Walk on the K-Side of Life

Meine K-Side-Geschichte ist ähnlich der Story von Paris Hilton: Alles begann mit einem Video… Als ich dieses feine Stück Film gesehen hatte, war die Sache für mich gefühlt eigentlich schon gelaufen. Ein privat und mit dennoch hohem Aufwand organisiertes Treffen, das offenbar viele hochwertig umgebaute Wagen und deren überaus gut gelaunte Besitzer in Scharen anzog… Autoherz, was willst du mehr? Ich war sofort angefixt und wollte unbedingt, wenn irgendwie möglich, beim nächsten Mal mit meiner S13 dabei sein. Nur hatte die Sache offensichtlich einen großen Haken: Im Video war kein einziges japanisches Modell zu sehen… Dieses “Problem” löste sich aber schon kurz darauf in Wohlgefallen auf, als nämlich Chris Kappenberger, der Organisator, Namensgeber und Kopf der ganzen Aktion, mit mir in Kontakt trat und mich fragte, ob ich denn nicht 2017 auch dabei sein wollte. Denn offenbar war die Abwesenheit von JDM-Ware gar nicht gewollt, ganz im Gegenteil. Chris wünschte sich mehr Abwechslung auf dem bisher eher BMW- und VAG-lastigen Treffen, das 2017 zum dritten Mal als Kombination aus Skate- und Car-Meet stattfand. Wofür das “K-Side” eigentlich steht? Das “K” für Kappenberger, soweit klar, aber auch die “Seite” hat eine weitergehende Bedeutung: Auf der K-Side des Lebens lässt man den harten, manchmal tristen Alltag hinter sich und genießt stattdessen eine Runde Mario Kart, chillt mit einem Bier in der einen und der Herzensdame in der anderen Hand auf einem Liegestuhl in der Sonne oder schaut sich gemütlich die Autos der anderen Besucher an, fachsimpelt ein wenig über dieses und jenes, also beispielsweie wieviel Luft noch im Radkasten sein darf (“Versteh die Frage nicht.”) oder welche Lautstärke der Auspuff haben sollte (“Versteh die Frage nicht. Auspuff ist so laut.”) Und so kam es dann auch: Am 5. August fuhren wir auf das Partygelände bei Aschau am Inn, um unsere ganz persönliche K-Side 2017 zu erleben. Um das “wir” zu präzisieren: Alex Prey mit seiner Drift-S13 Sahand von NIGHTRUN mit seiner BBS LM-S13 (Sein Video vom K-Side erscheint morgen (Montag). Also nur noch eine Night schlafen und dann runt das Video.) Und ich mit meiner eierlegenden Wollmilchsau-S13 Die beeindruckende Location, gelegen in einem großen Bauernhof, bot ein Rundumpaket an Entspannung, Ablenkung, sportlicher Betätigung, optischer Reize und neuer Ideen für das eigene Auto. Der wie ein BMW Art Car rüberkommende Playstation-e36 war mir aus dem Video noch bestens in Erinnerung geblieben und wurde selbstverständlich auch genutzt. Dagegen waren Skaten und Shisha-Rauchen für mich nur zum Zuschauen, das Eine aus gesundheitlichen Gründen und das Andere auch. Die automobile Vielfalt beim K-Side war durchaus beachtlich, mit einer leichten Tendenz zur Marke BMW. So viele BMWs und dennnoch jeder anders, jeder ganz speziell. Ich bin bei USED4, ich merk sowas immer schnell. Nein im Ernst, die angereisten BMWs waren ausnahmslos tief, schön, laut oder stark und einige sogar schön tief und lautstark. Ein weiterer Japaner hatte es aufs Gelände geschafft, dieser beeindruckende Impreza versprühte massenhaft Boxer-Testosteron. Aber auch richtige Exoten waren angetreten, beispielsweise dieser BMW 2000 CA aus dem Jahr 1968, mit ursprünglich 100 PS,  liefert jetzt mit seinen beiden Doppelwebern stramme 140 Pferde. Das sind angemessen viele Ponys im Stall, damit sich die BBS, die in der mit viel Aufwand verbreiterten Karosse sitzen, auch schnell genug drehen können. Dieser 02er Turbo gab sich ebenfalls die Ehre. Und auch wenn der obruT-Schriftzug auf der Frontschürze fehlte, Überholprestige en Masse vorhanden. BMW = Boy, Make Way! Klanglich und optisch ein absolutes Highlight, dieser De Tomaso Pantera GTS. They don’t make’ em like that anymore… Caddy Cool: 210 Diesel-PS, O.Z. an den Füßen und Leder/Alcantara im Cockpit. Swagger. Die VAG- und Mercedes-Fraktion hatte ebenfalls einige absolute Sahnestücke aufgefahren. Das Niveau war ausgesprochen hoch, aufgrund der Vorauswahl und der nur auf Einladung möglichen Teilnahme und so manches Mal fühlte ich mich beim Fotografieren wie im Süßwarenladen, wenn man gar nicht weiß, wohin man zuerst greifen soll. Chris schätzt die Anzahl der Autos auf 125 und die Besucher auf...

Reisbrennen 2017: Reis, Reis, Baby!

Vom 4.  bis 6. August war es soweit, das Reisbrennen am Lausitzring fand endlich wieder statt. Wer von uns schraubt für dieses Treffen nicht bis zur letzten Minute noch an seinem Auto und wartet mit bangem Blick zur Uhr auf die letzten Teile per Post? Mir selbst erging es nicht anders mit meiner Bastelbude, wie ich den Integra so gerne nenne. Allein schon auf dem Weg zum Lausitzring ist die Chance nicht gering, anderen Pilgern des beliebten Importtreffens zu begegnen. Bereits hier zeigt sich für mich ein gewisser Zusammenhalt der Szene. Nicht selten wird man freundlich angehupt und wird mit einem Peace Zeichen oder einen Daumen hoch gegrüßt. Für mich war dieses Jahr auf der Hinfahrt ein 33er Skyline das Highlight! Von Weitem erkannten wir den Skyline durch seine typischen Rückleuchten schon, aber als wir dann neben ihn fuhren und hupten, drehte sich älterer Mann mit weißem Haar (geschätzt 50-60 Jahre alt) zu uns und erwiderte unser Peace Zeichen. Der Anfang von Reisbrennen, für die meisten die obligatorische wilde Jagd nach dem besten Stellplatz auf dem Campinggelände. Jeder hat seinen persönlichen Favoriten, was die vier Bereiche angeht. Sei es die VIP Area mit der perfekten Anbindung zur Party und Händlermeile, das Infield mit seinen breiten Straßen zum Cruisen, der Silent Hill oder das Speedway Camp, wo man seine Ruhe hat und Chillen kann. Ich habe mir alle angeschaut und jedes hat seine Vorteile. Die erste Anlaufstelle war für mich dieses Jahr die “Waschstation”, wo viele ihrem kleinen Liebling nach der langen Reise eine Dusche gönnten. Dort traf ich mich mit meinem Kumpel Denis, um gemeinsam unsere Autos für die Hot Import Area vorzubereiten. Hier waren wieder einmal jede Menge wirklich schöne Exemplare zu begutachten. Wie beispielsweise der Turbocivic von “Baumi” oder die Rocket Bunny S13 von “EMPERADOR” und vielen weiteren mehr…     Aber man sollte auch einen Blick in die anderen Areas werfen, der weite Weg ins Infield, Silent Hill und Speedway Camp lohnt sich zu garantiert. Das Programm beim Reisbrennen bietet jede Menge Spaß und Abwechslung. Von der Viertelmeile über Time Attack bis hin zum Driften, wird eigentlich alles geboten, was das Autofahrerherz begehrt. Mich persönlich reizt am meisten immer das freie Fahren. Die Tickets sind limitiert und man sollte sich besser vor dem Event für eines bewerben, da diese meist recht schnell ausverkauft sind. Es ist für mich ein riesiger Unterschied auf der Strecke oder auf der normalen Straße schnell zu fahren und es macht hier einfach viel mehr Spaß. Man versucht alles aus seinem Auto zu holen und die perfekte Linie zu finden. Auch empfindet man (zumindest geht es mir so) eine gewisse Verbundenheit mit den anderen Fahrern. Es tut einem in der Seele weh, wenn man mitbekommt, dass für manches Auto die Belastung wohl zu groß war. Als ich in die Box fuhr und einen roten GT86 Rocket Bunny mit Warnblinklicht davor sah, blutete mir das Herz. (Falls der Besitzer das hier liest, ich hoffe, die Schäden halten sich in Grenzen und das gute Stück fährt bald wieder.) Auch traf man hier alte und neue Bekannte. Beispielsweise war ich kurz zu Besuch in der Box bei RHD Speedmaster, um dort den neuen GT Wing einmal in Natura anzuschauen, mir Infos zum Preis und der Eintragbarkeit zu besorgen und selbstverständlich auch einen netten Plausch mit Chris zu führen. Merx-Tuning stattete ich dagegen einen Besuch ab, um mir eine neue Anzeige für mein Auto zu kaufen und auch im Infield bei den Jungs von Yakin Autolab schaute ich vorbei, um ein paar richtig coole Sticker im authentischen Japan-Style zu ergattern. Auch die Pokaljäger kommen hier nicht zu kurz, es gibt jede Menge Kategorien im Show and Shine Bereich, dB-Contest und Sonderkategorien wie dem Beleuchtungscontest. Auch ich habe für 10€ mein Glück versucht, leider ohne Erfolg. Doch so schön das Reisbrennen auch war, so schnell ging es leider auch wieder zu Ende. Auf dem Nachhauseweg wurde mir...

Neujahrsbesuch bei der TofuGarage Teil 1

“Wird so gegen 14:30 Uhr werden” “Passt” Es ist Neujahr, ich bin auf dem Weg zur TofuGarage und habe eigentlich überhaupt keine Ahnung, was auf mich zukommt. Am Firmensitz in Stolberg bei Aachen, erwarten mich dann zunächst einmal der Tofu-Chef Alex und seine Freundin. Nach erfolgreichem Auslandsstudium in den USA, erst seit zwei Jahren wieder in Deutschland, brachte er unter anderem seinen 2013er Scion FR-S mit. “Eigentlich hab ich das Auto damals nur gekauft, um zur Uni zu kommen”, so der 21-Jährige. Dass das Ganze dann aber schnell eskalierte, sieht man schon auf den ersten Blick. So wurde die Leistung des FA20D mit Hilfe eines Greddy-Turboladers und weiteren Komponenten mal eben mehr als verdoppelt – aktuell liegen heftige 450PS an der Hinterachse an. Und das noch bevor die Kardanwelle aus Carbon verbaut wurde und die Verluste im Antriebsstrang weiter reduzierte. Aber nicht nur an den inneren Werten wurde Hand angelegt. So steht der Wagen auf mehrteiligen Felgen von Brada in 10,5/12,5×18 Zoll mit einer massiven Reifenbreite von 315mm… “Agressive Fitment” lautet die Devise, und das ist auch unschwer zu erkennen, denn das Rocket-Bunny-Monster schaut mit seinen grün auslackierten Scheinwerfern ziemlich böse. Dass die ganze Nummer zudem legal unterwegs ist, hat mich am meisten gewundert, denn ein solcher Umbau ist mir persönlich noch nicht auf der Straße begegnet.   Aber der GT86-Zwilling ist nicht die einzige Sehenswürdigkeit, die es in der außerordentlich großen und sauberen Halle zu bestaunen gibt. So steht direkt daneben noch eine S14 mit dem Rocket-Bunny Boss-Kit in Candy Purple (beide Wagen kennt man übrigens auch aus unserem EMS 2016-Feature). Was mir am Nissan besonders gut gefällt, ist die Rad/Reifen Kombination; so wurde nicht auf die pure Größe der Felge gesetzt, stattdessen sollte es fahrbar bleiben. So kam es, dass der Reifen noch eine gewisse Präsenz genießen darf, was dem Wagen sehr gut steht und vor allem zur Front, die an die Skylines aus den 70ern erinnern soll, super passt. Der Innenraum ist recht schlicht und aufgeräumt gehalten, neben der kompletten Überabeitung von Türverkleidungen und Co. haben lediglich andere Sitze, ein neues Lenkrad, Takata-Gurte und einige andere Details Einzug gehalten. Es finden sich aber auch noch schlichtere Fahrzeuge in der Halle, wie zum Beispiel eine absolut orginale S14 Kouki Sportline im Sammlerzustand oder ein blauer Datsun 620 Pickup aus 1976. Dieser kommt wie viele der Schätze in der Sammlung aus Griechenland und hat sein bisheriges Leben auf einem Bauernhof dort erstaunlich gut überstanden. Vom jetzigen Besitzer wurde lediglich ein anderes Lenkrad verbaut, der Sitzposition zuliebe. Benutzt wird er hauptsächlich um große Teile von A nach B zu transportieren – ein richtiges Arbeitstier eben. Unter den zahlreichen, weiteren Planen findet man dann unter anderem einen schönen, unverbastelten RX-7 (FD3S) der direkt neben einem Landrover der alten Schule steht. In unmittelbarer Nachbarschaft steht dann auch noch ein 1972er Datsun Bluebird 510 als 50. Anniversary Edition mit einem 1.8l Motor aus dem Bluebird SSS. Der Zustand ist zwar nicht sehr besonders, die Vergangenheit des Wagens aber umso mehr. “Was ich daran erkennen konnte, dass ich mehrere Gewehrpatronen beim Aussaugen gefunden habe”, so erzählt Alex nach dem Shooting in kleiner gemütlicher Runde bei einer Pizza. Die Pläne für das Auto stehen auch schon, er soll einfach “protzig/asi” werden, aber das ist bisher noch Zukunftsmusik, erstmal muss daraus eine gesunde Basis werden. Schlussendlich zu erwähnen ist dann noch die TA23 Celica im Toyo-Tires Design als Drifter. Auch wenn sie nicht allzu auffällig erscheint, so blieb an dem Auto doch bisher nichts unangetastet. Eine Hinterachse aus dem legendären AE86 (wovon auch drei Stück in der Halle standen) mit einem 100%-Sperrdiff sorgt für den nötigen Gripverlust und ein Nissan SR20DET für den gewünschten Vortrieb. Im Innenraum sind viele Teile aus Carbon zu finden, so wie das obligatorische geschüsselte Lenkrad und Vollschalensitze. Mein Fazit: Ich bin begeistert, so viele tolle Autos hab ich nichtmal auf der ein oder anderen Messe in einem einzigen Gebäude gesehen....

300ZX – 80er Ikone aus Fernost

Die Z-Reihe aus dem Hause Datsun bzw. Nissan ist unangefochten die meistverkaufte Sportwagen-Reihe weltweit. Das muss man auch in Zuffenhausen, Maranello, Bowling Green oder Sant’Agata Bolognese neidlos anerkennen. Das war nicht nur ausgesprochenen Schönheiten wie dem Datsun 240Z oder seinen beiden Nachfolgern 260Z und 280Z zu verdanken, sondern auch Nissans Streben nach Innovation und dem Verbauen von Technologie, die die Japaner oftmals Jahre vor der deutschen und amerikanischen Konkurrenz zum Standardequipment machten. Der VG30ET Turbomotor führt z.B. schon 1983 eine elektronische L-Jetronic Einzelzündung ein und schob im ganzen Modellzeitraum den Z mit bis zu 208ps – ohne Kat sogar bis zu 228ps – über die Schnellstraßen. Während dessen presste man bei der deutschen Konkurrenz noch einen M20 Motor aus und war von Turbos noch nicht so überzeugt. Für den Komfort und sportliche Fahrwerte sorgte schon damals achtfach elektrisch verstellbare Sitze und ein in drei Stufen elektrisch verstellbares Fahrwerk. Über die Schalter  S, N und F (Soft, Normal, Firm) in der Mittelkonsole ließ sich das Fahrwerk von Schiffsschaukel bis hart wie Asphalt verstellen. Zur Erinnerung: 1983! Beim Design folgte man wiederum ganz den 80ern. Das bedeutet, dass aufklappbare Scheinwerfer ein schnelles Autos erst richtig schnell machten. Den verschlafenen Blick der sogenannten “Sleepy Eyes”-Mods der S13 bringt der Z31 von Haus aus mit. Dank T-Bar war halbes Cabrio Feeling angesagt und die Heckpartie macht den 300ZX erst recht zum wahren Klassiker. Für michpersönlich gehören die klassischen Z-Felgen einfach zum Besten was man kriegen kann. Nichts da mit 3-teilig-Tiefbett-Speichen Krims Krams. Gullideckel mit Turbineneffekt geben den Ton an. Hier sieht die Bereifung einfach erwachsen und zweckmässig aus. Kein Schnickschnack, sondern einfach Fahren. Für den Fahrer beitet der Z alle nötigen Infos.  Öltemperatur, Öldruck und Ladedruck finden sich zusätzlich zu den gewohnten Tachoanzeigen im Armaturenbrett. Hier passiert nichts unverhofft und überraschend, sofern man ein Auge drauf hat. Für die richtige Wohlfühlatmosphäre sorgten anno 1983 schon zahlreiche serienmäßige Extras. Dazu gehört neben der gut dimensionierten Heiz- und Kühleinstellungen auch die schon zuvor genannten achtfach elektrisch verstellbaren Sitze. Bei so viel Ausstattung, den Fahrleistungen und der technischen Innovation war der Erfolg des 300ZX im Nachhinein keine Überraschung. Auch wenn laut Zulassungsstatistik heute noch ca. 100 Fahrzeuge auf deutschen Straßen  unterwegs sein sollen, war der Z31 in seinem Produktionszeitraum ein Verkaufsschlager. Über 329.900 Exemplare liefen vom Band, was spätestens zum Produktionsende die USDM- und EDM-Konkurrenz aufgescheucht haben dürfte. Im Motorsport tat der Z31 dies bereits schon zuvor. Das ging so weit, dass man beim Nachfolger Z32 nach Siegen der 24 Stunden von Daytona und der GTS-1-Klasse bei den 24 Stunden von Le Mans seitens der amerikanischen IMSA kurzerhand den VG Twin Turbo nach 1994 für zukünftige Veranstaltungen verbot. Schlechte Verlierer halt. Kurioserweise gingen die Siege nach 1995 mit einem Nissan V8 aus der VH-Reihe einfach weiter, aber das ist eine andere Geschichte. Das Ende jener Geschichte ist das aber noch lange nicht. Nach dem Z32 und dem beliebten Z33 350Z, kann man heuzutage den Urenkel namens 370Z beim Händler finden. Sicher dürfte auch sein, dass Nissan diese erfolgreiche Reihe in Zukunft weiter führt. In der heutigen Zeit womöglich leider mit Hybrid und Elektro Firlefanz, aber dafür wie gehabt mit Innovation. Schließlich ist es das, was den Z immer ausgemacht hat. Stets das Neueste vom Neuen. Und das noch lange vor der Konkurrenz. Robert Kwiecien – USED4.net...

DMPD 2015: So fresh and so clean

DMPD ist zurück! Nachdem 2014 kein DMPD-Mainevent stattfinden konnte, hatten sich die Macher für die dritte Auflage etwas ganz besonderes überlegt: Einen Sprung über die Grenze, direkt auf ein ehemaliges Bundeswehrgelände. DMPD is back! After no DMPD-Mainevent was held in 2014, the crew wanted something very special for the third edition: A jump across the border, straight onto an former Bundeswehr-compound. Ja, für außergewöhnliche Locations hatte die DMPD-Crew schon immer ein Händchen. Dass es sich um eine komplette Outdoor-Veranstaltung handelte, wäre prinzipiell ein Nachteil gegenüber der ENKA-Fabrik gewesen, in der 2012 und 2013 die ersten beiden Veranstaltungen stattfanden. Indeed, for extravagant locations the DMPD-Crew was already known for. Given the fact, that it was an complete outdoor-event, which theoretically is an disadvantage towards the good ol’ ENKA-Factory, where 2012 and 2013 the first and the second DMPD held place. Aber der Wettergott ist offensichtlich ein Stance-Fan und nachdem am Morgen noch ein bis zwei Tropfen vom Himmel auf die polierten Lacke fielen, kam im Laufe des Vormittags sogar die Sonne heraus und wärmte Fahrer und Fahrzeuge. But the weather god was obviously a stance-fan and after some raindrops fell in the morning on the polished paint jobs, finally the sun began to shine and to warm up drivers and cars. Wie gewohnt, gab es eine Selected-Area, in der sich Wagen stellen durften, die vorab vom DMPD-Team ausgewählt worden waren. Innerhalb dieser Gruppe galt dann das Prinzip: Wer zuerst kommt, parkt zuerst. As usual there was a selected area, where the cars could park, that were beforehand chosen by the DMPD-Crew in an selection process. Where to park exactly was a matter of first come, first served.  Das bedeutet, die besten Fotolocations waren schnell belegt. This means the best photolocations were occupied fast. Die Markenmischung war gewohnt bunt, wenn auch die meisten Wagen entweder einen japanischen  oder deutschen Ursprung hatten (Datsun 260Z und BMW e28) Die mix of brands was accustomed varied, although most of the cars had an japanese or german origin. (Datsun 260Z and BM e28) Aber auch einige Exoten hatten sich auf das Gelände gewagt, wie dieser Renault 9 auf BBS. Nevertheless there were some exotics on the strip aswell, like this Renault 9 on BBS. Die ehemalige militärische Nutzung des Geländes erzeugte eine besondere Atmosphäre und speziell der allgegenwärtige Beobachtungsturm ließ Assoziationen zu aktuellen Ego Shootern aufkommen. Laute Geräusche waren seitens der Veranstalter vorab untersagt worden, also waren Begrenzerpartys, Burnouts und private DJ-Auftritte tabu. Was auch nicht weiter schlimm war, konnte man sich so viel besser auf die Wagen und die Gespräche mit ihren Besitzern konzentrieren.   The former military purpose of the compound created an very special atmosphere and particularly the ubiquitous watch tower led to associations with modern first-person shooter games. Noise was permitted by the organiser, so Revlimiterpartys, Burnouts or private DJ-sets were tabu. In my opinion a very good decision, because communicating with the drivers and visitors was made easy. Ein besonderes Schmankerl hatten sich die DMPD-Macher mit dieser Nachbildung einer Matchbox-Schachtel ausgedacht. Leider waren die Rampen zum Auf- und Abfahren so steil, dass nur selbstzerstörerische Statics oder locker-lässige Airrides (wie dieses e30-Cabrio) die Gelegenheit wahrnehmen konnte. A very special tidbit was this replica of a Matchbox die cast box, created by the DMPD-Crew. Unfortunately, the ramps to get to and off the box were that much sheer, that only self-destructive statics or easy-peasy airrides (like this e30 convertible) were able to took this opportunity. Modern und topaktuell: Golf VII R Modern and contemporary: Golf VII R Youngtimer: Nissan 200 SX S13 Youngtimer: Nissan 200 SX S13 Oldtimer: Mercedes /8 (Strichacht) Oldtimer: Mercedes /8 (slash eight) Die Dumpd-Crewmitglieder selbst waren auch zahlreich vertreten und sie nutzten ausnahmsweise andere Verkehrsmittel als das Auto, um im Gedränge besser voranzukommen. The DMPD-Crewmembers werde numerously represented and exceptionally they used other vehicles than cars, to get quicker through the masses. Übrigens eine Idee, die auch so...

Jun16

Dennis Köhler und sein Drift-MX5: Hauptsache, die Haare fliegen...

Ein Mann und sein Auto   – bitte eine theatralische Pause einfügen –   bilden ein perfektes Team.* Dieser Satz , zu oft nur eine reine Floskel, entspricht im Fall von Dennis Köhler und seinem MX5 der absoluten Wahrheit. Mehr noch, die beiden sind sich in vielen Punkten sogar sehr ähnlich: kompakte Größe grundsätzlich freundlicher Gesichtsausdruck (die Augen können sich aber auch zu fiesen Schlitzen verengen) mehr Power, als man auf den ersten Blick vermuten würde ein aufgeschlossenes und offenes Wesen lässt ab und zu gerne mal den Ar… raushängen Spätestens seit seinem legendären Auftritt bei der Driftchallenge 2012, als er mit der damaligen Serienleistung der versammelten Promi-Konkurrenz in ihren Porsche, BMW M5 und Corvette zeigte, wo genau der Frosch die Locken hat, ist er bei Fans des Driftsports bekannt wie ein bunter Hund. Hier einige Aufnahmen von diesem Tag… Aktuell bewegt Dennis seinen Roadster erfolgreich in der Serie Drift United und lässt sich auch beim Nürburgring Driftcup häufiger blicken. Die Bilder entstanden übrigens rein zufällig, als wir uns bei unseren gemeinsamen Freunden trafen, den Jungs der That Garage in Sandhausen. Dass René “The Shredder” Portz mit seinem Soarer für Wartungsarbeiten ebenfalls vor Ort war, ist ein weiterer Beweis für die Beliebtheit und Kompetenz der That Garage. Dennis wollte mehr Lenkwinkel, änderte dafür aber erstmal den Blickwinkel: Leider war keine Zeit und auch kein Platz für bewegte Bilder, aber das holen wir beim nächsten Driftevent sicher nach. Und hier sind die Fun Facts: Mazda MX5 Bj. 94 Motor: Mazda 323 BG GT Block HKS GT2510 1,4 Bar 302 PS /403 NM BG GT Kurbelwelle (feingewuchtet) GTR Kolben (84mm / beschichtet) Pauter Pleuel Zylinderkopf bearbeitet (Ein- und Auslass +1mm größere Ventile) Nockenwellen umgearbeitet Natrium gekühlte Auslassventile Mazda MX5 NBFL Tassenstößel mit Federn Fahrwerk/Felgen: BC Racing Fahrwerk,...

HKS Garage R Singapore...

Wieder einmal hieß es für mich: “Auf nach Asien!” Diesmal stand der Stadtstaat Singapur auf dem Plan. Singapur an sich ist mit etwa 5 Millionen Einwohnern ein eher kleiner Staat und doch ist er nicht ganz unwichtig, auch für uns “Verrückte”. Hat sich dort mit HKS doch eine Schmiede feinster Automobilkunst errichtet, die unter anderem für ihre Rennsporterfolge in Sepang und anderen Rennstrecken Asiens bekannt ist. Nissan R35 GTR HKS Kaum vor Ort angekommen, war ich schon voll in meinem Element. Evos, GTRs, GT86, Silvias – alle waren sie da, um sich vom fähigen Team der Garage R Jungs versorgen zu lassen. Leider standen die meisten Wagen dicht an dicht, aber schließlich handelt es sich hier um eine Werkstatt, also was erwartet man? Die Jungs begrüßten mich freundlich und gaben mir die Erlaubnis, mich mit meiner Kamera vor Ort frei zu bewegen. Doch bevor wir zum Wesentlichen kommen, einige Impressionen aus dem Verkaufsraum ob es nun Felgen, Luftfilter, Fahrwerke, oder jegliche andere Art von Performance Teilen ist, hier wird man fündig, nicht nur was das HKS Sortiment angeht. Dieser Turbo könnte demnächst in einem der Evos vor der Tür seinen Dienst verrichten. Und genau dort zog es mich im Anschluss hin. Mitsubishi Evo X Dieser Wagen war vor Kurzem noch in Sepang und hat dort beim “Time to attack” Festival in der Klasse “Super Street Turbo 4WD” den Ersten Platz belegt. Wie man sieht, steckt in dem Wagen Einiges an Arbeit. Vor Ort standen auch diverse Driftfahrzeuge, allen voran diese Falken Silvia “Frankenstein” mit 2JZ-Motor. Leider war es auch hier beinahe unmöglich Bilder des gesamten Autos zu machen. Falken S15 Silvia Die Jungs von Garage R haben Einiges am Chassis verändert um den 2JZ überhaupt vernünftig einbauen zu können. Dieser BRZ mit Turbo stand...

Jul24

Snapshot: STi auf Italienisch...

Auf dem Weg zum Abspannen am schönen Mittelmeer fiel mir dieser scharfe STi in einem Bozener Parkhaus ins Auge. Getreu dem Motto Weniger ist Mehr, besticht der Wagen mit einer simplen und klaren Optik. Johannes Holländer –...