Weiße Weihnachten mit Nickys Supra

Auf Weiße Weihnachten haben die meisten von uns in den letzten Jahren oft vergeblich warten müssen. Aber Dank USED4 kann das dieses Jahr definitiv nicht passieren! Denn wir präsentieren euch hiermit Nickys, in zauberhaftes Weiß gehüllte, Toyota Supra MKIV! Doch fangen wir ganz vorne an, genauer gesagt mit der Frage, woher Nickys Vorliebe für die Supras stammt und wie sie schlussendlich zu ihrer eigenen kam. Das Ganze begann bereits in Nickys Kindheit. Statt in Richtung Barbie und Baby Born orientierte sie sich von Anfang an eher an Marken wie Matchbox und Tamiya. Die lichterloh brennende Leidenschaft für das Tuning wurde bei Nicky schließlich aber erst so richtig durch ihren Freundeskreis entfacht: als sie 18 Jahre alt war und endlich selbst fahren durfte. Mit 19 dann, nach erfolgreich abgeschlossener Lehre, startete die Suche nach einem eigenen Auto. Zur Auswahl standen für Nicky anfangs drei verschiedene Fahrzeugmodelle: Mazda RX7 FD Nissan Skyline Supra MKIV Doch wirklich lange dauerte die Entscheidungsfindungsphase nicht, eine Supra sollte es schließlich sein. So kam es und Nicky kaufte sich als ihr Anfängerauto eine weiße Sauger Supra mit 225PS, 6-Gang Schaltgetriebe und einem Boarder Bodykit. In diesem Zustand blieb sie aber nicht lange, es kamen noch diverse Upgrades dazu. Darunter Sparco Vollschalensitze, Takata 6-Punkt Gurte und eine Blitz NürSpec Abgasanlange, die den Reihensechszylinder mit sattem Klang ertönen ließ. Nach nur einem Jahr trennte sich Nicky dann bereits wieder von der Supra. Allerdings nicht wegen des teuren Unterhalts oder wie vielleicht wie manch einer hier bereits vermutet, weil sie als Frau mit der Leistung nicht zurecht gekommen wäre, nein, einfach nur, weil die Sauger-Supra einem stärkeren Modell mit Turbo weichen sollte. Schließlich war Nicky bereits seit ihrem erstem Supra Treffen insgeheim von der Supra VVTI begeistert und wollte daher nach den ersten eigenen Supra-Erfahrungen sehr bald selbst eines der Biturbo-Modelle ihr Eigen nennen. Nur konsequent, wie wir finden. Mit Hilfe eines guten Freunds ging es dann schlussendlich viel schneller als erwartet und Nicky war plötzlich die überaus glückliche Besitzerin eine weißen Supra MKIV VVTI mit Tiptronic-Automatik! Da der Kauf im November stattfand, war zuersteinmal Winterpause angesagt. Diese Zwangspause blieb selbstverständlich aber nicht ungenutzt. Das Motto der Umbauten war allerdings ein Neues, es lautete schlicht: OEM+. Aus diesem Grund wurden zuallererst sämtliche GfK-Teile wie Lippe, Seitenschweller und Heckansätze entfernt und durch OEM-Teile ersetzt. So locker flockig nebenbei kamen noch ein KW V3-Gewindefahrwerk, eine HKS Silent Highpower-Abgasanlage und edle 19 Zoll BBS LeMans hinzu. Also alles Dinge, die ein Frauenherz höher schlagen lassen. Der Frühling kam und mit ihm endlich auch die neue Supra zu ihrem ersten Einsatz. Ein besonderes Erlebnis war hier das alljährliche Supra-Treffen an der Nordschleife, wie Nicky berichtet. Ein Treffen, das für sie seitdem eine ganze besondere Bedeutung hat. Nachdem sie von guten Freunden etwas Mut zugesprochen bekam (sie hatte anfangs ein klein wenig Sorge, dass ihrer geliebten Supra auf der Nordschleife etwas geschehen könnte), startete eine für sie unvergessliche Erinnerung: Die Startaufstellung sah folgendermaßen aus: Nicky und ihre gute Freundin Jessy in der weißen Supra ganz vorne, dahinter folgten „unauffällig“ als Geleitschutz drei 34er GT-R. Da Nicky der Streckenverlauf noch nicht in Fleisch und Blut übergangen war, half ihr Jessy tatkräftig, in dem sie sie sicher durch die Grüne Hölle lotste. Das Alles selbstverständlich im erhöhten Tempo. Was denn auch sonst, wenn man schonmal legal das Gaspedal bis zum Bodenblech durchdrücken darf? (Als kleine Randbemerkung von Nicky hier noch ein ganz großes Dankeschön an Jessy. Zitat: “Du bist ’ne super Süße!”) Aber selbstredend ist auch noch die eine oder andere Modifikation an der Supra geplant. Und da ja überraschenderweise bereits wieder Winter ist (wie schnell das nur immer geht?), schlummert die Supra aktuell in ihrer Garage vor sich hin, harrend der Dinge, die da kommen mögen. Und Nicky hat gar Großes vor: aktuell steht ein Umbau auf das begehrte 6-Gang-Getrag Schaltgetriebe auf dem Plan, das sie noch aus ihrer ersten Supra „übrig“ hat. Zusätzlich bekommt...

Quick & Dirty: Civic Type-R Tracktool

Unverhofft kommt oft. So war es keinesfalls geplant, dass ich diesen Civic Type-R EP3 am Brünnchen an der Nordschleife treffen und ablichten würde. Aber gerade die spontanen Begegnungen sind ja häufig die interessantesten und das traf auch in diesem Fall zu: Bereits seit dem Jahr 2010 sind Dominik und sein ebenso schneller wie ausnahmsweise leicht schmutziger* Civic Type-R EP3 ein Team. *Der dezente Staubüberzeug ist auf den Bildern zwar überhaupt nicht zu sehen, veranlasste Dominik jedoch zu dem Hinweis, dass er den Civic gewaschen zum Brünnchen gebracht hätte, wäre ihm vorher klar gewesen, dass wir uns begegnen. Dabei lieben wir bei USED4 doch genau das: Autos, die benutzt werden. Aber zurück zum Text… Anfangs noch rein fürs flotte Vorankommen auf der Straße und einen netten Eindruck gedacht, verschob sich Dominiks Fokus bezüglich seines Hondas immer mehr in Richtung Rennstrecke. Und wie in jeder normalen Beziehung, in der sich ein Partner weiterentwickelt, gibt es für den anderen nur zwei Alternativen: Entweder geht der Partner die Entwicklung mit oder man trennt sich. Da so ein EP3 an sich schon prädestiniert für den Renneinsatz ist (und dies im Rahmen der speziellen Honda-Wertung beim Nürburgring Langstreckenpokal auch unter Beweis stellte), fiel Dominik die Entscheidung leicht, seinem Civic treu zu bleiben und ihn „einfach nur“ etwas racetauglicher zu machen. Die Umbauten und Upgrades geschahen dabei allerdings nicht immer ganz freiwillig, einige Teile hauchten ihr Leben z.B. auf der Nordschleife aus und wurden dann gegen standfestere und performantere Parts getauscht. So wurden beispielsweise Motor und Getriebe durch ihre JDM-Brüder ersetzt. (K20A aus dem ITR DC5 und das Getriebe aus dem JDM-EP3) Leistung: Wilde 234 Sauger-PS Der Wiechers-Käfig mit Kreuz, H-Strebe und einfachem Flankenschutz versteift die Karosse und schützt bei einem Unfall. Stoptech Vierkolben-Bremsanlage ST40 328x28mm und OZ Ultraleggera 8×17 ET40 Der Großteil der Umbauten ist mittlerweile abgeschlossen und Dominik fährt und genießt. Er flitzt mit seinem Civic regelmäßig über die Nordschleife, besucht Treffen und lernt Gleichgesinnte kennen. Und genau das zeichnet harmonische Beziehungen aus: die Partner akzeptieren einander so wie sind. Und bei Dominik bedeutet das eben: immer schnell und manchmal auch ein wenig schmutzig.   Niels Kreischer – USED4.net   Die Specs: Honda Civic Type-R EP3 Baujahr 2004 Laufleistung Karosserie ca. 180.000km Motor ca. 80.000 Einsatzort: Rennstrecke und gelegentlich Treffen, Alltag unmöglich Motor + Antrieb Mods: JDM K20A vom DC5 mit 234 PS am Motor und 206 PS am Rad JDM Getriebe, die Gänge 4, 5 und 6 sind kürzer übersetzt als beim EUDM JDM LSD, müsste 25% gesperrt sein JDM Kabelbaum Toda Ölwanne mit Schwallblechen Energy Suspension Motorlager K&N Luftfilter mit Hondata Airbox Mod Tralle Ansaugtrichter Hondata K100 Steuergerät mit Komotec Abstimmung Tegiwa 4-2-1 Krümmer mit Hitzeschutzband 200 Zellen Kat Eigenbauauspuffanlage mit 63,5mm Durchmesser HKS Ölfilter 9-Reihen Ölkühler Motoröl 5W50 Fahrwerk/Bremsen/Felgen: Ultraracing Domstrebe vorne oben OEM Type R Domstrebe hinten oben Fahrwerk KW Variante 2 mit Nordschleifensetup von Raeder Motorsport H&R Stabis SPC Sturzversteller hinten Energy Suspension Lager rundum OZ Ultraleggera 8×17 ET40 Yokohama Advan AD08 215/40 R17 (Druck auf der Rennstrecke bei 2,1 bar heiß) 10mm Spurplatten rundum BF Goodridge Stahlflexschläuche hinten Stoptech 4 Kolben Bremsanlage ST40 328x28mm StopTech Street Performance Bremsbeläge (VA ) StopTech Stahlschäuche (VA) Bremsbelüftung vorne, die ich aber durch die große Bremse eigentlich nicht mehr benötige Ferodo DS1.11 (HA ) Exterieur: Originallack Milano Rot Xenonscheinwerfer Dunkle Heckscheiben Aerodynamics OEM Style Carbonhaube Originaler Mugen Kühlergrill Mugen Replica Lippe, schon 2 mal repariert und lackiert durch Rennstreckenschäden OEM Seitenschweller und Hecklippe Rückleuchten Facelift, lasiert in Preface Optik Dach schwarz foliert Heckspoiler Seibon Mugen Style, NICHT verstellbar Interieur: Wiechers Käfig mit Kreuz, H-Strebe und einfachem Flankenschutz  (Farbe sollte ursprünglich Cuscoblau sein, ist aber beim Lackierer nicht ganz so geworden, egal) OEM Lenkrad mit Alcanara bezogen mit roter 12Uhr-Markierung Skunk2 Schaltknauf Schalthebelverlängerung Alcantara Schaltsack von Crow1 Alpine Headunit mit Audiosystem Boxen vorne, bleibt auch verbaut, da ich auf Musik beim normalem Fahren nicht verzichten mag Innenraumverkleidungen entfernt, bis auf Türen und A-Säulen....

Have a break! One Eighty – Style...

Idole oder Vorbilder zu haben, bedeutet leider oftmals, etwas Unerreichbarem nachzueifern und früher oder später enttäuscht zu werden. Die vielen Möchtegern-Models und -Popstars, die spätestens beim Auftritt im Provinzbaumarkt merken, dass der pure Wille und der Glaube an sich selbst allein nicht immer reichen, sind dafür Beweis genug. To have an idol or inspiring example often means trying to emulate something unattainable which in most cases will let you down sooner or later. An ample example for this sort of self-assessment are those „so-called“ casting show models or popstars who realize as soon as they perform up on events such as opening ceremonies for the newly built home depot in their hometown that an iron will and faith alone isn’t enough to realize your dreams. Aber auch im automobilen Bereich gibt es berühmte und beinahe unerreichbare Vorbilder, die von Fans möglichst detailgetreu nachgebaut werden. Denn im Gegensatz zum peinlichen Nachäffen eines menschlichen Stars, ist das Aufbauen seiner eigenen Replika eine von der Allgemeinheit (Achtung: Nicht von der Ehefrau/Freundin!) sehr wohl anerkannte Leistung. Und so gibt es eben perfekte nachgebaute KITTs, A-Team-Vans, Herbie-Käfer, Ghostbuster-Kombis oder Zeitreisen-DeLorean mit funktionierenden Flux-Kompensatoren. Eher außerhalb der Norm ist da die Liebe von Alex aus Bayern zu einigen ganz besonderen japanischen Driftern und deren Wagen. Da wäre zum einen Yoshinori Koguchi, Inhaber der Firma Koguchi Power und relaxter Darsteller in genau jenem legendären Drift-Video, das für Alex und viele tausend weitere Drifter und/oder S-Chassis-Besitzer  Inspirationsquelle war und ist: You will even find that sort of icons in the car scene as well which are being recreated right down to the last detail by many among us. Building a replica of one of your most inspiring cars is a generally accepted thing by the society (that’s not what your actual girlfriend...

Vom UK BNR34 und der großen Liebe...

Dass wir alle Enthusiasten sind, ist unbestritten. Doch welchen Enthusiasmus Daniel „Sky“ in seinen GT-R steckte, ist jenseits jeder Vorstellungskraft. Der wohl bekannteste BNR34 GT-R V-Spec Deutschlands zickte Daniel schon des Öfteren an, jedoch ließ er sich niemals von ihm abbringen. Jeder Andere hätte den Wagen wohl schon abgestoßen und wäre einen anderen Weg gegangen, doch nicht Daniel! Die Liebe zu seinem Auto spiegelt sich auch an den Details wider. Wir hatten die Ehre, mit Daniel zu sprechen, sein Projekt zu analysieren und es einmal genau unter die Lupe zu nehmen!   Wie auch schon zu den Storys um BNR32 sowie BCNR33, starten wir mit einer kurzen Zusammenfassung: Zur Passion um den BNR34 im Allgemeinen und ein kleiner Einblick in dessen Legende. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern, wurde der 34er wesentlich herzlicher in der Szene aufgenommen, was wohl auch seinen maskulinen Zügen geschuldet ist. Erneut mit leicht modifizierter Motorstruktur gegenüber R32 und R33, wurde das Fahrzeug bis 2002 in einer Auflage von 11.344 Stück gebaut. In Japan ohnehin als Legende bekannt, erlangte er seinen Bekanntheitsgrad weltweit durch den „The Fast and the Furious“ Franchise. Der am 30.11.2013 verstorbene Paul Walker steuerte im 2. Teil seinen ersten BNR34 GTR und blieb dem Wagentyp bis in die letzten Filme treu. Auch privat ließ er es sich nicht nehmen, ein solches Fahrzeug (sowie weitere GT-R Versionen aus verschiedensten Epochen) in seine automobile Sammlung aufzunehmen. Wer einmal das Gefühl, dass diese Fahrzeuge vermitteln, selbst spüren kann und in den Genuss kommt, ein solches Fahrzeug zu fahren, weiß ,wovon ich spreche. Unbestreitbar ist der 34er GT-R der Inbegriff des Japanese Muscle und die Ikone einer ganzen Szene. Ehrfürchtig betrachten ihn auch Porsche- und Ferrari-Fahrer. Authentisch geblieben, steht das Fahrzeug zu seiner DNA und übertreibt nicht mit seinen Spoilerpaketen und...

Carbonized EVO

Schon seit geraumer Zeit hatten Georg und ich über ein Shooting seines Evo gesprochen und nun endlich war der Moment gekommen. Im Endeffekt lief das Ganze dann recht spontan ab, da wir bei so einem Auto gar nicht erst großartig nach einer außergewöhnlichen Location suchen mussten. Zwar ist ein Tankstellengelände naheliegend und gerade extravagant, um einen Bezug zu Autos herzustellen, doch gibt es nicht an jeder Ecke eine Tankestelle wie die BP in Wien, die ein ganz besonderes Gelände bietet. Der Evo besticht nicht nur generell durch sein exotisches Auftreten, sondern auch durch die auffälligen Tenzo R Felgen, die Georg übrigens eigenhändig lackiert hat. Bei näherem Hinsehen fallen sofort die fast schon unzähligen Carbon-Parts und -Details auf. Sachen, die es nicht aus Carbon gab, hat Georg kurzerhand einfach selbst hergestellt. DIY in seiner besten Form. Perfektion steht für Georg an oberster Stelle. Im nachfolgenden Bildverlauf werdet ihr nun einen Großteil der Carbonzaubereien bewundern können.   Beeindruckend und perfekt. Makelloser Lack sowie einwandfreie Spaltmaße an der Carbonhaube. Das Schwarz-Grüne Thema wird konsequent fortgesetzt, wie man am seitlichen Schriftzug sowie am Ladeluftkühler und nicht zuletzt an den Felgen erkennen kann.   Die Motorhaube sorgt für die nötige Be- und Entlüftung des Motorraums. Auch hier wieder ein nettes Carbondetail zu sehen. Habt ihr den Türgriff bemerkt? 😉   Schöner, FAHRBARER, Tiefgang durch ein KSport Gewindefahrwerk. Form<Function. Bretthart liegt der Evo auf der Straße und fährt sich wie auf Schienen. Zum Glück hat das Wetter ebenso mitgespielt, sodass die Carbonteile durch die Sonne besonders zur Geltung kommen.   Welch wunderschöne Silhouette. Die Form ist und bleibt zeitlos. Es gibt nur sehr wenige Fahrzeuge, die trotz vier Türen solch eine Sportlichkeit und Purismus an den Tag legen.  Selbst wenn ein Kind in Planung sein sollte, muss man hier auf...

HKS Garage R Singapore...

Wieder einmal hieß es für mich: „Auf nach Asien!“ Diesmal stand der Stadtstaat Singapur auf dem Plan. Singapur an sich ist mit etwa 5 Millionen Einwohnern ein eher kleiner Staat und doch ist er nicht ganz unwichtig, auch für uns „Verrückte“. Hat sich dort mit HKS doch eine Schmiede feinster Automobilkunst errichtet, die unter anderem für ihre Rennsporterfolge in Sepang und anderen Rennstrecken Asiens bekannt ist. Nissan R35 GTR HKS Kaum vor Ort angekommen, war ich schon voll in meinem Element. Evos, GTRs, GT86, Silvias – alle waren sie da, um sich vom fähigen Team der Garage R Jungs versorgen zu lassen. Leider standen die meisten Wagen dicht an dicht, aber schließlich handelt es sich hier um eine Werkstatt, also was erwartet man? Die Jungs begrüßten mich freundlich und gaben mir die Erlaubnis, mich mit meiner Kamera vor Ort frei zu bewegen. Doch bevor wir zum Wesentlichen kommen, einige Impressionen aus dem Verkaufsraum ob es nun Felgen, Luftfilter, Fahrwerke, oder jegliche andere Art von Performance Teilen ist, hier wird man fündig, nicht nur was das HKS Sortiment angeht. Dieser Turbo könnte demnächst in einem der Evos vor der Tür seinen Dienst verrichten. Und genau dort zog es mich im Anschluss hin. Mitsubishi Evo X Dieser Wagen war vor Kurzem noch in Sepang und hat dort beim „Time to attack“ Festival in der Klasse „Super Street Turbo 4WD“ den Ersten Platz belegt. Wie man sieht, steckt in dem Wagen Einiges an Arbeit. Vor Ort standen auch diverse Driftfahrzeuge, allen voran diese Falken Silvia „Frankenstein“ mit 2JZ-Motor. Leider war es auch hier beinahe unmöglich Bilder des gesamten Autos zu machen. Falken S15 Silvia Die Jungs von Garage R haben Einiges am Chassis verändert um den 2JZ überhaupt vernünftig einbauen zu können. Dieser BRZ mit Turbo stand...

Tims Toyota MR2

Der Ruhrpott ist durchaus für seine vielen exotischen Fahrzeugumbauten bekannt. An den beiden letzten Wochenenden, die ich dort oben verbracht habe, habe ich zumindest einige davon gesehen. An manch einem geht man recht schnell vorbei, andere wiederum laden zum kurzen Verweilen ein. So auch Tim’s Toyota MR2. Zugegeben, das Auto ist optisch nicht gerade der Hingucker, aber als ich die Leistungsdaten hörte, wurde ich doch neugierig und wollte mehr wissen. Nach einem kurzen Austausch der „Hardfacts“ wurde mir schnell klar: „Die Karre kann was!“ Das Leergewicht des Nippon-Racers beläuft sich auf knapp unter 1000kg. Die schweren Seriensitze wurde durch leichte Vollschalen ersetzt, die Originalmotorhaube durch eine Seibon Carbonhaube und der 1,8l Turbomotor wurde mit einem Garret GT28R ausgerüstet. Damit liegen aktuell ca. 250PS an der Hinterachse an. Das ergibt ein Leistungsgewicht von ca. 4kg/PS. Beachtlich! Da Tim diese Leistung nicht in einem originalen MR2 spazieren fahren wollte, folgte schnell ein sauber angepasstes Bodykit der Firma Top Secret, einem bekannten japanischen Tuner. Der TRC Heckspoiler rundet das sportliche Gesamtbild ab. Um die Leistung auf die Straße zu bringen, hat Tim ein KONI Gelb Fahrwerk und Cusco Domstreben verbaut. Bewegt wird das Fahrzeug auf Team 5Zigen Racingwheels. Für einen ordentlichen Durchzug und ein gut abgestimmtes Verhältnis aus Luft und Sprit sorgt die GReddy Emanage Motorsteuerung und die HKS Junction Unit hilft alles im Überblick zu behalten. Der BLITZ NürSpec Endschalldämpfer in Verbindung mit dem Rennkat ergeben ein infernalisches Klangbild. Leider ist dies auf den Bildern nicht zu hören. Der glückliche Besitzer des Toyota MR2 Tim Markus. Der die Pommesgabel auch in 10 Jahren noch mit Mittel- und Zeigefinger machen wird.. Der gute Zustand des Toyotas kommt aber auch nicht von ungefähr. Die silberne Nipponflunder wird nämlich nicht wirklich am und im Grenzbereich bewegt. Hierfür hat Tim...

Tuner Check: HKS Technical Factory (Singapore)

Wer sich für japanische Sportwagen und Leistungssteigerung interessiert sollte diese drei magischen Buchstaben kennen: HKS. Bei meinem kurzen Aufenthalt in Singapore hatte ich die Gelegenheit einen kleinen Einblick zu bekommen und durfte ein paar Tage mit der Crew von HKS Singapur bei einem Drag und Drift Event verbringen. Eines der Highlights bei HKS ist der hauseigene Shop. Das Angebot im Shop umfasst eine breit gefächerte Auswahl an Tuningteilen der Firma HKS und anderer nahmhafter Hersteller. Hier findet man alles was das Herz begehrt. In der Werkstatt wurden schon zahlreiche Demofahrzeuge gebaut die bis zum heutigen Tag in Asien viele Rekorde eingefahren haben. Für den Kunden besteht auch die Möglichkeit das Know-How der Techniker in Anspruch zu nehmen und ein Fahrzeug nach seinen Vorstellungen professionell aufbauen zu lassen. Eines dieser Demofahrzeuge ist der Mitsubishi Evolution 6 RS TME der ausschließlich für Viertelmeile Rennen aufgebaut wurde. Die aktuelle Specliste umfässt: Motor Custom-built 4G63 with HKS forged pistons, conrods and crank shaft HKS Super Power Flow Reloaded air filter with custom titanium piping HKS custom T62 Turbocharger HKS SSQV HKS custom twin fuel rails HKS 1000cc injectors HKS F-Con Vpro (Ver 3.3) HKS DB RS oil temp, oil pressure and fuel pressure meters HKS EVC 5 HKS Twin Power ignition system ARC custom full aluminium intercooler ARC custom full aluminium radiator Customised side exhaust system Karosserie Custom lightweight fibre doors Custom lightweight carbon fibre bonnet and trunk Interieur CARBING roll cage ATL fuel cell custom seam-welded chassis Reifen / Felgen ROTA lightweight alloy wheels MICKEY THOMSON ET drag tyres Bremsen ENDLESS big brake kit (front) Sebastian Holländer  –...