstehen des Fahrzeugs. Leider reichte es nur für drei schnelle Bilder, dann stürzten schon wieder die Regenmassen auf uns herab: Die JDM-Fahne hielten übrigens auch diese Hotboi-Schmuckstücke hoch: Richies S14a, ebenfalls in Midnight Purple, Marcels weißer Soarer sowie Sippis MX5 auf ultraheißen Work Equip 03 ließen die Luft brennen, auch bei den gefühlten 2° Umgebungstemperatur: Last but not least, die Bilder von Yvonnes S13 und dem 635 CSi von Flgntlt-Bremi im Paarflug, zwei klassische Karossen auf Kreuzspeichen und in edler Aufmachung. Sharknose beim 6er und Pignose Kouki-Front bei der S13. Und sie haben noch etwas gemeinsam: Beide waren sie schon einmal in Japan. Der BMW von Bremi ist eine japanische Erstauslieferung und daher nippontypisch vollausgestattet. Dazu kamen noch einige VIP-Accessoires und ein Nardi Classico. Yvonnes S13 wurde dagegen einst in Japan gebaut und direkt nach Deutschland verschifft, allerdings bekam das Auto erst hier die Veredelung mit der Lackierung in Millennium Jade, ebenfalls einem Nardi-Holzlenkrad und den Brada BR1-Felgen verpasst (um nur einige der vielen Modifikationen zu nennen). Wer hätte sich das 1989 in Japan oder 2010 beim Kauf in Schwabach vorstellen können? Bewegte Bilder des Events gibt es übrigens auch von uns, hier unser YouTube-Short vom EINWINTERN ❄️:...

Aug.29

S-FEST 2020: Car Meets in Corona Times

Die Zeiten für Autobegeisterte sind aktuell hart. Sehr hart. Zu der unsachlichen Tuning- und Poserdiskussion, dem immer stärker werdenden Druck durch Polizeikontrollen, dem allgemeinen Trend weg vom Verbrennermotor hin zur E-Mobilität, kam in diesem Jahr durch die Corona-Pandemie noch ein weiterer, sehr mächtiger Grund dazu, weshalb man heutzutage möglicherweise kein Autotreffen (oder neudeutsch Car Meet) mehr abhalten sollte. Das S-FEST, ein mittlerweile seit 2018 existierendes Zusammenkommen von Fans der Nissan S-Chassis-Baureihe, konnte sich diesen Widerständen selbstverständlich ebenfalls nicht entziehen und wurde an seinem eigentlich geplanten Veranstaltungstermin, dem 31. Mai, abgesagt. Trotz bestehendem Hygienekonzept, war es dem Vermieter des Geländes einfach zu riskant, eine solche Veranstaltung abzuhalten. Das S-FEST sollte kein Tuning-Ischgl werden. Aber wir, das S-FEST-Team, in dem ich selbst aktiv bin, wollten nicht aufgeben und suchten weiter nach Alternativen. Das Treffen der Z-Community in der Frankfurter Klassikstadt Ende Juni, das sehr harmonisch und einwandfrei abgelaufen war, machte uns Hoffnung, in diesem Jahr möglicherweise doch noch ein S-FEST auf die Beine gestellt zu bekommen. Die Ansprechpartner der Klassikstadt hatten dann auch ein offenes Ohr für unser Vorhaben und so bekamen wir einen Teil des wunderschönen Event-Parkplatzes unter Bäumen reserviert, für unser Wunschdatum, dem 1. August. Einzige Maßgaben waren die Maximalzahl von 50 Autos und der obligatorische Mindestabstand von 1,5m. Uns war von vorhinein klar, dass die 50-Auto-Grenze schwer zu erreichen sein würde, da die Stadt Frankfurt mit seiner KART-Sonderkommission berühmt-berüchtigt unter Fahrern getunter Wagen ist. Zudem war das übliche S-FEST-ABC mit Awards, Beats und Cocktails nicht möglich, beim sogenannten S-FEST Classy-Edition gab es stattdessen die sehenswerte Klassikstadt als Kulisse, die für jeden Autofan an sich schon eine Reise wert ist. Die angereisten S-Chassis hatten auf der reservierten Parkfläche viel Platz. S13, S14a und S15 waren vor Ort und das Motto des Tages lautete „Klein, aber sehr fein“. Weitere Bilder dieses schönen Tages, der ohne Zwischenfälle und dafür mit vielen interessanten und schönen Gesprächen ablief. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und Besuchern und freuen uns jetzt schon auf den 23. Mai 2021, wenn es heißen wird: ‚21 STYLE STREET   Text und Bilder: Niels Kreischer – USED4.net Zusätzliche Bilder: Leon Uhlich und Julian Tschekan – USED4.net    ...