Persönlicher Jahresrückblick 2017

Mein Jahr 2017 mit USED4 war laut, bunt und wild. Bei insgesamt 12 automobilen Veranstaltungen habe ich meine Kamera ausgepackt und im Anschluss einen Bericht darüber verfasst. Das bedeutet, ich war rein rechnerisch jeden Monat auf mindestens einem Event, habe hunderte Menschen getroffen und tausende Bilder geschossen. Besonders eine Sache fiel mir dabei immer wieder auf: Autos sind nur die Instrumente, mit denen die Menschen sich ausdrücken, sich verbinden, Spaß damit haben und ihre Persönlichkeit verwirklichen. Am Ende steht aber immer der Mensch im Mittelpunkt. Aber der Reihe nach… Die Narren sind los: Faschingsdrift 2017 Los ging es bereits im Februar, als ich am Streckenrand des Hockenheimrings stand und die Faschingsdrifter fotografierte. Top Drift-Action bei bestem Wetter und ein gut gefüllter Parkplatz. Sprich ein absolut gelungener Saisonstart.   Weiter ging es für mich dann zwar erst wieder im Mai, aber dafür direkt mit einer dicken Überraschung: BMW-Treffen Geiselhöring – In Memoriam Karl Jungmayer Das BMW-Treffen in Geiselhöring beim Autohaus Jungmayer. Vollkommen ungeplant und absolut spontan, weil ich eigentlich nur zu Besuch bei meinem Kumpel Alex in Geiselhöring war, schauten wir bei diesem Treffen vorbei. Ich hatte vorher nur gehört, dass dort viele e30 M3 stehen sollten… Was für eine maßlose Untertreibung… Aber ist das nicht typisch für diese Gegend? Egal wie außergewöhnlich oder atemberaubend es auch sein mag, alles wird mit einem lockeren Spruch und Augenzwinkern dargestellt. Sympathisch. Ob M4 GTS. M3 CSL in sechsfacher Ausführung, geparkt am Straßenrand, als wären es normale Autos. 1er Bi-Kompressor, 2002 Turbo, M5 Touring, M1, 8er, e20, e90 und viele andere Blau-Weisse-Propeller-Perlen mehr… Für einen echten BMW-Fan muss dieses Treffen bei Jungmayer das Paradies schlechthin sein, wenn ich als NISSAN-Addict mir schon wie in einem schönen Traum vorkam. 2018 hoffentlich wieder!   Apropos Traum: Im Juni wurde für mich ein langgehegter Wunsch endlich Wirklichkeit. Home is where the Heart is (and the Garage) Ein ausgewachsenes Autotreffen vor meiner eigenen Haustür. Mit vielen Freunden, unseren Nachbarn, bei tollem Wetter und in entspannter Stimmung. Für mich persönlich eins der Highlights in 2017, auch wenn der Juni sicherlich der stressigste Monat des ganzen Jahres war. Aber dazu später mehr. Wer weiß, was 2018 bringen wird… (Ich weiß es, aber ich verrate es noch nicht. Haha.)   Nur ein Wochenende später und ebenfalls ganz in der Nähe, erlebte ich dann Mitte Juni mein erstes US-Car-Treffen. US Car – Treffen Eppertshausen Ich war gespannt und auch ein wenig skeptisch, ob mir diese vollkommen andere Herangehensweise an das Thema „Auto“ zusagen würde. Aber Grundgütiger, was war ich naiv… Der Style, die Technik, der Spirit, die Menschen und das ganze Drumherum. Einfach grandios. Ich war wirklich fasziniert und werde 2018 auf jeden Fall versuchen, wieder vorbeizuschauen.   Und wiederum nur ein Wochenende darauf ging es schon nach Allstedt, dort fand auch in 2017 das wilde Treiben des SXOC e.V. statt, des deutschen Driftvereins schlechthin: Allstedt 2017: Und alle so Yeah! Allstedt bedeutet Eskalation im positiven Sinne: Viele Menschen, viele Autos, Driften bei Tag und bei Nacht, Drift-Taxifahrten, Walltap, die tolle Gemeinschaft und die gute Laune. Man muss das einfach mal erlebt haben, um es verstehen zu können. Und Allstedt wird selbstverständlich auch 2018 wieder die Gemüter erhitzen   Hohe Temperaturen, tiefe Autos: Das K-Side in Aschau am Inn war eine Premiere für mich und auch wenn im Juli der Schweiß in Strömen floss, das Fazit war ausnahmlos positiv. Walk on the K-Side of Life Scharfe Autos, geile Location, lecker Essen, super Sonne und gute Laune: was will man mehr? Das K-Side hat sofort einen besonderen Platz in meinem Autoherz erobert und wer weiß, vielleicht werde ich 2018 ja auch wieder eingeladen.   Kaum war das K-Side einigermaßen verdaut, kam es im August dann noch dicker: FinalBoss 2017 – Go Hard or Go Home Unser erster Trip nach Schottland! 7 Zwerge suchen nach der Prinzessin, in unserem Fall war die Prinzessin eben der Endgegner (Finalboss). Wir flogen von Frankfurt bzw. München...

Weiße Weihnachten mit Nickys Supra

Auf Weiße Weihnachten haben die meisten von uns in den letzten Jahren oft vergeblich warten müssen. Aber Dank USED4 kann das dieses Jahr definitiv nicht passieren! Denn wir präsentieren euch hiermit Nickys, in zauberhaftes Weiß gehüllte, Toyota Supra MKIV! Doch fangen wir ganz vorne an, genauer gesagt mit der Frage, woher Nickys Vorliebe für die Supras stammt und wie sie schlussendlich zu ihrer eigenen kam. Das Ganze begann bereits in Nickys Kindheit. Statt in Richtung Barbie und Baby Born orientierte sie sich von Anfang an eher an Marken wie Matchbox und Tamiya. Die lichterloh brennende Leidenschaft für das Tuning wurde bei Nicky schließlich aber erst so richtig durch ihren Freundeskreis entfacht: als sie 18 Jahre alt war und endlich selbst fahren durfte. Mit 19 dann, nach erfolgreich abgeschlossener Lehre, startete die Suche nach einem eigenen Auto. Zur Auswahl standen für Nicky anfangs drei verschiedene Fahrzeugmodelle: Mazda RX7 FD Nissan Skyline Supra MKIV Doch wirklich lange dauerte die Entscheidungsfindungsphase nicht, eine Supra sollte es schließlich sein. So kam es und Nicky kaufte sich als ihr Anfängerauto eine weiße Sauger Supra mit 225PS, 6-Gang Schaltgetriebe und einem Boarder Bodykit. In diesem Zustand blieb sie aber nicht lange, es kamen noch diverse Upgrades dazu. Darunter Sparco Vollschalensitze, Takata 6-Punkt Gurte und eine Blitz NürSpec Abgasanlange, die den Reihensechszylinder mit sattem Klang ertönen ließ. Nach nur einem Jahr trennte sich Nicky dann bereits wieder von der Supra. Allerdings nicht wegen des teuren Unterhalts oder wie vielleicht wie manch einer hier bereits vermutet, weil sie als Frau mit der Leistung nicht zurecht gekommen wäre, nein, einfach nur, weil die Sauger-Supra einem stärkeren Modell mit Turbo weichen sollte. Schließlich war Nicky bereits seit ihrem erstem Supra Treffen insgeheim von der Supra VVTI begeistert und wollte daher nach den ersten eigenen Supra-Erfahrungen sehr bald selbst eines der Biturbo-Modelle ihr Eigen nennen. Nur konsequent, wie wir finden. Mit Hilfe eines guten Freunds ging es dann schlussendlich viel schneller als erwartet und Nicky war plötzlich die überaus glückliche Besitzerin eine weißen Supra MKIV VVTI mit Tiptronic-Automatik! Da der Kauf im November stattfand, war zuersteinmal Winterpause angesagt. Diese Zwangspause blieb selbstverständlich aber nicht ungenutzt. Das Motto der Umbauten war allerdings ein Neues, es lautete schlicht: OEM+. Aus diesem Grund wurden zuallererst sämtliche GfK-Teile wie Lippe, Seitenschweller und Heckansätze entfernt und durch OEM-Teile ersetzt. So locker flockig nebenbei kamen noch ein KW V3-Gewindefahrwerk, eine HKS Silent Highpower-Abgasanlage und edle 19 Zoll BBS LeMans hinzu. Also alles Dinge, die ein Frauenherz höher schlagen lassen. Der Frühling kam und mit ihm endlich auch die neue Supra zu ihrem ersten Einsatz. Ein besonderes Erlebnis war hier das alljährliche Supra-Treffen an der Nordschleife, wie Nicky berichtet. Ein Treffen, das für sie seitdem eine ganze besondere Bedeutung hat. Nachdem sie von guten Freunden etwas Mut zugesprochen bekam (sie hatte anfangs ein klein wenig Sorge, dass ihrer geliebten Supra auf der Nordschleife etwas geschehen könnte), startete eine für sie unvergessliche Erinnerung: Die Startaufstellung sah folgendermaßen aus: Nicky und ihre gute Freundin Jessy in der weißen Supra ganz vorne, dahinter folgten „unauffällig“ als Geleitschutz drei 34er GT-R. Da Nicky der Streckenverlauf noch nicht in Fleisch und Blut übergangen war, half ihr Jessy tatkräftig, in dem sie sie sicher durch die Grüne Hölle lotste. Das Alles selbstverständlich im erhöhten Tempo. Was denn auch sonst, wenn man schonmal legal das Gaspedal bis zum Bodenblech durchdrücken darf? (Als kleine Randbemerkung von Nicky hier noch ein ganz großes Dankeschön an Jessy. Zitat: “Du bist ’ne super Süße!”) Aber selbstredend ist auch noch die eine oder andere Modifikation an der Supra geplant. Und da ja überraschenderweise bereits wieder Winter ist (wie schnell das nur immer geht?), schlummert die Supra aktuell in ihrer Garage vor sich hin, harrend der Dinge, die da kommen mögen. Und Nicky hat gar Großes vor: aktuell steht ein Umbau auf das begehrte 6-Gang-Getrag Schaltgetriebe auf dem Plan, das sie noch aus ihrer ersten Supra „übrig“ hat. Zusätzlich bekommt...

Advent Advent, der Eunos rennt! Sarahs Roadster ist ein wahres Geschenk...

Advent Advent der Eunos rennt! Unser drittes Adventsgirl ist Sarah aus Karlsruhe, mit ihrem Eunos Roadster (MX5). Ich kenne Sarah schon immer als tuningbegeisterte Person. Dazu kam es ursprünglich durch ihren Exfreund, der selber immer an seinem Auto schraubte. So entstand bei Sarah nach und nach das Interesse für Tuning! So richtig begann es dann allerdings erst mit ihrem Mazda MX5, mit dem sie bei ihrem ersten Treffen der Mazda Community war. Doch der erste MX5 fiel irgendwann, wie so viele andere auch, dem Rost zum Opfer. Deswegen musste ein Neuer her, dieses Mal in Schlumpfblau. Da Sarah aber auch irgendwie Verlangen nach etwas mehr Leistung hatte, die ihr der MX5 aber nicht bieten konnte, kam zugleich als Zweitwagen ein Subaru Impreza (Sondermodel RB5) dazu. Doch jetzt war noch nicht die Zeit für den jetzigen Eunos gekommen. Zuerst waren noch ein schwarzer MX5 (kanadische Version), ein roter Miata und ein weißer Subaru Impreza STI (GC8) an der Reihe. Wie man an den Subarus von Sarah deutlich erkennen, kann heben sich diese auf eine besondere Art ab. Es sind sogenannte Itasha’s, wie sie in Japan stark verbreitet sind. (In japanischer Schriftweise: 痛車; es wird aber auch イタ車 geschrieben, was die selbe Aussprache ist. Es bedeutet jeweils „italienisches Auto“. Es kann also in Japan vorkommen, dass man auf die Frage, wo man Itasha’s findet, zu einem Alfa Romeo-Treffen gelotst wird.) Eigentlich handelt es sich bei  Itasha’s sich aber um Autos keiner bestimmten Marke, die großflächig mit dem Design von Mangas/Animes verziert werden. Wer sich so etwas mal in Japan anschauen möchte, muss nur nach Akihabara ins Kaufhaus UDX gehen! Als Sarah mit den Itasha’s begann, waren sie in Deutschland noch nicht sehr verbreitet. Auf der Suche nach Gleichgesinnten traf sie dann auf die Gruppe N.G.E. Itasha, mit deren Mitgliedern sie schließlich gemeinsam auf der Dokomi Düsseldorf auch einen Ausstellungsstand hatte. Da Sarah inzwischen mit ihrem Maschinenbaustudium begonnen hatte, wurde leider das Geld etwas knapp und sie musste Prioritäten setzen, deswegen wurde das Hobby Tuning zeitweise auf Eis gelegt und der Subaru verkauft. Doch irgendwann war die Sehnsucht dann zu groß! Da es ihr finanziell wieder etwas besser ging und ein Freund von ihr gerade einen Eunos zu verkaufen hatte, führte das Eine zum Anderen. Seit Januar 2017 sind Sarah und ihr Eunos nun gemeinsam unterwegs. So besuchten sie Veranstaltungen wie z.B. das Mazda-Community-Treffen (das darf bei Sarah einfach nicht mehr fehlen), außerdem natürlich das Reisbrennen, die Asia Arena und auch beim 24h Rennen am Nürburgring schauten sie vorbei. Diesen Dezember hatten Sarah und Daniel von Rennwerk dann eine besonders schöne Idee: Den MX5 als Geschenk zu verpacken. Die Quelle für diese Idee stammt aus YouTube, wo mehrere Videos dieser Art von unseren amerikanischen Kollegen bereits online sind. Da Daniel eines dieser Videos mit einem MX5 besonders aufgefallen ist, kam ihm dabei direkt Sarah mit ihrem Eunos in den Sinn. Da Sarah sowieso von Haus aus leicht verrückt ist, stimmte sie der Idee ohne weiter nachzudenken sofort zu. Am 3. Dezember war es dann schließlich soweit: Der Eunos wurde fröhlich mit jeder Menge Geschenkpapier verkleidet und statt einem Duftbaum gab es diesmal gleich einen kompletten Christbaum ins Auto (ich sags doch: verrückt). Da dieser nicht an den Spiegel passte, kam er eben auf den Beifahrersitz. Somit konnte der Videodreh beginnen! Die Fahrt ging quer durch Karlsruhe bis zum Weihnachtsmarkt. Auf dem Weg dorthin fuhr Sarah auch an einer Polizeistreife vorbei, die sich trotz des seltsamen Anblicks ein Lächeln nicht verkneifen konnten. Kein Wunder, so ein MX5 ist ja auch ein tolles Geschenk für alle Kinder, die so richtig wild und frech waren. Einen Frohen 3. Advent wünscht USED4! Vielen Dank an Rennwerk und Japhotography für die Bereitstellung der Fotos. Christian Farkas – USED4.net Spec List Eunos Roadster: • Japan Import • Baujahr 1989 • 1.6l 116 PS • Fächerkrümmer • scharfe Nockenwellen • HSD Gewindefahrwerk • Torsen Sperrdifferential • Japan Racing JR6 8Jx15 ET15 •...

Advent Advent, die Silvia rennt: Vanessas S14a

Unser heutiges Advents-Girl ist Vanessa, Besitzerin dieser S14a aus Cochem-Zell und gerne flott unterwegs. Wir unterbrechen sie dreist beim Anbringen des USED4-Stickers auf der Heckscheibe: USED4: Hi Vanessa, schönes Auto. Wie lange hast du die S14a denn schon? Vanessa: Danke. Sie gehört mir seit August/September diesen Jahres. USED4: Stimmt es, dass du vorher eher Honda gefahren bist? Was war der Grund für den Wechsel ins Nissan-Lager? Vanessa: Ich hatte keine Lust mehr so oft nach dem Öl zu schauen. 😄 Vanessa: Nein Spaß, ich hatte so gut wie immer einen Honda, darunter zwei S2000 und wollte einfach mal was Neues ausprobieren. Da kam mir die S14 sofort in den Kopf. 🙂 USED4: Warum speziell eine S14a? Vanessa: Ich bekam für eine kurze Zeit eine S14a ausgeliehen und habe mich dabei dann genau in dieses Modell verliebt. USED4: Wo hast du sie denn gekauft? Vanessa: In Bayern. Bayreuth um genau zu sein. Eine echte Fränkin also. USED4: Was gefällt dir daran besonders? Vanessa: Das Beste, was mir an diesem Auto gefällt, ist meine beste Freundin auf dem Beifahrersitz, die immer lacht und glücklich ist, wenn sie den Turbo-Sound hört. 😜 USED4: Und was gefällt dir nicht? Vanessa: Ich bin ganz ehrlich: der Rost! 😄 USED4: Ohja, das typische Leid der S-Chassis-Besitzer. Unternimmst du deswegen etwas? Vanessa: Ja, 2018 wird das Auto komplett restauriert und neu lackiert. Außerdem plane ich Recaro-Sitze und andere Felgen. Ob das alles innerhalb eines Jahres klappt, weiß ich noch nicht, aber ich habe sowieso vor, die S14 lange zu behalten. Von daher mache ich alles langsam, aber richtig. USED4: Tolle Einstellung. Gefällt uns. USED4: War der Ducktail beim Kauf eigentlich schon drauf und soll er auch nach der Lackierung noch deine Heckklappe zieren? Vanessa: Ja, der Ducktail war schon montiert, aber er kommt weg. Stattdessen will ich einen Kouki-Spoiler von der japanischen S14a. USED4: Und hast du auch schon bestimmte Felgen im Sinn? Vanessa: Träumen darf man ja, aber noch nichts konkretes. USED4: Was denkst du, wenn jemand dich fragt, ob das das Auto deines Freunds wäre? 😁 Vanessa: Das ist eine gute Frage, weil es wirklich immer das Erste ist, wovon die Leute ausgehen. Sie sind dann meist sehr erstaunt, wenn ich sage, dass es mein Auto ist. Ob sie das dann am Ende glauben, sei mal dahin gestellt. 😄 Aber auch Frauen können so ein Hobby teilen und immer mehr Frauen finden den Weg dahin und das ist auch gut so. 👍 USED4: Klasse, so sehen wir das auch.  So, jetzt haben wir dich lange genug abgelenkt: Du darfst den Sticker endlich fertig aufkleben. Vanessa: Dankeschön. Haha. USED4: Wir haben zu danken für das nette Gespräch und wünschen dir und deiner Freundin eine gute Heimreise, möglichst ohne Kontrollen. Vanessa: Das wäre schön, ja. *lacht*   Niels Kreischer – USED4.net   Spec List: Interieur: Prosport Ladedruck Anzeige Prosport Öltemp. Anzeige Prosport Wassertemp. Anzeige Apexi Turbotimer Boostcontroller (Blitz) HKS Shorthub Lenkradnabe Nardi Lenkrad geschüsselt Motor: Turboback 3″ 200 Zellen Metallkat Blitz BOV Großer FMIC Fahrwerk/Felgen/Bremsen: D2 Street Gewindefahrwerk XXR 526 Felgen VA 9.5jx18 ET20  mit 225/35   ZR 18 HA 10.5jx18 ET20 mit 255/30 ZR 18 Hinterachse+Diff Pulverbeschichtet und PU gelagert VA Bremsanlage Nissan Skyline Karosserie: Rocketbunny Ducktail Neulackierung in...

Jubiläumsessen: Die EMS wird 50!

Die junge Dame zeigt es an: Die Essen Motor Show feiert in diesem Jahr bereits ihr 50. Jubiläum. Das bedeutet, bereits seit dem Jahr 1967 werden in Essen Autos ausgestellt, die tiefer, breiter, schneller, exklusiver und edler gemacht wurden. Einige Beispiele der 2017er EMS gefällig? Typisch Essen: Eine große Bandbreite an Umbauten wird geboten. Ob BMW, Audi, Nissan, Toyota, Porsche, Mercedes oder Honda. Alles ist da, für jeden Geschmack ist was dabei. Auffallend war die große Präsenz des aktuell erfolgreichsten deutschen Tuners: J.P. Krämer mit seiner stark expandierenden Marke JP Performance Der JP Performance-Stand nahm in diesem Jahr enorme Dimensionen an. Wirklich beeindruckend und offenbar unaufhaltsam. Die Auswahl der präsentierten Wagen entsprach dem jeweiligen Youtube-Hype: Ob R8, TT Clubsport Turbo, R34, 964 oder auch der spektakuläre Neuzugang M3 Turbo. Sie alle waren da und für Jedermann erreichbar. Respekt vor so viel Vertrauen in die Vernunft der Besucher. Trotz des ganzen Erfolgs stets sympathisch, freundlich, neugierig und geduldig. Nicht nur USED4 gegenüber, sondern allen seinen Fans. Ist das vielleicht sogar sein Geheimrezept? Aber nicht allein am JP-Stand waren JP-Autos zu sehen, über die ganze Messe verteilt findet man Projektautos aus seiner Hand. Ein weiterer Name, den man sich merken sollte, ist die Firma Tofugarage von Alex Bettag. Bei USED4 bereits Anfang des Jahres vorgestellt, scheint der Aufstieg der ultrabreiten Rocket Bunnies in Deutschland raketenhäschengleich zu sein: Steil nach oben.   Ein kontroverser Punkt ist und bleibt das Thema „Legalität“. Die rührige Aktion „Tune it Safe“ der Polizei, die jedes Jahr mit einem anderen Projekt aufwartet und zu legalem Tuning aufruft, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Schlinge für Liebhaber getunter Autos in Deutschland immer weiter zuzieht. Wir haben es bei der Anfahrt nach Essen selbst erlebt, als ein dezent tiefergelegter Golf III von einer Autobahnstreife aus dem fließenden Verkehr gezogen wurde. (Ein Golf, bei Weitem nicht so tief wie der diesjährige TiS-Golf, dessen Reifen beim Rangieren schon an den Radläufen geschliffen haben muss und der so niemals einer Kontrolle durch die reguläre Polizei standhalten könnte.) Man wird bei solchen Aktionen das Gefühl nicht los, dass Events wie die EMS von der Polizei genutzt werden, um gezielt umgebaute Autos zu erwischen. Selbstverständlich gibt es nicht „DIE Polizei“, genausowenig wie es „DIE Tuner“ gibt. Beide Gruppen sind heterogen, es existieren jeweils unterschiedliche Charaktere und Pauschalisierungen sind immer fehl am Platz. Aber genau solche Pauschalurteile werden momentan in der deutschen Gesellschaft gefällt: Jeder, der sein Auto umbaut, wird automatisch verdächtigt, damit auch zu rasen, Gesetze zu ignorieren und sich und andere gefährden zu wollen. Dabei kann man auch mit einem vollkommen serienmäßigen Auto massiven Schaden anrichten und oft sind es sogar die Tuner, die eher bedächtig und vorsichtig fahren, weil ihr Auto für sie nicht nur materiellen, sondern auch einen immensen ideellen Wert darstellt. Diese Verallgemeinerungen und Verurteilungen kriminalisieren einen nicht unerheblichen Teil der Autofahrer, die jedes Jahr eine Summe beträchtliche Summe an Steuergeldern erzeugen, Arbeitsplätze in der Tuningbranche sichern und ihr Geld lieber in ihr Hobby stecken, statt in Alkohol und Glücksspiele. (Ja, auch ein Tuningprojekt ist ein Glücksspiel und ein umgebautes Auto kann besoffen vor Glück machen, aber man versteht hoffentlich, was wir meinen.) Wie geht es also weiter mit dem Tuning? Die Hersteller bieten mehr und mehr eigene Kits an und grasen so den klassischen Tunern spürbar Marktanteile ab. Aber ist das dann eigentlich noch Tuning? Ist der eigentliche Reiz an der Individualisierung nicht gerade diese Entscheidung für etwas Spezielles, eine ganz bestimmte Marke, eine besondere Farbe, ein edles Material, ein exklusiver Look, eine außergewöhnliche Fahrzeugttiefe? Kann das ein Tuningkit „von der Stange“ auch bieten? Wird das Thema E-Mobilität mit seinem großen Anteil an Modularität (Antriebe, Plattformen, Elektronik) auch Einfluss auf den Tuningsektor haben? Fragen über Fragen. Ob die 51. EMS darauf schon Antworten bieten wird? Wir sind jedenfalls sehr gespannt, wie sich das Tuning in seinen vielen Facetten weiterentwickelt. Die EMS läuft noch bis zum 10. Dezember. Wer...

Advent Advent der Evo rennt!...

Advent Advent, der Evo rennt!     Seit 2013 ist Lisa den drei Diamanten verfallen. Seinen Anfang nahm das Ganze mit einem Mitsubishi Spacestar. Da dieser ihr im Originalzustand zu langweilig war, begann sie langsam damit, ihn nach ihren Vorstellungen anzupassen. Mit aufkommender Begeisterung für das Tuning und für die Marke Mitsubishi entstand auch immer mehr der Kontakt zu Leuten, die die selbe Leidenschaft teilen. Am 06.10.2014 war folgender schicksalhafter Tag, an dem Lisa sich in den Evo verliebte. Als Dankeschön dafür, dass sie einen Freund nach der Nachtschicht abholte, bot ihr dieser eine Probefahrt mit seinem Evo8 an. Nach dieser wollte Lisa unbedingt selber einen Evo ihr Eigen nennen und begab sich sofort auf die Suche danach.     Am 27.01.15 hat sie dann endlich ihren ersten Evo4 in Steel Silver erworben und ihn auf den Namen Hugo getauft. Leider fehlte bei ihrem Evo die deutsche Zulassung noch und etwas Pflege war auch noch nötig, damit die Zulassung überhaupt denkbar wurde. Dank RHD-Speedmaster kam er dann im April 2015 auf die Straße und der Wahnsinn begann. Über die Zeit kamen auch beim Evo die ersten Veränderungen, z.b. wurde er leergeräumt und bekam Takatagurte! Am 08.06.2016 trennten sich Lisa’s und Hugos Wege. Durch Zufall bekam Lisa ein recht gutes Angebot, das sie nicht abschlagen konnte. Doch die Sehnsucht nach dem allradangetriebenen Mitsubishi war zu groß, ein neuer Evo musste her! Als Lisa auf Mobile den ehemaligen Evo4 eines Freundes erspähte, war es wieder beschlossene Sache, dieser musste es sein. Am 2.Weihnachtsfeiertag beschenkte sich Lisa somit selbst, in dem sie den Evo abholte. Auch hier war Sie nicht ganz untätig, wie an der Speclist zu sehen ist, auch einige Reparaturen waren leider fällig! Eckdaten: • Bj: 1996 • Leistung: >300 PS • 4G63T Motor 4...

Supras in Vegas – Wie man sich einen Lebenstraum zwei Mal erfüllt (Teil 2)...

Supras in Vegas – Teil 2 Supras in Vegas – Part 2   Die Prüfstandsläufe am Freitag wurden auf dem Gelände des in Las Vegas ortsansässigen Tuners Virtual Works Racing durchgeführt. Dieses eignete sich hervorragend dafür, liegt es doch etwas außerhalb in einem Industriegebiet. Somit stören 800 PS Supras, die mit 4″ Straight Pipe auf einem Prüfstand die Erde zum Beben bringen, absolut niemanden. Das ganze Flair ist einmalig, die Szenerie mit einer kompletten Straße voller hochmodifizierter Fahrzeuge, hunderten PS-Verrückten, abgerundet mit coolen Beats eines Live-DJ´s, könnte einem bekannten Film-Franchise entnommen sein. Hollywood 2001? Nein, Las Vegas 2017.  Die nächtliche Kick-Off Party steuerte ihr übriges bei. The Dyno Run Event is being held on the premises of the Las Vegas local tuner Virtual Works Racing. That’s the best location for such an event, being a little bit outside of Vegas in an industrial area. Hence, 800hp Supras, that make the dyno rumble with their 4″ straight pipes, are no cause for complaints by any irritated residents. The flair is unique, imagine a scenery with a street full of highly modded vehicles, hundreds of power junkies, everything surrounded by beats by a DJ…might sound like borrowed from a certain movie franchise. Hollywood, 2001? Nope, Las Vegas, 2017. The Kick-Off Party was all part of the atmosphere, too. Normalerweise ist dies der entspannteste aller Event-Tage: Man relaxt, schaut sich ein paar Prüfstandsläufe an, Usually this is the most relaxing out of all the Event Days: You chill out, watch a couple of dyno runs, genießt ein einmaliges Barbecue, führt ein paar Gespräche enjoy a marvellous BBQ, discuss everything car-related und nimmt die Autos im Detail unter die Lupe. and scrutinize every single car. Es gibt alles zu sehen, was das Supra-Herz begehrt…und zwar wirklich alles: Ein MK 2 in Erstbesitz eines 85jährigen, regelmäßigen Besuchers von SIV? Aber klar doch. Ein MK 2 oder MK 3 Supra mit Umbau auf 1JZ oder 2JZ? Natürlich. You get to see everything a Supra Enthusiast’s heart longs for…literally E-V-E-R-Y-T-H-I-N-G: A MK2 Supra still owned by it’s first owner, a 85-year old gentleman, who frequently visits SIV for years? Sure! A 1JZ- or 2JZ-converted MK2 or MK3? Yes Sir! MKIV Supras mit gigantischen Singleturbos oder als Sauger mit Einzeldrosselanlage? Aber selbstverständlich. MKIV Supras with gigantic single turbos or naturally aspirated with ITB’s? Absolutely! Aber auch Originalitätsfanatiker kommen auf ihre Kosten. Ein MK3 in Zweitbesitz mit Auslieferungspapieren aus dem Werk? Selbstverständlich vor Ort. Ein makelloser 6Gang MKIV mit 20 000 Meilen? Klar, ist da! Also for OEM enthusiasts there’s a lot to see: A MK3 owned by it’s second owner with all the original manufacturing documents from the factory? Yep, it’s been there. An immaculate 6-Speed MKIV with 20.000mls? Of course it’s there! 90 % aller Fahrzeuge sind zudem auf Showcarniveau, egal ob innen, außen oder Motorraum. And the best thing about all the cars: 90% of them are in showcar condition, on the outside, the inside and in the engine bay. Normalerweise ist dies also der entspannteste aller Event-Tage. Normalerweise? Ja, genau, jedoch sollte sich dies in den Abendstunden ändern, als ich von einem Freund, den ich am Vorabend bei einer Partytour über den Strip kennengelernt habe, gefragt wurde, ob wir nicht seine beiden 1JZ MK3´s (ein Trackfahrzeug mit Käfig, ein Showcar mit Singleturbo, welches am Folgetag den Award für die beste modifizierte MK 3 gewann) zu dem Event fahren wollen. Bin ich jemals MK 3 oder etwas mit 1JZ vorher selbst gefahren? Nein! War das geil? Ohja! Entjungferungscounter: 2 So, usually this is the most chilled out of all days you are saying? Typically, yes. But this should change once dusk kicked in, when a friend, whome I met the day before during a party trip on the Las Vegas Strip, asked us whether we’d like to drive both of his 1JZ MK3s to the event (a track tool with a rollcage and a showcar with Single Turbo, that later won the event for the best modded MK3...

Supras in Vegas – Wie man sich einen Lebenstraum zwei Mal erfüllt (Teil 1)...

Wie man sich einen Lebenstraum zwei Mal erfüllt – Supras in Vegas 2017 (Teil 1) How to fullfil a Lifetime Dream – twice: Supras in Vegas 2017 Wer, wie ich, in den späten 80ern geboren ist, als 6Jähriger zum Fan des Supra wurde und Ende der 90er/Anfang der 2000er Jahre das Internet nach Supra-Input durchkämmte, der kam in dieser Zeit an den Redline-Videos nicht vorbei. Anyone who has been born in the 80s, like I do, who became a fan of Toyota Supras at the age of 6 and who scoured the internet for Supra content, couldn’t get pass the Redline videos.   Redline 3 Unzählige Male habe ich sie geschaut und mich als Jugendlicher in die Situation hineinversetzt, einmal in den Staaten der Supras wegen zu sein. Die nordamerikanische Supra-Szene ist etwas besonderes. Zum einen liegt es an den unheimlich sauberen und perfekten Autos, zum anderen am unheimlich guten Geschmack der Amerikaner, was Modifikationen angeht. Für mich war also klar: So unfassbar unrealistisch es auch immer für mich im Jugendalter und bis noch vor gar nicht so langer Zeit klang, aber einmal muss ich das größte Supratreffen der Welt besuchen: Supras in Vegas! I watched these videos endless times in my teenage years and dreamed of driving a Supra in the States. The North-American scene is something truly special. It’s not only the high quality and cleanliness of the cars, it’s also the US-American great taste in modifying cars. It seemed unreachable as a teenage boy and even not too long ago, but the urge to visit the world’s greatest Supra meet was huge: Supras in Vegas! In den folgenden Jahren lernte ich jemanden kennen, der in großer räumlicher Entfernung eine erschreckend ähnliche Kindheit wie ich verlebt hat, was 90er Jahre Musikgeschmack, Videospiele und vor allem Autogeschmack betrifft. Auch er verfolgte das Ziel, einmal die US-Szene kennenzulernen. Wir wurden älter, wir verdienten Geld, kauften uns beide unsere Traumsupras und uns beiden wurde klar, dass man sich Lebensträume erfüllen muss, solange man die Möglichkeit dazu hat und vor allem gesund ist. So flogen wir 2016 in die USA mit dem Ziel, die amerikanische Supra-Szene beim berühmt berüchtigten Supras In Vegas Event kennenzulernen. Natürlich konnten wir keinem erzählen, dass wir nur wegen ein paar knapp 20 Jahre alten Toyotas in die Staaten fliegen, also haben wir dies mit einem 2wöchigen Kalifornien-Urlaub verbunden. In the following years I got to meet someone living very distant from my place, nevertheless sharing the same biography when it comes to 90s taste in music, video games and of course, taste in cars. And he also dreamed the dream of one time meeting the US Supra scene. We became older, we earned our money, bought our dream Supras and both of us were certain that lifetime goals need to be achieved as long as you have the possibilities and especially the physical capabilities. Eventually we flew out to the US in 2016 with one aim in mind: Getting to know the US scene during the infamous Supras In Vegas event. Of course we couldn’t explain to anyone we were flying out to the States only for the sake of seeing some 20 year old Toyotas, hence we combined it with a 2 week holiday in California. Da in den USA bekannt war, dass wir anreisen, wurden wir „leider“ mit offenen Armen empfangen und wir lernten innerhalb von 3 Tagen über 300 unheimlich nette Menschen kennen. Aus Fremden wurden Freunde und wir ein Teil der US-Szene. Schnell wurde uns aber auch klar: eine „once in a lifetime opportunity“ bleibt das mit Sicherheit nicht, denn alle wollten, dass wir im darauffolgenden Jahr wiederkommen. And the US was already waiting for us as we announced our trip loudly: The welcome was more than warm-hearted and we got to know some 300 people within only 3 days. Strangers became friends and we found ourself embraced by the US Scene....