Po Po Pokerface! Bereits Lady Gaga wusste es: Das ganze Leben ist ein (Poker-)Spiel. Besonders anschaulich spiegelt sich dieser Umstand wider bei einem Event, wie dem SXOC Drift-Matsuri, stattfindend im allzeit aufstrebenden Allstedt (blühende Landschaften seit 1990). Aber beginnen wir von vorn, also genauer gesagt, bei den Teilnehmern dieses Spiels: Der König, der früher mal eine Fee war, mit seinem Pokerface, das sehr nach Bierdurst aussieht. Bahlo, der Herz-Bube. Trägt Schwarz-Orange-Rot. Sowas kann nur Beauty-Bahlo. Das Waibel (auf Hochdeutsch: die Dame) Der Joker (Tobi, skeptisch, in der Mitte) Das Ass (In Köln würde man auch sagen: Dat Ass. Martin mit Molly.) Zu den Regeln: Gespielt wird seit jeher auf einem ehemaligen russischen Militärflugplatz nahe der Stadt Allstedt, im Grenzgebiet zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt. Die Regeln sind entsprechend hart, aber gerecht: Wer mitspielt, kann viel gewinnen… Skills, Fame, 08/15-Ebay-Pokale: … aber auch alles verlieren. Motoren, Autos, Selbstbewusstsein: Gespielt wird dabei in mehreren Varianten. Freies Driften Unterteilt in die Klassen: „Can’t touch this“ (Roter Aufkleber) „Call me maybe“ (Gelber Aufkleber) „Gimme all your lovin‘! (Grüner Aufkleber) Drift – Limbo (Leider keine Action-Bilder verfügbar, weil ich selbst mit meinem SX bei Start und Ziel stand und den Limbo-Teilnehmern beim Wegfahren zusah.) Typisch Fotograf: Zur rechten Zeit am falschen Ort. Oder so. Sorry dafür. Hard Parking Eine ganz besondere Form des Pokerns: Viele Teilnehmer waren vor Ort und hohe Einsätze wären auch möglich gewesen, aber im Grunde genommen sind alle zu feige und behalten ihre Chips für sich. Im Endeffekt ging es nur um die coolsten Parkplätze. Schön anzusehen waren sie aber dennoch. H.A.T.E. – Masters Dabei handelt es sich natürlich nicht um eine Meisterschaft von Terroristen, sondern um eine besonders spektakuläre Art des gemeinsamen Drifts: Tandem Ausgeschrieben bedeutet H.A.T.E. daher auch: Happy Awesome Tandem Escalation D.h. Driften mit möglichst wenig Abstand zwischen den Autos, gleichen Winkeln, ähnlichen Geschwindigkeiten und möglichst synchronen Bewegungen. Verdiente H.A.T.E.-Sieger wurde Dominik in seinem R32 und der Kapitän zur See, David P. auf seiner Motorbarkasse Typ R33. Zwei Skyline gewinnen ein Drift-Battle… Nomuken würde vor Stolz auf 2 Meter anwachsen, hätte er davon erfahren. Diverse andere, nicht weniger wichtige Pokale wurden verteilt, wie z.B. für die Besten Schweizer (Phil, Dani und Amarin): „Foot da Vögt down“. Zudem wurden die lustigen Drei auch Zweite im H.A.T.E.n. Die besten Low Power – Rangers (Jan mit seinem MX5 NA und Daniel im AE86) Schönstes Auto und Best Entry (Pommes) „Bestes Synchrones-Reifen-von-der-Felge-gezogen-bekommen“ (Stefan und Niko) Pokal für die Kategorie Vorher-noch-nie-einen-Pokal-bekommen (Bumfi) Last and really least für das Beste Kostüm, das ich durch ein wenig Körpereinsatz erschleichen konnte. Lauter Spinner in der Jury, ich sags euch. Neben Egoschmeicheleien durch Preisverleihungen wurde aber selbstverständlich auch für das leibliche Wohl der Mitspieler gesorgt. Und zwar in Form eines ausgewachsenen Linienbusses, der zu einem Food Truck samt Bar umgestrickt wurde. Hier konnte man die Runde Bier seines Kumpels spielend leicht mit einer Runde Jägermeister raisen, ohne zu bluffen. Mögliche Royal Flushs aus dem Autofenster auf der Heimfahrt inbegriffen. Kein Pokerspiel wäre komplett ohne die Zuschauer und das Team, das hinter dem Mitspieler steht. Sie sind nicht nur Statisten, im Gegenteil, ohne Fans und Freunde wäre das Ganze nur halb so spaßig. Wenn überhaupt. Aber auch Allstedt ist kein Spiel ohne Ende. Und wie stets, muss am Ende aufgeräumt werden. Natürlich bekommt man den pulverisierten Gummi nicht weg, aber die vielen großen Brocken und Trümmerstücke müssen runter von der Strecke. Glücklicherweise fanden sich für diese mühselige Arbeit ausreichend Freiwillige. Man kann mit Fug und Recht sagen: Alles Asse, jeder ging mit, keiner ging raus! (Oceans) Eleven tons of used tires. Wie sieht die Zukunft von Allstedt aus? Das ist derzeit offen, soviel sei schonmal gesagt. Ein Split Pot, ein Flop, ein Cash Game oder das „d“ aus Skidclub streichen? Alles ist möglich. Typisch Allstedt. Aber egal wie, Driften ist nicht tot, dafür macht es einfach zuviel Spaß. Ein leiser Vorgeschmack auf die Zukunft von der...
Allstedt 2017: Und alle so Yeah!
gepostet von Niels Kreischer
Ist Hype planbar? Eigentlich nicht, sollte man meinen. Ein Hype entsteht normalerweise spontan und aus dem Bauch heraus. Bei Allstedt ist das anders. Jeder, der in den vergangenen beiden Jahren zum Driften in Allstedt war, wusste im Prinzip bereits, was ihn 2017 erwarten würde. Und auch die Frischlinge, für die das Ausrasten auf Allstedter Asphalt eigentlich neu sein müsste, ahnten nicht zuletzt auch durch unsere Berichterstattung über die Events der Jahre 2015 und 2016, was auf sie zukommen würde. Dass die Facebook-Seiten des SXOC e.V. und die WhatsApp-Gruppen in den Tagen nach dem Event trotzdem vor euphorischen Danksagungen und Jubelarien geradezu überlaufen, lässt nur einen Schluss zu: Die Zahnfee hat wieder gezaubert. Das Programm vollgepackt mit Leckereien wie dem Nachtdriften, einer Walltap-Competition, der Eskalation in drei Stufen (Anfänger/Allzeitbereit/Amok)… … und einer mitternächtlichen Mitgliederversammlung, die alles bot, was die deutsche Vereinsordnung eigentlich nicht vorsieht. Und auch wenn niemals alles zu 100% glatt laufen kann und sich bei einigen wenigen Teilnehmern der grundsätzliche Gedanke „Menschenleben > Driftspaß“ erst noch manifestieren muss, war das „Wochenende“ (dehnbarer Begriff, die Strecke war bereits ab Donnerstag freigegeben) im Endeffekt doch eine permanente Aneinanderreihung von Höhepunkten. Ein Beweis für die Qualität der SXOC-Veranstaltungen ist dabei sicher die hohe Zahl der Wiederholungstäter. Und auch der Parkplatz bot wieder massenhaft menschliches und automobiles Eye Candy. Seien es (zu) wartende Drifter… …oder parkende Prinzessinnen, die sich ihren frischgewaschenen Lack zwar niemals auf der Strecke schmutzig machen würden, aber dennoch beim coolsten deutschen Grassroot-Driftevent ganz vorne dabei sein wollten. Ein besonderes Highlight war schließlich das Nachtdriften, das in drei aufeinanderfolgenden Nächten abgehalten wurde. Eine ganz spezielle Atmosphäre im gleißenden Licht der Strahler, die Natur bereits verstummt und… …die Drifter entweder äußerst spärlich oder… …massiv illuminiert. Dominic Toretto hätte sein Muscleshirt for Freude zerissen. Ein beeindruckende Szenerie, selbst wenn man nur am Streckenrand stand und den Auslöser drückte. Es ging aber nicht um Style und Optik allein. Nein Nein, in erster Linie wurde das Können bewertet. Und so sieht die Reihenfolge der Könner aus: Platz Martin Weigmann (S14, White Smoke Driftteam) Platz Dennis Köhler (MX5 NA, Foolish Players Special) Platz Jan Skala (R33, Noname Heroes) Zur Feier des Tages (und der Nacht) gab es dann noch eine Überraschung in Form eines Feuerwerks. Fanden alle ausgesprochen gut. Sogar Katy Perry stand kurzzeitig der Mund offen. Die Zahnfee möchte die Gelegenheit nutzen und folgenden Personen ausdrücklich danken: Tobi&Caro, Jay, Martin, Lukas, Ata, Andi aka Loki, Benni, dem Aufbau- und Abbauteam, Jens & Co, Marius und Dennis, Matthias, Flo und Nico, Markus Flecki, File 404, Jan, Sahand, Sebastian, Georg, Niels, Brencher und viele, die ich jetzt vergessen habe – DANKE! Es ist demnach nicht fair, wenn nur mir gedankt wird, dutzende Mitglieder rissen und reissen sich den A**** auf. Jedes Jahr. Kommen früher, bleiben länger, arbeiten härter. Euch allen noch einmal ein RIESIGES DANKESCHÖN! Allstedt hat sich damit in kürzester Zeit: Zu einem Festival der fliegenden Fetzen Einer Party der posierenden Parker Einem Happening der Heftigen Einem Vollgasabenteuer der Videofilmer Einem faszinierenden Fokus für Fotografen Und zu einem beispiellosen Beisammensein der besonders Blöden entwickelt. <3 Allstedt 2018 wird noch größer, schöner und besser, da bin ich mir sicher. Aber wenn nicht, also wenns genauso bleibt, ists auch gut. Because Keep Drifting Fun. Text und Bilder: Niels Kreischer – USED4.net Zusätzliche Bilder: Stefan Brencher – USED4.net Das Album mit diesen und vielen weiteren Bildern erscheint morgen auf unserer...
Allstedt – Ein Märchen wird wahr
gepostet von Niels Kreischer
Once upon a time… Die Zahnfee: ein Fabelwesen, das kleine Kinder für seine verlorenen Zähne entschädigt. Aber auch Märchentanten wie sie, müssen mit der Zeit gehen. Aus diesem Grund hat sie kürzlich ihr Berufsbild auch stark modernisiert. Statt Goldmünzen für ausgefallene Milchzähne unter Kissen zu legen, liefert sie mittlerweile für ein paar Euro ausgefallene Driftevents für Milchbubis und Goldmädels. Daran könnte sich übrigens auch der Sandmann mit seiner ausgelutschten Schlafsandnummer gerne mal ein Beispiel nehmen. Aber zurück zum eigentlichen Kern dieser Geschichte: Driften in Allstedt. Nachdem es 2015 den ersten und direkt erfolgreichen Anlauf gegeben hatte, zogen die Zahnfee und ihr Orga-Team (vielen Dank an dieser Stelle für die tolle Arbeit) das Ganze noch etwas größer und beeindruckender auf. Im Januar diesen Jahres wurde aus diesem Zweck im Schwäbischen extra ein Motorsportverein gegründet, der SXOC e.V. Vorsitzende: die Zahnfee (keine Zauberei) Als eingetragener Verein fällt das Mieten und Versichern einer solchen Veranstaltung deutlich leichter und auch die Aufgaben verteilen sich auf mehrere Köpfe. Diese Aufstockung war allerdings auch dringend nötig, denn die Teilnehmerzahl wuchs dieses Jahr massiv und so war auf der Strecke auch immer ganz schön was los. Streckenweise waren aber auch schöne Teile ganz los. (Nein, es ist eigentlich weiterhin ein S-Chassis-Treffen der Foren SXOC und SXCE, aber E36 sind halt so schön günstig, im Vergleich zu S13 und S14) Ob Privatmann oder Profifahrer, ob S-Chassis oder Fremdprodukt, hier hatte einfach jeder seinen Spaß. Der bereits für den Tag vorhergesagte Regen ereilte das Treffen erst gegen Samstagabend, dann allerdings durchaus heftig.Um im Märchenthema zu bleiben: Es blies derart wild über den Platz, dass man meinen konnte, der böse Wolf stünde vor der Tür. Größere Schäden waren zum Glück zwar nicht zu beklagen, aber die angesetzte Mitgliederversammlung des SXOC e.V. musste bis auf Weiteres verschoben werden. Aber Allstedt ist bei Weitem nicht nur Driften, Allstedt ist auch Reparieren, Diskutieren, Reifen montieren und hart Parkieren. Übersetzt heißt das, auch der Parkplatz bietet für den Besucher (Eintritt kostenlos) ein großes Spektrum an schönen und faszinierenden Wagen. Beispiele gefällig? Schön. Faszinierend. Schön. Faszinierend. Schön. Faszinierend. Schön. Faszinierend. Schön und faszinierend. Der ehemalige russische Militärflugplatz Allstedt ist aber auch ohne Drift-Event jederzeit einen Besuch wert. Mit seiner Abgeschiedenheit, den gewaltigen Dimensionen und der beeindruckenden Infrastruktur, die durch die erhaltenen und verfallenen Gebäuden gleichermaßen geprägt wird, ein wirklich geschichtsträchtiger Ort. Ihr findet, Drift wird am besten durch bewegte Bilder dokumentiert? Dann freut euch, wir haben auch von diesem Event feines Videomaterial mitgebracht. Hier das tolle Video unseres Medienpartners NIGHTRUN. Das Onboard-Video von Stefan Brencher, unserem USED4-Editor und zertifiziertem Driftexperten („Driften ist Monstertrucks“). In den nächsten Tagen sollte noch ein weiteres Video folgen, also schaut hier ruhig mal wieder vorbei. Fazit: Allstedt 2017 ist schon jetzt dick und rot im Kalender markiert und das, obwohl der Termin derzeit noch gar nicht feststeht. Warum? Endlich hat Deutschland einen großen Grassroots-Drift-Event von Driftern für Drifter und das feiern wir und unterstützen es, wo wir nur können. Die Stimmung ist super, die Teilnahmebedingungen und -kosten äußerst human und die Strecke ist zwar talentfordernd und reifenmordend, aber eben auch lang, breit, abwechslungsreich und einfach märchenhaft schön. Die Zahnfee hat offensichtlich ihren neuen Platz in der Welt gefunden: Vom Fabelwesen zur Managerin von Driftevents. Und wenn sie nicht gestorben ist, organisiert sie auch 2017 Driften in Allstedt. USED4.net – Where the magic happens. Bilder und Video: Stefan Brencher – USED4.net Text und Bilder: Niels Kreischer – USED4.net Video: Sahand Fujiyama –...
SXOC-Meet Allstedt: Keep Drifting Fun
gepostet von Niels Kreischer
Ein guter Journalist beantwortet in einer Reportage über ein Ereignis zuerst die Fragen nach Wer, Was, Wo, Wie, Wann und Warum. Na, dann wollen wir mal: Wer? Die Mitglieder des deutschen Nissan 200 SX S14-Forums SXOC.de und einige Gäste aus dem SXCE.de (hauptsächlich S13). Was? Driften, bis die Karkasse glüht. Wo? Auf dem Regionalflugplatz in Allstedt, Sachsen-Anhalt. Wie? Hinfahren, Querfahren, Reifen wechseln, Querfahren, Schäden reparieren, Querfahren, Feiern. Wann? Am Wochenende vom 12.-14. Juni 2015 Warum? Fährst du quer, siehst du mehr. So, da nun die harten Fakten abgehakt sind, können wir zum gemütlichen Teil des Berichts übergehen. Organisator und Seele des Treffens: Alex, Nickname „Die Zahnfee“. 9 von 10 Kindern würden eine Zahnfee zwar anders beschreiben, aber 9 von 10 Kinden finden ja auch Mobbing nicht so schlimm. Die Location selbst hat einen morbiden Charme und einen äußerst herben Charakter. Herb im Sinne von Reifen-im-Minutentakt-zerfressend. Omnomnom! Aber was unter dem Strich zählt, ist bekanntlich Spaß, Spaß und besonders auch Spaß. Und davon gabs reichlich für Teilnehmer und Zuschauer. Die Vielfalt der Fahrzeuge war ebenfalls überzeugend: S13 S14 S14a Und sogar eine S15 hatte den Weg nach Allstedt gefunden. R33 4-Door. Why? Four Doors For More Wh… Passengers. Auch markenfremde Wagen durften teilnehmen und sich ihre Narben auf dem aggressiven Belag holen, hier ein e36. (Der allerdings nur eingesetzt wurde, um die S13 des Besitzers zu schonen. Sorry BMW.) Ich muss gestehen, es tat mir etwas weh, diesen wunderschönen FDS3 Driften zu sehen, aber Erstens ist es ja nicht mein Auto und Zweitens waren die Optik und der Klang des RX7 in vollem Drift auch ein absoluter Genuss. Mein Auto? Das stand mit zwei anderen S13 (die ihr beide auch aus Einzelfeatures hier bei USED4 kennt) neben der Strecke, zumindest aber mit gutem Blick darauf. Und so lässig ging es den ganzen Tag weiter: 1. Sich auf die Strecke einlassen. 2. Die Sau rauslassen. 3. Die Strecke wieder verlassen. 4. Versuchen, den Motor nach diversen Schäden wieder anzulassen. 5. Neue Reifen aufziehen lassen. Aber lassen wir das. Fazit des einen Tages, an dem ich Gast sein durfte: Die Summe aus allen W-Fragen kamen beim SXOC-Meet zu einem tollen und überzeugenden Ganzen. Ich hoffe, 2016 wird es eine Wiederholung geben, eventuell ja auch gemeinsam mit dem SXCE. Liebe Zahnfee, das wäre mein erster und einziger Wunsch. Niels Kreischer –...
SXOC Springbash 2026 🌺
gepostet von Niels Kreischer
Vom 24. bis 25. April hatte der SXOC Skidclub zum SpringBash auf seine Homebase geladen – den Flugplatz Allstedt, gelegen an der Grenze zwischen Sachsen-Anhalt und Thüringen. Im Vergleich zum großen SXOC-Event im Juni, dem MainMatsuri (liebevoll auch einfach Main genannt), fiel der SpringBash mit 70 Autos eine Nummer kleiner aus. Weniger Besucher, weniger Tribünen und weniger Tage zum Fahren. Was der SpringBash nicht hatte: weniger Spaß. Im Fahrerlager ging es daher familiärer zu, als bei den großen Events. Und auch auf den alten russischen Betonplatten war deutlich weniger Verkehr, was das Fahren entspannter machte. Jeden Tag konnte über zehn Stunden ganz relaxt gedriftet werden. Für die wohl meisten Teilnehmer war es das erste größere Event des Jahres. Endlich vorbei, die Durststrecke des Winters. Alles, was in den letzten Monaten in Hallen und Garagen umgebaut und repariert wurde, durfte jetzt zum ersten Mal getestet werden. Auch der Autor dieser Zeilen gibt zu: Die ersten Drifts der Saison bringen immer ein eigenes Gefühl mit sich. Auch eine kleine H.A.T.E. stand auf dem Programm, die wie üblich das Event am Samstagabend abschloss. Für alle, die es nicht kennen: H.A.T.E. steht für Happy Awesome Tandem Escalation und wird traditionell in den Abend- und Nachtstunden unter Flutlicht ausgetragen. Team-Driften, wobei mehrere Autos jeweils als Team zusammenfahren. Mit dem klaren Auftrag: so eng und so stylisch wie möglich als Team zu driften. Diesmal lief das Ganze ohne Wertung. Der Spaß am Fahren stand also noch deutlicher im Vordergrund, als er es sonst schon tut. Auch in dieser Mini-H.A.T.E.-Version wurde geliefert. Eine etwas persönlichere Geschichte vom SpringBash gibt es zum Abschluss noch: Für den 16-jährigen SXOC-Nachwuchsfahrer Nils Peternieks war das Wochenende ein besonderes. Nils startet dieses Jahr in seine erste Saison im Profi-Bereich und möchte an zwei Rennen des Nürburgring Drift Cups teilnehmen. Sein neuer Drifter, eine türkisfarbene E36 Limo mit Kompressorumbau auf M52-Basis, sollte hier zum ersten Mal richtig bewegt werden. Und das funktionierte zu Anfang richtig gut. Nils fühlte sich im neuen Auto direkt sichtlich wohl. Im Lauf des Events traten dann allerdings einige technische Probleme auf, die am Ende in einem Motorschaden gipfelten. Noch vor Ort wurde mit der Teilesuche begonnen. Und das ist auch der Grund, warum dieser Artikel mit einer guten Nachricht enden kann: Nils war zwischenzeitlich schon wieder bei einem anderen Event am Start. Bereits vor dem SpringBash hatte der SXOC eine Spendenaktion für Nils ins Leben gerufen – als Unterstützung für den jungen Nachwuchs. Eine schöne Geste, die zeigt, was den SXOC über das Fahren und Schrauben hinaus ausmacht. Zusätzliche Bilder von Jessica Wuckelt: Bilder und Text: Marco Menke – USED4.net Diese Bilder und noch einige mehr, findet ihr auch in unserem Facebook-Album. Zusätzliche Bilder: Jessica...
Das Jahr 2025 – Japan, Podcasts und Premieren 🆕...
gepostet von Niels Kreischer
Mehr ist mehr. Zumindest, wenn es um unser Angebot für euch hier bei USED4.net geht. Wir haben uns im vergangenen Jahr weiter gesteigert, was die Anzahl der Veröffentlichungen, aber auch die Vielfalt angeht: denn 2025 haben wir unseren Podcast USED4.net gestartet! Mit mittlerweile bereits sechs Folgen sind wir auf einem guten Weg und wollen dieses Format auch 2026 mit neuen Themen und Gesprächspartnern fortsetzen. Seid gespannt! Mein persönliches USED4-Jahr ’25 begann allerdings erst Ende März und das auch noch mit einem Rückblick: Das Making-Of des erfolgreichen R35-Videos mit Chris, als Artikel mit vielen Hintergrundinfos, auch zum USED4-Youtubekanal. Am 11. April ging dann der Artikel zum allerersten USED4-Podcast online, ein neuer Meilenstein in der Geschichte des Blogs. Das Gespräch mit Christian über seinen Ferrari Dino hat sehr viel Spaß gemacht und wir bekamen von euch auch positives Feedback: Im April erfüllten Yvonne und ich uns einen langgehegten Traum: der Trip nach Japan entpuppte sich für mich als mein bisher beeindruckendster Urlaub. Ob in Tokio oder auch in der Fuji-Gegend, es verging eigentlich kaum eine Minute, in der ich nicht von etwas fasziniert war und die Kamera zücken musste. Um euch daran teilhaben lassen zu können, startete ich im Anschluss die Sakura Special 🌸 – Reihe, die bisher sechs Folgen ergeben hat und das große Finale mit dem Hakone Turnpike steht sogar noch an. Damit ihr von den Beiträgen auch einen Mehrwert habt, als einfach nur schöne Bilder und Schwärmereien, packe ich ans jede Ende eines Sakura Specials auch eine Bonus Stage mit vielen Tipps und Infos. Das Sakura Special #1 🌸 Tokyo Streets ging am 21. April online: In Tokio machten wir aber nicht nur Bilder und aßen Ramen, nein wir tranken auch Bier und produzierten dabei einen Podcast mit dem NIGHTSPEED!-Mitglied (und USED4-Ehrenmember) Dominik Jahnke, der große Wellen schlug. Besonders in den beiden Beer-Pitchern, die wir in der Karaoke-Bar während der 60 Minuten Mietzeit vernichteten. Aber hört am besten selbst rein und schaut euch die Bilder an: Direkt im Anschluss gab es schon die nächste Sakura Special 🌸 – Folge mit dem Thema Autobacs und Up Garage: Das Sakura Special 🌸 zu den beiden berühmten Parkplätzen Daikoku Futo PA und Umihotaru PA teilte ich aufgrund der hohen Anzahl von Bildern und Infos in zwei Teile: Im Juni fand unser S-FEST ’25 – VIBE & STYLE statt und selbstverständlich berichtete ich im Anschluss auch wieder darüber. Eigenlob und so. Übrigens wurde hier auch Podcast 004 produziert, unser erster Video-Podcast überhaupt: Anfang Juli ging dann das nächste Sakura Special 🌸 on Air: #4 Fuji Speedway, die legendäre Rennstrecke am Fuße des Fuji UND eines Friedhofs. Ja, richtig gelesen. Nicht am Fuji, sondern auf dem Lausitzring findet das Reisbrennen statt, ein Treffen asiatischer Fahrzeuge epischen Umfangs. Mein Bericht darüber ging am 7. August online: Podcast 003 war ein Widersehen mit Dominik, der nach unserem Karaoke-Koma ja noch vier weitere Wochen in Japan verbrachte und dabei so viel erlebte, dass es für drei Urlaube gereicht hätte. Mein zweites Supras at Ring (SaR) überhaupt und ein richtiges Highlight in diesem Jahr. Das Gruppenfoto auf der Grand Prix-Strecke des Nürburgrings hat sich in mein Gedächtnis eingebrannt: Am 9. September ging dann der Artikel zum Podcast 005 online, bei dem einerseits der Gesprächspartner (USED4-Editor Philipp Berndt), aber auch ganz besonders die Location ein Knüller war: Das PACE-Museum in Dortmund! An einem Montag (wenn eigentlich geschlossen ist): Support your local car community – das nehmen wir wörtlich: Yvonne und ich sind beide im Orga-Team der IDA Messel, einem Autofreunde-Clubs in unserem Heimatort. Dieses Jahr haben wir dabei einen neuen Teilnehmerrekord aufgestellt und die Vielfalt der Autos an diesem Tag war wirklich atemberaubend: Nur eine Woche später ging das nächste Sakura Special 🌸 online: #5 NISMO und die Omori-Factory. Besonders für NISSAN-Fans (wie mich selbst) ein Schmankerl: Das HEIZR-Event war eine absolute Premiere für uns,...
STYLESTEDT – Dress for the Moment 🦋
gepostet von Niels Kreischer
Driften ist Style. Zu dieser einfachen Erkenntnis kam ich nicht erst 2022 bei der ersten Auflage von STYLESTEDT: Good Style is forever, denn auch schon Next Level 2019 setzte den Fokus auf Optik, Tiefe und Felgen der teilnehmen Autos. Von den japanischen OGs des Driftens in den Jahren ab 2000 mal gar nicht erst zu reden. Und an diesem so einfachen wie wirksamen Grundsatz, dass das Aussehen der Autos einen Großteil des Charmes beim Driften ausmacht, hat sich bis heute nichts geändert. Nun also die Neuauflage von STYLESTEDT, dem Optik-Event des SXOC e.V. Skidclubs auf dem Flugplatz Allstedt. Oder mit anderen Worten: ALLSTEDT ist für Alle STYLESTEDT ist für Styler Und das anwesende Lineup war definitiv nicht von schlechten Eltern: Der späte Termin Ende Oktober war natürlich mit einem großen Wetterrisiko verbunden, aber zumindest der Regen blieb größtenteils aus. Dafür windete es aber permanent und das machte es dann auch richtig frostig: Chillige 6° Außentemperatur, aber gefühlte -5° Grad wegen der steifen Brrrrrrise auf dem Flugplatz im Niemandsland zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt. Keine Übertreibung, Wetter-App said so. Aber es gab Abhilfe: rein in die Autos! Hier konnte man sich etwas aufwärmen und manchmal wurde es sogar sehr schnell richtig heiß! Onboard ist also hot, aber auch von außen kommt es richtig nice, wenn die Nissan, BMW, Toyota, Mazda, Mercedes und Co. mit 80 oder mehr Klamotten durch die Applauskurve pflügen. Style on (Clipping) Point, bis in die Nacht. Gutes Styling ist aber auch, wenn die Autos stehen: Szenen aus dem Fahrerlager. Mieses Wetter, beste Laune. Alles eine Frage der Einstellung. Mein flammender Appell aus 2022, dass es gar nicht so schwierig ist, das eigene Driftauto optisch in die richtige Richtung aufzuwerten, gilt übrigens auch heute noch uneingeschränkt: Und wie man am großen Auflauf der Drifter beim STYLESTEDT ’25 sehen konnte, setzt sich diese Einstellung auch in Drift-Deutschland mehr und mehr durch. Wenn Artikel wie dieser daran einen klitzekleinen Anteil haben, dann haben wir von USED4 – Drifting, Culture, Sports schon viel erreicht. Es bleibt zu hoffen, dass auch beim SXOC-Main-Event 2026 der Trend weiter anhält. Keep Drifting fun. And sexy. Last but not least: Alles Gute auch an dieser Stelle nochmal, lieber Alex „Zahnfee“ Schock! ❤️ Willkommen im Club der wilden Vierziger. Harhar. Das Facebook-Album mit vielen zusätzlichen Bildern: STYLESTEDT ’25 – Dress for the Moment 🦋 Und für die Mitglieder des SXOC-WhatsApp-Chats lade ich die Bilder auch noch einmal in einen Google-Drive-Ordner hoch. Niels Kreischer –...
USED4-Podcast 003 – Dodo out of Tokio 🗾
gepostet von Niels Kreischer
Dodo is back – in unserem neuesten Podcast berichtet Dominik Jahnke über seine Erlebnisse, die nach dem Podcast 002 – Dodo in Tokio geschehen sind. https://open.spotify.com/episode/6LWmssT3U51ewjwl9e4tqJ?si=-P2tePscQFaXp4anL-KHMw Denn einige Tage nach unserem Gespräch in der Karaoke-Bar machten er und seine Freundin Lisa sich auf einen epischen Road-Trip quer durch Japan, der beinahe vier Wochen andauern sollte. In Dominiks brandneuer, (35 Jahre alten) S14-Zenki mit Navan-Bodykit und Style, der aus allen Ritzen quillt. Hier einige Impressionen von der Reise, die seine Berichte im Podcast wunderbar bebildern: Den angesprochenen Friedhof in Nachbarschaft zum Fuji Speedway haben wir im Sakura Special #4 – Fuji Speedway ausführlich präsentiert. Das S-FEST, das bei der Aufnahme kurz bevorstand, ist mittlerweile auch schon Geschichte, hier nachzulesen: S-FEST ’25 – VIBE & STYLE Daikoku Futo war ebenfalls schon Thema in einem Sakura Special #3.1 Daikoku Futo PA Die SXOC-Events der letzten Jahre: Allstedt 2024 – 10 Jahre Jux und Drifterei 🦅 Allstedt 2023 – Sweet Summer Haze 🌄 In Kürze fliegt die Schürze – Allstedt 2022 👩🏻🍳 Die importierte PS13 meiner Frau und der PAO von Dominiks Freundin Lisa: Wir hoffen, der Podcast hat euch so gut unterhalten, wie uns selbst. Die nächste Folge ist schon aufgenommen und hier wird wieder die Location etwas ganz ganz besonderes sein: Das PACE-Museum in Dortmund, an einem Montag… Bis bald und hört niemals auf, zu fahren. 🌸 Bilder: Dominik Jahnke – NIGHTSPEED! Text: Niels Kreischer – USED4.net...