Neujahrsbesuch bei der TofuGarage Teil 1

“Wird so gegen 14:30 Uhr werden” “Passt” Es ist Neujahr, ich bin auf dem Weg zur TofuGarage und habe eigentlich überhaupt keine Ahnung, was auf mich zukommt. Am Firmensitz in Stolberg bei Aachen, erwarten mich dann zunächst einmal der Tofu-Chef Alex und seine Freundin. Nach erfolgreichem Auslandsstudium in den USA, erst seit zwei Jahren wieder in Deutschland, brachte er unter anderem seinen 2013er Scion FR-S mit. “Eigentlich hab ich das Auto damals nur gekauft, um zur Uni zu kommen”, so der 21-Jährige. Dass das Ganze dann aber schnell eskalierte, sieht man schon auf den ersten Blick. So wurde die Leistung des FA20D mit Hilfe eines Greddy-Turboladers und weiteren Komponenten mal eben mehr als verdoppelt – aktuell liegen heftige 450PS an der Hinterachse an. Und das noch bevor die Kardanwelle aus Carbon verbaut wurde und die Verluste im Antriebsstrang weiter reduzierte. Aber nicht nur an den inneren Werten wurde Hand angelegt. So steht der Wagen auf mehrteiligen Felgen von Brada in 10,5/12,5×18 Zoll mit einer massiven Reifenbreite von 315mm… “Agressive Fitment” lautet die Devise, und das ist auch unschwer zu erkennen, denn das Rocket-Bunny-Monster schaut mit seinen grün auslackierten Scheinwerfern ziemlich böse. Dass die ganze Nummer zudem legal unterwegs ist, hat mich am meisten gewundert, denn ein solcher Umbau ist mir persönlich noch nicht auf der Straße begegnet.   Aber der GT86-Zwilling ist nicht die einzige Sehenswürdigkeit, die es in der außerordentlich großen und sauberen Halle zu bestaunen gibt. So steht direkt daneben noch eine S14 mit dem Rocket-Bunny Boss-Kit in Candy Purple (beide Wagen kennt man übrigens auch aus unserem EMS 2016-Feature). Was mir am Nissan besonders gut gefällt, ist die Rad/Reifen Kombination; so wurde nicht auf die pure Größe der Felge gesetzt, stattdessen sollte es fahrbar bleiben. So kam es, dass der Reifen noch eine gewisse Präsenz genießen darf, was dem Wagen sehr gut steht und vor allem zur Front, die an die Skylines aus den 70ern erinnern soll, super passt. Der Innenraum ist recht schlicht und aufgeräumt gehalten, neben der kompletten Überabeitung von Türverkleidungen und Co. haben lediglich andere Sitze, ein neues Lenkrad, Takata-Gurte und einige andere Details Einzug gehalten. Es finden sich aber auch noch schlichtere Fahrzeuge in der Halle, wie zum Beispiel eine absolut orginale S14 Kouki Sportline im Sammlerzustand oder ein blauer Datsun 620 Pickup aus 1976. Dieser kommt wie viele der Schätze in der Sammlung aus Griechenland und hat sein bisheriges Leben auf einem Bauernhof dort erstaunlich gut überstanden. Vom jetzigen Besitzer wurde lediglich ein anderes Lenkrad verbaut, der Sitzposition zuliebe. Benutzt wird er hauptsächlich um große Teile von A nach B zu transportieren – ein richtiges Arbeitstier eben. Unter den zahlreichen, weiteren Planen findet man dann unter anderem einen schönen, unverbastelten RX-7 (FD3S) der direkt neben einem Landrover der alten Schule steht. In unmittelbarer Nachbarschaft steht dann auch noch ein 1972er Datsun Bluebird 510 als 50. Anniversary Edition mit einem 1.8l Motor aus dem Bluebird SSS. Der Zustand ist zwar nicht sehr besonders, die Vergangenheit des Wagens aber umso mehr. “Was ich daran erkennen konnte, dass ich mehrere Gewehrpatronen beim Aussaugen gefunden habe”, so erzählt Alex nach dem Shooting in kleiner gemütlicher Runde bei einer Pizza. Die Pläne für das Auto stehen auch schon, er soll einfach “protzig/asi” werden, aber das ist bisher noch Zukunftsmusik, erstmal muss daraus eine gesunde Basis werden. Schlussendlich zu erwähnen ist dann noch die TA23 Celica im Toyo-Tires Design als Drifter. Auch wenn sie nicht allzu auffällig erscheint, so blieb an dem Auto doch bisher nichts unangetastet. Eine Hinterachse aus dem legendären AE86 (wovon auch drei Stück in der Halle standen) mit einem 100%-Sperrdiff sorgt für den nötigen Gripverlust und ein Nissan SR20DET für den gewünschten Vortrieb. Im Innenraum sind viele Teile aus Carbon zu finden, so wie das obligatorische geschüsselte Lenkrad und Vollschalensitze. Mein Fazit: Ich bin begeistert, so viele tolle Autos hab ich nichtmal auf der ein oder anderen Messe in einem einzigen Gebäude gesehen....

Nürmeet 2016: Eifelsüchtig

Werden gute Dinge eigentlich besser, wenn man sie wiederholt? Aus Sicht des Nürmeets, dem jährlichen privat organisierten Treffen der S-Chassis-Szene in einem abgelegenen Eifeltal in der Nähe des Nürburgrings, gilt dieser Grundsatz uneingeschränkt. Die Routiniertheit und Professionalität bei der Organisation und im Ablauf sind mittlerweile höher als bei so manchem kommerziellen Treffen. Es wird alles geboten: Von A wie All-Inclusive über I wie Indoor-Camping, S wie Schnitzeljagd, bis zu Z wie Zum Vorstellen bitte Aufstehen. Vielen Dank dafür an das engagierte Team und die vielen Helfer. Umso bedauerlicher war es bei der diesjährigen Ausgabe, dass die Teilnehmerzahl gegenüber des Massenansturms der letzten Jahre etwas zurückgegangen ist. Die Ursachen hierfür sind meiner Meinung nach vielfältig: Die wachsende Anzahl von Events für Fahrer asiatischer Fahrzeuge in ganz Deutschland Das vorhergesagte schlechte Wetter (was nur zu einem kleinen Teil auch wirklich zutraf. Typisch Eifel eben) Viele unfertige Großprojekte und kurzfristige Ausfälle durch Schäden Die bereits angesprochene Routine ist für manche möglicherweise eher ein Malus als ein Bonus, ständige Abwechslung ist erwünscht Aber trotz der überschaubaren Massen traf man auch wieder neue Gesichter und hörte neue, interessante Geschichten. Dass das Level der Autos von Jahr zu Jahr steigt, ist unbestreitbar. Auch wenn dieses Jahr einige der besonders edlen und schnellen S-Chassis zu Hause geblieben waren, spricht meiner Meinung nach aber für Lebendigkeit der Szene, dass das Angebot an gut gemachten Projekten dennoch vorhanden war. Woran das liegt? Die Preise steigen und die Stückzahl der vorhandenen Wagen sinkt, sodass sich mittlerweile sogar aufwändige Restaurationen lohnen. Dass ein Auto selten wird, ist aber nicht gleichbedeutend damit, dass auch sein Wert steigt. Unbeliebte Exoten bleiben daher günstig. S12 (wie die weiße Grand Prix aus den Niederlanden auf dem Bild oben) und S15 sind sowohl selten als auch begehrt und befinden sich bereits in höheren Preisregionen, als noch vor ein paar Jahren. Aber auch S13 und S14 haben eine wachsende Fangemeinde, die stetigen Nachwuchs verzeichnet. So gibt es 20-Jährige Neuanmelder im SXCE.de, die sich gerade eine S13 vom ersten Geld gekauft haben und sich mit dem Satz vorstellen, dass der 200SX ihr Traumauto und Ziel war, seitdem sie 13 Jahre alt sind. Die Ursache hierfür mag man zu recht beim Internet, der weltweiten Drifterei und den gängigen Autosimulationen suchen, aber dass der Reiz, ein mehr oder weniger analoges, ehrliches, hinterradgetriebenes und turboaufgeladenes Fahrzeug sein Eigen zu nennen, überhaupt noch bei der Generation App(le) vorhanden ist, macht Hoffnung. Der Morgen in Niederheckenbach ist in der Regel frisch und kalt. Gelegentlich ist er zusätzlich auch noch sonnig und dann entstehen Bilder wie diese hier.     Ob Zenki, Chuki oder gar Kouki: Wir lieben sie alle.   Aber auch andere Modelle sind herzlich willkommen. Für viele ehemalige S-Chassis-Besitzer ist das Nürmeet eben auch ein Treffen mit Freunden, unabhängig davon, welches Logo das eigene Auto ziert.   Mein ganz persönliches Fazit zur 2016er-Ausgabe: Kleiner aber feiner. Mehr Zeit für Gespräche, weniger Hektik. Und selbst wenn das Treffen noch weiter schrumpfen sollte (wovon ich aber keinesfalls ausgehe, wenn ich an die tollen Projekte in der Pipeline denke), ich werde weiter in die Eifel fahren. Ganz nach dem olympischen Motto “Dabei sein ist alles, mit SX ists aber noch besser.” Denn wie für das Nürmeet selbst, gilt auch für die obligatorische Vorstellungsrunde: jedes weitere Jahr macht es wertvoller. Besonders, wenn man sagen kann: “Bei wie vielen Nürmeets ich dabei war? Na bei allen.” Eben Eifelsüchtig durch und durch. Niels Kreischer –...

Treffen des S15 Owners Club: Meet the Silvias

Was bringt Menschen zusammen? Gemeinsame Interessen. Aber was lässt Menschen zusammenbleiben? Neben dem gemeinsamen Interesse auch sonst auf einer Wellenlänge zu liegen. Ersteres ist schnell passiert, zweiteres ist dagegen manchmal schwierig. Einen absoluten Volltreffer  beim Thema “Gemeinsamkeit führt zu Gemeinschaft”, haben dagegen die Mitglieder des S15 Owners Club gelandet. Zwei Tage Auto, Aftershow, anregende Gespräche und (natürlich auch) Alkohol, das Ganze garniert mit der beeindruckenden Kulisse des diesjährigen Rockford Fosgate Tuning Days in Karlsruhe. Ein solches Erlebnis schweißt zusammen und lässt neue Freundschaften entstehen. Aber das soll Manuel, einer der Teilnehmer und Gast-Fotograf für uns, am besten selbst erzählen: Der “S15 Owners Club” traf sich im Rahmen des Rockford Fosgate Tuning Day-Events über das Wochenende in Karlsruhe. Zeitweise waren 19 S15 aus ganz Deutschland und der Schweiz vor Ort. Das Treffen entstand aus der Idee heraus, sich auch persönlich kennenzulernen und nicht nur über Facebook oder Whatsapp zu kommunizieren. Von Freitag bis Sonntag (inkl. Zelten und Aftershowparty) hatten wir also Zeit, uns bei dem ein oder anderen Bier kennenzulernen. So stellte man überaus positiv überrascht fest, dass wir alle, egal ob jung oder alt, dasselbe Fünkchen Verrücktheit in uns tragen. Aus Unbekannten wurden in zweieinhalb Tagen mehr als Freunde. Und so hoffen wir, dass es nicht nur bei diesem S15 Owner-Treffen bleibt, sondern weitere in Zukunft folgen werden. Dann wäre es auch besonders schön, wenn sich weitere S15 Fahrer finden, die sich uns anschließen. Die Bandbreite der Umbauten oder Stilrichtungen war auch bei 19 Wagen schon eindrucksvoll. Vom mächtig verspoilerten Flügelmonster. Über den eher dezent-edlen BBS-Träger. Weiter zu einer von insgesamt 16 Spec-R-Modellen, in diesem Fall extra aus der Schweiz angereist. S15 mit Komplettumbau. Die Vermutung liegt nahe, dass unter der Haube mit Schnellverschlüssen auch nicht mehr die serienmäßigen 250 Pferde grasen… Blau und Neongrün = Passt. Zu Neongrün passt übrigens generell sehr viel. Wir wissen das. Auf der To-Do-Liste ist bei dieser S15 vermutlich das Meiste bereits abgehakt. Die Spec-S S15 von Manuel, jetzt mit mattschwarzen Z33-Felgen. Im Frühjahr bei unserem Noname Heroes-Feature waren sie noch auffälliger… Die Silvias beim Tuning Day: Jede anders, jede ganz besonders. Und hier das Gruppenbild der Wagen mit Fahrern. Ganz herzlich bedanken möchte sich das Team von USED4.net beim Gast-Editor und Fotografen Manuel, der uns mit diesen stimmungsvollen Bildern versorgt hat. Weitere Aufnahmen von allen teilnehmenden Autos, findet ihr in der Galerie am Ende der Seite oder im entsprechenden Facebook-Album. Text: Niels Kreischer – USED4.net Manuel Jimenez Berenjeno – S15 Owners Club     Bilder: Manuel Jimenez Berenjeno – S15 Owners Club...

SXOC-Meet Allstedt: Keep Drifting Fun

Ein guter Journalist beantwortet in einer Reportage über ein Ereignis zuerst die Fragen nach Wer, Was, Wo, Wie, Wann und Warum. Na, dann wollen wir mal: Wer? Die Mitglieder des deutschen Nissan 200 SX S14-Forums SXOC.de und einige Gäste aus dem SXCE.de (hauptsächlich S13). Was? Driften, bis die Karkasse glüht. Wo? Auf dem Regionalflugplatz in Allstedt, Sachsen-Anhalt. Wie? Hinfahren, Querfahren, Reifen wechseln, Querfahren, Schäden reparieren, Querfahren, Feiern. Wann? Am Wochenende vom 12.-14. Juni 2015 Warum? Fährst du quer, siehst du mehr. So, da nun die harten Fakten abgehakt sind, können wir zum gemütlichen Teil des Berichts übergehen. Organisator und Seele des Treffens: Alex, Nickname “Die Zahnfee”. 9 von 10 Kindern würden eine Zahnfee zwar anders beschreiben, aber 9 von 10 Kinden finden ja auch Mobbing nicht so schlimm. Die Location selbst hat einen morbiden Charme und einen äußerst herben Charakter. Herb im Sinne von Reifen-im-Minutentakt-zerfressend. Omnomnom! Aber was unter dem Strich zählt, ist bekanntlich Spaß, Spaß und besonders auch Spaß. Und davon gabs reichlich für Teilnehmer und Zuschauer. Die Vielfalt der Fahrzeuge war ebenfalls überzeugend: S13 S14 S14a Und sogar eine S15 hatte den Weg nach Allstedt gefunden. R33 4-Door. Why? Four Doors For More Wh… Passengers. Auch markenfremde Wagen durften teilnehmen und sich ihre Narben auf dem aggressiven Belag holen, hier ein e36. (Der allerdings nur eingesetzt wurde, um die S13 des Besitzers zu schonen. Sorry BMW.) Ich muss gestehen, es tat mir etwas weh, diesen wunderschönen FDS3 Driften zu sehen, aber Erstens ist es ja nicht mein Auto und Zweitens waren die Optik und der Klang des RX7 in vollem Drift auch ein absoluter Genuss. Mein Auto? Das stand mit zwei anderen S13 (die ihr beide auch aus Einzelfeatures hier bei USED4 kennt) neben der Strecke, zumindest aber mit gutem Blick darauf. Und so lässig ging es den ganzen Tag weiter: 1. Sich auf die Strecke einlassen. 2. Die Sau rauslassen. 3. Die Strecke wieder verlassen. 4. Versuchen, den Motor nach diversen Schäden wieder anzulassen. 5. Neue Reifen aufziehen lassen. Aber lassen wir das. Fazit des einen Tages, an dem ich Gast sein durfte: Die Summe aus allen W-Fragen kamen beim SXOC-Meet zu einem tollen und überzeugenden Ganzen. Ich hoffe, 2016 wird es eine Wiederholung geben, eventuell ja auch gemeinsam mit dem SXCE. Liebe Zahnfee, das wäre mein erster und einziger Wunsch. Niels Kreischer –...

Have a break! One Eighty – Style...

Idole oder Vorbilder zu haben, bedeutet leider oftmals, etwas Unerreichbarem nachzueifern und früher oder später enttäuscht zu werden. Die vielen Möchtegern-Models und -Popstars, die spätestens beim Auftritt im Provinzbaumarkt merken, dass der pure Wille und der Glaube an sich selbst allein nicht immer reichen, sind dafür Beweis genug. To have an idol or inspiring example often means trying to emulate something unattainable which in most cases will let you down sooner or later. An ample example for this sort of self-assessment are those “so-called” casting show models or popstars who realize as soon as they perform up on events such as opening ceremonies for the newly built home depot in their hometown that an iron will and faith alone isn’t enough to realize your dreams. Aber auch im automobilen Bereich gibt es berühmte und beinahe unerreichbare Vorbilder, die von Fans möglichst detailgetreu nachgebaut werden. Denn im Gegensatz zum peinlichen Nachäffen eines menschlichen Stars, ist das Aufbauen seiner eigenen Replika eine von der Allgemeinheit (Achtung: Nicht von der Ehefrau/Freundin!) sehr wohl anerkannte Leistung. Und so gibt es eben perfekte nachgebaute KITTs, A-Team-Vans, Herbie-Käfer, Ghostbuster-Kombis oder Zeitreisen-DeLorean mit funktionierenden Flux-Kompensatoren. Eher außerhalb der Norm ist da die Liebe von Alex aus Bayern zu einigen ganz besonderen japanischen Driftern und deren Wagen. Da wäre zum einen Yoshinori Koguchi, Inhaber der Firma Koguchi Power und relaxter Darsteller in genau jenem legendären Drift-Video, das für Alex und viele tausend weitere Drifter und/oder S-Chassis-Besitzer  Inspirationsquelle war und ist: You will even find that sort of icons in the car scene as well which are being recreated right down to the last detail by many among us. Building a replica of one of your most inspiring cars is a generally accepted thing by the society (that’s not what your actual girlfriend...

Nürmeet 2014: Die S-Chassis-Szene lebt!...

Das jährliche Treffen der S-Chassis-Szene mit Teilnehmern aus Deutschland, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und Luxemburg, auch kurz genannt “Nürmeet”, fand 2014 bereits zum 12. Mal statt und seine Popluarität scheint ungebrochen. Eine im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gewachsene Anzahl an S12, S13, S14 und S15 machten sich auf den Weg ins tiefe Eifeltal, in dem der beschauliche Ort Niederheckenbach liegt. Doch was sind eigentlich die Beweggründe für einen Besuch auf dem Nürmeet? Der Austausch mit anderen Besitzern, die man bisher möglicherweise nur aus dem Forum SXCE.de her kannte. Das Begutachten der Wagen, Fachsimpeleien und Benzingespräche, eigene Ideen zu präsentieren oder sich inspirieren zu lassen und dazu natürlich die erstklassige Verpflegung vom Grill sowie das abwechslungsreiche Abendprogramm samt obligatorischen Vorstellungsrunden am Freitag-  und Samstagabend zu genießen.   Ebenfalls zur Tradition gehören der gemeinsame Ausflug über die Eifelstraßen  am Samstag sowie die Fahrt zur Nordschleife, die dann von vielen auch für eine Runde auf der Strecke genutzt wird. Das Nürmeet ist trotz des diesjährigen Wachstums ingesamt ein kleines, aber feines Autotreffen geblieben, das seinen ganz individuellen Charme aus der Mischung von PS-Geflüster, Lagerfeuerromantik und Familienausflug besitzt und deshalb für ein harten Kern seit Jahren einen festen Termin im Kalender darstellt.   Auch wenn dieses Jahr das Wetter am Haupttag, dem Samstag, nicht wirklich berauschend war, hinderte das die Teilnehmer nicht daran, die ehemalige Wiese (mittlerweile mehr ein Schotterplatz) vor dem Jugendheim in Niederheckenbach zu stürmen und sich ganz der Leidenschaft nach Turbos, Felgen und Bodykits hinzugeben. S15³ Rocket Bunny-S13 Nürmeet ohne Noud und seine RB25-S13: Onvorstelbaar! So dezent können 412 PS aus 1.8 Liter Hubraum aussehen… S14a mit der richtigen Höhe, passenden Felgen und erstklassiger Stickerauswahl. Hecktrick: S15, S13 Silvia, R32 und der Rest S14 bzw. S14a. Die NoName-Heroes waren ebenfalls zu Gast und...

The Nightspeed 180

Sei es Drift, Drag, Time Attack oder Stance, S-Chassis sind seit über 20 Jahren ein fester Bestandteil der globalen Tuning-Kultur und erfreuen sich seit jeher über eine treue und stetig wachsende Fan-Base. Ganz getreu dem Motto “Wer suchet, der findet” offeriert der fast unüberschaubar große Zubehörmarkt beinahe alles was das Herz begehrt. Roberts S13 lief zwar einige Jahre in England, kann aber seine japanischen Wurzeln spätestens beim Querlesen der Speclist nicht lange vor uns verstecken ! If it’s drift, time attack or stance, the s-chassis has been a main player of the tuning culture for over 20 years now, with a loyal and steady growing fanbase. The nearly unmanageable amounts of after market tuning parts deliver anything your heart desires. Robert’s S13 has been running in the UK for a while, but by reading trough the speclist, it won’t be able to hide its japanese heritage ! Genauer gesagt handelt es sich bei dieser S13 um eine late spec 180SX aus dem Jahre 1998. More specifically, this is a late spec 180SX from the year 1998. Ehemals im unscheinbaren weiß getüncht, erstrahlt die S13 mittlerweile im auffälligen Lila, welches sehr schön mit den scharfen Kanten des Uras Type 3 Bodykits harmoniert. Formelry in an undescript white paint, the S13 shines in an conspicuous purple, which perfectly harmonizes with the sharp edges of the URAS Type 3 Bodykits. Das Sonnenlicht entlockt dem speziell angemischten Lila seinen blauen Perlmutteffekt – Schönes Detail ! The sunlight elicits the specially mixed purple its blue pearl effect – Beautiful detail! Die weiß gepulverten Work Emotion CR Kai in den Dimensionen 18×9,5 ET20 geben einen schönen Kontrast zur knalligen Außenhaut des 180SX und sitzen wie die Faust aufs Auge. Das Sahnehäubchen bilden die von Driftworks bezogenen Neochrome Lugnuts. The white...

Zu hoch für DUMPd – Nissan 200SX RS13 SR20DET RINGTOOL OEM+...

Was macht heutzutage ein schnelles und fahrbares  Auto aus? Die Reifen? Das Fahrwerk? Der Motor? Der Fahrer? Oder vielleicht doch eine Kombination aus allem zusammen? Eine optimale Symbiose aus der richtigen Basis, einer attraktiven Motorisierung und den richtigen, aufeinander abgestimmten Komponenten? Vor der Aufgabe ein solches Auto zu bauen stand mein Freund Michael (Draufgänger, wilder Kerl) bis zuletzt und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Als Basis diente einer der in die Jahre gekommenen Nissan 200SX RS13, welcher sein eher langweiliges Leben in den frühen 90ern als Automatikversion begonnen hat. Heute jedoch sieht die Welt rund um den Nissan ganz anders aus. Michael nahm sich der Karosserie im Jahr 2011 an und versorgte kleinere Roststellen und schaffte eine gute Basis für den frisch revidierten SR20DET-Motor, welcher ursprünglich aus seinem Nissan 180SX stammt. Fühlt sich sichtlich wohl in seinem neuen Zuhause – SR20DET. Aber nur ein SR20DET macht aus einem in die Jahre gekommenen SX natürlich noch kein Ringtool. Dies war auch Michael klar und es ging in den folgenden Jahren um immer weitere Modifikationen in Richtung Rennstreckentauglichkeit. Kompromisse wurden hierbei zwar eingegangen, aber in einem überschaubaren Maß. So sorgen beispielsweise Nissan S14 Achsen für eine breitere Spur und somit mehr Agilität. Auf der anderen Seite findet man im Innenraum aber neben einem vollständigen Teppich auch noch die Rücksitzbank, um welche sich ein Pleie-Überrollbügel schmiegt. Trackdaily? Nun gut, eine Bewertung über das Einsatzgebietes des Wagens bleibt dabei jedem selbst überlassen. Sicher ist aber, dass dieser Wagen auf einem Driftevent eher wenig verloren hat. Nüchtern und aufgeräumt, wie alles an diesem Wagen, präsentiert sich der Innenraum im Seriengrau. Der Vollschalensitz und die H-Gurte lassen aber schnell erkennen wohin die Reise geht. “Mal eben schnell Brötchen holen” – Geht! Die Liste der Modifikationen ist sehr lang und...