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JDM Familie

Sicherlich brauche ich euch über den Zusammenhalt der Scene nichts zu erzählen. Mehr als in allen anderen automobilen Gruppierungen wird vermutlich die JDM-Scene, die sein, die sich auch am meisten braucht.

Man fängt irgendwann klein an und gerät schnell in die Fänge dieses „Kultes“.  Dann passiert es ganz schnell und plötzlich hat man selbst einen dieser Exoten bei sich stehen. Waren wir vor fünf Jahren noch Noobs und heimliche Verehrer jener Automobile, die wir heute fahren, so kristallisierte sich schnell eine kleine Familie heraus. Landes- und bundesweit kennt man sich, was aufgrund des eher überschaubaren Kreises auch nicht wirklich schwer ist. Interessant wird es aber durch „Nachbarn“ im eigenen Bundesland und der nahen Umgebung.

Wenn wir uns nur einmal bewusst machen, wie viele Leute wir allein in den letzten zwei Jahren kennengelernt haben und welches Familiengefühl daraus entstand… Man gehört dazu, aber man braucht sich auch. Die kleinen Dinge im Leben verbinden. Man greift sich unter die Arme, verschafft sich Teile, verlebt Schrauberabende bei einem guten Bier und deftig Gegrilltem, so wird in unseren Heiligen Hallen nicht nur Stahl, sondern auch Freundschaften zusammen geschweißt.

Dieser Artikel ist also euch allen gewidmet!

Leicht haben wir es nicht. Hängen wir doch wegen Teilen manchmal Monate lang in der Luft. Ärgern uns Kleinigkeiten an und im Fahrzeug. Gibt es doch des Öfteren Probleme zu lösen. Und seien wir mal ehrlich: Ja, wir sind natürlich auch irgendwo „Automobilrassisten“. Was sagt man nicht alles gegen Fremdfabrikate, die nicht aus Fernost kommen? Uns passt nicht alles in den Kragen, 0815 schon gar nicht. Wir sind eitel und stolz. Einzelgänger sind wir. Eine verrückte Familie, die noch in den Kinderschuhen steckt, aber aktuell erwachsener wird, als ich es mir hätte noch im Jahr 2011 erträumen lassen.

„Schuld“ daran ist die steigende Qualität der Importe. Liebhaber der Scene wie Daniel Michaelis und Willi Fast, die uns als Format67 ein Meisterwerk geschenkt haben mit „We write the Streets“ (in tiefster künstlerischer Achtung verbeugen wir uns vor euch). Treffen wie das Reisbrennen brachten uns deutschlandweit zusammen. Wieso sollte man sich nicht auch sonst häufiger treffen? Wieso nur auf größere Treffen gehen? Organisieren wir uns doch selbst die Meetings. Und genau das funktioniert sehr gut!

Egal, ob es sich um Treffen, geplant und ausgeführt durch unsere Importeure , oder privat organisierte handelt. Familiär ist es immer im kleinen Kreis. Unterhaltsam und gemütlich sowieso. Leichter als bei offiziell angepriesenen Treffen ist die Thematik „Klasse statt Masse“ verwirklichbar. Die Thematik ist beliebig: Ein gemütliches Season End in der Garage, Geburtstagsfeier in einer Tiefgarage mit selfmade BBQ oder ein Video Drift Event.

Es zählt das Zusammengehörigkeitsgefühl. Jeder wird wissen, wie es sich anfühlt mit seinen Freunden, eine Fahrt ins Blaue zu unternehmen. Seine Autos einmal mehr für das zu Benutzen, für was sie gebaut wurden. Sie auszufahren und auch motorsportlich zu betreiben. Das Alles ist die Philosophie von USED4.

Dieser Text ist all jenen gewidmet, die den wahren Sinn in unserer Kultur&Scene erkannt haben. Die versuchen, die Scene mit aller Kraft voran zu bringen. Die in ihren Autos mehr als nur Prestige sehen. Die ein Teil ihrer Zeit an die Freunde weitergeben und jene Freunde mit weniger Zeit akzeptieren und dennoch unterstützen. Die, die sich gegenseitig helfen und UNS gemeinsam revolutionieren. An all unsere Freunde und Freundinnen, die Verständnis und auch Interesse an unserer Leidenschaft haben und sie mit uns teilen.  Ich bin mir sicher, dass WIR auf dem richtigen Pfad sind, und dass Deutschland es schafft, sich auch international als Trendsetter zu zeigen. Gemeinsam schaffen wir Großes und wir als Team von USED4.net bedanken uns bei Euch allen und werden alles daran setzen, Euch und den Motorsport zu supporten.

Text und Bild

Philipp Georg Berndt – USED4.net

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