Driftday Wachauring

Einen ganzen Tag auf einer bewässerten Rennstrecke driften für weniger als 100 Euro? Geht das? Und wie das geht! Am Sonntag den 07.11.2010 fand auf dem Wachauring in Melk (AUT) wieder das – bei Driftern bekannte und beliebte – „freie fahre (bewässert)“ statt. Hier kann man von 8:00 – 17:00 Uhr driften so viel man will und das für schmale 85 Euro. Was man dabei vorfindet ist genau das was den Driftsport ausmacht: Viele außergewöhnliche Drift-Kisten (vorzugsweise mit Heckantrieb) und mindestens genauso viele gut gelaunte Fahrer finden sich am Sonntagmorgen um 7:30 Uhr auf dem Geländes des Fahrsicherheitszentrums Melk zur Fahrerbesprechung ein. Nach dem obligatorischen Briefing geht es für „die erste Geilheit“ (O-Ton Thomas Leichtfried) für ein paar schnelle Runden auf die Strecke. Jeder kann sich einen kurzen Eindruck verschaffen und sehen was die eigene Karre so hergibt. Danach starten die Gruppen zu je ca. 8 Autos nacheinander zu knapp viertelstündigen Turns auf dem Wachauring. So hat man am Vormittag eine Nettofahrzeit von mindestens 50 Minuten, was nur durch eine Limitierung der Startplätze auf 50 Fahrzeuge pro Veranstaltung möglich ist. Rechtzeitig anmelden ist hier wichtig, die Plätze sind sehr gefragt. Der USED4.net BMW E46 schlug sich am Vormittag, trotz des offenen Differentials ziemlich gut. Es macht einfach brutal viel Spaß den Wagen durch die professionell bewässerten Kurven des Wachaurings zu schleudern. Richtig viel Respekt haben sich aber die Allradpiloten an diesem Sonntag verdient. Diese warfen ihre Subaru Impreza und Mitsubishi Evolution mit waghalsiger Geschwindigkeit um die Kurve und das selbstverständlich ebenso quer! Jeder der schonmal versucht hat mit einem Allradfahrzeug zu driften, weiß ganz genau wie schwierig das ist. Interessant zu beobachten waren auch die etwas exotischeren Lexus IS Modelle. Hiervon waren gleich 3 Stück vor Ort die nicht nur neben der Strecke einen...

IDS Finals – A Walk Around The Paddock...

USED4 besuchte für euch die Finalläufe der IDS und der Falken European Drift Championship. Doch bevor wir uns in die Driftaction auf der Strecke stürzen,  schauen wir vorerst im Fahrerlager vorbei. Jedem, der sich ein wenig mit der europäischen Driftszene auskennt, dürften die Begriffe „Gatebil“ und „Drift Monkey“ geläufig sein und das Herz höher schlagen lassen. Jedenfalls ging es mir so als ich sah, dass die Jungs um das norwegische Drift Monkey Team den weiten Weg auf sich genommen haben, um mit dem JZZ30 Soarer an den Start zu gehen. Hier sehen wir Harald Müllers Breitbau S15, welche ich leider nie auf der Strecke hab fahren sehen. Wenn ich mir vorstelle, dieses mattschwarze Biest im full lock das Micheal Schumacher S hochknallen zu sehen…hrhr Team Falken darf bei den Finalläufen natürlich nicht fehlen und ging mit 4 Fahrzeugen an den Start. Leider mussten die beiden Skylines wegen technischer Probleme vorzeitig aufgeben. Der orangenen R33.4 brannte sogar während der Trainingsläufe… Auch Andreas Distel war im Fahrerlager anzutreffen, um seinen Ex D1GP Chaser über die Müllebach-Schleife zu scheuchen. Ebenfalls aus der Schweiz – Speed Industries, welche schon von diversen Grip Trackdays auf Anneau du Rhin bekannt sind, nahmen ebenfalls Teil. Oben zu sehen, ist die aus Japan importierte Silvia PS13 (Ebisu approved !) Außerdem im Gepäck hatten sie den goldenen AE86 Levin und den roten R32 GTS-t. Besonders beeindruckt hat mich diese Onevia (PS13 + RS13 Front), welche mit den Drift Monkeys angereist ist. So hat ein Driftauto auszusehen – 100% WIN ! Used and abused R33 Skyline. Besonders hart traf es das Team MPS während der Trainings Sessions. Beide Fahrzeuge wurden in einen Crash auf der Strecke verwickelt und wurden ziemlich schwer beschädigt. Nach einer kurzen Bestandsaufnahme wurden Mechaniker los geschickt, um Ersatzteile zu besorgen....

IDS Hockenheim

IDS DriftDay am Hockenheimring – 3. PRO Lauf + 4. Street Lauf Am „Tag der deutschen Einheit“ kommt zusammen was zusammen gehört: Ost und West, Broiler und Banane und eben auch Reifen und Asphalt. Letzteres in einer der eindrucksvollsten Formen die es gibt – quer! Bei bestem Wetter versammelten sich am Sonntag eine Menge Schaulustige auf dem Hockenheimring um die waghalsigen Drifter und deren Autos zu bestaunen und sich die heißen Zweikämpfe anzusehen. Absolut herausragend war die Leistung von Patrick Ritzmann, dieser fuhr im TWIN-Battle mit einem ihm völlig fremden Auto, dem Toyota Chaser von Andreas Distel, dieser hat nicht nur ein ganz anderes Setup als sein eigener BMW E46, sondern das Lenkrad auch noch auf der rechten Seite. Trotzdem lieferte er eine einmalige Show mit schnellen „entry speeds“ und genialen Driftwinkeln. So stell man sich einen gelungenen Sonntag vor. Alle Bilder gibt es auf der Used4.net fanpage bei facebook. Die genauen Ergebnisse und die aktuelle Tabelle gibt es auf der offiziellen IDS Seite. Stefan Brencher –...

Green hell(aflush)

Projekt-Threads sind der Klassiker in allen Foren in denen sich es nur ansatzweise um Autos dreht. Viele Ideen und Vorhaben und ebenso viele unvollendete Projekte. Johannes Holländer hat bei seinem S13 eindrucksvoll gezeigt wie es eigentlich gehen sollte, und dass bei Umbauten ausschließlich die Kreativität die Grenzen setzt. Eine der ersten Frage, die beim Betrachten des Fahrzeuges aufkommt, ist wohl: „Welches Airride-Fahrwerk wird verwendet?“ – einzig sinnvolle Antwort hierauf: „no fucking airride!“. Johannes‘ 200SX ist mit einem HSD Gewindefahrwerk ausgestattet und wird permanent auf dieser Höhe oder besser gesagt Tiefe bewegt. Dementsprechend sieht die Frontschürze aus dem D-Max Style Type 2 Bodykit auch aus. Diese wurde schon einige Male nach guter, alter, japanischer Driftmanier repariert. Gerüchte sagen, dass der Nissan auf 100km mehr Kabelbinder benötigt als Treibstoff. Ein absoluter Hingucker, neben der auffälligen Lackierung in Verkehrsgrün, sind die WEDS Kranz Cerberus Felgen in der Dimension 9×18 und 10×18 ET6, hinter denen eine S15 Bremsanlage zu finden ist. Im Innenraum geht es exotisch weiter. Als Volant dient ein Nardi Deep Corn, eines der schönsten Lenkräder die es meiner Meinung nach gibt und geschaltet wird stilecht mit einem Nismo-Schaltknauf. Neben dem Bodykit ist auch das Heck ein richtiger Hingucker. Bestes Beispiel hierfür ist wohl die mit weit über 300 Aufklebern verzierte Heckklappe. Aber damit nicht genug, auch Heck- und Frontscheibe sind mit den verschiedensten Szene- und Sponsorstickern beklebt. „If you dont like it, bite something else“. Viel wird Johannes an dem Wagen nicht mehr ändern, denn er hat unmittelbar nach dem Shooting seinen Besitzer gewechselt. Was als nächstes kommt wird noch nicht verraten. Bilder und Fakten des neuen Kraftwagen wird es dann aber hier zu sehen geben. Nachfolgend die Liste aller Mods: – D-Max Style Type 2 Bodykit – D-Max Style CF Haube – S15 Bremse mit S14 HBZ – Stahlflex Brems- und Kupplungsleitung – Spec Stage 3 Kupplung – HSD Gewinde – Weds Kranze Cerberus Felgen 9×18 und 10×18 ET6 – Nardi Deep Corn Lenkrad – Nismo Schaltknauf – Edelstahl Krümmer, Turboknie, Downpipe und 100-Zellen Kat in 3 Zoll und HKS Hi Power Silent in 3,5 Zoll – HDI Frount-Mount-Intercooler – Apexi Luftfilter – Sehr viele Sticker 🙂 Stefan Brencher –...