JDM Familie

Sicherlich brauche ich euch über den Zusammenhalt der Scene nichts zu erzählen. Mehr als in allen anderen automobilen Gruppierungen wird vermutlich die JDM-Scene, die sein, die sich auch am meisten braucht. Man fängt irgendwann klein an und gerät schnell in die Fänge dieses „Kultes“.  Dann passiert es ganz schnell und plötzlich hat man selbst einen dieser Exoten bei sich stehen. Waren wir vor fünf Jahren noch Noobs und heimliche Verehrer jener Automobile, die wir heute fahren, so kristallisierte sich schnell eine kleine Familie heraus. Landes- und bundesweit kennt man sich, was aufgrund des eher überschaubaren Kreises auch nicht wirklich schwer ist. Interessant wird es aber durch „Nachbarn“ im eigenen Bundesland und der nahen Umgebung. Wenn wir uns nur einmal bewusst machen, wie viele Leute wir allein in den letzten zwei Jahren kennengelernt haben und welches Familiengefühl daraus entstand… Man gehört dazu, aber man braucht sich auch. Die kleinen Dinge im Leben verbinden. Man greift sich unter die Arme, verschafft sich Teile, verlebt Schrauberabende bei einem guten Bier und deftig Gegrilltem, so wird in unseren Heiligen Hallen nicht nur Stahl, sondern auch Freundschaften zusammen geschweißt. Dieser Artikel ist also euch allen gewidmet! Leicht haben wir es nicht. Hängen wir doch wegen Teilen manchmal Monate lang in der Luft. Ärgern uns Kleinigkeiten an und im Fahrzeug. Gibt es doch des Öfteren Probleme zu lösen. Und seien wir mal ehrlich: Ja, wir sind natürlich auch irgendwo „Automobilrassisten“. Was sagt man nicht alles gegen Fremdfabrikate, die nicht aus Fernost kommen? Uns passt nicht alles in den Kragen, 0815 schon gar nicht. Wir sind eitel und stolz. Einzelgänger sind wir. Eine verrückte Familie, die noch in den Kinderschuhen steckt, aber aktuell erwachsener wird, als ich es mir hätte noch im Jahr 2011 erträumen lassen. „Schuld“ daran ist die steigende...

Das Jahr 2012

  Das Jahr 2012… … ist fast vorbei und wir von USED4 fühlen uns erneut motiviert, euch einen kleinen Rückblick über die letzten 12 Monate zu verschaffen. Was, wo, wann und wie passierte, folgt nun aus der Sicht eines jeden Fotografen. Viel Spaß. Niels Kreischer 2012 begann für mich direkt mit einer intimen Beziehung zu einer kleinen, knackigen Französin. Die Renault Alpine A110 meines freundlichen Autohändlers hatte ich schon des Öfteren in der Halle stehen sehen und irgendwann bat ich dann darum, ein Feature dieses legendären und dank einer umfassenden Restauration äußerst frisch dastehenden Klassikers machen zu dürfen. Vielen Dank, liebe Alpine. Es war mir ein Vergnügen.   Die Hockenheim Historic-Veranstaltung besuchte ich 2012 zum ersten Mal und ich war kurz gesagt geplättet von den vielen optischen, akustischen und olfaktorischen Eindrücken. Dementsprechend viele Bilder machte ich dann auch und die Auswahl für meinen Artikel und besonders auch für das Facebook-Album fiel mehr wirklich schwer… ^^ Besonders beeindruckt hat mich die Vielfalt der Fahrzeuge (es gab einfach nichts, was es nicht gab), die bewundernswerte Hemmungslosigkeit vieler Besitzer, ihre sündhaft teuren Farzeuge um den Kurs zu werfen sowie die gleichzeitige Entspanntheit der Teilnehmer, Besucher und Organisatoren. Fazit: Eine tolle Veranstaltung – 2013 steht schon im Kalender.   Im Mai traf mich dann glatt der Schlag: Selbst langjähriger Besitzer eines S13, konnte ich die optische Präsenz von Marc´s Shiny Slider kaum glauben. (Den Namen verpasste ich ihm, Marc selbst zieht dagegen Purple Haze vor, der Schlingel. 😉 ) Gerade frisch aufgebaut und noch lange nicht fertig, war dieses Auto bereits zu diesem Zeitpunkt ein absoluter Showstopper und wir können es kaum erwarten, den Shiny Slider 2.0 im kommenden Jahr hier zu präsentieren: Breiter, lauter und stärker als je zuvor.   Die DriftChallenge und der Tuner Grand Prix...

Jun01

Track: Anneau du Rhin...

In unserer neuen Serie möchten wir Euch die Rennstrecken Europas vorstellen und aufzeigen, wie Ihr selbst in der Lage seid, im eigenen oder geliehenen Fahrzeug Eure Runden zu drehen. Eröffnen möchten wir mit einer, für Deutsche günstig gelegenen, Rennstrecke in Nord-Osten Frankreichs: Anneau du Rhin Mit einer Gesamtlänge von ca 2.919 Metern (je nach Variante) und Ihren 7 Rechts- und 4 Linkskurven ist Sie vielleicht nicht die größte Rennstrecke in Frankreich, aber eine sehr schön gelegene und anfängerfreundliche. Fertiggestellt wurde die Strecke im Jahr 1996 und befindet sich seitdem in Privatbesitz. Neben einigen interessanten Haarnadelkombinationen gibt es in Anneau du Rhin auch ausreichend gerade Stücke, auf denen man Geschwindigkeiten jenseits von 200 Stundenkilometern fahren kann. (Diese Aussage bezieht sich NICHT auf den USED4 E30 318is) Hat man die etwas versteckte Waldeinfahrt zur Rennstrecke erst einmal gefunden, fährt man über eine asphaltierte Waldstraße auf das Eingangstor der Rennstrecke zu und muss dann noch ein paar kleine Häuser und Hallen hinter sich lassen bevor man im kleinen Fahrerlager ankommt. Das ist der Blick von der Boxenmauer aus über den östlichen Teil der Strecke. Ganz hinten befindet sich die lange Zielgerade und links an der kleinen Mauer geht es Richtung Wald. In der Mitte stehen Pferde… Pferde? Auf einer Rennstrecke? Wieso nicht! Die Kollegen dort machten den ganzen Tag einen sehr entspannten Eindruck und fühlten sich, trotz des Motorenlärmes, sehr wohl in Ihrem kleinen Areal in der Mitte der Strecke. Jean-Pierre (Name frei erfunden) von der Streckensicherung in der engen Rechtskurve die aus dem Wald zur nächsten Einfahrt in den Wald führt (siehe unten). Das mit dem vielen Wald rund um das Rennareal ist kein Zufall. Anneau du Rhin wurde in einem ehemaligen Jagdrevier gebaut und da sich die Beute von Jägern nun mal im Wald rumtreibt.....